11.03.2019
Premiere „Ein Blick von der Brücke“ im D‘haus

Fremdenfeindlichkeit, ein Blick in die Ursachen – Millers „Ein Blick von der Brücke“ im D‘ haus

Eddie, der Hafenarbeiter, hat auch zu Hause den dicken Haken an der Hüfte, der zum Entladen von Säcken auf Schiffen dient. Zu Hause ist ein Viertel von Brooklyn, in der Nähe des Hafens. Eddie, seine Frau Beatrice und die 17-jährige Catherine kamen einst als Einwanderer aus Italien. Doch als Verwandte seiner Frau aus Italien bei ihnen ankommen, bei ihm wohnen, beginnt das Drama – und Eddies ganz heutige, aktuelle Abneigung und der Hass auf die „Fremden“. Die doch eigentlich gar nicht so anders sind.
08.03.2019
Verkauf Anteile Sana Kliniken

Sana Kliniken Standort gesichert - Korrektur eines Missverständnisses

Ein neuer Vertrag (Konsortialvertrag) mit den Sana-Kliniken, so hat es der Rat mit Mehrheit gestern beschlossen, sichere „den Betrieb der Kliniken in Gerresheim und Benrath, den Betrieb des kinderneurologischen Zentrum und der Krankenpflegeschule dauerhaft“, so die SPD Ratsfraktion. Verdi protestierte dazu wegen des Verkaufs städtischer Anteile vor dem Rathaus – doch da besteht eindeutig ein Missverständnis. Denn seit die CDU Mehrheit unter dem damaligen CDU-OB Joachim Erwin die Mehrheit der Anteile an den Sana-Kliniken verkaufte, hatte die Stadt faktisch keinen Einfluss mehr auf Entscheidungen der Aktiengesellschaft Sana-Kliniken. Ein Missverständnis also, das aufgeklärt werden sollte, und in Gänze wieder mal eine Folge der Privatisierung.
02.03.2019
Soziale Lage : Neuer Sozialbericht mit Fakten bis 2017, ANALYSE

Altersarmut, Arm und Reich, Renten, Einkommensschere – der neue Sozialbericht zeigt Wege für Planung und Politik vor - ANALYSE

Altersarmut, Arm und Reich, Renten, Prekäre Beschäftigung : Die neuen Zahlen zur Sozialen Lage in Düsseldorf zeigen deutlich, welche Aufgaben vor Politiker*innen und Verwaltung in den kommenden Jahren liegen. Dabei hat die Politik in der Stadt durchaus viele Erfolge zu verzeichnen, gerade die Sozialpolitik. Doch die wirtschaftsfreundliche Politik im Bund mit ihren marktradikalen Elementen haben die Altersarmut und die Schere zwischen Reich und Arm auch in Düsseldorf zu einem wachsenden Problem werden lassen. Sozialdezernent Burkhardt Hintzsche und Dezernent Christian Zaum stellten jetzt die Fortschreibung des Sozialberichts bis 2017 mit seinen beeindruckenden Fakten vor. NDOZ.de analysiert die Verhältnisse in Düsseldorf.
26.02.2019
Protest gegen AfD in der VHS

Gegen die AfD in der VHS protestierten heute rund 250 Düsseldorfer*innen

Gegen einen Auftritt der AfD in der VHS Düsseldorf protestierten heute rund 250 Düsseldorfer*innen (Dienstag, 26. Februar). Das demokratische Bündnis DSSQ (Düsseldorf stellt sich quer) hatte zu dem Protest aufgerufen. Unter jenen, die gegen einen Auftritt der AfD in der VHS am Bertha-von-Suttner-Platz Flagge zeigten, waren unter anderem SPD-Ratsmitglieder wie Martin Volkenrath und Grüne Ratsfrau Paula Elsholz, Bürgermeister Wolfgang Scheffler (Grüne), NRW-Grünensprecherin Mona Neubaur, Stefan Engstfeld MdL Grüne, Vorstandsmitglieder der GEW Düsseldorf, Gewerkschafter und Jusos sowie Grüne Jugend Düsseldorf.
25.01.2019
Mieten und Preise im Mietspiegel des RDM 2019

Mieten und Preise moderat gestiegen, so der RDM – im Umland wirds teurer – die Fakten

Die Mieten in mittleren Lagen wie Friedrichstadt oder Bilk steigen nicht mehr so stark wie im Vorjahr, dennoch liegen sie in diesen Stadtteilen um rund 5 Prozent höher. Das ergibt der „Preisspiegel 2019“ des Rings Deutscher Makler (RDM), der jetzt vorgestellt wurde. Ursache für den Anstieg ist zum einen die enorme Nachfrage, zum anderen die starke Verteuerung von Baupreisen, Grundstückspreisen und Handwerker-Kosten bei Neubauten. Da in Düsseldorf insgesamt Mieten und Eigentumswohnungen für viele Einkommen zu teuer sind, weichen Menschen auf die umliegenden Städte aus – auch dort, vor allem in Ratingen (plus 6 %) und Krefeld (+9 %), sind die Mieten gestiegen, sind allerdings oft noch niedriger als in etlichen Stadtteilen Düsseldorfs.
26.09.2018
Teststrecke für automatisierte und vernetzte Fahrzeuge eröffnet – alle Infos

