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            <title>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung</title>
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            <description>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung</description>
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                <copyright>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung News</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 10 May 2026 02:01:00 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 07:48:43 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Spielzeit, neuer Intendant, viele neue Gesichter, sehr viele Urtaufführungen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/neue-spielzeit-neuer-intendant-viele-neue-gesichter-sehr-viele-urtauffuehrungen-3511.html</link>
                        <description> Viele neue Schauspieler:innen, ein neues Leitungsteam und rasante 16 Uraufführungen und Erstaufführungen bringt der neue Intendant Andreas Karlaganis im Düsseldorfer Schauspielhaus vor das Publikum. Karlaganis, im September 2024 wie berichtet gewählt, stellte am Freitag vor der Presse das Programm für die Spielzeit 2026 / 2027 sowie die Mitglieder seines künstlerischen Leitungsteams vor.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Intendant, mit Natalja Starosta, künftiges Mitglied der Dramaturgie auf dem Podium, sowie Philipp Hauß, künftiges Mitglied der Künstlerischen Leitung und des Schauspielensembles sowie Sebastian Huber, künftiger Chefdramaturg, wurde ergänzt durch den bewährten Chef des Jungen Schauspiels Stefan Fischer-Fels, und Birgit Lengers, Künstlerische Leiterin des Stadt:Kollektivs. Das Team um Karlaganis machte bei der Vorstellung der neuen Inszenierungen und auch abseits des Podiums einen harmonisch-lockeren Eindruck.</p>
<h3 style="margin-bottom: 11px;">Wer bleibt, wer ist neu</h3>
<p>Auf Seiten der Darsteller:innen gibt es wie üblich viele Wechsel. Wer bleibt, wird die Fans der D Haus besonders interessieren, also: Es bleiben unter anderem Tabea Bettin, Claudia Hübbecker, Rosa Enskat, Cathleen Baumann, André Kaczmarczyk, Christian Friedel, Thomas Wittmann, bei den „Jungen“ im Central etwa Jonathan Gyles und Eva Maria Schindele.</p>
<p>Neu dazu kommen aus dem Fernsehen bekannte Schauspielerinnen wie Anna Schudt und Maike Droste, die beide seit langem teils prämierte Theaterschauspielerinnen sind.&#160; Viele der neuen Darsteller:innen haben am berühmten &#160;Burgtheater Wien gespielt oder spielen noch dort. Dramaturg und Schauspieler Philipp Hauß hat 2017 in Philosophie seinen Doktor gemacht.</p>
<p>Intendant Andreas Karlaganis hat Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie studiert und am Schauspielhaus in Graz und in München gearbeitet, bevor er zum Bugtheater Wien ging.</p>
<h3>Intendant Karlaganis zum Theater</h3>
<p>Wir zitieren hier Intendant Karlaganis aus &#160;dem Spielzeitheft : &#160;„Man kann Wilfried Schulz und seinen Vorgänger:innen nicht genug danken, dass sie sowohl die grandiose Renovierung des Schauspielhauses als auch die Zusammenfügung so vieler essenzieller Funktionen und Räume im Central angestoßen, ausgeführt und bis zum Ende durchgestanden haben. Auch wenn man sagen muss, dass auch auf uns noch ein bisschen Arbeit am Central zukommt; das betrifft den „Backstage“ Bereich der Probebühnen und Werkstätten, die noch nicht ganz fertiggestellt sind.</p>
<p>Dieses Theater gehört allen. Den Bewohner:innen dieser Stadt, den Nachbar:innen aus den umliegenden Städten und den Besucher:innen von überallher. Das leistet sich die Gesellschaft, weil sie weiß, dass kulturelle Zentren, Orte des gemeinsamen Erlebens von Kunst, der Debatte und des bewussten Zusammenseins dringend benötigt werden. Das ist nicht zu ersetzen.</p>
<p>Auf diese Bedürfnisse müssen wir eingehen, und zwar durch beides: durch das permanente Bemühen um erstklassiges Theater für diese Stadt und durch konsequente Öffnung und die stehende Einladung an alle. Für Zweiteres stehen natürlich in besonderer Weise das Junge Schauspiel und das Stadt:Kollektiv, die die alltäglichen Erfahrungen der Bewohner:innen dieser Stadt durch besondere Formen der Beteiligung oft ganz direkt in den künstlerischen Prozess einfließen lassen. …“</p>
<h3>Die neuen Stücke</h3>
<p>Am 26. Juni beginnt der Vorverkauf für die ersten Premieren und Vorstellungen der Saison. Der Vorverkauf für das Kinder- und Familienstück „Der Hobbit“ von Greg Banks nach dem Roman von J. R. R. Tolkien (Regie: Christina Rast), eine gemeinsame Produktion von Schauspiel und Jungem Schauspiel hat bereits begonnen.</p>
<p>Am 18. September starten die Neuinszenierungen im Großen Haus mit „Prinz Friedrich von Homburg“ von Kleist in der Regie von Ulrich Rasche: „Mit Kleists Schauspiel über die menschlichen Kosten innerer Aufrüstung und die Totalität des Krieges eröffnet er die neue Intendanz.“ So beschreibt es da s Programmheft.</p>
<p>Am 19. September startet das Kleine Haus mit „Fanny und Alexander“ in der Regie von Thorleifur Örn Arnarsson.&#160; Im Großen Haus geht es am 24. September weiter mit „Bernarda Albas Haus“ von Federico García Lorca in der Regie von Lucia Bihler.</p>
<p>Sehr interessant geht es im Central zu mit der Uraufführung von „Samurai X“ von Takao Baba und Ensemble frei nach dem Film „Die sieben Samurai“ von Akira Kurosawa, Regie Takao Babaab, frei ab 12 Jahren.</p>
<p>Regisseurin Barbara Frey zeigt im Großen Haus am 16. Oktober Anton Tschechows „Die Möwe“ als moderne Frage nach der Vision für die Zukunft.</p>
<h3>Unseres Erachtens interessant sind zudem die folgenden Inszenierungen:</h3>
<p>Elfriede Jellinek hat wieder ein Stück für Düsseldorf geschrieben und das wird am 22. Oktober uraufgeführt: „Ein Übertritt“, dazu der Text im Programmheft:</p>
<p><strong>„Ein Übertritt, von Elfriede Jelinek zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs verfasst, </strong>stellt keine geringere Frage als die nach dem menschlichen Wesen – was also uns Menschen im Allgemeinen und im Besonderen ausmacht. Und wo, eingedenk des Datums, nach dem menschlichen Wesen gefragt wird, ist die Frage nach menschlichen Unwesen nicht weit, die Frage nach tierischen und vertierten Wesen, die Frage nach dem deutschen Wesen. Mit Assoziationsreichtum dem sprachlichen Unbewussten auf der Spur untersucht Ein Übertritt Verwandlungen und Verwechslungen, Übertritte von einer Wesensform in die andere. Tiere werden zu Menschen und Menschen zu Bestien, Geister und Wiedergänger erwachen zu neuer Handlungsfähigkeit und die historische Markierung und Möglichkeit eines Übertritts von Diktatur zu Demokratie, von Demokratie zu Diktatur, von Krieg zu Frieden und von Frieden zu Krieg wird sprachkritisch-witzig und finster-orakelnd auf die Probe gestellt.“</p>
<p>Viel beachtet wird sicherlich <strong>Günter Grass „Die Blechtrommel“, </strong>Regie Karin Henkel, trotz Danzig&#160; ein Stück ja auch mit Düsseldorf Bezug, Grass hat ja an der Ulmenstraße gewohnt und im „Bobbys“ in der Altstadt Jazz gespielt. Premiere zum 100. Geburtsjahr von Grass ist am 23. Januar 2027.</p>
<p><strong>„Der Revisor, Düsseldorfer Fassung“ von Felicia Zeller</strong> frei nach Gogol, heißt es am 9. April 2027, Regie Marie Bues. „Als Regisseurin und Künstlerische Co-Leiterin des Schauspielhaus Wien engagiert sich Marie Bues für neue Dramatik. In enger Zusammenarbeit mit Felicia Zeller inszeniert sie die Uraufführung eines wortwitzigen und bitterbösen Revisor für das heutige Düsseldorf. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und aktuellen Vorkommnissen sind rein zufällig.“ So das Programmheft.</p>
<p>&#160;Am 5. März 2027 hat <strong>„Niemandes Schwester“ </strong>Uraufführung, Untertitel <strong>„So What, Hannah Arendt!“ </strong>von Heinz Bude, Natan Sznaider und Karin Wieland, Regie führt Simone Geyer. Im Stück geht’s um Hannah Arend, die 1933 vor den Nazis fliehen musste, sie soll als erste Frau und Jüdin in Hamburg den Lessing Preis erhalten. Es geht also um die Aufarbeitung des Holocaust.</p>
<h3>HEINE - &#160;Festival</h3>
<p>Das Düsseldorfer Schauspielhaus richtet ab der Spielzeit 2026/27 vom 16.April bis 2.Mai 2027 ein internationales Themenfestival aus, das Heinrich Heines Haltung als Künstler und Mensch in die Gegenwart weiterträgt. 16 Tage lang wird der künstlerische Ausnahmezustand zelebriert und die Begegnung als kreative und politische Strategie gelebt, um Situationen der Offenheit, der Konfrontation und der Neugierde zu schaffen.</p>
<p>Auch das Junge Schauspiel kommt mit neues Stücken auf die Bühnen im Central. So mit dem erwähnten „Samurai X“ am 25. September oder mit „Der Hobbit“ am 21. November.</p>
<p>Beim Stadt:Kollektiv heißt es am 25. November mit sieben Künstlerinnen an sieben Orten „Die sieben Todsünden“, mit „Paradies Lost“ (Neid)&#160; im Central. Die bekannte Regisseurin Joanna Praml inszeniert mit Laiendarsteller:innen „Die Leiden des Jungen Werther“, auf der Bühne ab 3. April 2027.</p>
<p><strong>Den gesamten Spielplan gib es im Spielzeitheift 26/ 27 nachzulesen unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielzeit-2026-27/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielzeit-2026-27/ </a></p>
<h3>Open Air mit „Die Unendliche Geschichte“</h3>
<p>Am 22. Mai beginnt die Open-Air Aufführung von Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ zunächst im Haus, um dann wie gewohnt auf dem Platz vor dem Haus weiter zu laufen. Es ist auch ein Wiedersehen mit Carolin Cousin. Aufbau und Proben laufen bereits auf dem Platz. Der Vorverkauf läuft bereits.</p>
<p>Wie es weitergeht mit den Aufführungen unter freiem Himmel, steht noch nicht fest. Die Stadtwerke haben bisher die aufwendigen Inszenierungen als Sponsor mit finanziert, das lief vertragsgemäß aus, jetzt tritt dankenswerter Weise noch das Land NRW als Sponsor ein. Wie in der jetzigen Zeit neue Sponsoren gefunden werden können, sei eben schwierig und zeichne sich noch nicht ab, heißt es aus dem Schauspielhaus.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Kartenbestellung unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 09:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine Mai 2026 – Japan-Tag, Jazz City Bilk, Vintage Market und viele kostenlose Highlights</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-mai-2026-3508.html</link>
                        <description>Japan-Tag am Rhein, Jazz in Bilk, vier Gründe den 9. Mai zu blockieren – und ein Filmmuseum voller Marilyn Monroe. Der Mai macht keine Pause.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der April ist vorbei, der Mai legt nach. Gleich am ersten Wochenende startet die Kiesgrube in Neuss ihre 30. Saison, das Filmmuseum eröffnet eine Marilyn-Monroe-Hommage und Sport im Park kehrt in die Düsseldorfer Parks zurück. Dann nimmt der Monat Fahrt auf: Jazz ertönt in Bilk, der 9. Mai wird zum dichtesten Kulturtag des Monats, und ab der dritten Maiwoche läuft ein roter Faden durch das Programm, der Marseille, Osaka und Tokyo miteinander verbindet – und mitten in Düsseldorf landet. Der Japan-Tag am 23. Mai bildet den Höhepunkt. Hier kommen alle Termine.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Dieser Artikel wird im Mai regelmäßig ergänzt – zuletzt aktualisiert am 4. Mai 2026.</em></p><div class="well"><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich</h3><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 9. Mai:</strong> Kunstpalast gratis + Jazz City Bilk am Kirchplatz + Sound of Europe im Hofgarten + HMU Campustag</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 8.–10. Mai:</strong> ManufakTOUR — 50 Werkstätten, Design aus Düsseldorf und Palermo</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 8.–10. Mai:</strong> Jazz City Bilk – Kneipen Rally, Bühne am Kirchplatz, Ballett am Rhein, Christian Brückner</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 23. Mai:</strong> Japan-Tag Düsseldorf – Rheinufer, Feuerwerk, kostenloser Eintritt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 16. Mai:</strong> re:loved Vintage Market – Areal Böhler, kuratierte Aussteller, freier Eintritt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 16. Mai:</strong> Alle Farben live — RheinRiff, Areal Böhler, ab 15 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ab 2. Mai:</strong> Sport im Park – 42 Kurse, 32 Standorte, kostenfrei, ohne Anmeldung</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ab 2. Mai:</strong> Celebrating Marilyn! – Filmmuseum, 9 Filme, Studioausstellung</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ab 8. Mai:</strong> Das Osaka Kontinuum – Stadtmuseum, 20 Jahre Düsseldorf-Osaka in Fotografien</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 29.–31. Mai:</strong> DoKomi — Deutschlands größte Anime- und Japan-Convention, Messe Düsseldorf</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa–So, 30.–31. Mai:</strong> Loft of Art WEEKEND #5 – 40 Künstlerinnen und Künstler, darunter Klaus von Jackelmann</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ganzer Monat:</strong> Apollo POP CULTURE – Roncalli's Apollo Varieté, bis 12. Juli</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:56:44 +0200</pubDate>
                        <title>Thomas Bernhards Theatermacher sehr aktuell nur mit Frauenrollen als preiswürdige Abschiedsvorstellung</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/thomas-bernhards-theatermacher-sehr-aktuell-nur-mit-frauenrollen-als-preiswuerdige-abschiedsvorstellung-3496.html</link>
                        <description>Es ist die letzte Premiere im Kleinen Haus in der Intendanz von Wilfried Schulz, die mit dieser Spielzeit zu Ende geht. Und der Theatermacher von Österreichs Thomas Bernhard passt so genau auf dieses Ende des Intendanten, der das Düsseldorfer Theater so nachhaltig geprägt hat in den vergangenen zehn Jahren. Und zum Stück muss ja auch Claus Peymann genannt werden, der mit Bernhard und dem „Theatermacher“ ja seine Intendanz 1986 am Wiener Burgtheater eröffnete. Ja, ohne einen kleinen Skandal der so oft entrüsteten Österreicher:innen mit Bernhard und Peymann wäre das Stück wohl gar nicht entstanden. Mit der unvergleichlichen Rosa Enskat in der Titelrolle und der Besetzung nur mit Frauen hat Regisseurin Christina Tscharyiski zudem ein großes Ausrufezeichen gesetzt. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rosa Enskat stürmt als der „Theatermacher“ die kleine ovale Bühne, die von beiden Seiten vom Publikum flankiert ist. Sophie Stockinger als Bühnenarbeiterin / Feuerwehrfrau/ Wirtin bleibt wortkarg und kaugummikauend völlig unbeeindruckt. Dafür beginnt Enskat ihren fast 90 Minuten andauernden Text mit überbordenden Tiraden und ausufernden Beschimpfungen mit dem erste Aufregerthema für den „Theatermacher“ : Die kleine Familientruppe spielt in einer Kneipe in Utzbach, einem Kaff, in dem man früher „nicht mal zum „Wasserlassen“ angehalten hätte. Das Stück stammt von ihm, vereint darin alle Tyrannen der Welt, da gibt’s ja auch heute viele. Und wird gespielt von seiner Familie, die er regelmäßig runtermacht.</p>
<h3>Frittatensuppe</h3>
<p>Und der Chef des kleine Familientheaters bestellt für alle eine Frittatensuppe - für Nicht-Österreicher: Eine Fleischsuppe mit Streifen Palatschinken oder Pfannkuchen in Streifen. Die satirisch übergroß auf die Bühne von oben herunterfallen. Leicht übergroß ist auch der symbolische Scheinwerfer, der heruntergelassen wird, etwa zwei Meter lang, in den Enskat später hineinkriecht – und gegen Ende mit einer aktuellen Ausgabe von „Le Monde diplomatique“ &#160;auf dem Kopf herauskriecht.</p>
<h3>Die Notbeleuchtung</h3>
<p>Und dann das Thema „Die Notbeleuchtung“. Die muss ausgestellt werden, „ich brauch absolute Dunkelheit“ sagt er. Aber der Feuerwehrhauptmann hat untersagt, dass die Notbeleuchtung abgeschaltet werden darf. Enskat / Theatermacher explodiert in gehässigen Wortfolgen, und „der Feuerwehrhauptmann! In Utzbach!“ kann niemand abfälliger aussprechen als Enskat. Vernichtend!</p>
<h3>… dann eben abgesagt</h3>
<p>Genau diese Notbeleuchtung ist der Ursprung des Stücks: Bernhard und Peymann machen 1972 eine Aufführung und wollen … dass die Notbeleuchtung abgeschaltet wird. Das verbietet die Feuerwehr. Woraufhin Peymann und Bernhard alle weiteren Aufführungen abgesagt haben. Was dann aber 1985 zum gemeinsamen Stück „Der Theatermacher“ führte.</p>
<h3>Die Frauen und die Veränderungen</h3>
<p>„Mit Frauen Theater spielen ist eine Katastrophe“ sagt Rosa Enskat als die Hauptrolle – und deutet mit diesem Textstück schon an, warum die Regisseurin alle Rollen mit Frauen besetzte.</p>
<p>Übrigens auch die Rollen der Kinder, also der Sohn und die Tochter (Sohn Alisa Lien Hrudnik&#160; und Tochter Flavia Berner). Die beiden sind Studierende des Schauspielstudios am Schauspielhaus und spielen auf der Bühne Klavier und Geige, ein wichtiges Thema ist dabei Mozarts „Fantasie in d-moll“.</p>
<p>Der Text des „Enfant terrible“ des österreichischen Theaters – und der Politik – verweist auf heutige Zeiten und mit den betont weiblichen Darstellerinnen auch auf die Veränderung. Denn im Text heißt es einmal „man sagt, die Frauen seien heute auf dem Vormarsch, ja, in die Katastrophe hinein“- Was ja teils den Formulierungen von Männern in „social media“ entspricht, wenn etwa erstmals eine Trainerin eine Bundesligamannschaft trainiert etc, also heutigen Verlustängsten etlicher Männer, weil Frauen unübersehbar „auf dem Vormarsch“ sind, auch intellektuell.</p>
<h3>Minna Wündrich und der Monolog mit dem Husten</h3>
<p>Verwunderlich, scheints, ist diese Frau des Theatermachers (Minna Wündrich), die wundervollen Kostüme trägt, die an Revue und Theater um 1900 - 1920 erinnern, denn diese Frau sagt kein einziges Wort auf der Bühne. Doch dann der abschließende Monolog als Videoprojektion, nicht von Bernhard, sondern vom österreichischen Autor Ferdinand Schmalz (als Auftrag vom Schauspielhaus!) , und dieser Monolog lebt vom ausdrucksstarken Gesicht Minna Wündrichs. Und Wündrich nimmt ihn auf, diesen Text über das verstrickt-sein in das Theater, diese Schauspielerei, die den Text des Autors aufnimmt, die Rolle aufnimmt, der Text, mi demt Wündrich so eingehend erklärt, was das ist, Theater, diese Schauspielerei, der wir da so oft zuschauen …</p>
<p>Langer langer Jubel für dieses beeindruckende Theatererlebnis.</p>
<p>Nächste Termine und Karten-Bestellung</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/der-theatermacher/2574/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/der-theatermacher/2574/</a></p>
<p>HINWEIS.</p>
<p>Für die letzten Tage der Intendanz von Wilfried Schulz erwartet das Publikum vom 1. April bis 11. Juli ein besonderes Abschiedsprogramm, inklusive Sonderaktion für die meisten Vorstellungen mit Karten für 20/ 8 € auf allen Plätzen (<a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/2026-04/sonderpreis-100-tage-theater?scheduleScrollTo=2026-04" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/2026-04/sonderpreis-100-tage-theater?scheduleScrollTo=2026-04</a>) .</p>
<p>Der Theatermacher von Thomas Bernhard, mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz, in der Regie von Christina Tscharyiski, nur mit Frauen besetzt, &#160;Premiere am 16. April 2026 im Schauspielhaus, Kleines Haus.</p>
<p>Besetzung</p>
<p>Bruscon, Theatermacher Rosa Enskat</p>
<p>Frau Bruscon, Theatermacherin Minna Wündrich</p>
<p>Ferruccio, deren Sohn Alisa Lien Hrudnik</p>
<p>Sarah, deren Tochter Flavia Berner</p>
<p>Der Wirt Sophie Stockinger</p>
<p>Regie Christina Tscharyiski</p>
<p>Bühne Dominique Wiesbauer</p>
<p>Kostüm Janina Brinkmann</p>
<p>Musik Kyrre Kvam</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie Stijn Reinhold</p>
<p>Dauer</p>
<p>1 Stunde 30 Minuten — keine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:40:25 +0200</pubDate>
                        <title>Julius Fischer liest im zakk Düsseldorf: „Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung&quot; – und wir verlosen Bücher</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/julius-fischer-lesung-zakk-duesseldorf-april-2026-ich-hasse-menschen-fortpflanzung-3494.html</link>
                        <description>Er hasst Menschen. Hat jetzt trotzdem zwei eigene erstellt. Und liest am 27. April im zakk darüber. Wir verlosen zwei Exemplare – exklusiv für unsere Leserinnen und Leser.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/7/8/csm_Julius_Fischer_-_Pressefoto_Querformat___Ich_hasse_Menschen._Eine_Fortpflanzung__Fotocredit_Enrico_Meyer__9cae14864e.jpg" length="1243007" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Titel ist Programm. Julius Fischer hasst Menschen – das war schon in den ersten beiden Büchern seiner Reihe so. Jetzt hat er allerdings ein Problem: Er hat selbst welche erstellt. Zwei Kinder, um genau zu sein. Und darüber ein drittes Buch geschrieben.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung</em> erschien Anfang März im Voland &amp; Quist Verlag. 160 Seiten, Elternalltag, trockener Ton, viel Klammer-Humor. Wer die beiden Vorgänger kennt, weiß, was ihn erwartet. Wer nicht: Fischer ist Autor, Liedermacher, Lesebühnen-Mitglied – unter anderem gemeinsam mit Marc-Uwe Kling – und schreibt seit 2023 eine Elternkolumne für den Spiegel. Er lebt in Leipzig und macht, nach eigener Aussage, mehr als er kann und sollte.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am <strong>Montag, 27. April</strong>, macht seine Lesetour in Düsseldorf Station – im zakk an der Fichtenstraße.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Buch gibt es auch als Hörbuch, vom Autor selbst eingelesen, auf vier CDs (Der Audio Verlag, 20 €).</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das zakk beschreibt den Abend so: <strong>Fischer</strong> liest die lustigsten Texte aus dem Buch und singt zwischendurch Liebeslieder ohne Happy End. Und Fischer selbst hat das Programm so kommentiert:</p><blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">„Ich würde mir das angucken, wenn ich nicht selbst nen Auftritt hätte!"</p></blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p><div class="well"><h2 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Wir verlosen zwei Exemplare – exklusiv für NDOZ-Leserinnen und Leser</h2>
<p>Wer das Buch vor der Lesung lesen möchte: Wir haben zwei Exemplare zu verschenken.</p>
<p><strong>Teilnahme:</strong> Schicken Sie eine E‑Mail mit dem Betreff <strong>„Fortpflanzung“</strong> an <a href="mailto:redaktion@ndoz.de">redaktion@ndoz.de</a> –<strong> bis spätestens Donnerstag, 23. April 2026, 23:59 Uhr</strong>. Unter allen fristgerecht eingegangenen E‑Mails verlosen wir per Los zwei Gewinnerinnen oder Gewinner. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am Freitag per E‑Mail benachrichtigt; wir klären dann gemeinsam die Übergabe.</p>
<p><strong>Teilnahmebedingungen:</strong> Teilnahme ab 18 Jahren. Pro Person ist nur eine Einsendung möglich. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig vom Kauf eines Tickets. Eine Barauszahlung oder Übertragung des Gewinns ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist im Hinblick auf die Durchführung des Gewinnspiels, insbesondere die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner, ausgeschlossen. Meldet sich eine Gewinnerin oder ein Gewinner nicht innerhalb von sieben Tagen nach Benachrichtigung zurück, wird der Gewinn erneut ausgelost. Veranstalterin des Gewinnspiels ist die Zellwerk GmbH &amp; Co. KG als Verlegerin der NDOZ – Neue Düsseldorfer Online Zeitung, Pinienstraße 2, 40233 Düsseldorf. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit dem Verlag Voland &amp; Quist, dem Audio Verlag oder dem zakk.</p>
<p><strong>Datenschutz:</strong> Name und E‑Mail‑Adresse werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verarbeitet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Nicht berücksichtigte Einsendungen werden unmittelbar nach der Auslosung gelöscht. Die Daten der Gewinnerinnen und Gewinner werden nach erfolgter Übergabe der Bücher gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Es gilt die Datenschutzerklärung von NDOZ (<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/datenschutz.html" target="_blank" class="link-external-blank">https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/datenschutz.htm</a>l).</p>
<p><strong>Hinweis: </strong>Die Tickets für die Lesung im zakk am 27. April sind nicht Teil des Gewinns und müssen separat erworben werden.</p></div><ul class="list-normal"> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine April 2026 – Nacht der Künste, Palastblühen, Rheinbahn-Zeitreise und Varieté-Premiere</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-april-2026-3495.html</link>
                        <description>40 Kulturlocations in einer Nacht, historische Straßenbahnen kostenlos quer durch die Stadt, zehn Tage Blumen im Museum – und das alles in einer einzigen Woche. Der April macht Ernst.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/1/6/csm_Duesseldorf_Tipps___Termine_April_2026._Palastbluehen_im_Kunstpalast_a92711dc6e.jpg" length="1359137" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ostern ist vorbei, der April noch lange nicht. Wer in den Feiertagen kurz durchgeatmet hat, bekommt jetzt die Rechnung – in Form eines Kulturprogramms, das kaum Pausen lässt. Schon ab diesem Freitag fahren historische Rheinbahn-Wagen kostenlos durch die Stadt, der Kunstpalast duftet nach Frühlingsblumen, und die Art Düsseldorf öffnet auf dem Messegelände. Am Samstag, 18. April, kommt dann alles auf einmal: 40 Kulturlocations bis zwei Uhr morgens, Moonlight Market bis Mitternacht, und wer danach noch Energie hat, findet im The Eight eine Aftershow zwischen Club und Kunstperformance. Bis Ende des Monats folgen Festivaltickets, Kabarett, eine Buchlesung mit Gewinnspiel und eine Varieté-Premiere – und wir sind für zwei davon vor Ort. Hier kommen die Termine, die sich lohnen.</p><div class="well"><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr, 17.04.:</strong> Rheinbahn Oldie-Shuttle – kostenlos, Hauptbahnhof ↔ Medienhafen, 13–18 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 17.–26.04.:</strong> Palastblühen im Kunstpalast – täglich ab 10 Uhr, Do/Fr/Sa bis 21 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 17.–19.04.:</strong> Art Düsseldorf – Messe, u.a. Konschthal Esch mit Gregor Schneider</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 22.04.:</strong> Film „Luisa" – Sondervorführung mit Filmgespräch, Metropol Kino, 19 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04.:</strong> Nacht der Künste – 40 Locations, 19–2 Uhr, 17 €</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04.:</strong> Moonlight Market (Blumengroßmarkt) – bis 24 Uhr, Livemusik, 5 €</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04.:</strong> Trödelmarkt Aachener Platz – 8:30–17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04. ab 22 Uhr:</strong> Synergetics @ The Eight – Aftershow Nacht der Künste, 15 €</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr, 24.04.:</strong> Düsseldorf Festival – Ticketstart | Holiday on Ice Premiere, 16 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 25.04.:</strong> Trödelmarkt Aachener Platz – 8:30–17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 25.04.:</strong> Benjamin Eisenberg – „Humor-Offensive", Kabarett FLiN, 20 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 26.04.:</strong> OBI-Flohmarkt (Königsbergerstraße) – 11–18 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mo, 27.04.:</strong> Julius Fischer liest im zakk – 20 Uhr, VVK 20,50 € + NDOZ verlost Bücher</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 29.04.:</strong> POP CULTURE – Premiere, Roncalli's Apollo Varieté, 20 Uhr</li> </ul><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Details können sich ändern – bitte vor dem Besuch direkt beim Veranstalter checken.</em></p></div><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr, 17. April: Rheinbahn fährt zurück ins Jahr 1946</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zum internationalen „World Public Transport Day" holt die Rheinbahn ihre ältesten Fahrzeuge aus dem Depot. Zwischen 13 und 18 Uhr pendelt ein Oldie-Shuttle im 20-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Medienhafen, Kesselstraße – kostenlos für alle. Mit an Bord: ein Wagen aus den 1940er-Jahren, zwei Bahnen aus den 1960ern und ein Fahrzeug von 1973. Dazu Darsteller in historischen Kostümen aus dem Fundus der Deutschen Oper am Rhein. Die Rheinbahn feiert in diesem Jahr ihr 130-jähriges Bestehen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer mitfährt und fotografiert: <strong>#wptdDüsseldorf</strong></p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Fr, 17.04.2026, 13–18 Uhr, alle 20 Minuten</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Einstieg Hauptbahnhof oder Medienhafen, Kesselstraße</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Eintritt:</strong> kostenlos</li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr–So, 17.–26. April: Palastblühen im Kunstpalast</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zum dritten Mal verwandeln Düsseldorfer Floristinnen und Floristen die Sammlungsräume des Kunstpalasts in ein temporäres Gesamtkunstwerk. Blumenarrangements treten in Dialog mit Malerei, Skulptur, Design und Glas – mal augenzwinkernd, mal kontemplativ, immer vergänglich. Zehn Tage lang duftet der Ehrenhof. An Donnerstag, Freitag und Samstag (23.–25. April) gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 21 Uhr.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Palastblühen 2025 haben wir mit Fotos von Klaus von Jackelmann begleitet – <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/palastbluehen-2025-im-kunstpalast-duesseldorf-wenn-kunst-auf-florale-poesie-trifft-3209.html" target="_blank" class="link-external-blank">den Bericht gibt es hier</a>.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Fr, 17.04. bis So, 26.04.2026, täglich ab 10 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Kunstpalast, Ehrenhof 4–5</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://www.kunstpalast.de/de/event/palastbluehen-2026/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">kunstpalast.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr–So, 17.–19. April: Art Düsseldorf – und ein Highlight aus Luxemburg</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Art Düsseldorf öffnet drei Tage lang auf dem Messegelände. Unter den rund 80 Galerien aus Europa und Übersee: die <strong>Konschthal Esch</strong> aus Luxemburg, die zum zweiten Mal teilnimmt. Am Stand gibt es bislang unveröffentlichte Fotografien von Gregor Schneider aus seinem Lebenswerk <em>Haus u r</em> – labyrinthische Räume zwischen Dokumentation und psychologischer Verdichtung. Täglich um 16 Uhr läuft ein öffentliches Talkprogramm: am Freitag Schneider selbst mit Kuratorin Alicia Holthausen, am Samstag Nik Nowak über gigantische indonesische Soundsysteme, am Sonntag Nika Schmitt über kinetische Skulpturen.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Fr–So, 17.–19.04.2026</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Messe Düsseldorf</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://art-dus.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">art-dus.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Sa, 18. April: Nacht der Künste – 40 Locations, eine Nacht</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Nacht der Künste öffnet von 19 bis 2 Uhr in mehr als 40 Locations gleichzeitig: Museen, Galerien, Off-Spaces, Ateliers – drinnen und draußen, quer durch die Stadt und bis nach Neuss. Darunter die Sammlung Philara in Flingern, KAI 10 im Medienhafen, der Bilker Bunker, der Rheinturm und das Roncalli's Apollo Varieté.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Gleichzeitig läuft der <strong>Moonlight Market</strong> am Blumengroßmarkt (Ulmenstraße 275) – diesmal bis 24 Uhr. Second-Hand-Mode, Schmuck, rund 30 Food-Trucks, Livemusik. Eintritt 5 Euro, Online-Tickets bevorzugt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die nächsten regulären Moonlight-Market-Termine: 9. Mai, 13. Juni, 11. Juli.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Sa, 18.04.2026, 19–2 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Eintritt Nacht der Künste:</strong> 17 € | <strong>Moonlight Market:</strong> 5 €</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://nachtderkuenste.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">nachtderkuenste.de</a> | <a href="https://moonlight-market.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">moonlight-market.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Sa, 18. April ab 22 Uhr: Synergetics – wo die Nacht der Künste in den Club geht</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer nach dem Kulturprogramm noch nicht müde ist: Im <strong>The Eight</strong> am Rathausufer 8 läuft ab 22 Uhr „Synergetics" – eine Aftershow, kuratiert vom Düsseldorfer Künstler Maxim Wakultschik, der an der Kunstakademie unter Jannis Kounellis studiert hat. Elektronischer Sound, Performance und Lichtinstallation, bewusste Auflösung der Grenze zwischen Bühne und Publikum.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Sa, 18.04.2026, ab 22 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> <a href="https://the-eight.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">The Eight</a>, Rathausufer 8</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Eintritt:</strong> 15 € | Mindestverzehr 10 € (entfällt mit Nacht-der-Künste-Bändchen)</li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">FLOHMÄRKTE IM APRIL</h3><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04. + Sa, 25.04.:</strong> Trödelmarkt Aachener Platz (Ulenbergstraße) – 8:30–17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 26.04.:</strong> OBI-Flohmarkt (Königsbergerstraße) – 11–18 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Flohmarkthallen Bilk:</strong> jeden Mittwoch und Samstag, 9–16 Uhr</li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Mi, 22. April: Film „Luisa" – Sondervorführung im Metropol</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Metropol Kino zeigt in Kooperation mit der Lebenshilfe Düsseldorf den Film <em>Luisa</em>. Die Geschichte einer jungen Frau, die in einer Wohngruppe lebt, das Leben genießt – und sich eines Tages zunehmend zurückzieht. Als festgestellt wird, dass sie schwanger ist, schweigt sie über die Umstände. Der Film nähert sich dem Thema sexueller Missbrauch in Einrichtungen der Behindertenhilfe einfühlsam und ohne Vereinfachung. Im Mittelpunkt steht die Frage nach Selbstbestimmung – und ihren Grenzen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Anschluss an die Vorführung findet ein moderiertes Filmgespräch statt. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der Eingliederungshilfe, aber auch an alle Interessierten. <strong>Hinweis:</strong> Das Metropol Kino ist nicht barrierefrei, kein Aufzug vorhanden.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Mi, 22.04.2026, 19 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Metropol Kino, Düsseldorf</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Tickets:</strong> <a href="https://filmkunstkinos.de/filme/luisa-2026/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">filmkunstkinos.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr, 24. April: Düsseldorf Festival – Tickets ab heute</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Düsseldorf Festival 2026 eröffnet am 16. September im Theaterzelt auf dem Burgplatz. Das Programm wird am 22. April bekanntgegeben – der Ticketverkauf startet einen Tag später, am Freitag, 24. April.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wir haben das Düsseldorf Festival 2025 begleitet – <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/35-jahre-duesseldorf-festival-voller-auftakt-im-theaterzelt-mit-circa-und-einem-rauschenden-wolf-abend-3370.html" target="_blank" class="link-external-blank">unseren Bericht gibt es hier</a>. Sobald das Programm veröffentlicht ist, berichten wir auf NDOZ.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ticketstart:</strong> Fr, 24.04.2026</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Festival:</strong> 16. September 2026, Burgplatz Düsseldorf</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://duesseldorf-festival.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">duesseldorf-festival.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr, 24. April: Holiday on Ice – <em>Cinema of Dreams</em></h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Für alle mit Kindern im Kalender: Holiday on Ice bringt seine neue Show nach Düsseldorf. Premiere am 24. April um 16 Uhr. Am 25. April um 13 Uhr treten die aktuellen Weltmeister im Eiskunstlauf Minerva Hase und Nikita Volodin auf.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Fr, 24.04.2026, 16 Uhr (Premiere)</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Mitsubishi Electric Halle, Siegburger Str. 15</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://holidayonice.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">holidayonice.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Sa, 25. April: Benjamin Eisenberg – „Humor-Offensive" im Kabarett FLiN</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Kabarett mit politischen Spitzen, Parodien und einer gewissen Freude am Zeitgeist: Benjamin Eisenberg spielt sein Soloprogramm „Humor-Offensive – Reden zur Plage der Nation" im Kabarett FLiN in Gerresheim. Merz, Söder, Musk – wer bis zum 25. April noch Zielscheibe sein wird, dürfte sich von selbst ergeben.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Sa, 25.04.2026, 20 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Kabarett FLiN, Ludenberger Str. 37</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Tickets:</strong> <a href="https://www.kabarett-flin.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">kabarett-flin.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Mo, 27. April: Julius Fischer liest im zakk – und wir verlosen Bücher</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Julius Fischer hasst Menschen. Immer noch. Und jetzt hat er auch noch zwei eigene bekommen. Darüber hat er ein Buch geschrieben – <em>Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung</em> (Voland &amp; Quist, 18 €) – und liest daraus im zakk. Lesen, Lieder, kein Happy End.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wir verlosen zwei Exemplare – alle Infos und Teilnahmebedingungen gibt es in <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/julius-fischer-lesung-zakk-duesseldorf-april-2026-ich-hasse-menschen-fortpflanzung-3494.html" target="_blank" class="link-external-blank">unserem Artikel zur Lesung</a>.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Mo, 27.04.2026, 20 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> zakk, Fichtenstraße 40</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Eintritt:</strong> VVK 20,50 € | <a href="https://zakk.de/event-detail?event=15576" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">zakk.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Mi, 29. April: POP CULTURE – Premiere im Roncalli's Apollo Varieté</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am 29. April um 20 Uhr feiert das Apollo Varieté die Premiere seiner neuen Show <em>POP CULTURE</em>: Pop-Hymnen von Madonna bis Lady Gaga, live gesungen, kombiniert mit Varieté-Darbietungen. Ob das hält, was der Name verspricht – Alexandra und Stefan sind für NDOZ vor Ort und berichten.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Mi, 29.04.2026, 20 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Roncalli's Apollo Varieté, Apollo-Platz 1</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://apollo-variete.com" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">apollo-variete.com</a></li> </ul><h2>Und über Düsseldorf hinaus – zwei Empfehlungen</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Yayoi Kusama im Museum Ludwig Köln</strong> läuft noch bis in den Sommer. Unseren ausführlichen Bericht mit Besuchstipps gibt es <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/yayoi-kusama-museum-ludwig-koeln-2026-infinity-room-tipps-3488.html" target="_blank" class="link-external-blank">hier</a>.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Pesoas „Das Buch der Unruhe"</strong> am D.haus: Was die Inszenierung von Luise Voigt aus dem berühmtesten Fragment der portugiesischen Literatur macht, hat Jo Achim Geschke aufgeschrieben. <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/pesoas-das-buch-der-unruhe-oder-die-aktualitaet-ueberholt-vielfaeltige-fiktion-3489.html" target="_blank" class="link-external-blank">Zur Besprechung</a>.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Noch mehr Düsseldorf-Tipps gibt es regelmäßig auf NDOZ – und auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/ndoz.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">@ndoz.de</a>.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 16:34:28 +0200</pubDate>
                        <title>Tonhalle Düsseldorf: Menschenrechtspreis 2026 für Salwa Elsadik, Solidaritätspreis für Jacques Tilly</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/menschenrechtspreis-tonhalle-duesseldorf-2026-salwa-elsadik-jacques-tilly-3490.html</link>
                        <description>Ausverkaufte Tonhalle, zwei Preise, zwei Signale: Adam Fischer rückte den Krieg im Sudan ins Licht – und stärkte Jacques Tilly den Rücken.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. März war der Mendelssohn-Saal der Tonhalle Düsseldorf ausverkauft. Die Düsseldorfer Symphoniker spielten, <strong>Adam Fischer</strong> stand am Pult – doch der Abend des Menschenrechtskonzerts blieb nicht bei der Musik stehen. Der Principal Conductor der Tonhalle Düsseldorf verlieh den <strong>Menschenrechtspreis 2026</strong> an die sudanesische Frauenrechtlerin<strong> Salwa Elsadik</strong> und sprach dem Düsseldorfer Künstler<strong> Jacques Tilly</strong> einen Solidaritätspreis zu. Damit wurde aus einem Konzertabend auch ein politisches Signal – mit Wirkung weit über Düsseldorf hinaus. Das Menschenrechtskonzert zeigte an diesem Abend, wie eng Musik, Öffentlichkeit und politische Aufmerksamkeit miteinander verbunden sein können.</p>
<h2>Warum der Sudan an diesem Abend im Mittelpunkt stand</h2>
<p>Fischer begründete seine Entscheidung mit einem Satz, der hängen bleibt: <strong data-end="2208" data-start="2176">„Vom Sudan spricht niemand.“</strong> Tatsächlich steht der Bürgerkrieg dort nur selten im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit, obwohl die Vereinten Nationen die Lage als derzeit größte humanitäre Katastrophe weltweit bezeichnen. Während der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der Nahostkonflikt die Schlagzeilen bestimmen, bleibt der Sudan oft im Schatten.</p>
<p>Salwa Elsadik arbeitet genau in diesem Schatten. Sie gründete und leitet die <strong data-end="2715" data-start="2663">Women Advocacy and Development Initiative (WADI)</strong>, die sich für Frauen und Mädchen im Sudan einsetzt und humanitäre Hilfe an vorderster Front leistet. In ihrer Dankesrede sagte sie: <strong data-end="2941" data-start="2848">„Frauen zu unterstützen ist keine Wohltätigkeit. Es ist eine Investition in den Frieden.“</strong> Der Satz machte deutlich, worum es an diesem Abend auch ging: um konkrete Menschenrechtsarbeit unter realen Bedingungen.</p>
<p>Das Preisgeld von <strong data-end="3181" data-start="3166">10.000 Euro</strong> wird vom Freundeskreis der Tonhalle aus zweckgebundenen Spenden finanziert, darunter von der Stadtsparkasse Düsseldorf.</p>
<h2>Jacques Tilly erhält Solidaritätspreis der Tonhalle</h2>
<p>Der zweite Preis des Abends ging an <strong data-end="3451" data-start="3434">Jacques Tilly</strong>, der in Düsseldorf weit über den Karneval hinaus bekannt ist. Seine politisch-satirischen Mottowagen für den Rosenmontagszug greifen seit Jahren internationale Konflikte und autoritäre Politik auf. Im Dezember 2025 wurde Tilly in Moskau wegen angeblicher Verunglimpfung staatlicher Organe und Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee angeklagt. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm Geldstrafe oder Haft.</p>
<p>Adam Fischer nannte die Anklage einen Angriff nicht nur auf Tilly, sondern auch auf Meinungs- und Kunstfreiheit. Tilly selbst reagierte mit der ihm eigenen Ironie und dankte unter anderem Putin und der russischen Justiz. Nun könne jeder sehen, dass das Regime offenbar <strong data-end="4228" data-start="4190">„Angst vor närrischen Pappfiguren“</strong> habe. Gerade in Düsseldorf, wo seine Wagen seit Jahrzehnten zum politischen Straßenbild des Rosenmontags gehören, bekam dieser Satz besonderes Gewicht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 17:42:46 +0200</pubDate>
                        <title>Pesoas „Das Buch der Unruhe“ oder Die Aktualität überholt vielfältige Fiktion </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/pesoas-das-buch-der-unruhe-oder-die-aktualitaet-ueberholt-vielfaeltige-fiktion-3489.html</link>
                        <description>Eine Straße und ein Café in Lissabon, geschätzt aus den 40er Jahren, ein Bandoneon spielt, so etwas wie Fado klingt an. Im hervorragenden Bühnenbild von Maria Strauch bewegen sich acht Schauspieler:innen. Den Beginn macht die Lissabonner Café-Szene, in der Jürgen Sarkiss den portugiesischen Schriftsteller als Buchhalter mimt. Ein Mann mit vielen Facetten, der ebenso in vielen Bildern dargestellt wird.  In der Bearbeitung von Regisseurin Luise Voigt von Pessoas „Das Buch der Unruhe“ wechseln die Bilder und die Darsteller:innen ebenso wie die Themen, und so verlangt der überaus  gelungene Theaterabend vom Zuschauer Aufmerksamkeit und Mitdenken. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pessoas Buch besteht aus vielen Beobachtungen von menschlichem Verhalten, wie es zu Beginn Sarkiss in seiner Rolle darstellt, das Buch wurde allerdings erst posthum 1982 veröffentlicht.</p>
<p>Regisseurin &#160;Voigt hat die Texte in einzelne Bilder und Aufzüge zerlegt, manche Textstellen erscheinen immer wieder, aber eben in anderen Kontexten, und zeigen so unterschiedliche Seiten des Dichters ebenso wie dessen Anschauungen.</p>
<p>Dichter und Hauptfigur wenden sich durchaus ab von den Menschen, der Blick ist distanziert bis der des Misanthropen. Es sind sehr konträre Welten, die da aufscheinen.</p>
<h3>Die Realität ins Theater geholt</h3>
<p>Aber die Regisseurin schafft dabei etwas, was dem Theater heute dringend nottut, sie stellt den mehr als 90 Jahre alten Reflexionen des Buchhalters in Lissabon &#160;aktuelle Geschehnisse &#160;zur Seite, die ja durchaus keine Beispiele der Humanität sind.</p>
<p>So rennt Fnot Taddese getrieben von den Bildern, den Foto und Video-Projektionen von Kriegen in der Wüste, in Afghanistan, Zerstörungen im Gazastreifen, Brutalitäten der amerikanischen ICE , &#160;Aufmärschen von chinesischen und russischen Soldaten, und den Konterfeis von Putin und Trump dieser Welt davon, ohne ihr doch entkommen zu können.</p>
<p>Und während Carolin Cousin mit einem Finger das Bein einer Babypuppe bewegt, zuckt ihr eigener Kopf puppenhaft nach links und rechts, sie agiert wie aus einem Automaten-Museum, &#160;wie ein Trad-Wife, das überholte, konservative Mutter-Rollen repräsentiert. Der Junge an der Seite der Bühne spielt selbstvergessen vor sich hin. Als beide abgehen, wird der riesige Plüsch-Teddybär in der Ecke lebendig, &#160;bewegt sich, schaut traurig und wird vom Jungen heraus geleitet.</p>
<p>Moritz Klaus sitzt danach vor einem Bildschirm, ist sich selbst genug, will keine menschliche Gesellschaft und &#160;widmet sich einem Computerspiel. Dessen bewundernswerten Grafiken erscheinen auf dem riesigen Hintergrund, &#160;erinnern an die Symbolisten und die Surrealisten der 202er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts.</p>
<p>Anklänge an die Esoteriker-Szene, zu der Pessoa auch Kontakt hatte, gibt es ebenso.</p>
<h3>Absurde Fernseh-Szenerien</h3>
<p>Und während sich ein völlig verhüllter Mensch &#160;in einem bunten Sessel windet, hat Cathleen Baumann einen lustigen, gekonnt überdrehten und skurrilen Auftritt als Cowboy mit Brusthaar-Toupet und missglücktem Lasso-Werfen.</p>
<p>Absurder Höhepunkt, der leider auch ganz eindeutige Bezüge zur heutigen Realität hat, is der Auftritt von &#160;Pauline Kästner als die zynisch-oberflächliche Brigitte in Astro-TV. Sie legt auf Anforrderung der Telefon-Stimmen im Eiltempo die Karten, sagt „es droht ein Missgeschick“ und sagt schon „Ciao“, bevor se sich in diesem Morgen.TV das dritte Glas Wein eingießt und schon deutlich wird, wie blödsinnig diese ja immer noch ablaufenden Fernsehabsurditäten sind.</p>
<h3>Menschliche Unsinnigkeiten</h3>
<p>Die Bilder aus Pessoas unruhiger Beobachtung der menschlichen Unsinnigkeiten&#160; münden noch einmal &#160;in die Videoszenen aus Kriegen und Brutalitäten, vor denen Fnot Taddese noch einmal davonhetzt. Bevor wieder die Buchhalter-Szenerie des Anfangs im alten damaligen Lissabon das Bühnenbild dominiert. &#160;Begleitet vom Bandoneon und der portugiesischen Saudade, die in etwa Schwermut bedeutet. &#160;</p>
<p>Sehr langer Applaus mit vielen Reihen stehend applaudierender Zuschauer:innen &#160;– und ein Buh-Rufer! – für einen intellektuell und visuell anregenden Theaterabend, der durchaus lange nachhallt.</p>
<p><strong>Termine und Karten&#160; unter</strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/das-buch-der-unruhe/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/das-buch-der-unruhe/</a></p>
<p><strong>Besetzung :</strong></p>
<p>Mit Cathleen Baumann, Caroline Cousin, Pauline Kästner, Moritz Klaus, Yascha Finn Nolting, Jürgen Sarkiss, Fnot Taddese, Sebastian Tessenow</p>
<p>Statisten Leon Baranov / Leonard Gorkowski</p>
<p>Regie Luise Voigt</p>
<p>Choreografie Tony De Maeyer</p>
<p>Bühne und Kostüm Maria Strauch</p>
<p>Musik Frederik Werth</p>
<p>Videodesign Stefan Bischoff</p>
<p>Licht Jean-Mario Bessière</p>
<p>Dramaturgie Robert Koall</p>
<p>Dauer</p>
<p>2 Stunden — keine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3488</guid>
                        <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 13:22:06 +0100</pubDate>
                        <title>Yayoi Kusama im Museum Ludwig Köln: Warum Düsseldorfer jetzt nach Köln fahren sollten</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/yayoi-kusama-museum-ludwig-koeln-2026-infinity-room-tipps-3488.html</link>
                        <description>Über 300 Werke, Spiegelräume und Bronzeblumen vor dem Kölner Dom: Die Kusama-Retrospektive im Museum Ludwig ist ein starker Kulturtrip – auch ab Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer in Düsseldorf lebt und in diesem Frühjahr einen guten Grund für einen Abstecher nach Köln sucht, findet ihn im Museum Ludwig. Das Haus zeigt anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums bis zum 2. August 2026 eine umfassende Retrospektive der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama. Über 300 Arbeiten, von frühen Zeichnungen bis zu aktuellen Installationen, machen deutlich, wie konsequent diese Künstlerin seit Jahrzehnten an ihrer eigenen Bildwelt arbeitet. Klaus von Jackelmann ist für NDOZ hingefahren. Seine Bilder zeigen, warum sich der Weg lohnt.</p>
<h4>Wer noch nicht dort war, sollte das jetzt ändern.</h4>
<p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Lovebird Festival Düsseldorf 2026: Mari Froes eröffnet das Festival in den Rudas Studios</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/lovebird-festival-duesseldorf-mari-froes-2026-3484.html</link>
                        <description>Mit Mari Froes beginnt das Lovebird Festival 2026 in Düsseldorf mit einer Künstlerin, die weit über die klassische Jazzszene hinaus Publikum erreicht. Der Auftakt in den Rudas Studios setzt direkt ein Zeichen für ein Programm, das auch in diesem Jahr auf musikalische Offenheit und besondere Orte in der Stadt setzt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Lovebird Festival gehört inzwischen zu den Terminen, die Düsseldorfs Kulturszene im Frühsommer spürbar beleben. Vom 4. bis 7. Juni 2026 bringt das Festival erneut Jazz und stiloffene Konzertabende an verschiedene Orte in der Stadt. Eröffnet wird das Programm am Donnerstag, 4. Juni, von der brasilianischen Singer-Songwriterin Mari Froes in den Rudas Studios&#160;im Medienhafen um 20.30 Uhr.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das ein Auftakt, der gut zur Linie des Festivals passt. Mari Froes steht für einen Sound, der brasilianische Einflüsse wie MPB, Bossa Nova und Samba mit einem zeitgenössischen Zugang verbindet. Damit beginnt das Festival nicht mit einem engen Szenetermin, sondern mit einem Abend, der auch für Menschen interessant sein kann, die sonst nicht regelmäßig Jazzkonzerte besuchen.</p>
<h2 data-end="1980" data-section-id="49way2" data-start="1932">Vier Tage Musik an vielen Orten in Düsseldorf</h2>
<p>Das Lovebird Festival verteilt sich auch 2026 auf mehrere Spielorte in der Stadt. Auf dem offiziellen Programm stehen unter anderem Konzerte in den Rudas Studios, im Zakk, im Palais Wittgenstein, in der Johanneskirche, im Malkasten, im Maxhaus, im Goethe-Museum, im Ratinger Hof und an Spielorten am Rhein. Gerade dadurch wirkt das Festival nicht wie eine einzelne Konzertreihe, sondern wie ein Format, das sich bewusst in die Stadt hineinbewegt.</p>
<p>Genau das macht den Reiz aus. Wer in Düsseldorf lebt, kennt die großen Kulturorte der Stadt. Das Lovebird Festival verbindet einige davon mit kleineren, konzentrierteren Konzertabenden und einem Programm, das stilistisch bewusst offen bleibt. Jazz steht im Mittelpunkt, aber das Line-up zeigt auch Einflüsse aus Soul, Songwriting und anderen angrenzenden Richtungen.</p>
<h2 data-end="2921" data-section-id="x1er7u" data-start="2874">Mari Froes setzt zum Start den richtigen Ton</h2>
<p>Dass Mari Froes den Eröffnungsabend übernimmt, ist deshalb mehr als nur ein prominenter Name im Programm. Auf der offiziellen Ticketseite wird ihr Konzert als Abend zwischen brasilianischer Musiktradition und Gegenwart angekündigt. Gespielt wird im Club-Setting der Rudas Studios am Zollhof, Tickets starten dort bei 40 Euro.</p>
<p>Für den Festivalauftakt ist das eine schlüssige Entscheidung. Nicht zu groß, nicht auf bloße Wirkung gesetzt, sondern mit einer Künstlerin, die musikalisch zugänglich ist und gleichzeitig eine klare eigene Handschrift mitbringt. Gerade in einem Rahmen wie den Rudas Studios kann das gut funktionieren: nah dran, konzentriert und ohne unnötiges Drumherum. Die Einschätzung zum Charakter des Abends ist eine journalistische Einordnung auf Basis von Ort und Programm.</p>
<p>Dass Formate wie das Lovebird Festival in Düsseldorf längst Teil eines größeren kulturellen Netzwerks sind, zeigt auch unser Porträt von&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/wie-melanie-schrader-duesseldorfs-kulturszene-neu-vernetzt-3236.html" target="_blank" class="link-external-blank">Melanie Schrader</a>&#160;und ihre Arbeit mit PUBLIC TUNE.</p>
<h2 data-end="3837" data-section-id="e5189h" data-start="3792">Das Line-up zeigt, wohin das Festival will</h2>
<p>Auch der Blick auf das weitere Programm macht deutlich, worauf das Festival setzt. Auf der offiziellen Seite sind unter anderem Nneka, Julian &amp; Roman Wasserfuhr with Jörg Brinkmann, Diego Piñera, Johanna Summer &amp; Malakoff Kowalski, Marcus Schinkel Trio feat. Ernie Watts und Sebastian Gahler Electric Project angekündigt. Dazu kommen weitere Konzerte, Specials und Open-Air-Termine über das gesamte Wochenende.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das eine gute Nachricht, weil das Festival damit einen Raum besetzt, der im Kulturkalender wichtig ist: Musikformate, die nicht nur auf große Namen setzen, sondern auf Atmosphäre, kuratierte Abende und unterschiedliche Publika. Das Lovebird Festival versucht genau das erneut Anfang Juni. Der Auftakt mit Mari Froes ist dafür ein gut gewählter erster Abend.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h2 data-end="4482" data-section-id="ttt2p" data-start="4467">Kurz &amp; knapp</h2>
