Der erste Blick gilt dem Baum. Ein riesiges Blumengebilde in Eisblau hängt über dem Glasfoyer der Messe Düsseldorf — Tausende von Blüten, die nach unten fallen wie in einem anderen Universum. Avatar lässt grüßen. Und ich bin beruhigt: Wir sind nicht bei Titanic.
Longevity, Hormone und KI-Hautanalyse. Plus eine Widmung: „Ma chérie Alex – Bleib on Fire."
The Art of Beauty & Health Düsseldorf 2026: Dr. Sheila de Liz, Weleda — und ich mit meinen Post-its.
Dr. Sheila de Liz spricht über das, worüber Ärzte schweigen. Weleda bringt NAD+ in die Parfümerie. Lena Gercke ist auch da. Und ein KI-Hautscanner berechnet mein Alter: 42. Ich bin bald 52. Zehn gewonnene Jahre.
Ich bin zum ersten Mal auf diesem Festival. Das merkt man. Die Workshops und Masterclasses — schnell voll, first come first served, und ich kam zu spät. Dazu liefen viele parallel zu den Talks. Wer hier alles sehen, alles testen und alle Talks mitverfolgen will, braucht entweder einen Assistenten oder sehr bequeme Schuhe. Ich hatte weder das eine noch das andere. Also habe ich priorisiert. Zwei Dinge wollte ich unbedingt: Dr. Sheila de Liz auf der Bühne erleben. Und die KI-Hautanalyse von Thea Care testen. Alles andere — schön, wenn es klappt. Der Rest des Tages war ehrliche Feldforschung.
Lena Gercke: Duft und Intuition
Im Obergeschoss läuft bereits ein Talk. Lena Gercke — Model, Unternehmerin, Parfümeurin — sitzt auf der Bühne in ihrem cremefarbenen Cim Set aus ihrer eigenen Kollektion LeGer. Sie spricht über Duft und Intuition. Dass Duftentscheidungen selten rational sind. Das stimmt vermutlich. Ich gehe weiter.
Den Oberbürgermeister habe ich trotzdem gesehen — Dr. Stephan Keller, im Selfie mit Marius Berlemann (COO Messe Düsseldorf) vor dem floralen Portal. Manchmal sagt ein Selfie mehr als eine Eröffnungsrede.
Selfie statt Eröffnungsrede – Dr. Stephan Keller, The Art of Beauty & Health 2026
Dr. Stephan Keller (Oberbürgermeister Düsseldorf) und Marius Berlemann (COO Messe Düsseldorf) vor dem floralen Portal, The Art of Beauty & Health, 6. März 2026 / Foto: Alexandra Scholz-Marcovich, NDOZWeleda NAD+: Zellenergie statt Oberfläche
Der Weleda-Stand hat ein Glücksrad. Natürlich drehe ich. Natürlich gewinne ich — einen Probe-Set der neuen Cell Longevity Linie: NAD+ Booster und Astaxanthin. Ein Marketingmoment, der trotzdem funktioniert, weil die Produkte das Versprechen zumindest auf meiner Handfläche einlösen: angenehme Textur, zieht schnell ein, kein klebriger Film. Der typische Weleda-Duft ist da — dezent, aber erkennbar. Meine Hände sind seitdem weich. Das ist kein Werbeslogan, das ist ein Tatsachenbericht.
Aber was steckt dahinter? Für alle, die wie ich den letzten Science-Beauty-Zug knapp verpasst haben: NAD+ — Nicotinamidadenindinukleotid, falls jemand fragt — ist ein Coenzym, das in jeder Körperzelle vorkommt und ab 25 Jahren natürlich abnimmt. Die Folge: die Haut verliert Spannkraft, Regenerationsfähigkeit, Strahlkraft. Hyaluronsäure kennen wir. Retinol auch. Astaxanthin — das starke Antioxidans aus der Blutregenalge — wird langsam bekannt. NAD+ ist der nächste Schritt: Zellenergie statt Oberfläche.
Weleda setzt auf einen pflanzlichen NAD+-Booster aus Sonnenblumensprossen, angebaut in der Schweiz ohne Erde — Indoor Farming, ressourcenschonend. Das klingt gut. Die Linie ist nicht günstig — bis zu 85 Euro pro Produkt — und wird bewusst nur online und in Parfümerien wie Douglas vertrieben. Kein Reformhaus, kein Alnatura. Eine Positionierungsentscheidung, die man kennt, wenn man weiß, dass CEO Tina Müller davor fünf Jahre lang Douglas geführt hat. Zufall ist das keiner. Der Countdown lief. Auf 2025. Longevity, taken literally.
