09.02.2017
Muslime in Deutschland – Ausstellung

Muslime in Deutschland : Elly-Heuss-Knapp-Schule wirbt mit Ausstellung für politische Bildung und kulturelle und religiöse Vielfalt

Merve Demir und Francesca Conedera sowie Schulleiter Ludger Traud erläutern Oberbürgermeister Thomas Geisel im Beisein der Projektleiterin der bpb , Jutta Spoden, die Ausstellung. /Foto (c)Stadt Düsseldorf/Wilfried Meyer

Mit der Ausstellung "Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland" wirbt die Elly-Heuss-Knapp-Schule für kulturelle und religiöse Vielfalt. Es ist eine Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung(bpb), die noch bis zum 17. März in der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Siegburger Straße 137-139, zu sehen ist. Diese Ausstellung soll dazu beigetragen, dass Jugendliche sich mit kultureller und religiöser Vielfalt auseinandersetzen.

Vor dem Hintergrund öffentlicher Debatten über Identität werden die unterschiedlichsten Facetten des Alltags von Muslimen beleuchtet. Die Wanderausstellung lädt zu Reflexion, Austausch und Nachdenken über das gesellschaftliche Zusammenleben von Nichtmuslimen und Muslimen ein. Zusätzlich zu den Inhalten der Ausstellung werden im Rahmen des Schülerprojekts "Muslime in Düsseldorf" Beiträge Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler zu dem Thema gezeigt.
Durch die Ausstellung führen speziell geschulte Schülerinnen und Schüler der Elly-Heuss-Knapp-Schule als sogenannte "Peer Guides". Aufgabe der Peer Guides ist es, Schulklassen und Gruppen durch die Ausstellung zu begleiten. Sie sollen dabei auf relevante Themen hinweisen und zu Diskussionen anregen, die sich an der Lebenswelt der Jugendlichen orientieren.

Anmeldungen zu Führungen können unter www.wasglaubstdudenn.de vorgenommen werden. Dort gibt es auch weitere Informationen zu der Ausstellung.

Die Ausstellung bietet neben den Exponaten eine Vielzahl an Gelegenheiten, an denen die Besucherinnen und Besucher ihre Meinungen und Eindrücke äußern und als "Spuren" hinterlassen können. Sie werden auf der Website www.wasglaubstdudenn.de präsentiert, so dass die Internetpäsenz der Ausstellung kontinuierlich anwächst und sich weiterentwickelt. Es gibt die Möglichkeit, Post-its mit Kommentaren zur Ausstellung zu hinterlassen und an einem Terminal Fragen zu stellen, die von der Redaktion beantwortet und auf der Website publiziert werden. In einer Videokabine können eigene Porträts gefilmt werden, um sie auf der Website der Ausstellung zu veröffentlichen.

Oberbürgermeisters Thomas Geisel eröffnete die Ausstellung am Mittwoch, 8. Februar. "Toleranz gegenüber Muslimen und Gläubigen anderer Religionen gehört in Düsseldorf zur gelebten Willkommenskultur. Die interaktive Ausstellung trägt dazu bei, ebenso kritische wie standhafte Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auszubilden, die engagiert für unser demokratisches Gemeinwesen und für eine vielfältige Stadtgesellschaft eintreten", so der Oberbürgermeister.