21.11.2019
Parkraumkonzept erneuert und für Anwohner verbessert

Anwohner parken besser, Besucher parken teurer – neues Parkraumkonzept Düsseldorfs

Anwohner sollen in Düsseldorf leichter einen Parkplatz in Wohnungsnähe finden. Mit diesem Ziel entwickelt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein gesamtstädtisches Parkraumkonzept mit einer deutlichen Ausweitung der Anwohnerparkzonen. Die Anwohnerparkausweise kosten unverändert 30 Euro beziehungsweise bei Online-Antrag nur 25 Euro pro Jahr. Für die Autos von Besuchern von außerhalb werden die Parkkosten in der erweiterten Innenstadt allerdings an das Niveau von Großstädten wie Köln, Stuttgart und Frankfurt angeglichen, im internationalen Vergleich liegen Amsterdam mit 6 Euro pro Stunde oder Stockholm mit über 5 Euro pro Stunde deutlich darüber. Update: Eine Erhöhung des Anwohnerparkens wurde heute in Berlin diskutiert von Bundesminister Scheuer CSU und Länderministern.
06.11.2019
Gedenkbuch für die Toten des Pogroms von 1938 und Gedenken an die Pogromnacht

Ministerpräsident Laschet und OB Geisel stellen "Gedenkbuch für die Toten des Pogroms von 1938" vor - Gedenken an die Pogromnacht

Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, der Ministerpräsident NRW, Armin Laschet (CDU), und Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) haben am Dienstag, 5. November, das "Gedenkbuch für die Toten des Pogroms 1938 auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen" vorgestellt. Es sind 263 akribisch recherchierte Seiten, die Licht in eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte bringen und an die Opfer des Novemberpogroms erinnern. Es sind viel mehr Opfer des Novemberpogroms von 1938 in Nordrhein-Westfalen als bisher angenommen.
30.10.2019
3. Umweltspur, Fakten und Kommentar

3. Umweltspur: Die Fakten - 500 neue Parkplätze für Pendler

Erste Teile einer dritten Umweltspur zwischen Südpark und Nordstern sind zu Beginn der Herbstferien eingerichtet worden. Die Berichte in TV und mehreren Medien und vor allem die Kommentare zu der Umweltspur in Wersten sind ein Desaster: Alle beschweren sich über einen Stau auf der Schnellstraße …. den es schon seit Jahren gibt. Jetzt kündigte die Stadtspitze an, für Pendler 500 neue Parkplätze an einem Messeparkplatz zu schaffen, Rheinbahn-Vorstand Klaus Klar versicherte bereits, die Rheinbahn werde von dort einen Shuttlebus bis zur Heine-Allee einrichten. Aber die Autofahrer und Autofreaks sind sich nicht klar darüber, worum es geht: Um mörderische Hitze, Überschwemmungen, Fahrverbote in Städten, um eine lebenswerte Zukunft von Kindern und Enkeln, kurz: Den Klimawandel. Seit 1945 wurde die Stadt als Autostadt geplant, das setzte sich fort bis zu CDU-OB Erwin, der als erste Amtshandlung nach der Wahl 1999 die Radwege wegfräsen ließ, und auch für CDU-Stadtplaner Bonin waren Parkplätze und Autos Priorität.
10.10.2019
Rechtsterrorismus in Halle KOMMENTAR

Trauer, Mitgefühl und Wut – es war rechtsextremer Terror in Halle - MAHNWACHE update

Der Trauer und dem tiefen Mitgefühl, dass den Angehörigen der Opfer, Verletzten und den Jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland gilt, fügt sich noch etwas hinzu: Eine gehörige Portion Wut. Deutsche Institutionen wie Verfassungsschutz und Geheimdienst und vor allem die sächsische Polizei müssen zum Beispiel mal erklären, warum es vor der Synagoge keine Bewachung durch Polizei gab. Schließlich war „Jom Kippur“, der höchste Feiertag der Jüdischen Gemeinden. Und es war ja wohl in einschlägigen Foren bekannt, dass der 27-Jährige Deutsche einen Anschlag plante. Es gibt ein Manifest des Täters, das detailliert Anschlagpläne beschreibt – auf Juden, Muslime und Linke. Und das ist laut einer spezialisierten (englischen) Website am 1. Oktober verfasst worden. Die Polizei in Halle / Sachsen sprach laut „Tagesschau“-Bericht von einer „Amok-Lage“. Das ist falsch: Es war rechtsextremer Terror.
01.12.2019
Rheinbahn mit neuer Interims- Finanzchefin

Rheinbahn mit neuer Interims- Finanzchefin Susanne Momberg

Nachdem sich Rheinbahn-Vorstand und Aufsichtsrat von Sylvia Lier als Finanzvostand Mitte November getrennt hatten, wurde jetzt eine Interims- Finanzchefin dem Aufsichtsrat vorgeschlagen: Susanne Momberg soll am 2. Dezember (Montag) bereits ihre Arbeit aufnehmen. Das teilten Stadt und Rheinbahn am Samstag mit.
09.09.2019
Elektromobil-Tage E-Cross am Rheinufer Düsseldorf Sept 2019

