18.08.2018
Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“ vor 150 Zuschauer*innen

Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“ bewegte 150 Zuschauer*innen

Der junge Schwarze steht an der Reling des Kutters „Iuventa“. Er war zum ersten Mal auf dem Meer. „Kannst Du schwimmen“, wird er gefragt. „Nein.“ Wie war es auf dem Schlauchboot? „Es war schrecklich“, alles Chaos, sagt der 14-Jährige Geflüchtete, noch immer geschockt. 17.000 Menschen sind im Mittelmeer seit 2014 ertrunken – Kinder, Säuglinge, schwangere Frauen ebenso wie Jugendliche, Mütter und Familienväter. Aber allein 14.000 Menschen haben junge Freiwillige aus Seenot und vor dem Ertrinken von 2016 bis 2017 gerettet, Kinder, Mütter mit Babys, Geflüchtete. Der Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“ zeigt die Rettung auf dem Mittelmeer mit dem umgebauten Fischkutter „Iuventa“. Und wie der Kutter der NGO an die Kette gelegt wird. Es lässt die 150 Zuschauer*innen im Kino „Metropol“ teils traurig, teils wütend, immer aber erschüttert und bewegt am Abend aus dem Kino gehen.
10.08.2018
Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“

Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“ - Film und Diskussion am 16.8. im Metropol

„Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“ – unter diesem Untertitel dokumentiert ein Film den Einsatz eine Gruppe junger Menschen von „Jugend rettet e,V.“ , die auf einem umgebauten Fischkutter von 2016 bis August 2017 sich den NGOS zur Seenotrettung anschlossen. Nachdem rund 14.000 Menschen vor dem Ertrinken aus dem Mittelmeer gerettet wurden, kam das Aus durch italienische Behörden. Ihr umgebauter Fischkutter mit dem Namen „Iuventa“ wurde in Lampedusa an die Kette gelegt, durfte nicht mehr auslaufen. Dokumentarfilmer und Regisseur Michele Cinque hat die Gruppe mit der Kamera ein Jahr lang begleitet. Entstanden ist der Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“, der am kommenden Donnerstag, 16. August, im „Metropol“ gezeigt wird. Anschließend berichten aktive Seenotretter*innen vom Kutter und diskutieren mit den Zuschauer*innen.
02.04.2018
Rechtsaußen zu Ostern und Strategie der Neurechten - Kolumne

Ostern ganz rechts, CDU-Hardliner im AfD-Modus oder auch „Geistiger Müll“ - Kolumne

Die Neu-Rechten und Rechtsaußen setzten vor Ostern Themen. Und diese Themen werden verbreitet, weil die vermeintliche Linke und auch die Jusos nicht mit ihren Themen durchdringen. Die CDU-Hardliner wie Christian Rütz oder MdB Sylvia Pantel dienen sich nicht den AfD-Wählern an – sie übernehmen die Argumentationsreihe der AfD. Und diese Neu-Rechten und Deutschnationalen im schwarzen Mantel der Konservativen sind auf dem Vormarsch. Der Unsinn einer Kritik an einem 15 Jahre gepflegten Festes vor einer Moschee oder scheinbar lächerliche Diskussionen über einen „Traditionshasen“ verdecken nur die ernste und gefährliche Entwicklung, dass rechtsnationales, fremdenfeindliches Denken und Reden weit in die Gesellschaft hinein wirken. Gerade die SPD kann sich nur durch eine klare Besinnung auf soziale Politik – ohne Hartz und modifiziertes Grundeinkommen – der rechtskonservativen Entwicklung entgegenstellen.
12.01.2018
Boot 2018 – Eröffnung am 20. Januar

Boot 2018 – ein sehr persönlicher Rückblick und eine Einladung, hinzugehen

Es wird meine 25. Boot, können auch mehr gewesen sein. Immer wieder bin ich auch auf Booten gewesen: Segelnd auf dem Ijsselmeer, früher, in den 70ern, auch auf Traditionsschiffen mit braunen Segeln von Harlingen aus. Dann mit meiner Frau auf Booten zum Beispiel auf der Müritz und den Friesischen Seen in den Niederlanden. Es sind ja nicht die glitzernen, strahlenden Superyachten, die immer wieder auf Fotos und Filmberichten von der Boot glänzen. Nein, gerade in der Halle mit den Charter-Angeboten oder mit den Klamotten (sehr zu empfehlen!) war es immer sehr voll auf der Boot. Es ist ja eine Messe für jene, die zu zigtausend in Düsseldorf und Umgebung immer wieder mal Urlaub auf dem Boot verbringen – ob mit oder ohne Boots-Führerschein.
20.11.2017
Jamaika gescheitert – FDP Lindner will nicht

Jamaika gescheitert – FDP Lindner will nicht – Minderheitsregierung ?

Wie die Süddeutsche Zeitung um kurz nach Mitternacht meldete, ist Jamaika geplatzt. FDP-Frontman Christian Lindner wollte nicht. Jetzt könnte Merkel als geschäftsführende Kanzlerin mit einer Minderheitsregierung ohne Lindner weitermachen. Vielleicht wäre ihr das sogar Recht: Schon mit der keinen bayrischen Regionalpartei CSU hat sie nur Ärger, ein Schausteller wie Lindner, der womöglich als Vizekanzler brillieren möchte, bringt auch nicht gerade Beruhigung. Die SPD darf jetzt nur nicht, etwa unter G 20-Olaf Scholz, einknicken und sich womöglich wieder als Juniorpartner von CSU/ CDU verheizen lassen.
28.08.2017
Wahlen 2017 – eine Kolumne

Von Nullen, Schäuble und der schwäbischen Hausfrau, und anderen Irrtümern

Die Sommerpause ist vorbei, und der Wahlkampf läuft zur blöderweise „heiß“ betitelten Endphase auf. Die Umfragen zu den Parteien werden wieder mal von vielen mit Prognosen (Vorhersagen) verwechselt. Und während die Kandidat_Innen von Haus zu Haus laufen und – jedenfalls einige - genauso nett lächelnd von den Plakaten schauen, meinen immer noch einige Wahlberechtigte, die Unterschiede bei den Parteien SPD, CDU, auch Grünen und Linken seien ja gar nicht ausschlaggebend. Welch ein Irrtum. Zwischen der „schwarzen NUll“ Herrn Schäuble und den Parteien jenseits der CDU-“Mutti“ könnten die Unterschiede kaum größer sein. Und wer gar nicht wählt, wählt AfD mit …