Vernetztes Fahren von Auto, ÖPNV und Rad – Teststrecke eröffnet

Um Vorurteile gleich auszubremsen: In jedem Auto des automatisierten Fahrens sitzen noch Fahrer*innen. Und das wichtigste ist nicht unbedingt das automatisierte Fahren: Durch die Technik werden beispielsweise Autos, Fahrräder und Busse vernetzt und mit Ampeln, die auf Grün springen, verbunden für einen schnelleren Verkehrsfluss. Oder die Technik im Auto / Rad/ Bus warnt vor Staus und Unfällen auf einer Strecke und eine Umleitung wird empfohlen. Zudem erspart eine App den Radfahrer*innen viel Zeit und Strampelmühen. Dass ein Auto (hoffentlich mit Wasserstoff- oder Elektro-Antrieb) dann im Parkhaus allein einen freien Parkplatz findet und einparkt, während Fahrer*innen schon mal einkaufen gehen, ist ein Showeffekt mit netten Nebenwirkungen. Das Hauptziel ist ja das Testen der Technik im Projekt „KoMoD“ und ein späterer besserer Verkehrsfluss, der ja auch viel Ärger und Zeit erspart – auch für Busse und deren Nutzer.
24.04.2018
Vom 13. bis zum 20. April fand die 3. Startup-Woche Düsseldorf statt

Düsseldorf im Startup-Fieber - Ein Bericht vom NKF Summit

Zur 3. Startup-Woche Düsseldorf mit rund 170 Veranstaltungen in 7 Tagen im gesamten Stadtgebiet gab es letzte Woche eine Menge Events, die die fabulöse Welt der bunten Startup-Welt gefeiert und präsentiert haben. Oder wie die Veranstalter es formulierten: “Auf der Startup-Woche Düsseldorf treffen Visionäre, Kämpfer und Durchstarter auf Menschen, Unternehmen und Produkte, die das Startup-Leben bereichern.” - Es ging vor allem um zukunftsweisende, digital angetriebene Geschäftskonzepte, die die Welt ein kleines bisschen besser und effizienter machen sollen: “Zeit sparen, entstressen und verbinden” - so das oft genannte Prinzip dahinter. Aber auch Austausch, Vernetzung und Transfer sollten mit im Vordergrund stehen.
17.02.2019
Hamlet- Premiere im Schauspielhaus am Gründgens-Platz

„Hamlet“ als rasender Rockmusiker – großartige Premiere im Schauspielhaus am Gründgensplatz

Großartig, hinreißend! Wenn am Ende alle im Saal zu Standing Ovations und Jubel im Schauspielhaus Gründgensplatz stehen, kann man nur einstimmen: Diese Inszenierung Hamlets und diese Darsteller sind großartig. Christian Friedel als rasender, singender, vernichtender Hamlet und Cennet Rüya Voss, die als Ophelia den Wahnsinn noch in den letzten Reihen spürbar macht, geben mit diesem Hamlet unter der Regie von Roger Vontobel einen modernen, rockigen Shakespeare, ohne dessen Sprache (in der Schlegel-Tieck Übersetzung)zu unterdrücken.
14.12.2018
Stadt kauft einzigartige Fotosammlung

Fotosammlung Kicken für den Kunstpalast – herausragende Fotos von 1840 bis 1990

Der Rat der Stadt Düsseldorf hat am Donnerstag, 13. Dezember 2018, einstimmig den Erwerb der Bestandssammlung der Galerie Kicken für die städtische Sammlung des Kunstpalastes beschlossen. Von den insgesamt 3039 Fotografien werden 1823 Fotos für rund 8 Millionen angekauft, zusätzlich schenkt Annette Kicken der Landeshauptstadt 1216 Aufnahmen. Der Wert der Sammlung wird von Experten wesentlich höher eingeschätzt. Mit der Erwerbung der Bestandssammlung der Galerie Kicken wird die historisch einmalige Möglichkeit genutzt, einen überaus hochwertigen und umfangreichen Fotografiebestand zu sichern, der Düsseldorfs Status als Stadt der Fotografie entspricht. Damit wird in Düsseldorf die Geschichte der Fotografie zwischen 1840 bis 1990 mit herausragenden Werken etwa von Otto Sander oder Man Ray vorgestellt.
02.12.2018
Verleihung des Heines Preises 2018 an Prof. Dr. Leoluca Orlando, Palermo

Heine-Preisträger Leoluca Orlando, Palermo: Plädoyer für internationale Freizügigkeit als unveräußerliches Menschenrecht

In seiner Rede zur Verleihung des Heine-Preises 2018 sagt Prof. Dr. Leoluca Orlando:„Palermo, auf der Suche nach der Harmonie von Ästhetik und Ethik, dankt den Migranten und erkennt durch die Charta von Palermo 2015 die internationale Freizügigkeit als unveräußerliches Menschenrecht an und regt die Abschaffung der Aufenthaltserlaubnis an.“ Der Jurist und langjährige Bürgermeister von Palermo Leoluca Orlando ist auch der Autor der ‚Charta von Palermo‘, die er 2015 verfasst hat. Darin legt er ein Gegenbild vor zum zerstrittenen und teils populistischen Europa unserer Tage. Es ist ein Manifest, untertitelt mit der These: ‚Von der Migration als Problem zur Freizügigkeit als unveräußerlichem Menschenrecht.‘ Und fordert, dass Migrant*innen nicht als solche, sondern klar als Mitbürger, als Mitmenschen anerkannt sind. Die Laudatio hielt Regisseur Wim Wenders.