30.09.2015
Flüchtlingshilfe hier und in Herkunftsländern

Soziale Initiativen gründen Hilfsfonds für Flüchtlinge

Flüchtlinge / Foto Archiv NDOZ, Jo Geschke

Eine neu gegründete Initiative „Perspektive Heimat!“ von gemeinnützigen Organisationen (STAY!, fiftyfifty, Schmitz-Stiftungen, vision:teilen der Franziskaner), hat einen Hilfsfonds für Flüchtlinge gegründet. Die Organisationen haben langjährige Erfahrungen, wenn es um Wohnraum, Aufenthalt und Asyl, aber auch Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern geht, will Spenden unter anderem von der Wirtschaft sammeln. Ein erstes Projekt, ein Kleinbus, ist bereits finanziert.

Schirmherr des Projektes ist Oberbürgermeister Thomas Geisel, Franziskanerbruder Peter Amendt sitzt mit im Konsortium dieser Initiative. Der Name ist Programm, so die Initiative „Perspektive Heimat!“ : Wir helfen den Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive für ihr Leben zu entwickeln. Gleichzeitig geben wir den Menschen, die bei uns sind und bleiben, die so wichtige Perspektive auf eine Heimat. Dafür hat „Perspektive Heimat!“ eigens einen Fonds gegründet. Das Ziel: Schnell und unbürokratisch Hilfe zu gewähren und größere Projekte finanziell anzuschieben.

"Das Thema Flüchtlinge wird uns noch lange beschäftigen. Wir sind
beeindruckt von der Bereitschaft vieler Düsseldorfer mit anzupacken oder
uns zu unterstützen. Unsere Initiative Perspektive Heimat sorgt dafür,
dass ihre Hilfe ankommt“, erklärt Oliver Ongaro von STAY!.

„Für die konkrete Hilfe bauen wir auf ein gut funktionierendes Netzwerk
aus Hilfsorganisationen, Wirtschaft und Gesellschaft", fügt Michael
Dirkx, Geschäftsführer der Schmitz Stiftungen in Düsseldorf hinzu.
„Bitte helfen sie uns zu helfen – hier wie dort!“

Das erste Projekt ist bereits finanziert: Die Firma Carcoustics Shared Services GmbH spendet STAY! einen Kleinbus, der dringend für den Transport der Kinder und Jugendlichen gebraucht wird. Das Projekt wird am Donnerstag, 1. Oktober, ab 19 Uhr im Maxhaus an der Schulstraße vorgestellt.