21.08.2019
Herzinfarkt – was tun ? Wie vermeiden ?

Herzinfarkt: Ich habe überlebt. Wie ein Infarkt entsteht, wie kann man helfen, wie einen Herzinfarkt vermeiden

“Atme, Mensch!“ sage ich zu mir, die Brust ist aber zu eng fürs Atmen, ich habe Angst, etwas drückt mich an den Schultern zentnerschwer nach unten, die Knie sind weich, die Brust ist zu eng fürs Atmen, es tut weh hinterm Brustbein …“atme, Mensch!“ sage ich zu mir, und „Ich will noch nicht sterben!“. Also hinlegen, Telefon nehmen, 112: Herzinfarkt! Notarzt anrufen, meine Frau anrufen … Nicht jeder Mensch erlebt den Infarkt mit diesen Symptomen! Aber mein schwerer Herzinfarkt, jetzt knapp sieben Wochen her, ist gut ausgegangen, bis jetzt. Weil ich den Notarzt schnell gerufen habe, weil der sehr schnell kam, weil ich schnell einen Herzkatheder bekam. Erfahrungen also, die ich an andere Männer und Frauen weitergeben kann und will, weil sie vielleicht Leben retten können. Herzinfarkt und koronare Schädigung sind die häufigste Todesursache in Deutschland.
19.04.2019
Ostergruss 2019

Ostergruss 2019

Wir wünschen Allen ein ruhiges, friedvolles und entspanntes und schönes Ostern !
06.01.2019
Paris, Frankreich – ein Reisebericht

Paris, ein Fest … für Düsseldorfer_innen

„Quartier Latin“ und „Saint Germain“ : Beim Spaziergang durch diese Viertel werden die Unterschiede klar zwischen Paris und der Stadt, die mal als „Klein Paris“ benannt wurde. Düsseldorf ist schön. Mann sehnt sich in Düsseldorf aber doch zurück zu den alten Häusern mit ihren Balkonen, verziert mit eiserner Gittern. Zu den Menschen, eilig oder lässig schlendernd auf den Boulevards, die aber höflich Pardon sagen, wenn sie jemand anstoßen im Gedränge. Auch in Paris gehen alle durcheinander, mal rechts, mal links auf den breiten Bürgersteigen. Aber in Paris weichen sie souverän den entgegen Kommenden aus. Eine Weltstadt, selbstbewusst, souverän eben. Und einfach verzaubernd.
06.11.2018
Pogromnacht : Forschung zu den tatsächlichen Opfern

Pogromnacht : Mehr Opfer als bisher angenommen – Forschungsbericht vorgelegt

Die Novemberpogrome von 1938 jähren sich in diesem Jahr In diesem Jahr zum 80. Mal. Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf hat in einem Landesprojekt erstmals den Versuch unternommen, die Gesamtzahl und die Namen der Opfer zu eruieren, die im Gebiet des heutigen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen im Kontext der Pogrome starben oder ermordet wurden.Nun stehen die Ergebnisse des Forschungsprojektes fest, die in der Mahn- und Gedenkstätte vorgestellt wurden: Mindestens 127 Menschen kamen während und kurz nach den Novemberpogromen auf dem Gebiet des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ums Leben.
12.10.2018
Lehrer-Petzplattformen und Demokratie - KOMMENTAR

Lehrer-Petz-Plattform oder Wie die AfD die Demokratie mit Scheinargumenten aushöhlen will

Auf dem Dachfirst einer Schule versammeln sich allmorgendlich so 30 Rabenvögel, sitzen alle nebeneinander. Ich kann sie morgens sehen. Und denke sofort an einen Zeichentrickfilm, wie die Geier in Dschungelbuch: „Ha! Da hat wieder ein Lehrer gegen Diskriminierung und Rassismus gehetzt! Für Demokratie geworben, für Überprüfung von Quellen gegen Fake News. Das müssen wir denunzieren.“ Sagen die Vögel. Und die AfD. So ähnlich jedenfalls. Dass Lehrer in einer Plattform womöglich noch anonym wegen irgendwelcher Vergehen diffamiert werden sollen, wie es einige AfD-Mitglieder und Funktionsträger wollen, ist wie ein schlechter Zeichentrickfilm. Oder irgendwie Bananenrepublik. Diktatorische Bananenrepublik. Der Staat, hier also die Länder, hat aber eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Beamten. Er sollte also die Lehrer vor Denunziation schützen. Stellen wir uns nur einen Moment vor, es gäbe eine Plattform zur anonymen Denunziation von Polizisten – da wäre aber schwer was los an Protesten – bei der AfD….
18.08.2018
Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“ vor 150 Zuschauer*innen

Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“ bewegte 150 Zuschauer*innen

Der junge Schwarze steht an der Reling des Kutters „Iuventa“. Er war zum ersten Mal auf dem Meer. „Kannst Du schwimmen“, wird er gefragt. „Nein.“ Wie war es auf dem Schlauchboot? „Es war schrecklich“, alles Chaos, sagt der 14-Jährige Geflüchtete, noch immer geschockt. 17.000 Menschen sind im Mittelmeer seit 2014 ertrunken – Kinder, Säuglinge, schwangere Frauen ebenso wie Jugendliche, Mütter und Familienväter. Aber allein 14.000 Menschen haben junge Freiwillige aus Seenot und vor dem Ertrinken von 2016 bis 2017 gerettet, Kinder, Mütter mit Babys, Geflüchtete. Der Film „Iuventa – Seenotrettung, ein Akt der Menschlichkeit“ zeigt die Rettung auf dem Mittelmeer mit dem umgebauten Fischkutter „Iuventa“. Und wie der Kutter der NGO an die Kette gelegt wird. Es lässt die 150 Zuschauer*innen im Kino „Metropol“ teils traurig, teils wütend, immer aber erschüttert und bewegt am Abend aus dem Kino gehen.