Weleda NAD+ Stand – Art of Beauty & Health 2026
Weleda Cell Longevity Linie am Stand mit Ankündigung des Talks mit Dr. Sheila de Liz — The Art of Beauty & Health, 6. März 2026 / Foto: Alexandra Scholz-Marcovich, NDOZDas Gesicht der Linie: Maria Furtwängler. Für meine deutschen Leserinnen über 40 brauche ich das nicht zu erklären. Für alle anderen: Tatort. Ich habe kurz in meiner Familie nachgefragt — meine beiden Söhne, Anfang zwanzig, kannten sie nicht. Mein Mann sofort. Cell Longevity ist dabei breiter gedacht als ein erster Blick vermuten lässt: drei Linien — Super Anti-Aging, Ultra Protect & Lift, Hydra Glow. Für unterschiedliche Bedürfnisse, unterschiedliche Altersstufen. Eine nationale Kampagne, die genau weiß, wen sie anspricht — und wen nicht. Ich habe sie an dem Tag nicht gesehen. Die Pressefotografen wussten, wo sie war. Ich war beim Hautscanner.
Dr. Sheila de Liz: die Ärztin und die Frau
14h45. Main Stage. "Let's Talk Down There". Der Saal ist voll. Dr. Sheila de Liz betritt die Bühne — rosa Kostüm, hohe Absätze. Dreifache Bestsellerautorin, Gynäkologin, Gründerin von Europas erster Hormone Online Clinic — und eine Frau, die keine Zeit hat für Umwege.
Das Format ist ein Interview, moderiert von Jennifer Knäble — die gleich klarstellt: keine journalistische Distanz heute. Sheila ist ihre Gynäkologin, hat sie durch beide Schwangerschaften begleitet. Man merkt es sofort. Das Gespräch hat die Wärme einer langen Freundschaft und die Präzision einer Ärztin, die seit Jahren dieselben Fragen bekommt und trotzdem jedes Mal neu antwortet.
Was sie sagt, hört man selten in dieser Klarheit. Sie erklärt ihr Modell — das „Perfect V“ — eine umgekehrte Pyramide der weiblichen Sexualität. Ganz unten: Anatomie und Physiologie, was wir wissen sollten und oft nicht wissen. In der Mitte: was schiefgehen kann — Schmerzen, hormonelle Veränderungen, Dysfunktionen. Und ganz oben, der Teil, den man am schwierigsten greifen und noch schwieriger vermarkten kann: die ätherische Dimension.
„Was spür ich, was will ich, was erleben wir überhaupt zu zweit?“ Eine befreundete Journalistin habe sofort an OnlyFans gedacht, als sie von einem Buch über Sexualität hörte, erzählt sie trocken.
„Stopp. Das hat damit überhaupt nichts zu tun.“
Dann die sexuelle Seele — in ihrem Buch der „stille Passagier". Ein Begriff aus der Sexualtherapie, der beschreibt, was in uns entsteht, wenn wir als Kinder zum ersten Mal Berührung mit Sicherheit verbinden. Er wohnt noch in uns. Er will gesehen werden. Er kann verletzt werden — durch schlechte Dates, durch Gleichgültigkeit, durch Ärzte, die nicht zuhören.
Und da liegt das Problem. Warum sprechen so wenige Ärzte offen über weibliche Sexualität? Sheila hat eine Antwort, die sitzt: Numerus Clausus. Die besten Streber landen in der Medizin — manchmal ohne viel Lebenserfahrung im Gepäck. Dazu kommt: die Fortbildung zum Thema findet in der Freizeit statt, wird nicht vergütet. „Ärzte und Freizeit — das ist so ein schwieriges Thema." Wer brennt, geht diesen Weg. Die anderen nicht. Der Saal nickt.
Dann der Satz, der hängen bleibt: Eine Patientin, 42 Jahre alt, fragt ihren Arzt. Seine Antwort: „Oralverkehr? Lassen Sie das mal. Das ist albern. Sie sind 42." Das nächste Mal denkt die Patientin: ich spreche das einfach nicht mehr an. Vollkommen irre, sagt Sheila. Und sie hat Recht.
Und dann — die gute Nachricht, die wirklich überrascht: Eine Frau mit 50 hat im Durchschnitt mehr Orgasmen pro Jahr als mit 20. Der Saal lacht. Erleichtert, überrascht, ein bisschen ungläubig. „Now we are talking", sagt Jennifer Knäble. Genau.
Auf den Stühlen im Saal — ein Überraschungsmoment von Weleda: jede Besucherin bekam eine Verkaufsgröße des neuen Vlora+ pH Balancing Wash. Keine Probe, das echte Produkt. Eine Intimwaschlotion, entwickelt mit Sheila de Liz, mikrobiomfreundlich, mit Aloe Vera und Hyaluronsäure. 9,95 Euro für 200 ml — bewusst zugänglich gehalten, weit entfernt von den 85 Euro der Cell Longevity Linie. Auch hier eine Entscheidung. Die Inspiration dahinter? Die Freundin ihrer Tochter: „Meine Vulva ist ein Tempel — da schmier ich nicht irgendwas drauf." Man kann das nicht besser formulieren. Wir haben 2026, sagt Sheila. Herrgott nochmal, wenn nicht jetzt, wann dann?