Elektromobil – Schau mit Verkehrswende-Diskussion am Rheinufer – VIDEO

E-Autos vom kleinen Zweisitzer für 8000 Euro über den Jaguar oder Range Rover für mehr als 120.000 Euro : Beim Tag der Elektromobilität wurden unterschiedlichste Modelle von E-Autos am Rheinufer in Düsseldorf vorgestellt. Trotz des Schauerwetters kamen tausende alte und junge Interessierte. Das kleinste und schnellste Gefährt war ein Go-Cart mit Batterien (130 km/h schnell), von der gleichen Firma Quantron AG kam das größte, ein zum E-Truck umgebauter LKW. „Eddy“, der E-Roller zum Leihen der Stadtwerke, konnte ebenso Probe gefahren werden, auch die viel diskutierten E-Roller standen zur Verfügung.
01.04.2019
Neue Rheinbahn-Spitze ab Mai komplett

Rheinbahn : Aufsichtsrat beruft Klaus Klar, Sylvia Lier und Michael Richarz zu neuen Vorständen

Die Rheinbahn hat jetzt einen neuen Vorstand, der Aufsichtsrat der Rheinbahn hat ihn berufen. Damit kann das Verkehrsunternehmen jetzt dringend benötigte Schritte hin zur Verkehrswende starten. Klaus Klar, Sylvia Lier und Michael Richarz werden das städtische Unternehmen führen. Der bisherige Arbeitsdirektor Klar, derzeit kommissarischer Leiter, wird neuer Vorstandsvorsitzender und ist für Strategie, Personal und Gremienkommunikation zuständig. Lier kommt von der Bahn-Tochter DB Connect und wird im Wesentlichen die Bereiche Finanzen und Marktbearbeitung leiten. Michael Richarz, bisher Chef der Stabsstelle Strategie bei der Rheinbahn, verantwortet künftig die Bereiche Betrieb, Infrastruktur und Fahrzeuge. Klar und Richarz beginnen ihre Tätigkeiten mit sofortiger Wirkung, Lier startet Anfang Mai.
10.11.2019
Unterhaus off-off the record mit Hanna Werth , Lieke Hoppe und Serkan Kaya

Bekannte Schauspieler*innen in Socken und sehr privat: Hanna Werth stellt Lieke Hoppe und Serkan Kaya im „Unterhaus“ vor

Sie ziehen erstmal ihre Schuhe aus, Lieke Hoppe (weiße Sneaker) und Serkan Kaya (ältere Turnschuhe), Hanna Werth behält ihre knallroten Highheels (12 Zentimeter, geschätzt) an. Es ist Wohnzimmer, nein: WG Atmosphäre im Keller des Schauspielhauses. Hanna Werth interviewt in einer gelungenen , besonderen Late Night Show zwei Kolleg*innen „off the record“, wenn auch vor rund 100 Zuschauer*innen. Die können schon auf dem Weg zur kleinen Bühne im Keller besondere Atmosphäre schnuppern und dann im „Unterhaus“ Platz nehmen. Hanna Werth holt dann ihre Spickzettel für den Abend aus einem Nähkästchen.
08.11.2019
Neues Konzept für Clara-Schumann-Musikschule

Konzept für Clara-Schumann-Musikschule – Gebühren künftig nach Einkommen gestaffelt

Die Clara-Schumann-Musikschule soll neu ausgerichtet und mit einer sozial gestaffelten Gebührenordnung versehen werden. Das geplante Entwicklungskonzept wurde gestern von Oberbürgermeister Thomas Geisel, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe und der neuen Musikschulleiterin Dr. Doris Bischler der Öffentlichkeit vorgestellt und soll am 14. November 2019 dem Kulturausschuss vorgelegt werden. "Die Chance, ein Instrument zu erlernen, soll keine Frage des Geldbeutels der Eltern sein. Gerade eine öffentliche Musikschule muss daher die Gebühren so staffeln, dass die Eltern je nach finanzieller Leistungsfähigkeit für den Unterricht bezahlen", sagt OB Thomas Geisel.
05.11.2019
Linda von Penelope Skinner Premiere im Schauspielhaus

Linda von Penelope Skinner oder : Wozu Frauen erzogen werden – Premiere, Deutschsprachige Erstaufführung

Es scheint nur, dass es ein Luxusthema ist, dabei werden Frauen noch immer zurückgesetzt, benachteiligt und auf mehr oder weniger subtile Art beleidigt und gedemütigt. Linda meint zu Beginn, sie als Frau Fünfzig Plus sei erfolgreich, ihr könne nicht passieren. Wie Claudia Hübbecker als Linda weibliche Verhaltensmuster, weibliche Sozialisation und letztlich das Scheitern auf die Bühne bringt, ist grandios. Eine Premiere im D Haus, die wieder mal zum Nachdenken und zu Diskussionen anregt: „Linda“ von Penelope Skinner, der gefeierten britischen Theaterautorin, in der deutschen Erstaufführung. Hübbecker zeigt den Wandel einer Frau in einer Gesellschaft des schönen Scheins, die Frauen ab 50 „unsichtbar“ macht.