<p><strong data-end="4493" data-start="4484">Wann:</strong> 4. bis 7. Juni 2026<br> <strong data-end="4535" data-start="4516">Auftaktkonzert:</strong> Donnerstag, 4. Juni 2026, 20.30 Uhr<br> <strong data-end="4581" data-start="4574">Wo:</strong> Rudas Studios, Zollhof 11, 40221 Düsseldorf<br> <strong data-end="4640" data-start="4628">Tickets:</strong>&#160; ab 40 Euro<br> <strong data-end="4684" data-start="4671">Programm:</strong>&#160;&#160;<a href="https://www.lovebird-festival.de/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">lovebird-festival.de</a></p></div><h4 data-end="819" data-section-id="1reuhyj" data-start="765">&#160;</h4>
<h4 data-end="819" data-section-id="1reuhyj" data-start="765"><strong data-end="817" data-start="769">Was das Festival in Düsseldorf möglich macht</strong></h4>
<p>Hinter dem Lovebird Festival steht die Lovebird Festival gGmbH um Petra Schlieter-Gropp und Nils Gropp. Unterstützt wird das Format nach Veranstalterangaben unter anderem von den Stadtwerken Düsseldorf, dem Kulturamt der Landeshauptstadt, der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, Henkel, Visit Düsseldorf, IDR und der BürgerStiftung Düsseldorf. Die Presse- und Kommunikationsarbeit begleitet die Düsseldorfer Agentur PUBLIC TUNE.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 17:12:08 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Frauenmonat, ProWein City Vibes und Krokus-Blau im März 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-maerz-2026-frauenmonat-prowein-krokus-3475.html</link>
                        <description>Krokusse im Rheinpark, der 8. März als roter Faden, Beauty an der Messe, Wein ohne Messeticket und Ausstellungseröffnungen im Akkord: Der März hat mehr zu bieten als er verspricht. Hier kommen die kuratierten Termine – konkret, chronologisch, Düsseldorf-only.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">März in Düsseldorf beginnt nicht mit Paukenschlag, sondern mit Farbe. Im <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-blueht-auf-blaue-band-rheinpark-2026-3476.html" target="_blank" class="link-external-blank">Rheinpark liegt ein blau-violettes Band aus Krokussen</a> im Gras – und plötzlich fühlt sich sogar der Weg zur Bahn ein bisschen leichter an. Dazu liefert die Stadt gleich zwei starke Fäden für diesen Monat: Rund um den 8. März rücken Frauen in den Fokus – auf der Bühne, im Kinosaal, auf der Straße. Und wenn die ProWein offiziell als Fachmesse läuft, spielt Düsseldorf abends „mit": in Bars, Restaurants und Pop-up-Tastings, die kein Messeticket brauchen. Dazwischen: Galerieeröffnungen am Grabbeplatz, Vintage-Nächte am Blumengroßmarkt, Clubabende ohne Großevent-Stress. Wer im März aufmerksam durch die Stadt geht, hat mehr als genug.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p></div></div><div class="well"><h3>KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 04.03.:</strong> „Der Park ist erwacht" (Volksgarten) – geführter Frühling, kleiner Beitrag</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 06.–07.03.:</strong> The Art of Beauty &amp; Health (Messe Düsseldorf) – Beauty als Festival, Publikum zuerst</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr, 06.03.:</strong> Opening „WERKZEUG" – Nadine Lohof (Ruttkowski;68) – Galerieabend, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 07.03.:</strong> Moonlight Market (Blumengroßmarkt) – Vintage, DJs, Streetfood ab 17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> „Euer Sonntag" im Theatermuseum – starke Frauen, Führungen, Kreativlabor, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> „Will alles oder nichts" (Schauspielhaus) – offizieller 8.-März-Anker, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> Siri Hustvedt – Dance Around the Self (Bambi) – Vorpremiere zum Frauentag, OmU</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mo, 09.03.:</strong> „Vorsicht, Abzocke!" – Vortrag Verbraucherzentrale (Zentralbibliothek) – kostenlos, kein Stress</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do–Di, 12.–17.03.:</strong> ProWein City Vibes – Wein &amp; Genuss ohne Messeticket</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do, 12.03.:</strong> Vernissage „Die Szene" (Bilker Bunker) – Düsseldorfer Ateliers als Porträt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do–Sa, 12.–14.03.:</strong> Kiehl's Pop-Up Kiosk (Schadowplatz) – Skincare, Beratung, freier Eintritt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Di, 10.03. / Sa, 14.03.:</strong> OrgelPassion – Werkstatt &amp; Premiere (Opernhaus) – Ballett trifft Orgelklang</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 13.–14.03.:</strong> WAIT TO BE SEATED (FFT) – feministisch, international, mit Gespräch</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 15.03.:</strong> Mayo Velvo – Chansons über die Liebe (Zentralbibliothek) – Sonntagsnachmittag, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 18.03.:</strong> Lucy Kitchen live (zakk) – Indie-Pop, nah dran, unkompliziert</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 21.03.:</strong> Philara: Jubiläumseröffnung (Flingern) – 10 Jahre Philara, zwei Ausstellungen</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 25.03.:</strong> Endometriose-Infoabend (AOK) – klar, offen, kostenlos</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 27.–28.03.:</strong> „Zeit für Geschichten" (Stadtbücherei Eller) – Vorlesen &amp; Basteln, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa/So, 28.–29.03.:</strong> VeggieWorld (Areal Böhler) – Wochenend-Anker, viel Food</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 28.03.:</strong> GiGi Girls &amp; iTALo Disco (Schleuse Zwei) – La Dolce Vita, 5 €, nur Abendkasse</li> </ul><p><em>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Details können sich ändern – bitte vor dem Besuch direkt beim Veranstalter checken.</em></p></div><div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">STADTMOMENT &amp; NATUR: Das Blaue Band im Rheinpark</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein Termin ohne Uhrzeit – und genau deshalb so gut. Wenn die Krokusse im Rheinpark blühen, ist Düsseldorf weichgezeichnet. Wer Fotos will: spätes Nachmittagslicht. Wer Ruhe sucht: Vormittag unter der Woche.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer den Frühling nicht nur sehen, sondern verstehen will: Am <strong>Mi, 04.03.2026, 14:00 Uhr</strong> startet im <strong>Volksgarten</strong> die Führung „Der Park ist erwacht" – kleiner Beitrag, kleine Gruppe, großer Effekt.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info Blaues Band:</strong>&#160;&#160;<a href="https://www.pro-duesseldorf.de/blaues-band/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">pro-duesseldorf.de</a></li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info Führung:&#160;</strong><a href="https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/freizeit/fuehrungen1" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer"> „Unterwegs im Grünen Führungen März"</a></li> </ul><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em><strong>Frühling auf dem Teller: Bärlauch</strong></em> Wer nach dem Spaziergang direkt in den Küchenmodus schaltet: März ist Bärlauch-Zeit – und Düsseldorfs Parks und Wegränder sind voll davon. Wo man ihn findet und wie man ihn erkennt, erklärt unser Tellerrand-Text.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>NDOZ-Artikel:</strong>&#160;&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/der-fruehling-ist-da-und-mit-ihm-der-baerlauch-3212.html" target="_blank" class="link-external-blank">Der Frühling ist da – und mit ihm der Bärlauch</a></li> </ul></div></div><div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><hr></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3472</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 15:06:08 +0100</pubDate>
                        <title>Die Narren sind die anderen – ein wundervoller „Tyll“ mit sieben jungen Schauspielstudierenden</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/die-narren-sind-die-anderen-ein-wundervoller-tyll-mit-sieben-jungen-schauspielstudierenden-3472.html</link>
                        <description>Nein, dieser Narr ist nicht der Narr. Dieser Tyll lebt nur in einer Zeit, in der die Narren um ihn herum die Welt verwüsten. Und die Parallelen zu Narren und Weltpolitik sind gerade in Düsseldorf ganz nah, siehe Putins Reaktion auf Jacques Tillys satirische Karnevalswagen. Sieben Studierende der Schauspielkunst haben mit Regisseur André Kaczmarczyk den Roman „Tyll“ von Daniel Kehlmann zu einem eindringlichen Zeugnis für den Narren, den Gaukler, und am Beispiel des 30-Jährigen Krieges gegen den Irrsinn des Krieges überhaupt gemacht.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anastasia Schöpa kommt in der gymnastischen Figur der Brücke gebogen auf allen Vieren rückwärtig auf die Bühne und rezitiert dazu einen Text. Bitte nicht nachmachen. Andere spielen Geige, Gitarre, Trommel, E-Bass, Melodica …. Matts Johan Leenders hat mit den Studies wundervoll passende Gaukler-Musik einstudiert, die an Klezmer oder Balkon-Beat erinnert, auch an evangelisch-lutherische Choräle. Die sieben Darsteller*innen zeigen, welch Können oft die Studierenden des Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig hier bei den letzten Semestern ihres Studiums auf die Bühne bringen können.</p>
<p>Sie spielen ihre Fassung des Romans von Daniel Kehlmann. Der gefeierte Autor hat seinen Tyll / Till Uhlenspiegel in die Zeit des 30-jährigen Kriegs von 1618 bis zum Westfälischen Frieden 1648 versetzt. Der bekannte Till Eulenspiegel spielt eher um 1510 herum.</p>
<h3>Tyll und Elisabeth</h3>
<p>Dieser Tyll auf der Bühne (Maurice Schnieper) ist der Narr des Königs von Böhmen, der ja den 30-jährigen Krieg ausgelöst haben soll. Tyll bleibt als Hofnarr beim König (Alisa Lien Hrudnik), der stirbt und seine Frau zurücklässt (Flavia Berner). Die ist übrigens eine sehr interessante Figur: Elisabeth, Königin von Böhmen, stammte aus dem Hause Stuart, und sie hatte 13 Kinder. Von ihr führt eine Linie bis zu Marie-Antoinette und sie ist, so Wikipedia, „Stammmutter aller englischer Könige“.</p>
<p>Die Inszenierung arbeitet mit Rückblenden, zeigt, wie Tyll aufwächst und wie sein Vater von einem Priester hingerichtet wird. Tyll flieht mit Nele (Ludowika Held) und schließt sich Gauklern an.</p>
<h3>Die eigentlichen Narren</h3>
<p>Der bekannteste Hofnarr trifft auf die eigentlichen Narren der Geschichte, die Herrscher der Zeit. Gustav Adolf etwa, der Schwede, der ebenso wie andere Herrscher über die Köpfe von Millionen von Toten hinweg Politik betreibt.</p>
<p>Tyll erfährt mit Soldaten zusammen die Schrecken des Kriegs – es knallt wirklich gar „schröcklich“ von der Bühne herab. Als der Graf Wolkenstein schließlich der inzwischen berühmte Narr in der Festung Andechs trifft, ist der ein vom Krieg gezeichneter Mann.</p>
<p>Die Gaukler und die Herrscher spielen in wirklich schönen Kostümen auf. Das Bühnenbild von Ansgar Prüwer tut ein Übriges, das Thema zu illustrieren, lässt die musizierenden Gaukler als Silhouetten mit ihrem Wagen einher ziehen.</p>
<h3>Fünf Jahre verhandelt</h3>
<p>Als die Königin von Böhmen schließlich versucht, beim Kongress für den Westfälischen Frieden in Osnabrück Gehör zu finden und ihre Pfalz zurück zu bekommen, wird die Arroganz der Macht deutlich und die Absurdität, die Narretei der damaligen Politik: Verhandelt wurde schon seit fünf Jahren.</p>
<p>Tyll ist schließlich auf Königin Elisabeth getroffen und gibt ihr zum Schluss den zeitlosen Narrenspruch voller Weisheit mit zur Frage, was tun? „Nicht sterben“.</p>
<p>Großer Jubel und Standing Ovation für die wirklich ausgezeichneten sieben Studierenden der Schauspielkunst und die gelungene Inszenierung.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Kartenbestellung: </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/tyll/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/tyll/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Tyll Ulenspiegel Maurice Schnieper</p>
<p>Nele / Korff, ein Mineur / Flüchtling bei Andechs / Alvise Contarini, Botschafter Venedigs: Ludowika Held</p>
<p>Elisabeth Stuart, exilierte Königin von Böhmen / Tylls Mutter / Schwedischer Wachsoldat / Musikerin in Ulenspiegels Zirkus / Doder, im Gefolge Wolkensteins: Flavia Berner</p>
<p>Friedrich V., exilierter König von Böhmen / Alte Else in Ulenspiegels Zirkus / Frau auf der Flucht / Johann von Lamberg, Botschafter des Kaisers: Alisa Lien Hrudnik</p>
<p>Gustav II. Adolf, König von Schweden / Zofe der Elisabeth Stuart / Knecht bei Tylls Eltern / Adam Olearius, Begleiter Kirchers / Purner, im Gefolge Wolkensteins / Axel Oxenstierna, erster Botschafter Schwedens: Vincent Wiemer</p>
<p>Athanasius Kircher, ein Jesuit / Soldat bei Friedrich V. / Pirmin, ein Gaukler / Eisenkurt, ein Mineur / Pater Friesenegger / Adler Salvius, zweiter Botschafter Schwedens: Jonas Hanke</p>
<p>Graf Wolkenstein, kaiserlicher Gesandter / Koch bei Friedrich V. / Matthias, ein Mineur / Akrobatin in Ulenspiegels Zirkus: Anastasia Schöpa</p>
<p>Regie André Kaczmarczyk</p>
<p>Bühne Ansgar Prüwer</p>
<p>Kostüm Martina Lebert</p>
<p>Musik Matts Johan Leenders</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie Stijn Reinhold</p>
<p>Dauer&#160;2 Stunden 30 Minuten — eine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3471</guid>
                        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 14:47:55 +0100</pubDate>
                        <title>Leid und Elend von Krieg und Frieden von 1805 bis 2026 – begeisternde Premiere</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/leid-und-elend-von-krieg-und-frieden-von-1805-bis-2026-begeisternde-premiere-3471.html</link>
                        <description>Ein russisches Werk über Krieg und Frieden ist heutzutage wohl per se aktuell. Tolstoi schrieb den Roman der Weltliteratur über mehrere russische Adelsfamilien während der Napoleonischen Kriege 1805 bis 1812 in den Jahren 1868/1869 . Eine Inhaltsangabe macht schon klar: Zuschauende sollten das Programmheft erwerben und vor der Aufführung reinschauen. Denn die fünf Stunden Inszenierung sind ein außergewöhnlich gelungenes Theatererlebnis mit überwältigend guten Schauspieler*innen. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es sind 13 Darsteller*innen, die in 35 Rollen schlüpfen, und auch (teils auf der Bühne) die Kunst der Kostümwechsel zeigen, die ja blitzschnell ausgetauscht werden müssen. Rund 180 Kostüme haben die Schneiderinnen von Kostümbildnerin Susanne Uhl angefertigt. Das alles läuft auf einer langgestreckten Laufsteg-Bühne ab, das Publikum sitzt auf beiden Seiten. Es ist eigentlich die Probebühne im Central, nahe Hauptbahnhof, inmitten des härter werdenden Kiez rundherum.</p>
<p>&#160;Die Aufführung beginnt bereits um 17 Uhr und dauert gut fünf Stunden, aber die Schauspielkunst und zwei Pausen machen diese Länge durchaus annehmbar. In der ersten Pause gibt es auf der „Brücke“ des Central einen Snack (Chili con Carne) und ein Getränk (im Ticketpreis enthalten), in der zweiten Pause kann jeder noch einen Drink kaufen.</p>
<p>Der bekannte und preisgekrönte Autor Armin Petras, der 2027 Intendant am Theater Bremen wird, hat im Auftrag des Schauspielhauses – und damit zum Abschied für Intendant Schulz – das 1000-Seiten-Werk Tolstois in eine dreiteilige Bühnenfassung umgeschrieben.</p>
<h3>Die Napoleonischen Kriege</h3>
<p>Zeitlich geht es in mehreren Bildern um die Napoleonischen Kriege. So etwa 1805, als Napoleon – übrigens mehrfach hinreißend dargestellt von Claudia Hübbecker – die Österreicher besiegte. Das zeigt etwa der Auftritt von Mila Moinzadeh, der den österreichischen Schmäh im bestens Wienerisch wunderbar rüberbringt. Es führt zur berühmten Schlacht bei Austerlitz, und dann geht es zum Frieden von Tilsit 1807. Die Schauplätze der Szenen sind in einem Tableau über den Zuschauerrängen in Leuchtschrift sichtbar.</p>
<p>Es geht über die Pausen hinweg bis 1812, als Napoleon bei Borodino scheitert mit seinem Plan, Moskau zu erobern. Beim Rückzug wird die französische Armee durch Kälte, Hunger und Partisanen-Angriffe aufgerieben.</p>
<h3>Krieg und Fernsehnachrichten</h3>
<p>Das alles zeigt Tolstoi und auch die Inszenierung&#160; (Regie Tilmann Köhler) als sinnloses, brutales Töten mit Zigtausenden von Opfern auf beiden Seiten, und es wird deutlich an den Schicksalen der russischen adligen Familien. Deren Realitätsferne und Fanatismus (überragend dabei Thomas Wittmann) wird gnadenlos vorgeführt. Einzig Pierre&#160; (Matthias Reichwald) bleibt dem Kriegs- und Nationalwahn erstmal fern, lernt aber später die grausame Wirklichkeit der Front kennen.</p>
<p>Alles erinnert heutige Zuschauer an die grausigen Fernsehbilder aus dem Krieg von Putins Russland gegen die Ukraine, mit den zerstörten Häusern und dem Leid der Familien jetzt im vierten Jahr, der Jahrestag des Überfalls ist der 24. Februar. &#160;</p>
<h3>Die Frauen</h3>
<p>Da helfen auch die Szenen mit den Frauen der Familien nicht, die sich verlieben und die trauern müssen. Blanka Winkler als Natalija (Natascha) Rostowa etwa hüpft und tanzt und lacht und läuft hin und her, dass man am liebsten mitmachen möchte – diese Szene mit ihr und Sophie Stockinger ist eigentlich einen dicken Szenenapplaus wert, der kommt vom Publikum leider nicht. Eine feine Rolle hat auch Yohanna Schwertfeger als Hélène Kuragin, Tochter des Fürsten Kuragin, die auch die intrigante Seite und die Zwänge zum Überleben zeigt.</p>
<p>Die Unsinnigkeit von Kriegen, die Absurdität von Macht und Gefolgschaft bis in die Schlacht wird von Jonas Friedrich Leonhardi als Andrej Bolkonsky ebenso toll dargestellt wie etwa von Florian Lange als General Kutusow.</p>
<p>Und während der Schlachtenlärm gnadenlos über das Publikum hinwegdonnert, wird die Brutalität von Krieg sogar in diesem Saal deutlich.</p>
<h3>Unvergessliches Theatererlebnis</h3>
<p>Auch wenn es zunächst heftig anmutet, fünf Stunden Aufführung plus Pausen im Central zuzuschauen – es ist ein unvergessliches Theatererlebnis. Das sich vor allem lohnt, wenn man sich etwa fit macht mit den Hintergründen aus dem Programmheft.</p>
<p>Am Schluss stehen die meisten Zuschauer*innen spontan auf: Standing Ovations für diese grandiose Leistung der Schauspieler*innen und diese Inszenierung.</p>
<p>Weitere Termine und Kartenbestellung unter</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/krieg-und-frieden/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/krieg-und-frieden/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Anna Scherer, adlige Gesellschafterin: Sonja Beißwenger</p>
<p>Dolochow, Offizier und Zechbruder Anatol Kuragins / Denissow, Offizier und Freund Nikolai Rostows: Glenn Goltz</p>
<p>Napoleon: Claudia Hübbecker</p>
<p>Diplomat / Arzt: Mila Moinzadeh</p>
<p>Fürst Bolkonsky Thomas Wittmann</p>
<p>Andrej Bolkonsky, Sohn des Fürsten Jonas Friedrich Leon­hardi</p>
<p>Marja Bolkonskaya, Tochter des Fürsten Judith Bohle</p>
<p>Lisa Bolkonskaya, verheiratet mit Andrej Bolkonsky Sophie Stockinger</p>
<p>Graf Besuchow Thomas Wittmann</p>
<p>Pierre Besuchow, unehelicher Sohn des Grafen Matthias Reichwald</p>
<p>Prinzessin Emily Besuchowa, Nichte des Grafen Judith Bohle</p>
<p>Fürstin Anna Michailowna, verarmte Verwandte der Besuchows Claudia Hübbecker</p>
<p>Boris, Sohn der Fürstin Anna Michailowna und Patenkind des Grafen Besuchow Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Graf Rostow Thomas Wittmann</p>
<p>Gräfin Rostowa Claudia Hübbecker</p>
<p>Natalija (Natascha) Rostowa, Tochter der Rostows Blanka Winkler</p>
<p>Nikolai Rostow, der ältere Sohn der Rostows Michael Fünfschilling</p>
<p>Sonja Rostowa, Nichte der Gräfin und Ziehtochter der Rostows Sophie Stockinger</p>
<p>Petja Rostow, der jüngere Sohn der Rostows Luke Dopheide / Moritz Ristow / Max Wrieden</p>
<p>Onkel Semjon, Verwandter des Grafen Rostow Mila Moinzadeh</p>
<p>Fürst Wassili Kuragin Glenn Goltz</p>
<p>Hélène Kuragin, Tochter des Fürsten Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Anatol Kuragin, Sohn des Fürsten Florian Lange</p>
<p>Zar Alexander I. Sonja Beißwenger</p>
<p>Josif, ein Freimaurer Claudia Hübbecker</p>
<p>General Bagration Sophie Stockinger</p>
<p>Gräfin Bagration Blanka Winkler</p>
<p>General Benningsen Sonja Beißwenger</p>
<p>General Barkley Glenn Goltz</p>
<p>Alter Soldat Thomas Wittmann</p>
<p>Wilson Sophie Stockinger</p>
<p>Beamter Michael Fünfschilling</p>
<p>Dorfältester Glenn Goltz</p>
<p>Priester Thomas Wittmann</p>
<p>Verwalter Mila Moinzadeh</p>
<p>Französischer Beamter Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Kutscher Michael Fünfschilling</p>
<p>Tod Sonja Beißwenger</p>
<p>Chor der Offiziere / Diener / Bauern Ensemble</p>
<p>E-Gitarre, Percussion, Flöte, russisches Horn und elektronische Musik Matthias Krieg</p>
<p>&#160;</p>
<p>Regie Tilmann Köhler</p>
<p>Bühne Karoly Risz</p>
<p>Kostüm Susanne Uhl</p>
<p>Musikalische Leitung und Komposition Matthias Krieg</p>
<p>Choreografie Gal Fefferman</p>
<p>Kampfchoreografie Atef Vogel</p>
<p>Licht Christian Schmidt</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>
<p>&#160;</p>
<p>Dauer</p>
<p>5 Stunden 30 Minuten — zwei Pausen (Der Ticketpreis für »Krieg und Frieden« beinhaltet die Pausenverpflegung und ein Getränk)</p>
<p>Unterstützung</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Jürgen Trautvetter und Dr. Hermann Brückner-Stiftung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 14:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Rosenmontag Düsseldorf 2026: Das sind Jacques Tillys Mottowagen – in Bildern</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/mottowagen-jacques-tilly-rosenmontag-duesseldorf-2026-3468.html</link>
                        <description>Putin, Ukraine, AfD, Trump, Iran, Afghanistan – und Düsseldorf-Themen wie Mieten und Senf: Jacques Tillys Mottowagen prägen den Rosenmontag 2026. NDOZ zeigt die Motive als echte Wagenfotos, ergänzt durch offizielle Entwürfe.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf am Rosenmontag: Du stehst am Rand, irgendwo fliegen Kamelle – und dann kommt ein Wagen um die Ecke, der mehr sagt als zehn Schlagzeilen. <strong data-end="2460" data-start="2431">Jacques Tillys Mottowagen</strong> sind auch 2026 genau diese Bilder. Hier sind die Motive, die wir heute im Zug gesehen haben.</p>
<p>Bei durchwachsenem Wetter setzte sich der Rosenmontagszug 2026 in Bewegung – die Session steht unter dem Motto <strong data-end="1134" data-start="1096">„Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“</strong>. Zuvor begrüßte Oberbürgermeister <strong data-end="1191" data-start="1169">Dr. Stephan Keller</strong> im Rathaus das Prinzenpaar <strong data-end="1238" data-start="1219">Prinz Marcus I.</strong> und <strong data-end="1261" data-start="1243">Venetia Nicole</strong>. Der Zug startete gegen <strong data-end="1299" data-start="1286">12.24 Uhr</strong> an der Corneliustraße/Ecke Herzogstraße; gegen <strong data-end="1360" data-start="1347">13.30 Uhr</strong> fuhr der erste Wagen am Marktplatz vor die Zuschauertribüne. Offiziell waren rund <strong data-end="1460" data-start="1443">11.000 Jecken</strong> Teil des Zugs – mit <strong data-end="1494" data-start="1481">124 Wagen</strong> und <strong data-end="1517" data-start="1499">116 Fußgruppen</strong>, begleitet von <strong data-end="1553" data-start="1533">21 Musikkapellen</strong> und <strong data-end="1578" data-start="1558">sechs Musikwagen</strong>.&#160;Und mittendrin: die Mottowagen, über die heute alle reden.</p>
<h3 data-end="1633" data-start="1586">Unsere Fotos aus dem Zoch (Rosenmontag 2026)</h3>
<p><em data-end="1693" data-start="1635">(Fotos: Jo Achim Geschke, NDOZ – Düsseldorf, 16.02.2026)</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 15:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Ausstellungen, Bühne und Karneval im Februar 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-ausstellungen-buehne-und-karneval-im-februar-2026-3465.html</link>
                        <description>Helau! Karneval in Düsseldorf 2026 mit Altweiber, Kö-Treiben und Rosenmontagszug – dazu neue Kunst im BBK, ein Kinoabend mit Gespräch, kostenlose Workshops für Kids, die Premiere eines Nachtflohmarkts am Blumengroßmarkt und Musiktermine von Salut Salon bis Porno al Forno: Das sind unsere kuratierten Düsseldorf-Tipps für den Februar, inklusive Links zu Tickets und Infos.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Februar in Düsseldorf ist ein Monat mit zwei Takten: Draußen ist noch Winter, aber die Stadt schaltet schon spürbar in den „Jeck-Modus“. Genau dazwischen liegen oft die besten Abende: eine Hinterhof-Ausstellung in Flingern, ein Filmgespräch im Kino oder ein Konzert, das nicht nach „Pflichtprogramm“ klingt. Diese Tipps sind deshalb bewusst keine XXL-Liste, sondern eine Auswahl mit mehr Kontext – und einer Karneval-Box, die wirklich beim Planen hilft.</p><div class="well"><h3 data-end="1044" data-start="997">KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>bis März:</strong>&#160;KUNST/AUSSTELLUNGEN: Drei Galerien in Flingern. 	<ul class="list-normal"> 		<li>Petra Rinck Galerie – „Gräser, Sträucher, Bäume“ (bis 07.03.)</li> 		<li>Galerie Bengelsträter – „Pantomime of Heart“ (bis 01.03.)</li> 		<li>BBK Kunstforum – „DIE NEUEN 2026“ (05.02.–08.03.)</li> 	</ul> 	</li> 	<li><strong>ab sofort:</strong> Opernhaus der Zukunft – vier Siegerentwürfe im KAP1/Zentralbibliothek (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., 10–16:30 Uhr:</strong> KIDS – #MACHMA CHILL (kostenlos, Anmeldung nötig)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., ab 11 Uhr:</strong> GASTRO – Moveat in Flingern (ticketpflichtig)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., 17–23 Uhr:</strong> NIGHTLIFE/SECONDHAND – Moonlight Market (Premiere am Blumengroßmarkt, 5 Euro)</li> 	<li><strong>So, 08.02., 19 Uhr:</strong> FILM – „FASSADEN“ im Bambi (mit Gespräch)</li> 	<li><strong>Do, 12.02. bis Mo, 16.02.:</strong> KARNEVAL – SPECIAL&#160;</li> 	<li><strong>ab sofort:&#160;</strong>BÜHNE: Düsseldorfer Schauspielhaus</li> 	<li><strong>Sa, 21.02.:</strong> MUSIK – Sonic Fusion #4 im Weltkunstzimmer (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Do, 26.02.:</strong> MUSIK – Salut Salon in der Tonhalle („Heimat“)&#160;</li> 	<li><strong>Sa, 28.02., ab 11 Uhr:</strong> GASTRO – Moveat in Unterbilk (ticketpflichtig)</li> </ul><p>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Zeiten/Details können sich ändern – bitte vorab beim Veranstalter checken.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 13:43:32 +0100</pubDate>
                        <title>Fünf Stunden „Krieg und Frieden“ mit Essen und Getränken </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/fuenf-stunden-krieg-und-frieden-mit-essen-und-getraenken-3466.html</link>
                        <description>Ab Februar erweitert das Junge Schauspiel im Central sein Angebot und lädt regelmäßig zu Theatervorstellungen am Sonntagvormittag ein. Das neue Format verbindet Bühnenkunst mit Begegnung und gemütlichem Wochenendtag – ein Angebot für alle Altersgruppen. Im Großen Haus kommt es zu einem Mammut-Theaterabend mit „Krieg und Frieden“ am Samstag, 21. Februar: Bei den fünf Stunden mit Pausen gibt es auch Snacks und Getränke.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sonntags ins Central: Bereits ab 10 Uhr öffnet die Cafébar auf der Brücke an der Worringer Straße 140 &#160;&#160;mit kalten und warmen Getränken und schafft Raum für ein ruhiges Ankommen. Um 11 Uhr startet die jeweilige Vorstellung. Im Anschluss häufig ergänzt durch ein zusätzliches Rahmenprogramm. Die Vormittagsreihe zeigt unterschiedliche Inszenierungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und setzt auf abwechslungsreiche Stoffe und Formate. Den Start machte am 1. Februar um 11 Uhr im Central 1 das musikalische Stück »The Drop – Beat. Break. Believe.« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.</p>
<p>Am 26. April folgt um 11 Uhr im Central 1 mit »Das NEINhorn« nach dem Buch von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn ein schillerndes Theatererlebnis für ein jüngeres Publikum. Im Herzwald sind eigentlich alle gliglaglücklich – nur das jüngste Einhorn sagt zu allem »NEIN!« und bricht aus der Zuckerwattewelt aus: Mit WASbär, NAhUND, KönigsDOCHter und SchLANGEWEILE kann es einfach sein, wie es ist. Mit viel Glamrock erleben sie Freundschaft, Glück und Abenteuer. Adresse: Junges Schauspiel im Central, Worringer Straße 140 (nahe Hausptbahnhof und Zentralbibliothek).</p>
<h3>Krieg und Frieden Premiere im Central 4 am 21. Februar</h3>
<p>In der Mitte dieser Spielzeit steht mit Lew Tolstois »Krieg und Frieden« eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur, das als große Ensembleproduktion im Central zur Aufführung kommt. Unter Verwendung des Originaltextes hat Armin Petras für das Düsseldorfer Schauspielhaus ein Stück geschrieben, das die überbordende Vorlage zu einem intensiven fünfstündigen Theatererlebnis verdichtet. Auf einer von Bühnenbildner Karoly Risz für das Central entworfenen Raumbühne verkörpern 13 Schauspieler:innen mehr als 35 Figuren des eindrücklichen Gesellschaftspanoramas in der Zeit der Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Die gegensätzlichen Begriffe Krieg und Frieden markieren zwei Enden einer Skala, auf der sich das Leben der Menschen seit jeher abspielt, so das Schauspielhaus. Der Text spürt der Frage nach, wie sich Krieg im Politischen und Privaten äußert, und ragt damit weit in unsere konfliktreiche Gegenwart hinein.</p>
<h3>Russische Fürsten</h3>
<p>Im Zentrum der Handlung stehen die drei Familien des intriganten Fürsten Kuragin, des altväterlichen Adelsmarschalls Rostow und des preußisch strengen Fürsten Balkonsky. Pierre Besuchow, der illegitime Sohn eines reichen Würdenträgers und Salonhelden der alten Zeit, stellt im Laufe der Handlung die Verbindung zwischen diesen drei Familien her: Er ist Freund des jungen Fürsten Andrej Balkonsky, wird von Fürst Kuragin als Ehemann für seine Tochter Hélène gewonnen und heiratet schließlich Natalija Rostowa. Auch zwischen den Kriegsparteien wirkt er als Bindeglied: Anfänglich glühender Napoleon-Verehrer, dann als Beobachter auf dem Schlachtfeld bei Borodino, gerät er in französische Gefangenschaft, begleitet den Rückzug der Grande Armée und wird erst durch einen Partisanenüberfall befreit. »Pierre Besuchow verkörpert für Tolstoi das Suchen nach der Wahrheit des Lebens; weil er sich nicht entschließen kann, welchen Weg er gehen soll, experimentiert er mit dem Leben, um immer wieder zu scheitern«, schreibt die bekannte Tolstoi-Übersetzerin Barbara Conrad.</p>
<p>Regie führt Tilmann Köhler, dessen Arbeiten sich durch große Erzähllust und ein hohes politisches Bewusstsein auszeichnen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus inszenierte er u. a. Shakespeare und Fallada.</p>
<p>Mit Sonja Beißwenger, Judith Bohle, Michael Fünfschilling, Glenn Goltz, Claudia Hübbecker, Florian Lange, Jonas Friedrich Leonhardi, Mila Moinzadeh, Matthias Reichwald, Yohanna Schwertfeger, Sophie Stockinger, Blanka Winkler, Thomas Wittmann; Matthias Krieg (Live-Musik) — Regie:&#160; Tilmann Köhler — Choreografie: Gal Fefferman — Bühne: Karoly Risz — Kostüm: Susanne Uhl — Musik: Matthias Krieg — Dramaturgie: David Benjamin Brückel</p>
<h3>Premiere &#160;„Tyll“&#160; im Kleinen Haus</h3>
<p>Am 22. Februar ist Premiere &#160;von Daniel Kehlmanns „Tyll“ &#160;im Klienen Haus. Als fahrende Gauklertruppe spielen die sieben Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig in der Regie von André Kaczmarczyk »Tyll« von Bestsellerautor Daniel Kehlmann. Der Roman erzählt voll Humor und Hoffnung davon, was uns in dunklen Zeiten überleben lässt.</p>
<p>Tyll ist ein Gaukler, ein Provokateur und ein Narr. Daniel Kehlmanns brillante Bearbeitung des Eulenspiegel-Mythos entführt uns in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Tyll Ulenspiegel, legendärer Schelm und Volksheld, zieht gemeinsam mit der Bäckerstochter<br> Nele kreuz und quer durch Europa. Auf ihrem Weg begegnen sie vielen kleinen Leuten und auch den sogenannten Großen: dem Jongleur Pirmin, der Tyll ein brutaler Lehrmeister wird, wie dem exilierten Königspaar von Böhmen, dessen kurze Regentschaft das ganz Land in eine Katastrophe stürzte. Aber auch dem jungen Graf Wolkenstein, der sein Lebtag&#160; noch kein Schlachtfeld sah, und dem Weltweisen Athanasius Kircher, der Tylls Vater als Hexer ermorden ließ – und dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine wissenschaftlichen Lehren frei erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zum Panorama einer aus den Fugen geratenen Welt.</p>
<p>Mit: Flavia Berner, Jonas Hanke, Ludowika Held, Alisa Lien Hrudnik, Maurice Schnieper, Anastasia Schöpa, Vincent Wiemer&#160; —&#160; Regie: André Kacz­marc­zyk&#160; —&#160; Bühne: Ansgar Prüwer&#160; —&#160; Kostüm: Martina Lebert&#160; —&#160; Musik: Matts Johan Leenders&#160; —&#160; Dramaturgie: Stijn Reinhold</p>
<h3>Das grüne Königreich</h3>
<p>„Das grüne Königreich“ von Bestsellerautorin Cornelia Funke und Pflanzenexpertin Tammi Hartung (ab 8 Junges Schauspiel) hat am Samstag, 28. Februar Im Central Worringer Straße 140 Premiere. Die künstlerisch integrierte Audiodeskription macht die Inszenierung blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen gleichermaßen zugänglich.</p>
<p>Mit Eva Maria Schindele — Regie: Leonie Rohlfing — Bühne und Kostüm: Inés Díaz Naufal — Sounddesign: Joy Bausch — Dramaturgie und Theaterpädagogik: Ilka Zänger</p>
<p>Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms Publikum.Personal.Programm.</p>
<h3>&#160;„Der Vogel hat kein Recht, so zu singen, wie er singt.“&#160;</h3>
<p>Am Dienstag, 24. Februar, erinnert eine Konzertlesung im Central an verfolgte Komponist:innen und Dichter:innen der Ukraine&#160;</p>
<p>Die Unterdrückung ukrainischer Kultur durch Russland und die Sowjetunion umfasst alle Künste und ist ein Verbrechen. Viele großartige Schätze sind für immer vernichtet, verbrannt, vergessen. Die Künstler:innen eingesperrt, verboten, ermordet. Einige Kunstwerke aber haben die 350-jährige Unterdrückungsgeschichte wie durch ein Wunder überlebt. Diese Zeugnisse des blühenden Kultur-lebens in der Ukraine werden zu hören und zu sehen sein. Der Pianist Yaromyr Bozhenko, die Geigerin Olga Glibovych und der Cellist Emanuel Matz begleiten den Abend musikalisch mit Werken von u. a. Maksym Beresowskyj, Wassyl Barwinskyj, Viktor Kosenko, Mykola Lysenko, und Lewko Rewuzkyi. Schauspieler:innen des Düsseldorfer Schauspielhauses lesen Texte. Moderation: Stefan Fischer-Fels, Leiter des Jungen Schauspiels.&#160; —&#160; Eine Koproduktion des Jungen Schauspiels mit Ridne Slowo e. V. und dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Czernowitz, im Rahmen von »Soundtrack zur Freiheit«. — Schirmherr: ­Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller</p>
<h3>Bunker&#160; —&#160; Eine Theaterclub-Premiere über Ausstieg und was wir zum Leben brauchen&#160; im Unterhaus</h3>
<p>Am Samstag 28.Februar heißt es vom &#160;Stadt:Kollektiv&#160;: Was braucht es zum Überleben? Gaskocher, Dosenravioli und ausreichend Trinkwasser? Oder Kuscheltiere, Tarotkarten und den Plattenspieler? Musik, Empathie, Erinnerungen? Zwölf Menschen in einem Bunker. Tief unter der Erde, an einem unbekannten Ort. Sie warten – lange … Inmitten von Schicksalsgemeinschaft und Lagerkoller wird verhandelt, ob man den Weltuntergang aussitzen kann. Was muss zurückgelassen werden, und was bleibt unverzichtbar? Zwischen Langeweile und Ausbruch, Neuanfang und Beharren, spielt die Club-Inszenierung mit sozialen Dynamiken vom Festhalten und Loslassen. Denn ein Leben unter der Erde muss nicht trist sein, oder? —&#160; Leitung: Finn Dittmer, Lou Magnus Heckhausen, Lasse Scheiba</p>
<h3>&#160;Saba-Nur Cheema und Meron Mendel im Gespräch mit der Politikjournalistin Melanie Amann</h3>
<p>In der Reihe „Positionen und Perspektiven 11“ sprechen &#160;Saba-Nur Cheema und Meron Mendel mit der renommierten Journalistin Melanie Amann&#160; am Freitag, 6.März, im Kleinen Haus.</p>
<p>Melanie Amann ist eine der bedeutendsten Politikjournalistinnen Deutschlands und häufig in Fernseh-Talkshows eingeladen. Von 2013 bis Ende 2025 war sie nach Stationen als Redakteurin u. a. bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung &#160;auch für den Spiegel tätig. Auf Basis ihrer Recherchen und Enthüllungen über die AfD veröffentlichte sie 2017 das Buch »Angst für Deutschland – Die Wahrheit über die AfD«. Ab Februar 2019 war sie Co-Leiterin des Hauptstadtbüros des Spiegels, 2021 wurde sie Mitglied der Spiegel-Chefredaktion, 2023 stellvertretende Chefredakteurin. Zum 1. Januar 2026 übernimmt Melanie Amann die Position der Chefredakteurin Digital in der Zentralredaktion der Funke Mediengruppe (WAZ).</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten-Bestellungen unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:02:45 +0100</pubDate>
                        <title>Sieben Frauen begeistern in Katharina Bills Inszenierung von Tchechovs Drei Schwestern</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/sieben-frauen-begeistern-in-katharina-bills-inszenierung-von-tchechovs-drei-schwestern-3459.html</link>
                        <description>Wann kommen eigentlich Andrej, Iwan, Fedor, Alexander….?  Sie kommen gar nicht. Das ist auch gut so. In Regisseurin Katharina Bills Adaption von Tchechovs „Drei Schwestern“ stehen drei phantastische  Frauen von 17 bis 71 Jahren zwischen Topfpflanzen, Seekieferplatten und -Kästen auf der Bühne des Central. Und wenn Luca Brancamp alias Olga oder Irina wie die andren Frauen nach dem Anfang sucht, und sagt: „Das ist der Anfang“ und nur „ Boaah – Eeehhh ..“ staunt, oder Carl (sic) Brüggemann ein kurzes Solo hinlegt – dann beginnt auch die Begeisterung über die sieben Frauen auf der Bühne, alle Laiendarstellerinnen, die so mitreißend agieren.  </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sieben Frauen, die zwischen den Bio-Kiefernholz nach dem Sinn des Lebens, nein: Nach dem Sinn ihres Lebens als Frau suchen. &#160;Männer treten in dieser Inszenierung nicht auf. Die Frauen beginnen mit dem ersten Akt von Tschechows 1901 aufgeführtem Drama. Da wollen die Frauen nach Moskau, also in die Hauptstadt, überhaupt in die Stadt, und raus aus dem Kaff. &#160;Was nicht gelingt.</p>
<h3>Tschechovs Frauen heute</h3>
<p>Wie bei Tschechov kommen die Klagen auf über die Männer, die sie mal geheiratet haben. So wie die junge Frau, die ihren damals bewunderten Lehrer geheiratet hat – den sie jetzt so gar nicht mehr bewundern kann. Regisseurin Bill nimmt Tschechov und bringt ihn mit den Frauen allein zum Heute.</p>
<p>Auf der Bühne fangen sie dann wirklich an, räumen die Grünpflanzen um und die Kiefern-Kisten, die rhetorische Frage „Wann kommen denn Andrej, Iwan, Fedor, Alexander?“ wird zum Gag. Die Frauen erzählen aus ihrem Leben, und es verwischt mit der Vorlage von 1901.</p>
<h3>Der Wunsch nach Akzeptanz</h3>
<p>Sie formulieren ihre Schwierigkeiten, als Frau in dieser heutigen Welt Person zu sein. Sehr deutlich etwa Luca, die ätzend schildert, wie ein Typ sie besuchen kommt und Blumen bringt und die Wohnung lobt … aber sie sagt „Ich will ein Zimmer für mich allein!“ &#160;Carl formuliert den Wunsch, endlich so akzeptiert zu werden, wie sie ist, „Ich wünsche mir, dass ich in einen Raum komme, und keiner reagiert.“</p>
<p>Es sind geradezu verzweifelte Rufe von einem unerfüllten Leben als Frau, die mit Tschechovs Drama korrespondieren. Ein Leben, das vielleicht – Düsseldorfer Thema – durch Konsum ersatzbefriedigt werden könnte : „Dann kauf ich mir einen Kaschmir-Schal für 400 Euro …“ oder „dann kaufe ich mir das gute Leben“ etwa. &#160;Luca, die so schön Querflöte spielt, schockt mit Phantasien, wie sei einem Mann das Gesicht aufschlitzt. Und sie hüpft mit kurzen Schritten und einer ungeheuer ansteckenden Lachsalve daher. Carl tanzt mit angeklebtem Schnauzbart und sie und Luca &#160;enden schließlich in einem Armdrücken.</p>
<h3>Die Frauen machen ihre Musik</h3>
<p>Durch Umbauen der Kisten schaffen sie ein verändertes Bühnenbild, steigen mal wie Carl (sic) auf einen Turm aus Kisten, - und machen Musik!&#160; „Ja, lass uns feiern!“ beschließen sie den Frust hinter sich zu lassen.</p>
<p>&#160;Charlotte Lindecke spielt harten E-Bass, die toughe Luca Brankamp spielt einschmeichelnde Querflöte, Carolin Bernklau Klarinette. Der E-Bass führt auch zu einer harten Rock-Einlage mit Tanz. Uns so gehen sie schließlich los, die hintere Bühne öffnet sich, sie gehen in ein Lichtermeer – Vorhang.</p>
<p>Minutenlanger Jubel und Standing Ovation für sieben Frauen, die außergewöhnliches Talent gezeigt haben in einer gelungenen Inszenierung von Katharina Bills Adaption von Tschechovs Drama.</p>
<p><strong>Neue Termine und Karten-Bestellung unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/drei-schwestern/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/drei-schwestern/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Olga, Mascha und Irina:&#160; Carolin Bernklau, Luca Brankamp, Carl Brüggemann, Aslı Bulat, Iris Droste, Charlott Lindecke, Alicia Nsukami</p>
<p>Regie Katharina Bill</p>
<p>Bühne und Kostüm Tatjana Kautsch</p>
<p>Musik Maika Küster</p>
<p>Dramaturgie Birgit Lengers</p>
<p>Dauer:&#160;1 Stunde 15 Minuten — keine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 11:12:52 +0100</pubDate>
                        <title>Porno al Forno wird 25: Rückblick auf die „Horny-XXXmas-Party“ in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/porno-al-forno-25-jahre-horny-xxxmas-party-2025-duesseldorf-3457.html</link>
                        <description>Wenn in Düsseldorf eine Band seit Jahren nicht „Routine“ liefert, sondern jedes Mal eine neue Idee, dann ist es Porno al Forno. Am 20.12.2025 feierte die Truppe ihr Jubiläum mit der „Horny-XXXmas-Party“ im ausverkauften Henkelsaal. Unsere Redaktion war vor Ort: NDOZ-Fotograf Klaus von Jackelmann hat den Abend in Bildern festgehalten – und unsere Autorin Antonia Klaumann hat mit Gitarrist Fox gesprochen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr feierten Porno Al forno ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert sind die 7 Künstler auf derselben Straße unterwegs und denken sich trotzdem immer wieder Neues aus.</p><blockquote><p>„Entertainment am Rande des Abgrunds“ so beschreibt <strong>Fox</strong>, einer der 7 Künstler das Image der Band.</p></blockquote><p>Den Abschluss des Jahres bildete wie gewohnt ihr Weihnachtskonzert, das dieses Jahr am 20.12. stattfand. Auch dafür ließen sie sich wieder etwas Besonderes einfallen, denn jedes Jahr überrascht die Band ihr Publikum mit einem neuen Kostüm.</p>
<p>Er erzählte uns eine witzige Anekdote: Bei einem Robbie-Williams-Konzert schlichen sie sich einfach rein und gaben sich kurzerhand als seine Band aus. Tatsächlich kamen sie bis backstage, wo sie dann schließlich vom Tourmanager erwischt wurden und rausflogen. Ein Jahr später lief auf Channel 4 ein Bericht über die Tour, in dem sogar dieser Vorfall erwähnt wurde.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 17:04:57 +0100</pubDate>
                        <title>Kafkas Traum oder traumatische Szenen mit hervorragenden Schauspieler*innen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kafkas-traum-oder-traumatische-szenen-mit-hervorragenden-schauspielerinnen-3456.html</link>
                        <description>Die Bühne ist ein schwarz-weißer Ort, mit schwarzen Bäumen, weißen Wänden und fünf Türen, von denen manche zeitweilig zugemauert scheinen. In einer Ecke steht eine sehr alte Schreibmaschine auf einem Tischchen. Rund um ein einfaches Stahlbett gruppieren sich nach und nach acht Menschen in schwarzen oder weißen Kostümen, mit grauen übergroßen Maskenköpfen. Kafka (Pauline Kästner) irrt durch einen symbolischen Wald mit schwarzen Wegweisern, begleitet von Braut, Mutter, und schließlich vom Vater (hervorragend Rainer Philippi). Die Szenen, die sich auf Kafkas Werk beziehen, enden in einem fast 40-minütigem Monolog, der Schauspielerin Kästner bis an die Grenze fordert.  </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bühne und Regie gestaltet der bekannte Regisseur Andreas Kriegenburg, der in Düsseldorf bereits Open Air „Figaros Hochzeit“ oder auch die „Dreigroschenoper“ inszenierte. Kafkas Traum entstand laut Kriegenburg &#160;aus Kafkas Texten&#160; wie etwa „Die Verwandlung“, das „Urteil“ oder auch aus dem berühmten „Brief an den Vater“, aus dem sich der Monolog gegen Ende speist.</p>
<h3>Ein Piano wie zu Stummfilmzeiten</h3>
<p>Es beginnt mit dem operettenhaften Auftritt der Gesellschaft aus &#160;den Figuren Kafkas Leben und Werk, nur die „Braut“ (Minna Wündrich) ist ganz in Weiß gekleidet. Ein Pianist in eigentümlichem Frack geht an Kafka vorbei zum Flügel, spielt zunächst Ragtime und Boogie, auch Bach-Anklänge, was an die Begleitung der Pianisten zu Stummfilmaufführungen erinnert (Pianist Yaromyr Bozhenko).</p>
<p>Es entwickeln sich phantastische, skurrile und eben auch kafkaeske Szenen wie der Tod der Mutter, oder mit dem kranken Kafka, de sofort vom „Landarzt“ untersucht wird. Das alles erinnert auch in der Choreographie an alte schwarz-weiße Stummfilmzeiten, die etwa 1895 bis 1929 dauerte (Kafka lebte von 1883 bis 1924). &#160;</p>
<p>Immer wieder kommt es zu Begegnungen &#160;mit dem Vater, &#160;und Rainer Philippi zeigt ihn in den unterschiedlichen Szenen als alten Mann, aber auch als wütenden, kraftvollen und den Sohn niederschmetternden Alten.</p>
<h3>Traumatische Auseinandersetzung und 40 Minuten Monolog</h3>
<p>Schließlich mündet die eher traumatische Auseinandersetzung &#160;in Kafkas Traum in einem fast 40-minütigem &#160;Monolog, der Schauspielerin Kästner bis zur Erschöpfung &#160;fordert und an Molly Blooms nicht enden wollenden Monolog am Ende von Ulysses (1922) &#160;erinnert. &#160;Dabei wird der Vater durch einen angelegten riesigen Cut mit ebenso riesigen Händen gekleidet, dessen Riesenhaftigkeit auch in „Das Urteil“ nachzulesen ist, von Rainer Philippi als wütender Bourgeois &#160;dargestellt, der gegen seinen Sohn wütet, der sich in Gestalt von Pauline Kästner erschöpft auf das Bett legt und, von allen Figuren umringt, sich wie tot zusammenrollt.</p>
<p>Mit Jubel und Standing Ovation wird nicht zuletzt Pauline Kästner für diesen körperlich fordernden Monolog&#160; &#160;geehrt, ebenso wie der herausragende Rainer Philippi als Über-Vater. Die &#160;komplexe Inszenierung, die viel Aufmerksamkeit verlangt, wird von einem begeisterten Publikum mit langem Beifall gefeiert.</p>
<p><strong>Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/kafkas-traum/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/kafkas-traum/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Kafka Pauline Kästner</p>
<p>Prokurist / Knecht Alexander Wanat</p>
<p>Mutter Cathleen Baumann</p>
<p>Vater / Knabe Rainer Philippi</p>
<p>Landarzt Jürgen Sarkiss</p>
<p>Georg Raphael Gehrmann</p>
<p>Braut / Gespenst / Rosa Minna Wündrich</p>
<p>Pianist Yaromyr Bozhenko</p>
<p>Regie und Bühne Andreas Kriegenburg</p>
<p>Kostüm Andrea Schraad</p>
<p>Licht Jean-Mario Bessière</p>
<p>Dramaturgie Beret Evensen</p>
<p>Dauer&#160;2 Stunden 45 Minuten — eine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 13:12:19 +0100</pubDate>
                        <title>Teenager sind fast 80 – Uraufführung „Frühlings Erwachen“ über heutige Ängste</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/teenager-sind-fast-80-urauffuehrung-fruehlings-erwachen-ueber-heutige-aengste-3455.html</link>
                        <description>Es sind zarte Momente, wenn die Alten als Teenager auf der Bühne sich näherkommen. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Autor Bonn Park hat Frank Wedekind (um 1890) und dessen Zeit umgedreht, die „Teenager“ in seinem Stück sind fast 80-jährige Laiendarsteller, die Eltern/ Alten sind junge professionelle Darsteller*innen (Carolin Cousin und Valentin Stückl). Diese Eltern stelzen im Wortsinn über die Bühne, sind so mehr als zwei Meter groß und rufen die Alten/Teenager zur Ordnung. Und doch geht das Konzept nicht ganz auf. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz großes Lob für alle Darsteller*innen, besonders die älteren erreichen das Publikum, auch wenn sie mal „Hänger“ haben, Profis lernen ja, damit umzugehen. &#160;Cousin ist wie immer mit ihrem Blick und ihrer Mimik schon beeindruckend, wenn sie nur mit dem Kopf über der grauen Mauer erscheint und (als Mutter) die Kinder spießig an Konventionen ermahnt: „Der Rock ist zu kurz!“ oder ein durchgängiges Thema der Inszenierung formuliert: Die Kinder müssen „eisern sein“, „Du musst in die Armee!“</p>
<p>Wer Frank Wedekinds sogenanntes Skandalstück erwartet (veröffentlicht 1891, uraufgeführt 1906 unter Max Reinhardt in Berlin), irrt. Park ist bekannt dafür, dass er altbekannte Stücke nimmt und sie auf seine Art in die heutige Zeit umschreibt. „Frühlings Erwachen“ ist „eine Kindertragödie“, so der Originaltitel, in dem zwei Jugendliche Suizid begehen, und in dem Wedekind herb die Sexualmoral im Kaiserreich satirisch kritisiert.</p>
<h3>Ängste der heutigen Zeit</h3>
<p>Bei Park sind es eher die Ängste der heutigen Zeit, die den Akteuren zu schaffen machen. Und so sind die Alten eben fünf Teenies, die sich alle nacheinander umbringen.</p>
<p>Die „Jungen“ sind die Mutter, die Park in der Dramatis personae als „nahezu hoffnungslos“ und „3000 Angst“ beschreibt, oder den Direktor der Schule (dröhnend harsch und autoritär Valentin Stückl) als „krank“. Park beschreibt im Programmheft im Interview, wie sich bei Wedekind einerseits in den Beschreibungen die bald kommenden Kriege ankündigen, und heute ähnlich die Menschen von Ängsten geplagt werden.</p>
<p>Das von der Mutter wiederholte „ihr müsst eisern sein“ an die Jugendlichen erinnert hier wohl eher an Ängste vor Krieg, ja vor einem dritten Weltkrieg, oder auch vor der möglichen Wehrpflicht: Bei Park sagt die Mutter harsch „ihr müsst in die Armee“. &#160;Die Mutter und der Psychiater sind bei Park die Alten aus Wedekinds Text, sie sind die angepassten und ängstlichen.</p>
<h3>Moderne Zeiten</h3>
<p>Aber dieses Umkehrung geht nicht ganz auf. Die Laiendarsteller*innen mit ihren fast 80 Lebensjahren – also 1945, nach Ende Weltkriegs II geboren – machen ihre Sache geradezu sensationell in den 90 Minuten des Stücks. Wobei nebenbei auch deutlich wird, dass viele Menschen und auch Darsteller*innen bis Ende 70 und darüber heutzutage noch ziemlich fit sind.</p>
<p>„Nur glücklich musst du sein“, sagt die Mutter einmal. Und die Jugendlichen / Alten stöhnen „Alles ist so trüb … In der Schule lerne ich nur Faschismus… und vom Schwarzen Freitag …. Ob Israel und Palästina je Freunde sein werden?“, fragt sich eine der Alten. Es sind durchaus Ängste und Sorgen aus den Tagen der unser aller vergangenen sechs bis 12 Wochen. Sie sollen ein „eiserner Mensch“ sein, die Jungen, wobei Assoziationen aufflackern von Maschinen, von Modernen Zeiten, von Soldaten im Dreck neben den kaputt geschossenen eisernen Maschinen.</p>
<h3>Schöne Musik und viel Jubel</h3>
<p>Ein Wort zur Musik: Das ganze Stück über begleitet Thorsten Drücker am Rand der Bühne das Geschehen live auf seiner Gitarre. Und das so schön und passend, dass man zusammen zuckt, als seine Musik kurz aussetzt.</p>
<p>Aber die Alten tanzen ausgelassen mit rockigen Jeansjacken zu Sounds der 80er unter einer Disko-Kugel. Eine von ihnen (Maria Pehe) singt solo ein englisches Lied. &#160;Und doch: Diese Alten verschwinden, trotz liebevoller Annäherungen, nach und nach über die Todesrutsche, Mutter und Direktor legen die kleinen Särge darauf.</p>
<p>Am Schluss kommt Jubel auf und viel viel Beifall für das Ensemble, besonders für die fünf Alten / Teenager. Und doch bleibt der geneigte Zuschauer ein wenig ratlos, leicht verwirrt zurück.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Diese Parallelen zu unsere Zeit, von denen Park im Interview spricht, die Ängste, diese Ängste, wie sie Park im Interview beschreibt, &#160;vor der Zukunft mit einem profitorientierten Sozialen Medien, mit kapitalistisch dominierter KI, mit dem Statement von Vielen, dass sie keine Nachrichten aus der wirren Welt oder der erratischen Politik mehr sehen oder hören wollen – all diese Ängste, die es anders und doch ähnlich damals gab – gehen im Konzept der Umkehrung der Wedekindschen Vorlage nicht ganz auf.</p>
<p>Weitere Termine und Karten</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/fruehlings-erwachen-2026/2131/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/fruehlings-erwachen-2026/2131/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Teenies:</p>
<p>Wendla (kummervoll) Petra Lehmann</p>
<p>Melchior (schwermütig) Hartmut Misgeld</p>
<p>Martha (bange) Maria Pehe</p>
<p>Moritz (überwältigt) Gregor Russ</p>
<p>Ilse (verloren) Brigitte Fieber</p>
<p>Erwachsene</p>
<p>Melchiors Mutter (nahezu hoffnungslos), Wendlas Mutter (3000 Angst) Caroline Cousin</p>
<p>Der Direktor (im Dschungel der möglichen Konsequenzen), Der Psychiater (krank) Valentin Stückl</p>
<p>Rest: Tiere, Pflanzen, Sonne, Mond (ahnungslos und unbekümmert)</p>
<p>Live-Musik Thorsten Drücker</p>
<p>Regie Bonn Park</p>
<p>Choreografie Rebeka Mondovics</p>
<p>Bühne Julia Nussbaumer</p>
<p>Kostüm Sina Manthey</p>
<p>Musik Ben Roessler</p>
<p>Licht Christoph Stahl</p>
<p>Dramaturgie Anika Steinhoff</p>
<p><strong>Dauer 1 Stunde 30 Minuten — keine Pause</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 09:49:36 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Ausstellungen, Bühne und Fair Fashion im Januar 2026</title>
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                        <description>Der Januar ist in Düsseldorf selten leise: Im Goethe-Museum an der Jacobistraße startet das Ausstellungsjahr mit einem Perspektivwechsel, am Konrad-Adenauer-Platz wird es im FFT Düsseldorf politisch laut – und unter der Rheinkniebrücke läuft im Apollo Varieté die Rockshow wieder warm. Am 24. Januar setzt SUSTAIN! im Theatermuseum am Hofgarten ein Fair-Fashion-Statement, während im zakk an der Fichtenstraße PopAffaire deutsch-französische Sounds auf die Bühne bringt. Damit ihr nicht alles selbst zusammensuchen müsst, haben wir die Highlights vom 8. bis 24. Januar 2026 kuratiert – kurz, konkret, Düsseldorf-only, inklusive Links zu Tickets und Infos.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="well"><h3>KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Do, 08.01. – So, 01.02.:</strong> GEDOK A46 „Die Neuen 2026“ im BBK Kunstforum (Flingern)</li> 	<li><strong>Mi, 14.01., 19 Uhr: </strong>Eröffnung Sammlungsintervention Christoph Westermeier im Goethe-Museum (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Fr/Sa, 16.–17.01., 20 Uhr:</strong> „Dirty Laundry“ am FFT Düsseldorf (Performance)</li> 	<li><strong>Fr, 16.01., 18–20 Uhr: </strong>Opening Reception MEUSER bei Ruttkowski;68 (Grabbeplatz)</li> 	<li><strong>ab Fr, 16.01.:</strong> „Rock Reloaded“ – 10 Jahre Rockshow im Apollo Varieté</li> 	<li><strong>Sa, 24.01., 12–19 Uhr:</strong> SUSTAIN! Pop-up-Markt im Theatermuseum (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Sa, 24.01., 20 Uhr:</strong> PopAffaire im zakk: Asfar Shamsi &amp; Champ (Eintritt frei, Spenden willkommen)</li> </ul><p><em>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Zeiten/Details können sich ändern – bitte vorab beim Veranstalter checken.</em></p></div><ul class="list-normal"> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 16:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Die mächtigen und bedeutenden Bäume Nordrhein-Westfalens“ – wie Christoph Michels von Baumriesen erzählt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/die-maechtigen-und-bedeutenden-baeume-nordrhein-westfalens-wie-christoph-michels-von-baumriesen-erzaehlt-3444.html</link>
                        <description>Wussten Sie, dass im Düsseldorfer Stadtteil Angermund ein Baum steht, den Carl-Wilhelm Graf von Spee 1799 pflanzen ließ – und der heute rund 40 Meter hoch ist? Solche Geschichten sammelt Forstingenieur Christoph Michels in seinem Bildband „Die mächtigen und bedeutenden Bäume Nordrhein-Westfalens“.

