19.01.2015
Demonstrationen 19. Januar

Rechte klagen gegen kürzeren Aufmarsch

Die rechten Gruppierungen, die hinter dem Pegida-Ableger Dügida stecken , klagen gegen eine Einschränkung ihres Demonstrationswegs, eine Entscheidung wird am heutigen Montag erwartet. Weil es bei der vorigen Demo zu massiven Behinderungen des Straßenbahn- und Autoverkehrs kam, hatte die Polizei den Weg der Rechtsausleger für den 19. Januar gekürzt. Auch heute ab 18 Uhr wollen Tausende wieder vor dem DGB- Haus und am Hauptbahnhof für Toleranz, Vielfalt und eine demokratische Gesellschaft demonstrieren. Auf der Bühne sprechen NRW-Bildungsministein Sylvia Löhrmann und der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski.

 

Die Rechten sollten sich nach den Auflagen der Polizei auf der Bismarckstraße versammeln, ihr Zug dürfe nur über die Karlstraße bis zum Stresemannplatz führen. Es sei aus Gründen der Sicherheit und wegen der massiven, rund drei Stunden dauernden Verkehrsbehinderungen eine Einschränkung des Weges nötig, hatte der Polizeipräsident dies begründet. Dazu auch die unten angefügte Meldung der Rheinbahn. Wie berichtet, konnten am vergangenen Montag mehr als drei Stunden Fußgänger nur auf Umwegen nach Hause kommen, die Straßenbahnen und Busse konnten vom Knotenpunkt Hauptbahnhof mehrere Stunden lang nicht fahren.

Sollte die Klage der Anmelderin Melanie Dittmer vor dem Verwaltungsgericht am heutigen Montag erfolgreich sein, werden wir dies hier berichten.

Die Friedrich-Ebert-Straße ist an diesem Montag vom Hauptbahnhof aus zu erreichen, wenn die Klage der Rechten Gruppe abgewiesen wird. Außerdem wollen sich mehrere Gruppen am UFA-Kino am Hauptbahnhof versammeln.

Die Versammlungsorte:

* NODUEGIDA - - Düsseldorf braucht keine DÜGIDA
Versammlungsort: Deutsche Post /<wbr /> Touristeninformationszentrum<wbr /> gegenüber UFA Kino
17.30 Uhr - bis Ende der DÜGIDA-Demo

* Düsseldorf stellt sich quer
a) Mintropstraße 17.30 Uhr - bis Ende der DÜGIDA-Demo
b) Harkortstraße/<wbr />Graf-Adolf-Straße 17.30 Uhr - bis Ende der DÜGIDA-Demo

* Düsseldorfer Apell / Respekt und Mut
Versammlungsort. Friedrich Ebert-Strasse /DGB Haus
- 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr –

 

Die Meldung der Rheinbahn :

Dügida-Demonstrationen blockieren Rheinbahn: Keine Straßenbahnen und Busse am Hauptbahnhof  

 Die Dügida-Demonstrationen blockieren am Montag, 19. Januar, den Betrieb der Rheinbahn an ihrem wichtigsten Knotenpunkt. Sie sorgen dafür, dass tausende Menschen betroffen sind und nicht wie gewohnt nach Hause oder in die Innenstadt kommen. Die Fahrgäste haben mit erheblichen Behinderungen zu kämpfen, denn alle Straßenbahnen und Busse werden den Hauptbahnhof voraussichtlich ab 17 Uhr nicht mehr anfahren. Als Alternative bleibt nur die Möglichkeit, auf die U-Bahnen umzusteigen und die S-Bahnen der Deutschen Bahn zu nutzen. Da am Montag auch die Messe „boot“ auf dem Programm steht, wird es in den U-Bahnen voll werden. Wenn die Behinderungen wie angekündigt eintreten, plant die Rheinbahn folgende Änderungen:

 Die Buslinien 721, 722, 725, 736, 737, 738, 752,754, 834 und SB55
halten statt am Hauptbahnhof am Worringer Platz und werden entsprechend umgeleitet.

 Die Linie 704 wird durch Busse ersetzt, die zwischen den Haltestellen „Worringer Platz“ und „Merziger Straße“ pendeln.

Die Linie 707 wird zwischen „Dreieck“ und „Karolingerplatz“ über die Strecke der Linie 701 umgeleitet, ebenso die Linie 708 zwischen „Bilk S/Elisabethstraße“ und „Brehmplatz“.

Von Neuss kommend, fährt die Linie 709 ab  der Haltestelle Graf-Adolf-Platz eine Umleitung über die Strecke der Linie 703 über Heinrich-Heine-Allee bis Engerstraße. In Gegenrichtung ab der Haltestelle „Flingern S“ über die Strecke der Linie 706 bis „Auf’m Hennekamp“ und dann über „Bilk S“ bis „Bilker Kirche“.

Die Linie 719 muss leider komplett entfallen. Falls die Berliner Allee ebenfalls betroffen sein sollte, könnten sich diese Umleitungen kurzfristig ändern. Dann werden auch die Buslinien 780, 782, 785 und SB50 bereits an der Haltestelle „Werstener Dorfstraße“ enden.
Bitte bis dahin die U-Bahnen U74, U77 und U79 nutzen.