17.09.2018
Das Schloss von Franz Kafka – Premiere D Haus

K. oder der hartze Abstieg – Premiere von Kafkas „Das Schloss“

K. klettert die Wand hoch, doch er wird diese hölzerne Bretterwand, diese unüberwindliche Barriere auf dem Weg zu einem nie gesehenen Schloss nie überwinden können. K. wird im Dorf bleiben, deren Bewohner er verstehen möchte, bei Frieda vom Ausschank des Dorfwirtshauses, bei Pepi, dem Zimmermädchen, oder der Wirtin und dem Lehrer, und den unverständlichen Mechanismen der Verwaltung. Er steigt ab vom qualifizierten Landvermesser zum Mann ohne Job, zum Spielball anonymer Amtsleute, zum Ausgegrenzten, zur Hilfskraft im Dorfgasthaus. Kafkas Romanfragment „Das Schloss“ ist in der Interpretation von Regisseur Jan Philipp Gloger ein fesselndes Theatererlebnis, aber die Interpretation kann auch Fragment bleiben wie Kafkas Roman. Ist es ein Scheitern an der Bürokratie, ein Sinnbild für eine anonyme Macht des Staates, an der der Einzelne klein wird, oder …. Theater als Stoff zum Nachdenken – dafür ist das Schauspielhaus, das D‘Haus, ja inzwischen zu Recht hochgelobt.
13.09.2018
Verdienst bei Ryanair - MdB Andreas Rimkus unterstützte Ryaniar Streik

Was verdienen Pilot_innen und Flugbegleiter_innen – MdB Andreas Rimkus bei Streikenden der Ryanair fordert faires Gehalt

Dass Ryanir im Vergleich zu anderen Fluglinien schlecht bezahlt, lässt sich an einigen Artikeln belegen (siehe Links). Dass Firmen wie Ryanair, die im europäischen Mutterland des Neoliberalismus England oder in Irland sich ansiedelten, keine Gewerkschaften und daher auch keine Streiks wollen, ist auch bekannt. Ryanair geht da sehr hart vor. MdB Andreas Rimkus (SPD) unterstützte am Flughafen in Berlin während der Sitzungswoche des Bundestags ausdrücklich die Mitarbeiter*innen von Ryanair beim Streik um bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen. NDOZ.de nennt Zahlen zum Verdienst und Arbeitsbedingungen von Flugbegleiter_innen und Piloten.
10.09.2018
Sozialwohnungen – Analyse und Daten

Sozialwohnungen – Analyse Thema Wohnen und eine Ausstellung im Rathaus

Zahlen und Daten helfen dabei, den Vorurteilen und falsche Einschätzungen der Wohnsituation in Düsseldorf zu begegnen. Architektur für Sozialwohnungen, also gefördertes Wohnen, kann sehr gut aussehen. Das ist eigentlich selbstverständlich, zudem haben mehr als die Hälfte aller Haushalte in Düsseldorf Anspruch auf eine geförderte (Sozial-) Wohnung. Im Rathaus sind jetzt prämierte Arbeiten des Landeswettbewerbs "Gutes Bauen im öffentlich geförderten Wohnungsbau" zu sehen, darunter auch die Preisträger der HGMB Architekten aus Düsseldorf. Auch ein Projekt der Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf AG (SWD), die "Klimaschutzsiedlung Am Wald" (1. Bauabschnitt), ist darunter. Dazu bringt NDOZ.de Zahlen und Daten zur Wohnungs- und Einkommens-situation als Argumentationshilfe gegen Vorurteile und Falschmeldungen.
30.08.2018
Demonstration gegen das Sterben im Mittelmeer in Düsseldorf, #Seebrücke

#Seebrücke an der Kö – Aufruf zum Protest gegen das inhumane Sterbenlassen im Mittelmeer

Es ist eine Bewegung, ein Aufstehen der aufgeklärten und der demokratischen Mitte: #Seebrücke - 66 Veranstaltungen allein im September in deutschen Städten sowie Zürich etc., weitere #Seebrücken sind bereits bis Dezember geplant. Zehntausende sind bereits auf die Straße gegangen. Am Samstag, 1. September, stehen Menschen von 11bis 14 Uhr auch in Düsseldorf in einem Schlauchboot und zeigen unmissverständlich, dass Seenotrettung eine Pflicht ist, will man Grundsätze der Humanität nicht aufgeben. Mit Fotos von Rettungsaktionen, von Geflüchteten auf überfüllten Schlauchbooten und Menschen, die verzweifelt im Mittelmeer auf die Seenotretter zu schwimmen, werden die unmenschlichen Bedingungen im Mittelmeer deutlich. Die überparteilichen Bewegung #Seebrücke in Düsseldorf, getragen von unterschiedlichen Gruppen und Vereinen, setzt damit auch ein Zeichen, dass Seenotrettung der privaten Schiffe nicht verhindert werden darf, dass die Seenotretter von Iuventa, Aquarius, Sea Life und andere nicht angeklagt werden dürfen, die Schiffe nicht in den Häfen festgesetzt werden dürfen. Und dass es eine Abschottung von EU Grenzen nicht auf Kosten von Menschenleben geben darf.
24.04.2018
Vom 13. bis zum 20. April fand die 3. Startup-Woche Düsseldorf statt