Der Band aus dem Verlag Kessel stellt in Kurzporträts zahlreiche Baumveteranen in ganz NRW vor, ergänzt um mehr als 70 historisch bedeutende Bäume, die neu aufgenommen wurden. Hinter den Fotos steckt mehr als schöne Naturästhetik: Es geht um Wald- und Stadtgeschichte, um Klimaveränderungen und um die Frage, welche Verantwortung wir für diese Baumriesen tragen. Sechs der vorgestellten Bäume stehen in Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1373" data-start="1340">Bäume, Klima, Verantwortung</h3>
<p>„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“ Mit diesem Satz von Wilhelm von Humboldt eröffnet Michels sein Buch. Für ihn sind alte Bäume keine Kulisse, sondern lebende Zeugen der Landschaftsgeschichte – und ein Schlüssel, um den Klimawandel und seine Folgen besser zu verstehen.</p>
<p>In seiner Einleitung beschreibt Michels, wie sich die Wälder Mitteleuropas seit der letzten Eiszeit verändert haben – und wie stark der Mensch diese Entwicklung beschleunigt hat: durch Rodungen, Monokulturen, Nutzwälder und Städtebau.</p>
<p>Mehrfach macht er deutlich, wie sehr der Klimawandel die Wälder bereits verändert: Längere Trockenperioden, Hitze und Sturmereignisse setzen vielen Bäumen sichtbar zu, schreibt er. Nach seiner Einschätzung werden manche Baumarten ihr natürliches Höchstalter unter den künftigen Bedingungen vermutlich nicht mehr erreichen. Gerade deshalb misst er alten Bäumen eine besondere Bedeutung zu – als Hotspots der Biodiversität und als „Speicher“ der Landschaftsgeschichte.</p>
<p>Ein eigenes Kapitel widmet sich den sogenannten <strong data-end="2220" data-start="2207">Neophyten</strong>, also Baumarten, die in den letzten Jahrhunderten aus anderen Weltregionen nach Europa gebracht wurden. Einige bereichern die Vielfalt, andere setzen heimische Arten unter Druck – gerade im Stadtgrün ein Thema, das viele Parks und Alleen betrifft.</p>
<p>Praktisch für alle, die selbst losziehen möchten: Viele der im Buch vorgestellten Bäume sind mit <strong data-end="2619" data-start="2607">QR-Codes</strong> versehen. Wer sie mit dem Smartphone scannt, landet auf einer digitalen Karte und findet die öffentlich zugänglichen Standorte – ideal für Spaziergänge, Radtouren oder den nächsten Sonntagsausflug ins Grüne.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 10:21:33 +0100</pubDate>
                        <title>Oh – ein Nashorn, na und? Oder: Sind wir alle Nashörner?</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/oh-ein-nashorn-na-und-oder-sind-wir-alle-nashoerner-3445.html</link>
                        <description>Es wird eine bedrückende Aktualität deutlich, wie Regisseurin Selen Kara dieses Stück inszeniert: Das Bühnenbild einfach, Hausfronten, ein Platz mit Café und Lokal, keine Effekte, keine Videoinstallationen, einfachster Aufbau mit Tischen und Stühlen, die Kostüme ältlich, nur die Frisuren etwas absurd. Aber der Inhalt von 1959, gegen die Diktatur, wird so noch beklemmender aktuell: Wie Menschen drohende Unterdrückung verharmlosen, dem Zwang unterliegen, sich anzupassen und zu verändern, sich der Masse unterzuordnen und sich aufzugeben. Bis auf einen, der sich widersetzt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Stück von Eugène Ionesco wurde 1959 in Düsseldorf uraufgeführt. In der jetzigen Inszenierung unter Regisseurin Selen Kara mit einem beeindruckenden Ensemble hört man die Nashörner „bumm bumm bumm“ einher trampeln, und sie trampeln nicht nur eine Katze nieder (hervorragend wie immer Claudia Hübbecker mit Plüschkatze). Ein Streit über die Herkunft der Nashörner – asiatisch oder afrikanisch? – führt zum „Logiker“, dessen unsinnige Schlussfolgerungen Florian Lange mit dem herrlich trotteligen Markus Danzeisen schön absurd über die Bühne bringt.</p>
<p>Wenn Madame Papillon (Hübbecker) und Mademoiselle Dudard (Fnot Taddese, auch Café-Besitzerin) später die Anpassung aller an die &#160;Nashörner und die Vermassung verharmlosen, sagt nur Bérenger (Heiko Raulin) „Ich habe Angst, mich zu verwandeln.“</p>
<p>„Gehen Sie an die frische Luft“, empfiehlt jemand, und alle wollen diese Sprache lernen, der bumm-bumm-Nashörner, nur Bérenger sagt „Das ist doch keine Sprache“.</p>
<h3>Erschreckend modern</h3>
<p>Man hört im eigenen Kopf deutlich, wie die „Brandmauer“ fällt. Oh, ein Nashorn, heißt es zu Beginn, und schon im zweiten Bild heißt es: Was soll schon dran sein, alles normal. Im eigenen Kopf kommen die Politikersätze auf wie „Man muss sie mit politischen Argumenten besiegen“ – das haben sie damals, 1932 ff., auch gesagt.</p>
<p>Gelungen ist die Einordnung der Inszenierung im wie immer empfehlenswerten Programmheft: Im Interview mit dem Juristen und ehemaligen „Handelsblatt“-Journalisten Maximilian Steinbeis verweist dieser auf aktuelle Versuche, die Nashörner, die Feinde der offenen freien Demokratie als ganz normal und harmlos darzustellen. Versuche, die ja aus einer konzertierten Strategie von Gruppen hervorgehen, die längst international vernetzt sind, von Deutschland über Österreich und die USA bis zu Geldflüssen aus Russland.</p>
<h3>Absurdes Theater heute</h3>
<p>Ionesco gilt als der Vertreter des „Absurden Theaters“. Er war als Autor ab 1957 Mitglied des absurden “Collège de Pataphysique“, zu dem ab 1948 Schriftsteller &#160;wie Raymond Queneau, Boris Vian oder Künstler wie Man Ray und Filmemacher gehörten. Ionesco schrieb 1957 zunächst eine Novelle mit dem Titel „Rhinoceros“, bevor er das Theaterstück verfasste. 1959 wurde es in Düsseldorf unter Intendant Stroux uraufgeführt, für Frankreich schien es zu brisant.</p>
<h3>Allgemeine Verunsicherung</h3>
<p>Klimakrise, Feminismus, Konzentration von Milliardenvermögen in wenigen Händen, Gefahren durch Krieg mitten in Europa - Verunsicherungen ergreifen längst die vermeintliche Mitte der Gesellschaft – „weil es nichts gibt, woran man sich halten kann“, heißt es so treffend bei Brecht.</p>
<p>Im Stück wird die gefährliche Massenbewegung von fast allen verharmlost, die anderen werden ja lediglich zu Nashörnern. Nur Bérenger kann dem Zwang widerstehen, ein massiges Nashorn inmitten der Masse zu werden.</p>
<p>Der Muff der verspießerten Bonner Republik scheint da in der phantastischen Inszenierung von Selen Kara auf, wird zumindest den älteren Zuschauer:innen deutlich. Sich anpassen, ordentlich sein, ordentliche Haarschnitte mit messerscharfem Scheitel … das kommt ja inzwischen wieder. Wer anders ist, wird schief angesehen. Aber ohne unseren Verlust der Vielfalt und unsere Passivität wären populistische Organisationen ja gar nicht möglich.</p>
<p>Aber wenn denn eine rechtsextreme Partei mal 20 Prozent und mehr erreicht – muss „man“ sich ihren Nashörnern anpassen? &#160;(Demokratisch gewählt? Die Nazis hatten in der Reichstagswahl vom 6. November 1932 mehr als 33 Prozent der Stimmen, hier in Düsseldorf auch. Hätte man damals nicht den Nashörnern, pardon, der NSDAP zugestimmt, hätte sie sogar verboten, wären Millionen Tote, der Holocaust, und unendliches Leid in der Welt vermieden worden.)</p>
<p>Zum Ende des Stücks erheben sich im Publikum etwa 15 ganz normale, alltäglich gekleidete Zuschauer:innen, die schon vor Beginn &#160;im Foyer einhergingen, &#160;und gehen nun auf die Bühne und laufen hin und her – Nashörner, aus unseren Reihen – die Bérenger völlig &#160;ignorieren.</p>
<p>Langer Jubel und Applaus für das Ensemble und die Inszenierung (Besetzung siehe unten) bei der Premiere.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>
<p>&#160;Dauer 1 Stunde 45 Minuten — keine Pause</p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Bérenger: Heiko Raulin</p>
<p>Jean: Sebastian Tessenow</p>
<p>Daisy: Sophie Stockinger</p>
<p>Die Frau mit Katze und Madame Papillon: Claudia Hübbecker</p>
<p>Der Gemüsehändler und Monsieur Botard: Thiemo Schwarz</p>
<p>Der Logiker und Monsieur Boeuf: Florian Lange</p>
<p>Die Caféinhaberin und Mademoiselle Dudard: Fnot Taddese</p>
<p>Der alter Herr, der Feuerwehrmann und der Kleiner Alter (Monsieur Jean): Markus Danzeisen</p>
<p>Die Nashörner Helia Abdollahi, Miriam Arnold, Ayla Tatu Burnaz, Fynn Gregorius, Sandra Herbrandt, Elena Hesse, Kristina Karst-El Scheich, Jasmin Krickhaus, Jamie Lay, Chiara Leonardi, Lioba Peikert, Ingo Runde, Wolf Stroetmann</p>
<p>Regie Selen Kara</p>
<p>Bühne Lydia Merkel</p>
<p>Kostüm Anna Maria Schories</p>
<p>Musik Torsten Kindermann</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>
<p>Choreografische Mitarbeit Takao Baba</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 12:15:41 +0100</pubDate>
                        <title>Loft of Art in Düsseldorf: Wenn unterschätzte Kunst die Bühne bekommt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/loft-of-art-in-duesseldorf-wenn-unterschaetzte-kunst-die-buehne-bekommt-3427.html</link>
                        <description>Draußen war es eisig, die Temperaturen fielen nachts auf minus ein Grad, die ersten Glühweinstände am Rhein hatten geöffnet. Während sich viele Düsseldorfer:innen durch den Weihnachtsmarkt schoben, zog es Kunstfans am 22. und 23. November in einen Hinterhof an der Friedrichstraße: Im zweiten Stock des Ateliers ausARTen startete das Kollektiv Loft of Art mit „Das kleine WEEKEND – Die Unterschätzung“ sein neues Kunst- und Musikformat. Wer die Treppe hinaufstieg, landete in einem warmen, voll gehängten Raum. NDOZ-Fotograf Klaus von Jackelmann war dabei, hat die Stimmung und das frisch vorgestellte Bio-Altbier eingefangen und mit Künstler:innen und Moderatorin Julia Trompeter über ihre Eindrücke gesprochen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1272" data-start="1229">Ein Wochenende für leise Lieblingswerke</h3>
<p>Am Samstag eröffnete das Team&#160;„Das kleine WEEKEND – Die Unterschätzung“ mit einer Vernissage und Live-Musik. Singer:in-Songwriter:in (<strong><a href="https://www.instagram.com/lotta.k.a/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Lotta Ka</a>, <a href="https://www.instagram.com/gerrit.thommy/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Gerrit Jansen</a></strong>) aus dem Loft-of-Art-Umfeld spielten, später übernahm <strong><a href="https://www.instagram.com/annkay_official/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Djane AnnKay</a></strong> und sorgte dafür, dass sich der Ausstellungsraum noch mehr wie ein Wohnzimmer anfühlte. Durch den Abend führte <strong>Moderatorin </strong><strong data-end="1563" data-start="1544"><a href="https://www.instagram.com/julia_trom/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Julia Trompeter</a></strong>, die mit viel Herz und Humor die Brücke zwischen Bühne und Publikum schlug.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 12:49:31 +0100</pubDate>
                        <title>Soko Emil an der Ostsee – begeisterte Kinder jubeln spielfreudigem Ensemble zu</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/soko-emil-an-der-ostsee-begeisterte-kinder-jubeln-spielfreudigem-ensemble-zu-3423.html</link>
                        <description>„Parole Emil“ hieß es wieder mit der zweiten Aufführung von Erich Kästners Jugendbuch um Emil. Im Großen Haus mit seinen 600 Plätzen zeigten gaaanz  viele Kinder manchmal lautstark ihre Begeisterung über Robert Gerloffs Inszenierung  von „Emil und die drei Zwillinge“ mit einem bestens aufgelegten und spielfreudigen Ensemble.  Die zweite Geschichte um Emil und seine Freunde spielt in einem Ferienhaus an der Ostseeküste.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erich Kästner hätte sicherlich verschmitzt lächelnd genickt – dieser Emil Tischbein ist schwarz (Belendjwa Peter).&#160; Er darf Urlaub in einem Ferienhaus machen, an der Ostsee, also etwa in Boltenhagen. Selbstredend mit seinen Freunden, der Gruppe, die in Berlin als „Emil und die Detektive“ schon einmal &#160;einen Dieb dingfest machte.</p>
<p>Da treffen Gustav mit der Hupe (Jonathan Gyles) der mit einem Surfsegel vom Himmel einschwebt, oder Pony Hütchen ( Tabea Bettin), bespielsweise den Piccolo aus dem Strandhotel Hans Schmauch (Schauspieleleve Vincent Wiemer) oder auch die Polizistin (Anastasia Schöpa, ebenfalls Schauspielelevin). Denn auch im Feriendorf hat es Diebstähle gegeben.</p>
<p>Der Piccolo stellt ihnen den Kapitän Schmauch vor, mit dem sie dann alle ins Varieté gehen. Da tritt die Artistenfamilie „Three Byrons“ auf – mit flotter Artistik und viel Szenenapplaus.</p>
<h3>Irgendetwas stimmt nicht</h3>
<p>Aber irgendwas stimmt nicht – und dann wird sogar etwas gestohlen. Und schon sind alle Freunde um Emil, inklusive Kapitän Schmauch und dem Piccolo, auf Diebesjagd. Die schließlich in eine Verfolgungsjagd auf dem Dampfer &#160;mit der Ergreifung des Diebs endet.</p>
<p>Mit einem letzten der vielen fetzigen Songs endet schließlich auch diese Jagd der Detektive um Emil und geht in viel Jubel und Applaus im ausverkauften Haus mit Eltern und gaaanz vielen Kindern zu Ende.</p>
<p>Karten und weitere Termine unter</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/emil-und-die-drei-zwillinge/1690/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/emil-und-die-drei-zwillinge/1690/</a></p>
<p>Besetzung</p>
<p>Emil Tischbein Belendjwa Peter</p>
<p>Emils Mutter / Pony Hütchen, Emils Cousine Tabea Bettin</p>
<p>Die Professorin Natalie Hanslik</p>
<p>Gustav mit der Hupe Jonathan Gyles</p>
<p>Kleiner Dienstag Alisa Lien Hrudnik</p>
<p>Hans Schmauch, ein Piccolo Vincent Wiemer</p>
<p>Kapitän Schmauch Leon Schamlott</p>
<p>Mr. Byron Christian Clauß</p>
<p>Jackie: Meret König / Valentin Schwerdfeger</p>
<p>Mackie: Francesco Matejcek / Valentin Schwerdfeger</p>
<p>Klotilde Seelenbinder / Polizistin Anastasia Schöpa</p>
<p>Radiostimme Agnes Kammerer</p>
<p>Regie Robert Gerloff</p>
<p>Bühne Maximilian Lindner, Susanne Hoffmann</p>
<p>Kostüm Johanna Hlawica</p>
<p>Choreografie Zoë Knights</p>
<p>Musik Imre Lichtenberger Bozoki</p>
<p>Musik / Songs Cornelius Borgolte</p>
<p>Songtexte Pirmin Sedlmeir</p>
<p>Licht Christoph Stahl</p>
<p>Dramaturgie Leonie Rohlfing, Robert Koall</p>
<p>Theaterpädagogik Lina Addy</p>
<p>Vocal Coach Katharina Debus</p>
<p>Zaubercoaching Stefan Siebert</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 15:57:03 +0100</pubDate>
                        <title>Hoppeditz-Erwachen in Düsseldorf: Start für die Session 2025/26 – Motto, Programm, Termine</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/hoppeditz-erwachen-in-duesseldorf-start-fuer-die-session-2025-26-motto-programm-termine-3418.html</link>
                        <description>Altstadt, Marktplatz, Konfettigeruch in der Luft: Pünktlich um 11:11 Uhr meldete sich der Hoppeditz zurück – traditionell aus dem Senftopf, frech wie immer und mit närrischen Leviten für die Stadtobrigkeit. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller konterte vom Rathausbalkon. Eine besondere Szene spielte sich digital ab: Auf den Kanälen des Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) gab’s sogar den Blick in den Senftopf – und den Hoppeditz doppelt: Abschiedsauftritt von Tom Bauer, Premiere seines Nachfolgers Jan Philip Hilger.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Sessionsstart fiel dieses Jahr auf einen Dienstag. Damit möglichst viele mitfeiern konnten, dehnte das CC das Bühnenprogramm auf acht Stunden aus: Start um 10:30 Uhr, nach einer Pause am Nachmittag weiter ab 17 Uhr. Auf dem Marktplatz und in den Altstadtgassen: viele Kostüme, viel Glitzer – und Live-Acts wie Brings, Alt Schuss, Rhythmusportgruppe, Swinging Funfares, Wimmer Band, Heinz Hülshoff und Rainer Lieverscheidt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 12:53:39 +0100</pubDate>
                        <title>DEMARKATION im Bilker Bunker: Stephan Kaluzas Fotografien zwischen Idylle und dem Grauen der Geschichte</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/demarkation-im-bilker-bunker-stephan-kaluzas-fotografien-zwischen-idylle-und-dem-grauen-der-geschichte-3417.html</link>
                        <description>Wasser, Wiese, Wald. Was wie Urlaubsfotografie aussieht, kippt im nächsten Moment ins Nachdenken: Der Düsseldorfer Künstler Stephan Kaluza zeigt im Bilker Bunker seine Serie „DEMARKATION – Fotoarbeiten im zeitlosen Jetzt“. Die Bilder wirken zunächst idyllisch – bis klar wird, wo sie entstanden: an Orten wie Auschwitz, Buchenwald, Verdun oder Omaha Beach. Zur Eröffnung sprachen Christina von Plate (Geschäftsführung Bilker Bunker) und Armin Laschet, Ministerpräsident a.D. und MdB. Klaus von Jackelmann hat die Vernissage am 7. November fotografisch begleitet.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 12:33:20 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Stücke im November und Gedenken am 9. November</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/neue-stuecke-im-november-und-gedenken-am-9-november-3414.html</link>
                        <description>Mit einer Produktion des Jungen Schauspiels im Großen Haus und einem Theaterstück des Fußballweltmeisters und Experten Christoph Kramer geht es im Schauspielhaus in den November. Der beginnt am 9. November um 17 Uhr mit „Gegen jeden Antisemitismus“ — Lesung mit dem Ensemble und Zeitzeugengespräch mit Herbert Rubinstein im Gedenken an die Novemberpogrome 1938 im Foyer.  Im neu eröffneten „Central“ mit dem Jungen Schauspiel an der Worringer Sraße (nahe Hauptbahnhof) locken neben den Aufführungen etwa mit „Timm Thaler“ auch interessante Führungen durch den Kiez.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. November beginnt um 17 Uhr im Foyer eine Lesung mit dem Ensemble und ein Zeitzeugengespräch mit Herbert Rubinstein im Gedenken an die Novemberpogrome 1938. Jedes Jahr, so das Schauspielhaus, „erinnern Gedenkveranstaltungen am 9. November an die Pogrome gegen Jüdinnen und Juden im Jahr 1938. Doch die antisemitische Gewalt jener Nachte vor 87 Jahren ist kein abgeschlossenes Kapitel deutscher Geschichte, sie ist auch eine gegenwärtige Katastrophe. Seit dem Hamas-Massaker des 7. Oktober, der Geiselnahme und dem darauffolgenden verheerenden Gaza-Krieg mit Zehntausenden zivilen Opfern tritt der Antisemitismus in Deutschland wieder unverhohlen zutage. Doch die Empathie für das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung darf nicht zu kollektiven Schuldzuweisungen gegenüber Jüdinnen und Juden fuhren. Die Hoffnung bleibt, dass es gelingt, die Verwundungen und Bedürfnisse beider Seiten anzuerkennen und zusammenzudenken. Wir nehmen den 9. November zum Anlass, mit einer Lesung ein Zeichen zu setzen gegen Antisemitismus in Deutschland und weltweit.“</p>
<h3>Emil und die drei Zwillinge</h3>
<p>Die &#160;Gemeinschaftsproduktion von Schauspiel und Jungem Schauspiel im Großen Haus ist im November „Emil und die drei Zwillinge“ &#160;von Erich Kästner (ab 6 Jahren). erzählt Erich Kastner nicht nur von einem Sommer voller Überraschungen, sondern auch von der wundersamen Welt des Varietés. Regie führt Robert Gerloff, der mit seinem Team in der vergangenen Spielzeit bereits die beliebte Inszenierung von ≫Emil und die Detektive≪ am D’haus verantwortete. Die Termine bis Dezember sind bereits im Vorverkauf. Weitere Schulvorstellungen ab Januar 2026 sind in Vorbereitung.</p>
<p>Ein Jahr ist vergangen, seitdem Emil mit seiner Bande in Berlin den viel gesuchten Bankräuber Grundeis überführte und berühmt wurde. Mittlerweile beschäftigt den Jungen etwas anderes – seine Mutter hat einen neuen Freund, an den er sich erst noch gewöhnen muss: Oberwachtmeister Jeschke. Doch erst einmal stehen die großen Ferien vor der Tür, und die Professorin hat die gesamte Bande zum großen Wiedersehen zu sich an die Ostsee eingeladen. Und was gibt es Schöneres als einen Sommer am Meer?</p>
<p>Am Strand lernen die Freunde das Artistentrio ≫The Three Byrons≪ mit den Zwillingen Jackie und Mackie kennen, das atemberaubende Kunststucke vollfuhrt.</p>
<p>Doch bald beginnt ein buhnenreifes Abenteuer, als der zwielichtige Mr. Byron den zu groß werdenden Jackie aus dem Trio werfen will. Zeitgleich erschüttert eine Einbruchserie den kleinen Badeort. Also dauert es nicht lange, bis es wieder heißt: Parole Emil!</p>
<p>Mit: Tabea Bettin, Christian Clauß, Jonathan Gyles, Natalie Hanslik, Alisa Lien Hrudnik, Meret König, Francesco Matejcek, Belendjwa Peter, Leon Schamlott, Anastasia Schöpa, Vincent Wiemer — Regie: Robert Gerloff — Bühne: Maximilian Lindner, Susanne Hoffmann — Kostüm: Johanna Hlawica— Choreografie: Zoë Knights — Musik, Komposition: Cornelius Borgolte, Im re Lichtenberger Bozoki — Songs: Pirmin Sedlmeir — Dramaturgie: Leonie Rohlfing — Theaterpädagogik: Lina Addy.</p>
<h3>Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer</h3>
<p>Der Debutroman des Fußballweltmeisters Christoph Kramer wurde sofort ein Bestseller. Er erzählt eine Geschichte über das Fünfzehnsein und holt uns in die Zeit im Leben, in der alles möglich scheint, in der höchstes Gluck und tiefste Verzweiflung ganz nah beieinanderliegen. ≫Das Leben fing im Sommer an≪ ist eine Hommage an den Zauber aller Anfange, an die Magie der ersten Liebe und nicht zuletzt an die Freundschaft – die Geschichte eines Sommers, den man nie mehr vergisst.</p>
<p>Der Regisseur und Autor Felix Krakau, der regelmäßig am D‘haus arbeitet und zuletzt ≫Nora≪ von Henrik Ibsen im Kleinen Haus inszenierte, wird die Uraufführung des Romans auf die Bühne bringen. In der Rolle des Chris Kramer ist Moritz Klaus zu sehen.</p>
<p>Es ist die Geschichte des Sommers 2006, ein Hitzerekord jagt den nächsten, die Fußballweltmeisterschaft elektrisiert das Land – und für den 15-jahrigen Chris verändert sich in einer Nacht das ganze Leben. Er verbringt die Abende mit seinen Freunden auf dem Dach der alten Scheune und verschlaft die heißen Tage im Freibad. Chris halt fest an seinem Traum, Fußballprofi zu werden, vor allem aber wünscht er sich eins: endlich cool zu sein. Da geschieht plötzlich das Unfassbare. Debbie, das schönste Mädchen der Schule, interessiert sich ausgerechnet für ihn. Es beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt, bei der Chris alles wagt und doch nie vergisst, was wirklich wichtig ist: Freundschaft und die Gewissheit, wirklich gelebt zu haben. Ein nächtlicher Roadtrip mit seinem besten Freund in die glitzernde Großstadt Düsseldorf ist da ein guter Anfang ...</p>
<h3>Veranstaltungen und Unterhaus</h3>
<p>Longings and Belongings 6 — Uber Sehnsüchte und Zugehörigkeiten — Geschichten und Sichtbarkeit — Gespräch mit den Macher:innen von ≫Die Zweiflers≪, ≫Schwarze Fruchte≪ &amp; ≫Sam – ein Sachse≪ — am 14.11. — Unterhaus — ≫Die Zweiflers ≪, ≫Schwarze Fruchte≪ und ≫Sam – ein Sachse≪ sind in der deutschen Fernseh- und Streaminglandschaft mehrfach ausgezeichnete Produktionen. Was macht sie so besonders, und wie schaffen sie es, häufig unsichtbare Geschichten zu erzählen, ohne Klischees zu bedienen? Welche Kriterien entscheiden, ob eine Geschichte produziert wird, oder nicht? Und wer entscheidet? Und was bedeutet es fur marginalisierte Personen, diese Geschichten im Fernsehen zu sehen? Daruber sprechen wir mit Produzent David Hadda (≫Die Zweiflers≪), Autorin und Kulturwissenschaftlerin Lisa Tracy Michalik (Co-Drehbuchautorin von ≫Schwarze Fruchte≪) sowie Schauspieler Aaron Altaras und Schauspieler und Produzent Tyron Ricketts (beide angefragt). »Longings and Belongings – Über Sehnsüchte und Zugehörigkeiten« ist eine kontinuierliche Reihe unserer Abteilung Diversität und wird regelmäßig mit verschiedenen Schwerpunkten fortgesetzt.</p>
<p>&#160;Sonnenstudio — Der lesbische Salon mit Liz Sonnen und Gästen — am 1.11. — Unterhaus — Stadt:Kollektiv — Liz Sonnen bringt gemeinsam mit ihren Gästinnen lesbische und queere Vielfalt auf die Buhne. Ausgestattet mit TikTok-Videos, den heißesten News aus der queeren Pop-Welt, Filmtrailern und vielen Fragen ergründet sie dieses Mal die Faszination von Magie, Hexen und Astrologie. Mit ihren Gastinnen Jana Zimmermann und Tatjana von der Beek schaut sie in die Vergangenheit, die popkulturelle Gegenwart und die Zukunft. Und egal, ob der Merkur an diesem Abend rückläufig ist oder wir beim Tarot den Turm ziehen: Es wird unterhaltsam – nicht nur für lesbische Menschen.</p>
<p>&#160;Kleidertauschparty — am 8.11. — Foyer — Stadt:Kollektiv — Zur Winterzeit heißt es wieder: Tauschen statt kaufen im Offenen Foyer. Bei der Kleidertauschparty konnt ihr alte, aber gut erhaltene Kleidung gegenneue Schätze tauschen. Und in der Siebdruckwerkstatt des Jungen Eine Welt Forums e. V. bekommen eure Fundstucke, mitgebrachte Shirts oder Jutebeutel neue Motive aufgedruckt. — In Kooperation mit Junges Eine Welt Forum e. V. — Eintritt und Teilnahme frei — Bitte maximal 15 Kleidungsstücke mitbringen.</p>
<h3>"Was geht es uns an?"</h3>
<p>»Was geht es uns an am 16.11.— Unterhaus — ≫Was geht es uns an?≪, fragt der Steuermann Jorgen in Maria Lazars Drama ≫Der blinde Passagier≪, als seine Crew einen jüdischen Flüchtling auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in einem deutschen Hafen aus dem Wasser zieht und an Bord des dänischen Schiffes aufnimmt. Das Stuck, das fast neunzig Jahre im Nachlass der Autorin unentdeckt blieb und im Frühjahr 2025 am Düsseldorfer Schauspielhaus seine Uraufführung erlebte, ist eine packende Parabel auf Zivilcourage. In dem eindrücklich geschriebenen und erschütternd gegenwärtigen Stuck stellt die jüdischen Autorin Maria Lazar, die 1933 mit Bertolt Brecht und Helene Weigel selbst nach Dänemark emigrieren musste, immer wieder jene Frage, die ihr Gesamtwerk wie ein roter Faden durchzieht: ≫Was geht es uns an?≪ Die Lesung im Unterhaus mit Rainer Philippi und weiteren Mitgliedern des Ensembles vereint Texte, Gedichte, Romanauszuge und schafft Einblicke in das Werk einer Autorin, die mit ihren Arbeiten ein seismografisches Abbild ihrer Gegenwart verfasste, wie es zeitloser kaum sein konnte.</p>
<h3>&#160;Monologe und Szenen mit den Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios</h3>
<p>Monologe und Szenen — mit den Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios — am 29.11. — Unterhaus — Das D‘haus hat ein neues Schauspielstudio! Im Sommer starteten sieben junge Schauspieler: innen nach ihrem Grundstudium an der Leipziger Hochschule fur Musik und Theater ≫Felix Mendelssohn Bartholdy≪ in ihre zweijährige Ausbildung am Düsseldorfer Schauspielhaus. Lange vor dem Absolvent: innenvorspiel im Herbst 2026 lernen die Studierenden hier den Schauspielberuf praxisnah kennen. Außer in der eigenen Studioproduktion, ≫Tyll≪ nach dem Roman von Daniel Kehlmann in der Regie von Andre Kaczmarczyk, sind sie in verschiedenen Inszenierungen zu erleben und erarbeiten – unterstutzt und angeleitet von Mitgliedern des Ensembles – regelmäßig Monologe und Szenen, die sie im Unterhaus zeigen. Freuen Sie sich auf Texte der großen Theaterliteratur und spannende Neuentdeckungen! — Mit: Flavia Berner, Jonas Hanke, Ludowika Held, Alisa Lien Hrudnik, Maurice Schnieper, Anastasia Schopa, Vincent Wiemer</p>
<p>&#160;Das Central ist eröffnet!</p>
<p>Am 19. September wurde mit einem festlichen Eröffnungsakt und den Premieren des Jungen Schauspiels »Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« und des Stadt:Kollektivs »Das Floß der Medusa« die neuen Spielstätten im Central eröffnet. Mit den beiden Bühnen – Central 1 und Central 2 –, Workshopräumen, Probebühnen und der Brücke als Ort für Szenisches, Begegnung und Party ist das D’haus einmal mehr im Zentrum der Stadt angekommen.</p>
<h3>&#160;VERANSTALTUNGEN IM CENTRAL</h3>
<p>Junges Schauspiel</p>
<p>Unbubbled — Corona: vergangen, vergessen aber nicht verarbeitet — am 11.11. — Brücke — Die Coronapandemie und der Lockdown: zwei Themen, die uns alle betroffen haben – oder uns alle noch immer betreffen? Inwiefern wurden die Coronapandemie und ihre Folgen eigentlich aufgearbeitet? Wie viel aus dieser Zeit ist einfach nur in den Hintergrund geruckt? Was hast du damals ≫verloren≪? Und hast du das alles eigentlich jemals zurückbekommen? Können wir diese zwei Jahre wirklich einfach so vergessen? Wir, die D’Insiders, der Jugendbeirat des Jungen Schauspiels, mochten gerne genau darüber mit dir ins Gespräch kommen. Mit Impulsen aus Wissenschaft und persönlichem Erleben und einer künstlerischen Intervention von Regieteam und Ensemble der Inszenierung ≫The Drop≪. Uns interessiert deine Geschichte. Welche unterschiedlichen Perspektiven haben wir alle auf diese Jahre? Anschließend lassen wir den Abend gemütlich mit kostenloser Pizza und ein paar Getränken ausklingen. — Teilnahme frei</p>
<p>&#160;Plopp! Das Bilderbuchfestival »Alle guten Dinge sind vier!«&#160; — von und mit Martin Baltscheit — am 22. und 23.11. — Central — Plopp zum Vierten! Diesmal im Central! Also in der Mitte der Stadt in der Mitte des Herbstes, am 22. und 23. November. Diesmal mischen wir die Bilderbücher auf und zeigen Comics! Lesungen, Workshops, Theaterstucke! Wie immer gibt es einen langen Tisch mit Brot und Kuchen fur die Pause und Stifte fur alle, die Bilderbucher und das Vorlesen lieben.&#160;</p>
<p>Am Samstag von 12 bis 17:30 Uhr gibt es Lesungen und Workshops mit Armin Kaster (≫Das Nachtkind≪), Sylvia Graupner (≫Im Papierschiff durch die Nacht≪), Anne-Kathrin Behl (≫Roberts weltbester Kuchen≪, ≫Laufrad, mein Laufrad≪ u. a.) und Führungen hinter die Kulissen im Central. —</p>
<p>Am Sonntag von 12 bis 18 Uhr laden wir zu Lesungen und Live-Zeichnen mit Martin Baltscheit (≫Rolf und Rose≪ u. a.), Thomas Wellmann (≫Nika, Lotte, Mangold≪), Max Fiedler (≫Käferzeichnen≪), Anne-Kathrin Behl (≫Das Gute-Nacht-ABC≪)ein. Ein Hohepunkt ist das Theaterstuck Bin gleich fertig! für alle ab zwei Jahren von Martin Baltscheit auf der C2 Buhne um 14 Uhr. Den Abschluss des Festivals bildet um 17 Uhr wie immer das spektakuläre Zeichenbattle mit Martin Baltscheit vs. Max Fiedler vs. Anne-Kathrin Behl vs. Thomas Wellmann. — Alle Infos, Tickets und Tagespässe an den Kassen und unter <a href="https://deref-web.de/mail/client/Dn0cM-2Lfcs/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.dhaus.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>
<p>&#160;Der D’Insiders Spieleabend — Twister, Werwolf, Exit-Game &amp; Co — am 28.11. — Brücke — Mensch ärgere dich nicht! Komm zu unserem Spieleabend. Mit Blick durch die glaserne Brucke auf die novembergraue Stadt heißen wir dich herzlich willkommen. Im warmen Licht, mit Snacks und guten Getränken spielen wir zusammen, worauf du Lust hast: Fantasyspiele, Exit-Games oder die guten Spieleklassiker warten auf dich. Komm vorbei und bring Freund:innen mit. Wir freuen uns auf dich.</p>
<h3>&#160;Stadt:Kollektiv</h3>
<p>Infotreffen: Bunker — Ein Theaterclub über Ausstieg und was wir zum Leben brauchen&#160; — Gesucht werden Spieler:innen von 18 bis 99 Jahren —&#160; am 4.11. — Brücke — ≫Sorgen Sie für einen ausreichenden Vorrat. Ihr Ziel muss es sein, zehn Tage ohne Einkaufen überstehen zu können≪ (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe). In diesem Theaterclub bauen wir einen Bunker – einen Bunker aus Traumen und neuen Gesellschaftskonzepten, die wir für die Zukunft aufbewahren wollen. Am Ende laden wir auch das Publikum in unseren geschützten Raum ein und entscheiden gemeinsam, ob wir die Krise aussitzen oder rausgehen, um sie zu beenden. Gesucht werden Menschen aus Düsseldorf und Umgebung, die gemeinsam mit der Clubleitung (Lasse Scheiba, Stadt:Kollektiv) Szenen, Texte und Choreografien entwickeln. Einmal in der Woche und an einzelnen Wochenenden wird geprobt, und das Ergebnis wird drei Mal als Aufführung im Unterhaus gezeigt. — Proben: immer dienstags von 18 bis 21 Uhr, Aufführungen im Frühjahr 2026 — Weitere Infos und Anmeldung: dhaus.de/stadtkollektiv— In Kooperation mit WPKultur</p>
<p>&#160;D’Impronauten — Die spontanste Show Düsseldorfs im Central — am 8.11. — Central 2 — Das Kollektiv für Spontaneinfalle, die D‘Impronauten, bietet sportliche Schauspieleinlagen und wahnwitzige Szenen. Macht euch bereit für einen wilden Abend, an dem niemand weiß, wo der nächste Satz hinfuhrt. Vom Weltall vor den Kamin, vom Broadway in den Untergrund, vom Schauspieltheater zum Musical. Und auf einmal sprechen alle eine Fantasiesprache!? Ja, denn hier ist alles möglich. Und das Publikum darf mitbestimmen, welche Orte, Requisiten oder Szenenideen eingebracht werden.</p>
<p>&#160;Dinner Central: Mikro, Makro, Aggro — Ein Dinner über Feminismus im 21. Jahrhundert — am 13.11. — Brücke — In kaum einem anderen europäischen Land prallen Tradition, Religion und gesellschaftlicher Wandel so heftig aufeinander wie in Polen. Die massiven Frauenproteste (≫Strajk Kobiet≪) der letzten Jahre haben gezeigt, dass Feminismus eine Frage nicht nur der Gleichberechtigung, sondern auch von Selbstbestimmung und Demokratie ist. Im Rahmen des Festivals ≫Freiheit ist die Frau≪ laden das Polnische Institut Düsseldorf und das Düsseldorfer Schauspielhaus zu einem besonderen Dinner ein. Wir mochten über ≫Feminismus heute≪&#160; ins Gespräch kommen – mit Polen als Beispiel für die Dynamik und den Kulturkampf, die dieses Thema im 21. Jahrhundert prägen. Gemeinsam mit Gasten aus Politik, Kunst und Aktivismus werden drei Perspektiven auf das Thema eröffnet: Makro – die große gesellschaftspolitische Einordnung, Mikro – persönliche Erfahrungen und künstlerische Praxis, und Aggro – Aktivismus und neue Formen des Widerstands. Zu Gast sind Joanna Szymańska-Bica (SPD Frauen Aachen und Polnischer Sozialrat NRW), Sandra Zawada (Musikerin) sowie Beteiligte des Projekts ≫Queerowy Klub Köln≪. — Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Polnischen Institut Düsseldorf im Rahmen des Festivals: Polish Freedom Weekend 2025 – »Die Freiheit ist eine Frau«.</p>
<p><strong>Offenes Theatertraining</strong></p>
<p>Play it! — offenes Theatertraining — am 20.11. — Brücke — Einmal im Monat lädt das Stadt:Kollektiv mit abwechslungsreichen Theaterübungen zum offenen Training ein. Dieses Mal begrüßt euch vom Stadt:Kollektiv Nadine Pitthan (u. a. Clubleitung ≫Clockwork Orange≪). Gemeinsam werdet ihr Körper, Stimme und Raum spielerisch erkunden. — Teilnahme frei, Anmeldung: dhaus.de/stadtkollektiv</p>
<p>&#160;Setz dich zu uns! — Austausch, Limo und Politik — am 27.11. — Brücke&#160; — Du hast Lust, mit neuen Leuten über Politik in den Austausch zu kommen? In gemütlicher Atmosphäre mit Blick über die Stadt laden wir zum ungezwungenen Gespräch an Thementischen über große Fragen, spontane Gedanken und alles dazwischen ein. Einfach vorbeischauen, mitreden oder zuhören. — Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten: denise.hafermann@dhaus.de — Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Plausch und Protest«. Setz dich zu uns! ist eine Kooperation von Stadt:Kollektiv und zakk – Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation</p>
<p><strong>Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:15:13 +0100</pubDate>
                        <title>New Fall Festival 2025: Zwischen Utopie, Pop und Politik – Düsseldorf braucht mehr Bühnen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/new-fall-festival-2025-zwischen-utopie-pop-und-politik-duesseldorf-braucht-mehr-buehnen-3411.html</link>
                        <description>Das New Fall Festival 2025 hat mit rund 13.000 Besucher:innen einen neuen Rekord aufgestellt – ein starkes Zeichen für die Musikstadt Düsseldorf. Fünf Tage lang verband das Festival Pop, Kunst und gesellschaftliche Debatten an besonderen Orten der Stadt.