Nach dem Talk: Fotozone. Ich warte ein bisschen. Dann frage ich direkt — ob sie bereit wäre für ein Foto. Sie ist es. Ich sage ihr, dass ich ihr Buch "Woman on Fire" gelesen habe. Auf Deutsch. Mit vielen Notizen. Auf Empfehlung meiner Zahnärztin — eine Geschichte unter Frauen, die sie zum Lachen bringt. Sie fragt, ob ich Französin bin. Mein Akzent verrät mich, wie immer.
Wir sprechen kurz: die Schwierigkeit, einen Arzt zu finden, der bioidentische Hormone wirklich praktiziert. Sie bestätigt es, nennt mir eine Adresse. Köln. Privatpraxis. Die Hormontherapie selbst wird in Deutschland von den Kassen größtenteils erstattet. Das Problem ist nicht das Rezept — es ist die Ärztin, die es ausstellt. Und die muss man erst finden.
Als sie wieder freier ist, nehme ich meinen Mut zusammen. Ich hatte ihr Buch mitgebracht, für genau diesen Moment. Sie lacht, sieht die gelben Post-its, die überall herausragen. Jennifer Knäble zeigt drauf: „Schau mal — die ganz wichtige Sache!" Sheila nimmt einen Stift und widmet. Weil sie weiß, dass ich Französin bin: „Ma chérie ! Alex" — Herz, Smiley — „Bleib on Fire."
In diesem Moment zieht sie ihre Pumps aus. Ihre Tochter bringt ihr flache Schuhe. Ein fast glamouröser Nachmittag landet sanft auf dem Boden. Das ist das Menschliche an ihr — die Ärztin und die Frau, untrennbar.
Dr. Sheila de Liz und Alexandra Scholz-Marcovich – Art of Beauty & Health 2026
Dr. Sheila de Liz und Alexandra Scholz-Marcovich (NDOZ) — The Art of Beauty & Health, Messe Düsseldorf, 6. März 2026 / Foto: Alexandra Scholz-Marcovich, NDOZThea Care: zehn gewonnene Jahre
Ein letzter Rundgang. Ich bin müde — die Konferenz über die Abnehmspritze um 16h15 lasse ich sausen. Irgendwo hat man seine Grenzen. Aber der Stand von Thea Care zieht mich nochmal an. Ich hatte es vorhin versucht, die Schlange war zu lang. Jetzt sind es noch drei Personen vor mir. Zwanzig Minuten später bin ich dran.
Thea Care ist ein Startup, gegründet 2023. Die Idee: KI-gestützte Hautanalyse als B2B White-Label-Lösung — für Marken, Parfümerien, Apotheken und Pharmaunternehmen. Die KI wurde auf über 50.000 Hautbildern trainiert. Sie analysiert Hauttyp, Melanin, Poren, Rötungen, Hydratation, Fältchen. Und sie empfiehlt Produkte — abgestimmt auf den jeweiligen Katalog des Partners. Weleda nutzt Thea bereits. Physiogel auch. Mit messbaren Ergebnissen: bei Physiogel stieg die Conversion um 258 Prozent.
Thea Care – Dr. Suzan Stürmer und Nataniel Müller, Messe Düsseldorf 2026
Dr. med. Suzan Helen Stürmer (Co-Founderin & CMO) und Nataniel Müller (Co-Founder & CEO) von Thea Care bei der Demonstration der KI-gestützten Hautanalyse. Art of Beauty & Health, Messe Düsseldorf, März 2026. / Foto: Alexandra Scholz-Marcovich, NDOZIch habe das Glück, direkt mit der Gründerin zu testen: Dr. med. Suzan Helen Stürmer — Dermatologin, Co-Founderin und CMO. Staatsexamen in Ulm, Praktisches Jahr am King's College London, ein Semester an der Université Paris 13, Fachärztin an der LMU München. Ein durch und durch europäisches Profil. Sie fragt, ob ich Französin bin. Kein Zufall: Sie hat selbst in Paris studiert. Wir wechseln ins Französische — für uns beide eine kleine Heimkehr, jede auf ihre Art.
Ich muss mich auf die Zehenspitzen stellen, um mein Gesicht ins Ringlicht zu positionieren. Wir lachen. Das Gesicht wird gescannt. Auf dem Bildschirm erscheint mein Gesicht in zwei Zonen: T-Zone in Gelb, U-Zone in Blau. Und dann: Hauttyp Normal. Hautalter — 42 Jahre. Ich bin bald 52. Das sind zehn gewonnene Jahre. Ich mag diese App immer mehr.