Düsseldorf im Startup-Fieber - Ein Bericht vom NKF Summit

Zur 3. Startup-Woche Düsseldorf mit rund 170 Veranstaltungen in 7 Tagen im gesamten Stadtgebiet gab es letzte Woche eine Menge Events, die die fabulöse Welt der bunten Startup-Welt gefeiert und präsentiert haben. Oder wie die Veranstalter es formulierten: “Auf der Startup-Woche Düsseldorf treffen Visionäre, Kämpfer und Durchstarter auf Menschen, Unternehmen und Produkte, die das Startup-Leben bereichern.” - Es ging vor allem um zukunftsweisende, digital angetriebene Geschäftskonzepte, die die Welt ein kleines bisschen besser und effizienter machen sollen: “Zeit sparen, entstressen und verbinden” - so das oft genannte Prinzip dahinter. Aber auch Austausch, Vernetzung und Transfer sollten mit im Vordergrund stehen.
22.12.2017
Arbeitsplätze Flughafen der Klüh-Mitarbeiter-innen gesichert

AKTUELL: Arbeitsplätze Flughafen der Klüh-Mitarbeiter-innen gesichert

Die Arbeitsplätze für 70 ehemalige Mitarbieter_innen der Reinigungsfirma Klüh am Flughafen sind gesichert. Das teilte soeben die Gewerkschaft IG Bau und der DGB Düsseldorf mit.
14.06.2017
Grand Départ : 3. Rheinbahnbus und Sponsorengelder

Grand Départ: 3. Tour-Bus der Rheinbahn - Einnahmen steigen auf über 7,9 Millionen

Jetzt wurde der nun 3. Rheinbahn-Bus zum Start der Tour de France von Oberbürgermeister Thomas Geisel und Rheinbahn-Vorstandssprecher Michael Clausecker sowie den neuen Unterstützern präsentiert. Auch dieses Mal haben sich Premium-Sponsoren mit einem Werk von Andreas Gursky und Team Düsseldorf 2017-Partner einen Platz auf einem Bus gesichert. Zusätzlich überreichte Oberbürgermeister Thomas Geisel jedem Unterstützer sein individualisiertes und gerahmtes Radtrikot.
14.09.2018
„Jugend ohne Gott“ Premiere im Jungen Schauspiel

Nachdenken über Nazis von heute im Stück von 1937: Premiere „Jugend ohne Gott“

Zivilcourage angesichts von Hetze gegen Migranten und Jagd auf Fremde. Jagd auf vermeintlich Fremde, die nicht ohne Angst anders sein dürfen. Chemnitz und mehr, Hitlergruß und Völkisches. „Es dreht sich um das Volksganze“, skandieren Schüler und heben den ausgestreckten Arm … Sie haben in ihren Aufsätzen Schwarze verächtlich gemacht – und als der Lehrer protestiert: „Das streich ich durch“, sagt einer der Schüler: „Wenn das einer im Radio redet, darf ein Lehrer das nicht streichen“. Fünf Schüler_innen, die wegen der Gleichmacherei in Uniformen mit Armbinden stecken, stehen auf schwankender Bühne in Ödön von Horváths „Jugend ohne Gott“ und zeigen, wie Konformität, Anpassung, Mitläufertum, Rassismus aufkommt und doch noch überwunden wird. Ein Stück, das Horváth 1936 schrieb, und das in dieser Inszenierung im Jungen Schauspiel an der Münsterstraße kaum aktueller sein könnte.
05.09.2018
Mahn- und Gedenkstätte eröffnet neue Sonderausstellung zur SS

„Die Körper der SS. Ideologie, Propaganda und Gewalt“ – Sonderausstellung in Mahn- und Gedenkstätte

In Zeiten von Chemnitz, von Hass und Hetze und völkischen Parolen nicht nur bei der AfD, in Zeiten von Anbiederungen der Konservativen (CSU und CDU, etwa Volker Kauder) und sogar Hatz auf Journalisten ist eine Ausstellung wie diese besonders wichtig: "Die Körper der SS. Ideologie, Propaganda und Gewalt" heißt die neue Sonderausstellung, die ab sofort bis Sonntag, 27. Januar 2019, in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, zu sehen ist. Die Ausstellung schildert nicht Daten und Zahlen zur Schutzstaffel (SS) und ihren Unterorganisationen. Vielmehr nimmt sie auf 47 Wandtafeln und anhand zahlreicher digitaler und realer Objekte das Gedankengut des "Schwarzen Ordens", seine handlungsleitende Ideologie und deren gesamtgesellschaftliche Konsequenzen in den Blick. Die SS verstand sich als Elite der nationalsozialistischen Bewegung und des gesamten deutschen Volkes.
14.07.2018
Schauspielhaus : Bilanz der Spielzeit 2017/ 18

Schauspielhaus: höchste Zuschauerzahl der letzten zwanzig Jahre – D Haus in der Spitzengruppe

»Wir gehören zu den offensten und meistbesuchten Häusern im deutschsprachigen Raum, das ist unter diesen widrigen Umständen doch bemerkenswert«, bilanziert Wilfried Schulz, der damit auf die bauliche Situation anspielt. »Es war eine außergewöhnlich glückliche Spielzeit. Wir können einen Zuwachs von 31.000 Zuschauern im Vergleich zur vorigen Spielzeit verzeichnen, das ist eine Steigerung von 15 %. Wir sind sehr stolz auf die höchsten Zuschauerzahlen seit zwanzig Jahren, wir liegen damit in der Spitzengruppe der deutschsprachigen Theater. Dabei verteilt sich der Zuwachs auf alle Bereiche, auf das Schauspiel ebenso wie auf das Junge Schauspiel und die Bürgerbühne. Wir sind froh darüber, dass die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer das Theater wieder als das ihre empfinden und es ein lebendiges Zentrum in dieser Stadtgesellschaft darstellt.«