</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von Róisín Murphy über Wet Leg bis zu Yann Tiersen und Samy Deluxe: Die musikalische Vielfalt war groß, die Atmosphäre intensiv. <strong data-end="236" data-start="226">Murphy</strong> inszenierte ihr Set zwischen Disco, Kostümwechseln und Art-Pop; <strong data-end="312" data-start="301">Wet Leg</strong> brachten Gitarrenwitz und Indie-Hymnen, <strong data-end="364" data-start="353">Tiersen</strong> setzte auf minimalistische Eleganz zwischen Klavier und Elektronik, <strong data-end="448" data-start="433">Samy Deluxe</strong> rappte druckvoll mit Liveband. Ergänzt wurde das Programm u. a. von <strong data-end="539" data-start="517">Charlie Cunningham</strong> und <strong data-end="559" data-start="544">Klanphonics</strong>; auch die Düsseldorfer <strong data-end="596" data-start="583">paulin̄ko</strong> standen auf der Bühne. <strong data-end="715" data-start="620">Die großen Popmomente trug die Rheinterrasse, die konzentrierten Abende das Schauspielhaus.</strong> Besonders gefragt war das neue <strong data-end="767" data-start="747">Ehrenhof Village</strong>, das als Experimentierraum für junge Ästhetiken und digitale Formate diente. Auch die Premiere der <strong data-end="892" data-start="867">re:publica × New Fall</strong> zog viele Besucher:innen an – zeitweise musste der Einlass gestoppt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:14:13 +0100</pubDate>
                        <title>PopNRW-Preis feiert starken Auftakt des New Fall Festival in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/popnrw-preis-feiert-starken-auftakt-des-new-fall-festival-in-duesseldorf-3410.html</link>
                        <description>Volle Reihen, gespannte Gesichter und ein Abend zwischen Beats und Begegnungen: Am Mittwoch startete das New Fall Festival 2025 mit der Verleihung des PopNRW-Preises in den Düsseldorfer Rheinterrassen. Zum ersten Mal fand die Auszeichnung der besten Nachwuchskünstler:innen des Landes in der Landeshauptstadt statt – ein Abend, den NDOZ mit exklusiven Fotos von Klaus von Jackelmann dokumentierte.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 10:22:10 +0100</pubDate>
                        <title>Weihnachtsmarkt Düsseldorf 2025: Sieben Themenmärkte, neues „Winter Village“ auf der Kö</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/weihnachtsmarkt-duesseldorf-2025-sieben-themenmaerkte-neues-winter-village-auf-der-koe-3406.html</link>
                        <description>Ab 20. November wird Düsseldorf wieder zur Adventsstadt: Sieben Themenmärkte vom Rhein bis zum Kö-Bogen, der Duft von Mandeln – und neu das elegante „Winter Village“ auf der Kö. 2025 setzt der Weihnachtsmarkt stärker auf Barrierefreiheit und ein Familienprogramm, das zum Mitmachen einlädt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos – und Ideen, wo sich ein Bummel besonders lohnt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1262" data-start="1226">Was die Stadt plant – kurz &amp; klar</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1344" data-start="1265"><strong data-end="1283" data-start="1265">7 Themenmärkte</strong> in der City, inkl. Roncalli’s Weihnachtspromenade am Rhein</li> 	<li data-end="1492" data-start="1347"><strong data-end="1366" data-start="1347">Neuer Teilmarkt</strong>: „The Winter Village“ auf der <strong data-end="1403" data-start="1397">Kö</strong> (kuratiert von IG Kö), mit weißen Glasmodulen, Pop-ups, Manufakturen &amp; Winterküche</li> 	<li data-end="1665" data-start="1495"><strong data-end="1520" data-start="1495">Mehr Barrierefreiheit</strong>: Rampen, unterfahrbare Stehtische, Klingeln für Hilfe, visuelle Hinweise, barrierefreie WCs, Speisekarten in Braille (an ausgewählten Ständen)</li> 	<li data-end="1794" data-start="1668"><strong data-end="1687" data-start="1668">Familien+Kinder</strong>: erweitertes Programm am Gustaf-Gründgens-Platz (Singen, Konzerte, Nikolaus-Aktion, Mitmachangebote)</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 08:43:45 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf-Unterbilk: Fotoausstellung „INDUSTRIE“ – Klaus von Jackelmann bei Markant-Optik Meusers </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-unterbilk-fotoausstellung-industrie-klaus-von-jackelmann-bei-markant-optik-meusers-3404.html</link>
                        <description>Sehen beginnt, bevor wir es merken: ein Reflex, ein Zucken, ein Bild. Unter dem Titel „INDUSTRIE“ zeigt Klaus von Jackelmann Fotografien, die genau diesen Moment einfangen – Licht, Linien, Arbeit an der Stadt. Der Rahmen: Markant-Optik Meusers in Unterbilk, ein Ort, an dem Sehen täglich Handwerk ist. Jackelmann begleitet für NDOZ regelmäßig Kultur in der Stadt; hier zeigt er ein persönliches Kapitel.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1107" data-start="1089">Warum hingehen?</h3>
<p>Diese Bilder sind nicht laut – sie bleiben. Treppen, Schienen, Hafenlicht. Düsseldorf und NRW, konzentriert. <strong>Jackelmann</strong> arbeitet dokumentarisch, ohne Pathos, mit Timing. Oder wie er selbst sagt:</p>
<p>&#160;</p><blockquote><p>„Fotografie ist wie Malen mit Licht – ein Medium, das mir erlaubt, die Welt um mich herum zu dokumentieren und zu interpretieren.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 07:41:00 +0100</pubDate>
                        <title>Der Menschenfeind oder Wie aktuell ein  359 Jahre altes Stück sein kann</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/der-menschenfeind-oder-wie-aktuell-ein-359-jahre-altes-stueck-sein-kann-3405.html</link>
                        <description>Sie kann ganz schön gehässig sein, diese Céliemène, die Minna Wündrich hinreißend spielt. Aber gehässig ist sie nur in einigen Briefen, und nicht offen. Dennoch liebt sie Alceste, der ansonsten bekanntlich gegen alle Heuchelei und Falschheit ist. „Der Menschenfeind“ von Molière stammt von 1666, also vom Hofe Ludwig XIV – aber wir kennen das, oder ?  Die Inszenierung von  Regisseur Sebastian Baumgarten führt uns unaufdringlich und unterhaltsam durchaus auch ins Düsseldorf oder ins Sauerland der Jetztzeit. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen gar nicht ins alte Frankreich blicken - es reicht eine&#160; Vernissage oder ein Treffen in Oberkassel, eine Lesung in Flingern … Düsseldorf ist ja eine Fassadenstadt. Oder sie schauen sich eine der vielen Talkshows an, in der keine der Aussagen sofort auf die Waage des Faktischen gelegt wird. Die Hofgebräuche Ludwig XIV. sind als Kommunikationsform allgegenwärtig. Nicht nur in amerikanischen Ballsaal-Phantasien.</p>
<h3>Eine hinreißende lautmalerische Pantomime</h3>
<p>Höhepunkte des komödiantischen Theaters im „Menschenfeind“ am Schauspielhaus sind sicherlich zum Einen die lautmalerische Pantomime – bei der Commedia Dell ‘arte auch „Grammelot“ genannt - &#160;von Minna Wündrich / &#160;Céliemène : &#160;Sie steht da und gurrt und gurgelt und stöhnt und brabbelt unverständlich aber melodiös, und untermalt das mit Armbewegungen, während auf einem kleinen Schild an der Bühne ihr Text erscheint: Sie kann sich nicht zwischen zwei Männern entscheiden.</p>
<p>Und Carolin Cousin glänzt als Éliante, Cousine von Céliemène, die durchaus sagt: „Ich wünschte, es wären alle so wie er…“ aber eben doch nicht mit ihm mitgehen will. &#160;Und auch Rainer Philippi spielt sein komödiantisches Können aus, freut sich „Ich bin ein Glückspilz“ und spielt nicht nur auf Amerika an: „Ich bin ein Waffennarr, ich habe Geld“.</p>
<p>Den Darstellern wird auch Akrobatisches abverlangt, wenn etwa Oronte / &#160;Sebastian Tessenow &#160;die Rückwand der Bühne senkrecht hinabschreitet &#160;(am Seil gesichert, selbstverständlich) und dabei gelbe Fußspuren hinterlässt (Bühne Thilo Reuther).</p>
<p>Oronte ist jener, der Céliemène leibt, aber Alceste ein Gedicht vorlegt zur Beurteilung. Das ist keine gute Idee, Alceste verreißt den Text. Und bekommt von Oronte eine Anzeige, es gibt einen Prozeß. Den Alceste, der gar nicht komische, gar nicht humorvolle, &#160;&#160;der nie falsche Komplimente machen will, etwas später verliert.</p>
<h3>Die verräterischen Briefe</h3>
<p>Der eigentliche Skandal sind aber die Briefe von Céliemène an verschiedene Liebhaber, die bald auftauchen, und in denen sie sich über alle ihre Verehrer lustig macht. &#160;Auch über Alceste. Wobei sich die Witwe Céliemène&#160; durchaus als emanzipierte Frau zeigt und meint: Na und. So lästern doch alle.</p>
<h3>Nicht ins Sauerland</h3>
<p>Alceste ist frustriert, er hat Prozesse verloren, weil er seine Meinung ehrlich geäußert hat: „Ich geh ins Sauerland.“&#160; Unnd weil er unverändert in Céliemène verliebt ist, bittet er sie, mitzukommen. Céliemène aber meint: Ich gehe vielleicht mit euch – aber nicht ins Sauerland.</p>
<p>Alceste geht, aber Céliemène und Éliante und alle Männer gehen tanzend ab, während ein schwarzer Ballon aufsteigt mit der Aufschrift „Fin“.</p>
<p>Langer Beifall und Jubel.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Kartenbestellung unter</strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/der-menschenfeind/1946/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/der-menschenfeind/1946/</a></p>
<p>Der Menschenfeind, Komödie von Molière, in der Fassung von Botho StraußDein&#160;</p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Alceste, Geliebter Céliemènes Claudius Steffens</p>
<p>Philinte, sein Freund Heiko Raulin</p>
<p>Oronte, Geliebter Céliemènes Sebastian Tessenow</p>
<p>Céliemène, Alcestes Geliebte Minna Wündrich</p>
<p>Arsinoé, ihre Freundin Cathleen Baumann</p>
<p>Éliante, Céliemènes Cousine Caroline Cousin</p>
<p>Acaste, Marquis Rainer Philippi</p>
<p>Clitandre, Marquis Markus Danzeisen</p>
<p>Live-Musik Jovan Stojšin</p>
<p>Regie Sebastian Baumgarten</p>
<p>Bühne Thilo Reuther</p>
<p>Kostüm Tabea Braun</p>
<p>Komposition Thies Mynther</p>
<p>Videodesign Philipp Haupt</p>
<p>Licht Jean-Mario Bessière</p>
<p>Dramaturgie Robert Koall</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:43:02 +0200</pubDate>
                        <title>Premiere im Apollo Varieté: Extravaganza feiert die wilden 20er mit Glamour, Jazz und Humor</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/premiere-im-apollo-variete-extravaganza-feiert-die-wilden-20er-mit-glamour-jazz-und-humor-3403.html</link>
                        <description>Es war voll, laut, erwartungsvoll – und festlich. Schon vor Beginn der Premiere von „Extravaganza“ am Donnerstagabend im Apollo Varieté war spürbar, dass diese Show in Düsseldorf heiß erwartet wurde. Die Plätze waren restlos belegt, doch die Enge trübte die Stimmung keineswegs – im Gegenteil, sie passte zum lebhaften, fast geheimen Clubgefühl des Abends.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Noch bevor sich der rote Vorhang pünktlich um 20 Uhr öffnete, glitten die ersten Künstler zwischen den Tischen hindurch – fast unbemerkt von manchen Gästen, ganz im Stil einer Speakeasy-Nacht. Der Hausmeister, gespielt von <strong data-end="1456" data-start="1441">Herr Stanke</strong>, rollte seinen Teppich vor der Bühne zusammen – ein wunderbar ironischer Auftakt zu einem Abend, der Humor, Musik und artistische Eleganz gekonnt verbindet.</p>
<p>Als das Licht schließlich dunkler wird, hebt sich der Vorhang – und das Publikum taucht ein in das Amerika der 1920er Jahre. Zwischen Jazz, Federboa und fliegenden Akrobat:innen entfaltet sich ein Varieté-Abend, der mitreißt, schmunzeln lässt und immer wieder staunen macht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 15:31:56 +0200</pubDate>
                        <title>Black Shawn veröffentlicht neuen Song „ICH“</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/black-shawn-veroeffentlicht-neuen-song-ich-3402.html</link>
                        <description>Am 20. Oktober hat der junge düsseldorfer Rapper Black Shawn mit seinem neuen Song &quot;ICH&quot; die Indie-Deutschrap-Szene aufhorchen lassen. Hinter dem Track verbirgt sich ein tief persönliches Bekenntnis, ein Tagebucheintrag in Tönen, in dem der 19-jährige Künstler seine Vergangenheit, seine Zweifel und seinen Kampf um Selbstfindung offenlegt.
</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schon in den ersten Zeilen macht Shawn klar, dass dies keine typische Rapstory ist:</p><blockquote><p>"Ich erzähl dir ’ne Geschichte / Es beginnt 2006 / Standort Kenia, Nairobi / Aus Uganda kommt mein Dad."</p></blockquote><p>Er erzählt von seinen Wurzeln, vom Aufwachsen zwischen zwei Welten und vom Gefühl, nie ganz dazuzugehören. In seiner Stimme schwingt Stolz mit, aber auch Schmerz – das Bewusstsein, dass Identität oft zerrissen ist, besonders, wenn man in zwei Kulturen zu Hause sein will.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:12:33 +0200</pubDate>
                        <title>FRANZ K. im CINEMA Düsseldorf: Vorpremiere – unser 60-Sekunden-Recap</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/franz-k-im-cinema-duesseldorf-vorpremiere-unser-60-sekunden-recap-3400.html</link>
                        <description>CINEMA Düsseldorf (Altstadt). Ein Film, viele Fragen: „FRANZ K.“ schaut auf den Menschen Kafka – zwischen Büroalltag, Vaterkonflikt und dem Drang zu schreiben. Regie führt Agnieszka Holland, Kinostart ist 23. Oktober 2025. Bei der Vorpremiere am 8. Oktober war unsere Redaktion vor Ort.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1057" data-start="1030">Der Abend in 60 Sekunden</h3>
<p>Wir haben die Eindrücke in einem kurzen Hochkant-Recap zusammengefasst – Atmosphäre im Foyer, Notizen aus dem Filmgespräch, Stimmen aus dem Publikum.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3399</guid>
                        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 14:06:57 +0200</pubDate>
                        <title>„KÜNSTLERINNEN! JETZT!“ in Düsseldorf – 40 Positionen zwischen Farbe, Körper und Klang</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kuenstlerinnen-jetzt-in-duesseldorf-40-positionen-zwischen-farbe-koerper-und-klang-3399.html</link>
                        <description>In der Ausstellungshalle an der Hansaallee 190 ist es still und zugleich voller Energie: Überall schimmern Farben, Körperformen, Linien und Klänge. „KÜNSTLERINNEN! JETZT!“ – so heißt die Ausstellung, in der 40 Künstlerinnen aus Düsseldorf ihre aktuellen Positionen zeigen. Malerei, Fotografie, Plastik, Objekte, Performance, Lesung und Musik verschmelzen hier zu einem lebendigen Forum zeitgenössischer Kunst.

Fotograf Klaus von Jackelmann war vor Ort – seine exklusiven Aufnahmen zeigen die Ausstellung aus nächster Nähe, zwischen Licht, Raum und Begegnung.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1385" data-start="1315">Kunst als Resonanz: Aline Regese über Nähe und Zwischenräume</h3>
<p>Eine der beteiligten Künstlerinnen ist <strong data-end="1441" data-start="1425">Aline Regese</strong>, Malerin und Vorstand des Vereins Düsseldorfer Künstlerinnen (VdK), die gemeinsam mit der GEDOK A46 das Projekt mit auf den Weg gebracht hat. In ihren farbintensiven, figurativen Aquarellen erforscht sie, <em data-end="1736" data-start="1649">„was Menschen miteinander verbindet – und was zwischen ihnen unausgesprochen bleibt.“</em></p><blockquote data-end="1874" data-start="1739"><p><em data-end="1872" data-start="1741">„Mich fasziniert, wie Nähe und Distanz, Verletzlichkeit und Stärke in einem einzigen Augenblick nebeneinander existieren können.“</em></p></blockquote><p>Für sie ist das Weiß des Papiers kein leerer Raum, sondern <em data-end="2066" data-start="1935">„ein aktiver Teil der Komposition – es lässt Pausen entstehen, öffnet Zwischenräume und setzt das Farbige umso stärker in Szene.“&#160;</em>Diese Transparenz des Aquarells erlaubt ihr, <em data-end="2265" data-start="2114">„Schicht für Schicht Emotionen sichtbar zu machen. So entstehen Momentaufnahmen, die wirken, als würde man heimlich durch ein Schlüsselloch blicken.“</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 09:49:49 +0200</pubDate>
                        <title>Ein praller Shakespeare mit exzellentem Ensemble : Was ihr wollt im Wasserbecken</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/ein-praller-shakespeare-mit-exzellentem-ensemble-was-ihr-wollt-im-wasserbecken-3397.html</link>
                        <description>Es spielt ja irgendwie auf einer Insel, also gibt es im Bühnenbild von David Hohmann ein rundes echtes Wasserbecken, in dem die Drasteller:innen auch schon mal - „Platsch“ - ausrutschen. Bernadette Sonnenbichler, die leider am Schauspielhaus aufhört, hat mit einem ungeheuer spielfreudigen und ausgezeichneten Ensemble einen prallen, schnellen, originellen Shakespeare auf die Bühne gebracht. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Man weiß gar nicht so recht, wem von den Akteur:innen das größte Lob gilt, dem mitreißend souverän aufspielendem Narr Jürgen Sarkiss, oder Tabea Bettin als Gräfin Olivia, Sophie Stockinger in ihren Rollen als Viola oder Sebastian, Cesario ...&#160; oder – Nein, es sind alle Akteur:innen so herrlich in diese prallen Shakespeare-Komödie verliebt, in der es um Liebe und vor allem um Liebe geht, um Verwechslungen. Und, wie es Regisseurin Sonnenbichler im Programmheft formuliert: „… um ein Traumspiel, in dem Melancholie und Sehnsucht und die Frage danach, wer was sieht und wer lieber nicht so genau hinschauen möchte, eine zentrale Rolle spielen möchte.“</p>
<h3>Kurz der Inhalt</h3>
<p>Kurz zur Erinnerung&#160; der Inhalt: Viola landet nach einem Schiffbruch an der Küste Illyriens. Da ihr Zwillingsbruder Sebastian wohl ertrunken ist, verschleiert Viola ihre Identität und tritt als Page Cesario beim liebeskranken Herzog Orsino an. Der ist heftig verliebt in Gräfin Olivia, die aber nichts von ihm wissen will. In Illyrien geht es meist um Liebe, und so liebt Viola Orsino, Olivia liebt Vila/ Cesario , aber da ist auch noch der gerettete Cesario, der für Aufregung sorgen wird.</p>
<h3>Malvolio wird vorgeführt</h3>
<p>Und außerdem gibt es nach Shakespeare’scher Tradition als Zwischenspiel die Geschichte um den selbstverliebten Haushofmeister Malvolio, den der kommentierende Narr Feste und Sir Toby Rülps (super Florian Lange), &#160;Sir Andrew Leichenwang (Thomas Kitsche) und Kammerfrau Maria (Anya Fischer) in derben Gemeinheiten hereinlegen und sogar in eine Kiste stecken.</p>
<p>Diese Kisten auf der Bühne, auch Felsen in einem kleinen Meer, in dem die Spielenden stehen und agieren, sind aus spiegelndem Glas und sorgen auch für ausreichende Selbstbespiegelung. &#160;Mit ihren schillernden Kostümen lieben und irren die Charaktere durch ein Fest der Sinne, in diesem prallen Shakespeare, in dieser Komödie, die offensichtlich allen Spaß gemacht hat, und die mit langem, langem Applaus vom Publikum belohnt wird.</p>
<p>Ich empfehle wie immer das ausgezeichnete und informative Programmheft.</p>
<p><strong>Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/was-ihr-wollt-2025/1781/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/was-ihr-wollt-2025/1781/</a></p>
<p><strong>Oberspielleiterin Bernadette Sonnenbichler verabschiedet sich leider mit »Was ihr wollt« nach zehn Jahren vom Düsseldorfer Schauspielhaus und wird Intendantin am Theater und Orchester Heidelberg.</strong></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Orsino, Herzog von Illyrien Jonas Friedrich Leon­hardi</p>
<p>Viola, später Cesario und Sebastian, Violas Zwillingsbruder Sophie Stockinger</p>
<p>Olivia, eine Gräfin Tabea Bettin</p>
<p>Maria, Olivias Kammerfrau und Gesellschafterin Anya Fischer</p>
<p>Malvolio, Haushofmeister bei Olivia Thomas Wittmann</p>
<p>Sir Toby Rülps, Olivias Onkel Florian Lange</p>
<p>Sir Andrew Leichenwang, Kumpan von Sir Toby Thomas Kitsche</p>
<p>Fabian, Diener bei Olivia Michael Fünfschilling</p>
<p>Feste, Narr Jürgen Sarkiss</p>
<p>Antonio, Kapitän, Sebastians Freund Mila Moinzadeh</p>
<p>Live-Musik Kiki Bohemia, Norbert Krämer, Tobias Vethake</p>
<p>Regie Bernadette Sonnenbichler</p>
<p>Bühne David Hohmann</p>
<p>Kostüm Katrin Wolfermann</p>
<p>Komposition Kiki Bohemia, Tobias Vethake</p>
<p>Choreografie Valentí Rocamora i Torà</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 12:23:25 +0200</pubDate>
                        <title>20 Jahre IDO-Festival: Düsseldorfs Orgelfest feiert Jubiläum mit Stars und Premieren</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/20-jahre-ido-festival-duesseldorfs-orgelfest-feiert-jubilaeum-mit-stars-und-premieren-3393.html</link>
                        <description>Ein Festival wie kein anderes. Seit 20 Jahren bringt das Internationale Orgelfestival Düsseldorf (IDO) die „Königin der Instrumente“ in Bewegung – und das nicht nur in Kirchen. Zum Jubiläum 2025 laden die Veranstalter zu 50 Konzerten in 23 Düsseldorfer Spielstätten ein, darunter St. Antonius, St. Lambertus, die Sammlung Philara, die Black Box und das Maxhaus. Das Motto: Kreativität, Lebensfreude und die Lust, Musik neu zu entdecken.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="993" data-start="958">Erstaufführungen und Stargäste</h3>
<p>Mehrere Werke entstehen eigens für die diesjährige Ausgabe. So präsentiert Blockflöten-Virtuosin <strong data-end="1114" data-start="1091"><a href="https://www.ido-festival.com/programm-orgelfestival/veranstaltung/?id=604" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dorothee Oberlinger</a></strong> am 3. Oktober ein Auftragswerk von Martin Herchenröder in St. Antonius.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:40:39 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Extravaganza&quot;: Roncalli’s Apollo Varieté entführt ins verbotene Nachtleben der 20er Jahre</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/extravaganza-roncallis-apollo-variete-entfuehrt-ins-verbotene-nachtleben-der-20er-jahre-3388.html</link>
                        <description>Vom 17. Oktober 2025 bis 11. Januar 2026 verwandelt sich Roncalli’s Apollo Varieté unter der Düsseldorfer Rheinkniebrücke in einen geheimen Flüsterclub. Mit der neuen Show „Extravaganza“ tauchen die Gäste ein in das Amerika der 20er und 30er Jahre. Diese Epoche war geprägt war von der Prohibition und vom Hang zu überschwänglichen Partys. In sogenannten „Speakeasys“, verborgenen Tanzlokalen, in die man meist nur mit einem Passwort Einlass erhielt, wurde Alkohol ausgeschenkt, getanzt und das Verbotene gefeiert. In diesen Nächten lag ein Hauch von Dekadenz und das Gefühl von endloser Freiheit in der Luft. Diese Emotion bringt „Extravaganza“ auf die Bühne. Die Gäste werden Teil der feiernden Gesellschaft und erleben den verbotenen Glamour der 20er und 30er Jahre live mit.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="x_MsoNormal">Inszeniert wird „Extravaganza“ von Lars Wasserthal in Zusammenarbeit mit der Roncalli-Castingabteilung. Der Regisseur ließ sich dabei unter anderem von Filmen wie&#160;Moulin Rouge&#160;und&#160;Chicago&#160;inspirieren. Für die Choreografien konnte das Apollo erneut Camilla Keutel gewinnen, die neben einigen Apollo-Produktionen bereits zahlreiche große Show- und Varietéproduktionen weltweit mitgestaltet und durch ihr breites Repertoire an Tanzstilen geprägt hat.</p>
<p>&#160;</p><blockquote><p>„Wir entführen das Publikum in die schillernden Nächte der 20er Jahre, die aufregend und auch ein wenig verrucht waren und sich deutlich vom sonst tristen Alltag abhoben“, sagt <strong>Regisseur Lars Wasserthal</strong>. „Gefeiert wurde, was verboten war. Dieses Gefühl lassen wir mit ‚Extravaganza‘ wieder aufleben.“</p></blockquote><blockquote><p>„Wenn die Tage dunkler werden, bringen wir das Leuchten der goldenen 20er Jahre zurück auf die Bühne“, sagt <strong>Vivian Paul-Roncalli</strong>, Leitung der Kreativabteilung und Stellvertreterin des Direktors. „Mit ‚Extravaganza‘ erwartet das Publikum ein Feuerwerk aus Musik, Tanz und Akrobatik – modern interpretiert und aufwendig inszeniert. Gäste können sich auf eine aufregende Show mit einer Prise Extravaganz und einem internationalen Spitzenensemble freuen.“</p></blockquote><p>Auch in Kostüm und Musik schlägt „Extravaganza“ den Bogen zu den Goldenen Zwanzigern: Charleston-Kleider, Federn, Fransen und funkelnde Pailletten lassen den Glamour der Ära aufleben, während die Musik mit Swing und Jazz den Rhythmus jener wilden Nächte zurückbringt.</p>
<h3>Internationales Spitzenensemble mit Live-Gesang am Flügel und in der Luft</h3>
<p>Das Ensemble, bestehend aus 15 Künstlerinnen und Künstlern, ist so abwechslungsreich wie die goldene Ära selbst. Der Cast wird von&#160;<strong>Jack Woodhead&#160;</strong>angeführt, der gleichzeitig den Besitzer des fiktiven Flüsterclubs mimt. Der provokant-herzliche Paradiesvogel führt als Conférencier durch den Abend und sorgt am Flügel für Live-Gesang. Musikalisch wird es auch bei&#160;<strong>Elli Huber</strong>. Die Trapez-Artistin und Muse des Clubbesitzers vereint ihre zwei Passionen, Akrobatik und Live-Gesang und erschafft in luftiger Höhe Gänsehautmomente. Hoch in die Luft geht es auch bei&#160;<strong>Oskar und Felipe</strong>: Mit ihrem Aerial Bicycle erzählen sie die Geschichte zweier Menschen, die sich blind vertrauen. Oskar ist u. a. Silberpreisträger beim renommierten Cirque de Demain, Felipe prägt seit Jahren die großen Bühnen Londons.</p>
<p><br> <strong>Anna Shalamova&#160;</strong>macht ein übergroßes Martini Glas zu ihrer Bühne. Mit fließenden Bewegungen und scheinbar müheloser Leichtigkeit stemmt sich die Kontorsionistin (Verbiegekünstlerin) auf schmalen Stangen in Handstände und fesselt das Publikum mit ihren sinnlichen Figuren.&#160;<strong>Anatoly Zalevsky</strong>&#160;zählt zu den weltbesten Equilibristen unserer Zeit. Mehrfach wurde er bei renommierten Circus-Wettbewerben mit Gold ausgezeichnet. Mit seinem Talent, den eigenen Körper auf den Händen zu balancieren und dabei eindrucksvolle Figuren zu formen, begeistert er seit Jahrzehnten das Publikum. Beim&#160;<strong>Duo Crystal Circles&#160;</strong>drehen sich Dominika und Mihaly bei ihrem Cyr-Wheel Act schwerelos in einem übergroßen Rad. Mit Ringen beschäftigt sich auch&#160;<strong>Taylor Montico</strong>, die italienische Hula Hoop-Künstlerin aus einer italienischen Circus-Dynastie, lässt Reifen um ihren Körper kreisen und verzaubert so das Publikum europaweit.&#160;<strong>Glenn Folco</strong>&#160;hingegen hebt die Jonglage auf ein neues Niveau: Mit unverwechselbarem Charme und atemberaubender Präzision wirbelt er Tennisschläger durch die Luft und sorgt für Staunen im Publikum.</p>
<p>Als ulkiger Hausmeister sorgt&#160;<strong>Herr Stanke</strong>&#160;für die Lacher im Saal. Mit seiner skurrilen Mischung aus Akrobatik, Slapstick und Zauberkunst sowie seinem brillanten Sinn für Mimik und Gestik lässt er kein Auge trocken. Die&#160;<strong>Vegas Showgirls</strong>, ein modernes und glamouröses Showballett-Ensemble, bringen mit ihren Tanzeinlagen und aufregenden Kostümen Eleganz auf die Bühne. Ihr Repertoire, das klassische Techniken und zeitgenössische Raffinesse vereint, hat bereits Menschen auf der ganzen Welt begeistert und wird nun die Apollo-Gäste in den Bann ziehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 11:29:13 +0200</pubDate>
                        <title>Soundcinema Düsseldorf 2025: Wie klingt das Internet?</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/soundcinema-duesseldorf-2025-wie-klingt-das-internet-3384.html</link>
                        <description>Wenn sich am 2. Oktober im FFT Düsseldorf der Saal verdunkelt, beginnt für das Publikum eine ungewöhnliche Reise: kein Podium, keine Musiker:innen, keine visuelle Ablenkung – nur Klang. Mit dem Themenschwerpunkt „Webscapes“ fragt das Soundcinema Düsseldorf, eines der spannendsten Festivals für elektronische und elektroakustische Musik, in seiner siebten Ausgabe: Wie hört sich das Internet an?</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="642" data-start="604">Akusmatisches Kino für die Ohren</h3>
<p>Soundcinema versteht sich als „Kino für die Ohren“. Ganz im Sinne der Akusmatik werden die Klangquellen unsichtbar, Musik wird über ein mehrkanaliges Lautsprechersystem in den Raum projiziert.</p><blockquote><p>„Gerade weil das Internet allgegenwärtig ist und zugleich unsichtbar bleibt, braucht es neue künstlerische Formen, die seine Strukturen erfahrbar machen“, sagt <strong>Julian Scheibel vom Projektleitungsteam</strong>.</p></blockquote><p>Aus mehr als 150 internationalen Einreichungen wurden zehn Audioproduktionen ausgewählt. Sie erkunden, wie Datenströme, Algorithmen und digitale Routinen akustisch übersetzt werden können – von Beauty-Tutorials und Doomscrolling bis hin zu KI-generierten Klanglandschaften.</p>
<h3 data-end="1391" data-start="1354">Von KI bis Kosmos: Das Programm</h3>
<p>Die Beiträge bewegen sich zwischen freier Kategorie und Themenschwerpunkt <strong data-end="1481" data-start="1466">„Webscapes“</strong>.</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="1504" data-start="1487">Martin Heinze</strong> kombiniert in <em data-end="1529" data-start="1519">Nebuloso</em> menschliche und künstliche Intelligenz zu einer ko-kreativen Klangwelt.</li> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="1661" data-start="1643">Vera V Almgren</strong> untersucht in <em data-end="1687" data-start="1676">Full Face</em> die akustische Ästhetik von Make-up-Tutorials auf YouTube.</li> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="1808" data-start="1788">Simon Spielhofer</strong> lässt in <em data-end="1835" data-start="1818">I &lt;/3 my iPhone</em> die Überstimulation endlosen Scrollens hörbar werden.</li> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="1947" data-start="1931">Zhao Jiajing</strong> thematisiert in <em data-end="1970" data-start="1964">FOMO</em> die digitale Angst, etwas zu verpassen, mit KI-generierten Sprachfragmenten.</li> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="2107" data-start="2089">Dennis Scheiba</strong> reflektiert in <em data-end="2137" data-start="2123">Acceleration</em> die Verdichtung von Information im Netz – bis der Klang ins Rauschen kippt.</li> </ul><p>Auch kosmische Klangräume (Li He: <em data-end="2306" data-start="2288">Preflight Flower</em>) oder experimentelle Blockflöten-Elektronik (Sylvia Hinz: <em data-end="2393" data-start="2365">Where the Roots Touch Air…</em>) finden Platz im Programm.</p>
<h3 data-end="2456" data-start="2424">Jury, Preise und Aftershow</h3>
<p>Über die Vergabe der Preise entscheiden sowohl das Publikum als auch eine Fachjury: Prof. Dr. Miriam Akkermann, Prof. Dr. Michael Edwards und Kurator Roberto Beseler Maxwell.&#160;Nach der Preisverleihung lädt ein DJ-Set von <strong data-end="2730" data-start="2714">Anna Freytag</strong> im Foyer des FFT zum Ausklang ein.</p>
<h3 data-end="2801" data-start="2769">Festival-Atmosphäre im FFT</h3>
<p>Schon ab 19 Uhr stimmt eine Radioshow in Kooperation mit Callshop Radio live aus dem FFT auf den Abend ein. Ab 20 Uhr taucht das Publikum in eine immersive Hörlandschaft, die einmal mehr zeigt, dass Düsseldorf ein Hotspot für elektronische Klangkunst bleibt.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Soundcinema Düsseldorf 2025 – Webscapes</h4>
<p><a href="https://www.fft-duesseldorf.de/de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">FFT Düsseldorf</a> (Konrad-Adenauer-Platz 1)<br> Donnerstag, 2. Oktober 2025<br> Einlass 19 Uhr | Beginn 20 Uhr<br> Tickets: 12 € / 8 € erm. <a href="https://t.rausgegangen.de/tickets/soundcinema-2025-webscapes" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Tickets online</a>.</p>
<p><a href="https://soundcinema.eu/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">soundcinema.eu</a></p>
<p>&#160;</p>
<h4>Programm</h4><ul class="list-normal"> 	<li>19:00 Einlass SCD x Callshop Radio w/ Roberto Beseler Maxwell</li> 	<li>20:00 Begrüßung</li> 	<li>20:15 Freie Kategorie</li> 	<li>21:00 Pause</li> 	<li>21:30 Themenschwerpunkt ‘Webscapes’</li> 	<li>ab 22:20 Aftershow DJ-Set Anna Freytag Preisverleihung</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3382</guid>
                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 14:04:14 +0200</pubDate>
                        <title>Prinzengarde Blau-Weiss bestätigt Präsidentin Ute Heierz-Krings – Neues Vorstandsteam gewählt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/prinzengarde-blau-weiss-bestaetigt-praesidentin-ute-heierz-krings-neues-vorstandsteam-gewaehlt-3382.html</link>
                        <description>Die Prinzengarde Blau-Weiss bleibt in vertrauten Händen: Bei der Jahreshauptversammlung im Malkasten bestätigten die rund 60 anwesenden Mitglieder Präsidentin Ute Heierz-Krings einstimmig für weitere drei Jahre im Amt.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/e/c/csm_BW-Vorstand_2025_e43af240a1.jpg" length="2604553" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem Rückblick sprach sie offen von „einigen Herausforderungen“ im vergangenen Jahr, hob aber zugleich den Zusammenhalt hervor:</p><blockquote><p>„Gemeinsam haben wir sehr viel erreicht und auch wirtschaftlich neue Perspektiven gewonnen.“, so&#160;Ute Heierz-Krings.</p></blockquote><p>Auch Vizepräsident <strong data-end="1075" data-start="1056">Frank Minutillo</strong> und Schatzmeisterin <strong data-end="1119" data-start="1096">Barbara Morschhoven</strong> erhielten das volle Vertrauen der Mitglieder. Neu in das Führungsgremium gewählt wurde <strong data-end="1226" data-start="1207">Andreas Ziegler</strong> als Geschäftsführer. Der 53-Jährige tritt die Nachfolge von <strong data-end="1306" data-start="1287">Michael Schmitz</strong> an, der seinen Posten kürzlich niedergelegt hatte. Ziegler kündigte an, die Prinzengarde mit neuen Ideen und viel Engagement voranzubringen.</p>
<p>Einen Wechsel gab es zudem im Amt des Kommandeurs: <strong data-end="1519" data-start="1502">Sascha Adrian</strong> vom Aktiven Corps wurde von den Mitgliedern einmütig zum Nachfolger von <strong data-end="1609" data-start="1592">Philip Meseck</strong> bestimmt.</p>
<p>Mit Blick auf die kommende Session, in der die Venetiengarde ihr <strong data-end="1714" data-start="1688">9×11-jähriges Jubiläum</strong> feiert, appellierte Heierz-Krings an alle Mitglieder, die Zusammenarbeit der Sektionen weiter zu stärken und den Verein mit vereinten Kräften nach vorne zu bringen.</p>
<p><a href="https://www.prinzengarde-blau-weiss.de/de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.prinzengarde-blau-weiss.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3380</guid>
                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 11:44:31 +0200</pubDate>
                        <title>Das Floß der Medusa oder Wie Solidarität den Mythos besiegen kann</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/das-floss-der-medusa-oder-wie-solidaritaet-den-mythos-besiegen-kann-3380.html</link>
                        <description>13 junge Darstellerinnen und Darsteller gruppieren sich um und auf den dicken Wellenbrechern, die aussehen wie die Betonbrocken  an den Inseln der Nordsee. Sie sind gestrandet,  müssen auf einer kleinen Insel ausharren. Sie kommen aus 1“ Nationen, sprechen 12 verschiedene Sprachen, müssen sich auf der Insel  organisieren, und sie wollen „alles anders machen als bisher“, also der Erwachsenen. „Das Floß der Medusa“ dargestellt von den jungen Laien-Darsteller*innen, die äußerst beeindruckend auf der Bühne agieren als Teil des „Stadt:Kollektivs“ zur feierlichen Eröffnung des neuen „Central“ am Hauptbahnhof. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der geneigte Zuschauer fühlt sich an die „Insel Felsenburg“ von Johann Gottfried Schnabel erinnert, der Utopie von 1746, gekürzt von Ludwig Tieck &#160;1828, der „wunderliche Fata einiger See-Fahrer“. &#160;</p>
<p>Das „Floß der Medusa“ ist auch ein riesiges Gemälde des französischen Malers Théodore Géricault von 1819, es hängt im Louvre und ist ständig umlagert von Bewunderern. Es nimmt eine viel beachtete Katastrophe von 1816 auf: Die neue Fregatte „Meduse“ sollte von Frankreich zum Senegal segeln. Vor der Küste strandete das schiff. Da nich genug Boote für die 400 Menschen auf dem Schiff vorhanden waren, wurde ein Floß für 150 Passagiere gebaut, das von Beibooten an die Küste gezogen werden sollte. Ein Offizier kappte jedoch die Schleppleinen, das Floß trieb auf dem Meer, ohne Proviant. Es kam zu Kannibalismus. Von den ursprünglich 150 Menschen wurden nur 15 gerettet. Das Dram erregte Aufsehen in ganz Europa.</p>
<p>Der Text orientiert sich am expressionistischen Autor Georg Kaiser ( 1878 - 1945) und sein Drama von 1944, wurde bearbeitet von Regisseurin Fabiola Kuonen und dem Ensemble.</p>
<h3>Außerordentliche junge Mimen</h3>
<p>Die Jungen Leute landen auf einer Insel, sind zunächst froh, festes Land gefunden zu haben. &#160;Erstaunlich ist wie jungen zwischen 9 und 17 Jahren alt auf der Bühne professionell und mit großem Einsatz agieren. Die erst 9jährige Mariia Lomova fällt auf mit einer beeindruckenden Bühnenpräsenz, aber auch alle andern wirken professionell. Sie sprechen zuweilen in ihren sogenannten Muttersprachen. Als einer den berühmten Spruch des Philosophen Thomas Hobbes zitiert „Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“ (der wiederum &#160;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Plautus" title="Plautus" target="_blank" rel="noreferrer">Plautus</a> 254–184 v.&#160;Chr. zitiert), setzt etwa Mariia Lomova dem ein schneidend lautes Nein entgegen.</p>
<p>Die Gestrandeten müssen sich neu organisieren. Junge Männer bieten sich als Führer an, aber vor allem die Frauen erinnern daran, dass sie alles anders machen wollen. Die kleine Mariaii &#160;aber klagt: „Da stimmt nicht.“</p>
<p>Regisseurin Fabiola Kuonen nimmt die expressionistische Stimmung von Kaiser auf, aber sie hat mit dem Ensemble eine stimmige Mischung aus Text, Choreographie und Songs entwickelt.</p>
<p>Die Gestrandeten entdecken, dass sie 13 sind, und können sich eben zunächst nicht &#160;von diesem Mythos lösen, dass die 13 Unglück bringt. Sie sind für eine Rettung eine / einer zu viel, meinen sie. Die Alternative ist furchtbar, und sie entwickelt sihclangsam.</p>
<p>Bis ein Junge seinen Bruder opfert.</p>
<p>Wie sich dann alle sich vom Opfermythos lösen und das Stück mit der Rettung endet, ist bestes Jugendtheater.</p>
<p>Großer Jubel und Standing Ovation für das Junge Team auf der neuen kleinen Bühne im neuen Quartier.</p>
<p>Nächste Vorstellungen und Karten unter</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/home/stadtkollektiv/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/home/stadtkollektiv/</a></p>
<h3>Eröffnung des neuen Jungen Schauspiels, neuer Spielort im Central an der Worringer Straße 140</h3>
<p>Der Künstlerische Leiter des renommierten Jugend- Theaters Stefan Fischer-Felsbegrüßte nach einem stressigen Umzug aus der Münsterstraße und dem ebenso stressigen Umbau viele Gäste und Förderer. Fischer-Fels kam vom Berliner Grips-Theater zurück nach Düsseldorf, als Wilfried Schulz 2016 neuer Intendant wurde. Das Theater in Düsseldorf stand damals, so Schulz, jahrelang unter dem Motto „Under Construction“ – auch das Schauspielhaus musste noch fertig werden. Eine der ersten Inszenierung fand am Corneliusplatz in einem Zelt statt – es war zwar beeindruckend, aber eben kein Schauspielhaus.</p>
<p>Schulz bedankte sich explizit beim Land, bei der Ministerin Ina Brandes und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU), denn Land und OB machten die zusätzlichen Sanierungen am Haus damals möglich.</p>
<p>OB Keller, mitten im Wahlkampf wegen der Stichwahl mit der Grünen Bürgermeisterin Clara Gerlach (die Grüne Kandidatin war ebenfalls anwesend), nahm die Formulierung des Intendanten auf und betonte, dass Kultur verbindet und das sie mit dem Theater nun wirklich mitten in der Stadt residiere.</p>
<p>Auch Ministerin Ina Brandes freute sich, dass die „Brücke“ über die Worringer Straße wieder voller Leben ist und dass das Theater nun mitten in der Stadt sei.</p>
<p>Über die Bahnhofsnähe mit den dortigen Problemen war schon viel diskutiert worden. Stefan Fischer Felsdeutete das optimistisch: „Wir sind hier in eine Gegend gezogen, die die lebendig ist, und die rau ist – also genau richtig für ein Kinder- und Jugendtheater“, sagte er.</p>
<p>Nach den beiden Aufführungen begann dann auf der Brücke mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre eine Party mit viel städtischer Prominenz bis spät in die Nacht hinein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 12:23:07 +0200</pubDate>
                        <title>Timm Thaler oder das verkaufte Lachen im größten Jugendtheater Deutschlands</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/timm-thaler-oder-das-verkaufte-lachen-im-groessten-jugendtheater-deutschlands-3378.html</link>
                        <description>Regisseur  Gerloff stand beim Schlussapplaus  für Timm Thaler mit einem Baby auf dem Arm neben der Bühne, er war mit der gesamten Familie da, klar, dass er für eine Inszenierung im größten deutschen Kinder- und  Jugendtheater prädestiniert war. Die beliebte Geschichte von James Krüss über den Jungen, der sein  Lachen an den Tuefel verkaufte und zurück gewann, war Teil der feierlichen Eröffnung im sanierten Central  an der Worringer Straße nach dem Umzug aus der Münsterstraße. (Zur Eröffnung siehe 2. Teil)</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Lachen, wenn Hannah Joe Huberty als Timm Thaler auf die Bühne läuft – es ist wirklich so ansteckend und mitreißend, spontan fallen die Kinder und auch Eltern im Saal mit ein. Es scheint, als ob diese Fassung von Timm Thaler für Hannah Joe Huberty &#160;geschrieben wäre. Timm verkauft dieses Lachen an einen richtig fiesen Teufel, der &#160;ihm diese sympathische Lachen abkaufen will,&#160; weil er es selbst haben will. Eva Maria Schindele spielt diesen fiesen Teufel sehr überzeugend.</p>
<p>Das Junge Schauspiel bringt zum 100 Geburtstag von Autor James Krüss dessen Roman in der Fassung von Robert Gerloff und Leonie Rohlfing auf die Bühne. Diese Inszenierung lebt von der ungeheuer ansteckenden Spielfreude aller Darsteller*innen. Zudem bekommt das eine zusätzliche Dynamik durch die Songs, die Musik von Imre Lichtenberger Bozoki und die Songtexte von Eva Jantschitsch.</p>
<h3>Gebärdendolmetscher auf der Bühne</h3>
<p>Das Besondere an dieser Aufführung : Auf der Bühne steht erstmals auch ein Gebärdendolmetscher, der – in einem Kostüm – erstmals die ganze Aufführung &#160;übersetzt und so auch &#160;Gehörlosen einen inklusiven Theaterabend ermöglicht.</p>
<p>Timm Thaler kann zunächst alle Wette gewinnen, so hat es der Teufel versprochen. Er wettet auf der Rennbahn auf Außenseiter, gewinnt viel, und seine Stiefmutter (Ayla Pechtl) ist begeistert, will immer mehr. &#160;Aber Timm merkt, dass ihm das Lachen fehlt. Und so macht er sich mit Freunden auf eine lange Reise mit dem Teufel, der als Baron Lefuet alle möglichen Hindernisse in den Weg legt.</p>
<p>Wie es ausgeht? Das erfahren Kinder, Jugendliche und durchaus auch Eltern in den kommenden Aufführungen im Central an der Worringer Straße. &#160;Das Junge Schauspiel: „Einen besonders Dank an die Dolmetscher*innen für deutsche Lautsprache und Deutsche Gebärdensprachen – Lars Grombelka, Rafael-Evitan Grombelka, Konstanze Bustian und Eva Vogel – die die Verdolmetschung der Premiere in Deutsche Gebärdensprache ermöglicht haben. Weitere Vorstellungen mit DGS-Verdolmetschung für »Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« sind in Planung.“</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten-Bestellung unter</strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/home/junges-schauspiel/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/home/junges-schauspiel/</a></p>
<h3>Eröffnung des neuen Jungen Schauspiels, neuer Spielort im Central an der Worringer Straße 140</h3>
<p>Der Künstlerische Leiter des renommierten Jugend- Theaters begrüßte nach einem stressigen Umzug aus der Münsterstraße und dem ebenso stressigen Umbau viele Gäste und Förderer. Fischer-Fels kam vom Berliner Grips-Theater zurück nach Düsseldorf, als Wilfried Schulz 2016 neuer Intendant wurde. Das Theater in Düsseldorf stand damals, so Schulz, unter dem Motto „Under Construction“ – auch das Schauspielhaus musste noch fertig werden. Eine der ersten Inszenierung fand am Corneliusplatz in einem Zelt statt – es war zwar beeindruckend, aber eben kein Schauspielhaus.</p>
<p>Schulz bedankte sich explizit beim Land, bei der Ministerin Ina Brandes und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU), denn Land und OB machten die zusätzlichen Sanierungen am Haus damals möglich.</p>
<p>OB Keller, mitten im Wahlkampf wegen der Stichwahl mit der Grünen Bürgermeisterin Clara Gerlach (die Grüne Kandidatin war ebenfalls anwesend), nahm die Formulierung des Intendanten auf und betonte, das Kultur verbindet und das sie mit dem Theater nun wirklich mitten in der Stadt residiere.</p>
