08.05.2015
Kirchen-Aktion gegen Rechtsextreme

Weiße Rosen gegen Pro NRW

Stille Kirche / Archiv NDOZ.de Jo Geschke

Der 8. Mai ist der Tag, an dem vor 70 Jahren der Zweite Weltkrieg endete, der Tag der Befreiung von der Nazi-Herrschaft. Für den 8. Mai 2015 hat die rechtsextreme Pro NRW eine vorgebliche „Frühjahrsoffensive gegen Asylmissbrauch“ in Kaiserswerth angekündigt. Die evangelische und katholische Kirchengemeinde werden mit einem Friedengebet und Aktionen am Kaiserswerther Markt dagegen ein Zeichen setzen.

Die Evangelische Kirchengemeinde in Kaiserswerth, die katholische Nachbargemeinde, die Kaiserswerther Flüchtlingshilfe, die Kaiserswerther Schützen und das evangelische Fliedner-Gymnasium sowie das katholische Suitbertus-Gymnasium laden zu einem ökumenischen Friedensgebet in die Stadtkirche, Fliednerstraße 12, ein. Beginn des Gebetes ist um 12.30 Uhr am heutigen Freitag, 8. Mai.

Um 15 Uhr rufen die Veranstalter des Friedensgebetes zu einer Versammlung auf dem östlichen Klemensplatz (Höhe Sparkasse) auf. Von dort sollen die Menschen dann zum Stammhaus am Kaiserswerther Markt gehen. Unterwegs wird dann an verschiedenen Stationen Halt gemacht und gesungen. Die Kaiserswerther möchten auf keinen Fall ProNRW den öffentlichen Raum überlassen, heißt es in einem Hinweis auf die Aktion. 

500 weiße Rosen

Am Vormittag im Friedensgebet und am Nachmittag bei der Aktion gegen Pro NRW verteilen die Veranstalter auf dem Weg zum Stammhaus weiße Rosen - als Friedenszeichen und auch in Erinnerung an die Weiße Rose der Geschwister Scholl.