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            <title>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung</title>
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            <description>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung</description>
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                <copyright>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung News</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 02:00:03 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 11:07:31 +0200</pubDate>
                        <title>DFD by Fashion Net: Düsseldorfs Modestandort ist kein Selbstläufer</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-fashion-days-2026-dfd-by-fashion-net-3541.html</link>
                        <description>„Düsseldorf hat keine Zeit mehr zu verlieren.&quot; 600 Showrooms, 16 Milliarden Euro Umsatz – und die Frage, wie die Modestadt ihren Platz behauptet.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Diesmal hat der Termin Glück. Die Pressekonferenz zu den Düsseldorf Fashion Days 2026 fällt genau in die Lücke zwischen zwei Hitzewellen. Andrea Greuner erinnerte sich auf der Terrasse von Eduard's by Breuninger noch gut an das vergangene Jahr: 39 Grad, die ganze Runde musste nach drinnen flüchten. NDOZ hatte damals, als wir die <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-fashion-days-2025-wenn-eine-stadt-zum-modeerlebnis-wird-3308.html" target="_blank" class="link-external-blank">Fashion Days 2025</a> begleiteten, schon am Vormittag 37 Grad in der Stadt notiert.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">An diesem Donnerstag also: Luft. Auf den Tabletts schimmern alkoholfreie Drinks, Curaçao und Zitrone. Das Blau fällt auf. Hinter dem kleinen Rednerpult leuchtet das neue Kampagnenmotiv der DFD by Fashion Net in derselben Farbfamilie. Und als Andrea Greuner ans Mikrofon tritt, taucht der Ton ein drittes Mal auf: an ihren Ohrringen. Drei Details, eine Farbe. Es ist ein schönes Bild für eine Branche, die sehr genau weiß, wie Sichtbarkeit funktioniert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 13:47:07 +0200</pubDate>
                        <title>Kultur im Bunker: Was im Juli in der Schleuse Zwei passiert</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/schleuse-zwei-bilker-bunker-juli-programm-duesseldorf-3540.html</link>
                        <description>Dating-Event, Barabende, Filmfest-Party und Sommerterrasse: Die Schleuse Zwei im Bilker Bunker zeigt im Juli, wie vielseitig Kultur im Stadtteil sein kann.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Ein Bunker ist nicht unbedingt der erste Ort, an den man bei einem Sommerabend in Düsseldorf denkt. In Bilk sieht das anders aus. Im Bilker Bunker ist mit der Schleuse Zwei ein Ort entstanden, an dem Kultur, Barabend und Nachbarschaft zusammenkommen – mal leise, mal tanzbar, mal überraschend.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für den Juli hat die Musikbar im Bunker ein Programm angekündigt, das genau diese Mischung zeigt: Dating, elektronische Sounds, Filmfest-Stimmung und Außengastro auf der Bunker Terrasse.</p>
<h3><span>Dating ohne Swipen</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Am Donnerstag, 9. Juli, ist „Love at First Slide“ von rausgegangen zu Gast in der Schleuse Zwei. Das Format setzt nicht auf Dating-Apps, sondern auf Pitches: Singles können sich vorstellen lassen oder ihre Freundinnen und Freunde präsentieren.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gedacht ist der Abend vor allem für Menschen zwischen 18 und 35 Jahren. Einlass und Barabend beginnen um 19 Uhr, der Pitch-Start ist um 20 Uhr.</p>
<h3><span>Barabende im Bunker</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Auch musikalisch bleibt der Juli dicht. Am Freitag, 10. Juli, legen Peaux &amp; alphosee in der Schleuse Zwei auf. Erwartet werden Dub, Erratic Bass und IDM. Beginn ist um 21 Uhr, der Eintritt ist frei.</p>
<p class="isSelectedEnd">Am Samstag, 11. Juli, folgt Cosmo mit Microhouse und Rominimal. Auch dieser Barabend beginnt um 21 Uhr bei freiem Eintritt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Am Samstag, 18. Juli, übernimmt Lactose Intolerant die Musikbar. Auf dem Programm stehen Ambient, House und Bass – ebenfalls ab 21 Uhr und bei freiem Eintritt.</p>
<h3><span>Filmfest-Stimmung und Sommerterrasse</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Zwischendurch wird es filmreif: Am Freitag, 17. Juli, findet in der Schleuse Zwei die Filmfest Kickoff-Party statt. Der Abend beginnt um 19 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro an der Abendkasse.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ende Juli verlagert sich das Programm nach draußen. Am 24. und 25. Juli sowie am 31. Juli und 1. August finden keine Barabende in der Schleuse Zwei statt. Stattdessen öffnet die Bunker Terrasse mit Drinks und Sommerstimmung unter freiem Himmel.</p>
<p class="isSelectedEnd">Geöffnet ist die Terrasse freitags von 16 bis 22 Uhr, samstags von 15 bis 22 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr.</p>
<h3><span>Ein Ort für den Stadtteil</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Schleuse Zwei ist mehr als eine Bar mit Programm. Gerade in Bilk zeigt sich hier, wie Kulturorte heute funktionieren können: nicht nur als Bühne, sondern als Treffpunkt. Wer kommt, muss sich nicht zwingend für eine große Veranstaltung entscheiden. Man kann auch einfach auf einen Drink vorbeischauen, Musik hören, Menschen treffen oder einen neuen Ort im eigenen Stadtteil entdecken.</p>
<p class="isSelectedEnd">Im Sommer wird daraus ein kleines Versprechen: Kultur muss nicht immer groß, laut und zentral sein. Manchmal reicht ein Abend im Bunker.</p>
<p class="isSelectedEnd">&#160;</p><div class="well"><h3><span>Kurz &amp; knapp</span></h3>
<p><strong>Was:</strong> Juli-Programm der Schleuse Zwei<br> <strong>Wo:</strong> Bilker Bunker, Aachener Straße 39, Düsseldorf-Bilk<br> <strong>Termine:</strong> 9., 10., 11., 17. und 18. Juli sowie Bunker Terrasse am 24./25. Juli und 31. Juli/1. August<br> <strong>Programm:</strong> Dating-Event, Barabende, Filmfest Kickoff-Party, Sommerterrasse<br> <strong>Eintritt:</strong> je nach Veranstaltung, mehrere Barabende bei freiem Eintritt<br> <strong>Infos:&#160;</strong> <a href="https://bilkerbunker.de/schleuse-zwei" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">aktuelles Programm über den Bilker Bunker</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 12:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine Juli 2026 – Frankreichfest, Rheinkirmes, asphalt und Mode im Hofgarten</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-juli-2026-frankreichfest-rheinkirmes-asphalt-3537.html</link>
                        <description>Frankreichfest, Rheinkirmes, asphalt, Mode im Hofgarten und kostenlose Sommerabende: unsere Auswahl für Düsseldorf im Juli 2026.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer">Düsseldorf ist im Ferienmodus. Der Juli beginnt mit Frankreichfest, Literaturfestival und französischem WM-Abend. Danach wird es nicht ruhiger.</p>
<p>Auf den Rheinwiesen startet die Rheinkirmes, asphalt bringt Theater, Tanz und Musik in die Stadt, im Hofgarten trifft Design auf Picknickdecken, und an mehreren Abenden geht es auch ohne Eintritt nach draußen.</p>
<p>Der Juli 2026 ist kein Monat für eine einzige Empfehlung. Er ist ein Monat zum Sortieren: Was muss früh in den Kalender? Was ist kostenlos? Was lohnt sich auch dann, wenn man eigentlich nur einen Sommerabend draußen verbringen wollte?</p>
<p>Hier kommt unsere Auswahl für Düsseldorf im Juli.</p>
<p><strong data-end="2136" data-start="2110">Hinweis der Redaktion:</strong>&#160;Dieser Artikel wurde erstmals am 2. Juli 2026 veröffentlicht und am 8. Juli 2026 um weitere Sommertermine ergänzt.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-end="2310" data-section-id="8x9yaa" data-start="2251">Kurz &amp; knapp: Die wichtigsten Juli-Termine in Düsseldorf</h2><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2401" data-start="2312"><strong data-end="2332" data-start="2312">2. bis 12. Juli:</strong> LIT.festival Düsseldorf mit Lesungen, Gesprächen und Silent Reading.</li> 	<li data-end="2542" data-start="2403"><strong data-end="2422" data-start="2403">3. bis 5. Juli:</strong> Frankreichfest rund um Rathaus, Burgplatz und Rheinufer. Mit französischem Markt, Musik, Oldtimern und Show-Basketball.</li> 	<li data-end="2632" data-start="2544"><strong data-end="2570" data-start="2544">5. Juli bis 9. August:</strong> DIE GROSSE Kunstausstellung NRW im Kunstpalast und NRW-Forum.</li> 	<li data-end="2757" data-start="2634"><strong data-end="2646" data-start="2634">8. Juli:</strong> Ciani-Sophia Hoeder spricht im Palais Wittgenstein über „Ökorassismus“. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich.</li> 	<li data-end="2824" data-start="2759"><strong data-end="2771" data-start="2759">9. Juli:</strong> Urban Dance Sessions im tanzhaus nrw. Eintritt frei.</li> 	<li data-end="2885" data-start="2826"><strong data-end="2839" data-start="2826">10. Juli:</strong> System Of A Down im Open Air Park Düsseldorf.</li> 	<li data-end="2958" data-start="2887"><strong data-end="2908" data-start="2887">12. und 26. Juli:</strong> Parklife im Ostpark und Florapark. Eintritt frei.</li> 	<li data-end="3055" data-start="2960"><strong data-end="2987" data-start="2960">15. Juli bis 2. August:</strong> asphalt Festival mit Theater, Tanz, Musik, Literatur und Fotokunst.</li> 	<li data-end="3133" data-start="3057"><strong data-end="3070" data-start="3057">16. Juli:</strong> Live Band Karaoke am Stadtstrand Tonhallenufer. Eintritt frei.</li> 	<li data-end="3233" data-start="3135"><strong data-end="3156" data-start="3135">17. bis 26. Juli:</strong> Rheinkirmes auf den Rheinwiesen, mit Pink Monday, Drohnenshow und Feuerwerk.</li> 	<li data-end="3284" data-start="3235"><strong data-end="3248" data-start="3235">18. Juli:</strong> Lichterfest im Schlosspark Benrath.</li> 	<li data-end="3359" data-start="3286"><strong data-end="3307" data-start="3286">21. und 28. Juli:</strong> Spanischer Abend im zakk Biergarten. Eintritt frei.</li> 	<li data-end="3476" data-start="3361"><strong data-end="3382" data-start="3361">22. bis 29. Juli:</strong> Düsseldorf Fashion Days. Besonders interessant: THE DORF THE MARKET am 25. Juli im Hofgarten.</li> 	<li><strong>Sonntags bis 30. August:</strong> Hofgartenkonzerte nahe der Jägerhofallee. Eintritt frei.</li> 	<li><strong>Ab 30. Juli:</strong> alltours Kino im Rheinpark. Open-Air-Kino am Rhein bis 6. September.</li> </ul></div><h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-end="3534" data-section-id="1e35qqk" data-start="3483">Do, 2. bis So, 12. Juli: LIT.festival Düsseldorf</h2>
<p>Das LIT.festival geht in seine zweite Ausgabe. Unter dem Motto „stories are more.“ stehen in Düsseldorf wieder Bücher, Gespräche, gemeinsames Lesen und neue Formen des Erzählens im Mittelpunkt.</p>
<p>Das Programm verteilt sich über mehrere Tage und Orte. Für den Juli-Auftakt ist das ein guter Gegenpol zu Bühne, Markt und Kirmes: leiser, konzentrierter, aber mitten in der Stadt.</p>
<p><strong data-end="3922" data-start="3913">Wann:</strong> Donnerstag, 2. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2026<br> <strong data-end="3980" data-start="3973">Wo:</strong> verschiedene Orte in Düsseldorf<br> <strong data-end="4027" data-start="4015">Tickets:</strong> je nach Veranstaltung<br> <strong data-end="4061" data-start="4052">Info:</strong> <a href="https://www.localbookshop.de/lit-festival" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">LIT.festival Düsseldorf</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 11:53:45 +0200</pubDate>
                        <title>Hofgartenkonzerte Düsseldorf 2026: Sonntags Musik im Grünen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/hofgartenkonzerte-duesseldorf-2026-hofgarten-jaegerhofallee-3539.html</link>
                        <description>Kostenlose Musik am Sonntagmittag: Die Hofgartenkonzerte laufen bis Ende August nahe der Jägerhofallee.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer">Ein Sonntagvormittag im Hofgarten, eine Stunde Musik, kein Eintritt. Die Hofgartenkonzerte gehören zu den stilleren Sommerterminen in Düsseldorf. Nicht laut, nicht kompliziert, nicht teuer. Einfach hingehen, stehen bleiben, zuhören.</p>
<p>Bis zum 30. August 2026 wird der Musikpavillon nahe der Jägerhofallee wieder zur kleinen Open-Air-Bühne. Gespielt wird jeweils sonntags von 11 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Das Programm reicht von Swing und Jazz über Soul und Pop bis zu Bigband-Sounds. Im Juli stehen noch <strong>Blue Shivers, Bigband Intakt sowie Peter Weisheit and the Dixie Tramps </strong>auf dem Programm. Danach geht es im August weiter, unter anderem mit <strong>Chjazzband, Soul Food Company, Savoir Vivre, Bigbandfriends e.V. und SuperGroove</strong>.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das ein angenehm unkomplizierter Kulturtermin. Man muss nicht planen wie für ein großes Festival. Man kann vor dem Stadtbummel kommen, nach dem Frühstück vorbeischauen oder den Spaziergang durch den Hofgarten einfach eine Stunde länger machen.</p>
<p>Gerade deshalb passen die Hofgartenkonzerte gut in den Sommerkalender. Sie kosten nichts, brauchen keine Abendgarderobe und kein Ticket auf dem Handy. Nur ein bisschen Zeit am Sonntag.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="2375" data-start="2363">Kurz &amp; knapp</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2434" data-start="2377"><strong>Wann:</strong> sonntags bis 30. August 2026, jeweils 11 bis 12 Uhr</li> 	<li data-end="2489" data-start="2436"><strong>Wo: </strong>Musikpavillon im Hofgarten nahe der Jägerhofallee</li> 	<li data-end="2505" data-start="2491"><strong>Eintritt:</strong> frei</li> 	<li data-end="2590" data-start="2507"><strong>Programm im Juli:</strong> Blue Shivers, Bigband Intakt, Peter Weisheit and the Dixie Tramps</li> 	<li data-end="2689" data-start="2592"><strong>Programm im August:</strong> Chjazzband, Soul Food Company, Savoir Vivre, Bigbandfriends e.V., SuperGroove</li> 	<li data-end="2725" data-start="2691"><strong>Infos:</strong> <a href="https://www.d-live.de/hofgartenkonzerte" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">d-live.de/hofgartenkonzerte</a></li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 11:22:58 +0200</pubDate>
                        <title>alltours Kino Düsseldorf 2026: Open-Air-Kino am Rhein startet am 30. Juli</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/alltours-kino-duesseldorf-2026-rheinpark-programm-tickets-3538.html</link>