<p>Auch Ministerin Ina Brandes freute sich, dass die „Brücke“ über die Worringer Straße wieder voller Leben ist und dass das Theater nun mitten in der Stadt sei.</p>
<p>Über die Bahnhofsnähe mit den dortigen Problemen war schon viel diskutiert worden. Stefan Fischer Felsdeutete das optimistisch: „Wir sind hier in eine Gegend gezogen, die die lebendig ist, und die rau ist – also genau richtig für ein Kinder- und Jugendtheater“, sagte er.</p>
<h3>Das Floß der Medusa</h3>
<p>Nach der Aufführung von Timm Thaler kamen &#160;noch die jungen Darstellerinnen des „Stadt:Kollektiv“ (ex Bürgerbühne) mit der Aufführung „Das Floß der Medusa“ auf die zweite Bühne. Siehe Extra-Artikel.</p>
<p>Nach den beiden Aufführungen begann dann auf der Brücke mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre eine Party mit viel städtischer Prominenz bis spät in die Nacht hinein.</p>
<p><strong>Besetzung Timm Thaler : </strong></p>
<p>Timm Thaler: Hannah Joe Huberty</p>
<p>Baron Lefuet / Rennbahnmitarbeiterin / Matrosin / Funkspruch / Chor Eva Maria Schindele</p>
<p>Stiefmutter / Schaffner / Jenny / Fotograf / Selek Bei / Chor Ayla Pechtl</p>
<p>Erwin / Kreschimir / Direktor Grandizzi / Senhor van der Tholen / Herr Denker / Diener / Taschendieb / Person von der Rennbahn / Messer / Chor Felix Werner-Tutschku</p>
<p>Stadionsprecher / Herr Rickert / Mr. Penny / Kapitän / Radio / Hoteldirektor / Margarine / Kellner / Stimme am Telefon / Chor Cem Bingöl</p>
<p>Regie Robert Gerloff</p>
<p>Bühne Maximilian Lindner</p>
<p>Kostüm Lara Hohmann</p>
<p>Musik Imre Lichtenberger Bozoki</p>
<p>Songtexte Eva Jantschitsch</p>
<p>Choreografie Zoë Knights</p>
<p>Licht Christian Schmidt</p>
<p>Dramaturgie Leonie Rohlfing</p>
<p>Theaterpädagogik Patricia Pfisterer</p>
<p>Einen besonders Dank an die Dolmetscher:innen für deutsche Lautsprache und Deutsche Gebärdensprachen – Lars Grombelka, Rafael-Evitan Grombelka, Konstanze Bustian und Eva Vogel – die die Verdolmetschung der Premiere in Deutsche Gebärdensprache ermöglicht haben. Weitere Vorstellungen mit DGS-Verdolmetschung für »Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« sind in Planung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 12:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>SYSTEM OF A DOWN 2026 AUF STADIONTOUR IN EUROPA UND UK</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/system-of-a-down-2026-auf-stadiontour-in-europa-und-uk-3391.html</link>
                        <description>Nach dem überwältigenden Erfolg ihrer auf sechs Termine limitierten, restlos ausverkauften Stadiontour in Nordamerika diesen Sommer – sowie einer triumphalen, ausverkauften Stadiontour durch Lateinamerika Anfang des Jahres, bei der über 500.000 Tickets verkauft wurden – kündigen die GRAMMY®-ausgezeichneten Rock-IkonenSystem Of A Down für den Sommer 2026 ihre große Rückkehr ins Vereinigte Königreich und Europa an: In Form einer Stadiontour.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="bodytext" itemprop="articleBody"><p class="text-justify">Produziert von Live Nation, startet die Tour am 29. Juni in Stockholm, Schweden. Es folgen Shows u.a. im Stade de France in Paris sowie im Tottenham Hotspur Stadium in London. Weitere Auftritte finden in legendären Locations in Deutschland, Italien und Polen statt. Begleitet werden System Of A Down bei allen Terminen von Queens of the Stone Age als Special Guest sowie von Acid Bath als Opening Act – ein Line-up, das einige der einflussreichsten Bands des modernen Rocks vereint. In Kürze werden System Of A Down noch ein ganz besonderes Konzert im Rahmen dieser Tour ankündigen, weitere Informationen folgen.</p>
<p class="text-justify">&#160;</p></div><div class="well"><h4 class="text-justify">TICKETS</h4>
<p class="text-justify">Tickets sind zunächst über eine Artist-Presale-Registrierung verfügbar, die von Mittwoch, 10. September bis Montag, 15. September über systemofadown.com erfolgen kann. Der SOAD-Presale startet am Dienstag, 16. September um 12 Uhr Ortszeit, gemeinsam mit Presales von Queens of the Stone Age und Acid Bath. Weitere Presales folgen im Laufe der Woche. Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Freitag, 19. September um 12 Uhr Ortszeit über systemofadown.com.</p></div><p class="text-justify">&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Live Nation Presents&#160;SYSTEM OF A DOWN</strong></p><div class="bodytext" itemprop="articleBody"><p class="text-justify">With Queens Of The Stone Age<br> And Acid Bath</p>
<p class="text-justify">Mi. 08.07.2026 Berlin Olympiastadion<br> Fr. 10.07.2026 Düsseldorf OPEN AIR PARK DÜSSELDORF</p>
<p class="text-justify"><strong>Telekom Prio Tickets:</strong></p>
<p class="text-justify">Mi., 17.09.2025, 12:00 Uhr (Online-Presale, 48 Stunden) <a href="http://www.magentamusik.de/prio-tickets" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.magentamusik.de/prio-tickets</a>&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Ticketmaster Presale:</strong></p>
<p class="text-justify">Do., 18.09.2025, 12:00 Uhr (Online-Presale, 24 Stunden) <a href="http://www.ticketmaster.de/presale" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.ticketmaster.de/presale</a>&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Allgemeiner Vorverkaufsstart:</strong></p>
<p class="text-justify">Fr., 19.09.2025, 12:00 Uhr <a href="http://www.livenation.de/system-of-a-down-tickets-adp172124" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.livenation.de/system-of-a-down-tickets-adp172124</a>&#160;</p>
<p class="text-justify">www.ticketmaster.de <a href="http://www.eventim.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.eventim.de</a></p>
<h3 class="text-justify">ÜBER SYSTEM OF A DOWN</h3>
<p class="text-justify">Als eine der inspiriertesten, einflussreichsten und unverwechselbarsten Rockbands des 21. Jahrhunderts haben System Of A Down weltweit 45 Millionen Tonträger verkauft, einen GRAMMY® Award gewonnen und Headline-Shows in Arenen, Festivals sowie Stadien auf mehreren Kontinenten weltweit bespielt. Gegründet in Los Angeles, vertont die Band seit der Veröffentlichung ihres mehrfach mit Platin ausgezeichneten selbstbetitelten Debütalbums im Jahr 1998 eine persönliche, politische, klangliche und spirituelle Revolution. Das Quartett spielt weltweit seit Jahren ausverkaufte Shows und verzeichnet über 23 Millionen monatliche Hörer auf Spotify, was sie zu einer der meistgehörten Rock-/Alternative-Bands weltweit macht. System Of A Down sind: Daron Malakian (Gitarre, Gesang), Serj Tankian (Gesang, Keyboard), Shavo Odadjian (Bass) und John Dolmayan (Schlagzeug).</p>
<h3 class="text-justify">ÜBER QUEENS OF THE STONE AGE</h3>
<p class="text-justify">Gegründet von Joshua Homme vor dem Hintergrund der Wüstenlandschaft des kalifornischen Palm Desert der 1990er Jahre, sind Queens of the Stone Age das Ergebnis dessen, was passiert, wenn ein musikalisches Gesamtkunstwerk dem Genre entwächst, das es selbst mitbegründet hat. Zu produktiv, zu ambitioniert und schlichtweg zu brillant, um sich an stilistische Grenzen zu halten oder von ihnen einschränken zu lassen. Mit der Zeit entwickelte sich die Band zu einem musikalischen Giganten, der die Welt mit Hymnen wie „No One Knows“, „Little Sister“, „My God is the Sun“ und „The Way You Used to Do“ sowie zahlreichen weiteren Songs beschenkt hat. Zweifellos Rock – ja, immer. Doch mit dem Blut, Schweiß und der dunklen, magischen Attitüde, die nur Homme und seine Mitstreiter auf diese Weise erschaffen können. Regelmäßig als eine der besten Live-Bands der Gegenwart gefeiert, bestehen Queens of the Stone Age aus Joshua Homme, Troy Van Leeuwen, Michael Shuman, Dean Fertita und Jon Theodore. Was einst als sogenannte „Generator-Partys“ in der Wüste begann, ist heute zu ausverkauften Arena-Shows und Headliner-Auftritten auf den Hauptbühnen der größten Festivals der Welt geworden.</p>
<h3 class="text-justify">ÜBER ACID BATH</h3>
<p class="text-justify">Die Rückkehr von Acid Bath nach fast drei Jahrzehnten gehört zu den aufregendsten Reunion-Momenten des Jahres 2025. Seit Langem als Kultlegenden gefeiert, hat ihre Wiedervereinigung Generationen begeistert – von ursprünglichen Fans bis hin zu einer neuen Fangeneration, die ihre Musik erstmals entdeckt. In den frühen 1990ern entstanden, prägten Acid Bath eine düstere Mischung aus Sludge, Doom, Punk, Grunge und Psychedelic, die wuchtige Riffs mit eindringlichen Melodien und poetisch-unheimlichen Texten verband. Ihr Kultstatus wurde durch nur zwei Studioalben zementiert – „When the Kite String Pops“ (1994) und „Paegan Terrorism Tactics“ (1996) – bevor sich die Band 1997 nach dem Tod ihres Bassisten Audie Pitre auflöste. Fast 30 Jahre später ist ihr Vermächtnis stärker denn je.</p></div><div class="space mb-md"><p>&#160;</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3375</guid>
                        <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 14:51:55 +0200</pubDate>
                        <title>Künstliche Intelligenz à la Silicon Valley oder intelligente Kreativität : „Der Fall McNeal“ im Schauspielhaus </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kuenstliche-intelligenz-a-la-silicon-valley-oder-intelligente-kreativitaet-der-fall-mcneal-im-schauspielhaus-3375.html</link>
                        <description>Er ist ein ziemliches Ekelpaket, dieser Autor McNeal, der sich sogar daran erinnert, dass er Harvey Weinstein bewunderte. Ein excellenter Thiemo Schwarz gibt diesen „alten weißen Mann“ zwischen abgefeimter Egozentrik und halbherziger Selbsterkenntnis, eine zweistündige Parforcetour bis zur Erschöpfung.  Uns seine Geschichte stellt die Frage: Macht KI uns kreativer? Nein, meine ich, benutze sie auch nicht, aber die Gleichschaltung des Wissens von Google, wenn wir etwas suchen, ist bereits KI. Und bringt uns einer Gleichschaltung Orwellscher Größe näher.  Nicht aber einer Fähigkeit von Sprachschöpfung und Intelligenz. Das im Kleinen Haus gefeierte Stück, im Beisein des Autor Ayad Akhtar,  hat eine erschreckende Aktualität.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seine Lektorin und Agentin Stephie Banic (Friederike Wagner) kann daran auch nichts ändern, denn Autor McNeal hatte eine Schreibhemmung. Und um dennoch Erfolg zu haben, benutzt er die Tagebücher seiner Frau als Vorlage für ein KI-generiertes Werk. Zudem werden Vorlagen wie Ibsen, Shakespeare, Kafka mit in diese generierte Maschinen-Textur einbezogen. McNeal erhält dann über einen Anruf aus Schweden die Nachricht, dass sein Buch „EVIE“ &#160;den Nobelpreis erhält.</p>
<p>McNeal / Thiemo Schwarz hält eine von Eitelkeit durchsättigte Nobelpreis-Rede, verdammt dabei scheinheilig Künstliche Intelligenz als Mittel des Schreibens.</p>
<p>&#160;Allerdings: Sein Sohn Harlan (Moritz Klaus) will ihn zunächst entlarven, der Vater konfrontiert ihn brutal mit dem schriftlichen Geständnis seiner toten Frau, dass sie den Sohn missbraucht hat.</p>
<p>Doch er trifft auch die ehemalige Redakteurin Francine Blake (wie immer äußerst präsent: Claudia Hübbecker), die ihm vorwirft, ihre Geschichte für sich vermartet zu haben.&#160; Und er bekommt Besuch von Natasha Brathwaite, Reporterin bei der New York Times, die ihn interviewen will (ausgezeichnet Fnot Taddese).&#160; Der entsetzten schwarzen Reporterin gesteht er , dass er damals den (inzwischen Verurteilten) Harvey Weinstein bewundert hat. Die Reporterin ahnt schließlich, wie sein neues Buch zustande kam, und verzichtet auf ein Interview.</p>
<p>Für den abschließenden Schlussmonolog hat Dramatiker Ayad Akhtar sogar bewusst mehrere KI-Programme benutzt. In Teilen wurde sogar während der Proben KI benutzt, etwa zu Licht und Bühnenbild (Bühne und Lichtdesign Mara-Madeleine Pieler).</p>
<h3>Kreativität, Moral und - Zukunft</h3>
<p>Aber es geht nicht nur um Kreativität, drängende Frage ist auch die nach Moral und KI, oder wie eine von amerikanischer Ideologie geprägte KI – auf Effizienz, Geschwindigkeit, sogenannte Neutralität getrimmt –unsere Wahrnehmung und unsere moralisches Urteil beeinflusst.</p>
<p>Wenn Millionen Menschen bei einer Suchanfrage die gleiche Zusammenfassung der KI bei Google lesen, ist das eine Tendenz zu Gleichmacherei. Oder wie es der Philosoph Daniel Bracker in seinem Essay formuliert, die KI will etwas „in die sichere Durchschnittlichkeit“ überführen, in die „mediokre Mitte“ heißt es im Stück.</p>
<p>Wir kennen den erstaunlich genauen Spruch „kreative Unordnung“ – etwas, was Silicon Valley oder die KI nicht akzeptieren kann. Es ist die Unordnung, die kreative Unfertigkeit oder die ungewöhnliche, überraschende Neuschöpfung, die die sammelnde, auf Effizienz getrimmte KI nicht kann.</p>
<p>Dennoch ist die Frage, wie weit eine sogenannte Künstliche Intelligenz, „artificial“ heißt es im amerikanischen &#160;! das Schreien von Texten beinflussen wird.</p>
<p>Schon heute wird an Universitäten nicht nur mit Sprachprogrammen der KI getrickst, auch längere administrative Texte werden inzwischen von der KI geschrieben.</p>
<h3>Ein aktuelles Theater als Diskussionsbeitrag zur laufenden Debatte</h3>
<p>Autor Dramatiker Ayad Akhtar ist ein hochinteressanter Diskussionsbeitrag zur &#160;Auseinandersetzung um die Künstliche Intelligenz gelungen.</p>
<p>Die deutsche Erstaufführung ( nach New York und Wien)&#160; in der Regie von Philipp Rosendahl mit einem begeisternden Hauptdarsteller Thiemo Schwarz und einem ausgezeichneten Ensemble bekam langen langen Beifall und Standing Ovation.</p>
<p><strong>Wir empfehlen ausdrücklich das ausgezeichnete Prorammheft. &#160;</strong></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Jacob McNeal Thiemo Schwarz</p>
<p>Harlan, sein Sohn Moritz Klaus</p>
<p>Stephie Banic, seine Agentin Friederike Wagner</p>
<p>Francine Blake, ehemalige Redakteurin bei der New York Times Claudia Hübbecker</p>
<p>Natasha Brathwaite, Reporterin bei der New York Times Fnot Taddese</p>
<p>Sahra Grewal, McNeals Ärztin Pauline Kästner</p>
<p>Dipti, Banics Assistentin Flavia Berner</p>
<p>Regie Philipp Rosendahl</p>
<p>Choreografie / Movement Direction Alessia Ruffolo</p>
<p>Bühne und Lichtdesign Mara-Madeleine Pieler</p>
<p>Kostüm Johann Brigitte Schima</p>
<p>Komposition und Sounddesign Tom Gatza</p>
<p>Videodesign Laurenz Ulrich</p>
<p>Dramaturgie Stijn Reinhold</p>
<p>Dauer</p>
<p>2 Stunden — keine Pause</p>
<p>Termine und Kartenbestellung unter</p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Aptos&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3373</guid>
                        <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 07:48:21 +0200</pubDate>
                        <title>Großartige Bilder, große Gefühle, großes Theater, fantastische Schauspieler*innen:  Der Schneesturm nach Sorokin im Schauspielhaus</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/grossartige-bilder-grosse-gefuehle-grosses-theater-fantastische-schauspielerinnen-der-schneesturm-nach-sorokin-im-schauspielhaus-3373.html</link>
                        <description>Meine Ur-Oma und meine Oma gingen im Winter bei minus 20 Grad selbst im hohen Alter durch den Schnee und ins Eis der kurischen Nehrung „Eisschwimmen“. Lange schon ist die Gegend dort Russland. Und diese Reise im Schauspielhaus im Schlitten im „Schneesturm“, zaubert die Weiten Russlands herauf, seine Geschichten, seine Märchen – aber eben auch die ruppige russische Realität der Jetztzeit. Sorokins „Schneesturm“ , nach der gefeierten Premiere in Salzburg, nimmt jeden mit, der offen ist für heutiges Theater. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schneeflocken, die hochgewirbelt werden, fliegen gegen den unsichtbaren Gaze-Vorhang, so bleibt das Publikum im ausverkauften Großen Haus verschont. Einer der Tricks des Bühnenbilds (Regie, Bühne und Kostüm Kirill Serebrennikov sowie Vlad Ogay). Die Wirklichkeit wird, so beschreibt es auch Regisseur Serebrennikov, mit winzig kleinen Pferde-Miniaturen und einem „Riesen“ verfremdet. Und diese Bühne spiegelt die verschiedenen Ebenen der Erzählung, des Stücks, sie ist auf drei (Erzähl-?) Ebenen aufgeteilt: Vorne der Gang wie ein Laufsteg, auf dem winzige Figuren eines Schlitten auf ihrer Fahrt durch beschneite Hügel von einer Videokamera gefilmt werden. Dahinter die Bühne mit den weiß Gekleideten. In der Mitte ein Podest - der Schlitten - auf dem der Kutscher und der Doktor Platz nehmen. Und die haben einen durchsichtigen Helm auf. Ein kleine Video-Kamera am Helm filmt ihre Gesichter, und die erschienen in runden Bildschirmen über der Bühne.</p>
<p>Dabei wird deutlich, wie mitreißend sprechend allein die Augen-Mimik von Filipp Avdeev, dem Kutscher, und August Diehl sind.</p>
<h3>Schauspiel, Gesänge, Tanz und Gedichte</h3>
<p>Es gibt im Stück wunderbare Gesänge, Songs, ausgezeichneten Stepdance und ebenso vertonte Gedichte sowohl von Paul Celan wie ein russisches Gedicht von Rainer Maria Rilke.</p>
<p>„Wir können nicht nur Schauspiel machen, das ist langweilig,“ erklärt das Regisseur Kirill Serebrennikov im Interview im Programmheft. „Aber wenn wir alles miteinander kombinieren und ein Medium einem anderen hilft, das könnte interessant sein“, erläutert er seine Regie- und Teamarbeit.</p>
<h3>Kutscher Filipp Avdeev und ein großartiger August Diehl</h3>
<p>Dieser Kutscher ist einfach großartig, es ist eine Freude, alle diese Schauspielerinnen, Sänger*innen zu sehen. Großartig auch die mitspielende Live-Musikerin Malika Maminova, die in einer Szene nur ihre zwei Schlagzeugstöcke braucht, um musikalische Untermalung zu schaffen.</p>
<p>Aber dann dieser August Diehl, der den Doktor hineinwirft in die Inszenierung: Seine Ausstrahlung, seine Kraft und Dynamik ziehen sich durch das dreistündige Stück wie ein Sturm der Schauspielkunst.</p>
<h3>Rahmenhandlung</h3>
<p>Die Rahmenhandlung gibt höchstens ein Werst des ganzen Zaubers dieses Stückes wieder (Werst, altes russisches Längenmaß, galt bis zum Ende des Zarenreichs 1917, entspricht 1066 Meter.)&#160;</p>
<p>Der Arzt Dr. Garin will mit einem Impfstoff zu einem Dorf, einem kleinen Weiler, im Stück auch Langweiler genannt, um dort die infizierten Bewohne zu retten, die zu Zombies mutieren. Mangels anderer Gelegenheiten mietet er einen Schlitten mit dem Kutscher Perkhusha, von fünfzig grotesk kleinen Pferden gezogen. Aufgehalten durch einen Schneesturm und Defekte am Schlitten, treffen sie eine Müllerin, Drogendealer, und erleben einen surrealen Überlebenskampf.</p>
<p>Langer Beifall bei der Premiere in Düsseldorf und Standing Ovation.</p>
<p>Ein großartiges Theatererlebnis zu Beginn der neuen Spielzeit.</p>
<p>Nach der Premiere am 16. August bei den Salzburger Festspielen ist die internationale Koproduktion nun in Düsseldorf zu sehen.</p>
<p>Besetzung</p>
<p>Dr. Garin August Diehl</p>
<p>Perkhusha Filipp Avdeev</p>
<p>Mit Sonja Beißwenger, Yang Ge, Belendjwa Peter, Mikhail Poliakov, Slava Serdiuchenko, Varvara Shmykova, Claudius Steffens</p>
<p>Live-Musik Malika Maminova</p>
<p>Live-Kamera Frol Podlesnyi</p>
<p>Regie, Bühne und Kostüm Kirill Serebrennikov</p>
<p>Bühne und Kostüm Vlad Ogay</p>
<p>Musik, Komposition Alexander Manotskov</p>
<p>Musikalische Leitung Daniil Orlov</p>
<p>Choreografie Evgeny Kulagin, Ivan Estegneev</p>
<p>Videodesign Ilya Shagalov</p>
<p>Lichtdesign Sergej Kuchar</p>
<p>Sounddesign und Ton Viacheslav Kasianov</p>
<p>Künstlerische Produktionsleitung Alina Aleshchenko</p>
<p>Dramaturgie Birgit Lengers, Anna Shalashova</p>
<p>Mitarbeit Bühne und Kostüme Elizaweta Veprinskaya</p>
<p>&#160;</p>
<p>Eine Koproduktion des Düsseldorfer Schauspielhauses mit den Salzburger Festspielen und Kirill &amp; Friends Company. — Mit freundlicher Unterstützung der Freunde des Düsseldorfer Schauspielhauses (fds).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3370</guid>
                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 21:05:00 +0200</pubDate>
                        <title>35 Jahre Düsseldorf Festival: Voller Auftakt im Theaterzelt mit CIRCA und einem rauschenden „Wolf“-Abend</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/35-jahre-duesseldorf-festival-voller-auftakt-im-theaterzelt-mit-circa-und-einem-rauschenden-wolf-abend-3370.html</link>
                        <description>Am 10. September feierte das Düsseldorf Festival seinen 35. Geburtstag – und der Auftakt fühlt sich alles andere als nostalgisch an. Zur Jubiläumseröffnung zeigt die australische Compagnie CIRCA ihre neue Produktion „Wolf“ im Theaterzelt auf dem Burgplatz – ein alter Bekannter des Festivals, seit 2011 immer wieder in Düsseldorf. Wir waren vor Ort, vom Empfang bis zur Schlussovation, und haben die Stimmung eingefangen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im vollbesetzten Zelt treffen sich Wirtschaft, Kultur und Politik; unter ihnen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubauer.Eingeladen von den Intendant:innen Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen, die das Festival seit seinen Anfängen prägen, begann der Abend mit einer Mischung aus Vorfreude und festlicher Spannung.</p>
<p>Noch bevor das Licht ausgeht, setzen die Gastgeber den Rahmen.</p><blockquote><p><strong>Christiane Oxenfort</strong> bedankt sich – sichtbar bewegt – bei Stadt, Land, Partnern und Publikum:&#160;„Jetzt stehen wir hier und jetzt geht dieser Wahnsinn für drei Wochen los, und in diesem Jahr sind es 35 Jahre unser Festival.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller</strong> verknüpft das Jubiläum mit Düsseldorfs Vielfalt: „35 Jahre Düsseldorf Festival … Kompanien aus 44 Ländern sind in dieser Zeit hier … Das passt zu einer Stadt, die Heimat für Menschen aus 184 Nationen geworden ist … Alles alles Gute – und auf die nächsten 35 Jahren mit uns.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:56:34 +0200</pubDate>
                        <title>Heinrich-Heine-Institut erwirbt Originale zur Graphic Novel „Heinrich Heine. Eine Lebensfahrt“</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/heinrich-heine-institut-erwirbt-originale-zur-graphic-novel-heinrich-heine-eine-lebensfahrt-3371.html</link>
                        <description>Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer haben die erste Graphic Novel über den Jahrhundertschriftsteller Heinrich Heine und sein zeitloses Werk geschaffen. Das Heinrich-Heine-Institut hat nun eine Auswahl an originalen Bildern zu der eindrucksvoll illustrierten Biografie erworben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den über 30 angekauften Kunstwerken gehören unter anderem die Titelmotive der Graphic Novel, Porträtstudien, Stadtansichten, Bilder zu Heines "Loreley", Werkillustrationen und Skizzen. Die Gemälde und Zeichnungen bereichern fortan die Museumssammlung des Heine-Instituts. Sie werden zukünftig in Ausstellungen gezeigt und sowohl der Comic- als auch der Heine-Forschung zugänglich gemacht.<br> <br> Die Graphic Novel entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut und wurde dort in einer Ausstellung präsentiert, begleitet von Lesungen, einem Werkstattbuch und mehreren Workshops. Die Erzählung reicht von Heines Kindheit im napoleonisch geprägten Düsseldorf bis zu seinen letzten Jahren im Pariser Exil, der berühmten "Matratzengruft". Peter Eickmeyers Illustrationen verleihen der Biografie eine poetische, visuelle Dimension und lassen ein ästhetisch reizvolles Lebensporträt Heines entstehen.<br> <br> Gaby von Borstels sorgfältig recherchierte Texte legen großen Wert auf Authentizität und eine zugängliche Vermittlung – sei es bei historischen Themen oder bei aktuellen Fragen wie Flucht und Exil. Indem sie Heines Originalzitate einbindet, schafft sie eine Sprache, die sowohl informativ als auch erzählerisch fesselnd ist. Die Graphic Novel ist 2023 erschienen und hat große Beachtung erfahren. Sie ist im Museumsshop des Heinrich-Heine-Instituts sowie im Buchhandel zum Preis von 18 Euro erhältlich.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 12:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ed Sheeran bricht Rekorde in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/ed-sheeran-bricht-rekorde-in-duesseldorf-3389.html</link>
                        <description>Ein Wochenende, das in die Geschichtsbücher eingeht: Ed Sheeran hat mit dem großen Finale seiner weltweiten „Mathematics“-Tour am 5., 6. und 7. September Musik- und Veranstaltungsgeschichte in Düsseldorf geschrieben und dabei gleich mehrere bahnbrechende Rekorde für die MERKUR SPIEL-ARENA aufgestellt. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 195.000 Besucherinnen und Besucher feierten den britischen Superstar an drei Abenden in Folge. Ed Sheeran hat dabei nicht nur einen, sondern gleich mehrere Rekorde aufgestellt: Noch nie zuvor waren mehr Besucherinnen und Besucher bei einem Einzelkonzert zu Gast in der MERKUR SPIEL-ARENA. Darüber hinaus verzeichnete die Düsseldorfer Arena mit diesen drei Konzertabenden die höchste Gesamtbesucherzahl, die je im Rahmen einer Tournee eines einzelnen Künstlers erreicht wurde.</p>
<p>Eine echte Premiere gab es zudem auf technischer Ebene: Die spektakuläre Center Stage ermöglichte den Fans eine 360-Grad-Bühnenerfahrung und machte erstmals die volle Kapazität der MERKUR SPIEL-ARENA nutzbar. Für D.LIVE und die Stadt Düsseldorf bedeutete das Wochenende nicht nur das größte Konzertereignis in der Geschichte der Arena, sondern auch eine logistische Meisterleistung mit internationaler Strahlkraft.</p><blockquote><p><strong>Michael Brill, CEO D.LIVE</strong>: „Drei ausverkaufte Abende, 195.000 begeisterte Fans und ein beeindruckendes 360-Grad-Set-up – Ed Sheeran hat Düsseldorf mit dem Finale seiner „Mathematics“-Tour in einen Ausnahmezustand versetzt. Dieses Tourfinale zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial unsere Stadt und die MERKUR SPIEL-ARENA für Produktionen von Weltrang bieten. Mein Dank gilt Ed und seinem Team, FKP Scorpio, Dirk Becker Entertainment sowie unserem gesamten D.LIVE-Team: Gemeinsam haben wir ein unvergessliches Kapitel Musikgeschichte geschrieben.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Folkert Koopmans, CEO des Tourneeveranstalters FKP Scorpio:</strong>&#160;„Was für ein großartiger Abschluss dieser Tour – drei ausverkaufte Shows in Düsseldorf, eine Stadt, die sich als hervorragender Gastgeber für internationale Top-Acts präsentiert hat. Die Atmosphäre in der MERKUR SPIEL-ARENA war an allen drei Abenden außergewöhnlich und dass Ed Sheeran mit diesen Shows gleich mehrere Rekorde aufstellen konnte, macht den Tourabschluss zu etwas ganz Besonderem für uns und alle Beteiligten.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Philipp Möres, Projektleiter Dirk Becker Entertainment</strong>:&#160;„Die Zusammenarbeit mit D.LIVE war absolut professionell und bot die perfekte Grundlage für ein Tourfinale dieser Größenordnung. Durch das gebündelte Know-how konnten wir ein Konzerterlebnis schaffen, das nicht nur ein Highlight für alle Besucher war, sondern auch Maßstäbe setzte.“</p></blockquote><p>Die Shows in Düsseldorf markieren einen Meilenstein für die MERKUR SPIEL-ARENA und unterstreichen die Relevanz der Landeshauptstadt und der Arena als internationaler Standort für Live-Events.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 13:02:09 +0200</pubDate>
                        <title>Präparatorinnen im Aquazoo: Blick hinter die Kulissen der Tierwelten</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/praeparatorinnen-im-aquazoo-blick-hinter-die-kulissen-der-tierwelten-3367.html</link>
                        <description>Wer im Aquazoo Löbbecke Museum an der Kaiserswerther Straße 380 unterwegs ist, kann ab sofort mehr sehen als Aquarien, Tropenhalle und Pinguine. In Raum M wartet eine kleine, aber feine Sonderpräsentation: Drei neue Aktionsvitrinen geben Einblick in die sonst verborgene Arbeit der Präparatorinnen und Präparatoren.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="824" data-start="778">Vom Leguan-Abguss bis zum Rochen-Skelett</h3>
<p>Ein farbig gefasster Leguan-Abguss zieht sofort die Blicke auf sich – detailgetreu bis in die Hautschuppen (Foto). Daneben schwebt filigran das Skelett eines Rochens, das zeigt, wie Präparate die innere Struktur sichtbar machen können. Auch die Restaurierung von älteren Stücken wird thematisiert – ein wichtiger Teil, um die Sammlung langfristig zu bewahren.</p>
<h3 data-end="1231" data-start="1188">Live dabei: Präparation zum Zuschauen</h3>
<p>Besonders spannend: An zwei Terminen lassen sich die Präparatorinnen über die Schulter schauen. Am <strong data-end="1365" data-start="1331">Donnerstag, 11. September 2025</strong>, und am <strong data-end="1403" data-start="1374">Samstag, 11. Oktober 2025</strong>, jeweils zwischen 14 und 18 Uhr, sind sie persönlich vor Ort. Besucher:innen erleben live, wie eine Dermoplastik entsteht oder wie Tiermodelle von Hand bemalt werden. Außerdem berichten die beiden über ihren Beruf, Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierewege.</p>
<h3 data-end="1699" data-start="1665">Warum Präparate wichtig sind</h3>
<p>Ob ausgestorbene Tiere oder Arten, die nicht in Menschenhand gehalten werden können – durch Modelle und Präparate werden sie im Museum erfahrbar. So wird Biodiversität begreifbar, Evolution sichtbar und der Rundgang durch den Aquazoo um eine Dimension reicher.</p><div class="well"><p>Weitere Infos: <a href="https://aquazoo-duesseldorf.de/" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">aquazoo-duesseldorf.de</a></p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2128" data-start="2067"><strong data-end="2075" data-start="2067">Ort:</strong> Aquazoo Löbbecke Museum, Kaiserswerther Straße 380</li> 	<li data-end="2186" data-start="2131"><strong data-end="2147" data-start="2131">Ausstellung:</strong> Drei Aktionsvitrinen zur Präparation</li> 	<li data-end="2239" data-start="2189"><strong data-end="2206" data-start="2189">Live-Termine:</strong> 11.09. &amp; 11.10.2025, 14–18 Uhr</li> 	<li data-end="2287" data-start="2242"><strong data-end="2253" data-start="2242">Kosten:</strong> im regulären Eintritt enthalten</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 18:28:04 +0200</pubDate>
                        <title>Bernard Lokai bei Galerie Bengelsträter: Neue Faltungen, neue Farbwelten</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/bernard-lokai-bei-galerie-bengelstraeter-neue-faltungen-neue-farbwelten-3366.html</link>
                        <description>Wenn sich die Leinwand faltet, beginnt ein neuer Dialog zwischen Farbe und Form: Bernard Lokai kehrt mit einer Einzelausstellung nach Düsseldorf zurück. Die Galerie Bengelsträter in Flingern präsentiert ab Freitag, 5. September, neue Arbeiten des Künstlers, die sich intensiv mit Strukturen von Faltungen und deren Einfluss auf den Malprozess beschäftigen. Besucher:innen können zur Vernissage ab 18 Uhr eintauchen – inklusive Gespräch mit dem Künstler um 18.30 Uhr.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="767" data-start="698">Ausstellung bei Bengelsträter – Neue Arbeiten von Bernard Lokai</h3><div class="well"><p>Vernissage am Freitag, dem 05. September 2025 von 18.00 – 21.00 Uhr<br> 18.30 Uhr: Begrüßung und Gespräch mit dem Künstler</p></div><p>Bernard Lokai wurde in Bohumin in der damaligen Tschechoslowakei geboren. Nachdem seine Eltern von dort geflohen waren, wuchs er in Düren auf. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter, war dessen Meisterschüler und hat seit 2001 einen Lehrauftrag an der Freien Akademie der Bildenden Künste in Essen.</p>
<p>Bei Bernard Lokai geht es um die Malerei als solche, um die Frage, wie ein Bild entsteht. Er bedient sich dabei durchaus der historischen Ausdrucksformen der Malerei – darunter die gestischen Pinselstriche des Abstrakten Expressionismus und die Sprühfarbe des Graffitis, aber auch Collagen, Rakeltechniken und vieles mehr, um Traditionen der bisherigen Malerei gleichzeitig aufzunehmen und zu durchbrechen und sich dadurch eben dieser Frage zu nähern, wie ein Bild entsteht.</p>
<p>Dabei kombinieren seine abstrakten Gemälde mehrere Konzepte auf derselben Oberfläche und setzen sich mit der Bedeutung der Malerei in der heutigen Zeit auseinander. Jedes Gemälde entsteht in einem mehrstufigen Prozess, bei dem der vorherige Pinselstrich und die vorherige Farbe den nächsten beeinflussen. Die Werke bestehen aus einer Vielzahl von Elementen und Formen, die auf die historischen Bausteine eines Jahrhunderts malerischer Konventionen verweisen. Die erfolgreichsten Werke sind für Lokai diejenigen, die ihn überraschen, die an einen Ort gelangen, den er selbst nie für möglich gehalten hätte. Sein Ziel ist es weder, Emotionen auszudrücken, noch auf ein bestimmtes Thema Bezug zu nehmen. Sie sind, was sie sind – Farbe, Pinselstrich, Form, Komposition. Ihre Stimmung kann disharmonisch oder harmonisch sein oder beides. Ihre Interpretation überlässt er dem Betrachter.</p>
<p>Bei seinen neuen Arbeiten beschäftigt er sich mit dem Thema von Faltungen und deren Auswirkungen auf seinen Malprozess und entwickelt eine auch für ihn neue und in sich schlüssige Farbwelt von enormer Anziehungskraft.</p>
<p>Die Ausstellung endet am 25. Oktober 2025</p><div class="well"><h4>Galerie Bengelsträter</h4><ul class="list-normal"> 	<li>Ort: Hermannstraße 23 / Ecke Ackerstraße, 40233 Düsseldorf</li> 	<li>Zeitraum: 05. September – 25. Oktober 2025</li> 	<li>Mehr Infos:&#160;<a href="https://bengelstraeter.com/en/home/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">bengelstraeter.com</a></li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 12:03:01 +0200</pubDate>
                        <title>Zakk Straßenfest 2025: Musik, Trödel und Nachbarschaftsfeeling in Flingern</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/zakk-strassenfest-2025-musik-troedel-und-nachbarschaftsfeeling-in-flingern-3360.html</link>
                        <description>Am Sonntag, 7. September, verwandeln sich die Fichten- und Kiefernstraße in Düsseldorf-Flingern wieder in eine bunte Festmeile. Ab 11 Uhr lädt das zakk zum traditionellen Straßenfest – ein Nachbarschaftsfest mit Herz, Haltung und einem Programm, das Kultur, Musik und Begegnung miteinander verbindet – und wir sind natürlich vor Ort.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Los geht’s um 11 Uhr mit dem großen Trödelmarkt, Ausstellungen und Info-Ständen. Für die kleinen Besucher:innen gibt es wie immer das beliebte Kinderfest mit vielen Aktionen. Ab 15 Uhr wird es musikalisch: Auf der Biergartenbühne spielen <strong data-end="848" data-start="834">Don Cabrón</strong>, <strong data-end="874" data-start="850">Easton Clarke &amp; Band</strong>, <strong data-end="893" data-start="876">Small Strides</strong>, <strong data-end="905" data-start="895">Kyanne</strong> und <strong data-end="921" data-start="910">Molo LM</strong> – ein Line-up, das von Indie bis Reggae reicht und sowohl Szenegrößen als auch Nachwuchstalente auf die Bühne bringt.</p>
<h3 data-end="1108" data-start="1080">Die Bands im Überblick</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1252" data-start="1111"><strong data-end="1125" data-start="1111">Don Cabrón</strong>: Funk, Reggae, Hip Hop und Latin-Sounds – eine energiegeladene Mischung, die seit Jahren für ausgelassene Tanzflächen sorgt.</li> 	<li data-end="1379" data-start="1255"><strong data-end="1272" data-start="1255">Small Strides</strong>: Die Düsseldorfer Band bringt Indiespheric-Sounds mit viel Gefühl und schafft Momente echter Verbindung.</li> 	<li data-end="1491" data-start="1382"><strong data-end="1393" data-start="1382">Molo LM</strong>: Zwei Cousins, 14 und 16 Jahre alt, die mit melancholischem Indie Pop berühren und überraschen.</li> 	<li data-end="1615" data-start="1494"><strong data-end="1518" data-start="1494">Easton Clarke &amp; Band</strong>: Der jamaikanische Reggae-Veteran feiert 50 Jahre Bühnenjubiläum mit Roots, Ska und Dancehall.</li> 	<li data-end="1692" data-start="1618"><strong data-end="1628" data-start="1618">Kyanne</strong>: Eine junge Stimme aus der Region, die das Programm abrundet.</li> </ul><p>Neben der Musik steht das Straßenfest für gelebte Nachbarschaft, Austausch und ein Stück Stadtteilkultur, das längst zum festen Termin im Düsseldorfer Kalender gehört.</p>
<p>Wir von NDOZ sind selbstverständlich auf dem Straßenfest dabei – und berichten mit Fotos und Eindrücken direkt aus Flingern.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p><strong data-end="2120" data-start="1996">Zakk Straßenfest, Sonntag, 7. September 2025, ab 11 Uhr, Fichtenstraße/Pinienstraße/Kiefernstraße Düsseldorf-Flingern. Eintritt frei. Mehr Infos:&#160;</strong><a href="https://www.zakk.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.zakk.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 20:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>CHANCE Festival 2025: Düsseldorf wird zum Hotspot für deutsch-französische Popkultur</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/chance-festival-2025-duesseldorf-wird-zum-hotspot-fuer-deutsch-franzoesische-popkultur-3359.html</link>
                        <description>Am Samstag, 30. August 2025, feiert das CHANCE Festival in Düsseldorf seine mittlerweile fünfte Ausgabe. Mit einem abwechslungsreichen Programm, das Musik, Politik und Kultur vereint, ist das Festival inzwischen zu einem festen Bestandteil der deutsch-französischen Kulturszene am Rhein geworden. Der Hofgarten Düsseldorf und das angrenzende Theatermuseum bilden erneut die zentralen Schauplätze.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Musik als Herzstück: Französische Popkultur live in Düsseldorf</h3>
<p>Die Bühne im Hofgarten gehört ganz den Stimmen und Sounds der jungen französischen Musikszene. Vier Acts zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig, experimentierfreudig und weltoffen französische Popmusik ist:</p><ul class="list-normal"> 	<li>arøne (14:45–15:35) – die Pariser Künstlerin verbindet elektronische Beats mit introspektiven Texten.</li> 	<li>Stony Stone (16:45–17:45) – Rap aus Marseille&#160;mit politischem Anspruch und poetischer Tiefe.</li> 	<li>Yoa (19:00–20:00) – eine der spannendsten neuen Stimmen Frankreichs, zwischen Pop, Chanson und elektronischem Minimalismus.</li> 	<li>Miel de Montagne (20:45–22:00) – bekannt für seine energiegeladenen Auftritte, bringt er den französischen Indie-Pop nach Düsseldorf.</li> </ul><p>Das Line-up verspricht einen Soundtrack, der gleichermaßen tanzbar wie tiefgründig ist. Ergänzend sorgen DJ-Sets von Vince Fueg und KasbaH ab dem frühen Nachmittag in den Umbauphasen an der Bühne und am Theatermuseum für internationale Club-Atmosphäre.</p>
<h3>Dialogbühne: Panels, Keynotes und Diskussionen</h3>
<p>Das Festival versteht sich nicht nur als musikalisches Ereignis, sondern auch als Plattform für gesellschaftliche Debatten. In Kooperation mit zahlreichen Partnern aus Kultur, Politik und Zivilgesellschaft lädt die Dialogbühne „La Scène en Dialogue“ im Theatermuseum zum Austausch ein.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Panel 1 (15:40–16:25): „Wofür steht Europa – immer noch für Freiheit, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit?“</li> 	<li>Hier diskutieren Expertinnen und Aktivistinnen über die aktuelle Wahrnehmung der Europäischen Union und ihre Zukunftsperspektiven in Deutschland und Frankreich.</li> 	<li>Keynote (16:25–16:40): Florian Fangmann, Leiter des Centre Français de Berlin, stellt die Fête des Francophonies als Beispiel erfolgreicher Kulturvernetzung vor.</li> 	<li>Panel 2 (17:50–18:35): „Demokratie in Gefahr – welche Sichtweisen gibt es in Frankreich und Deutschland?“</li> 	<li>Ein Gespräch über demokratische Teilhabe in Zeiten von Polarisierung, Social Media und einer neuen Generation von Bürger*innen.</li> 	<li>Keynote (18:35–18:50): Vincent Langlade (Fluctuations Festival) &amp; Lola Ott (Octop’us) berichten von ihren Erfahrungen in der Organisation französischer Kulturprojekte und ihrer Relevanz für den europäischen Austausch.</li> </ul><h3>Workshops, Initiativen und Beteiligung</h3>
<p>Neben Bühne und Diskussion gibt es ein umfangreiches Workshop-Programm, das sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene richtet. Hier können sich Besucher*innen aktiv einbringen, neue Perspektiven gewinnen und konkrete Handlungsmöglichkeiten entdecken. Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität und europäische Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt.</p>
<p>Zusätzlich präsentieren deutsch-französische Initiativen und Vereine ihre Arbeit, geben Einblicke in Projekte und laden zum Mitmachen ein. Die Festivalbesucher*innen können so unmittelbar Kontakte knüpfen und Teil einer aktiven deutsch-französischen Community werden.</p>
<h3>Genuss, Sport und nachhaltiges Festivalerlebnis</h3>
<p>Das CHANCE Festival wäre nicht komplett ohne das französische Savoir-Vivre. Auf dem Festivalgelände erwarten die Gäste französische Spezialitäten, regionale Leckereien sowie Getränke und Snacks von lokalen Initiativen.</p>
<p>Neu in diesem Jahr: sportliche und gemeinschaftliche Highlights wie Rugby-Trainings, Yoga-Sessions sowie die Cagnotte, eine solidarische Spendenaktion, die es allen ermöglicht, zur Unterstützung des Festivals beizutragen.</p>
<p>Auch in Sachen Nachhaltigkeit setzt das Festival Zeichen: Es gibt Fahrradparkplätze, kostenlose Trinkwasserstationen, Komposttoiletten, plastikfreies Catering und einen freien Eintritt ins Theatermuseum. Das Festival macht damit deutlich, dass Kulturveranstaltungen nicht nur unterhalten, sondern auch Verantwortung übernehmen können.</p>
<h3>Stimmen der Veranstalter*innen</h3><blockquote><p>„Das CHANCE Festival schafft Raum für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven – mit Musik als verbindende Sprache.“<br> <strong>– Serge &amp; Nina, Veranstalter*innen</strong></p></blockquote><div class="well"><p>CHANCE FESTIVAL 2025&#160;<br> 30.08.2025 DÜSSELDORF&#160;<br> MUSIKPAVILLON IM HOFGARTEN UND THEATERMUSEUM &#160;<br> 14.00 - 00.00 Uhr&#160;<br> Der Eintritt ist frei.</p></div><h4>CHANCE FESTIVAL</h4>
<p>Das CHANCE Festival ist eine wahre Herzensangelegenheit: ein Festival, das bereits zum fünften Mal aktuelle Popmusik mit Nachhaltigkeit und Vielfalt in einem deutsch-französischen Kontext verbindet. Das innovative und avantgardistische CHANCE Festival ist ein faires und generationsübergreifendes Projekt, das sich für eine nachhaltige und solidarische Entwicklung sowie Vielfalt einsetzt – für Deutschland und Frankreich neu in seiner Struktur und Intention. Wir wollen aktuelle französischsprachige Popmusik auf die Bühne bringen, von Künstlern und Künstlerinnen, denen gesellschaftliche Fragen am Herzen liegen – und sich ganz besonders für Nachhaltigkeit und Diversität einsetzen. Neben Konzerten gibt es Workshops, Panels und Infostände und gutes Essen aus Frankreich und Deutschland. Der Deutsch-Französische Bürgerfonds unterstützt das CHANCE Festival und alle, die sich aktiv für eine starke europäische Zivilgesellschaft einsetzen. Deutsch-französische Projekte, die uns einander näherbringen. Begegnungen über Generationen und Grenzen hinweg.</p>
<p><a href="https://www.chance-festival.com/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.chance-festival.com</a></p>
<h4>SERGE&amp;NINA</h4>
<p>Veranstalter ist die gemeinnützige Organisation Serge&amp;Nina, die sich zum Ziel gesetzt hat, mehr Raum für Begegnungen und Austausch zu schaffen und die breite Öffentlichkeit für aktuelle gesellschaftliche Themen zu sensibilisieren - die Musik dient hierbei als Türöffner. Als Unterzeichner der Keychange-Konvention der Europäischen Kommission setzt sich Serge&amp;Nina für die Gleichstellung der Geschlechter in der Musikindustrie ein. &#160;</p>
<p><a href="https://serge-nina.com/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">serge-nina.com</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3354</guid>
                        <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 13:03:41 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Unendlich&quot; im Kino Metropol: The Happy Gangstas feiern Musikvideo-Premiere in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/unendlich-im-kino-metropol-the-happy-gangstas-feiern-musikvideo-premiere-in-duesseldorf-3354.html</link>
                        <description>2019 feierte die Düsseldorfer Kultband The Happy Gangstas mit ihrem Film &quot;Cäsh in se Täsh&quot; eine denkwürdige Premiere im Kino Metropol: Im Oldtimer-Cabrio rauschte das Quartett – Blasius Maltzahn, Rolf Springer, Timafei Birukov und Nathalie Astor – vor, posierte unter Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich und füllte den pompösen Saal des Filmkunstkinos mit Sound und Stil. Sechs Jahre später kehren sie zurück – mit &quot;Unendlich&quot;, ihrem neuen Musikvideo. Und nicht nur das: Am 29. August 2025 bringen die Happy Gangstas gleich elf Musikvideos auf die große Leinwand. Ein cineastischer Konzertabend, der viel mehr ist als nur Kino.

