28.01.2016
Stadtfinanzen 2016 – Analyse und Kommentar

Schuldenfreiheit ein Mythos – Opposition argumentiert aus dem Glashaus

OB Thomas Geisel und Kämmerin Dorothee Schneider bei der Pressekonferenz / Foto Stadt, Ingo Lammert

Der Mythos der Schuldenfreiheit hält sich hartnäckig, zumindest in den Formulierungen. Die Fakten dazu geben das seit Jahren nicht mehr her. Denn seit Jahren ist die Rücklage der Stadt vor allem durch aufwendige Investitionen in unterirdische und Glanz-Projekte abgeschmolzen. Dann kam die allgemeine Einsicht, dass es so nicht weitergeht – und OB Thomas Geisel (SPD) wurde mehrheitlich gewählt. OB Geisel stellte jetzt, nach der scheinheiligen Aufregung um 40 Millionen Euro, mit Kämmerin Dorothee Schneider die Finanzlage der Stadt dar.

Kommentare (2)

  1. Paulsch am 28.01.2016
    So viel Mist habe ich als Fachmann noch nicht gelesen. Wer sich auch nur ein wenig mit Kommunaler Doppel und Finanzwesen auskennt erkennt hier nur geführten Mist! Einzig unser Herr OB UND SEINE SPD Genossen haben hier Schuld! Und das wussten alle beim politischen Wechsel. Das war immer so! Die Sozies können nicht mit Geld umgehen!
  2. Stan Duke am 28.01.2016
    So viel Mist habe ich von einem angeblichn "Fachmann" lange nicht gehört. Jeder, der sich auch nur ein wenig für diese Stadt interessiert und der seit mehr als nur 3 Jahren hier wohnt, weiss wie CDU und deren Handlanger unter Elbers und Erwin gewirtschaftet hat. Alles verticken was irgendwie Kohle bringt und an allem sparen, was kosten könnte. Haushalt saniert, Bildungswesen und städtische Institutionen / Einrichtungen / Sozialprogramme komplett heruntergewirtschaftet oder schlicht wegrationalisiert. Die Tage mal in einer Schule gewesen? Nein, dachte ich mir. Es mangelt und bröckelt an allen Ecken. Das ist wie ein Auto oder ein Haus, das nicht gewartet wird, weil man zu geizig ist. Das geht auch nur eine zeitlang und nur scheinbar gut. Dann wird es deutlich teurer als eine regelmäßige Investition in den Erhalt. Sie können noch froh sein, dass der Geisel am Ruder ist, der ist ja nicht mal ein echter Genosse, der käm auch bei der CDU unter, wenn man dort Wert auf Kompetenz legen würde.

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