                        <description>Fünf Wochen Kino am Rhein: Das alltours Kino startet am 30. Juli in Düsseldorf und läuft bis zum 6. September.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer">Düsseldorf bekommt seinen Sommerklassiker zurück. Am 30. Juli startet das alltours Kino in die Saison 2026. Bis zum 6. September wird der Rheinpark am Robert-Lehr-Ufer wieder zur Open-Air-Kulisse für Filmabende am Rhein.</p>
<p>Wer schon einmal dort war, kennt das Bild: vorne die große Leinwand, dahinter der Rhein, die Oberkasseler Brücke, der Rheinturm, die Lichter der Stadt. Ein Kinoabend, der in Düsseldorf nicht nur vom Film lebt, sondern auch vom Ort.</p>
<p>Zum Auftakt läuft am Donnerstag, 30. Juli, der Film „Michael“. Danach folgen über fünf Wochen hinweg Klassiker, aktuelle Filme, Familienabende, Joker Nights und Sonderformate. Das komplette Programm ist online beim alltours Kino abrufbar.</p>
<h3 data-end="949" data-start="927">Was im Programm steckt</h3>
<p>Das alltours Kino setzt 2026 auf eine Mischung, die ziemlich genau zu einem Düsseldorfer Sommerabend passt: große Blockbuster, Familienfilme, Komödien, Previews, Klassiker und Überraschungsabende.</p>
<p>Für Musical-Fans ist<strong> „Mamma Mia!“</strong> gleich zweimal dabei: am 7. August und am 4. September. Wer lieber Mode, Großstadt und Hochglanzkino will, bekommt <strong>„Der Teufel trägt Prada 2“</strong> ebenfalls doppelt: am 1. August in deutscher Synchronfassung und am 20. August in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.</p>
<p>Ein besonderer Abend ist der 25. August. Dann zeigt das alltours Kino erstmals zwei Filme hintereinander: zuerst <strong>„Der Schuh des Manitu“</strong>, danach nach einer kurzen Pause<strong> „Das Kanu des Manitu“</strong>. Das ist weniger ein normaler Kinoabend als ein kleines Sommer-Doppelprogramm für alle, die den Abend wirklich im Rheinpark verbringen wollen.</p>
<p>Auch die Community Choice Night ist zurück. Am 30. August läuft<strong> „Harry Potter und der Stein der Weisen“</strong>. Zur Auswahl stand die Reihe rund um die magische Welt von Harry Potter, durchgesetzt hat sich der erste Teil. Für viele dürfte das einer der Familien- und Nostalgieabende der Saison werden.</p>
<p>Dazu kommen drei Joker Nights. Welche Filme dort gezeigt werden, wird erst kurzfristig bekannt gegeben. Genau darin liegt der Reiz: Man kauft ein Ticket, ohne vorher alles zu wissen. Gemeint ist übrigens nicht der Film „Joker“, sondern ein Überraschungsfilm.</p>
<p>Den Abschluss der Saison bildet am 6. September der Blockbuster <strong>„Die Odyssee“</strong>.</p>
<h3 data-end="2458" data-start="2425">Für wen lohnt sich welcher Abend?</h3>
<p>Wer den großen Auftakt sucht, merkt sich den 30. Juli mit<strong> „Michael“</strong>.</p>
<p>Wer mit Freundinnen oder Freunden einen leichten Sommerabend plant, ist bei „Mamma Mia!“ oder „Der Teufel trägt Prada 2“ gut aufgehoben.</p>
<p>Für Familien lohnt sich der Blick auf die FSK-0- und FSK-6-Vorstellungen. Kinder bis einschließlich elf Jahre zahlen dort weniger.</p>
<h4 data-end="2852" data-start="2800">Wer Überraschungen mag, nimmt eine der Joker Nights.</h4>
<p>Und wer einfach nur einmal im Sommer draußen am Rhein Kino schauen möchte, muss nicht zwingend auf den größten Film warten. Der Ort macht hier viel aus.</p>
<h3 data-end="3039" data-start="3008">Einlass, Tickets und Kino Beach</h3>
<p>Einlass und Bewirtung beginnen ab 19 Uhr. Der Filmstart richtet sich nach Termin und Lichtverhältnissen. Reguläre Tickets kosten im Vorverkauf 18 Euro zuzüglich 1 Euro Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse 20 Euro.</p>
<p>Für Schülerinnen, Schüler und Studierende gibt es von Montag bis Donnerstag ermäßigte Tickets. Kinder bis einschließlich elf Jahre zahlen bei Vorstellungen mit FSK 0 oder FSK 6 ebenfalls weniger.</p>
<p>Auch der Kino Beach gehört wieder dazu. Dort gibt es Strandatmosphäre, Getränke, Snacks und Blick auf den Rhein. Der Bereich kann auch ohne Kinoticket besucht werden. Montags bis mittwochs öffnet der Kino Beach ab 19 Uhr, donnerstags bis sonntags bereits ab 16 Uhr. Der Eintritt zum Kino Beach ist frei.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das alltours Kino mehr als nur ein Sommerprogramm. Es verbindet Film, Stadtpanorama und Rheinabend auf eine Weise, die man hier nicht groß erklären muss. Man sitzt draußen, wartet auf die Dunkelheit, und für ein paar Stunden gehört der Rhein der Leinwand.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="3823" data-start="3811">Kurz &amp; knapp</h3>
<p><strong>Wann:</strong> 30. Juli bis 6. September 2026<br> <strong>Wo:</strong> alltours Kino, Robert-Lehr-Ufer 3, Rheinpark Düsseldorf<br> <strong>Einlass und Bewirtung:</strong> ab 19 Uhr<br> <strong>Tickets: </strong>regulär 18 Euro plus 1 Euro Vorverkaufsgebühr, Abendkasse 20 Euro<br> <strong>Kino Beach:</strong> montags bis mittwochs ab 19 Uhr, donnerstags bis sonntags ab 16 Uhr<br> <strong>Infos und Programm:</strong> <a href="https://www.alltours-kino.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">alltours-kino.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Flohmärkte in Düsseldorf: Wo sich Stöbern wirklich lohnt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/troedel-flohmaerkte-duesseldorf-3491.html</link>
                        <description>Zwischen Kultmarkt, Großfläche und kuratiertem Vintage-Format ist Düsseldorfs Marktszene vielfältiger, als viele schnelle Übersichten vermuten lassen. Wer nur nach dem nächsten Termin sucht, übersieht oft, was die einzelnen Märkte wirklich unterscheidet.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer in Düsseldorf trödeln will, sucht selten einfach irgendeinen Markt. Es geht um Atmosphäre, um echte Fundstücke, um die Frage, ob sich das frühe Aufstehen lohnt – und darum, welcher Ort zum eigenen Samstag oder Sonntag passt. Genau deshalb hilft eine bloße Terminliste nur bedingt weiter.</p>
<p>Der Aachener Platz funktioniert anders als der Radschlägermarkt. P1 an der Messe ist nicht mit den Flohmarkthallen in Bilk zu verwechseln. Und Formate wie re:loved, Weiberkram oder NachtYard gehören zwar ebenfalls zur Düsseldorfer Stöberkultur, sprechen aber ein anderes Publikum an als der klassische Trödelmarkt.</p>
<p>Deshalb ist dieser Artikel als <strong data-end="3012" data-start="2982">Düsseldorfer Markt-Kompass</strong> gedacht: erst die Profile, dann die Termine. Der Überblick wird regelmäßig aktualisiert.</p>
<h2 data-end="3146" data-section-id="g8ba4y" data-start="3108">Klassische Flohmärkte in Düsseldorf</h2>
<p>Die klassischen Flohmärkte sind das Fundament. Hier geht es um Trödel, Hausrat, Möbel, Schallplatten, Bücher, Spielzeug, kleine Zufallsfunde und manchmal auch um Dinge, von denen man erst vor Ort merkt, dass man sie gesucht hat.</p>
<p>Der <strong data-end="3400" data-start="3382">Aachener Platz</strong> in Bilk ist für viele der Markt mit dem größten Kultfaktor. Wer Flohmarkt als kleinen Ausflug versteht, mit Kaffee, Musik und Schlendern, ist dort richtig. Der <strong data-end="3581" data-start="3561">Radschlägermarkt</strong> wirkt stärker organisiert, größer und gezielter. Er passt zu Menschen, die vergleichen, suchen und nicht nur treiben lassen möchten.</p>
<p>Der <strong data-end="3752" data-start="3720">Flohmarkt am Blumengroßmarkt</strong> bleibt der verlässliche Klassiker. <strong data-end="3807" data-start="3788">P1 an der Messe</strong> steht vor allem für Fläche und Auswahl. Der <strong data-end="3869" data-start="3852">OBI-Flohmarkt</strong> ist praktischer, weniger romantisch, aber für viele genau deshalb attraktiv. Und die <strong data-end="3985" data-start="3955">Flohmarkthallen Düsseldorf</strong> sind die wetterfeste Alternative für alle, die auch bei Regen stöbern möchten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3536</guid>
                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:10:42 +0200</pubDate>
                        <title>Diabetes-Forschung in Düsseldorf: Warum die Behandlung individueller werden soll</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/diabetes-forschung-duesseldorf-ceda-kongress-praezisionsdiabetologie-ddz-3536.html</link>
                        <description>Beim CEDA-Kongress am Deutschen Diabetes-Zentrum diskutierten Fachleute aus 25 Ländern über neue Wege in der Diabetesversorgung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Patientinnen und Patienten künftig gezielter behandelt werden können.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/5/0/csm_ceda-kongress-duesseldorf-diabetes-forschung-ddz_07ede13d88.jpg" length="2233441" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Diabetes ist nicht gleich Diabetes. Was in der Medizin längst bekannt ist, wird für die Versorgung von Patientinnen und Patienten immer wichtiger: Hinter der Diagnose stehen unterschiedliche Verlaufsformen, Risiken und Begleiterkrankungen. Genau darum ging es beim Jahreskongress der Central European Diabetes Association, kurz CEDA, der vom 25. bis 27. Juni 2026 in Düsseldorf stattfand.</p>
<p class="isSelectedEnd">Rund 250 Teilnehmende kamen dafür ans Deutsche Diabetes-Zentrum, ein An-Institut der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In 16 wissenschaftlichen Sitzungen, 56 Posterpräsentationen und vier Industriesymposien tauschten sich Fachleute aus 25 Ländern über aktuelle Forschungsergebnisse und neue Ansätze in der Diabetesversorgung aus.</p>
<h3><span>Präzisionsdiabetologie im Mittelpunkt</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Im Zentrum des Kongresses stand die sogenannte Präzisionsdiabetologie. Gemeint ist der Versuch, Diabetes nicht nur allgemein zu behandeln, sondern genauer hinzuschauen: Welche Form der Erkrankung liegt vor? Welche Risiken bestehen? Und welche Therapie passt am besten zu dem einzelnen Menschen?</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">„Je genauer wir verstehen, welcher Diabetes-Subtyp bei einer Person vorliegt, desto gezielter können wir behandeln“, sagte <strong>Prof. Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Sprecher des Vorstands des Deutschen Diabetes-Zentrums sowie Kongresspräsident der CEDA 2026</strong>. Eine individuellere Behandlung könne nicht nur wirksamer sein, sondern möglicherweise auch Ressourcen im Gesundheitssystem schonen.</p></blockquote><p>Für Patientinnen und Patienten könnte dieser Ansatz langfristig bedeuten, dass nicht nur der Blutzuckerwert im Mittelpunkt steht, sondern auch das persönliche Risiko für Folgeerkrankungen. Wer ein höheres Risiko für Leber- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, könnte früher erkannt und gezielter begleitet werden.</p>
<p>Noch ist die Präzisionsdiabetologie vor allem ein Feld intensiver Forschung. Entscheidend wird sein, wie schnell und wie verlässlich solche Ansätze in der regulären Versorgung ankommen – also dort, wo Praxen, Fachambulanzen und Kliniken jeden Tag Entscheidungen treffen müssen.</p>
<p>Kongresse wie die CEDA sollen diesen Übergang unterstützen. Der Vergleich unterschiedlicher Versorgungsmodelle und Forschungsansätze aus Zentral-, Ost- und Südosteuropa zeigt, wo Fortschritte erzielt wurden und wo noch Lücken bestehen.</p>
<h3><span>Blick auf Leber und Herz-Kreislauf-Risiken</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Besondere Aufmerksamkeit bekamen in Düsseldorf zwei Themen: die Verbindung zwischen Typ-2-Diabetes und der metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung, kurz MASLD, sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nach Angaben des Deutschen Diabetes-Zentrums haben etwa 70 Prozent aller Menschen mit Typ-2-Diabetes auch eine MASLD, früher häufig Fettlebererkrankung genannt. Unterschiedliche Diabetes-Subtypen können dabei mit unterschiedlich hohen Risiken verbunden sein, schwere Leberschäden zu entwickeln.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ziel der Präzisionsdiabetologie ist es, Menschen mit erhöhtem Risiko möglichst früh zu erkennen. Dabei geht es nicht um ferne Zukunftsmusik, sondern auch um die Frage, welche Hinweise sich bereits aus verfügbaren Laborwerten gewinnen lassen.</p>
<h3><span>Düsseldorf als Ort internationaler Forschung</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Für Düsseldorf ist der Kongress mehr als ein wissenschaftlicher Termin. Er zeigt, dass die Stadt mit dem Deutschen Diabetes-Zentrum, der Heinrich-Heine-Universität und dem Universitätsklinikum Düsseldorf zu den sichtbaren Standorten der medizinischen Forschung in Deutschland gehört. Forschung, Lehre und Versorgung greifen hier eng ineinander.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Eröffnungsveranstaltung wurde von Grußworten aus Politik, Stadtgesellschaft und Wissenschaft begleitet. Unter anderem richtete sich NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes per Video an die Teilnehmenden. Vor Ort waren Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur, Integration und Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf, sowie Prof. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.</p>
<h3><span>Erster Jühling Prize verliehen</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Im Rahmen des Kongresses wurde außerdem erstmals der Jühling Prize der Anna Wunderlich und Ernst Jühling-Stiftung vergeben. Ausgezeichnet wurde Prof. Péter Kempler, Präsident der CEDA von 2022 bis 2026 und Professor an der Semmelweis Universität Budapest.</p>
<p class="isSelectedEnd">Kempler betonte den Wert des Austauschs über Ländergrenzen hinweg. Die CEDA schaffe einen Raum, in dem klinische Praxis und Forschung zusammenkommen könnten. Düsseldorf und das Deutsche Diabetes-Zentrum seien dafür ein idealer Gastgeber gewesen.</p>
<p class="isSelectedEnd">&#160;</p><div class="well"><h3><span>Kurz &amp; knapp</span></h3>
<p><strong>Was:</strong> Jahreskongress der Central European Diabetes Association<br> <strong>Wann:</strong> 25. bis 27. Juni 2026<br> <strong>Wo:</strong> Deutsches Diabetes-Zentrum / Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf<br> <strong>Teilnehmende:</strong> rund 250 Fachleute<br> <strong>Länder:</strong> 25<br> <strong>Themen:</strong> Präzisionsdiabetologie, Diabetes-Subtypen, MASLD, Herz-Kreislauf-Risiken, neue Therapieansätze<br> <strong>Gastgeber:</strong> <a href="https://ddz.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Deutsches Diabetes-Zentrum Düsseldorf</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 11:40:42 +0200</pubDate>
                        <title>Arbeitsmarkt Düsseldorf: Mehr Jobs, aber noch keine Trendwende</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/arbeitsmarkt-duesseldorf-juni-2026-ausbildung-jobs-arbeitslosigkeit-3535.html</link>
                        <description>Die Arbeitslosigkeit sinkt leicht, die Beschäftigung wächst. Doch die Arbeitsagentur spricht noch nicht von einer Trendwende. Was die Juni-Zahlen für Düsseldorf zeigen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Der Düsseldorfer Arbeitsmarkt zeigt im Juni ein vorsichtig positives Bild. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,9 Prozent und ist damit gegenüber Mai um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Insgesamt waren 29.038 Menschen bei der Agentur für Arbeit Düsseldorf und im Jobcenter arbeitslos gemeldet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das sind 171 weniger als im Vormonat, aber 287 mehr als im Juni des vergangenen Jahres. Genau darin liegt die Botschaft dieses Monats: Es gibt Entlastung, aber noch keine echte Trendwende.</p>