Die Empfehlung läuft direkt auf Weleda-Produkte — ich hatte es so gewählt. Schnell, präzise, überzeugend. Das Ergebnis deckt sich übrigens mit dem, was mir vorher am Stand von Tautropfen die Beraterin gesagt hatte: Anfang 44. Thea sagt 42. Ich nehme das Mittel und bin zufrieden.
Thea ist keine App, die man herunterlädt — man begegnet ihr über die Marken, die sie integriert haben: im Webshop, in der Apotheke, am Stand. Weleda hat den Skin Analyzer bereits auf seiner Website eingebunden: einfach, schnell, überzeugend. Hier testen.
Was Dr. Stürmer antreibt, geht über die Technologie hinaus. Sie baut keine App. Sie baut eine Infrastruktur, die dermatologisches Wissen skalierbar macht. Das ist ein Unterschied.
Ich verlasse den Stand begeistert. Diese Frau und dieses Projekt werde ich im Auge behalten.
Blüten, die nach unten fallen
Vor dem Rituals-Stand: eine Schlange. Lang, geduldig, entschlossen. Für einen Tote Bag. Ich gehe vorbei.
Ich denke an den Baum am Eingang — die Tausende von Blüten, die nach unten fallen. An den stillen Passagier, der angeblich in mir wohnt. An die KI, die mir zehn Jahre geschenkt hat. An die Widmung in meinem Buch.
Das Art of Beauty & Health ist ein Festival, das viel verspricht — und manchmal auch hält. Die Wissenschaft ist da. Die Frauen, die sie tragen, auch. Was noch fehlt: der Weg von der Bühne in die Praxis. Von der Innovation in die Krankenkasse. Vom Ringlicht in den Alltag.
Die Blüten fallen nach unten. Wir schauen nach oben.
Nächste Edition: 9. und 10. April 2027.
Art of Beauty & Health 2026 — Was ich sonst noch gesehen habe
- Tautropfen — Hautanalyse: Pigmentierung, Hydratation, Elastizität. Und ein Test auf der Hand: Rosenwasser, dann Rosencreme. Angenehm. Funktioniert. Alter laut Beraterin: 44. Ich bin bald 52. Ich nehme das.
- Klapp — Instagram folgen, Roulette drehen, zwei Anti-Aging-Ampullen gewonnen. Keine Beratung, kein Test. Schade.
- Dyson — Zu viele Menschen. Ich gehe weiter.
- Apotheke deiker höfe — Hautfeuchtigkeitsanalyse nach Zonen. Ergebnis: zu niedrig. Produkte an .mut aus Möchengladbach getestet. Klebt ein bisschen.
- LeGer — Der Parfümstand von Lena Gercke. Zu voll zum Testen. Eine Maschine wirft Plastikbälle aus — darin: ein Keks, noch in Plastikfolie. Life in plastic ist fantastic.
- Rituals — Über 50 Personen in der Schlange. Für einen Tote Bag. Ich kenne die Produkte. Ich gehe.
- égoïste Clubhouse— Pilates, Barre, Reformer, Red Light Classes. Zwei Studios in Düsseldorf, Carlstadt und Unterbilk. Auf der Messe: ein eigener Space, rote Infrarot-Matten, Pilates in Kleingruppen bis zehn Personen. Und eine Bar. Gratis Matcha. Ich nehme einen Latte Matcha Vanille und schaue dem Pilates zu. Der ruhigste Moment des Tages. Pia Maasberg, Marketing-Direktorin, erzählt mir nebenbei: Events für Unternehmen — Dior, Douglas. Das Abo? Ab 58 Euro im Monat, drei Sessions. Bis 250 Euro für zwölf. Für wen das erschwinglich klingt — willkommen in Düsseldorf.
Und die Goodies Bags?
In der Schlange vor dem Thea-Care-Stand frage ich zwei Besucherinnen, 24 und 26 Jahre alt, aus Düsseldorf und Duisburg. Ob sie schon reingeschaut haben. Nein — sie wollen erst abends zu Hause öffnen. Das Überraschungsmoment aufheben. Ich finde das charmant. Presse bekommt übrigens keinen Goodies Bag. Das Mystery bleibt für mich ein Mystery.
Über The Art of Beauty & Health
The Art of Beauty & Health ist ein Publikumsfestival für Beauty, Health, Wellbeing und Longevity — gegründet 2025 in Düsseldorf, organisiert von beauty.de. Die zweite Ausgabe fand am 6. und 7. März 2026 im Glasfoyer der Messe Düsseldorf statt. Rund 3.000 Besucherinnen und Besucher — Eintritt: 49 Euro, inklusive kuratierter Goodie Bag im Wert von über 350 Euro. Das Programm umfasste über 40 Talks, Masterclasses und Workshops. Nächste Edition: 9. und 10. April 2027.