Am 9. August stand Blasius Maltzahn, Frontmann der Happy Gangstas, exklusiv für den Düsseldorfer Fotografen Klaus von Jackelmann vor der Kamera – direkt im und vor dem Metropol-Kino. Die Bilder: bunt, verspielt, voller Vorfreude auf den großen Abend.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1239" data-start="1189"><strong data-end="1239" data-start="1193">Elf Filme, 60 Kompars:innen, 4 Gangstas</strong></h3>
<p>Von <em data-end="1259" data-start="1245">Banküberfall</em> über <em data-end="1274" data-start="1265">Piraten</em> bis <em data-end="1301" data-start="1279">Party mit mir selber</em>: Die Musikvideos der Happy Gangstas sind kleine Kunstwerke mit Augenzwinkern – wild, verspielt und oft überraschend poetisch. <strong data-end="1485" data-start="1428">Mehr als 60 </strong><strong>Kompars:innen und zehn Schauspieler:innen</strong> standen in den letzten Jahren vor der Kamera. Gedreht wurde an markanten Orten wie der Reiterallee in Düsseldorf oder mit Blick auf die Skyline von Frankfurt.</p>
<h3 data-end="1716" data-start="1651"><strong data-end="1716" data-start="1655">Premiere von „Unendlich“ – mit Butoh-Tanz und Tiefgang</strong></h3>
<p>Besonders gespannt sein darf man auf die <strong data-end="1787" data-start="1759">Premiere </strong><strong>von Unendlich: </strong>In der Hauptrolle tanzt <strong data-end="1832" data-start="1813">Anna Orkolainen</strong> eine Interpretation des japanischen <strong data-end="1878" data-start="1869">Butoh</strong> – eine expressive, körperlich intensive Tanzform, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Kombiniert mit der Bildsprache des Videos und der vielschichtigen Musik der Band entsteht ein intensives Kinoerlebnis zwischen Underground und Avantgarde.</p>
<h3 data-end="2165" data-start="2131"><strong data-end="2165" data-start="2135">Kultband mit DIY-Spirit</strong></h3>
<p>Seit über <strong data-end="2190" data-start="2177">18 Jahren</strong> spielen sich The Happy Gangstas durch alle Genres, Tonarten und Oktaven – mit Witz, Tiefe und viel lokaler Verwurzelung. Die Band dreht ihre Musikvideos selbst, übernimmt Regie, Kamera, Schnitt und Inszenierung. <strong data-end="2423" data-start="2403">Blasius Maltzahn</strong> führt Regie, <strong data-end="2455" data-start="2437">Nathalie Astor</strong> sorgt für starke visuelle Momente, und das Kollektiv lebt vom Zusammenspiel – auf der Bühne wie im Film.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 12:49:43 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Men At Work&quot; in Düsseldorf: Fotoschau zeigt 100 Jahre Industriearbeit</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/men-at-work-in-duesseldorf-fotoschau-zeigt-100-jahre-industriearbeit-3352.html</link>
                        <description>Industriearbeit prägt nicht nur Fabrikhallen, sie prägt Biografien, Familien und ganze Stadtviertel. Wie dieser Alltag aussah – zwischen Schweiß, Routine und dem Stolz auf das Erschaffene – macht „Men At Work“ in der Zentralbibliothek sichtbar. Die Schau im KAP1 lädt zu einer Zeitreise durch mehr als 100 Jahre Industriegeschichte ein – festgehalten in über 60 Fotografien, von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis heute.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="791" data-start="740">Maschinen und Menschen – ein Wechselspiel</h3>
<p>Es sind seltene Aufnahmen, die der Förderkreis Industrie-Kultur Düsseldorf gemeinsam mit Archiven und Unternehmen zusammengetragen hat: das Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsarchiv Köln, das Henkel-Konzern-Archiv, das Rheinmetall-Zentralarchiv, das Stadtarchiv Düsseldorf und private Leihgeber:innen öffneten ihre Bestände.</p>
<p>Die Bilder zeigen mehr als nur Technik: Männer an gigantischen Pressen, Schweißer in Funkenregen, stille Momente an Werkbänken. Es sind Szenen, die den Alltag jener dokumentieren, die Düsseldorfs Industrie mit aufgebaut haben. Viele Aufnahmen waren bisher nie öffentlich zu sehen.</p>
<h3 data-end="1439" data-start="1403">Eröffnung mit Expert:innen</h3>
<p>Zum Auftakt am 24. August um 14 Uhr sprechen Fachleute über den Weg der Fotos aus den Archiven in die Ausstellung. Mit dabei sind:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1620" data-start="1575">Kirsten Teipel (Corporate Heritage Henkel),</li> 	<li data-end="1711" data-start="1623">Dr. Ulrich Soénius (Direktor Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv Köln),</li> 	<li data-end="1767" data-start="1714">Dr. Benedikt Mauer (Leiter Stadtarchiv Düsseldorf),</li> 	<li data-end="1823" data-start="1770">Dr. Peter Henkel (Leiter Historisches Museum Saar).</li> </ul><p>Sie geben Einblicke, wie industrielle Erinnerungskultur bewahrt wird – und warum gerade Bilder so eindrücklich von Arbeit erzählen.</p>
<h3 data-end="2009" data-start="1960">Industriegeschichte als Stadtgeschichte</h3>
<p>Die Fotografien machen deutlich: Industriearbeit war mehr als ein Job. Sie prägte Lebensläufe, Nachbarschaften und das Gesicht der Stadt. Heute, da viele Werkshallen verschwunden sind, wirken die Aufnahmen fast wie Fenster in eine vergangene Welt – und werfen zugleich die Frage auf, welche Rolle Arbeit in der Identität Düsseldorfs künftig spielen wird.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p><strong>„Men At Work – eine Annäherung in Fotos“</strong><br> 24. August – 28. September 2025<br> Zentralbibliothek im KAP1, Konrad-Adenauer-Platz 1<br> Eintritt frei</p>
<p><a href="https://industriekultur-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">industriekultur-duesseldorf.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3350</guid>
                        <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 14:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>15 Jahre Bandprofessionalisierung - Jubiläumsfestival am 24. August</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/15-jahre-bandprofessionalisierung-jubilaeumsfestival-am-24-august-3350.html</link>
                        <description>Die Bandprofessionalisierung, das erfolgreiche Förderprogramm des Kulturamtes der Landeshauptstadt, feiert sein 15-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsfestival. Dabei treten Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Jahre auf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h5>Es findet statt am Sonntag, 24. August 2025, ab 17 Uhr im Biergarten des soziokulturellen Zentrums "<a href="https://www.zakk.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">zakk</a>" an der Fichtenstraße 40.</h5>
<p>Der Einlass beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Spektakulum in Kooperation mit dem zakk, dem Kulturamt Düsseldorf, der Jungen Aktionsbühne (JAB) sowie der Agentur Public Tune.<br> <br> Das Line-up besteht aus den diesjährigen Gewinnern der Bandprofessionalisierung, der Indie-Rock Band "Angelic In Jeans" und dem Rap/Hip-Hop-Künstler "CHAMP" sowie den ehemaligen Gewinnern Sorayah und Sam Sillah. Komplettiert wird das Programm durch die Sängerinnen Julika und Leonora, die Gewinnerinnen der Bandprofessionalisierung von 2022 und 2024. Beide Künstlerinnen machten in diesem Jahr musikalisch und medial durch das Erreichen des Finales des Deutschen Vorentscheids des Eurovision Song Contest auf sich aufmerksam.</p>
<h3>Hintergrund: Bandprofessionalisierung</h3>
<p>Das Förderprojekt "Bandprofessionalisierung" des Kulturamts der Landeshauptstadt Düsseldorf richtet sich an alle jungen Musikerinnen, Musiker und Bands, die den nächsten Schritt in die Professionalität wagen möchten. Zwei Düsseldorfer Acts haben jährlich die Chance, unter fachkundiger Betreuung und mit städtischer Unterstützung Projekte im Wert von jeweils 5.000 Euro umzusetzen. Dies können zum Beispiel die Aufnahme eines Albums oder der Dreh eines Musikvideos sein. Neben der finanziellen Förderung umfasst das Projekt auch das Coaching der Bands durch professionelle Musiker und Experten aus dem Musikbusiness. Kontakt: <a href="mailto:bandprofessionalisierung@duesseldorf.de">bandprofessionalisierung@duesseldorf.de</a></p>
<h3>Gewinnerinnen und Gewinner der vergangenen Jahre</h3>
<p>In den vergangenen Jahren wurden in dieser Form bereits folgende Bands gefördert: "Liquid Lightning" (2011), "Artwon Artown Artnow" (2012), "Mighty Mammut Movement" (2013), "Ivory Clay" (2014), "Moglebaum" (2015), "The Buggs" (2016), "Creeps" und "Love Machine" (2017), "Kopfecho" und Sam Sillah (2018), "Neumatic Parlo" und "Rhythmussportgruppe" (2019), "Bloodflowers" und "Friday and the Fool" (2020), "Florence Besch" und "Carpet Waves" (2021), "Jule Blumt" und "Julika" (2022), "Sorayah" und "Aylin Celik" (2023), "Kira Hummen“ und "Leonora" (2024), "Angelic In Jeans" und "Champ" (2025).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 13:15:27 +0200</pubDate>
                        <title> Kunstausstellung DIE GROSSE: Dortmunder Künstler Dirk Pleyer gewinnt Publikumspreis</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kunstausstellung-die-grosse-dortmunder-kuenstler-dirk-pleyer-gewinnt-publikumspreis-3342.html</link>
                        <description>Zum vierten Mal wurde der Publikumspreis der Kunstausstellung DIE GROSSE vergeben – in diesem Jahr ging die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung an den Dortmunder Maler Dirk Pleyer. Etwa 500 Besucher*innen stimmten ab. Den meisten hatte es das großformatige Gemälde mit einem Trompe‑l’œil‑Effekt, einer Täuschung des Auges, angetan. Das Ölbild scheint ein Loch in der Leinwand zu haben, was selbst beim Team von DIE GROSSE beim Aufbau kurz für Irritation gesorgt hat.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div data-olk-copy-source="MessageBody" style="border: 0px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-variant-numeric: inherit; font-variant-east-asian: inherit; font-variant-alternates: inherit; font-variant-position: inherit; font-variant-emoji: inherit; font-weight: 400; font-stretch: inherit; font-size: 15px; line-height: inherit; font-family: &quot;Segoe UI&quot;, &quot;Segoe UI Web (West European)&quot;, -apple-system, BlinkMacSystemFont, Roboto, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-optical-sizing: inherit; font-size-adjust: inherit; font-kerning: inherit; font-feature-settings: inherit; font-variation-settings: inherit; margin: 0px; padding: 0px; vertical-align: baseline; color: rgb(36, 36, 36); letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><p>Geboren 1968 in&#160;Recklinghausen, studierte Pleyer zunächst Grafik‑Design, dann Malerei an der Fachhochschule Dortmund. Seit 2009 ist er Mitglied im Künstlerhaus Dortmund, seit 2019 im Verein Düsseldorfer Künstler von 1844 (VdDK). Seit zehn Jahren ist er so gut im Geschäft, dass er seinen Beruf als Grafiker an den Nagel hängen konnte.</p></div><div></div><div><p>Dass er nun der „Lieblingskünstler“ 2025 von DIE GROSSE ist, freut Pleyer sehr.</p></div><blockquote><div><p>„Es macht einfach Spaß hier auszustellen. Die Atmosphäre ist so familiär.“</p></div></blockquote><div><p>Er war zum fünften Mal dabei, seine Werke sind in Einzel‑ und Gruppenausstellungen in Deutschland und Österreich zu sehen.</p></div><div></div><div><p>Seine Landschaftsgemälde verbinden deutsche Romantik mit Realismus und Abstraktion.</p></div><div></div><blockquote><div><p>„Ich höre auf, wenn es zu konkret wird. Dann entlasse ich mich selbst aus der Autorschaft“, erklärt <strong>Pleyer.</strong></p></div></blockquote><div><p>Er malt wie die klassischen Meister, doch weil er sich in der Postmoderne verortet, irritiert er das Auge mit einer In-der-Luft-Hängen-Ästhetik und Bildelementen, die Platz lassen für eigene Interpretationen.</p></div><h3>Installative Hängungen</h3><div><p>In den letzten zehn Jahren entstanden etwa 1.000 kleinformatige Ölbilder, die er nummeriert und archiviert und in installativen Hängungen nach Jahrgängen ausstellt. Zudem entstehen sogenannte Sofortbilder im Format klassischer Polaroids: Pleyer fotografiert dann die Bildmitte und hängt Foto und Original nebeneinander.</p></div><div></div><blockquote><div><p>„Die meisten denken, ich hätte nach dem Foto gemalt.“&#160;<strong>Pleyer</strong> hat mit dieser Art zu malen eine Nische gefunden. „Ich kämpfe um meine Bilder. Manchmal brauche ich acht Schichten und bin nahe dran zu scheitern.“ Mit seinen Werken erreicht er ein Publikum, das offen und aufmerksam und „normal guckt“.</p></div></blockquote><div><p>Neben dem Kunstpreis der Künstler und dem Förderpreis ist der Publikumspreis der dritte Preis, den DIE GROSSE verleiht.</p></div><div></div><blockquote><div><p>„Wir möchten, dass auch die Besucher*innen Teil der Ausstellung sind“, so <strong>Ausstellungsleiter Emmanuel Mir</strong>.</p></div></blockquote><div><p>Und nicht nur Dirk Pleyer war der Gewinner des Tages bei der gestrigen Vernissage. Im Kunstpalast zog er live eine Publikums-Gewinnerin aus der Wahlbox. Diese hat nicht nur eine Führung mit 20 Personen mit dem Ausstellungsleiter bei freiem Eintritt im nächsten Jahr gewonnen, sondern auch eine Kachel der diesjährigen Förderpreisträgerin Paula Knaps Loos. So wird sie auf keinen Fall vergessen, bei <a href="https://www.diegrosse.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">DIE GROSSE 2026</a> wieder dabei zu sein.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 11:29:52 +0200</pubDate>
                        <title>„Mit Licht gemalt“ – Klaus von Jackelmann im Fotowettbewerb der ExtraSchicht</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/mit-licht-gemalt-klaus-von-jackelmann-im-fotowettbewerb-der-extraschicht-3339.html</link>
                        <description>Der Wettbewerb zeigt die besten Bilder der ExtraSchicht 2025 – der Nacht der Industriekultur im Ruhrgebiet. Unter mehr als 600 Einsendungen hat es ein Düsseldorfer Fotograf mit einer ganz besonderen Aufnahme in die Finalrunde geschafft: Klaus von Jackelmann ist mit seinem Bild vom Schiffshebewerk Henrichenburg unter den TOP 20. Vom 28. Juli bis 11. August kann das Publikum online abstimmen – und wir unterstützen ihn.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1053" data-start="1020">„Mit Licht gemalt“ – das Bild</h3>
<p>Zwei Türme, ein Strahlenkranz, ein stiller Moment vor dem Nachthimmel: Mit dieser eindrucksvollen Aufnahme vom historischen <strong data-end="1233" data-start="1179">Schiffshebewerk Henrichenburg (LWL-Museum Waltrop)</strong> hat es Klaus von Jackelmann in die Endrunde geschafft.&#160;Die Aufnahme entstand am 27. Juni 2025, im Rahmen der <a href="https://www.extraschicht.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">ExtraSchicht</a> – in aller Ruhe, während der Einrichtung der Lasershow, noch bevor der Besucherandrang einsetzte.</p><blockquote data-end="1827" data-start="1464"><p><em data-end="1827" data-start="1466">„Die besondere Herausforderung bei diesem Bild war, die historische Struktur der Anlage mit der modernen Lasershow vereint in einer besonderen Atmosphäre einzufangen. Die Möglichkeit, beim Einrichten der Lasershow dabei zu sein, ermöglichte mir in aller Ruhe Aufnahmen zu tätigen </em>– mein Dank gilt der ExtraSchicht, der Laserfabrik und dem Multimediakünstler Klaus Gendrung für die Einladung.<em data-end="1827" data-start="1466">“&#160; erklärt&#160;</em><strong>Klaus von Jackelmann</strong></p></blockquote><h5 class="well">Fotowettbewerb - ExtraSchicht<br> Voting: 28.07.–11.08.2025<br> <a href="https://www.extraschicht.de/fotowettbewerb/voting/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Hier gehts zur Abstimmung</a></h5>
<h3 data-end="2130" data-start="2096">Industriekultur mit Geschichte</h3>
<p>Das Schiffshebewerk Henrichenburg selbst gehört zu den eindrucksvollsten Bauwerken der Industriekultur im Revier: Es wurde 1899 als erstes Mehrschwimmer-Schiffshebewerk der Welt feierlich in Betrieb genommen – in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II.. Es verband den Dortmunder Hafen mit dem westdeutschen Kanalnetz und galt lange Zeit als technisches Meisterwerk des Dortmund-Ems-Kanals.</p>
<p>Nach über 60 Jahren nahezu störungsfreiem Betrieb wurde das Hebewerk 1969 stillgelegt. Heute bildet es den Mittelpunkt des <strong data-end="2709" data-start="2660">LWL-Industriemuseums im Schleusenpark Waltrop</strong>, zu dem auch spätere Schleusenanlagen gehören.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 16:10:13 +0200</pubDate>
                        <title>Das war das BOBfest 2025 – Rockhymnen, Gitarrenriffs und jede Menge Mitgrölmomente</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/das-war-das-bobfest-2025-rockhymnen-gitarrenriffs-und-jede-menge-mitgroelmomente-3335.html</link>
                        <description>Deutschlands größtes Rockradio holte zum BOBfest am 26. Juli 2025 die geballte Kraft des Rock in den SparkassenPark Mönchengladbach! Mit Alice Cooper, Danko Jones, H-Blockx, Ugly Kid Joe, The New Roses und Thundermother krachte ein Donnerwetter der Rockgefühle auf das Publikum ein.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Gitarrenriffs und das Erdbeben der feiernden BOB-Community des zweiten BOBfests hallen noch nach, während die Vorbereitungen zum BOBfest 2026 bereits in vollem Gange sind. Das BOBfest 2025 war eine Mischung aus fulminanten Rockbrettern, irren Gitarrensoli und echter Power.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 21:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Menschen in Düsseldorf: Hüsnü Özdilek – der Dichter, der den Stimmlosen eine Stimme gibt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/tote-kinder-weinen-nicht-der-duesseldorfer-dichter-huesnue-oezdilek-gibt-den-namenlosen-eine-stimme-3329.html</link>
                        <description>Er schweißt Straßenbahnen und schreibt Gedichte über tote Kinder. Hüsnü Özdilek lebt seit fast 50 Jahren in Düsseldorf — und redet, wenn alle schweigen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was kann ein Gedicht bewirken? Vielleicht nicht die Welt verändern – aber sie sichtbar machen. Hüsnü Özdilek schreibt seit seiner Jugend Gedichte – auf Türkisch, auf Deutsch, aber immer mit Haltung. Seine Texte berühren, schmerzen und fordern auf, hinzusehen – besonders dann, wenn es um Gewalt an Kindern, politische Repression oder gesellschaftliches Wegschauen geht. Unsere Redaktion hat ihn getroffen. Ein Porträt über einen Düsseldorfer Dichter, der den Stimmlosen eine Stimme gibt.</p><div class="well"><h5><strong data-end="1248" data-start="1218">„Tote Kinder weinen nicht“</strong></h5>
<h5>„Tote Kinder lachen nicht, weil sie nicht im Westen geboren sind. Es gibt keine bunten Farben für sie. Die Welt ist für sie schwarz oder weiß… Das Leben ist für sie eiskalt oder höllenheiß… Im Osten geht die Sonne nicht auf, deshalb träumen tote Kinder nicht“</h5>
<h5><strong><em data-end="1565" data-start="1523">Tote Kinder weinen nicht – Hüsnü Özdilek</em></strong></h5></div><p>Fünf Bücher, zwei Sprachen, Hüsnü Özdilek schreibt seit seinem 16. Lebensjahr Gedichte. Inspiriert von einem Klassenkameraden begann er sich für das Dichten zu interessieren und entdeckte so nicht nur sein Talent, sondern entwickelte auch eine Leidenschaft dafür, seine Gedanken in Gedichtform wiederzugeben.</p>
<p>1992 veröffentlichte er sein erstes Buch auf Türkisch mit dem Titel <strong>„TÜRKİYE’DEN UZAKLARDA“</strong>, auf das er noch heute stolz ist. Dennoch erkennt er deutlich seine persönliche und künstlerische Entwicklung seitdem – sowohl als Dichter als auch als Mensch. Der Blick auf dieses erste Werk zeigt ihm deutlich, wie weit er gekommen ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 14:09:19 +0200</pubDate>
                        <title>THE DORF THE MARKET 2025: Design, Food &amp; Japan-Vibes im Hofgarten</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/the-dorf-the-market-2025-design-food-japan-vibes-im-hofgarten-3328.html</link>
                        <description>Ein Sommertag im Park, Designstände unter alten Bäumen, Matcha, Mode und Musik – am 19. Juli verwandelt sich die Jägerhofallee im Hofgarten wieder in eine urbane Marktmeile. Von 11 bis 18 Uhr lädt THE DORF THE MARKET zur fünften Ausgabe seines kuratierten Open-Air-Markts ein – mit über 35 Akteur:innen aus Düsseldorfs Kreativ-, Mode-, Design- und Foodszene. Das Besondere: Auch in diesem Jahr steht die Veranstaltung im Zeichen der Japan-Connection der Stadt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-fashion-days-2025-wenn-eine-stadt-zum-modeerlebnis-wird-3308.html" target="_blank" class="link-external-blank">Düsseldorf Fashion Days</a> legt THE DORF THE MARKET auch in seiner fünften Ausgabe erneut den Fokus auf japanische Designer:innen und Labels.</p>
<h3 data-end="885" data-start="857">Design, Keramik &amp; Kimchi</h3>
<p>Ob handgefertigte Keramik von Jimu Kobayashi, Vintage-Kimonos, Siebdruck-Workshops oder frische Designlabels – der Markt bietet eine ungewöhnliche Mischung aus Bekanntem und Neuem. Zu den Aussteller:innen gehören unter anderem:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1149" data-start="1118"><strong data-end="1129" data-start="1118">Suzusan</strong> (Fashion, Japan),</li> 	<li data-end="1193" data-start="1152"><strong data-end="1168" data-start="1152">Takumi Ogata</strong> (Illustration, Japan),</li> 	<li data-end="1269" data-start="1196"><strong data-end="1212" data-start="1196">ETUK Atelier</strong>, <strong data-end="1228" data-start="1214">Studio Orf</strong>, <strong data-end="1249" data-start="1230">The Matilda Bow</strong> (lokales Design),</li> 	<li data-end="1330" data-start="1272"><strong data-end="1292" data-start="1272">LUCKY CAT STUDIO</strong> mit einer Mitmach-Siebdruckstation,</li> 	<li data-end="1374" data-start="1333"><strong data-end="1342" data-start="1333">anill</strong> mit tamilischen Delikatessen,</li> 	<li data-end="1445" data-start="1377">sowie viele andere, die Design, Handwerk und Storytelling verbinden.</li> </ul><p>Als besonderes Highlight präsentieren THE DORF und Jimu Kobayashi ein limitiertes <strong data-end="1551" data-start="1529">Hashi-Stäbchen-Set</strong> mit Keramikhaltern – exklusiv für den Markt entworfen.</p>
<p>Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie eine vollständige Liste aller teilnehmenden Labels und Aussteller:innen finden Sie auf der Website von THE DORF unter <a href="https://thedorf.de/einkaufen/the-market-2025/" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">www.thedorf.de</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 11:28:34 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Wo sind die Schmetterlinge?&quot; - Vortrag im Aquazoo Löbbecke Museum</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/wo-sind-die-schmetterlinge-vortrag-im-aquazoo-loebbecke-museum-3326.html</link>
                        <description>Einblicke in 160 Jahre Schmetterlingsbeobachtungen in Nordrhein-Westfalen gibt am Dienstag, 22. Juli 2025, ein Vortrag im Aquazoo Löbbecke Museum, Kaiserswerther Straße 380. Verlierer, Gewinner sowie Maßnahmen zum Schutz der Tiere werden vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schmetterlinge, genauer gesagt Tag- und Nachtfalter, sind aus Gärten, Parks und Städten kaum wegzudenken. Ganz gleich, ob man ein Tagpfauenauge über eine Wiese flattern sieht oder abends Dutzende "Motten" beobachtet, die um eine Straßenlaterne kreisen. Überall und jederzeit kann man diese faszinierenden Insekten entdecken. Doch wird das auch in Zukunft so bleiben?</p>
<p><strong>Schmetterlingsexperte Dr. Tim Laußmann </strong>gibt in seinem Vortrag "Wo sind die Schmetterlinge?" Einblicke in 160 Jahre Tag- und Nachtfalterbeobachtungen mit Schwerpunkt im Raum Wuppertal und Hilden. Mithilfe historischer Sammlungen und moderner Beobachtungsmethoden entsteht ein klares Bild vom Wandel der Artenvielfalt. Neben diesen Einblicken erklärt der Experte, warum der Schutz jeder noch so kleinen Insektenart für Menschen von großer Bedeutung ist und gibt Tipps, was jede und jeder für Schmetterlinge und andere Insekten tun kann.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p><a href="https://aquazoo-duesseldorf.de/veranstaltungen/veranstaltung/wo-sind-die-schmetterlinge" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">"Wo sind die Schmetterlinge?"</a></p>
<p>Wann:&#160;<br> 22.07.2025<br> 18 - 20 Uhr</p>
<p>Wo:<br> Aquazoo Löbbecke Museum<br> Kaiserswerther Straße 380<br> 40474 Düsseldorf&#160;</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 15:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf Festival 2025: 35 Jahre voller Magie, Musik und Bewegung</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-festival-2025-35-jahre-voller-magie-musik-und-bewegung-3356.html</link>
                        <description>Vom 10. bis 28. September verwandelt sich Düsseldorf wieder in eine Bühne der Sinne: Das Düsseldorf Festival feiert 35 Jahre! Internationale Tanzcompagnien, Neuer Zirkus, Musik und Theater erobern das Theaterzelt auf dem Burgplatz und weitere zwölf Spielorte in der Stadt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Auftakt gehört der australischen Zirkuskompanie <strong data-end="565" data-start="556">CIRCA</strong>, die mit <em data-end="581" data-start="575">Wolf</em> ein viszerales Spektakel aus Akrobatik, Tanz und Live-Elektronik präsentiert. Neu im Programm: das junge <strong data-end="712" data-start="687">Copenhagen Collective</strong>, das in <em data-end="734" data-start="721">The Genesis</em> mit zwanzig Künstler:innen aus aller Welt eine bildgewaltige Geschichte von Entstehung, Mitgefühl und kollektiver Stärke erzählt.</p>
<p>Auch Klassik, Jazz und Literatur sind vertreten: Von Händels <em data-end="938" data-start="929">Messiah</em> in der Andreaskirche bis zu Improvisationen von Matthias Brandt &amp; Jens Thomas oder Jazznächten in der Theaterbar reicht die künstlerische Bandbreite.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p><strong>Festivalzeitraum:</strong> 10.–28. September 2025</p>
<p><strong>Spielorte:</strong> Theaterzelt am Burgplatz &amp; weitere Locations in Düsseldorf</p>
<p><strong>Zum Gesamtprogramm:</strong> <a href="https://duesseldorf-festival.de/programm/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">duesseldorf-festival.de/programm</a></p>
<p><strong>Tickets buchen:</strong> <a href="https://tickets.duesseldorf-festival.de/webshop/webticket/eventlist" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">tickets.duesseldorf-festival.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 13:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kultur Raum Asien: Düsseldorfer Künstler richten den Blick auf Asien – Ausstellung im BBK Kunstforum</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kultur-raum-asien-duesseldorfer-kuenstler-richten-den-blick-auf-asien-ausstellung-im-bbk-kunstforum-3322.html</link>
                        <description>Unter dem Titel „Kulturraum Asien“ präsentiert das BBK Kunstforum vom 18. Juli bis 3. August 2025 eine Ausstellung mit Arbeiten von zwölf Mitgliedern des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler im Bezirksverband Düsseldorf, die aus der Mitte und dem Osten Asiens stammen. Die Ausstellung thematisiert Fragen kultureller Identität und reflektiert das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 17. Juli 2025 um 19:00 Uhr.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gezeigt werden künstlerische Positionen, die sich mit Asien als kulturellem Raum auseinandersetzen – als geografischer, gesellschaftlicher und individueller Bezugspunkt. Im Zentrum stehen Fragen nach Identität, kultureller Prägung und dem Verhältnis von Kunst und Gesellschaft. Die ausgestellten Werke eröffnen vielfältige Perspektiven auf persönliche wie kollektive Erfahrungsräume. <strong>Teilnehmende Künstler sind Karn Karnjanamai, Eunjeong Kim, Schirin Kouhzad, Tahmineh Mirmotahari, Hyesug Park, Jae Jin Park, Yi Sun, Karin Templin-Glees, Qunyuan Wang, Linge Xiao, Gaoyi Yin und Jiayi Zhao. </strong>Ihre Arbeiten umfassen unterschiedliche Medien und Ausdrucksformen – von Malerei, Zeichnung und Installation bis hin zu Fotografie und skulpturalen Ansätzen.</p>
<p><strong>Karn Karnjanamai </strong>verbindet in seinen Textilarbeiten das Innenfutter westlicher Herrensakkos mit dem Obermaterial japanischer Obi-Gürtel. Seine Werke thematisieren Fragen nach Geschlecht, Herkunft und kultureller Zugehörigkeit. Mit sichtbaren Nähten, offenen Kanten und widerständigen Volumen erschafft er textile Objekte, die sich eindeutigen Zuschreibungen entziehen.</p>
<p><strong>Eunjeong Kim</strong> erforscht die Schnittstellen zwischen Malerei und digitalen Medien. In ihren Arbeiten verbinden sich persönliche Alltagsbeobachtungen mit VR, 3D-Animation und digitaler Collage. Sie schafft immersive Bildräume, in denen sich kulturelle Einflüsse, Identität und Erinnerung überlagern und neu formulieren.</p>
<p><strong>Schirin Kouhzad</strong> arbeitet poetisch mit Erinnerung, Sprache und Symbolen. Ihre Collage „Die Stille des Osten im Westen“ verbindet persönliche Erzählungen mit Motiven aus dem persischen und europäischen Kulturraum. Ihre Arbeit schlägt eine Brücke zwischen Herkunft und Gegenwart.</p>
<p><strong>Tahmineh Mirmotahari</strong> bezieht sich auf einen historischen Moment der Zensur in der persischen Kunstgeschichte: die Zerstörung figürlicher Malerei durch Schah Tahmasb I. Ihre Arbeit reflektiert, wie Bilder kontrolliert, ausgelöscht oder umgedeutet werden – und wie sich kollektives Gedächtnis dadurch verändert.</p>
<p>In ihrer Serie Gomusul überträgt <strong>Hyesug Park</strong> die Elastizität eines Gummirings auf das starre Material Ton. Sie untersucht Gegensätze wie Weichheit und Härte, Bewegung und Stillstand. Ihre Keramiken machen sichtbar, wie nah Flexibilität und Starre visuell beieinander liegen können.</p>
<p><strong>Jae Jin Park </strong>verwandelt ausgediente Verpackungsschachteln in lichtempfindliche Raumobjekte. In ihrer Arbeit „Lichtraum (Kokon)“ steht Licht für Lebendigkeit, Zeit und inneres Erleben. Die Installation reagiert auf Tageslicht und verändert sich mit ihm – wie ein atmender Kokon.</p>
<p><strong>Yi Sun</strong> verankert ihre Zeichnungen und Malereien in der Stille und Weite des Meeres – einer prägenden Erinnerung aus ihrer Kindheit in Qingdao. Ihre Arbeiten entstehen langsam und meditativ, wie eine visuelle Spurensuche durch Erinnerung und Zeit. Das Meer wird zum Symbol innerer Freiheit und universeller Verbundenheit.</p>
<p><strong>Karin Templin-Glees</strong> lässt sich in ihrer Arbeit von der chinesischen Tuschemalerei inspirieren. Reduktion, Gegensätzlichkeit und der Dialog zwischen Ich und Wir stehen im Zentrum ihrer Malerei. Mit linearen Elementen und seriellen Strukturen thematisiert sie kulturelle Prozesse und Transformationen.</p>
<p><strong>Qunyuan Wang</strong> setzt sich mit Künstlicher Intelligenz und ihren visuellen Klischees auseinander. In der Bildserie Whale Circus lässt er KI absurde Szenerien erzeugen, die stereotype Vorstellungen über Kultur sichtbar machen. Seine Arbeit reflektiert kritisch den Umgang mit Bildarchiven und Datensystemen</p>
<p><strong>Linge Xiao</strong> beschäftigt sich mit transkultureller Erinnerung und hybriden Identitäten. Ihre Arbeiten stellen Fragen nach echter Integration und kultureller Repräsentation chinesischer Migration in Europa. Dabei untersucht sie auch, wie traditionelle chinesische Malerei im westlichen Kunstkontext wahrgenommen wird.</p>
<p><strong>Gaoyi Yin</strong> arbeitet zwischen China und Deutschland. Ihre Arbeiten befassen sich mit Übergängen, Wahrnehmung und Transformation – sowohl materiell als auch symbolisch. Sie verbindet Erfahrungen aus beiden Kulturräumen zu einer offenen künstlerischen Sprache.</p>
<p><strong>Jiayi Zhao</strong> macht in ihren Bildern die Spuren sichtbar, die Zeit und Emotionen im Leben hinterlassen. Mit dem Malmesser erzeugt sie Strukturen, die wie Erinnerungen oder Narben wirken. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion und verbinden persönliche Erfahrung mit kultureller Tiefe.</p>
<p>Das <strong><a href="https://bbk-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">BBK Kunstforum</a></strong> wurde 1971 als Kulturwerk des BBK Düsseldorf gegründet. Der gemeinnützige Verein ist Ausstellungsort für seine Mitglieder und pflegt darüber hinaus den Austausch mit überregionalen Kunstvereinen und BBK-Verbänden. Zudem dient das BBK Kunstforum der Erwachsenenbildung und der Nachwuchsförderung auf dem Gebiet der bildenden Künste. Der BBK Düsseldorf ist die regionale Berufsvertretung des BBK Bundesverbandes und vertritt die berufsständischen Interessen freischaffender bildender Künstlerinnen und Künstler gegenüber Politik und Verwaltung in der Landeshauptstadt Düsseldorf.</p><div class="well"><h4><a href="https://bbk-duesseldorf.de/kunsttermine/kulturraum-asien" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Kultur Raum Asien</a></h4>
<p>Ort: BBK Kunstforum Düsseldorf, Birkenstraße 47, 40233 Düsseldorf<br> Eröffnung: Donnerstag 17. Juli 2025, 19:00 Uhr</p>
<p>Öffnungszeiten:<br> freitags von 17.00 - 20.00 Uhr<br> samstags von 15.00 - 18.00 Uhr<br> sonntags von 15.00 - 18.00 Uhr<br> <strong>Der Eintritt ist frei!</strong></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 18:52:56 +0200</pubDate>
                        <title>AO-Drohnenshow über Düsseldorf: High-Tech-Highlight zur Rheinkirmes 2025</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/ao-drohnenshow-ueber-duesseldorf-high-tech-highlight-zur-rheinkirmes-2025-3320.html</link>
                        <description>1.000 Drohnen, 3D-Bilder und ganz viel Düsseldorf – was Besucher:innen erwartet. Die Rheinkirmes 2025 bringt ein neues Spektakel an den Himmel: Deutschlands größte AO-Drohnenshow feiert Premiere in Düsseldorf – und zwar gleich doppelt. Am 12. und 18. Juli inszeniert das Unternehmen AO Multimedia &amp; Drones über den Rheinwiesen zwei abendliche Shows mit jeweils mehr als 1.000 LED-Drohnen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Laut Veranstalter sei das ein Rekord: „Üblicherweise sind bei solchen Shows eher 200 bis 300 Drohnen im Einsatz – wir bringen über 1.000“, erklärt <strong>Marco Niedermeier, Gründer von AO Multimedia &amp; Drones</strong>.</p></blockquote><p>Die Spezialisten aus Bremen und Dubai waren bereits bei Großevents wie dem Super Bowl, dem Burj Khalifa oder dem Schlagerbooom in Kitzbühel aktiv. Jetzt machen sie Station in Düsseldorf.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 16:13:15 +0200</pubDate>
                        <title>Vive la fête! Düsseldorf feiert das größte Frankreichfest aller Zeiten</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/vive-la-fete-duesseldorf-feiert-das-groesste-frankreichfest-aller-zeiten-3317.html</link>
                        <description></description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf im Juli: Drei Tage, über 100.000 Besucher:innen und ein Fest, das Frankreich in die Stadt holt wie kein anderes. Das 23. Düsseldorfer Frankreichfest war größer, bunter und ausgelassener denn je – trotz Regenschauer am Sonntag.</p>
<p>Im Innenhof des Rathauses wurde zu französischer Live-Musik von Lisa Pariente, Marie-Flore und Maxcense getanzt und geschlemmt. Der französische Wochenmarkt am Rheinufer lockte mit Spezialitäten aus der Provence, dem Elsass oder der Bretagne – lange Schlangen inklusive. Und auf der Bühne an der Unteren Rheinwerft brachten die Breakdance-Weltmeister aus Toulouse gemeinsam mit Jugendlichen aus Düsseldorf den Asphalt zum Beben.</p>
<p>Parallel dazu rollten über 130 französische Oldtimer bei der 22. „Tour de Düsseldorf“ durch die Region. Vom Citroën von 1924 bis zum schönsten Simca-Cabrio war alles dabei. Gesamtsieger: ein Citroën ID 20 mit 400 von 400 Punkten.</p><blockquote><p>„Ein gelebtes Stück Europa“, freute sich Veranstalter <strong>Thomas Kötter von <a href="https://destination-duesseldorf.de/veranstaltungen/frankreichfest" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Destination Düsseldorf</a>. </strong></p></blockquote><p>Auch die französischen Partnerregionen waren begeistert – und wollen 2026 wiederkommen. Nächstes Frankreichfest: 3.–5. Juli 2026. On y va?</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 12:09:22 +0200</pubDate>
                        <title>Juli-Highlights im zakk: Lesungen, Musik, Debatten und Sommerabende unter freiem Himmel</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/juli-highlights-im-zakk-lesungen-musik-debatten-und-sommerabende-unter-freiem-himmel-3314.html</link>
                        <description>Der Sommer hat Düsseldorf fest im Griff – und das zakk liefert den passenden Kulturmix dazu. Ob politisch, poetisch oder musikalisch: Im Juli wird diskutiert, getanzt, gelesen und gespielt – oft draußen, oft kostenlos, immer mit Haltung und Herz. Und für alle, die gerne planen: Das große zakk-Straßenfest steigt am Sonntag, 7. September 2025 – am besten jetzt schon im Kalender vormerken.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="848" data-start="804">Das Programm im Überblick</h3>
<p><strong data-end="900" data-start="850">Dienstag, 8. Juli – XChange, Schach und Lesung</strong><br> 16:30 Uhr: XChange Düsseldorf – Theaterprojekt für alle<br> 18:00 Uhr: Gemischte Tüte mit Tischtennis, Kicker, Jonglage und Schach im Biergarten<br> 19:00 Uhr: Hannis Schachabend<br> 19:00 Uhr: Lesung „Der letzte Himmel“ von Alena Jabarine (Anmeldung erforderlich)</p>
<p><strong data-end="1184" data-start="1163">Mittwoch, 9. Juli</strong><br> 17:00 Uhr: Transformationscafé – Austausch zu Gender, Drag und Non-Binary<br> 20:00 Uhr: Lesebühne WirrVarieté mit Sandra Da Vina, Sebastian 23, Andy Strauß und weiteren</p>
<p><strong data-end="1377" data-start="1356">Freitag, 11. Juli</strong><br> 19:00 Uhr: 50+ Party mit DJ Ingwart<br> 22:00 Uhr: Rockclub mit DJ MajorTom</p>
<p><strong data-end="1476" data-start="1455">Samstag, 12. Juli</strong><br> 14:00 Uhr: Workshops zum FCK AfD Festival<br> 18:30 Uhr: FCK AfD Festival mit Omar Jatta &amp; Band, .gio, bernard., c-ouvert, Blackwater Sounds</p>
<p><strong data-end="1640" data-start="1619">Sonntag, 13. Juli</strong><br> 16:00 Uhr: Streitbar – Diskussion zum Thema Toleranz mit Gästen aus Wissenschaft und Kultur</p>
<p><strong data-end="1758" data-start="1736">Dienstag, 15. Juli</strong><br> 16:30 Uhr: XChange Düsseldorf – Theatertreffen<br> 19:00 Uhr: Spanischer Abend mit Rafael de Alcala im Biergarten</p>
<p><strong data-end="1896" data-start="1874">Mittwoch, 16. Juli</strong><br> 20:00 Uhr: Songwriterinnen-Abend mit Lukrezia Krämer und alonainthedark</p>
<p><strong data-end="1996" data-start="1972">Donnerstag, 17. Juli</strong><br> 19:00 Uhr: Philosophisches Café – Diskussion über das Böse<br> 20:00 Uhr: Konzert Bill Callahan mit Support Jerry David DeCicca</p>
<p><strong data-end="2147" data-start="2126">Freitag, 18. Juli</strong><br> 22:00 Uhr: Back to the 80s – Pop und NDW mit DJ MajorTom und DJ Jan<br> 23:00 Uhr: Subkult Klassix Klub mit DJ Alex</p>
<p><strong data-end="2286" data-start="2265">Samstag, 19. Juli</strong><br> 20:00 Uhr: Don Cabrón – Jubiläumsshow mit Aftershowparty</p>
<p><strong data-end="2368" data-start="2347">Sonntag, 20. Juli</strong><br> 20:00 Uhr: Poesieschlachtpunktacht – Poetry Slam mit Aylin Celik und Markim Pause</p>
<p><strong data-end="2476" data-start="2454">Dienstag, 22. Juli</strong><br> 19:00 Uhr: Spanischer Abend mit Los Jaranas im Biergarten</p>
<p><strong data-end="2560" data-start="2538">Mittwoch, 23. Juli</strong><br> 20:00 Uhr: Lesung „Klapper“ von Kurt Prödel, moderiert von Emily Grunert</p>
<p><strong data-end="2661" data-start="2637">Donnerstag, 24. Juli</strong><br> 19:00 Uhr: TechJustice – Diskussionsabend zur digitalen Zukunft</p>
<p><strong data-end="2750" data-start="2729">Freitag, 25. Juli</strong><br> 20:00 Uhr: Anjas Singabend – Mitsingen für alle<br> 22:00 Uhr: Disco Diamonds – 70er und 80er mit DJ Norberto Di Nero<br> 22:00 Uhr: Nineties2000 – 90er, 2000er und One-Hit-Wonder mit DJ MajorTom und DJ Chewie</p>
<p><strong data-end="2981" data-start="2960">Samstag, 26. Juli</strong><br> 17:00 Uhr: Tonnik Festival</p>
<p><strong data-end="3033" data-start="3012">Sonntag, 27. Juli</strong><br> 12:00 Uhr: Vielfalt statt Einfalt – Festival der Seebrücke Düsseldorf</p>
<p><strong data-end="3129" data-start="3107">Dienstag, 29. Juli</strong><br> 19:00 Uhr: Songslam im VierLinden Open-Air<br> 19:00 Uhr: Spanischer Abend mit Algería Kings</p>
<p><strong data-end="3246" data-start="3224">Mittwoch, 30. Juli</strong><br> 19:00 Uhr: Tango im zakk – Zuschauen, mittanzen, dabei sein<br> 19:30 Uhr: Say Their Names – Vortrag der Initiative 19. Februar Hanau im Rahmen des Edelweißpiratenfestivals</p>
<h4 data-end="3419" data-start="3224">Mehr Infos, Tickets und Änderungen bei Wetterlagen unter: <a href="http://www.zakk.de" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">www.zakk.de</a></h4>
<p><strong>Das zakk-Straßenfest findet am Sonntag, 7. September 2025 statt.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 14:28:58 +0200</pubDate>
                        <title>Opernhaus der Zukunft als herausragendes Beispiel für nachhaltiges Bauen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/opernhaus-der-zukunft-als-herausragendes-beispiel-fuer-nachhaltiges-bauen-3313.html</link>
                        <description>Der Klimawandel und Strategien des nachhaltigen Bauens standen im Mittelpunkt der 6. Ausgabe der Veranstaltungsreihe &quot;Forum Opernhaus der Zukunft&quot; der Deutschen Oper am Rhein in Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Kultur und Integration der Landeshauptstadt Düsseldorf am Mittwoch, 2. Juli.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerechnet am bislang heißesten Tag des Jahres 2025 diskutierten zahlreiche Expertinnen und Experten, wie ein neues Opernhaus in Düsseldorf gebaut werden kann, das den Herausforderungen sowohl des Klima-, als auch des gesellschaftlichen Wandels gerecht wird. Die Veranstaltung wurde unterstützt von der GROHE AG, mit der die Deutsche Oper am Rhein eineinhalb Jahre lang im Rahmen des Programms "Culture4Climate" zusammengearbeitet hatte.<br> <br> Der <strong>ARD-Wetterexperte und Wissenschaftsjournalist Karsten Schwanke</strong> betonte in seiner Keynote, dass derart extreme Temperaturen im Sommer wie am Veranstaltungstag ebenso wie extreme Niederschläge im Winter längst nicht mehr außerhalb der Norm lägen:</p><blockquote><p>"Die alten Temperaturrekorde werden derzeit pulverisiert. Die Welt verändert sich rasend schnell, es gibt kein neues Normal".</p></blockquote><p>Die Gesellschaft müsse sich dem schleunigst anpassen, indem sie beispielsweise die Planung neuer Gebäude realistisch an den zukünftig zu erwartende Wetterverhältnissen ausrichte, und nicht, wie es noch zu oft Praxis sei, an den Erfahrungswerten der Vergangenheit.</p><blockquote><p>"Sie haben die Chance in Düsseldorf, den Opernneubau als herausragendes Beispiel für nachhaltiges Bauen zu denken", so Schwanke.</p></blockquote><p>Das betonten auch Schwankes Gesprächspartnerinnen und -partner in der anschließenden Podiumsdiskussion. Dirk Baackmann (stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamtes Düsseldorf), Julia B. Bolles-Wilson, (Architektin, Mitglied der NRW Akademie der Wissenschaften und der Künste), Brian Cody (Leiter des Instituts für Gebäude und Energie der TU Graz) sowie Vanja Schneider (Moringa GmbH) diskutierten unter anderem über Möglichkeiten C02-neutralen Bauens, den Einsatz regenerativer Energien beim Betrieb neuer Gebäude und den Begriff der Nachhaltigkeit, der – da waren sich alle einig – nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale und gesellschaftspolitische Dimension habe.</p>
<p>Moderiert von <strong>Nicola Bramkamp, der Gründerin von SAVE THE WORLD e.V.</strong>, ging es immer wieder um "Utopien" für nachhaltiges Bauen und die Frage, wie diese konkret in die aktuelle Planung und den späteren Betrieb des Opernhauses der Zukunft einfließen könnten.</p><blockquote><p>"Wir haben in Düsseldorf die einmalige Chance, mit dem Opernhaus der Zukunft ein starkes Zeichen zu setzen – nicht nur für die Deutsche Oper am Rhein, sondern auch für die Clara-Schumann-Musikschule und die Musikbibliothek. Dieses Haus wird ein Ort der kulturellen Bildung, der Offenheit und der Begegnung – und darüber hinaus auch ein öffentlich zugänglicher Climate Shelter. Ein Opernhaus mit Strahlkraft, das national und mindestens europaweit Maßstäbe setzt", betont <strong>Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration der Landeshauptstadt Düsseldorf</strong>, in ihrem Schlusswort.</p></blockquote><p>Vor dem Hintergrund des sich aktuell in der zweiten Phase befindlichen internationalen Architekturwettbewerbs sei sie sicher, dass viele der skizzierten Utopien für ökologische wie soziale Nachhaltigkeit Am Wehrhahn umgesetzt werden können.</p>
<p>Darüber hinaus wurden beim <strong>6. "Forum Opernhaus der Zukunft"</strong> im Rahmen des Programms fünf kurze Pitches unter dem Motto <strong>"Innovationen für die Zukunft"</strong> präsentiert. Bernhard J. Lammers (Bejola Werke), Dr. Parisa Kloss (Smart Sylvan), Sven Urselmann (Urselmann Interior), Stephanie Rausch &amp; Lisa Bartkowiak (Rheinisch-Bergischer Kreis bzw. Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH) sowie der Künstler Jan Kamensky stellten praktische und kreative Ideen und Lösungen vor, wie im Alltag auf die Folgen des Klimawandels reagiert werden kann.</p>
<p>Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Anna Sophie-Theil, Luke Stoker (Gesang) und Dan Ratiu (Klavier).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 14:03:29 +0200</pubDate>
                        <title>Theater als Angebot für die ganze Stadt – vom erfolgreichsten Theater seit vielen Jahren</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/theater-als-angebot-fuer-die-ganze-stadt-vom-erfolgreichsten-theater-seit-vielen-jahren-3312.html</link>
                        <description>Generalintendant Wilfried Schulz kann stolz zurückblicken auf die vergangene Spielzeit: Zum einen haben 257.900 Zuschauer:innen das Düsseldorfer Schauspielhaus (Schauspiel, Junges Schauspiel und Stadt:Kollektiv) besucht. Die Auslastung der insgesamt 879 Vorstellungen und Veranstaltungen lag bei 83 %, das sind 5% mehr im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2016, als Intendant Schulz mit seinem Team die Arbeit aufnahm, „wurde der Ticketverkauf um 40 Prozent gesteigert“, sagt Chefdramaturg Robert Koall. Auslastung und Zuschauerzahlen sind der höchste Wert seit der Spielzeit 1988/89. Und Schulz Konzept zur Wirkung des Theaters ist zudem aufgegangen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von den reinen Zahlen aus ist das Schauspielhaus mit den Sparten Junges Schauspiel und Stadt:Kollektiv (früher Bürgerbühne) mit seinen 879 Vorstellungen und einer Auslastung von insgesamt 83 Prozent das erfolgreichste im deutschsprachigen Raum, so Intendant Schulz und Chefdramaturg Koall.&#160; Aber Schulz Konzept ging ja weiter: Die Frage war ja, „werden wir gebraucht in der Stadt?“, führt Schulz bei der Pressekonferenz aus. Alle drei Sparten hätten zugenommen, etwa das Junge Schauspiel mit rund 60.000 Besuchern. Aber wichtig ist Schulz: Es sei „ziemlich gut gelungen“, stapelt er tief, das Haus als Einheit zu etablieren in der Stadt. Mit seinen „to go“ Aufführungen in Kirchen und anderen Orten der Stadt oder der Öffnung des Foyers, etwa für Diskussionen oder sogar Yoga dort, ist es auch dabei gelungen, Mensch in das Theater zu locken, die sonst vielleicht eher nicht gekommen wären.&#160; Birgit Lengers vom „Stadt:Kollektiv“ erwähnt dazu auch die Workshops und die beliebte Kleidertauschbörse.</p>
<h3>Theater als Spiegel der Gesellschaft</h3>
<p>Theater, so Schulz, muss „gebraucht werden“, und er weiß, dass mit dem Kartenverkauf an Jugendliche (etwa Studierende und Azubis) ein immer größerer Teil eines jungen Publikums gewonnen wurde, zur Zeit seien es etwa 34 Prozent. Ein Erfolg, denn, so Schulz, „Ich glaube, dass Theater die Gesellschaft wiederspiegeln muss.“ Die „Verankerung in der Stadt“ wird noch weiter zunehmen, meinen Schulz und der Leiter des „Jungen Schauspiels“, Stefan Fischer-Fels, wenn dieses für die neue Spielzeit zum Central an der Worringer Straße umgezogen sind (die Eröffnung ist für den September geplant). In der vorigen Spielzeit kamen 60.000 Besucher:innen</p>
<p>Übrigens hat der vom Bildungsbürgertum bemüht als „Klamauk“ bezeichnete „Sommernachtstraum“ als lockere Liebeskomödie&#160; im Freien vor dem Schauspielhaus eine Auslastung von 100 Prozent – es wurden bereits zwei zusätzliche Aufführungen organisiert. Gegenbeispiel ist der Flop „Man muss sich Mephisto als glücklichen Menschen vorstellen“, mit 63 Prozent, wurde auch von allen großen Zeitungen verrissen.</p>
<h3>&#160;Junges Schauspiel und Stadt:Kollektiv</h3>
<p>Das Stadt:Kollektiv / ex Bürgerbühne, bei der alle mitmachen können, ist immer noch&#160; äußerst beliebt: Die Auslastung, so Birgit Lengers, liegt bei 90 Prozent . Wenn neue Inszenierungen geplant sind, bewerben sich 200 bis 300 Menschen, die als Laienschaupieler:innen &#160;mitmachen wollen.</p>
<p>Das „Junge Schauspiel“ sei in der Münsterstraßen „ein riesiger Umzugskarton“, so Fischer-Fels. Leider hätten viele Lehrer wohl Angst, die Anmeldung von Schulen ist zurück gegangen. Es scheint, als ob viele der falschen Formulieurng von der „Neutralität“ der Schulen aufsitzen (Schulen haben den Auftrag, Kinder zu mündigen und kritischen Bürgern zu erziehen).</p>
<h3>Neueröffnung am Central</h3>
<p>Das Junge Schauspiel und das Stadt:Kollektiv ziehen im Sommer um ins Central. Am 19. September ab 17 Uhr wird die neue Bühne für Beide eröffnet. Das Junge Schauspiel zeigt »Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« von James Krüss (Regie: Robert Gerloff) und das Stadt:Kollektiv startet mit »Das Floß der Medusa« nach Georg Kaiser (Regie: Fabiola Kuonen) in die Spielzeit.</p>