<h3><span>Beschäftigung wächst weiter</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Positiv ist die Entwicklung bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Zum Stichtag Ende Dezember 2025 gab es in Düsseldorf 465.668 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das waren 6.669 mehr als ein Jahr zuvor. Die Beschäftigung ist damit um 1,5 Prozent gestiegen.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd"><strong>Christoph Tatura, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Düsseldorf</strong>, spricht von einer „verhalten positiven“ Entwicklung. Die Arbeitslosigkeit sinke derzeit, der Stellenbestand nehme leicht zu. Zugleich sagt er: „Allerdings rechnen wir noch nicht mit einer Trendwende.“</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Diese Einschränkung ist wichtig. Denn nicht alle Bereiche entwickeln sich gleich. Während Düsseldorf insgesamt Beschäftigung aufbaut, sind das Verarbeitende Gewerbe und die Arbeitnehmerüberlassung rückläufig.</p>
<h3><span>Ausbildungsmarkt vor den Sommerferien</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Besonders konkret wird die Lage beim Ausbildungsmarkt. Kurz vor den Sommerferien läuft die Vermittlung auf Hochtouren. Von Oktober 2025 bis Juni 2026 haben sich 3.142 junge Menschen bei der Arbeitsagentur als Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung oder ein duales Studium gemeldet. Das sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gleichzeitig haben Düsseldorfer Unternehmen bisher 2.818 Ausbildungsstellen gemeldet. Aktuell suchen noch 1.609 Bewerberinnen und Bewerber aktiv nach einem Ausbildungsplatz oder dualen Studium. Dem stehen 1.336 noch freie Ausbildungsplätze gegenüber.</p>
<p class="isSelectedEnd">Freie Stellen gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur unter anderem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Justizfachangestellte/r, Verkäufer/in, Kaufmann/-frau für Büromanagement und Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r.</p>
<h3><span>Jumpstart im BiZ</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Für Jugendliche, die noch suchen, gibt es direkt einen Termin: Am Donnerstag, 2. Juli 2026, findet im BiZ der Agentur für Arbeit Düsseldorf die Ausbildungsbörse <a href="https://web.arbeitsagentur.de/portal/metasuche/suche/veranstaltungen/10000-2001678630-V" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">„Jumpstart“</a> statt. Von 10 bis 13 Uhr präsentieren sich dort Ausbildungsbetriebe.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd"><strong>Michael Flak, Bereichsleiter der Berufsberatung vor dem Erwerbsleben</strong>, empfiehlt: „Einfach vorbeikommen, Lebenslauf mitbringen und unkompliziert mit Ausbildungsbetrieben ins Gespräch kommen.“</p></blockquote><h3><span>Warum das zur Wirtschaftslage passt</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Die neuen Arbeitsmarktzahlen ergänzen das Bild, das zuletzt auch die IHK-Zahlen gezeigt haben: Düsseldorf bleibt wirtschaftlich stark, aber nicht ohne Druck. Beschäftigung wächst, gleichzeitig bleiben einzelne Branchen angespannt. Für junge Menschen heißt das: Chancen sind da, aber Orientierung und Tempo zählen.</p><div class="well"><h3><span>Kurz &amp; knapp</span></h3>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Arbeitslosenquote:</strong> 7,9 Prozent<br> <strong>Arbeitslose im Juni:</strong> 29.038 Menschen<br> <strong>Veränderung zum Mai:</strong> minus 171<br> <strong>Veränderung zum Vorjahr:</strong> plus 287<br> <strong>Beschäftigung:</strong> 465.668 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte<br> <strong>Beschäftigungsplus:</strong> 6.669 binnen eines Jahres<br> <strong>Ausbildungsinteressierte:</strong> 3.142 seit Oktober 2025<br> <strong>Noch freie Ausbildungsplätze:</strong> 1.336<br> <strong>Termin:</strong> <a href="https://web.arbeitsagentur.de/portal/metasuche/suche/veranstaltungen/10000-2001678630-V" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Ausbildungsbörse „Jumpstart“</a>, 2. Juli 2026, 10 bis 13 Uhr, BiZ Düsseldorf</p>
<p class="isSelectedEnd"><a href="https://web.arbeitsagentur.de/portal/terminvereinbarung/pc/agenturen/anliegenauswahl" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Online einen Termin bei der Berufsberatung vereinbaren</a></p></div><h3><span>Auch interessant</span></h3>
<p>Mehr zur Wirtschaftslage in Düsseldorf:<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/einzelhandel-duesseldorf-ihk-analyse-finanzlage-liquiditaet-3534.html" target="_blank" class="link-external-blank"> Einzelhandel in Düsseldorf unter Druck – was die IHK-Zahlen zeigen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:58:12 +0200</pubDate>
                        <title>Einzelhandel in Düsseldorf unter Druck: Was die IHK-Zahlen zeigen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/einzelhandel-duesseldorf-ihk-analyse-finanzlage-liquiditaet-3534.html</link>
                        <description>Die Durchschnittszahl beruhigt. Der Blick auf den Einzelhandel nicht: Eine neue IHK-Analyse zeigt, wo Unternehmen in Düsseldorf und der Region finanziell unter Druck geraten.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl, die beruhigen soll, steht gleich am Anfang: 63,4 Prozent der befragten Unternehmen in der Region Mittlerer Niederrhein/Düsseldorf bewerten ihre Finanzlage als unproblematisch. Das ist sogar etwas mehr als im Frühjahr 2025.</p>
<p>Doch der zweite Blick fällt deutlich weniger entspannt aus. Im Einzelhandel ist der Anteil der Betriebe mit einer unproblematischen Finanzlage erneut gesunken. Nur noch 48,5 Prozent der Händlerinnen und Händler bewerten ihre Situation als nicht problematisch. Vor einem Jahr waren es noch 56 Prozent.</p>
<p>Die Zahlen stammen aus einer gemeinsamen Umfrage der Industrie- und Handelskammern Mittlerer Niederrhein und Düsseldorf unter knapp 600 Unternehmen. Sie zeigen kein flächendeckendes Krisenbild. Aber sie zeigen, wie unterschiedlich die Lage inzwischen ist. Während Dienstleister und Großhandel vergleichsweise stabil wirken, geraten Einzelhandel und energieintensive Industrie stärker unter Druck.</p>
<h3><span>Die Durchschnittszahl beruhigt. Der Einzelhandel nicht.</span></h3>
<p>In der Gesamtwirtschaft bleibt die finanzielle Lage laut IHK weitgehend stabil. Besonders im Großhandel und bei den Dienstleistungsunternehmen sieht die Lage vergleichsweise robust aus. Gut 68 Prozent der Großhändler und 65 Prozent der Dienstleister bezeichnen ihre Finanzlage als unproblematisch.</p>
<p>Anders sieht es im Einzelhandel aus. Dort fällt der Wert unter die 50-Prozent-Marke. <strong>Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, spricht von einer „besorgniserregenden“ Lage im Einzelhandel.</strong></p>
<p>Damit liegt der Kern der Analyse genau zwischen Entwarnung und Warnsignal. Die Gesamtwirtschaft hält sich besser, als es die schwache Konjunktur vermuten lässt. Doch nicht alle Branchen haben die gleiche Kraft, weitere Belastungen abzufedern.</p>
<h3><span>Warum das für Düsseldorf mehr ist als eine Branchenmeldung</span></h3>
<p>Für Düsseldorf ist das keine abstrakte Wirtschaftszahl. Einzelhandel prägt die Innenstadt, die Stadtteilzentren, Einkaufsstraßen und den Alltag vieler Menschen. Wer durch die Schadowstraße, über die Königsallee oder durch die Zentren in Bilk, Flingern, Oberkassel oder Gerresheim geht, sieht: Handel ist nicht nur Kasse und Bilanz. Er sorgt für Frequenz, Arbeitsplätze, Sichtbarkeit und Leben im Quartier.</p>
<p>Wenn Kundinnen und Kunden größere Anschaffungen verschieben oder sparsamer einkaufen, trifft das nicht nur einzelne Geschäfte. Es wirkt sich auf Sortimente, Personalplanung, Investitionen und im Zweifel auch auf die Frage aus, ob ein Standort gehalten werden kann.</p>
<p>Die IHK verweist auf eine weiterhin verhaltene Konsumstimmung. Nach einer langen Phase der Kaufzurückhaltung seien die finanziellen Spielräume vieler Betriebe weitgehend ausgeschöpft.</p>
<h3><span>Jeder vierte Händler meldet Liquiditätsengpässe</span></h3>
<p>Besonders deutlich wird der Druck beim Blick auf die Liquidität. Laut IHK berichtet inzwischen jeder vierte Händler von Liquiditätsengpässen. Zudem sehen 5,9 Prozent der Einzelhändler ihr Unternehmen von einer Insolvenz bedroht.</p>
<p>Das ist nicht nur ein Stimmungswert. Liquidität entscheidet darüber, ob Rechnungen bezahlt, Ware vorfinanziert, Personal gehalten oder Investitionen verschoben werden müssen. Gerade kleinere Betriebe haben oft weniger Puffer als große Ketten. Nach mehreren Krisenjahren kann schon eine längere Phase schwacher Nachfrage reichen, um die Spielräume weiter einzuengen.</p>
<p>Berghausen formuliert es so: „Belastungsgrenzen“ seien bei zahlreichen Betrieben erreicht.</p>
<p>Die IHK nennt in ihrer Analyse auch gestiegene Kraftstoffpreise und internationale Krisen als zusätzlichen Belastungsfaktor für Verbraucherinnen und Verbraucher. Diese Einordnung ist eine Einschätzung der Kammer. Entscheidend bleibt: Wenn Haushalte unsicher sind oder mehr Geld für Miete, Mobilität, Energie oder Lebensmittel einplanen, werden größere Anschaffungen schneller verschoben.</p>
<h3><span>Auch Teile der Industrie geraten unter Druck</span></h3>
<p>Nicht nur der Handel steht unter Beobachtung. In den energieintensiven Industriebranchen hat sich die Finanzlage ebenfalls verschlechtert. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Situation als unproblematisch bewerten, ist von 71,4 auf 58,8 Prozent zurückgegangen.</p>
<p>Für die Region ist das ein wichtiges Signal. Energieintensive Betriebe stehen seit Jahren unter Kostendruck. Wenn Eigenkapital schrumpft, wird es schwieriger, zu investieren, neue Projekte anzustoßen oder Krisen abzufedern. Berghausen nennt die Entwicklung ein „Warnsignal“. Mittelfristig könne dies zu Standortverlagerungen in Regionen mit besseren Wettbewerbsbedingungen führen.</p>
<p>Auch hier gilt: Die Umfrage ist keine Bilanzstatistik. Sie zeigt, wie Unternehmen ihre eigene Finanzlage einschätzen. Genau diese Einschätzung ist für Investitionen, Beschäftigung und Standortentscheidungen aber relevant.</p>
<h3><span>Düsseldorf unter Druck: Stadt, Mieten, Infrastruktur</span></h3>
<p>Die IHK-Zahlen stehen nicht allein. Sie passen in ein größeres Bild einer Stadt, in der finanzielle Spielräume an mehreren Stellen enger werden.</p>
<p>Die Stadt selbst muss stärker priorisieren. Der <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/politik/haushalt-2026-duesseldorf-390-millionen-minus-reserve-fast-aufgebraucht-3485.html" target="_blank" class="link-external-blank">Haushalt 2026</a> wurde mit einem hohen Defizit beschlossen, die Ausgleichsrücklage schrumpft fast vollständig. Auch der <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/opern-neubau-duesseldorf-gestoppt-keller-reaktionen-3526.html" target="_blank" class="link-external-blank">gestoppte Opern-Neubau</a> hat gezeigt, wie stark die Finanzlage inzwischen politische Entscheidungen prägt.</p>
<p>Gleichzeitig geraten viele Haushalte durch <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/mietpreisbremse-nuetzt-nichts-mieterinnen-zahlen-bis-zu-297-euro-zu-viel-3528.html" target="_blank" class="link-external-blank">hohe Wohnkosten</a> unter Druck. Eine Untersuchung für den Mieterverein Düsseldorf hatte zuletzt gezeigt, wie stark Angebotsmieten in den vergangenen Jahren gestiegen sind und wie oft Wohnungen teurer angeboten werden, als es die Mietpreisbremse erlaubt.</p>
<p>Dazu kommt die Infrastrukturfrage. Die bevorstehende <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/theodor-heuss-bruecke-duesseldorf-sanierung-umleitung-tempo-30-3533.html" target="_blank" class="link-external-blank">Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke</a> wird Düsseldorf über Jahre beschäftigen. Für Handel, Dienstleister, Pendlerinnen und Pendler sowie Lieferverkehre ist funktionierende Mobilität kein Nebenthema, sondern Teil der wirtschaftlichen Grundlage.</p>
<p>Für den Einzelhandel ist genau dieser Zusammenhang wichtig. Wer mehr Geld für Miete, Energie, Mobilität oder Lebensmittel einplanen muss, überlegt größere Anschaffungen genauer. Das trifft nicht jedes Geschäft sofort. Aber es verändert die Stimmung, die Frequenz und die Bereitschaft, Geld auszugeben.</p>
<h3><span>Was die Unternehmenslage mit dem städtischen Haushalt zu tun hat</span></h3>
<p>Die Finanzlage der Unternehmen ist für Düsseldorf auch deshalb relevant, weil sie eng mit der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt verbunden ist. Unternehmen brauchen stabile Rahmenbedingungen, verlässliche Infrastruktur, funktionierende Mobilität, attraktive Innenstädte und planbare Kosten. Die Stadt wiederum braucht Einnahmen, um Schulen, Straßen, Brücken, soziale Angebote, Kultur und Verwaltung zu finanzieren.</p>
<p>Gewerbesteuer, Beschäftigung und lokale Kaufkraft hängen miteinander zusammen. Wenn Konjunktur, Konsum und Unternehmensgewinne unter Druck geraten, wird auch der finanzielle Spielraum vor Ort enger.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass eine schwächere Finanzlage im Einzelhandel automatisch den städtischen Haushalt kippt. Aber sie gehört zu einem größeren Bild: Eine Stadt lebt wirtschaftlich nicht nur von Großprojekten, sondern auch von vielen einzelnen Betrieben, die investieren, beschäftigen, Steuern zahlen und die Stadtteile beleben.</p>
<h3><span>Kein Absturz, aber ein Warnsignal</span></h3>
<p>Die IHK-Zahlen sind keine Panikmeldung. Insgesamt bleibt der Anteil der Unternehmen mit unproblematischer Finanzlage relativ stabil. Auch das von den Unternehmen selbst eingeschätzte Insolvenzrisiko liegt mit 2,0 Prozent nur knapp über dem Vorjahreswert von 1,9 Prozent.</p>
<p>Positiv ist zudem: Der Anteil der Unternehmen, die von zunehmenden Forderungsausfällen berichten, ist von 12,4 auf 10,1 Prozent gesunken. Das spricht dafür, dass sich nicht alle Risiken gleichzeitig verschärfen.</p>
<p>Trotzdem zeigt die Analyse, wie trügerisch Durchschnittswerte sein können. Für die Gesamtwirtschaft klingt die Lage stabil. Für viele Händlerinnen und Händler ist sie es nicht. Und genau darin liegt die eigentliche Nachricht: Düsseldorf und die Region stehen nicht vor einem einheitlichen Wirtschaftsbild, sondern vor einer wachsenden Spreizung zwischen Branchen, die noch Puffer haben, und Branchen, denen diese Puffer ausgehen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3><span>Kurz &amp; knapp</span></h3>
