15.12.2017
Etat 2018 mit 2,8 Milliarden € beschlossen

Rat beschließt Etat 2018 – 1,4 Millionen in die Ausgleichsrücklage, 76 Mio in Schulprojekte

Tortengrafik Ausgabenstruktur Haushalt 2018/ Grafik Stadt

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 14. Dezember, den Haushalt für das Jahr 2018 mit den Stimmen von Oberbürgermeister, SPD, Grüne, FDP und dem Ratsherrn der Piraten verabschiedet. Der verabschiedete Haushalt 2018 hat ein Gesamtvolumen von knapp 2,9 Milliarden Euro und ist ausgeglichen. Die Ausgleichsrücklage wird um 1,4 Millionen aufgestockt. 2018 beträgt das Investitionsvolumen 274,5 Millionen Euro. Diese Investitionen fließen vor allem in Schulen (75,9 Millionen Euro), Kindertagesstätten (17,3 Millionen Euro) und städtische Bäder (21,4 Millionen Euro).

Alleine für soziale Leistungen stehen 593,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ebenfalls ein neues Rekord-Niveau erreicht der Bereich Kinder, Jugend und Familienhilfe mit 524,4 Millionen Euro, 46,2 Millionen Euro mehr als 2017. Davon sind für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Horten 288,1 Millionen Euro vorgesehen - über 29,8 Millionen Euro mehr als 2017.

Auch für Kultur und Wissenschaften mit 157,6 Millionen Euro (+11,3 Millionen Euro) und die Sportförderung mit 52,3 Millionen Euro (+ 12,6 Millionen Euro) stehen 2018 mehr Geld als im verabschiedeten Haushalt 2017 zur Verfügung.

Weitere Aufwendungen sind: Personalaufwendungen mit 597,9 Millionen Euro, die  Versorgungsaufwendungen mit 59,8 Millionen Euro, die Landschaftsumlage mit 199,8 Millionen, die Gewerbesteuerumlagen mit 139,9 Millionen und die Leistungen für Unterkunft und Heizung (Hartz IV) mit knapp 173,3 Millionen Euro.

Die wesentlichen Erträge des Etats 2018 machen die Gewerbesteuer mit veranschlagten 919,9 Millionen Euro, der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 358,3 Millionen und die Grundsteuer A und B mit 144 Millionen Euro aus. Der Hebesatz für die Gewerbesteuer bleibt bei 440 v.H. Nach der Haushaltssatzung 2018 bleibt der mögliche Höchstbetrag zur Aufnahme von kurzfristigen Krediten bei 500 Millionen Euro. Es sind in der Haushaltssatzung keine Kreditaufnahmen bei Banken für Investitionen vorgesehen.

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