10.10.2018
Die Düsseldorfer Eisen- und Stahlindustrie in Bildern

Düsseldorfer Eisen- und Stahlindustrie – Geschichte der Industrie-Stadt in historischen Fotografien

Foto aus der Ausstellung zur Stahlindustrie in Bildern / (c)Landeshauptstadt Düsseldorf, Stadtarchiv

Die Stahl- und Eisenindustrie Düsseldorfs prägte die Stadt und ganze Stadtteile noch bis heute. "Mehr als nur der Schreibtisch - Die Düsseldorfer Eisen- und Stahlindustrie in Bildern" ist der Titel einer Fotoausstellung, die von Mittwoch, 17. Oktober, bis Sonntag, 4. November, im Bahnhof Gerresheim zu sehen sein wird. 55 Schwarzweißbilder zeigen die Düsseldorfer Eisen- und Stahlindustrie, deren Geschichte bis heute etliche Stadtteile der Landeshauptstadt in Oberbilk, Lierenfeld, Eller bis zu den Straßennamen prägen. Der Förderkreis Industriepfad Düsseldorf (FKI) und das Stadtarchiv Düsseldorf sind tief in die Bestände des Stadtarchivs hinabgetaucht, um die zum Teil unbekannten Fotografien der Düsseldorfer Eisen- und Stahlindustrie zu Tage zu fördern.

Industriestraße, Eisenstraße – das sind Namen, die direkt an die Eisen- und Stahlindustrie erinnern. Wo heute die Gerichte tagen, waren bis Mitte der 1990-Jahre noch die Reste der Vereinigten Kesselwerke VKW zu sehen, wo dann später der Land- und Amtsgerichtskomplex entstand. In Oberbilk, Lierenfeld und Eller entstanden zwischen 1860 und etwa 1900 Werke der Stahl-, Röhren und Drahtindustrie. Die Müllverbrennung in Flingern etwa wurde von VKW gebaut und danach als Vorbild in vielen Städten nachgebaut.

Wer auf das Düsseldorf um 1900 zurückblickt, sieht eine hochindustrialisierte Stadt mit Fabriken und Schornsteinen. Riesige Maschinen produzierten damals für den Weltmarkt. Mannesmann, Rheinmetall, Vereinigte Kesselwerke, Vereinigte Stahlwerke - die Namen der Eisen- und Stahlindustrie prägten für mehr als ein Jahrhundert Stadtteile wie Oberbilk, Lierenfeld, Derendorf, Flingern und Rath. Die Ausstellung ermöglicht nun Einblicke in die damalige Zeit.

"Mehr als nur der Schreibtisch - Die Düsseldorfer Eisen- und Stahlindustrie in Bildern" ist der Titel einer Fotoausstellung, die von Mittwoch, 17. Oktober, bis Sonntag, 4. November, im Bahnhof Gerresheim zu sehen sein wird. Gezeigt werden 55 Schwarzweißbilder. Sie zeigen die Düsseldorfer Industrie jenseits des Klischees, nur der „Schreibtisch des Ruhrgebiets“ gewesen zu sein.
Der Förderkreis Industriepfad Düsseldorf (FKI) und das Stadtarchiv Düsseldorf sind tief in die Bestände des Stadtarchivs hinabgetaucht, um die zum Teil unbekannten Fotografien der Düsseldorfer Eisen- und Stahlindustrie zu Tage zu fördern. Aufgrund der großen Nachfrage präsentiert der FKI parallel die erfolgreiche Fotoausstellung "Gerresheim Glas - Fotografien aus dem Werksarchiv".

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind mittwochs und freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Pünktlich zum Ausstellungsstart erscheint ein von FKI und Stadtarchiv gemeinsam herausgegebener Katalog zu den beiden Ausstellungen. Er ist der erste zur Düsseldorfer Industriefotografie erschienene Bildband:
Peter Henkel, Benedikt Mauer: Glas, Eisen und Stahl - Düsseldorfer Industriefotografie aus dem Stadtarchiv. 126 Seiten, rund 100 s/w Bilder, Droste Verlag, Düsseldorf 2018, 19,95 Euro, ISBN: 978 3 7700 6033 7