<p><strong>Quelle:</strong> IHK Düsseldorf und IHK Mittlerer Niederrhein<br> <strong>Basis:</strong> Umfrage unter knapp 600 Unternehmen<br> <strong>Region:</strong> Mittlerer Niederrhein/Düsseldorf<br> <strong>Gesamtwirtschaft:</strong> 63,4 Prozent bewerten ihre Finanzlage als unproblematisch<br> <strong>Einzelhandel:</strong> nur noch 48,5 Prozent bewerten ihre Lage als nicht problematisch<br> <strong>Vorjahr Einzelhandel:</strong> 56 Prozent<br> <strong>Liquidität:</strong> jeder vierte Händler berichtet von Engpässen<br> <strong>Insolvenzrisiko Einzelhandel:</strong> 5,9 Prozent sehen ihr Unternehmen bedroht<br> <strong>Industrie:</strong> energieintensive Branchen melden eine deutlich schlechtere Finanzlage<br> <strong>Einordnung:</strong> Die Zahlen zeigen Einschätzungen der befragten Unternehmen, keine amtliche Bilanzstatistik.</p></div><h3><span>Auch interessant: Düsseldorf unter Druck</span></h3>
<p>Wer die aktuelle Entwicklung weiter einordnen möchte, findet bei NDOZ weitere Hintergründe:</p>
<p>▸ <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/politik/haushalt-2026-duesseldorf-390-millionen-minus-reserve-fast-aufgebraucht-3485.html" target="_blank" class="link-external-blank">Haushalt 2026 in Düsseldorf: 390 Millionen Minus, Reserve fast aufgebraucht</a><br> ▸ <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/opern-neubau-duesseldorf-gestoppt-keller-reaktionen-3526.html" target="_blank" class="link-external-blank">Opern-Neubau Düsseldorf gestoppt: Was jetzt passiert</a><br> ▸ <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/mietpreisbremse-nuetzt-nichts-mieterinnen-zahlen-bis-zu-297-euro-zu-viel-3528.html" target="_blank" class="link-external-blank">Mietpreisbremse in Düsseldorf: Mieter*innen zahlen bis zu 297 Euro zu viel</a><br> ▸ <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/theodor-heuss-bruecke-duesseldorf-sanierung-umleitung-tempo-30-3533.html" target="_blank" class="link-external-blank">Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf: Was die Sanierung für den Verkehr bedeutet</a><br> ▸ <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/kapitalmarkt-dialog-bethmann-hal-juni-2026-oelpreis-dax-zinsen-gold-3529.html" target="_blank" class="link-external-blank">Kapitalmarkt-Dialog Juni 2026: Ölpreis, DAX, Zinsen und Gold</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3533</guid>
                        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:32:59 +0200</pubDate>
                        <title>Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf: Was die Sanierung für den Verkehr bedeutet</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/theodor-heuss-bruecke-duesseldorf-sanierung-umleitung-tempo-30-3533.html</link>
                        <description>Zweieinhalb Jahre Baustelle, Tempo 30 und großräumige Umleitungen: Düsseldorf bereitet die Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke vor.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/user_upload/230623Umweltungskonzept_Kragarmsanieung_THB.jpg" length="1286424" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf muss sich auf eine lange Verkehrseinschränkung an einer der wichtigsten Rheinquerungen einstellen. Die Theodor-Heuss-Brücke soll voraussichtlich ab Ende 2026 saniert werden. Betroffen sind die sogenannten Kragarme des Bauwerks. Die Arbeiten sollen nach Angaben der Stadt rund zweieinhalb Jahre dauern.</p>
<p>Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutet das: Während der Sanierung kann die Brücke in beide Richtungen nur noch einspurig befahren werden. Außerdem gilt Tempo 30.</p>
<h3><span>42.500 Fahrzeuge sollen täglich umgeleitet werden</span></h3>
<p>Die Stadt rechnet damit, dass rund 30.500 Fahrzeuge pro Tag die Theodor-Heuss-Brücke weiterhin nutzen können. Gleichzeitig müssen nach den Berechnungen täglich etwa 42.500 Fahrzeuge auf andere Strecken ausweichen.</p>
<p>Damit die Einschränkungen nicht zu stark auf einzelne Straßen durchschlagen, hat Düsseldorf ein großräumiges Umleitungskonzept erstellen lassen. Der Schwerverkehr über 3,5 Tonnen wird bereits heute wegen der begrenzten Brückennutzung weiträumig über die Autobahnen A52, A57 und A44 geführt. Innerstädtisch soll schwerer Verkehr auf der West-Ost-Achse über die Rheinkniebrücke laufen.</p>
<p>Auch Pkw können großräumig ausweichen: im Norden über die Rheinbrücke der A44, aus Richtung Büderich über die Rheinkniebrücke sowie im Süden über die Fleher Brücke und die Josef-Kardinal-Frings-Brücke.</p>
<h3><span>Ampeln, LED-Tafeln und Sperrungen sollen den Verkehr steuern</span></h3>
<p>Die Stadt will auf den Alternativrouten die Programme der Ampelanlagen anpassen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Außerdem sollen Verkehrsteilnehmende über LED-Informationstafeln auf empfohlene Routen hingewiesen werden.</p>
<p>Um die Oberkasseler Brücke nicht zusätzlich zu überlasten, sollen rechtsrheinische Zufahrten vom Joseph-Beuys-Ufer zur Oberkasseler Brücke gesperrt werden. Einsatzfahrzeuge sind davon ausgenommen.</p>
<p>Die Stadt verweist dabei auf Erfahrungen aus der Rheinufertunnelsperrung. Auch damals kamen sogenannte Alternativroutenstrategien zum Einsatz, um den Verkehr großräumig zu verteilen.</p>
<h3><span>Rheinbahn-Konzept bleibt zunächst unverändert</span></h3>
<p>Im Vorfeld wurde nach Angaben der Stadt geprüft, ob Buslinien über die Oberkasseler Brücke umgeleitet werden können. Diese Variante soll vorerst nicht umgesetzt werden. Grund seien eine zu geringe Fahrgastnachfrage und planerische Risiken für einen verlässlichen Fahrplan.</p>
<p>Das bestehende Betriebskonzept der Rheinbahn bleibt deshalb zunächst unverändert.</p>
<h3><span>Warum die Brücke saniert werden muss</span></h3>
<p>Die Theodor-Heuss-Brücke ist sanierungsbedürftig, soll aber bis zu einem späteren Ersatzneubau als wichtige Rheinquerung erhalten bleiben. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Bausubstanz zu schützen, hatte die Stadt die Nutzung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen bereits eingeschränkt.</p>
<p>Mit der Sanierung der Kragarme soll die Brücke weiter stabilisiert werden. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie sehr Düsseldorf in den kommenden Jahren auch bei der Infrastruktur unter Druck steht: Brücken, Verkehr, Baustellenmanagement und Mobilität greifen direkt ineinander.</p>
<h3><span>Zeitpuffer einplanen</span></h3>
<p>Die Stadt kündigt an, das Bauprojekt eng mit Verkehrsdaten zu begleiten und bei Bedarf nachzusteuern. Sperrungen sollen automatisiert an Mobilitätsdienste übermittelt werden, damit Navigationssysteme die Einschränkungen berücksichtigen können.</p>
<p>Trotzdem rät die Stadt dazu, je nach Route einen Zeitpuffer einzuplanen. Außerdem sollen Verkehrsteilnehmende verstärkt den ÖPNV und Park-and-Ride-Angebote in Düsseldorf und im Umland nutzen.</p>
<h3>Eine weitere Belastungsprobe für Düsseldorfs Verkehr</h3>
<p>Die geplante Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke kommt in einer Stadt, die ohnehin stark vom Verkehr belastet ist. Viele Pendlerinnen und Pendler kennen volle Straßen, Baustellen und Umwege aus dem Alltag.</p>
<p>Die Brückensanierung ist notwendig. Trotzdem wird sie zeigen, wie belastbar Düsseldorfs Verkehrsnetz wirklich ist – und wie gut es gelingt, Baustellen, Umleitungen, ÖPNV und Pendlerverkehr aufeinander abzustimmen.</p>
<p>Mehr zum Thema: <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/duesseldorf-ist-stau-bundeshauptstadt-wie-der-verkehrskollaps-den-alltag-der-bewohner-belastet-3145.html" target="_blank" class="link-external-blank">Düsseldorf ist Stau-Bundeshauptstadt </a>– wie der Verkehrskollaps den Alltag der Bewohner belastet</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3><span>Kurz &amp; knapp</span></h3>
<p><strong>Was:</strong> Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke<br> <strong>Wann:</strong> voraussichtlich ab Ende 2026<br> <strong>Dauer:</strong> rund zweieinhalb Jahre<br> <strong>Einschränkung:</strong> eine Fahrspur pro Richtung<br> <strong>Tempo:</strong> 30 km/h<br> <strong>Verkehr:</strong> rund 30.500 Fahrzeuge täglich weiter über die Brücke<br> <strong>Umleitung:</strong> rund 42.500 Fahrzeuge täglich über andere Routen<br> <strong>ÖPNV:</strong> Rheinbahn-Konzept bleibt zunächst unverändert<br> <strong>Hinweis:</strong> Stadt empfiehlt Zeitpuffer, ÖPNV und Park-and-Ride</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:43:37 +0200</pubDate>
                        <title>Apollo Rhein Rondell Düsseldorf: Außenterrasse am Rhein wieder geöffnet</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/apollo-rhein-rondell-duesseldorf-wiedereroeffnung-terrasse-oeffnungszeiten-3531.html</link>
                        <description>Nach fünf Jahren Pause ist das Apollo Rhein Rondell zurück. Direkt am Rhein gibt es wieder Getränke, Eis und kleine Snacks mit Blick auf Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Sommer am Rhein entlangläuft, kennt diesen Moment: Kasematten im Rücken, Medienhafen vor Augen, der Fluss direkt daneben. Genau an dieser Stelle gibt es nun wieder einen zusätzlichen Stopp für alle, die nach der Arbeit, vor der Vorstellung oder beim Spaziergang eine Pause am Wasser einlegen möchten.</p>
<p>Roncalli’s Apollo Varieté hat das Apollo Rhein Rondell wiedereröffnet. Die Eröffnung fand am Dienstag, 23. Juni 2026, statt. Vivian und Adrian Paul-Roncalli, die ältesten Kinder von Roncalli-Gründer Bernhard Paul, durchschnitten gemeinsam mit Theaterleiter Oliver Steier symbolisch das rote Band.&#160;</p>
<p class="isSelectedEnd">Gefeiert wurde mit Gästen aus Varieté, Circus und dem Umfeld des Hauses.</p>
<h3><span>Ein Platz für den Düsseldorfer Sommer</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Das Apollo Rhein Rondell soll wieder das werden, was es vor der Pause bereits war: ein unkomplizierter Treffpunkt am Wasser. Bei trockenem Wetter können Gäste dort Getränke, Eis und kleine Snacks bekommen. Gedacht ist der Ort für den Nachmittag am Rhein, den Sundowner nach der Arbeit oder den Besuch vor und nach einer Vorstellung im Apollo.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">„Wir freuen uns sehr, einen der schönsten Plätze am Rhein wiederzueröffnen“, sagt Apollo-Theaterleiter <strong>Oliver Steier</strong>.</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Mit der Terrasse schaffe das Haus den gastronomischen Übergang zwischen Kasematten und Medienhafen.</p>
<h3><span>Roter Ausschankwagen im Apollo-Look</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Neu auf der Terrasse ist ein nostalgischer Ausschankwagen im Apollo-Design. Der rote Wagen mit schwarz-weißen Details greift die Gestaltung des Apollo-Foyers auf und wurde mit Unterstützung der Brauerei Schlösser entworfen und gebaut.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit bleibt die Terrasse optisch nah am Varieté. Sie ist nicht nur eine zusätzliche Außengastronomie, sondern auch eine kleine Verlängerung des Hauses nach draußen.</p>
<h3><span>Öffnungszeiten während der Sommerpause</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Bei trockenem Wetter orientieren sich die Öffnungszeiten des Apollo Rhein Rondells grundsätzlich an denen des Theaters. Auch während der Apollo-Sommerpause vom 13. Juli bis 13. August 2026 soll die Terrasse geöffnet bleiben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Geplant sind in dieser Zeit folgende Öffnungszeiten:</p>
<p class="isSelectedEnd">Donnerstag und Freitag: 17 bis 22 Uhr<br> Samstag: 14 bis 22 Uhr<br> Sonntag: 12 bis 19 Uhr</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Apollo Rhein Rondell liegt direkt an Roncalli’s Apollo Varieté, Apollo-Platz 1, 40213 Düsseldorf.</p>
<p class="isSelectedEnd">&#160;</p><div class="well"><h3>Kurz &amp; knapp</h3>
<p><strong>Was:</strong> Apollo Rhein Rondell<br> <strong>Wo:</strong> Roncalli’s Apollo Varieté, Apollo-Platz 1, Düsseldorf<br> <strong>Angebot:</strong> Getränke, Eis, kleine Snacks<br> <strong>Sommerpause Apollo:</strong> 13. Juli bis 13. August 2026<br> <strong>Öffnungszeiten in der Sommerpause:</strong> Do/Fr 17 bis 22 Uhr, Sa 14 bis 22 Uhr, So 12 bis 19 Uhr<br> <strong>Hinweis:</strong> Öffnung bei trockenem Wetter<br> <strong>Infos:</strong> Aktuelle Öffnungszeiten und Getränkekarte gibt es auf der <a href="https://www.apollo-variete.com/gastronomy/gastronomie/#apollorondell" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Website von Roncalli’s Apollo Varieté</a>.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3530</guid>
                        <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 13:37:11 +0200</pubDate>
                        <title>Konrad-Adenauer-Platz Düsseldorf: VCD kritisiert Planung am Hauptbahnhof</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/konrad-adenauer-platz-duesseldorf-vcd-kritik-oepnv-barrierefreiheit-3530.html</link>
                        <description>Der Bahnhofsvorplatz soll schöner und barrierefrei werden. Der VCD fragt: Reicht die Planung für Regen, volle Bahnsteige und Ersatzverkehr?</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Der Konrad-Adenauer-Platz vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof soll neu gestaltet werden. Die Stadt Düsseldorf spricht von einem attraktiveren Eingang zur Stadt, mehr Übersicht, barrierefreien Haltestellen und mehr Aufenthaltsqualität. Die Vorplanung ist abgeschlossen, im Juli soll der Rat darüber beraten. Die Kosten werden derzeit auf rund 86,52 Millionen Euro geschätzt. Mit den Arbeiten könnte nach aktuellem Stand nach Abschluss der weiteren Planung und Vergabe ab 2031 begonnen werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch genau an der Alltagstauglichkeit der Planung setzt jetzt die Kritik des Verkehrsclubs Deutschland an. Der VCD Düsseldorf hat zur Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 24. Juni 2026 eine Stellungnahme vorgelegt. Darin geht es nicht um die Frage, ob der Platz schöner werden soll. Sondern darum, ob er als einer der wichtigsten Verkehrsknoten Düsseldorfs wirklich fahrgastfreundlich geplant ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 17:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Spritpreise runter, Aktien rauf: Frieden in Nahost? Investieren mit Blick nach vorn</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/kapitalmarkt-dialog-bethmann-hal-juni-2026-oelpreis-dax-zinsen-gold-3529.html</link>
                        <description>Auf dieses Signal hatten die Börsen gewartet: Kaum hatten sich die USA und Iran auf ein Ende des Kriegs im Nahen Osten geeinigt, schnellten die Aktienkurse in die Höhe und der Ölpreis geriet ins Rutschen. Das Rahmenabkommen gibt den Kriegsparteien 60 Tage Zeit, über die Bedingungen für den Frieden zu verhandeln. Doch viele Fragen waren zunächst weiter offen. Nach der spontanen Erleichterung blieb neben Optimismus also Raum für Skepsis. Zu oft war in den vergangenen Monaten nach vollmundigen Ankündigungen die Hoffnung in Ernüchterung umgeschlagen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing">Was bedeutet die jüngste Entwicklung für Investoren und Investorinnen? Sollten Geldanlegerinnen und Geldanleger ihre Strategie an die neue Lage anpassen?</p>