<p><strong>Über die Premieren in der neuen Spielzeit für das Schauspielhaus informieren wir Sie in einem Artikel in den nächsten Tagen. </strong></p>
<p>Zusätzliche Informationen unter <a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 15:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Let’s get funky: Roncalli’s Apollo Varieté feiert mit „Fresh ’n’ Funky“ das Lebensgefühl von Funk und Soul</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/lets-get-funky-roncallis-apollo-variete-feiert-mit-fresh-n-funky-das-lebensgefuehl-von-funk-und-soul-3310.html</link>
                        <description>Ab dem 1. August wird es in Roncalli’s Apollo Varieté wieder musikalisch. Mit der neuen Show „Fresh ’n’ Funky – The Soul of Music“ erwartet das Publikum eine mitreißende Hommage an Funk, Soul und R’n’B. Dabei verbindet die neueste Apollo-Produktion kraftvollen Live-Gesang, spektakuläre Artistik und nostalgischen Bühnencharme zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von den legendären Klängen der Motown-Ära über Soul-Klassiker bis hin zu aktuellen Hits – „Fresh ’n’ Funky“ zelebriert das Lebensgefühl von Funk und Soul und erweckt den Geist einer Generation, die Musikgeschichte schrieb. Zwei herausragende Stimmen begleiten die Artistik live mit Songs von James Brown, Prince, Stevie Wonder, Tina Turner, Michael Jackson bis hin zu Bruno Mars – voller Energie, Rhythmus und Lebensfreude. Inszeniert wird das musikalische Spektakel von Regisseur Stefan Huber, der nach erfolgreichen Produktionen erneut ins Apollo zurückkehrt. Auch das Bühnenbild greift das musikalische Motto auf und entführt das Publikum in einen Soul-Club der 70er-Jahre: Mit Elementen aus der Motown-Ästhetik, glitzerndem Disco-Flair und kräftigen Farben schafft es den perfekten Rahmen für eine Show, die ganz im Zeichen der Musik steht.</p><blockquote><p>„Unsere Gäste lieben musikalische Shows – mit Fresh ’n’ Funky erfüllen wir diesen Wunsch mit einer energiegeladenen Produktion, die von Gesang über Artistik bis hin zur Atmosphäre überzeugt“, sagt <strong>Vivian Paul-Roncalli, Leitung der Kreativabteilung und Stellvertreterin des Direktors</strong>. „Wir haben internationale Top-Stimmen engagiert, die unter die Haut gehen. Diese Show ist eine musikalische Hommage – man kann gar nicht anders als mitzugrooven.“</p></blockquote><h3>Internationaler Spitzengesang am Rhein</h3>
<p>Die musikalische Seele von „Fresh ’n’ Funky“ tragen drei außergewöhnliche Stimmen. Dorothea Lorene, gebürtige Amerikanerin, stand bereits mit Stars wie Chaka Khan und Jermaine Jackson auf der Bühne. Zudem tourte sie mehrmals mit Udo Jürgens. Ihre kraftvolle Soulstimme hat das Publikum von Las Vegas bis Berlin begeistert – nun bringt sie ihre Energie ins Apollo. An ihrer Seite: Koffi Missah, der charismatische Sänger aus London mit ghanaischen Wurzeln wurde mit dem Pop-Hit „Locomotion“ bekannt und glänzte als Musicaldarsteller in Produktionen wie Starlight Express und Cats. Gemeinsam sorgen sie für Gänsehautmomente. Ab Oktober sowie an ausgewählten Terminen (s. <a href="https://www.apollo-variete.com/partner-sponsoren/artisten-archiv/shondell-mims/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Website</a>) verstärkt Shondell Mims das Ensemble. Die gebürtige Amerikanerin wirkte in Filmen wie Sister Act II und Demolition Man mit und landete mit „Beach Ball“ einen Top-Ten-Hit. Als Vollblutmusikerin begeistert sie ihr Publikum mit ihrer einmaligen Stimme und emotionaler Tiefe immer wieder aufs Neue.</p>
<h3>Stepptanz, Barren-Artistik und unglaubliche Verbiegungskunst</h3>
<p>Auch artistisch bietet „Fresh ’n’ Funky“ einen hochkarätigen Cast, der internationalen Spitzenklasse mit kreativer Vielfalt vereint. Wie etwa Gildo Gomes. Der Artist ist ein Meister der Verbiegung und zählt weltweit zu den faszinierendsten Künstlern seiner Disziplin. Dabei zeigt er seine Kunst nicht nur am Boden – sondern vor allem spektakulär hoch oben an den Strapaten. Die Bartigerzz aus Frankreich bringen mit ihrer kraftvollen Barren-Performance urbane Energie und tänzerische Präzision auf die Bühne, während Kai Eikermann für die humorvolle Note sorgt. Seine skurrilen Tänze und sein unverwechselbarer Witz – allen voran sein legendärer Roboter-Tanz – bringen das Publikum zum Lachen.</p>
<p>Ein weiteres Highlight ist der neuseeländische Stepptänzer Bayley Graham. Seine Stepp-Videos gehen nicht nur auf Social Media regelmäßig viral, auch live beweist er, dass sein Genre alles andere als verstaubt ist. Marianna Mala zeigt mit ihrer sinnlichen Darbietung an den Aerial Ropes eindrucksvolle Körperkunst zwischen Schwerelosigkeit und Spannung. Für puren Nervenkitzel sorgt auch Joachim Vlerick mit seiner Rola Rola-Darbietung. Dabei balanciert der 21-jährige Artist auf einem immer höher werdenden Turm aus rotierenden Rollen und Brettern – jede Sekunde ein Balanceakt auf höchstem Niveau. Das Trio Konjowucho verblüfft gleich doppelt: Sowohl mit einer technisch höchst versierten Partnerakrobatik als auch mit einer anspruchsvollen Antipoden-Nummer demonstrieren die drei Artistinnen aus Äthiopien extreme Beweglichkeit. Bei den verschiedensten akrobatischen Figuren scheinen ihre Körper miteinander zu verschmelzen. Artistin Elena Gambi brilliert, indem sie Kugeln und Ringe durch die Luft tanzen lässt und präsentiert dabei ein faszinierendes Zusammenspiel aus Bewegung und Rhythmus. Die Apollo Dancers unter der Choreografie von Rhiannah Kitching runden mit schwungvollen Übergängen und aufsehenerregenden Kostümen die Show eindrucksvoll ab.</p>
<h3>Soulfood-Kreationen runden Gesamterlebnis ab</h3>
<p>Nicht nur auf der Bühne stimmt der Rhythmus – auch auf dem Teller wird es harmonisch. Die Apollo-Küche serviert seinen Gästen ein eigens auf die Show abgestimmtes 3-Gänge-Menü, das mit raffinierten Soulfood-Kreationen überzeugt. Zum Auftakt wird ein erfrischender „Funky Appetizer“ serviert: Dahinter verbirgt sich ein Salat aus Palmenherzen und Mango. Beim Hauptgericht „Apollo Soulfood“ haben die Gäste die Wahl zwischen einer Fleisch-, Fisch- oder vegetarischen Variante. Fleisch-Freunde genießen in Cayun Style marinierte Rindermedaillons mit Süßkartoffelwürfeln an Sourcream-Dip. Wer Fisch bevorzugt, kommt mit einem Fisch-Curry an Wildreis auf seine Kosten und wer es lieber vegetarisch mag, dem werden Veggie-Balls auf Tomatenragout an einer herzhaften Kartoffelwaffel gereicht. Den süßen Abschluss bildet das Dessert „Sweet Harmony“. Ein fruchtiges Finale aus frischem Obst mit Baiser verfeinert.</p><div class="well"><p>Tickets für <strong>„Fresh ’n’ Funky – The Soul of Music“</strong> sind <a href="https://www.apollo-variete.com/apollo-shows/fresh-n-funky/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">online</a>, über die Hotline (0211-8289090), an der Theaterkasse sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Theaterkasse ist montags, dienstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr und mittwochs bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Preise beginnen bei 21,90 Euro für Showtickets und bei 69,90 Euro für das Show &amp; Dine-Erlebnis. Vom 1. bis 24. August profitieren Kinder bis einschließlich 15 Jahre zusätzlich von der Sommerferien-Aktion „Kids for Free”: In Begleitung eines regulär zahlenden Erwachsenen erhält ein Kind freien Eintritt.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 15:52:26 +0200</pubDate>
                        <title>Filmwerkstatt Düsseldorf: &quot;Flingern-Lichtspiele&quot; Open Air-Kino 2025</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/filmwerkstatt-duesseldorf-flingern-lichtspiele-open-air-kino-2025-3300.html</link>
                        <description>Das sommerliche Open-Air-Kino in der Filmwerkstatt in Flingern, ist ein Highlight der Saison. An jedem Donnerstag und Samstag im August werden insgesamt acht Filme auf der Terrasse hinter dem Gebäude gezeigt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorführungen beginnen nach Einbruch der Dunkelheit, der Einlass ist ab 21:00 Uhr. Bequeme Klapp- und Liegestühle sowie eine Bar stehen bereit. Bei Regen finden die Vorführungen im Innenraum statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.filmwerkstatt-duesseldorf.de/" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.filmwerkstatt-duesseldorf.de</a>.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>"Flingern-Lichtspiele"</h4>
<p><strong>Filmwerkstatt Düsseldorf<br> gemeinnütziger e.V.</strong><br> Birkenstr. 47 · Im Hof<br> 40233 Düsseldor</p>
<p><strong><a href="/fileadmin/public/Redaktion/Dokumente/PDF/News/25_08_Flingern-Lichtspiele.pdf" class="link-download">Programmflyer</a></strong></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 14:25:06 +0200</pubDate>
                        <title>Ina Karr wird neue Generalintendantin der Deutschen Oper am Rhein</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/ina-karr-wird-neue-generalintendantin-der-deutschen-oper-am-rhein-3299.html</link>
                        <description>Die Deutsche Oper am Rhein schreibt Geschichte: Zum ersten Mal in ihrer fast 70-jährigen Historie wird ab der Spielzeit 2027/28 eine Frau das Amt der Generalintendantin übernehmen. Ina Karr, derzeit Intendantin des Luzerner Theaters, wurde am 24. Juni 2025 einstimmig zur Nachfolgerin von Prof. Christoph Meyer gewählt, der seinen Vertrag aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beendet hat.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1022" data-start="977">„Ein Haus der Künstlerinnen und Künstler“</h3><blockquote><p>„Ich freue mich sehr auf die Deutsche Oper am Rhein“, erklärt <strong>Ina Karr </strong>in ihrer Stellungnahme. „Mich reizt das kreative Potenzial dieser besonderen Theaterpartnerschaft Düsseldorf-Duisburg und damit die künstlerische Verbindung zweier – auf so verschiedene Weise interessante – Städte.“</p></blockquote><blockquote><p>Die künftige Intendantin betont ihre Vision eines lebendigen und zugänglichen Musiktheaters: „Musiktheater und Ballett werden für mich lebendig und attraktiv durch ein reiches Repertoire, viel Nähe zum Publikum und zur Stadt sowie vor allem durch große, brillante, selbstbewusste Ensembles: Ich sehe die DOR als Haus der Künstlerinnen und Künstler.“</p></blockquote><p>Mit Blick auf das Programm kündigt sie eine stilistische Offenheit von Barock bis zeitgenössischer Oper an. Besonders am Herzen liegt ihr „die Oper für ein junges Publikum“, die sie als gesellschaftlichen Auftrag versteht. Auch die anstehenden Bauprojekte in beiden Städten sieht Karr als „Riesenchancen für neue Perspektiven.“</p>
<h3 data-end="2036" data-start="1991">Breite Unterstützung und hohe Erwartungen</h3>
<p>Auch die politischen Entscheidungsträger zeigen sich überzeugt.</p><blockquote><p><strong>Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller</strong> sagt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Ina Karr eine erfahrene Intendantin für die zukünftige geschäftsführende Generalintendanz der Deutschen Oper am Rhein gewinnen konnten. Sie ist bestens vernetzt und verfügt über umfassende Führungskompetenzen. Wir sind uns sicher, dass sie aufgrund ihrer vielseitigen Erfahrung die Deutsche Oper am Rhein als einer der führenden Opern- und Ballettbühnen in Europa weiter etablieren wird.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Duisburgs OB und Aufsichtsratsvorsitzender Sören Link </strong>ergänzt: „Bei Ina Karr wissen wir die Deutsche Oper am Rhein in guten Händen. Ich bin überzeugt, dass sie das künstlerische Profil weiter schärfen und entwickeln wird und die DOR zukünftig unter ihrer Intendanz mit herausragenden Produktionen von sich reden macht.“</p></blockquote><h3 data-end="2924" data-start="2903">Wer ist Ina Karr?</h3>
<p>Die 1968 in Stuttgart geborene Theaterfrau hat Musik, Musikwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte studiert. Ihre Karriere führte sie über Stationen in Mannheim, Oldenburg und Mainz bis nach Luzern. Dort leitet sie seit 2021 das Luzerner Theater als Intendantin und CEO. Sie steht für Offenheit, Innovation und Nachwuchsförderung – und hat unter anderem das „Junge Luzerner Theater“ gegründet. Ihre künstlerische Handschrift zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit renommierten Regisseurinnen und Komponistinnen sowie in preisgekrönten Produktionen.</p>
<p>Bis zu ihrem Amtsantritt 2027 wird die DOR weiterhin interimistisch von Alexandra Stampler-Brown und Marwin Wendt geleitet. Ina Karrs Bestellung erfolgte auf Vorschlag einer hochkarätig besetzten Findungskommission.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4 data-end="3709" data-start="3494">Hintergrund</h4>
<p><strong>Die <a href="https://www.operamrhein.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Deutsche Oper am Rhein</a> Düsseldorf Duisburg gGmbH ist eine<br> Theatergemeinschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg</strong>, die auf eine lange<br> Tradition der Zusammenarbeit zwischen den beiden Großstädten<br> zurückblicken kann. Seit ihrer Gründung 1956 zählt sie zu den großen<br> Opernhäusern Deutschlands. Durch ihr hochrangiges Solistenensemble, den<br> Chor sowie die national wie international gefeierte Compagnie Ballett am<br> Rhein hat sie sich zu einer der ersten Adressen für Musiktheater und Tanz in<br> Europa entwickelt.</p>
<p><br> An den beiden Spielorten, dem Opernhaus Düsseldorf und dem Theater<br> Duisburg, die insgesamt rund 2.400 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz<br> bieten, können jährlich über 280 Veranstaltungen angeboten werden. Sie<br> umfassen Oper und Operette, Ballett, zeitgenössische Musiktheater-<br> Produktionen und Repertoire für junges Publikum, dazu kommen<br> Galakonzerte und zahlreiche Sonderveranstaltungen und Rahmenprogramme.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 16:24:10 +0200</pubDate>
                        <title>Jyeuhair - Französischer Rap zu Gast im zakk in Düsseldorf </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/jyeuhair-franzoesischer-rap-zu-gast-im-zakk-in-duesseldorf-3298.html</link>
                        <description>Auch in diesem Jahr lädt das Institut français Nordrhein-Westfalen im Rahmen seines Schulprojekts zu einem besonderen musikalischen Highlight ein: Am 30. Juni 2025 wird der aufstrebende französische Rapper Jyeuhair sein erstes Konzert in Deutschland im Zakk Düsseldorf geben. Ein Event für Musikfans und Freunde der frankophonen Kultur, das man nicht verpassen sollte. Der Abend steht ganz im Zeichen des immer beliebteren Internet-Teamwettbewerbs, der jährlich rund um den Deutsch-Französischen Tag stattfindet – ein Rekord in diesem Jahr mit über 50 000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Jyeuhair – Der neue Stern am französischen Rap-Himmel&#160;</h3>
<p>Jyeuhair, ein Künstler mit franko-madagassischen Wurzeln, ist eine der spannendsten Stimmen der französischen Rap-Szene. Seine Musik spiegelt eine vielschichtige Identität wider, beeinflusst von Stationen wie Französisch Guayana, Marseille, Djibouti und Madagaskar. Nach seinem Auftritt in der erfolgreichen Netflix-Serie Nouvelle École (Rhythm and Flow) und der Veröffentlichung seines Debütalbums MYLNUI im November 2024 feiert er mit seiner Sommer-Tour durch Frankreich große Erfolge.</p>
<p>Sein Konzert im Zakk Düsseldorf ist ein exklusives Deutschland-Debüt, eingebettet in eine Reihe ausverkaufter Shows in Frankreich – darunter ein geplanter Auftritt im legendären Olympia in Paris zum Jahresende.</p><div class="well"><h4>Exklusives Konzert des französischen Rappers Jyeuhair&#160;</h4>
<p>Wo: Zakk Düsseldorf&#160;</p>
<p>Wann: 30. Juni 2025</p>
<p>zakk, Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf</p>
<p>Einlass: 19:00, Beginn: 20:00&#160;<br> VVK: 10€ / AK: 14€&#160;<br> Tickets: <a href="https://ba05q.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1eQvHSHqWdl2oh4/eVhqqbDMxeBQ" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.zakk.de</a>&#160;</p></div><p>präsentiert vom Institut français Nordrhein-Westfalen. &#160;</p>
<p>Unterstützt von der Targobank, WDR Cosmo, Eurostar, 25hours und dem Zakk.&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 16:44:05 +0200</pubDate>
                        <title>Aliens am Hauptbahnhof? &quot;Loving The Aliens&quot; feiert Premiere am FFT Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/aliens-am-hauptbahnhof-loving-the-aliens-feiert-premiere-am-fft-duesseldorf-3297.html</link>
                        <description>Was passiert, wenn Menschen auf Außerirdische treffen? Diese Frage stellt sich das Düsseldorfer Duo Kathrin Spaniol und Morgan Nardi – nicht in einem Sci-Fi-Film, sondern live auf der Bühne des FFT Düsseldorf. Ihre neue Produktion „Loving The Aliens“ startet am Donnerstag, 26. Juni um 20 Uhr direkt am Konrad-Adenauer-Platz. Und sie nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise – zwischen Vorstellungskraft, Fremdheit und der Frage, wer eigentlich für die Menschheit spricht.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h4 data-end="1514" data-start="963">Zwischen Weltraum und Wirklichkeit</h4>
<p>Aliens kennt man aus Filmen, Serien, Verschwörungstheorien. Doch Kathrin Spaniol und Morgan Nardi gehen einen anderen Weg: Ihre Performance beginnt draußen, vor dem FFT, als eine Art Vorbereitung auf einen hypothetischen Erstkontakt. Dann wechseln Publikum und Perspektive – hinein in einen immersiven Raum, der zwischen Irritation, Erkenntnis und Neugier pendelt. Die Bühne wird zur Begegnungszone, die nicht nur Fragen stellt, sondern auch Spiegel ist: Was sehen wir im vermeintlich Fremden über uns selbst?</p>
<p><br> <strong>„Loving The Aliens“ </strong>ist keine Science-Fiction – sondern ein hochaktuelles Gedankenspiel über Macht, Menschlichkeit und das Andere. Wer mitdenkt, miterlebt und mitfühlt, ist herzlich eingeladen. Auch wenn der erste Kontakt (noch) ausbleibt – die Begegnung mit sich selbst ist garantiert.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p><strong>Loving The Aliens&#160;</strong><br> FFT Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf<br> Donnerstag, 26. Juni, 20 Uhr (Premiere)<br> Weitere Vorstellungen: Freitag, 27. Juni, 20 Uhr und Samstag, 28. Juni, 19 Uhr<br> Eintritt: 19 Euro / ermäßigt 11 Euro<br> Tickets und Infos: <a href="https://www.fft-duesseldorf.de/de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">fft-duesseldorf.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:49:50 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;future&quot;: BBK Düsseldorf zeigt Träume, Ideale und Utopien für die Zukunft der Kunst</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/future-bbk-duesseldorf-zeigt-traeume-ideale-und-utopien-fuer-die-zukunft-der-kunst-3296.html</link>
                        <description>&quot;future&quot; ist der Titel der neuen Ausstellung, zu der das BBK Kunstforum in Düsseldorf-Flingern vom 27. Juni bis 13. Juli 2025 einlädt. Zentraler Bestandteil der Ausstellung ist die Suche nach einer Antwort auf die Frage „Was wird die Zukunft der Kunst sein.“ Auch ungewöhnliche Arbeiten mit Bezug zum Thema waren ausdrücklich erwünscht, einschließlich der Nutzung von KI. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 26. Juni 2025 um 19:00 Uhr.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das in Köln ansässige Rheingold Markforschungsinstitut hat im Jahre 2021 eine Studie zum Stimmungs- und Zukunftsbild in Deutschland angefertigt. Das Ergebnis der Studie ist alarmierend: Zwei Drittel der Deutschen schauen ängstlich in die Zukunft. Was diese Aussagen im Kleinen, für den Einzelnen oder eine Familie, eine Partnerschaft bedeutet, mag sich jeder selbst fragen. Dramatisch hingegen sind die Auswirkungen auf die Gesellschaft, es droht eine<strong> „Krise der sozialen Imagination“</strong>.</p>
<p>Hinter dem Begriff <strong>„social imagination“ </strong>verbirgt sich die Vorstellung, dass eine Gesellschaft ein positives Zukunftsbild von sich entwickelt, dass Wünsche, Ideale, Ziele gemeinschaftlich entwickelt und realisiert werden. Eine Gesellschaft, die nur aus Angsthasen besteht, wird keine positive Vision der Zukunft hervorbringen.</p>
<p>Umso wichtiger wird der Beitrag, den die Kunst, den Künstlerinnen und Künstler der Gesellschaft geben können. Das wollen wir in der Ausstellung „future“ herausfinden.</p><blockquote><p>Wie wird Kunst in der Zukunft aussehen? Was wird uns morgen inspirieren? Welche Formen, Themen, Medien oder Räume werden wir erforschen? Welche Rolle werden wir Künstler zukünftig einnehmen? Und: Was macht Kunst in einer Zeit, die sich ständig verändert?</p></blockquote><p>Ob poetisch, politisch, spekulativ oder ganz konkret – die Vielfalt künstlerischer Perspektiven soll in dieser Ausstellung präsentiert werden. Die Zukunft hat keinen festen Rahmen. Sie beginnt vielleicht schon heute – mit einem Gedanken, einem Zweifel, einer Idee.</p>
<p><strong>Das <a href="https://bbk-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">BBK Kunstforum</a> wurde 1971 als Kulturwerk des BBK Düsseldorf gegründet.</strong> Der gemeinnützige Verein ist Ausstellungsort für seine Mitglieder und pflegt darüber hinaus den Austausch mit überregionalen Kunstvereinen und BBK-Verbänden. Zudem dient das BBK Kunstforum der Erwachsenenbildung und der Nachwuchsförderung auf dem Gebiet der bildenden Künste. Der BBK Düsseldorf ist die regionale Berufsvertretung des BBK Bundesverbandes und vertritt die berufsständischen Interessen freischaffender bildender Künstlerinnen und Künstler gegenüber Politik und Verwaltung in der Landeshauptstadt Düsseldorf.<br> &#160;</p><div class="well"><h4>"future"</h4>
<p><strong>Ort:</strong> BBK Kunstforum Düsseldorf, Birkenstraße 47, 40233 Düsseldorf<br> <strong>Eröffnung:</strong> Donnerstag 26. Juni 2025, 19:00 Uhr</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong><br> freitags von 17.00 - 20.00 Uhr<br> samstags von 15.00 - 18.00 Uhr<br> sonntags von 15.00 - 18.00 Uhr<br> <strong>Der Eintritt ist frei!</strong></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 14:49:21 +0200</pubDate>
                        <title>Anabel Jujol bei DIE GROSSE: Zwischen Neurodiversität und Illusion</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/anabel-jujol-bei-die-grosse-zwischen-neurodiversitaet-und-illusion-3295.html</link>
                        <description>Mit ihren fein nuancierten Bleistiftarbeiten und impulsiven Collagen gehört die Essener Künstlerin Anabel Jujol zu den diesjährigen Teilnehmer*innen der „Großen Kunstausstellung NRW Düsseldorf“, kurz DIE GROSSE. Außer Jujol nehmen noch sechs weitere Künstler*innen aus Essen teil. Die Ausstellung findet vom 29. Juni bis 3. August 2025 im Kunstpalast, im NRW-Forum und im Außenbereich des Düsseldorfer Ehrenhofs statt. Seit Samstag werden die Kunstwerke angeliefert und gehängt. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst als Spurensuche der Identität</h3>
<p>Anabel Jujol, 1966 als Kind holländischer und spanischer Einwanderer geboren, lebt und arbeitet in Essen. Seit über 20 Jahren verbindet sie in ihrer Kunst biografische Fragestellungen mit gesellschaftlichen Themen. Ein Schwerpunkt ist ihr fortlaufender Zyklus „Das 5. Geschlecht“: In filigranen Zeichnungen auf Hahnemühle-Papier untersucht sie die Konstruktion von Geschlecht aus einer persönlichen Perspektive. Eine dieser Arbeiten – ein Diptychon – wird sie bei DIE GROSSE zeigen. Ihre Arbeiten verknüpfen sehr persönliche Aspekte von Neurodiversität, Autismus und Non-Binarität mit einer eigenen, strengen Formsprache.</p><blockquote><p>„Ich weiß erst seit acht Wochen, dass ich Autistin bin. Das erklärt den blinden Fleck in meinem Gehirn. Deshalb erscheint mir alles konstruiert erscheint – mein Geschlecht, mein Körper, meine Kunst“, so <strong>Anabel Jujol</strong>.</p></blockquote><p>Mit Bleistift, Collagen und Aquarellen bewegt sich Jujols Werk zwischen konzentrierter Präzision und spontaner Überlagerung. Während ihre Zeichnungen eine neue Textur entwickeln, die an Haut und feine Äderchen erinnert, entstehen manche Collagen in nur wenigen Minuten – ein Ventil für ihr hyperaktives Denken.</p>
<h3>DIE GROSSE – Spiegel der Region</h3>
<p>Seit 1902 ist DIE GROSSE die bedeutendste von Künstler*innen selbst organisierte Verkaufsausstellung im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr werden rund 184 Künstler*innen mit insgesamt ca. 350 Arbeiten aus Malerei, Fotografie, Grafik, Bildhauerei, Installation und Video vertreten sein. Ein Teil der Werke wird im Außenbereich des Ehrenhofs präsentiert.</p>
<p>Im vergangenen Jahr zählte DIE GROSSE fast 15.000 Besucher*innen. Neben großen Formaten finden Kunstinteressierte auch im Bereich „Kleines Format“ Originale zu erschwinglichen Preisen. Die Erlöse fließen direkt an die Kunstschaffenden und sichern die unabhängige Organisation der Ausstellung.</p>
<p>Die Eröffnungsfeier von DIE GROSSE findet am 28. Juni 2025&#160;vor dem Eingang des Kunstpalastes Düsseldorf statt. Geführte Rundgänge für Unternehmen, Vereine und private Gruppen können unter&#160;<a href="http://www.diegrosse.de/fuehrungen" target="_blank" rel="noreferrer">www.diegrosse.de/fuehrungen</a>gebucht werden.</p>
<p>Mehr zum Thema:&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/die-grosse-2025-es-geht-los-3294.html" target="_blank" class="link-external-blank">DIE GROSSE 2025: Es geht los</a></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p><strong>Anabel Jujol</strong> wurde 1966 in Deutschland als Kind holländischer und spanischer Einwanderer geboren und lebt heute in Essen. Nach einem späten Studium an der Freien Akademie der Künste Essen, das sie als Meisterschülerin mit „besonderem Erfolg“ abschloss, widmet sie sich seit über zwei Jahrzehnten der Kunst. Ihr Schwerpunkt liegt auf Zeichnung, Collage und Aquarellarbeiten, in denen sie Themen wie Neurodiversität, Non-Binarität und Identität verarbeitet. Besonders bekannt ist Jujol für ihren fortlaufenden Zyklus „Das 5. Geschlecht“, in dem sie mit einer eigenen Taxonomie die Konstruktion von Körper und Geschlecht hinterfragt. Stilistisch verbindet sie präzise, illusionistische Abstraktion mit spontanen, impulsiven Momenten. Ihre Arbeiten wurden bereits in Deutschland und Spanien ausgestellt und mehrfach ausgezeichnet. In diesem Jahr nimmt sie zum dritten Mal an DIE GROSSE &#160;teil.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 14:39:22 +0200</pubDate>
                        <title>DIE GROSSE 2025: Es geht los</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/die-grosse-2025-es-geht-los-3294.html</link>
                        <description>Wenn „Big Willi“ im Januar die Yachten für die boot Düsseldorf aus dem Rhein hievt, weiß jeder: In Düsseldorf bewegt sich was. Jetzt, mitten im Sommer, hebt ein ganz anderer Kraftakt an: Am Samstag haben die ersten Künstler*innen ihre Werke für DIE GROSSE 2025 angeliefert, darunter auch großformatige Bilder, Fotos und Skulpturen. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mitten im Getümmel vor dem Kunstpalast steht Emmanuel Mir, im zweiten Jahr Ausstellungsleiter der Kunstausstellung. Sein Ziel: Alte Techniken, neue Medien und verschiedene Generationen so zusammenzubringen, dass sie miteinander und mit dem Publikum in einen Dialog treten.</p>
<h3>Mediale Vielfalt, neu interpretiert</h3>
<p>Was ist neu in diesem Jahr? „Junge Künstler*innen unter 40 Jahren greifen vermehrt zu Materialien, die lange Zeit als ‚angewandte Kunst‘, Dekoration oder gar ‚Hausfrauenkunst‘ belächelt wurden“, hat <strong>Mir</strong> bei den eingereichten Arbeiten beobachtet. Keramiken, Tapeten, Stoff und selbst gewebte Textilien sind zurück im Ausstellungsraum. Dabei geht es nicht um Nostalgie, sondern um eine bewusste Neubewertung: Das vermeintlich Dekorative wird politisch, experimentell und trägt dazu bei, die Grenze zwischen angewandter und autonomer Kunst zu verschieben. Emmanuel Mir sieht sich beim Aufbau und bei der Hängung in der Rolle eines Moderators. Statt kuratorischer Konzepte sind ihm die Korrespondenzen zwischen den Kunstwerken wichtig. Fotos neben Malerei, Installationen mit Zeichnungen oder Abstraktes und Gegenständliches treten in einen fruchtbaren Dialog. So entstehen mediale Reibungsflächen, die Lust auf Entdeckung machen.</p>
<p>Auch thematisch greift&#160;DIE GROSSE&#160;aktuelle Diskurse auf.</p><blockquote><p>„Viele Werke kreisen um Fragen von Identität und Selbstinszenierung. Porträts sind stark vertreten und zeigen, wie differenziert heute Identität verhandelt wird: zwischen Selbstbestimmung, sozialer Rolle und künstlerischem Kommentar“, erklärt der Ausstellungsleiter.</p></blockquote><div class="well"><p>Seit 1902 ist DIE GROSSE die bedeutendste von Künstlerinnen selbst organisierte Verkaufsausstellung im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr werden rund 184 Künstler*innen mit insgesamt ca. 350 Arbeiten aus Malerei, Fotografie, Grafik, Bildhauerei, Installation und Video vertreten sein. Ein Teil der Werke wird im Außenbereich des Ehrenhofs präsentiert.</p></div><p>Die Eröffnungsfeier von DIE GROSSE findet am&#160;28. Juni 2025&#160;vor dem Eingang des Kunstpalastes Düsseldorf statt. Geführte Rundgänge für Unternehmen, Vereine und private Gruppen können unter&#160;<a href="http://www.diegrosse.de/fuehrungen" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.diegrosse.de/fuehrungen</a>&#160;gebucht werden.</p>
<p>Mehr zum Thema:&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/anabel-jujol-bei-die-grosse-zwischen-neurodiversitaet-und-illusion-3295.html" target="_blank" class="link-external-blank">Anabel Jujol bei DIE GROSSE: Zwischen Neurodiversität und Illusion</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 16:49:16 +0200</pubDate>
                        <title>Kunst, aber anders: Der Grumpy Guide mischt den Kunstpalast auf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kunst-aber-anders-der-grumpy-guide-mischt-den-kunstpalast-auf-3285.html</link>
                        <description>Mürrisch, überheblich und gnadenlos ehrlich – so geht es jetzt durch die Sammlung des Kunstpalasts. Ab sofort mischt der „Grumpy Guide“ das Vermittlungsprogramm auf. Statt höflicher Erläuterungen gibt’s hier scharfe Kommentare und gnadenlose Wissensabfragen. Eine Einladung zum Lachen – und zum Nachdenken über unseren Umgang mit Kunst.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was zunächst wie ein schlechter Tag eines Museumsguides klingt, ist in Wahrheit ein ganz bewusst gesetzter Perspektivwechsel:</p><blockquote><p>„Gerade in einer Branche, die sich oft sehr ernst nimmt, setzen wir hier auf Humor und Selbstironie“, erklärt <strong>Generaldirektor Felix Krämer</strong>.&#160;&#160;Der Grumpy Guide spricht all jene an, „die sich nicht mit Hochkultur-Klischees identifizieren, aber trotzdem neugierig auf Kunst sind“.</p></blockquote><p>Hinter der Figur steckt der Düsseldorfer Künstler <strong>Carl Brandi</strong> (*1991), der gemeinsam mit der Kulturellen Bildung des Kunstpalasts ein Format entwickelt hat, das an schlecht gelaunte Kellner in Kultrestaurants erinnert – nur eben im Museum. Gespielt wird der grimmige Kunstvermittler vom Performer Joseph Langelinck, der sich als Nachfahre eines einstigen Direktors der Gemäldegalerie ausgibt und sein Publikum ebenso rüde wie kenntnisreich durch die Kunstgeschichte hetzt.</p>
<p>Mal eilt er im Schnelldurchlauf durch Jahrhunderte, mal verliert er sich minutenlang in Details. Dabei gibt’s kein Pardon: Wer die Ismen der Kunstgeschichte nicht draufhat, wird mit süffisanter Kritik überschüttet.</p><blockquote><p>„Selten wurde bei einer unserer Veranstaltungen so viel gelacht“ berichtet <strong>Alina Fuchte von der Kulturellen Bildung</strong>.</p></blockquote><p>Und das mit Anspruch: Denn trotz – oder gerade wegen – der grantelnden Tonlage vermittelt der Grumpy Guide fundiertes Wissen auf unkonventionelle Weise.</p>
<p>Nach der restlos ausverkauften Premiere im Mai gibt es nun neue Termine. Die 60-minütigen Führungen sind auf 25 Personen begrenzt – und ein echtes Highlight im Ehrenhof. Wer sich traut, bucht schnell. Und zieht sich besser warm an.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p><strong>Termine und Tickets:</strong><br> Samstag, 19.7. / 16.8. / 6.9. / 18.10. / 15.11. / 13.12. jeweils um 16 Uhr<br> Donnerstag, 23.10. / 20.11. / 11.12. jeweils um 18.30 Uhr<br> Tickets über <a href="http://www.kunstpalast.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.kunstpalast.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 14:46:18 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf Jazz Trio feat. Hendrik Meurkens im Maxhaus</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-jazz-trio-feat-hendrik-meurkens-im-maxhaus-3282.html</link>
                        <description>Das Maxhaus lädt am Donnerstag, den 12. Juni um 20:00 Uhr wieder zu einem besonderen Jazz-Abend ein: Das Düsseldorf Jazz Trio, bestehend aus Walfried Böcker (Bass), Martin Sasse (Piano) und Joost van Schaik (Schlagzeug), trifft auf den international gefeierten Musiker Hendrik Meurkens (Mundharmonika).</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Meurkens, bekannt für sein virtuoses Spiel auf der Mundharmonika und dem Vibraphon, begann seine Karriere als Vibraphon-Spieler in Deutschland und brachte sich autodidaktisch das Spiel der Mundharmonika bei. Seine musikalische Reise führte ihn von Europa über Brasilien bis nach New York, wo er seit 1992 lebt und arbeitet. Mit zahlreichen von Kritikern gelobten CDs und namhaften Kooperationen hat er sich als eine zentrale Figur der internationalen Jazzszene etabliert.</p>
<p>Das Düsseldorf Jazz Trio ist seit Jahren eine feste Größe der Maxhaus Jazz Konzertreihe. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung und ihrem feinen Gespür für Klang und Dynamik gelingt es ihm immer wieder, musikalische Gäste auf besondere Weise zu begleiten. Das Trio konzertiert viermal im Jahr im Maxhaus mit wechselnden featuring-Gästen.</p>
<p>Das Konzert beginnt um 20 Uhr und der Eintritt beträgt 20 Euro (erm. 16 Euro). Informationen und Reservierungen sind im Foyer des Maxhauses, unter <a href="mailto:eintrittskarten@maxhaus.de">eintrittskarten@maxhaus.de</a> oder telefonisch unter <a href="tel:00492119010252">0211-90 10 252</a> erhältlich.</p><div class="well"><h4>Düsseldorf Jazz Trio feat. Hendrik Meurkens – Maxhaus Jazz</h4>
<p><a href="https://www.maxhaus.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Maxhaus</a> – Katholisches Stadthaus in Düsseldorf, Schulstr. 11, 40213 Düsseldorf</p>
<p>Donnerstag, 12.06.2025, 20 Uhr</p>
<p>20 Euro (erm. 16 Euro)</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 10:23:00 +0200</pubDate>
                        <title>Das Lovebird Festival kehrt zurück – bunter, klangvoller und inspirierender denn je! </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/das-lovebird-festival-kehrt-zurueck-bunter-klangvoller-und-inspirierender-denn-je-3227.html</link>
                        <description>Vom 5. bis 8. Juni 2025 verwandelt sich Düsseldorf wieder in ein vibrierendes Gesamtkunstwerk. Das Lovebird Festival bringt Musik, Literatur, Film und Diskurs an ganz unterschiedliche Orte – und verbindet dabei Generationen, Genres und Menschen. Ob Jazz oder Soul, Electro oder Indie, ob Lesung oder Film, ob Diskussion oder Clubkonzert: Das Lovebird Festival steht für Vielfalt, kreative Freiheit und kulturelle Offenheit. Und wie sein Namensgeber – der Lovebird, Symbol für Toleranz und friedliches Miteinander – feiert das Festival genau das: gemeinsames Erleben über Stilrichtungen und Altersgrenzen hinweg.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein spannendes Line-up – unter anderem das <strong>Omer Klein Trio, Kessoncoda, Theo Croker, Shuteen Erdenebaatar Quartet, Flying Spirits, The Winston Brothers und das Louis Matute Large Ensemble</strong>. Aber das ist längst nicht alles: Neben den Konzerten warten Programmpunkte wie das Musikalische Poesiealbum, spannende Panels, die Lesung „Gute Nacht Harry – Jazz trifft auf Heine Texte“, eine Musikführung durch die Stadt sowie der Film „KÖLN 75“auf neugierige Besucher:innen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h5>Program 2025: <a href="https://www.lovebird-festival.de/2025" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.lovebird-festival.de/2025</a></h5></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 May 2025 17:49:35 +0200</pubDate>
                        <title>Premierenlesung in Düsseldorf: Bettina Lausen stellt ihren neuen Roman „Neue Zeiten auf der Kö – Die Fotografin“ vor</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/premierenlesung-in-duesseldorf-bettina-lausen-stellt-ihren-neuen-roman-neue-zeiten-auf-der-koe-die-fotografin-vor-3281.html</link>
                        <description>Wir schreiben das Jahr 1953: Kellnerinnen in Schürzen, Tea Cakes auf dem Tablett, im Hintergrund läuft &quot;She wears red feathers&quot;. Im Lyons Corner House in London träumt die junge Jüdin Zuria von einer Zukunft als Modefotografin – und von einem Heiratsantrag. So beginnt Bettina Lausens neuer Roman &quot;Neue Zeiten auf der Kö – Die Fotografin&quot;. Der Auftakt weckt sofort Bilder, Atmosphäre, Neugier – und Lust auf mehr. Wer weiterlesen will, kann nicht nur zum Buch greifen, sondern auch zur Lesung kommen: Am Dienstag, 4. Juni 2025 stellt Bettina Lausen ihr neues Werk live in Düsseldorf vor – bei Bolland &amp; Böttcher in der Rethelstraße 121.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Roman führt ins Düsseldorf der 1950er Jahre: Die junge Jüdin Zuria lebt in London und träumt von einer Karriere als Modefotografin. Als sie erfährt, dass ihre totgeglaubte Schwester Jalda noch lebt, kehrt sie zurück in ihre alte Heimat – in eine Stadt zwischen Vergangenheit und Aufbruch. Die Geschichte spielt unter anderem auf der Königsallee, im Schloss Benrath und an der Oberkasseler Brücke. Auch reale Ereignisse wie eine Hutparade oder ein Schiffsunglück wurden verarbeitet.</p>
<p>Bettina Lausen hat für ihren Roman umfassend recherchiert, unter anderem im Stadtarchiv und in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf. Das Buch ist auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bands lesbar.</p>
<p>Gleichzeitig stellt der Roman gesellschaftlich relevante Fragen: Wie geht eine Stadt mit ihrer Vergangenheit um? Was bedeutet jüdische Erinnerungskultur im Alltag? Und wie fühlt es sich an, als Frau zwischen Konvention und Neuanfang zu leben?</p>
<p>&#160;</p><blockquote data-end="2282" data-start="2142"><p><em data-end="2282" data-start="2144">„Mit "Die Fotografin‘"erinnert Bettina Lausen daran, wie wichtig es ist, Geschichte sichtbar zu machen – ohne Pathos, aber mit Haltung.“</em></p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 May 2025 11:55:39 +0200</pubDate>
                        <title>Lesung von Tschief in Düsseldorf: 25hours Hotel Das Tour lädt zum Zuhören ein</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/lesung-von-tschief-in-duesseldorf-25hours-hotel-das-tour-laedt-zum-zuhoeren-ein-3280.html</link>
                        <description>Herzschmerz, Heilung und Handschrift in Großbuchstaben: Wer Sebastian Becker alias Tschief auf Instagram folgt, kennt seine poetischen Texte zwischen Tiefgang und Alltagsgefühl. Am 8. Juni kommt der Autor und Künstler nach Düsseldorf – im Rahmen seiner ersten Lesereise, organisiert von 25hours Hotels. Gelesen wird ab 13 Uhr im The Paris Club Bar, hoch über der Stadt, mit Ausblick und Atmosphäre. Der Eintritt ist kostenlos.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Texte, die Tschief liest, stammen aus seinem geplanten Debütroman (2026) und seinem bereits erschienenen Gedichtband <em data-end="1003" data-start="971">„Was ich mal geschrieben habe“</em>. Es geht um Liebe und Trennung, um Verlust und Neustart – und um das, was viele fühlen, aber selten laut sagen.</p>
<p>&#160;</p><blockquote data-end="1361" data-start="1119"><p>„Tschiefs Arbeit ist nahbar, reflektiert – und in Zeiten von Bad News wichtiger denn je. Die 25hours Hotels verstehen sich als Orte des Zusammenkommens, des Austauschs und der Inspiration. “, sagt <strong>Richard Lohs, Brand &amp; Marketing Manager bei 25hours Hotels</strong>.&#160;</p>
<p>„Lesen ist schön, zuhören ebenso – so wird die Lesetour mit Tschief zu einem wunderbaren Happening, das Menschen verbindet, Gespräche anstößt und Kunst erlebbar macht.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 26 May 2025 10:41:46 +0200</pubDate>
                        <title>Japan-Tag Düsseldorf/NRW 2025: Rund 380.000 Besucherinnen und Besucher feierten ein Fest der japanischen Kultur und Begegnung in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/japan-tag-duesseldorf-nrw-2025-rund-380000-besucherinnen-und-besucher-feierten-ein-fest-der-japanischen-kultur-und-begegnung-in-duesseldorf-3276.html</link>
                        <description>Der 22. Japan-Tag Düsseldorf/NRW war erneut ein voller Erfolg: Trotz des wechselhaften Wetters sind rund 380.000 Besucherinnen und Besucher am 24. Mai aus dem In- und Ausland in die Düsseldorfer Innenstadt gereist, um das japanische Kultur- und Begegnungsfest zu feiern. Der Regen hat der ausgelassenen Stimmung aber keinen Abbruch getan. Zwischen Reuterkaserne und Landtagswiese haben den ganzen Tag einzigartige kulturelle Highlights, von traditionellen japanischen Künsten über moderne Popkultur bis hin zu sportlichen Aktivitäten, für Begeisterung gesorgt. Zudem bot der Japan-Tag auch in diesem Jahr eine beeindruckende Vielfalt an japanischen Speisen. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die japanische J-Rock-Band ReaL hat mit einer beeindruckenden Performance für einen großartigen Programm-Abschluss auf der Hauptbühne auf dem Burgplatz gesorgt. Das japanische Feuerwerk, dieses Jahr unter dem Motto <strong>„Japan erkunden – Ein Nachthimmel voller Magie“</strong>,&#160;hat den 22. Japan-Tag perfekt abgerundet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 25 May 2025 07:30:03 +0200</pubDate>
                        <title>Shakespeares Sommernachtstraum als wundervolle Komödie mit herausragenden Schauspieler*innen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/shakespeares-sommernachtstraum-als-wundervolle-komoedie-mit-herausragenden-schauspielerinnen-3275.html</link>
                        <description>Diese Komödie bringt große Schauspielkunst. Das Publikum kann lachen, sich freuen, mit den Schauspieler*innen mitzittern, kann sie bewundern.  Eine Shakespeare-Komödie eben. Nein: Ein wundervoller Sommernachtstraum, der sogar den kalten Wind vor dem Schauspielhaus vergessen lässt, weil Regisseur Stas Zhyrkov und sein Dramaturg David Benjamin Brückel den Sommernachtstraum gekonnt auf das wesentliche einer Komödie gekürzt haben. Und weil etliche Schauspieler und Schauspielerinnen außergewöhnliches auf die Open-Air Bühne bringen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aber von Anfang an: Chefdramaturg Robert Koall begrüßt das Publikum zur&#160; fünften Open-Air&#160; Inszenierung – und drei ist in Düsseldorf&#160; bereits eine Tradition. Koall teilt dem verehrten Publikum mit, dass der beliebte Schauspieler Kilian Ponert, der den „Zettel“ spiele, vor vier Tagen gestürzt, sich verletzt habe. Und für ihn eingesprungen, sagt Koall, „ich weiß nicht wie er das geschafft hat in den drei Tagen“, sei&#160; Alexander Wanat. Oh je, denken sich manche, drei Tage für die Rolle … Vorweg gesagt: Der 33-jährige Düsseldorfer Alexander Wanat, der bei der berühmten Schauspielschule Ernst Busch studierte,&#160; hat es geschafft, und wie.</p>
<p>Der Sommernachtstraum ist eine der bekanntesten Stücke Shakespeares. Zhyrkov geht es &#160;um den Kern, die Irrungen und Wirrungen bei der Liebe zwischen zwei Paaren in Athen, und das verlegt der Regisseur wie schon zu Shakespeares Zeiten auf einen Rummelplatz mit „Love Tunnel“ und bunter Kulisse (Bühne Paulina Barreiro). Theseus will am Hof von Athen Hippolyta heiraten, die Königin der Amazonen. Auftritt also beide in einem Kettcar mit Schwanenaufbau. Und Pauline Kästner als schwer verkaterte Hyppolyta reizt als erste die Lachmuskeln, wenn sie den Flachmann Nummer 1 aus dem Stiefel zieht und ihr Cocktailglas füllt, dann Flachmann Nr. 2 aus dem Strumpfband, und Flachmann Nr.3 aus dem Korsett. Pauline Kästner singt „rrrrrun for your life“, und dieser Einstieg macht die Inszenierung von Stas Zhyrkov deutlich: Dieser Sommernachtsraum „Open Air“ ist eine&#160; lustige Komödie mit (sehr gelungenem) Gesang. Und einer ausgezeichneten Live-Band.</p>
<p>Schon tobt wütend Blanka Winkler („fick dich ins Knie, Demetrius“) über die Bühne. Und wenn ihnen später der Chef der Theatertruppe mit grauen Haaren und Brille irgendwie bekannt vorkommt – auch das ist Blanka Winkler.</p>
<p>Und wo schon Pauline Kästner als Hyppolyta und Titania, Jonas Friedrich Leonhardi als Theseus und Oberon überzeugen, die Schauspielschüler*innen als junge Paare&#160; überzeugen, geht es weiter mit der Schauspielkunst:</p>
<h3>Mitreißende Sophie Stockinger als Puck</h3>
<p>&#160;Berühmt geworden ist das Stück wegen der Szenen rund um die Elfen im Wald, um Puck und um Zettel, der Teil des Theatergruppe im Wald ist, auch Handwerkerszene genannt. Und da kommen wir zunächst zu Puck – hier dargestellt durch eine mitreißende Sophie Stockinger mit einer kunstvoll geführten, süßen und überzeugenden Handpuppe, die man keine Sekunde aus den Augen lassen möchte. Stockinger / Puck bekommen herzlichen Szenenapplaus.</p>
<p>&#160;Und dann sind wir bei „Zettel“:&#160; Dieser Zettel ist jede Sekunde seiner Präsenz auf dem Platz überzeugend, und man fragt sich wirklich, was Dramaturg Koall schon ansprach: Wie hat der Mann das in den drei Tagen, seit Ponert ausfiel, nur geschafft mit Text und Darstellung? Alexander Wanat&#160; singt, ist manchmal der etwas Unsortierte, und kommt schließlich, durch Oberon und Puck verzaubert, mit seinen rosa Esels-Ohren daher. In den sich die ebenso verzauberte Kästner/ Hyppolyta verliebt.</p>
<h3>Charmante Distanz zum Stück</h3>
<p>Als die wieder aufwacht aus der Umnachtung, ist sie völlig von der Rolle, kann gar nicht glauben, was passierte, schnappt sich das Textheft von der Souffleuse und schaut nach, was&#160; sie vorher so gemacht hat. Sie schimpft, nimmt keineswegs die Elfen in Schutz, „es gibt auch Elfen die hatten eine schwere Kindheit…“&#160; Das sind die Szenen, in denen die charmante Distanz zum Stück in gekonnte Komödie übergehen und diese Inszenierung so liebenswert und publikumswirksam machen.</p>
<p>Die Handwerkerszene, in denen der Chef der chaotischen Darsteller im Wald bemüht, eine Inszenierung hinzukriegen (auch hier Blanka Winkler), ist als&#160; Klamotte unnachahmlich gut gelungen.&#160; Und Kästner/ Titania, die mit Oberon zuschaut, freut sich über den Flyer vom D Haus mit ihrem Foto.</p>
<p>Die Paare kriegen sich, wie es sein soll, alles wird gut, sie toben durch die Kulisse. Zum Schluss kommt Puck/ Sophie Stockinger mit Handpuppe auf die Freiluftbühne, spricht das Publikum direkt an, bittet es zu applaudieren, wenn es gefallen hat.</p>
<p>Und das Publikum dieser fünften&#160; Open Air-Premiere spendet Jubel, langen Beifall, Standing Ovation, und selbst der kalte Wind hat dem Vergnügen an dieser Komödie nichts anhaben können.</p>
<p>Ein Sommernachtstraum&#160; von William Shakespeare Regie: Stas Zhyrkov D’haus Open Air Premiere am 23. Mai 2025 vor dem Schauspielhaus</p>
<p><strong>Termine bis Juli und Karten-Bestellung unter</strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/dhaus-open-air-2025/1490/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/dhaus-open-air-2025/1490/</a></p>
<p><strong>Für schlechtes Wetter gibt es Decken, Sitzkissen und auch leichte Regenjacken mit Kapuze.</strong></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Theseus, Herzog von Athen: Jonas Friedrich Leonhardi</p>
<p>Hippolyta, Königin der Amazonen: Pauline Kästner</p>
<p>Egeus, Hermias Vater: Markus Danzeisen</p>
<p>Hermia: Sarah Steinbach</p>
<p>Demetrius_ Elias Nagel</p>
<p>Lysande:r Roman Wieland</p>
<p>Helena: Blanka Winkler</p>
<p>Oberon, König der Elfen: Jonas Friedrich Leon­hardi</p>
<p>Titania, Königin der Elfen: &#160;Pauline Kästner</p>
<p>Puck: Sophie Stockinger</p>
<p>Ein Elf in Titanias Gefolge Markus Danzeisen</p>
<p>Zettel/Pyramus : Kilian Ponert / Alexander Wanat</p>
<p>Squenz/ Prolog: Blanka Winkler</p>
<p>Flaut/ Thisbe: Roman Wieland</p>
<p>Schnauz/Wand/Mondschein: Elias Nagel</p>
<p>Schnock/Löwe : Sarah Steinbach</p>
<p>Musiker:innen Marco Girardin / Maria Mandoza, Joan Chávez / Duy Luong, Alvaro Severino / Pablo Paredes</p>
<p>&#160;</p>
<p>Regie Stas Zhyrkov</p>
<p>Masken- und Puppenspiel, Mitarbeit Regie Matteo Spiazzi</p>
<p>Bühne Paulina Barreiro</p>
<p>Kostüm Justine Loddenkemper</p>
<p>Musikalische Leitung Marco Girardin</p>
<p>Licht Christian Schmidt</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>
<p>Masken-/Puppenbau Alessandra Faienza</p>
<p>Dauer&#160; 2 Stunden 30 Minuten — eine Pause</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Düsseldorf</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 May 2025 13:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>Chris Kolonko präsentiert „Berta schlagert sich glücklich!“ in Roncalli’s Apollo Varieté </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/chris-kolonko-praesentiert-berta-schlagert-sich-gluecklich-in-roncallis-apollo-variete-3279.html</link>