<p class="MsoNoSpacing">Der Kapitalmarkt-Dialog von NDOZ und Bethmann HAL schafft Orientierung. Hier gibt das Team der Bethmann HAL in Düsseldorf wertvolle Einschätzungen für die Kapitalanlage.</p>
<h4>Patric Wilhelm, Geschäftsbereichsleiter der Bethmann HAL, analysiert die aktuelle Situation und blickt voraus auf die weitere Entwicklung. Hier seine Zusammenfassung:</h4>
<p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 12:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erasmus in Frankreich: Von Düsseldorf bis in die Provence</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/erasmus-frankreich-aix-marseille-victor-scholz-3527.html</link>
                        <description>Fünf Monate Philosophie auf Französisch, gewohnt in Aix-en-Provence, unterwegs in Marseille. Ich habe viel gelernt, viel erlebt und viel gefilmt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Monate sind vergangen. Ich sitze in meinem neun Quadratmeter großen Zimmer im französischen Studierendenwohnheim in Aix-en-Provence und habe Zeit, mal wieder einen Artikel für die NDOZ zu schreiben. Die Kurse an der Uni sind seit einigen Wochen schon vorbei, und nächste Woche heißt es für mich: Au revoir.</p>
<p>Daher genieße ich meine letzten Tage im Süden und entdecke neue Städte und Orte in der Umgebung: Morgen geht’s für mich nach Avignon. Natürlich wegen der Brücke.</p>
<p>Ich bin Victor, studiere normalerweise Philosophie und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf und habe ein Erasmus-Semester an der Aix-Marseille Université gemacht. Dafür bin ich Ende Januar 1.000 Kilometer in den Süden gefahren, bis nach Aix-en-Provence. Aix ist eine bürgerliche Stadt in Südfrankreich und gehört zur Metropolregion Aix-Marseille-Provence. Marseille liegt nur eine 30-minütige Busfahrt entfernt. Ich habe beide Städte in all ihren Unterschieden sehr zu schätzen gelernt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 08:41:28 +0200</pubDate>
                        <title>Mietpreisbremse nützt nichts – Mieter*innen zahlen bis zu 297 Euro zu viel</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/mietpreisbremse-nuetzt-nichts-mieterinnen-zahlen-bis-zu-297-euro-zu-viel-3528.html</link>
                        <description>Angebotsmieten für Wohnungen mit 40 bis 100 Quadratmetern (bei Onlineplattformen) sind zwischen 2010 und 2024 laut einer Untersuchung für den Mieterverein um 71 Prozent gestiegen. Bei 5500 Angeboten auf Onlineplattformen stellte der Mieterverein fest, dass „Mietpreisüberhöhungen“ und „Mietpreiswucher“ nahezu alltäglich sind. Bei etwa der Hälfte der angebotenen Wohnungen wurde gegen die Mietpreisbremse verstoßen, Mieter*innen zahlen bis zu 297 Euro monatlich mehr. Bei drei von fünf Angeboten für möblierte Wohnungen lag strafbarer Mietwucher vor. Um zu hohe Mietsteigerungen bei  Neuvermietung zu  vermeiden, wurde in Düsseldorf 2015 die Mietpreisbremse eingeführt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Leider nützt sie gar nichts, stellt jetzt eine Untersuchung für den Mieterverein Düsseldorf fest. Der Mieterverein fordert von der Stadtspitze und der Politik, dass jetzt aktiv gegen Mietwucher und überzahlte Mieten vorgegangen wird. „Allerdings müssen Vermieter*innen, die gegen diese Regeln verstoßen, bis zu 30 Monate zu viel gezahlte Miete zurück erstatten. Wenn das verlangt wird …</p>
<p>„Manche Vermieter halte sich nicht an Recht und Gesetz“, sagt auch Geschäftsführer Claus Nasemann, „es geht oft nur noch um Gewinnmaximierung“. &#160;In Freiburg, so Nasemann, geht die Verwaltung präventiv gegen die Überschreitung der Mietpreisbremse vor, schreibt die Vermieter*innen an.“</p>
<h3>Viele Mieter wehren sich nicht</h3>
<p>Dazu kommt, so die Mietspezialisten, dass viele Mieter*innen sich gar nicht trauen, gegen die überhöhten Mieten zu protestieren – aus Angst vor Kündigungen etwa, macht Hans-Jochem Witzke, Chef des Düsseldorfer Mietervereins, klar. &#160;</p>
<p>Die Untersuchung wurde von „Mieten Monitor“ in Freiburg im Breisgau durchgeführt. &#160;Sie bezieht sich nur auf Onlineangebote – die machen allerdings wohl den größten Teil des Angebots an Wohnungen aus. Mietpreisbremse besagt, dass bei Neuvermietung die Kaltmiete nicht mehr als 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Vergleichsmieten erstellt der Mieterverein mit dem Lobbyverband Haus und Grund in Düsseldorf im Mietspiegel. &#160;</p>
<p>Mietpreisüberhöhung &#160;nach § 5 Wirtschaftsstrafgesetz ist, wenn die geforderte Kaltmiete die Vergleichsmiete um 20 % überschreitet, und kann als Ornungswirdrigkeit mit Geldbuße bis zu 50.000 Euro bestraft werden.</p>
<p>Mietwucher kann nach § 291 Strafgesetzbuch mit maximal drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.</p>
<h3>Mieten in ausgewählten Stadtteilen</h3>
<p>Laut Untersuchung verstießen beispielsweise in Bilk 61 der Mieten in den Angeboten gegen die Mietpreisbremse. Im dicht besiedelten Friedrichstadt 54 % und in Unterbilk 74 % der Angebote gegen die Auflagen der Mietpreisbremse.</p>
<p>Die Untersuchung zeigt auf, wie die Mieten in den Stadtteilen liegen. Dabei wird der „Median“ angegeben, heißt: 50 % der Angebotsmieten liegen über dem Wert, 50 % drunter, so die Untersuchung. Das verhindert, dass ein Mittelwert durch Ausreißer (zu hoch, zu niedrig) verzerrt wird.&#160; Untersucht wurden Angebote bis März 2026.</p>
<h3>Beispiele für Angebotsmieten (jeweils Kaltmiete / m² )</h3>
<p>In Niederkassel bei 16,79 €, in Oberkassel bei 17,75 €, in Bilk bei 14,41 €, in Flingern Nord bei 14,23 €, in Flingern Süd bei 12,96, in Friedrichstadt bei 13,89 €, in Carlstadt bei 18 €.</p>
<p>Mehr unter&#160;</p>
<p><a href="https://www.mieterverein-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.mieterverein-duesseldorf.de/</a></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Mehr zum Wohnungsmarkt in Düsseldorf</h3>
<p>Die Mietpreisbremse ist nur ein Teil eines größeren Problems: Düsseldorf wächst, Wohnraum bleibt knapp, und die Preise entwickeln sich je nach Segment sehr unterschiedlich. NDOZ hat dazu weitere Analysen veröffentlicht:</p>
<p><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/immobilienmarkt-duesseldorf-2026-wohnungen-bueros-analyse-3499.html" target="_blank" class="link-external-blank">→ Immobilienmarkt Düsseldorf 2026: Wohnungen teurer, Büros zögern — und bis 2040 fehlen rund 55.000 Wohnungen</a></p>
<p><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-premiumimmobilien-wohnungen-haeuser-2026-3477.html" target="_blank" class="link-external-blank">→ Premiumimmobilien-Markt Düsseldorf: Wohnungen ziehen an, Häuser schwächeln</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Opern-Neubau Düsseldorf gestoppt: Was jetzt passiert</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/opern-neubau-duesseldorf-gestoppt-keller-reaktionen-3526.html</link>
                        <description>Düsseldorf stoppt den Opern-Neubau am Wehrhahn. Die Oper bleibt, der Streit auch: SPD/Volt, FDP, Linke und weitere Gruppen reagieren deutlich.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Düsseldorf zieht beim Opern-Neubau die Reißleine. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat entschieden, die weitere Planung für das „Opernhaus der Zukunft“ zu stoppen. Grund ist die angespannte Haushaltslage der Stadt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das bedeutet nicht das Ende der Oper in Düsseldorf. Der Spielbetrieb der Deutschen Oper am Rhein soll am heutigen Standort an der Heinrich-Heine-Allee gesichert werden. Das Gebäude soll ertüchtigt werden. Eine entsprechende Vorlage geht in den politischen Gremienlauf und soll dem Rat am 18. Juni als Grundsatzbeschluss vorgelegt werden.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd"><strong>Keller </strong>spricht von einer schwierigen Entscheidung. „Die Entscheidung, die Planung für das Projekt Opernhaus der Zukunft zu stoppen, ist mir alles andere als leicht gefallen“, sagt der <strong>Oberbürgermeister</strong>. Angesichts eines wachsenden Defizits im Haushalt seien jedoch auch schmerzhafte Entscheidungen unumgänglich. „Mir war und ist die Oper ein solches Herzensanliegen. Gleichzeitig ist es meine Pflicht, die finanzielle Autonomie der Landeshauptstadt sicherzustellen.“</p></blockquote><h3><span>Warum das wichtig ist</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Der Stopp des Opern-Neubaus ist mehr als eine Entscheidung über ein Kulturgebäude. Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie eng Düsseldorfs finanzieller Spielraum geworden ist. Was bisher als großes Zukunftsprojekt galt, wird nun zum Prüfstein für die gesamte Stadtpolitik: Welche Projekte bleiben möglich, welche werden verschoben, und wie offen spricht die Stadt über ihre Prioritäten?</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die Leserinnen und Leser ist dabei entscheidend: Die Oper soll nicht verschwinden. Aber die Frage, wie Düsseldorf Kultur, Infrastruktur, Schulen, Kitas, Brücken und Wohnungsbau gleichzeitig finanzieren will, wird durch diese Entscheidung neu gestellt.</p>
<h3><span>Heinrich-Heine-Allee statt Neubau am Wehrhahn</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Stadt will den bestehenden Standort an der Heinrich-Heine-Allee so ertüchtigen, dass der Opernbetrieb weiterlaufen kann. Die vorgesehenen Maßnahmen waren bereits geplant, ursprünglich auch mit Blick auf die Zeit bis zu einer möglichen Neueröffnung eines Neubaus.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nun werden diese Maßnahmen zum zentralen Baustein der weiteren Opernplanung. Die baulichen Arbeiten sollen voraussichtlich im dritten Quartal des kommenden Jahres beginnen. Parallel dazu will die Stadt untersuchen lassen, wie der Opernbetrieb auch über die 2030er Jahre hinaus aufrechterhalten werden kann.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit verschiebt sich die politische Frage: Es geht nicht mehr zuerst um Architektur, Standort und Neubauvision. Es geht jetzt um Betriebssicherheit, Kostenkontrolle und die Frage, wie viel Kulturinfrastruktur sich Düsseldorf in den kommenden Jahren leisten kann.</p>
<p class="isSelectedEnd">Offen bleibt, welche Kosten die Ertüchtigung des bestehenden Opernhauses verursachen wird und welche Ausgaben für Grundstück, Wettbewerb und Planung des Neubaus bereits angefallen sind. Auch die langfristige Perspektive für das Haus an der Heinrich-Heine-Allee ist damit noch nicht abschließend geklärt.</p>
<h3><span>Was aus dem Wehrhahn-Grundstück wird</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Auch für das Grundstück am Wehrhahn stellt sich die Frage neu. Dort sollte das „Opernhaus der Zukunft“ entstehen. Der Siegerentwurf des norwegischen Büros Snøhetta hatte in Düsseldorf bereits im vergangenen Jahr für Diskussionen gesorgt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Stadt will nun andere städtebauliche Möglichkeiten prüfen. Denkbar wäre ein urbanes Quartier mit Gastronomie, Einzelhandel und Wohnen. Konkrete Beschlüsse gibt es dazu noch nicht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für Düsseldorf ist das mehr als eine Grundstücksfrage. Der Wehrhahn liegt am östlichen Ende der Schadowstraße. Ein neues Opernhaus hätte dort ein kulturelles Signal setzen sollen. Jetzt muss die Stadt erklären, was an dieser Stelle stattdessen entstehen kann.</p>
<h3><span>SPD/Volt: „Für die Finanzierung gab es nie eine belastbare Grundlage“</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Die SPD/Volt-Ratsfraktion sieht die Entscheidung als Ergebnis einer verfehlten Finanzpolitik von CDU und Grünen. <strong>Sabrina Proschmann</strong>, Vorsitzende der SPD/Volt-Ratsfraktion, spricht von einer „Konsequenz einer Finanzpolitik, der seit Jahren die Klarheit fehlt“.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">Proschmann kritisiert, der Oberbürgermeister habe die Oper zur Chefsache erklärt. „Heute zeigt sich: Für die Finanzierung gab es nie eine belastbare Grundlage. Das Scheitern des Projekts ist deshalb vor allem ein Scheitern der Finanz- und Haushaltspolitik von CDU und Grünen.“</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Für die SPD beginnt nun eine Debatte über die Zukunft der Oper. Dabei fordert Proschmann Transparenz über die tatsächlich geprüften Optionen. „Beschäftigte, Publikum und Kulturschaffende haben ein Recht auf Klarheit.“</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">Auch<strong> Adis Selimi</strong>, Vorsitzender der SPD Düsseldorf, kritisiert Keller deutlich. „Mit dem Opernneubau verliert Stephan Keller heute endgültig auch sein letztes großes Zukunftsprojekt“, sagt Selimi. Große Versprechen könnten keine solide Finanzplanung ersetzen.</p></blockquote><h3><span>FDP: „Ein schwerer Fehler für Düsseldorf“</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Die FDP-Ratsfraktion bewertet die Entscheidung genau anders. Für sie ist der Stopp kein notwendiger Schritt, sondern ein schwerer Fehler.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">Fraktionsvorsitzender <strong>Mirko Rohloff</strong> sagt: „Mit dieser Entscheidung verspielt die Stadt eine historische Chance für ihre kulturelle und städtebauliche Entwicklung. Es ist ein schwerer Fehler.“</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Rohloff sieht die Verantwortung bei Schwarz-Grün. „Die Koalition und der Oberbürgermeister sind finanziell gescheitert. Die Kultur darf nicht zum ersten Opfer werden.“</p><blockquote><p class="isSelectedEnd"><strong>Ulf Montanus</strong>, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, verweist auf bereits investiertes Geld. „Für den Kauf des Grundstücks und den Planungswettbewerb wurden bereits Millionenbeträge an Steuergeld investiert“, sagt Montanus. Das derzeitige Gebäude sei baufällig. Eine Sanierung des bisherigen Standorts nennt er „finanziell ein Fass ohne Boden“.</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Damit setzt die FDP einen anderen Schwerpunkt als SPD und Linke. Für sie ist nicht der Neubau das Problem, sondern das politische und finanzielle Management der Stadtspitze.</p>
<h3><span>Die Linke: „Von Anfang an unverantwortlich“</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Ratsfraktion Die Linke begrüßt das Aus für den Neubau. Sie sieht sich durch die Entscheidung bestätigt. Bereits für die Ratssitzung am 7. Mai 2026 hatte die Fraktion ein sofortiges Moratorium und einen Ausgaben-Stopp für die Opernplanungen beantragt.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">Fraktionssprecher<strong> Chris J. Demmer </strong>sagt: „1,8 Milliarden Euro für ein Prestigeprojekt auszugeben war von Anfang an unverantwortlich.“</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Die Entscheidung gegen den Opernneubau sei überfällig gewesen. Demmer verweist auf Kürzungen bei Sozialprojekten und den gestoppten Neubau eines Technischen Verwaltungsgebäudes.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd"><strong>Sigrid Lehmann</strong>, Fraktionssprecherin und kulturpolitische Sprecherin der Linken, spricht von einem Erfolg für Bürgerinnen und Bürger. „Der Opernneubau wurde schon vor der Haushaltskrise von 68,2 Prozent der Menschen in und um Düsseldorf abgelehnt“, sagt Lehmann.</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Kosten von mindestens 1,8 Milliarden Euro für repräsentative Architektur seien „in einer Gesellschaft, in der fast jede:r Fünfte arm ist, einfach unanständig“.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Linke kündigt an, CDU und Grünen weitere Vorschläge zur Bewältigung der Haushaltskrise vorzulegen. „Wir haben konkrete Ideen, wie wir die soziale Infrastruktur schützen und gleichzeitig den Haushalt entlasten können“, so Lehmann.</p>
<h3><span>Weitere Reaktionen: Grüne Jugend, Freie Wähler und AfD</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Auch die Grüne Jugend Düsseldorf begrüßt den Stopp der Planungen. Sie nimmt dabei auch die eigene städtische Grünenspitze in die Verantwortung.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">„Als Grüne Jugend fordern wir schon seit Jahren, von einem Operneubau aus Kostengründen abzusehen. Dass der Oberbürgermeister jetzt endlich Konsequenzen aus der finanziellen Lage für den Operneubau zieht, war längst überfällig“, sagt <strong>Lilli Hampeter</strong>, Co-Sprecherin der Grünen Jugend Düsseldorf.</p></blockquote><p class="isSelectedEnd"><strong>Lukas Sokolowski</strong>, Politischer Geschäftsführer der Grünen Jugend, kritisiert die Rolle der Grünen in der schwarz-grünen Kooperation deutlich.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">„Wie es den Fraktions- und Parteisprechenden vor dem finanziellen Hintergrund nicht gelingen konnte, einen besseren Koalitionsvertrag ohne einen Operneubau zu verhandeln, bleibt für uns ein Rätsel. Dass der Oberbürgermeister jetzt selbst sein Prestigeprojekt zurücknimmt, spricht Bände.“</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Die Grüne Jugend fordert nun weitere finanzpolitische Konsequenzen. Hampeter sagt: „Wir müssen den Koalitionspartner jetzt in die Verantwortungen nehmen, die finanzielle Realität vollständig anzuerkennen und daraus auch die weiteren notwendigen Konsequenzen zu ziehen.“ Dazu zähle aus Sicht der Grünen Jugend auch, dass Düsseldorf nicht um Steuererhöhungen bei der Gewerbesteuer sowie die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer und Verpackungssteuer herumkomme.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch die Ratsgruppe Freie Wähler / Tierschutz / DIE PARTEI begrüßt die Entscheidung. Geschäftsführer <strong>Torsten Lemmer </strong>sagt:</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">„Das Aus für den Opern-Neubau bestätigt unsere Position der vergangenen Jahre. Wir haben immer darauf hingewiesen, dass dieses Projekt finanziell aus dem Ruder laufen kann und die Risiken für den städtischen Haushalt enorm sind.“</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Die Ratsgruppe befürwortet eine Sanierung des bestehenden Opernhauses am heutigen Standort.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch die AfD-Ratsfraktion sieht sich bestätigt. Sie verweist darauf, sich bereits 2023 gegen den Neubau am Wehrhahn ausgesprochen und in den Haushaltsberatungen 2026 die Streichung der dafür vorgesehenen Mittel beantragt zu haben.</p><blockquote><p class="isSelectedEnd">Fraktionsvorsitzender <strong>Elmar Salinger</strong> sagt: „Die Entscheidung zum Stopp des Opernneubaus kommt spät, ist aber richtig.“</p></blockquote><p class="isSelectedEnd">Düsseldorf stehe vor großen Herausforderungen bei Brücken, Straßen, Schulen und weiterer Infrastruktur. Ein Projekt mit Gesamtkosten von bis zu 1,8 Milliarden Euro sei vor diesem Hintergrund „nicht verantwortbar“ gewesen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Eigene Stellungnahmen der CDU-Ratsfraktion und der Grünen Ratsfraktion lagen NDOZ zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zunächst nicht vor.</p>
<h3><span>Was diese Entscheidung politisch bedeutet</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Entscheidung trifft nicht nur ein Kulturprojekt. Sie verändert die politische Erzählung der kommenden Monate. Wer in Düsseldorf über Oper, Schulen, Brücken, Kitas, Wohnungsbau und Infrastruktur spricht, wird künftig stärker erklären müssen, was zuerst kommt, was warten muss und wie ehrlich die Stadt über ihre finanziellen Möglichkeiten spricht.</p>
<p>Der Stopp des Opern-Neubaus ist deshalb mehr als eine einzelne Sparentscheidung. Er ist ein Signal dafür, dass die Haushaltslage nun auch Projekte erreicht, die lange als politisch gesetzt galten. Die Debatte über die Zukunft der Oper wird weitergehen. Aber sie beginnt jetzt unter anderen Vorzeichen.</p>
<p class="isSelectedEnd">&#160;</p><div class="well"><h3><span>Kurz &amp; knapp</span></h3>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was wurde entschieden?</strong><br> Die weitere Planung für den Neubau des „Opernhauses der Zukunft“ wird gestoppt.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was passiert mit der Oper?</strong><br> Der Standort an der Heinrich-Heine-Allee soll ertüchtigt werden. Der Spielbetrieb der Deutschen Oper am Rhein soll gesichert bleiben.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wann entscheidet der Rat?</strong><br> Eine Beschlussvorlage soll am 18. Juni dem Rat als Grundsatzbeschluss vorgelegt werden.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wann könnten die Maßnahmen beginnen?</strong><br> Voraussichtlich im dritten Quartal des kommenden Jahres.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was bleibt offen?</strong><br> Unklar ist unter anderem, wie teuer die Ertüchtigung des bestehenden Opernhauses wird, welche Kosten bereits für den Neubau angefallen sind und welche Nutzung das Wehrhahn-Grundstück künftig bekommen soll.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Was passiert mit dem Wehrhahn-Grundstück?</strong><br> Die Stadt will alternative städtebauliche Nutzungen prüfen, unter anderem Gastronomie, Einzelhandel und Wohnen.</p></div><h3><span>Auch interessant: Mehr zur Oper und zum Haushalt in Düsseldorf</span></h3>
<p class="isSelectedEnd">Wer die Debatte um den Opern-Neubau weiterverfolgen möchte, findet bei NDOZ weitere Hintergründe:</p>
<p class="isSelectedEnd"><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/neue-oper-in-duesseldorf-snoehetta-entwurf-am-wehrhahn-spaltet-die-stadt-3420.html" target="_blank" class="link-external-blank">Neue Oper in Düsseldorf: Snøhetta-Entwurf am Wehrhahn spaltet die Stadt</a></p>
<p class="isSelectedEnd"><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/kultur-braucht-raum-duesseldorf-vor-der-koalition-wo-bleibt-die-buehne-3412.html" target="_blank" class="link-external-blank">Kultur braucht Raum: Düsseldorf vor der Koalition. Wo bleibt die Bühne?</a></p>
<p><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/politik/haushalt-2026-duesseldorf-390-millionen-minus-reserve-fast-aufgebraucht-3485.html" target="_blank" class="link-external-blank">Haushalt 2026 in Düsseldorf: 390 Millionen Minus, Reserve fast aufgebraucht</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 16:58:00 +0200</pubDate>
                        <title>Loft of Art Weekend in Düsseldorf: Ein pinker Sonntag zwischen Kunst, Hitze und echten Begegnungen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/loft-of-art-weekend-duesseldorf-pink-edition-lierenfeld-3525.html</link>
                        <description>Über 50 Künstlerinnen und Künstler, ein Hinterhof in Lierenfeld, sommerliche Hitze. Beim Loft of Art Weekend zeigt sich, was freie Kunst in Düsseldorf trägt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag, 16 Uhr. Königsberger Straße 7, Lierenfeld. Das Loft of Art Weekend läuft noch zwei Stunden, die Sonne steht immer noch im Hof, und auf dem Asphalt zeigt ein blauer Pfeil den Weg.</p>
<p>Drinnen Kunst. Draußen Kunst. Dazwischen Menschen, die sich unterhalten, verkaufen, sprühen, schauen, schwitzen.</p>
<p>Rechts am Eingang wird eine Autohaube bemalt. Kinder stehen mit Sprühdosen vor einer Wand, hochkonzentriert. Links sitzt man im Schatten, trinkt etwas, isst etwas, macht Pause. Es ist diese Art von Veranstaltung, bei der man nicht sofort weiß, ob man auf einem Kunstmarkt, in einem Atelier, auf einem Hinterhoffest oder in einem sehr gut gelaunten Freundeskreis gelandet ist.</p>
<p>Vielleicht ist genau das der Punkt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 28 May 2026 16:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine Juni 2026 – CSD, Art:walk, Schumannfest und Sommer unter freiem Himmel</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-juni-2026-3521.html</link>
                        <description>Düsseldorf ist im Sommermodus. Der Juni ist voll: CSD, Art:walk, Schumannfest, Lovebird, Roncalli und große Arena-Abende – unsere Auswahl für den Kalender.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/user_upload/duesseldorf-tipps-termine-juni-2026-unterbacher-see.jpg" length="1456134" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Volle Terrassen, helle Abende, Schattenplätze am Rhein. Dieser kurze Moment im Jahr, in dem man nach der Arbeit nicht direkt nach Hause will. Man bleibt draußen. Am Wasser, auf einem Platz, vor einer Bühne, vielleicht auch nur mit einem kalten Getränk in der Hand.</p>
<p>Genau in diesen Stadtmoment fällt der Juni 2026. Der CSD zieht durch Düsseldorf, das Lovebird Festival verteilt Musik über mehrere Orte, das Schumannfest bringt die Tonhalle zum Klingen, und mit dem Art:walk öffnen Museen, Bühnen, Galerien und Off-Spaces gemeinsam ihre Türen.</p>
<p>Dazu kommen Roncalli im Rheinpark, große Arena-Abende, junge Gestaltung im NRW-Forum, japanische Trommeln im Capitol Theater und mehrere Termine, die keinen Eintritt kosten. Wer alles sehen will, braucht einen Plan. Wer nur ein freies Wochenende hat, erst recht.</p>
<p>Hier kommt unsere Auswahl für Düsseldorf im Juni – für alle, die raus wollen, aber nicht wahllos durch den Kalender scrollen möchten.</p>
<p><strong>Hinweis der Redaktion:</strong> Dieser Artikel wurde erstmals am <span class="text-token-text-primary cursor-text rounded-sm">26. Mai 2026</span>&#160;veröffentlicht, am 28. Mai 2026 aktualisiert und wird im Laufe des Juni regelmäßig ergänzt.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="976" data-section-id="1a4g37" data-start="916">Kurz &amp; knapp: Die wichtigsten Juni-Termine in Düsseldorf</h3><ul data-end="1598" data-start="978" class="list-normal"> 	<li data-end="1012" data-section-id="lvcpnk" data-start="978"><strong data-end="995" data-start="980">4.–7. Juni:</strong> CSD Düsseldorf</li> 	<li data-end="1050" data-section-id="12e2au9" data-start="1013"><strong data-end="1030" data-start="1015">4.–7. Juni:</strong> Lovebird Festival</li> 	<li data-end="1106" data-section-id="dgelri" data-start="1051"><strong data-end="1068" data-start="1053">5.–6. Juni:</strong> Robbie Williams, MERKUR SPIEL-ARENA</li> 	<li data-end="1165" data-section-id="i3q5e9" data-start="1107"><strong data-end="1125" data-start="1109">5.–13. Juni:</strong> New Design from Düsseldorf, NRW-Forum</li> 	<li data-end="1210" data-section-id="rztbgg" data-start="1166"><strong data-end="1184" data-start="1168">6.–26. Juni:</strong> Schumannfest Düsseldorf</li> 	<li data-end="1210" data-section-id="rztbgg" data-start="1166"><strong data-end="1184" data-start="1168">9. Juni:&#160;</strong>Peter Shub – „Für Garderobe keine Haftung – Reloaded“, Apollo Varieté</li> 	<li data-end="1279" data-section-id="t9xpd" data-start="1211"><strong data-end="1229" data-start="1213">9.–14. Juni:</strong> YAMATO – The Drummers of Japan, Capitol Theater</li> 	<li data-end="1319" data-section-id="r333hg" data-start="1280"><strong data-end="1299" data-start="1282">13.–14. Juni:</strong> Art:walk Festival</li> 	<li data-end="1417" data-section-id="12prk2k" data-start="1366"><strong data-end="1385" data-start="1368">20.–21. Juni:</strong> Bad Bunny, MERKUR SPIEL-ARENA</li> 	<li data-end="1476" data-section-id="1skz2pd" data-start="1418"><strong data-end="1437" data-start="1420">bis 28. Juni:</strong> Circus-Theater Roncalli im Rheinpark</li> 	<li data-end="1538" data-section-id="1ak2y63" data-start="1477"><strong data-end="1492" data-start="1479">28. Juni:</strong> Sommermusikfest der Tonhalle, Eintritt frei</li> 	<li data-end="1598" data-section-id="1khc77l" data-start="1539"><strong data-end="1559" data-start="1541">bis 9. August:</strong> Monet – Cézanne – Matisse, Kunstpalast</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 28 May 2026 16:16:57 +0200</pubDate>
                        <title>Peter Shub im Apollo Varieté: Clown-Legende kommt nach Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/peter-shub-apollo-variete-duesseldorf-2026-3524.html</link>
                        <description>Peter Shub kommt für einen Abend zurück nach Düsseldorf. Im Apollo Varieté zeigt der international bekannte Komiker seine Solo-Show „Für Garderobe keine Haftung – Reloaded“.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal braucht große Komik nicht viel: einen Mantel, einen Hut, eine unsichtbare Hundeleine – und einen Künstler, der aus kleinen Gesten ganze Geschichten entstehen lässt. Peter Shub gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Clowns der internationalen Varieté- und Theaterszene. Am 9. Juni 2026 kehrt er für einen Abend nach Düsseldorf zurück.</p>
<p>Im Apollo Varieté zeigt Shub sein Solo-Programm <strong data-end="1328" data-start="1284">„Für Garderobe keine Haftung – Reloaded“</strong>. Der Auftritt ist auch deshalb besonders, weil der Komiker eng mit Roncalli verbunden ist. Roncalli-Gründer Bernhard Paul entdeckte ihn 1985 beim „Festival Mondial du Cirque de Demain“ in Paris. Es folgten mehrere Jahre in der Roncalli-Manege, internationale Engagements und Auszeichnungen.</p>
<h3 data-end="1676" data-section-id="19eikk8" data-start="1621">Zwischen Slapstick, Pantomime und leiser Absurdität</h3>
<p>In seinem rund 90-minütigen Programm verbindet Peter Shub visuelle Comedy, Pantomime, Slapstick und absurden Humor. Die Show kreist um Zeit, Angst und die Tücken alltäglicher Dinge – vom Mantel an der Garderobe bis zum Kampf mit dem eigenen Kamerastativ.</p><blockquote><p>„Die Rückkehr nach Düsseldorf ist für mich etwas sehr Persönliches“, sagt <strong>Shub</strong> über den Abend im Apollo Varieté. Der Ort stecke für ihn voller Erinnerungen und Dankbarkeit.</p></blockquote><p>Für Düsseldorf ist der Auftritt damit mehr als ein einzelner Comedy-Abend. Er führt zurück in ein Stück Roncalli-Geschichte – und auf eine Bühne, die seit Jahren zu den festen Adressen für Varieté, Akrobatik und komische Kunst in der Stadt gehört.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="2373" data-section-id="17m6jbm" data-start="2357">Kurz &amp; knapp</h3>