                        <description>Chris Kolonko, einer der bekanntesten Travestiekünstler Deutschlands, kehrt endlich zurück in Roncalli’s Apollo Varieté – und das mit einem echten Publikumsliebling im Gepäck! Als schlagfertige, aufgepimpte Großmutter Berta ist er bereit, die Düsseldorfer Herzen im Sturm zu erobern und die Lachmuskeln aufs Äußerste zu strapazieren. Mit „Berta schlagert sich glücklich!“ erwartet das Publikum am 2. und 3. Juli 2025 ein rasantes Soloprogramm voller Humor, Herz und Musik – ein Abend, der zum Lachen, Mitsingen und Träumen einlädt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Ich freue mich riesig, nach langer Zeit endlich wieder in Roncalli’s Apollo Varieté auf der Bühne zu stehen. Mit diesem besonderen Haus verbinde ich so viele wunderbare Erinnerungen – an magische Abende, ein großartiges Team und ein Publikum, das mit offenen Herzen und großer Begeisterung dabei ist.“</p></blockquote><h3>Eine Show wie das Leben selbst mit Verwandlungskunst in allen Facetten</h3>
<p>Mal laut, mal leise, mal schrill und bunt, dann wieder berührend und sentimental – diese Show hat alles, was großartiges Entertainment ausmacht. Als Berta sorgt Chris Kolonko für beste Unterhaltung mit Comedy, Schlager und Musicalhits, die zum Mitsingen, Lachen und vielleicht sogar zum Vergießen eines Tränchens einladen. Wie in all seinen Shows begeistert Chris Kolonko auch bei diesem Gastspiel mit verblüffenden Kostümwechseln – live vor den Augen des Publikums. Seine Travestiekunst ist mehr als nur Verkleidung: Sie ist eine perfekte Illusion, gepaart mit einer samtigen Stimme, die mal schmeichelt, mal mitreißt – und schließlich in einer ausgelassenen Schlagerparty gipfelt.</p>
<p>Mit diesem einzigartigen Mix aus Verwandlung, Gesang und Comedy setzte Chris Kolonko bereits vor 30 Jahren neue Maßstäbe in der Travestiekunst und führte auch in Roncalli’S Apollo Varieté durch mehrere Shows. Darunter: „Mondkuss“, „Von Kopf bis Fuß Marlene“ oder „Leinen los“. Heute sind die großen Dinnershows und Varietés sein künstlerisches Zuhause – seine Leidenschaft ist es, Menschen zu begeistern.</p><blockquote><p>„Chris Kolonko und das Apollo verbindet eine lange, kreative Geschichte. Erstmals trat er bei uns 2005 auf“, sagt <strong>Oliver Steier, Theaterleiter von Roncalli’s Apollo Varieté</strong>.&#160;</p>
<p>„Sein diesjähriges Gastspiel ist seit langem eines der Highlights im Spielplan. Seine Shows stehen für facettenreiche Travestiekunst, charmantes Entertainment und große Bühnenmomente. Wir freuen uns sehr, Chris Kolonko nach so vielen Jahren wieder bei uns auf der Bühne zu begrüßen.“</p></blockquote><div class="well"><h3>Über Roncalli’s Apollo Varieté</h3>
<p>In bester Lage direkt am Rheinufer lädt Roncalli‘s Apollo Varieté seit seiner Gründung im Jahr 1997 zu einer magischen Reise durch die Welt der Artistik ein. Mit 330 Sitzplätzen an Tischen im Parkett und 146 Sesselplätzen auf dem Rang ist das Apollo eines der größten und zugleich schönsten Varietés Europas. Die außergewöhnliche Lage mit herrlichem Blick auf Rheinpromenade und Altstadt, die verblüffende Glasbau-Architektur und die Möglichkeit, Entertainment und Gastronomie zu verbinden, machen das Theater zur Veranstaltungsstätte ganz besonderer Art.</p></div><p>Show:&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-steht-ein-heisser-sommer-bevor-roncallis-apollo-variete-eroeffnet-sommersaison-mit-summer-in-the-city-3206.html" target="_blank" class="link-external-blank">Düsseldorf steht ein heißer Sommer bevor: Roncalli’s Apollo Varieté eröffnet Sommersaison mit "Summer in the City"</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3277</guid>
                        <pubDate>Fri, 23 May 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Worringer Weekender 2025 Zweite Edition: 30. Mai – 01. Juni</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/worringer-weekender-2025-zweite-edition-30-mai-01-juni-3277.html</link>
                        <description>Zwischen Straßenbahnknotenpunkt, Billardsalon und Hinterhofgalerie schlägt Ende Mai wieder das alternative Herz Düsseldorfs: Der Worringer Weekender kehrt zurück und verwandelt den oft übersehenen Worringer Platz vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2025 in eine Bühne für urbane Popkultur, künstlerische Vielfalt und soziale Begegnung. Drei Tage lang, an 14 Orten, mit über 45 Acts – und das alles bei freiem Eintritt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der gefeierten Erstausgabe 2023 ist die zweite Edition mehr als nur eine Fortsetzung – sie ist ein Statement. Ein Statement dafür, dass spannende Kultur nicht immer einen roten Teppich braucht. Der Weekender zeigt, dass ein Ort wie der Worringer Platz, der abseits des üblichen Düsseldorfer Glanzes liegt, genau die richtige Bühne für neue Ideen, rohe Kunst und musikalische Entdeckungen ist.</p>
<h3>Ein Ort mit Ecken, Kanten – und Charakter</h3><blockquote><p>„Der Worringer Platz ist kein Hochglanz-Ort, aber gerade deshalb spannend für Kunst und Popkultur“, sagt <strong>Initiator Hamed Shahi</strong>, der unter anderem durch das New Fall Festival bekannt wurde.&#160;</p></blockquote><p>Gemeinsam mit Kristina Kadagies, Thede Valentin und Finn Fox hat Shahi ein Programm kuratiert, das nicht nur bespielt, sondern auch erzählt – von den Widersprüchen und Möglichkeiten eines Stadtviertels, das sich nicht ins Hochglanzformat pressen lässt.&#160;</p><blockquote><p>„Wir wollen keine Gentrifizierung betreiben“, betont Shahi, „sondern Kultur dahin bringen, wo sie etwas auslösen kann – im echten Leben, mitten unter den Menschen.“</p></blockquote><h3>Zwischen Podcast, Poesie und progressivem Sound</h3>
<p>Ein Herzstück des Festivals liegt auch 2025 in der musikalischen Vielfalt – von Elektropop bis Post-Rap, von Ambient bis Indie. Im WP8 etwa trifft der genreübergreifende Sound von Taroug auf das melancholisch-melodische Set von Valentin Brummer, während Rãn, Teil des Habibi Act-Kollektivs, mit ihrer elektronisch-experimentellen Mischung Grenzen zwischen Clubkultur und Performance auflöst. Auch Thunder Bae, Heijenga, OSE und viele weitere bringen frische Sounds an diesen traditionsreichen Ort der Off-Kultur. Doch der Weekender ist weit mehr als Musik. Im Balkan World etwa treffen Literatur und Podcast aufeinander: Die Schriftstellerin Lisa Tracy liest aus ihrem neuen Werk über weibliche Stadtwahrnehmung, während der Cuns Podcast mit Meral und Lisa in urbanen Realitäten und Geschichten wühlt – direkt aus dem Viertel, für das Viertel. Auch Emily Grunert und Kaleb Erdmann sind hier mit ihren Spoken-Word-Performances zu erleben.</p>
<h3>Kunst, die sich einmischt</h3>
<p>Kunst ist im Weekender kein Dekor, sondern Diskurs. Wer sich mit Stadt, Raum und Identität auseinandersetzen will, ist bei den Ausstellungen genau richtig. Im Studio Lavalab läuft die Finissage der Turbo Urban Jahresausstellung, die urbane Transformationen künstlerisch dokumentiert. Im Studio for Artistic Research thematisiert „About The Lux“ Licht als Medium zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, zwischen Macht und Magie. Und der Kunstraum Reformator bringt mit „Dimensions Variable Volume VII“ internationale Positionen zeitgenössischer Kunst in den Diskurs – unaufgeregt, experimentell und nahbar.</p>
<h3>Auf ein Kiosk-Bier mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller</h3>
<p>Am Samstag, dem 31. Mai um 18:30 Uhr lädt der Worringer Weekender zu einer besonderen Begegnung mit Düsseldorfs Oberbürgermeister ein: Inmitten des Festivalgeschehens – ganz ohne Bühne, dafür mit Nähe und echter<br> Gesprächsbereitschaft – entsteht am Kiosk vor Ort ein Raum für offenen Austausch. Die Einladung richtet sich an Anwohner:innen und Besucher:innen gleichermaßen – ein niedrigschwelliges, lebendiges Format, das demokratische Beteiligung dorthin bringt, wo das Leben spielt: auf den Bürgersteig, mitten in die Stadt.</p>
<h3>Ein Fundbüro wird zur Bühne – und eine Versteigerung zum Happening</h3>
<p>Auch in den vermeintlich unscheinbaren Ecken steckt Potenzial: Im Fundbüro wird nicht nur geredet, sondern auch ersteigert – ausgewählte Fahrräder, kuratiert und humorvoll kommentiert. Gleichzeitig dient der Raum als Kulisse für ein intimes Interviewformat, das Geschichten aus dem Quartier sichtbar macht.</p>
<h3>Von Hinterhof bis Billiardsalon – 14 Orte, 45 Perspektiven</h3>
<p>Zu den weiteren Veranstaltungsorten zählen unter anderem das Postämtchen II, wo das Kollektiv Get over it auftritt, das Eiscafé Stefan mit Acts wie Soulside, Le Fichu oder Steve Savage, der Kreativraum D mit dem gefeierten Slam-Poeten Sulaiman Masomi und Jana Goller, das Billiard Forum mit DJ-Formaten wie Karmaboy oder das alternative House of Friends, wo Christoph Westermeier Fenster nicht nur dekoriert, sondern in kleine Galerien verwandelt. Jede Location bringt ihren eigenen Charme mit, jede Performance steht für eine andere Perspektive auf Kunst, Musik oder Stadtgesellschaft. Der Worringer Weekender lädt dazu ein, die Stadt neu zu sehen – von innen, aus der Bewegung heraus, mitten im Zwischenraum.</p>
<h3>Ein Festival, das nicht nur bespielt, sondern bewegt</h3>
<p>Der Worringer Weekender 2025 ist mehr als ein Festival. Er ist Einladung und Intervention zugleich:&#160;</p><blockquote><p>„Wir wollen zeigen, dass Stadt auch anders gedacht werden kann“, so <strong>Hamed Shahi</strong>. „Mit Musik, Begegnung und temporären Bühnen – da, wo man sie nicht erwartet.“</p></blockquote><div class="well"><h3>Locations</h3>
<p>WP8, Postätmchen II, Eiscafé Stefan, Kreativraum D, Acker 11, Fundbüro,<br> Billiard Forum, Erkrather Str. 6, Studio Lavalab, Studio for Artistic Research, Freibad, Balkan World, House of Friends</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Mon, 19 May 2025 11:46:23 +0200</pubDate>
                        <title>MicroPopDay im ES365: Sonnige Stimmung und Musikvielfalt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/micropopday-im-es365-sonnige-stimmung-und-musikvielfalt-3270.html</link>
                        <description>Sonne, Musik und gute Vibes: Der MicroPopDay hat gezeigt, wie lebendig die Düsseldorfer Musikszene sein kann. Am 17. Mai 2025 verwandelte sich der Hinterhof des ES365 zur Bühne für handverlesene Musik aus der freien Szene. Von psychedelischem Rock über Dream Grunge bis zu elektronischen Experimenten war alles dabei. Der Fotograf Klaus von Jackelmann hat die Stimmung in exklusiven Bildern festgehalten.</description>
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                        <pubDate>Fri, 16 May 2025 14:43:40 +0200</pubDate>
                        <title>DrehMOMENTE NRW 2025: Junge Talente im Dortmunder U – Kreativität auf der großen Leinwand</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/drehmomente-nrw-2025-junge-talente-im-dortmunder-u-kreativitaet-auf-der-grossen-leinwand-3269.html</link>
                        <description>Am 23. Mai 2025 ist es soweit: Das Dortmunder U wird zur Bühne für die besten Kurzfilme junger Talente aus ganz Nordrhein-Westfalen. In der zehnten Ausgabe des Wettbewerbs werden über 70 Beiträge gezeigt, die Kreativität, Vielfalt und filmisches Talent vereinen. Durch den Abend führt der Filmexperte Marcel Emmel, bekannt aus 1Live.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahr sorgte der Düsseldorfer <strong>Victor Scholz</strong> mit seinem Film <strong>„Yellowhood“</strong> in der Kategorie <strong>Teens (14-17 Jahre)</strong> für Aufsehen und sicherte sich den <strong>zweiten Platz</strong>. Ein Erfolg, der zeigt: Auch in Düsseldorf gibt es großes Potenzial im Kurzfilmbereich.&#160;</p>
<p>Mehr dazu hier: <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/2-platz-fuer-den-duesseldorfer-victor-scholz-beim-kurzfilmwettbewerb-drehmomente-nrw-2949.html" target="_blank" class="link-external-blank">Artikel zum Erfolg von Victor Scholz</a>.</p>
<h3><span>Was erwartet die Gäste im Dortmunder U?</span></h3>
<p>Neben der Preisverleihung gibt es ab 13 Uhr im Dortmunder U ein vielfältiges Rahmenprogramm, das Filmbegeisterte und Kreative gleichermaßen anspricht:</p><ul class="list-normal"> 	<li><span><strong>Fotoaktion im Studio (13-17 Uhr)</strong></span><span>: Kreative Fotos zum Mitnehmen.</span></li> 	<li><span><strong>Greenscreen-Station (14-19 Uhr)</strong></span><span>: Fotos vor wechselnden Hintergründen – von kreativ bis witzig.</span></li> 	<li><span><strong>Pixelplayer Workshop (16-18 Uhr)</strong></span><span>: Eigene Spiele entwickeln mit professioneller Unterstützung.</span></li> 	<li><span><strong>Manga Workshop (17-19 Uhr)</strong></span><span>: Zeichnen, experimentieren und Ideen austauschen.</span></li> 	<li><span><strong>GameLab Workshop (17-19 Uhr)</strong></span><span>: Gaming Lounge zum Vernetzen und Ausprobieren.</span></li> </ul><h3><span>Preisverleihung in drei Alterskategorien</span></h3>
<p>Die Verleihungen finden gestaffelt statt:</p><ul class="list-normal"> 	<li><span><strong>Kids (7-13 Jahre)</strong></span><span>: 14:45 bis ca. 16:30 Uhr</span></li> 	<li><span><strong>Teens (14-17 Jahre)</strong></span><span>: 17:00 bis ca. 18:45 Uhr</span></li> 	<li><span><strong>Junge Erwachsene (18-25 Jahre)</strong></span><span>: ab 19:30 Uhr</span></li> </ul><h3><span>DrehMOMENTE Shorts: Kurz und knackig</span></h3>
<p>Besonders beliebt ist die Kategorie <strong>„DrehMOMENTE Shorts“</strong>, in der Filme mit einer Länge von <strong>maximal 90 Sekunden</strong> präsentiert werden. Das Publikum konnte im Vorfeld per Online-Voting mitentscheiden.</p>
<p>Die Preisverleihung im Dortmunder U bietet jungen Filmschaffenden die Möglichkeit, ihre Werke vor Publikum zu präsentieren. Auch in diesem Jahr drücken wir die Daumen, dass sich vielleicht wieder ein kreatives Talent aus Düsseldorf unter den Gewinnern findet!</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p>Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Veranstaltung gibt es auf der offiziellen Website: <a href="https://www.drehmomente-nrw.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">DrehMOMENTE NRW</a>.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 15 May 2025 13:43:07 +0200</pubDate>
                        <title>  DEZAIN CRUSH trifft Japan-Tag: Design und Kultur in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/dezain-crush-trifft-japan-tag-design-und-kultur-in-duesseldorf-3267.html</link>
                        <description>Wenn sich am 24. Mai 2025 Düsseldorf in ein Meer aus japanischen und deutschen Flaggen verwandelt, ist auch die Designwelt dabei: Die Ausstellung DEZAIN CRUSH 2025 eröffnet pünktlich zum Japan-Tag im NRW-Forum und lädt bis zum 8. Juni zum kreativen Austausch ein.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-pm-slice="1 1 []"><span>Design als Brücke zwischen Kulturen</span><span>&#160;</span></h3>
<p>Mit dabei sind elf renommierte Grafikdesigner:innen und Illustrator:innen aus Deutschland und Japan. Geleitet von den Düsseldorfer Kreativen Lilly Friedeberg, Kiyo Matsumoto und Alexandros Michalakopoulos, bietet die Ausstellung eine spannende Mischung aus Design, Grafik und Popkultur. Im Fokus steht die kreative Verbindung zwischen beiden Ländern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 May 2025 11:12:29 +0200</pubDate>
                        <title>Japan-Tag Düsseldorf/NRW: Programm 2025</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/japan-tag-duesseldorf-nrw-programm-2025-3264.html</link>
                        <description>Der Japan-Tag Düsseldorf/NRW hält auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm bereit. Am 24. Mai 2025 gibt es entlang der Rheinuferpromenade ein vielseitiges Bühnenprogramm aus japanischen Tanz-Performances, Musikgruppen, traditionellen Kampfkünsten und verschiedenen Kulturangeboten. Als Highlight-Gruppe tritt die japanische J-Rock-Band ReaL auf dem Burgplatz auf. Das japanische Feuerwerk steht in diesem Jahr unter dem Motto „Japan erkunden – Ein Nachthimmel voller Magie“.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der heutigen Pressekonferenz in Düsseldorf haben NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, der Präsident des Japanischen Clubs Düsseldorf e. V. Takao Hariya, der japanische Generalkonsul in Düsseldorf Yoshitaka Tsunoda und der Geschäftsführer von D.LIVE Michael Brill das Programm des Japan-Tags Düsseldorf/NRW 2025 sowie des Wirtschaftstags Japan vorgestellt, der als Teil des Japan-Tags am 26. Mai stattfindet.&#160;</p>
<h3>ReaL als Highlight-Gruppe&#160;</h3>
<p>Als Highlight-Gruppe tritt die japanische J-Rock-Band ReaL um 21:45 Uhr auf der Hauptbühne auf dem Burgplatz auf. Die Band, gegründet 2012 von Sängerin Ryoko, begeistert mit energiegeladenen Live-Shows und erfolgreichen Anime-Titelsongs für Serien wie Gintama und Pokémon. Nach ihrem Durchbruch 2016 mit der Debütsingle „Byousoku Emotion“ feiert die Band 2025 nun ihre erste internationale Live-Show außerhalb Japans.</p>
<h3>Japan erkunden – Ein Nachthimmel voller Magie</h3>
<p>Auch der Titel des japanischen Feuerwerks steht fest: Unter dem Motto <strong>„Japan erkunden – Ein Nachthimmel voller Magie“</strong> wird das Feuerwerk ab 23:00 Uhr den Düsseldorfer Nachthimmel zum Leuchten bringen und den perfekten Abschluss des Japan-Tag 2025 bilden. Feuerwerksmeister Hideki Kubota präsentiert traditionell die prägnanten Szenen in einer eindrucksvollen 25-minütigen Sequenzfolge und das alles, wie immer, nicht computergesteuert.</p>
<p>Das Veranstaltungsgelände bietet entlang der Rheinuferpromenade viele gute Sichtmöglichkeiten auf das Spektakel am Nachthimmel, vom Medienhafen bis zur Tonhalle. Daher werden die Gäste gebeten, sich über das gesamte Rheinufer zu verteilen. Auch in diesem Jahr wird der WDR das Feuerwerk von 22:25 bis 23:25 Uhr live übertragen.&#160;</p><blockquote><p><strong>Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Dr. Stephan Keller:</strong> „Der Japan-Tag Düsseldorf/NRW ist weit mehr als ein Fest – er ist Ausdruck einer gelebten Freundschaft, die Düsseldorf mit der japanischen Community verbindet. In diesem Jahr laden wir unter dem Motto ‚Japan erkunden – Ein Nachthimmel voller Magie‘ dazu ein, die kulturelle und kreative Vielfalt Japans in unserer Stadt zu erleben. Ich freue mich sehr, dass wir erneut mit einem beeindruckenden Programm und einem spektakulären Feuerwerk gemeinsam ein starkes Zeichen für Verbundenheit, Offenheit und internationalen Austausch setzen können. Mein Dank gilt allen, die diesen Tag mit großem Einsatz ermöglichen.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur: „</strong>Gerade in Zeiten globaler Krisen ist echte Freundschaft unbezahlbar. NRW, Europa, Japan, das ist eine Achse gemeinsamer Werte, die Kontinente verbindet. Uns verbindet mehr als Handel – es ist Vertrauen, Zusammenarbeit und gemeinsame Zukunft. Japan ist für NRW seit Jahrzehnten ein starker, engagierter Partner – in der Industrie, in der Forschung und zunehmend auch bei Zukunftsthemen wie Wasserstoff und Klimaschutz. Der Japan-Tag zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie tief diese Verbindung reicht. Er ist nicht nur ein Fest der Kulturen, sondern auch ein Zeichen für echten Zusammenhalt, Offenheit und gemeinsame Zukunftsgestaltung.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Präsident des Japanischen Clubs Düsseldorf e.V. Takao Hariya:</strong> „Als Präsident des Japanischen Clubs Düsseldorf e.V. freue ich mich sehr auf die wunderbare Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf und NRW. Im März dieses Jahres feierte der Düsseldorfer Karneval sein 200-jähriges Jubiläum. Zum ersten Mal in seiner Geschichte wurde die japanische Gemeinde vom Karnevalsverein „Büdericher Heinzelmännchen 1948e.V.“ eingeladen, am Karnevalsumzug teilzunehmen, bei dem ich auch Süßigkeiten verteilen durfte. So ist unsere japanische Gemeinde mit der Unterstützung und Freundschaft Düsseldorfs zu einer der größten japanischen Gemeinschaften Europas herangewachsen. Die Erlöse von unseren Zelten mit über 300 freiwilligen Helferinnen und Helfern werden wieder an drei Hilfsorganisationen gespendet. Wir möchten der Stadt Düsseldorf und allen Beteiligten unseren herzlichsten Dank aussprechen.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Japanischer Generalkonsul in Düsseldorf Yoshitaka Tsunoda</strong>: „Zwischen der Präfektur Chiba und der Stadt Düsseldorf besteht seit 2019 eine Partnerschaft und Mitarbeitende aus Chiba betreuen seit vielen Jahren auch ein Informations-Zelt beim Japan-Tag. Die Präfektur Fukushima und NRW sind unter anderem im Bereich der Medizintechnik und Erneuerbaren Energien gute und verlässliche Partner. Ich hoffe, dass die BesucherInnen auch einen Blick auf die Zelte der japanischen Präfekturen werfen werden, und die Chance nutzen sich über die Partner von Düsseldorf und NRW zu informieren.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Geschäftsführer von D.LIVE Michael Brill:&#160;</strong>„Der Japan-Tag ist ein Tag, an dem die kulturelle Vielfalt Japans mitten in Düsseldorf erlebbar wird. Unser Anspruch ist es, den Besucherinnen und Besuchern nicht nur ein reibungsloses und sicheres Veranstaltungserlebnis zu bieten, sondern den Japan-Tag inhaltlich, konzeptionell und organisatorisch kontinuierlich zu verbessern. Ob durch neue Programmpunkte, nachhaltige Maßnahmen oder ein gestärktes Awareness-Konzept – wir möchten das Event stetig an die Bedürfnisse anpassen und dabei die enge deutsch-japanische Freundschaft in den Mittelpunkt stellen.“</p></blockquote><h3>Weitere Programmhighlights</h3>
<p>Besucherinnen und Besucher können ab 11:00 Uhr die japanische Kultur an rund 90 Ständen entdecken. Das Programm der Hauptbühne auf dem Burgplatz startet ab 11:30 Uhr. Die offizielle Eröffnungszeremonie mit dem traditionellen Sake-Fass-Anschlag findet wie gewohnt um 12:00 Uhr am Burgplatz statt. Moderiert wird das Programm auf der Hauptbühne erneut von Jens Krepela und Miya Suzuki. Traditionelle Stände entlang der Rheinuferpromenade bieten Einblicke in japanische Traditionen, während auf der Sportbühne nahe dem Landtag Kampfkünste präsentiert werden. Weitere Highlights dort sind das Samurai-Heerlager und das Kyudo-Bogenschießen. Der Tag wird abgerundet mit verschiedenen Wettbewerben, wie Cosplay- und Karaoke-Wettbewerben auf der Popkulturbühne am Johannes-Rau-Platz sowie Kinderaktionen auf dem Marktplatz. An der Unteren Rheinwerft steht den Besucherinnen und Besuchern ein breites gastronomisches Angebot zur Verfügung.</p>
<p>Alle weiteren Informationen sowie das komplette Programm zum Japan-Tag Düsseldorf/NRW finden Sie auf der offiziellen Website unter <a href="https://www.visitduesseldorf.de/erleben/veranstaltungen/japan-tag-duesseldorf-nrw" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.visitduesseldorf.de/erleben/veranstaltungen/japan-tag-duesseldorf-nrw</a>.</p>
<h3>Official Japan-Tag Merchandise</h3>
<p>In diesem Jahr gibt es auf dem Gelände des Japan-Tags zwei Stände mit dem offiziellen Japan-Tag Merchandise. Besucherinnen und Besucher können dort exklusive Produkte, wie T-Shirts, Jute-Beutel, Magnete und Caps für Kinder erwerben. Die liebevoll gestalteten Artikel sind ein schönes Andenken an das Event und eignen sich hervorragend zum Sammeln.&#160;</p>
<h3>Nachhaltige Maßnahmen auf dem Japan-Tag 2025</h3>
<p>Auch in diesem Jahr gibt es eine Mehrwegpflicht für alle Gastronomen auf dem Japan-Tag: Speisen werden nur noch in Mehrweg oder essbaren Umverpackungen angeboten. Zudem gibt es auf dem gesamten Veranstaltungsgelände verteilt mehrere Trinkwasserspender der Stadtwerke Düsseldorf, an dem sich die Besucherinnen und Besucher kostenlos ihre mitgebrachten Trinkflaschen mit Wasser auffüllen können.&#160;</p>
<h3>Awareness-Konzept des Japan-Tag 2025</h3>
<p class="text-justify">Gemeinsam mit dem Team Awareness der Guardian Angels und Safer Space wurde ein Awareness-Konzept für den Japan-Tag entwickelt. Falls sich Besucherinnen und Besucher unwohl fühlen, überfordert sind, Unterstützung benötigen oder denken, dass eine andere Person Hilfe gebrauchen könnte, gibt es überall auf dem Gelände QR-Codes mit denen man Hilfe holen oder Vorfälle melden kann. Darüber hinaus ist ein Safer Space als Rückzugsort im Bereich der Unteren Rheinwerft eingerichtet, der von geschulten Mitarbeitenden des Awareness-Teams betreut werden und neben einem konsumfreien Außenbereich auch geschlossene Rückzugsräume bieten. Hier gibt es in Zusammenarbeit mit der frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. natürlich auch Unterstützung mit dem Code „Ist Luisa hier?“.&#160;&#160;</p>
<h3 class="text-justify">Japan-Woche 2025</h3>
<p>Anlässlich des Japan-Tages findet in diesem Jahr erstmals die Japan-Woche statt. Dies ist eine Erweiterung des langjährig bestehenden Rahmenprogramms und soll die japanische Kultur in Düsseldorf über den Japan-Tag hinaus über mehrere Tage hinweg erlebbar machen. Die Woche umfasst zahlreiche Events und Aktivitäten in Düsseldorf, wie zum Beispiel Museen und Galerien, die spezielle Ausstellungen, Führungen und Workshops zu japanischer Kunst, Geschichte und Kultur anbieten, aber auch Clubs und Musik, die die moderne japanische Popkultur feiern.&#160;</p>
<h3>Wirtschaftstag Japan 2025</h3>
<p>Der <strong>Wirtschaftstag Japan</strong> findet als Wirtschaftsprogramm des Japan-Tags und als größte deutsch-japanische Wirtschaftskonferenz am <strong>Montag, den 26. Mai 2025,</strong> in Düsseldorf statt. Vertreter:innen japanischer und deutscher Unternehmen präsentieren in diesem Jahr zukünftige Perspektiven und Anwendungen zum Thema <strong>„Wasserstoffwirtschaft – Deutsche und japanische Geschäftsmodelle für die Zukunft“.</strong> Die Veranstaltung richtet sich an Fachbesucher:innen. Anmeldungen sind ab dem 9. April möglich. Aktuelle Informationen:&#160;<a href="http://www.wirtschaftstagjapan.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.wirtschaftstagjapan.de</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 May 2025 17:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ratinger Hof: Kult-Club in Düsseldorf feiert Comeback!</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/ratinger-hof-kult-club-in-duesseldorf-feiert-comeback-3263.html</link>
                        <description>Der Ratinger Hof ist zurück! Nach Jahren der Ungewissheit öffnet der Kult-Club in der Düsseldorfer Altstadt endlich wieder seine Türen – und das mit einem klaren Ziel: Die Musikszene beleben und die kreative Energie der Stadt zurückholen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit neuem Konzept und frischer Gestaltung will der Ratinger Hof an seine glorreiche Vergangenheit anknüpfen. Insgesamt sind 35 Veranstaltungen bis 2026 geplant – von Rock und Punk bis hin zu elektronischer Musik.</p>
<p>Der neue Betreiber, concert team nrw, hat Erfahrung in der Musikszene und möchte den Hof nicht nur als Konzertlocation, sondern auch als kreativen Begegnungsort etablieren. Dabei bleibt der besondere Charme des Clubs erhalten – eine Mischung aus Tradition und neuen Impulsen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 12 May 2025 08:32:00 +0200</pubDate>
                        <title>The Sound of Europe: 4.500 feiern Europa im Düsseldorfer Hofgarten</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/the-sound-of-europe-4500-feiern-europa-im-duesseldorfer-hofgarten-3262.html</link>
                        <description>Europa feiert – und Düsseldorf feiert mit! Am Samstag verwandelte sich der Hofgarten beim Europa-Festival „The Sound of Europe“ in eine Bühne der Vielfalt: Rund 4.500 Gäste genossen Musik aus Slowenien, Frankreich, Italien und der Ukraine – ein absoluter Besucherrekord.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Musik verbindet – und dieses Festival zeigt, wie Europa gemeinsam gefeiert werden kann“, so ein Sprecher des Europe Direct Zentrums Düsseldorf.</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 11 May 2025 09:40:31 +0200</pubDate>
                        <title>Roncalli’s Apollo Varieté und fiftyfifty: Street-Art von Mac Sullivan bringt 2.500 Euro für Obdachlosenhilfe</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/roncallis-apollo-variete-und-fiftyfifty-street-art-von-mac-sullivan-bringt-2500-euro-fuer-obdachlosenhilfe-3261.html</link>
                        <description>Am Freitag, den 9. Mai 2025, wurde im Roncalli’s Apollo Varieté das einzigartige Street-Art-Kunstwerk von Mac Sullivan offiziell an den Käufer übergeben. Das Kunstwerk war während der Premiere der Show „Summer in the City“ live entstanden und zeigt die Düsseldorfer Skyline im Sonnenuntergang – ein beeindruckendes Werk auf einer 2x3 Meter großen Leinwand.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Versteigerung des Kunstwerks, initiiert vom Apollo Varieté in Kooperation mit <strong>fiftyfifty</strong>, brachte 2.500 Euro zugunsten der Obdachlosenhilfe ein. Der Erlös fließt direkt in das <strong><a href="https://www.housingfirstduesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Housing-First-Programm</a></strong> von fiftyfifty, das bereits über 100 obdachlosen Menschen in Düsseldorf ein neues Zuhause ermöglicht hat.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 May 2025 12:10:36 +0200</pubDate>
                        <title>Start Art Week 2025 in Düsseldorf: Cash for Culture – Geld für kreative Projekte</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/start-art-week-2025-in-duesseldorf-cash-for-culture-geld-fuer-kreative-projekte-3258.html</link>
                        <description>Fördergelder? Förderanträge? Klingt kompliziert und trocken? Nicht bei der Start Art Week 2025! Vom 12. bis 28. Mai dreht sich in Düsseldorf alles um die eine große Frage: Wie kriege ich Kohle für mein kreatives Projekt? Die Start Art Week | Cash for Culture bringt kreative Köpfe und Profis zusammen – mit einem klaren Ziel: Empowerment durch Wissen. Von Crashkursen und Workshops bis zu Vernetzungs-Events – hier geht es nicht um trockene Theorie, sondern um echte Praxistipps.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="709" data-start="670"><strong data-end="707" data-start="674">Warum hingehen? Ganz einfach:</strong></h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="821" data-start="712"><strong data-end="737" data-start="712">Tipps von den Profis:</strong> Erfolgreiche Förderanträge schreiben, Fördermittel managen – das kann man lernen!</li> 	<li data-end="1005" data-start="824"><strong data-end="849" data-start="824">Direkt an der Quelle:</strong> Beim <strong data-end="871" data-start="855">Fördergipfel</strong> am 19. und 22. Mai stellen Förderinstitutionen ihre Programme vor – von der <strong data-end="964" data-start="948">PwC-Stiftung</strong> bis zur <strong data-end="1002" data-start="973">Bürgerstiftung Düsseldorf</strong>.</li> 	<li data-end="1188" data-start="1008"><strong data-end="1043" data-start="1008">Social Impact Entrepreneurship:</strong> Am 25. und 26. Mai geht es um <strong data-end="1117" data-start="1074">kreative Gründungen mit sozialem Impact</strong>. Sumaya Islam zeigt, wie man gemeinnützige Ideen zum Fliegen bringt.</li> 	<li data-end="1306" data-start="1191"><strong data-end="1220" data-start="1191">Netzwerken ohne Krawatte:</strong> Einfach mal ins Gespräch kommen – mit Kreativen, Förderern und Projektmacher:innen.</li> 	<li data-end="1430" data-start="1309"><strong data-end="1344" data-start="1309">Kultureller Austausch mit Kick:</strong> Am 20. Mai steht beim <strong data-end="1399" data-start="1367">Deutsch-Polnischen Kulturtag</strong> die Zusammenarbeit im Fokus.</li> </ul><h3>Highlight: Performative Künste und Digitalität</h3>
<p>Im <strong data-end="1510" data-start="1497">NIO House</strong> am Kö-Bogen treffen sich am 23. Mai Künstler:innen, die in ihren Projekten Digitalität und Performance verbinden. <strong data-end="1662" data-start="1625">Produktion, Vernetzung, Förderung</strong> – alles an einem Ort.</p>
<h3 data-end="1767" data-start="1688">Kurz gesagt: Dein Projekt braucht Geld? Dann komm zur Start Art Week!</h3>
<p>Und das Beste: <strong data-end="1816" data-start="1783">Die Teilnahme ist kostenfrei.</strong> Einfach vorbeischauen, mitmachen und die Förderlandschaft rocken.</p>
<p>Weitere Infos und Anmeldung: <a href="https://www.startartweek.de" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">www.startartweek.de</a></p>
<hr>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 May 2025 14:43:42 +0200</pubDate>
                        <title>Loft of Art WEEKEND #4 in Lierenfeld: Kunst, Musik und Mut zur Vielfalt in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/loft-of-art-weekend-4-in-lierenfeld-kunst-musik-und-mut-zur-vielfalt-in-duesseldorf-3252.html</link>
                        <description>Nach Stationen in Flingern und Bilk findet das Loft of Art WEEKEND #4 nun erstmals in Lierenfeld statt – größer, vielfältiger und mit noch mehr gesellschaftlichem Engagement. Rund 30 Künstler:innen präsentieren ihre Werke in den Elegant Elephant Studios – begleitet von Musik, Workshops und spannenden Begegnungen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was 2023 als mutige<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/loft-of-art-pop-up-ausstellung-in-duesseldorf-flingern-mit-ueber-400-besuchern-ein-erfolg-2718.html" target="_blank" class="link-external-blank"> Pop-up-Ausstellung</a> begann, hat sich zu einem festen Termin in der freien Kunstszene Düsseldorfs entwickelt. Mit jeder Ausgabe wuchs das Interesse – zuletzt feierten über 1.000 Besucher:innen beim dritten WEEKEND die Vielfalt der Kunst. Nun startet die vierte Ausgabe mit neuen Impulsen, unter dem Motto: Kunst, Musik und Mut zur Vielfalt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 04 May 2025 12:53:58 +0200</pubDate>
                        <title>Brechts Heilige Johanna der Schlachthöfe als Theatererlebnis in wundervollen Bildern</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/brechts-heilige-johanna-der-schlachthoefe-als-theatererlebnis-in-wundervollen-bildern-3249.html</link>
                        <description>Sie steht da, die Schultern leicht zurückgenommen, abwartend, den Kopf distanziert  geneigt, eine Frau, die prüft, weit entfernt von naiv, dennoch ein wenig entrückt. Diese Johanna von Caroline Cousin beeindruckt von Beginn an mit einem zurückgenommenen und dennoch zwingendem Ausdruck der Stärke, mit einer faszinierenden Körpersprache. Eine Johanna, die sich perfekt in Roger Vontobels Inszenierung von Brechts Johanna der Schlachthöfe einfügt. Dieser Brecht ist ein Theatererlebnis mit einer immer präsenten Johanna, mit wundervollen Bildern in einem überaus gelungenen Bühnenbild mit starker Lichtregie,  Live-Musik und einer Saxophon spielenden Cousin/ Johanna. Und doch bleibt es ein Brecht,  ein junger Brecht, und wir erfahren auch viel über die Absurditäten des „Marktes“, den Mythos von Angebot und Nachfrage die den Markt regiere.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mauler, der Mann im roten Mantel (Heiko Raulin), der Herr des Fleischgeschäfts, lobt zu Beginn eine Maschine, die das Töten der Schweine automatisiert – denn dann braucht es weniger Arbeiter im Ablauf bis zum Fleisch in Blechdosen. &#160;Mauler nennt damit ein Instrument des „Marktes“, das noch heute oft vorgeschoben wird, dass beim Sparen bei den größten Kosten begonnen wird: Den Personalkosten.</p>
<h3>Brechts Metzger von Chicago</h3>
<p>Johanna, die den Menschen, den Arbeitern helfen will, kommt plötzlich aus den Rohren, die Rauch und Menschen ausspucken. Sie ist der Gegenpol von Kapitalist Mauler. Johanna will den Armen helfen, die keine Arbeit haben und vor den Toren der Fleischfabriken stehen, die Maule rund anderen gehören.</p>
<p>Dieser Fleischkönig, dieser Tönnies Chicagos in Brechts frühem Stück&#160; (1931 zusammen mit Elisabeth Hauptmann geschrieben), ist ein Musterbeispiel des skrupellosen Unternehmers, der veränderte ökonomische Rahmenbedingungen sofort zu seinem Vorteil ausnutzt.&#160; Und doch eine Seite in sich trägt, ein wenig auch Moral und Mitmenschlichkeit zeigt, bis das Gesetz des Profitmachens Oberhand gewinnt.</p>
<p>Die Johanna von Cousin hat durchaus etwas Magisches an sich. Noch anklagend zu Beginn, zieht sie Mauler im roten Mantel in ihren Bann. Mit unnachahmlicher Körpersprache nähert sich diese sich wundernde, zurückhaltende Johanna mit einem Finger dem Gegenpart, der durchaus keine ausgestreckte Hand bietet.</p>
<h3>Marktgesetze ausgenutzt</h3>
<p>Doch Mauler münzt seine plötzlich aufkeimenden Ekel vor dem Töten der Ochsen blitzschnell um in einen wirtschaftlichen Vorteil: Er verkauft zunächst seine Firma für einen Spotpreis an Cridle (ausgezeichnet: Claudia Hübbecker). Aber schon bald wird klar: Mauler aht auch den Rohstoffmarkt in der Hand, hat heimlich über den Makler Slift (schön schmierig Moritz Klaus) die Ochsen gekauft. Und kann nun seinen Konkurrenten die Preise diktieren oder sie in den Ruin treiben.</p>
<h3>Anderer Schwerpunkt</h3>
<p>Das alles ist bis heute Marktgesetz pur. Aber Regisseur Vontobel und Dramaturg Koall legen einen anderen Schwerpunkt, nämlich die zwiespältige Beziehung zwischen Kapitalist Mauler und einer Johanna, die aus menschenfreundlichen Motiven den hungernden Arbeitern helfen will.</p>
<p>Die aber sind nicht schlecht, wie Mauler&#160; behauptet, sie sind hungrig, und Brechts „Erstens kommt das Fressen…“ fällt einem sofort ein. Und so lassen sie sich mit 20 kostenlosen Mittagessen ködern.</p>
<h3>„Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“</h3>
<p>Die liebe Johanna will den Arbeitern helfen, aber die Gesetze des Marktes überrollen sie: „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“ (Adorno) , wissen wir heute. Mauler macht seinen Profit auf Kosten der Arbeiter und Konkurrenten, und eine Caroline Cousin spielt (tatsächlich ) ihr Saxophon und Johanna muss schließlich erkennen, dass sie erfolglos ist. Sie bleibt entkräftet liegen.</p>
<p>Bei Brecht - dessen „Johanna“ aus politischen Gründen unter anderem von Nazis abgelehnt und erst 1959 Uraufgeführt wurde- wird noch klar, dass ein Generalstreik vielleicht geholfen hätte, aber durch Johanna leider verhindert wurde. &#160;Und Johanna – ganz im Sinne heutiger Lobby-Strategien – von den Marktgläubigen zur Heiligen stilisiert wird, damit sie nicht zur Märtyrerin erklärt werden kann.</p>
<p>Sehr langer Applaus vor allem für Johanna / Cousin und Mauler / Raulin, aber auch für die acht Tänzer*innen, die in hautengen Plastikkostümen „Das Fleisch“ pantomimisch darstellten.</p>
<p>Wie empfehlen gerade bei dieser Inszenierung das aufschlussreiche Programmheft mit den hinreißenden Fotos von Thomas Rabsch.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten-Bestellungen unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/die-heilige-johanna-der-schlachthoefe/1520/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/die-heilige-johanna-der-schlachthoefe/1520/ </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 03 May 2025 15:59:03 +0200</pubDate>
                        <title>Letzte Spielzeit im D Haus in der Ära Schulz – Hommage an einen großartigen Theater-Macher</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/letzte-spielzeit-im-d-haus-in-der-aera-schulz-hommage-an-einen-grossartigen-theater-macher-3248.html</link>
                        <description>Es lag ein wenig Wehmut über der Versammlung im Foyer des Schauspielhauses, schließlich war es die Ankündigung der letzten Spielzeit unter Intendant Wilfried Schulz.  Er hat seit 2016 mit seinem Team dieses Haus  nicht nur geprägt wie kein anderer: Schulz hat das Schauspiel, das Theater, von Beginn an in die Stadt hinein gebracht. Und es war keine Übertreibung, als er sagte, dass das Publikum nicht nur jünger geworden ist, es entspreche auch ziemlich genau der Bevölkerung der Stadt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unvergessen der Moment, als sich 2016 das provisorische Theaterzelt am Corneliusplatz zum Inszenierungsende zur Kö hin öffnete und die teuren Boliden&#160; vorbei brummelten. Schulz musste zu Beginn seiner Amtszeit mit der verlängerten Sanierung des Schauspielhauses arbeiten, mit Inszenierungen&#160; im „Central am Hauptbahnhof. Einziger Lichtblick: Die gläserne Brücke über der Straße mit der Bar brachte einen gewissen Charme&#160; und die Nähe zu den Darsteller*innen&#160; mit sich. Demnächst residiert das „Junge Schauspiel“ im Central, ebenso wie die Bürgerbühne,&#160; jetzt Stadt:Kollektiv.</p>
<p>Schulz und sein Vize, Chef-Dramaturg Robert &#160;Koall, brachten zudem erfolgreich das Theater mitten in die Stadt, mit sogenannten „to go“- Aufführungen, etwa dem „Faust to go“ in einer Bilker Kirche oder „Johanna to go“ nach Schiller. &#160;Das setzte sich fort mit den “Open Air“ Inszenierungen auf dem Gründgens-Platz, dem ansonsten öd-leeren Platz vor dem Schauspielhaus . Zum Ender der dies jährigen Spielzeit gibt es dort den „Sommernachtstraum“. In der kommenden Spielzeit läuft dort die „Unendliche Geschichte“</p>
<p>Mit einem gekonnten Mix aus populären Stücken, Publikumsrennern wie zuletzt dem&#160; „Moby Dick“&#160; und Klassikern wie Shakespeare, Kleist und Brecht bedienten Schulz und sein Team sowohl ein breites Publikum wie das Bildungsbürgertum. Die Auslastungszahlen, die viele andere Theater gerne hätten, machte das Düsseldorfer Schauspielhaus zu einem der erfolgreichsten Häuser in Deutschland. Er habe, sagte er einmal in einer kleinen Runde, schließlich Verantwortung für mehr als 400 Menschen.</p>
<p>Jetzt bekannte Schulz doch mit anfangs belegter Stimmer, dass es ihm schwerfalle, die&#160; Inszenierungen seiner letzten Spielzeit darzustellen.</p>
<h3>Die Spielzeit 2025 / 26</h3>
<p>Schulz hatte immer auch einen Bezug zur politischen Entwicklung in Deutschland und den gesellschaftlichen Debatten, was sich teils in den Spielplänen zeigte. Die Inszenierungen der neuen Spielzeit sind durch aus noch von ihm und Vize Koall geprägt.</p>
<p>Ein &#160;großes Ausrufezeichen setzt Schulz mit einer Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen, aufgeführt wird „Der Schneesturm“ des russischen Autors Vladimir Sorokin, in einer Inszenierung des von Putin verfolgten Starregisseurs Kirill &#160;Serebrennikov . Vordergründig eine Parabel, geht der Text und die Inszenierung doch eindeutig auch auf die Putin-Zeit ein.</p>
<p>Premiere ist in Salzburg am 16. August, in Düsseldorf im Großen Haus am 12. September.</p>
<p>Die Düsseldorfer Hausregisseurin (Oberspielleiterin) Bernadette Sonnenbichler bringt am 27. Sepztember laut Sonnenbichler die „Leichtfüßige Komik und tiefsinnige Befragung der Welt“ in Shakespeares Komödie &#160;„Was ihr Wollt“ auf die Bühne. Die Regisseurin, die seit 10Jahren in Düsseldorf wirkte, &#160;wird in der folgenden Spielzeit Intendantin in Heidelberg.</p>
<p>Molières&#160; „Menschenfeind“ kommt am 25. Oktober auf die Bühne des großen Hauses.</p>
<p>Im großen Haus hat ein inzwischen selten gespieltes, aber mit Blick auf das Erstarken der Neurechten Ideologien durchaus aktuelles Stück am 12. Dezember Premiere: Eugène &#160;Ionescos „Die Nashörner“.</p>
<p>Eine weitere Besonderheit:&#160; Fernando Pessoas „Das Buch der Unruhe“, das im März 2026 Premiere feiert.</p>
<p>Den Grantler Thomas Bernhard bringt Schulz auf die Bühne des Kleinen Hauses im April 2026 mit „Der Theatermacher“.</p>
<p>Der bekannte und gefeierte André Kaczmarczyk bringt mit den Studierenden des Schauspielhauses im Februar 2026“Tyll“ von Daniel Kemelmann auf die Bühne des Kleinen Hauses.</p>
<p>Fußball und Schauspiel &#160;bringt der ehemalige Kicker und sogar Weltmeister mit der Nationalmannschaft Christoph Kramer zusammen. Bekannt ist er wohl eher als Fußball-Kommentator im Fernsehen. &#160;Sein teils autobiographisches Stück „Das Leben fing im Sommer an“ &#160;hat mit der Uraufführung am 21. November Premiere.</p>
<p>Im Großen Haus hat Erich Kästners „Emil und die drei Zwillinge“ &#160;unter der Regie von Robert Gerloff am 16. November Premiere. Eine Produktion zusammen mit dem Jungen Schauspiel.</p>
<h3>Das Junge Schauspiel</h3>
<p>Sichtlich erfreut stellte der Leiter des Jungen Schauspiels Stefan Fischer-Fels die Premiere eines Klassikers vor: „Tim Thaler“ von James Krüss hat am 19. September Premiere – im neuen Spielort Central am Hauptbahnhof. &#160;</p>
<p>Am 5. Dezember feiert dort&#160; „The Drop“ der bekannten Theatermacher Lutz Hübner und Sarah Nemitz Premiere in einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein, Regie Lisbeth Coltof.</p>
<h3>Stadt:Kollektiv</h3>
<p>Am 19.Seotember kommt „Das Floß der Medusa“ auf die Bühne des Central. „Die drei Schwestern“ von Tschechow hat im Januar 2026 Premiere.</p>
<h3>Zu Gast: Das Asphalt Festival</h3>
<p>Das Asphalt Festival mit seinem unermüdlichen Motor Christof Seeger-Zurmühlen und dem Komponisten Bojan Vuletić ist mit seinen Produktionen nun in den nächsten jahren auch im Schauspielhaus zu Gast. &#160;&#160;<a href="https://www.asphalt-festival.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.asphalt-festival.de/</a></p>
<p>Spielzeiteröffnun g ist mit einem großen Fest vor und im Schauspielhaus am 6. September am 15Uhr, mit Lesungen und Führungen für die ganze Familie.</p>
<p>Im Schauspielhaus liegt das ausgezeichnete Programmheft für 2025/ 26 &#160;mit phantastischen Fotos unter dem Titel „D Haus move“ aus, das wir ausdrücklich empfehlen.</p>
<p>Weitere Informationen sowie Karten Vorverkauf &#160;für die neue Spielzeit unter</p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Aptos&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 20:46:33 +0200</pubDate>
                        <title>1.500 Fortuna-Fans bei Warsteiner-Biergarten-Eröffnung an der MERKUR SPIEL-ARENA</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/1500-fortuna-fans-bei-warsteiner-biergarten-eroeffnung-an-der-merkur-spiel-arena-3247.html</link>
                        <description>Schon lange bestand bei Fortuna-Fans der Wunsch nach einem Biergarten an der Arena. Eine Anlaufstelle für Fans, sich gemeinsam auf das Spiel einzustimmen oder nach der Partie noch einmal zusammenzukommen. Fortuna Düsseldorf und D.LIVE haben in einem Gemeinschaftsprojekt nun diesen Begegnungsort, mit großer Unterstützung von Warsteiner, geschaffen. Vor dem Heimspiel am Samstagabend wurde dieser gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnet. Der „Warsteiner Biergarten“ wird nach dem Soft Opening bei Fortuna-Heimspielen als auch künftig bei Konzerten in der Arena geöffnet sein und soll sukzessive ausgebaut werden. Unterstützt wird der Biergarten von der Brauerei Warsteiner, der Düsseldorfer Hausbrauerei Schumacher und der METRO.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Vermarktungspartnerschaft Arena-Plus zwischen Fortuna und D.LIVE wurde das Ziel definiert, gemeinsam zu wachsen, Synergieeffekte besser zu nutzen und die Potentiale der MERKUR SPIEL-ARENA weiter auszuschöpfen. Der „Warsteiner Biergarten“ ist nun ein sichtbares Ergebnis, bei dem Verein und Betreiber wirtschaftlich profitieren.&#160;</p>
<p>Der Biergarten befindet sich zum Start am Südeingang neben der U-Bahnhaltestelle und bietet verschiedene Verzehrmöglichkeiten, gesellige Sitzgelegenheiten und die Möglichkeiten unterschiedliches Rahmenprogramm zu erleben. Durch Fan-Umfragen soll das Angebot stetig verbessert und sukzessive ausgebaut werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 16:43:24 +0200</pubDate>
                        <title>Ideal: Annette Humpe beim Preis für Popkultur 2025 in Düsseldorf geehrt – Auszeichnung für ihr Lebenswerk</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/ideal-annette-humpe-beim-preis-fuer-popkultur-2025-in-duesseldorf-geehrt-auszeichnung-fuer-ihr-lebenswerk-3245.html</link>
                        <description>Mit stehenden Ovationen wurde sie gefeiert: Annette Humpe erhielt am Mittwochabend bei der Verleihung des Preises für Popkultur 2025 den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk. Für NDOZ hat Fotograf Klaus von Jackelmann die bewegenden Momente der Preisverleihung in Bildern eingefangen – direkt aus der Rheinterrasse Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="859" data-start="800">Vier Jahrzehnte Popgeschichte – von Ideal bis Ich + Ich</h3>
<p>„Mutig, klug, eingängig“ – so beschrieb der Vorstand des Vereins zur Förderung der Popkultur das Werk der Künstlerin, Songwriterin und Produzentin. Von <strong data-end="1022" data-start="1013">Ideal</strong>, <strong data-end="1031" data-start="1024">DÖF</strong>, <strong data-end="1048" data-start="1033">Lucilectric</strong> und <strong data-end="1071" data-start="1053">Udo Lindenberg</strong> bis <strong data-end="1089" data-start="1076">Ich + Ich</strong>: Kaum jemand hat die deutsche Popmusik über Jahrzehnte so stilprägend begleitet wie Annette Humpe. In der männerdominierten Produzentenszene war sie eine Ausnahme – und ein Vorbild.</p>
<p>&#160;</p><blockquote data-end="1372" data-start="1273"><p>„Sie ist eine Ikone, die den Soundtrack unseres Lebens nicht nur begleitet, sondern geprägt hat.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 14:53:30 +0200</pubDate>
                        <title>Roncalli’s Apollo Varieté und fiftyfifty versteigern Street Art-Kunst für wohltätigen Zweck</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/roncallis-apollo-variete-und-fiftyfifty-versteigern-street-art-kunst-fuer-wohltaetigen-zweck-3242.html</link>
                        <description>Kunst trifft auf soziales Engagement: Gemeinsam mit fiftyfifty, dem gemeinnützigen Verein zur Unterstützung obdachloser Menschen im Raum Düsseldorf, versteigert Roncalli’s Apollo Varieté ein ganz besonderes Street Art-Kunstwerk. Dieses wurde im Rahmen der Premiere der neuesten Apollo Show „Summer in the City“ am 16. April 2025 live vom Frankfurter Street Art-Künstler Mac Sullivan gesprayt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer imposanten 2x3 Meter großen Leinwand entstand ein eindrucksvolles Bild der Düsseldorfer Skyline im Sonnenuntergang – eine Hommage an die Stadt und die sommerlich-urbane Atmosphäre der aktuellen Inszenierung.&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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