<p><strong data-end="2383" data-start="2375">Was:</strong> Peter Shub: „Für Garderobe keine Haftung – Reloaded“<br> <strong data-end="2448" data-start="2439">Wann:</strong> Dienstag, 9. Juni 2026, 20 Uhr<br> <strong data-end="2489" data-start="2482">Wo:</strong> Roncalli’s Apollo Varieté, Apollo-Platz 1, Düsseldorf<br> <strong data-end="2558" data-start="2546">Tickets:</strong> ab 24 Euro über <a href="https://www.apollo-variete.com/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Apollo Varieté</a>, Hotline <span style="font-family: Calibri, sans-serif;">(<a href="tel:00492118289090">0211-8289090</a>)&#160;</span>und Theaterkasse</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 27 May 2026 14:41:35 +0200</pubDate>
                        <title>Kunst im Klärwerk Uerdingen: „Von Höhen und Tiefen“ in Krefeld</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kunst-klaerwerk-uerdingen-von-hoehen-und-tiefen-krefeld-3522.html</link>
                        <description>Rostige Räder, alte Rohre, Klang im Raum: Im historischen Klärwerk Uerdingen wird Krefelds Industriekultur zur Bühne für kinetische Kunst.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Orte, die Kunst nicht erklären müssen. Sie bringen selbst genug Geschichte mit.</p>
<p>Das historische <strong>Klärwerk Uerdingen</strong> ist so ein Ort. Hohe Halle, alte Mauern, Patina, Licht von oben. Wer dort steht, sieht nicht nur eine Ausstellung. Man sieht auch, was ein Gebäude speichern kann: Arbeit, Technik, Gebrauch, Zeit.</p>
<p>Für die Doppelausstellung<strong> „Von Höhen und Tiefen“</strong> treffen in Krefeld zwei künstlerische Positionen aufeinander. Der Wachtberger Kinetikkünstler <strong>Willi Reiche</strong> zeigt bewegliche Kunstmaschinen. Der Essener Klangkünstler und Field Recordist <strong>Nils Mosh</strong> ergänzt sie mit akustischen Räumen. Zusammen bespielen sie zwei Orte der Krefelder Industriekultur: das historische Klärwerk Uerdingen und das Haus der Seidenkultur.</p>
<p>Für NDOZ war <strong>Klaus von Jackelmann</strong> im Klärwerk Uerdingen vor Ort. Seine Fotos geben dem Artikel einen eigenen Blick auf den Raum: auf Räder, Rohre, Schatten, rostige Oberflächen und diese besondere Spannung, die entsteht, wenn Kunst nicht gegen einen Ort arbeitet, sondern mit ihm.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 23 May 2026 14:41:29 +0200</pubDate>
                        <title>Eine Geschichte über unendliche Phantasie mit einem wundervollen Ensemble</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/eine-geschichte-ueber-unendliche-phantasie-mit-einem-wundervollen-ensemble-3520.html</link>
                        <description>„Ich erfinde Geschichten“ sagt das Mädchen, das wohl in ihrer Klasse gemobbt wird, als sie ins Schauspielhaus kommt und vor dem Vorhang den Bühnenchef Konrad Koreander trifft. Der will sie rauswerfen, aber Baya Balthasar Bux , so heißt das Mädchen, bleibt erst mal. Sie findet ein merkwürdiges Buch und beginnt zu lesen.  Erst jetzt öffnet sich der Vorhang, aber das Mädchen bleibt erst mal davor. Und die Geschichte beginnt – die unendliche Geschichte, der Roman von Michael Ende, für die Bühne bearbeitet von John von Düffel. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auftritt vom Irrlicht, das sich immer verirrt, oder von der Rennschnecke, die immer als erste da ist, und dem sympathischen dicken „Felsenbeißer“. &#160;Sie rennen und tanzen und erzählen dabei, dass Phantasien in Gefahr ist, dass ganze Teile verschwinden und dass die Kaiserin von Phantasien richtig krank ist.</p>
<p>Das Mädchen ist fasziniert, sie liest ganze Passagen vor, die gleichzeitig auf der Bühne auch so ablaufen. Denn die Inszenierung von Roger Vontobel hat zwei Teile: Der erste läuft auf der Bühne im großen Haus , der zweite Teil als großes Spektakel vor dem Schauspielhaus.</p>
<h3>Abschied und Neuanfang</h3>
<p>Vontobel hat bereits große Inszenierungen in Düsseldorf gezeigt, etwa »Die heilige Johanna der Schlachthöfe«, oder schon 2016 das großartige „Gilgamesh“ auf dem Corneliusplatz. Und so schließt sich ein Kreis – denn das war die erste Inszenierung unter Intendant Wilfried Schulz – der jetzt mit der Unendlichen Geschichte seinen Abschied feiern kann. Es ist ein Abschied, aber wie in der „Unendlichen Geschichte“ klar wird: Das Ende ist immer auch ein neuer Anfang. Kann es zumindest sein.</p>
<h3>In Phantasien wird ein Held gesucht</h3>
<p>In Phantasien wird zur Rettung der Kindlichen Kaiserin ein Held gesucht . Und gefunden in Atréju (Moritz Klaus). Und Baya (Carolin Cousin) &#160;fiebert mit, wenn er auf die abenteuerliche Reise geht. Mit seinem Pferd Artax- auftritt mit galoppierendem Stepptanz: Jonas Friedrich Leonhardi. Sie treffen auf die Sümpfe der Traurigkeit, wo Artax sogar versinkt. Und auf die uralte Morla mit ihren leuchtenden Riesenaugen. Und schließlich auch auf den weißen Glücksdrachen Furchur , der in Wolken aus weißem Stoff mit Atréju daher schwebt.</p>
<h3>Baya spielt mit</h3>
<p>Baya liest aus dem Buch vor, immer aufgeregter, &#160;und ist dann plötzlich auf der Bühne, ist Teil der Geschichte. Sie ist die Retterin, die Atréju gefunden hat. Das Mädchen, das Geschichten erfindet, nimmt ihre Rolle an. „Ich werde Phantasien neu erschaffen, und es wird mein Phantasia sein“, sagt das in der Klasse ausgegrenzte Mädchen.</p>
<p>Damit geht das Publikum nicht nur in die Pause, es geht auch nach draußen, es beginnt auf dem Platz der zweite Teil der Aufführungen. Mit Videoprojektionen, krachenden Feuerfontänen, und einer glitzernden „Farbenwüste“. Denn was sich Bay wünscht, wird in Phantasien geschehen. Gestalt des „bunten Tods“.</p>
<h3>Star Wars Krieger besiegt</h3>
<p>Sie trifft auf den wundervoll kubistisch gestalteten Löwen Graógramán als übergroße Gestalt, oder auf Jicha, eine Mauleselin (herrlich Florian Lange). Und diese Retterin ist längst eine, die durch ihre Wünsche ihre Macht ausnutzen will, herrschen will, und dabei ihren besten Freund Atréju davonschickt. Mit Siegerpose fährt sie auf dem Dach eines echten schwarzen Pickups eine Runde um die Bühne, nachdem sie schwarze Krieger besiegt hat, die im Stil der Weltraum-Geschichte „Star Wars“ kostümiert sind.</p>
<h3>Szene der Abschieds</h3>
<p>Aber als sie gegen Atréju kämpft, versagt ihr Schwert. Und Baya weiß nicht mehr, wer sie ist, und kann keine Geschichten mehr erfinden. Aber es geht natürlich gut aus: Baya findet Atreju wieder, und sie findet aus der Phantasiewelt zurück ins Reale. Eine rührende Szene für die Zuschauer, die schon lange ins Schauspielhaus kommen:&#160; Baya trifft auf ihren Vater PapaBux, den Rainer Philippi, der mit ihr auf einem Roller davon fährt – und zu seinem Abschied winkt.</p>
<p>Eine wundervolle Geschichtefür Erwachsene und Jugendliche, mit einem wunderbaren Ensemble, aus dem Carolin Cousin als Baya heraussticht, und die mit langem Jubel und Applaus unter einem warmen Sommerhimmel Ende Mai gefeiert wird.</p>
<p><strong>Weiter Termine bis zur Sommerpause unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/die-unendliche-geschichte/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/die-unendliche-geschichte/</a></p>
<p>Besetzung<br> Erste Hälfte — Schauspielhaus, Großes Haus<br> Baya Balthasar Bux Caroline Cousin&#160;<br> Atréju Moritz Klaus&#160;<br> Fuchur, ein Glücksdrache Alexander Wanat&#160;<br> Gmork, ein Werwolf / Karl Konrad Koreander Sebastian Tessenow&#160;<br> Die Kindliche Kaiserin Claudia Hübbecker&#160;<br> Uyulála, das Südliche Orakel Natalie Hanslik&#160;<br> Cairon, Herold / Urgl, eine Gnomin Thomas Wittmann&#160;<br> Engywuck, ein Gnom Florian Lange&#160;<br> Ückück, eine Rennschnecke Belendjwa Peter&#160;<br> Blubb, ein Irrlicht Fnot Taddese&#160;<br> Pjörnrachzarck, ein Felsenbeißer Felix Werner-Tutschku&#160;<br> Artax, Atréjus Pferd Jonas Friedrich Leon¬hardi&#160;<br> Die Uralte Morla / Ygramul, die Viele / Die Vier Windriesen Jonas Hanke, Maurice Schnieper, Anastasia Schöpa, Vincent Wiemer&#160;<br> Zweite Hälfte — Vor dem Schauspielhaus<br> Zweite Hälfte — Vor dem Schauspielhaus<br> Baya Balthasar Bux Caroline Cousin&#160;<br> Atréju Moritz Klaus&#160;<br> Fuchur, ein Glücksdrache Alexander Wanat&#160;<br> Graógramán, der Bunte Tod / Jicha, eine Mauleselin Florian Lange&#160;<br> Xayíde, eine Zauberin Friederike Wagner&#160;<br> Dame Aiuóla, die Mutter im Haus der Veränderung Claudia Hübbecker&#160;<br> Yor, der blinde Bergmann Thomas Wittmann&#160;<br> Argax, ein Affe und Aufseher der Alten Kaiser Stadt / Panzerriese / Nebelschiffer Jonas Friedrich Leon¬hardi&#160;<br> Ückück, eine Rennschnecke / Träger Graógramans / Panzerriese / Wasserstimme / Bewohner Alte Kaiser Stadt Belendjwa Peter&#160;<br> Pjörnrachzarck, ein Felsenbeißer / Panzerriese / Bewohner Alte Kaiser Stadt / Nebelschiffer Felix Werner-Tutschku&#160;<br> Blubb, ein Irrlicht / Panzerriese / Bewohner Alte Kaiser Stadt / Nebelschiffer Fnot Taddese&#160;<br> Karl Konrad Koreander Sebastian Tessenow&#160;<br> Papa Bux, Bayas Vater Rainer Philippi&#160;<br> Bewohner Alte Kaiser Stadt / Nebelschiffer Natalie Hanslik&#160;<br> Träger Graógramans / Panzerriesen / Bewohner Alte Kaiser Stadt / Deckenträger Dame Aiuóla / Wasser des Lebens Jonas Hanke, Maurice Schnieper, Anastasia Schöpa, Vincent Wiemer&#160;<br> Live-Musik Matthias Herrmann / Tobias Sykora, Keith O’Brien, Jan-Sebastian Weichsel, Marvin Blamberg / Philipp Bluck&#160;<br> Live-Kamera Kate Ledina, Ricardo Soares Fernandez, Philippe Waldecker&#160;<br> Künstlerisches Team<br> Regie Roger Vontobel&#160;<br> Bühne Ansgar Prüwer&#160;<br> Kostüm Martina Lebert&#160;<br> Musik Matthias Herrmann, Keith O’Brien&#160;<br> Videodesign Stefan Bischoff&#160;<br> Licht Christian Schmidt&#160;<br> Dramaturgie Robert Koall&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 18:03:42 +0200</pubDate>
                        <title>Polynation im WELTKUNSTZIMMER: Live-Electro und Dub Funk in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/polynation-musikzimmer-weltkunstzimmer-duesseldorf-fotos-3519.html</link>
                        <description>Polynation spielte im MUSIKZIMMER des WELTKUNSTZIMMERS. Klaus von Jackelmann war mit der Kamera vor Ort und hat den Konzertabend in Bildern festgehalten.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Etwas später als geplant öffnete das WELTKUNSTZIMMER am Sonntagabend seine Türen für Polynation. Der kleine Konzertsaal war mit knapp über 100 Gästen gemütlich gefüllt. Einige tanzten, andere hörten einfach zu. Es wurde ein entspannter Abend zwischen elektronischen Klangflächen, analogem Groove und Live-Performance.</p>
<h3 data-end="954" data-section-id="l7xjd1" data-start="927">Ralf Stritt als Auftakt</h3>
<p>Den Anfang machte der Düsseldorfer Musiker Ralf Stritt mit seiner „Dub Funk Session“, gemeinsam mit Gregor Kerkmann an der Gitarre. Ralf Stritt spielte Bass, Kerkmann ergänzte den Sound an der Gitarre. Dazu kamen Synthesizer, Dub, Funk und experimentelle Strukturen. Ein lokaler Auftakt für einen Abend, der sich musikalisch zwischen Club und Konzert bewegte.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 15:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tour de Ramen: Bouillabaisse mit Stäbchen, Dashi mit Trüffel</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/takumi-paris-club-tour-de-ramen-duesseldorf-mai-2026-3516.html</link>
                        <description>Perlhuhn-Dashi, Ente, Bouillabaisse und Sapporo Miso: Bis 30. Mai servieren TAKUMI und The Paris Club vier Ramen, die zur Japan-Woche nach Düsseldorf passen.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/9/4/csm_bouillabaisse-ramen-paris-club-takumi-hero_da9a8eca2c.jpg" length="906599" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Perlhuhn aus Frankreich. Dashi aus Japan. Trüffel auf Ramen-Nudeln. Was klingt wie eine kulinarische Wette, steht bis zum 30. Mai im The Paris Club tatsächlich auf der Karte. „Tour de Ramen" heißt das Konzept, hinter dem zwei Düsseldorfer Institutionen stehen: TAKUMI, die japanische Ramen-Marke, die von der Immermannstraße aus europaweit expandiert.&#160;Und The Paris Club, das französische Restaurant in der 16. Etage des 25hours Hotel Das Tour, das solche kulinarischen Sonderformate kennt: Schon im November 2023 ging es dort bei einer <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/das-seafood-event-in-duesseldorf-im-november-im-the-paris-club-im-25hours-hotel-2743.html" target="_blank" class="link-external-blank">Krustentier-Woche</a> um Hummer, Austern und Meeresfrüchte.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Pünktlich zum <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/japan-tag-duesseldorf-2026-programm-feuerwerk-anreise-3518.html" target="_blank" class="link-external-blank">Japan-Tag</a> am 23. Mai treffen also französische Eleganz und japanische Ramen-Tradition aufeinander. Vier Schüsseln, jede mit eigener Handschrift.&#160;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p>
<h2 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Vier Ramen, zwei Welten</h2>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 13:25:03 +0200</pubDate>
                        <title>Japan-Tag Düsseldorf 2026: Programm, Feuerwerk und neue Wege am Rhein</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/japan-tag-duesseldorf-2026-programm-feuerwerk-anreise-3518.html</link>
                        <description>Am 23. Mai wird Düsseldorf wieder zum Treffpunkt der japanischen Kultur. Was Besucherinnen und Besucher zum Japan-Tag 2026 wissen sollten.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/9/5/csm_Japan-TagPK_Gruppenfoto_61c0a735a2.jpg" length="1902574" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, 23. Mai 2026, wird Düsseldorf wieder zum Treffpunkt der japanischen Kultur. Entlang der Rheinuferpromenade gibt es Musik, Tanz, Kampfkünste, Popkultur, Gastronomie und Mitmachaktionen. Am Abend folgt das traditionelle japanische Feuerwerk über dem Rhein.</p>
<p>Nach Veranstalterangaben beginnt das Programm bereits um 11 Uhr. Rund 90 Stände sollen japanische Kultur, Kulinarik und Handwerk sichtbar machen. Auf der Hauptbühne am Burgplatz startet das Bühnenprogramm um 11.30 Uhr, die offizielle Eröffnung mit dem traditionellen Sake-Fass-Anschlag ist für 12 Uhr geplant.</p>
<h3 data-end="1877" data-section-id="19xh1co" data-start="1824">Neues Veranstaltungsgelände: mehr Richtung Norden</h3>
<p>In diesem Jahr verändert sich das Gelände. Grund sind Baumaßnahmen im Bereich der Rheinkniebrücke. Die Fläche beginnt nun im Rheinpark, wo unter anderem das Samurai-Heerlager, das Kyudo-Bogenschießen und die Sportbühne ihren neuen Standort haben. Die Popkulturbühne zieht auf das Parkplatzgelände an der Rheinterrasse. Von dort verlaufen die Stände entlang der Rheinuferpromenade bis in den Süden vor die Rheinkniebrücke.</p>
<p>Der Burgplatz bleibt der zentrale Ort für die Hauptbühne. Dort tritt am Abend auch die Highlight-Gruppe auf: MIKAGE PROJECT. Das Trio aus Japan verbindet traditionelle Min’yō-Volkslieder mit modernen Arrangements und kommt 2026 erstmals nach Deutschland. Der Auftritt ist für 22 Uhr geplant.</p>
<h3 data-end="2635" data-section-id="1nyrns0" data-start="2595">Karaoke-Bus, Anime-Autos und Cosplay</h3>
<p>Neu sind zwei Programmpunkte am Robert-Lehr-Ufer. Im Karaoke-Bus können Besucherinnen und Besucher J-Pop-Songs auswählen und live performen. Dazu kommt eine Auto-Ausstellung im Anime-Stil. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler haben Fahrzeuge mit ihren Lieblings-Anime-Designs gestaltet.</p>
<p>Auch der Cosplay-Wettbewerb gehört wieder zum Programm. Dazu kommen Kampfkünste auf der Sportbühne, Kinderaktionen auf dem Marktplatz und japanische Gastronomie an der Unteren Rheinwerft.</p>
<h3 data-end="3166" data-section-id="sg6tn5" data-start="3117">Feuerwerk um 23 Uhr: „What a wonderful world“</h3>
<p>Der Abschluss bleibt das japanische Feuerwerk. Es beginnt um 23 Uhr und steht in diesem Jahr unter dem Motto „What a wonderful world – Ein Feuerwerk voller Lebensfreude“. Feuerwerksmeister Hideki Kubota inszeniert das Spektakel als rund 25-minütige Sequenz. Wie gewohnt wird das Feuerwerk nicht computergesteuert gezündet.</p>
<p>Gute Sichtmöglichkeiten gibt es entlang des Rheinufers, vom Medienhafen bis zur Tonhalle. Die Veranstalter bitten darum, sich über das gesamte Rheinufer zu verteilen. Der WDR überträgt das Feuerwerk von 22.25 bis 23.25 Uhr live.</p>
<h3 data-end="3760" data-section-id="1sul6cy" data-start="3722">Awareness, Mehrweg und Trinkwasser</h3>
<p>Für den Japan-Tag wurde auch ein Awareness-Konzept entwickelt. Auf dem Gelände soll es Poster mit einer Telefonnummer geben, über die Besucherinnen und Besucher Hilfe holen oder Vorfälle melden können. Zusätzlich sind drei Awareness-Bereiche als Rückzugsorte geplant. Dort unterstützt ein geschultes Team, unter anderem in Zusammenarbeit mit der frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. und dem Code „Ist Luisa hier?“.</p>
<p>Für die Gastronomie gilt eine Mehrwegpflicht. Speisen werden in Mehrweg oder essbaren Umverpackungen angeboten. Außerdem stehen auf dem Gelände mehrere Trinkwasserspender der Stadtwerke Düsseldorf bereit.</p>
<h3 data-end="4414" data-section-id="jdaz3c" data-start="4385">Anreise: besser ohne Auto</h3>
<p>Die Stadt Düsseldorf und D.LIVE empfehlen, die Innenstadt am Japan-Tag weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Am Veranstaltungstag sind mehrere Straßen und Parkzonen rund um das Rheinufer nur eingeschränkt erreichbar. Auch bei E-Scootern und Leihrädern gibt es gesperrte oder verlegte Sharingstationen.</p>
<p>Für den Abend sind zudem Sperrungen rund um Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke vorgesehen. Beide Brücken bleiben für Fußgängerinnen und Fußgänger passierbar. Stadt- und Straßenbahnen können die Oberkasseler Brücke nutzen, nur während des Feuerwerks wird die Strecke gesperrt.</p>
<p>Wer mit dem Auto kommt, kann Park-&amp;-Ride-Angebote nutzen, unter anderem an der MERKUR SPIEL-ARENA und am Flughafen. Von dort geht es mit der Rheinbahn weiter in die Innenstadt.</p>
<h3 data-end="5243" data-section-id="k0eshe" data-start="5213">Mehr als ein einzelner Tag</h3>
<p>Rund um den Japan-Tag findet auch 2026 wieder die Japan-Woche statt. Sie bringt zusätzliche Ausstellungen, Führungen, Workshops und Veranstaltungen zur japanischen Kunst, Geschichte, Musik und Popkultur nach Düsseldorf.</p>
<p>Auch kulinarisch ist die Japan-Woche in Düsseldorf sichtbar: Im The Paris Club läuft parallel die <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/takumi-paris-club-tour-de-ramen-duesseldorf-mai-2026-3516.html#ndoz-mitbringsel-route" target="_blank" class="link-external-blank">„Tour de Ramen“</a>, bei der TAKUMI und The Paris Club bis zum 30. Mai vier französisch-japanische Ramen servieren.</p>
<p>Am 27. Mai folgt außerdem der Wirtschaftstag Japan. Er ist Teil des Japan-Tags und richtet sich an Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Thema ist in diesem Jahr die Kreislaufwirtschaft durch neue Ideen und Verfahren.</p>
<p>Für Düsseldorf ist der Japan-Tag mehr als ein großes Stadtfest. Er zeigt jedes Jahr, wie eng die Stadt mit der japanischen Community verbunden ist. 2025 kamen trotz wechselhaften Wetters<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/japan-tag-duesseldorf-nrw-2025-rund-380000-besucherinnen-und-besucher-feierten-ein-fest-der-japanischen-kultur-und-begegnung-in-duesseldorf-3276.html" target="_blank" class="link-external-blank"> rund 380.000 Besucherinnen und Besucher</a>. Am 23. Mai wird sich zeigen, wie viele Menschen 2026 wieder an den Rhein kommen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h2 data-end="6013" data-section-id="ttt2p" data-start="5998">Kurz &amp; knapp</h2>
<p><strong data-end="6023" data-start="6015">Was:</strong> Japan-Tag Düsseldorf/NRW 2026<br> <strong data-end="6065" data-start="6056">Wann:</strong> Samstag, 23. Mai 2026, ab 11 Uhr<br> <strong data-end="6108" data-start="6101">Wo:</strong> Rheinuferpromenade, Rheinpark, Rheinterrasse, Burgplatz, Marktplatz<br> <strong data-end="6193" data-start="6179">Eröffnung:</strong> 12 Uhr, Burgplatz<br> <strong data-end="6233" data-start="6214">Highlight-Band:</strong> MIKAGE PROJECT, 22 Uhr, Burgplatz<br> <strong data-end="6284" data-start="6270">Feuerwerk:</strong> 23 Uhr, Motto „What a wonderful world – Ein Feuerwerk voller Lebensfreude“<br> <strong data-end="6374" data-start="6362">Anreise:</strong> ÖPNV empfohlen, Park &amp; Ride an MERKUR SPIEL-ARENA und Flughafen möglich<br> <strong data-end="6461" data-start="6449">Wichtig:</strong> Neues Veranstaltungsgelände wegen Baumaßnahmen, Verkehrseinschränkungen beachten</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 15 May 2026 08:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Geht der Börsen-Rallye der Treibstoff aus? Risiken für einen Abschwung steigen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/kapitalmarkt-dialog-bethmann-bank-mai-2026-boersenrallye-risiken-3512.html</link>
                        <description>Die Waffen schweigen im Nahen Osten, die Weltwirtschaft zeigt sich robust, und die Finanzmärkte jagen neue Höchststände. Doch jedes Rennen rast unweigerlich auf ein Ende zu. Angesichts anhaltender Energieengpässe wächst das Risiko, dass der Rallye der Treibstoff ausgeht. Es ist Zeit, Tempo rauszunehmen. Auch Geldanlegerinnen und -anleger, die zuletzt mutiger unterwegs waren, tun gut daran, wieder vorsichtiger durch die Kurven an der Börse zu fahren.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing">Auf diesem Weg schafft der Kapitalmarkt-Dialog von NDOZ und Bethmann Bank Orientierung. Hier gibt das Team der Bethmann Bank in Düsseldorf wertvolle Einschätzungen für die Kapitalanlage.</p>
<h4>Patric Wilhelm, Geschäftsbereichsleiter der Bethmann Bank, analysiert die aktuelle Situation und blickt voraus auf die weitere Entwicklung. Hier seine Zusammenfassung:</h4>
<p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 May 2026 07:26:51 +0200</pubDate>
                        <title>Wilfried Schulz, ein Intendant, der ein Theater für alle mitten in die Stadt brachte </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/wilfried-schulz-ein-intendant-der-ein-theater-fuer-alle-mitten-in-die-stadt-brachte-3515.html</link>
                        <description>Er hat das Düsseldorfer Theater geprägt und verändert wie kein anderer: Wilfried Schulz zog mit seinem Chefdramaturgen und seinem Team am Mittwoch Bilanz zur fast abgelaufenen Spielzeit und damit zu zehn Jahren  erfolgreichem  Aufbau eines Theaters mitten in der Stadt – und mitten in der Stadtgesellschaft. „Always under construction …“ hieß das Motto, dass auch im großartigen Buch über die zehn Jahre 2016 bis 2026 berichtet – eine Zeit, in der auch NDOZ fast alle der 274 Premieren begleitet hat, auch im Jungen Theater und des Stadt:Kollektivs, sowie der Inszenierungen und Veranstaltungen im „Unterhaus“. </description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/user_upload/Schulz-Koall-Buch-abschluss_Foto-_C_-Jo-Geschke.jpg" length="98998" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 style="margin-bottom: 11px;">"Always under construction …."</h3>
<p>„Mir war immer eines wichtig: dass wir die Türen geöffnet haben“, sagt Schulz beim Rückblick am vergangenen Mittwoch. Als er kam, 2016, war die Sanierung des Pfau-Baus am Gründgens-Platz immer noch nicht beendet – und sollte noch um einiges dauern.</p>
<p>Die erste Inszenierung, über die ich in NDOZ berichtete, war im September 2016 &#160;„Gilgamesh“ – im Zelt am Corneliusplatz. Unvergessen die Schlussszene, als&#160; die Zeltwand zur Kö hin hoch ging und das Theater sich öffnete hin zu den kolossal teuren, vorbeifahrenden Autos der Poser auf der Kö. &#160;</p>
<p>Doch das Team um Schulz und das hervorragende Ensemble ging eben nicht nur an die Kö: Es entstand bald das „Theater to go“ an verschiedenen Stätten der Stadt, so an einer Schule, dem Bunker in Heerdt, der Kirche am Lastring mit einer beeindruckenden Inszenierung von „Johanna to go“ mit Carolin Cousin oder dem „Faust to go“ mit dem Gretchen von Cennet Rüya Voß. Es war eben das D’Haus, das Theater, dass sich der Stadt öffnete und das die Stadt hinein holte ins Theater.&#160;</p>
<h3>Auslastung 85 Prozent</h3>
<p>Und immer, bis heute und wohl auch in Zukunft, hat das Haus drei Sparten, die zum Theater zusammengehören, so betont Schulz: &#160;Das Schauspiel, das Junge Theater, und das Stadt:Kollektiv.</p>
<p>Es gab ja auch die Aufführungen des Bürger-Theaters, in dem vor allem junge Mimen erstaunlich professionell auftraten: So 2016&#160; in der Inszenierung „Ein Sommernachtstraum“ mit zumindest einer Jugendlichen, die jetzt ausgebildete Schauspielerin ist.</p>
<p>In der jetzt ablaufenden Spielzeit haben 265.000 Menschen bisher die Vorstellungen besucht. Es werden mit den kommenden Inszenierungen nochmals mehr, das ergibt eine Auslastung von mehr als 85 Prozent – ein Spitzenwert in Deutschland. Und „die Zukunft des Hauses ist in den nächsten Jahren weitestgehend gesichert“, so Schulz.&#160;</p>
<h3>Fast 2 Millionen Zuschauer:innen</h3>
<p>Insgesamt gab es in den zehn Jahren Schulz 274 Premieren und 6554 Vorstellungen, bilanziert Dramaturg Koall. Mehr als 1,95 Millionen Menschen haben Vorstellungen des D’Haus gesehen, zusätzlich haben 41.300 Menschen kostenlose Veranstaltungen besucht.</p>
<p>Zudem gab es stark besuchte Veranstaltungen im Schauspielhaus mit bekannten Namen wie Nathalie Amirie, Michael Friedmann, Luisa Neubauer, und auch Angela Merkel.</p>
<p>Es ist ein junges Theater: Der größte Teil der Texte der 274 Inszenierungen stammt aus dem 21. Jahrhundert, das sind 136 Texte, die nach 2000 erschienen sind,&#160; bilanziert Koall. &#160;Und gut ein Drittel der Zuschauer:innen gehören zum jungen Publikum.</p>
<p>&#160;Allein das Stück „Cabaret“ brachte es bisher auf 71 Vorstellungen, aber auch ein anspruchsvolles Stück wie „Arbeit und Struktur“ brachte es auf 49 Vorstellungen mit mehr als 10.500 Zuschauer:innen. &#160;</p>
<p>Weitere Zahlen und die Premieren der Spielzeiten sind nach Jahren im Buch aufgelistet.</p>
<h3>Das Buch</h3>
<p>Mehr als 1.5 Kilo schwer, ein Schwergewicht allein schon für die grafisch auszeichnungswürdige Darstellungen dieser zehn Jahre Theatergeschichte. Und neben den Texten gibt’s noch die wundervollen Fotos von Thomas Rabsch von den Ensemblemitgliedern.</p>
<p>Die mehr als 500 Seiten mit Fotos und der Dokumentation aller (!) Premieren und Inszenierungen, aufgelistet nach Spielzeiten, sowie etlichen ausführlichen Interviews, haben zudem noch „Essays“ von Wegbegleitern dieser zehn Jahre Wilfried Schulz auf etlichen Seiten zu bieten, erläutert Mit-Herausgeberin und Dramaturgin Beret Eversen. Da schreiben etwa Regisseur Robert Gerloff, oder Architekt Ingenhoven, aber auch Lea Ruckpaul, Schauspielerin und Autorin, Minna Wündrich, oder Regisseurin Bernadette Sonnenbichler. Ebenso Christof Seeger-Zurmühlen, der 2016 bis 2021 die Bürgerbühne leitete, er gründete später das „asphalt“ Festival, dass seit 2025 mit dem Schauspielhaus zusammen arbeitet. Es sind Zeugnisse der Theatergeschichte, ebenso wie das gesamte Buch.</p>
<h3>Nachdenken über die Zkunft der Gesellschaft</h3>
<p>Wilfried Schulz und seinem Team ist es in den zahn Jahren gelungen, das Theater in die Stadt zu holen, trotz aller Widrigkeiten. „Das Theater gehört allen“ ist so ein Satz, der auch vom nächsten Intendanten Andreas Karlaganis stammt. Bei allem Nachdenken bleibt Theater in Düsseldorf im Sinne von Schulz nun wohl ein Ort, in dem wir über die Zukunft der Gesellschaft nachdenken. &#160;</p>
<p>Das Buch ist unter anderem finanziert auch durch die „Freunde des Düsseldorfer Schauspielhauses“. „Es ist für das Publikum“ formuliert Schulz. Oder man kauft es für 32 Euro.</p>
<p><strong>Aufführungen, Termine und Kartenbestellung unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Aptos&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3514</guid>
                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 17:07:10 +0200</pubDate>
                        <title>re:loved 2026 in Düsseldorf: Vintage-Markt am Areal Böhler</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/reloved-vintage-market-duesseldorf-areal-boehler-3514.html</link>
                        <description>Vintage in Düsseldorf, aber kuratiert: re:loved bringt Mode, Design und Fundstücke mit Geschichte in die Passage am Wasserturm.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Flohmarkt ist nicht gleich Flohmarkt. Wer am Samstag, 16. Mai 2026, durch die Passage am Wasserturm im Areal Böhler geht, sucht wahrscheinlich nicht nach Bananenkisten, sondern nach Stücken mit Stil, Geschichte und zweitem Leben.</p>
<p>re:loved – Selected Vintage Market findet 2026 zum zweiten Mal statt. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr kehrt das Format mit zwei Terminen zurück: am 16. Mai und am 29. August. Kuratiert wird der Markt von THE DORF gemeinsam mit dem Areal Böhler.</p>
<p>Der Ort passt zum Konzept. Die Passage am Wasserturm ist kein klassischer Marktplatz, sondern ein begrünter, urbaner Durchgang im Areal Böhler. Zwischen Industriekulisse und Wochenendstimmung entsteht dort ein Markt, der weniger nach Zufall und mehr nach Auswahl funktioniert.</p>
<p>Mehr als 20 Ausstellerinnen und Aussteller sind angekündigt. Im Mittelpunkt stehen hochwertige Vintage-Mode, Accessoires, Designobjekte und Interior-Fundstücke. Darunter sind Stylistinnen, Kreative, Schmuckdesignerinnen, Concept Stores und Sammlerinnen mit privaten Archiven.</p>
<p>Spannend ist vor allem die Mischung. Stylistin Vera Witthaut, die bereits an Editorials und Shootings für Vogue Brasil und Vogue Portugal beteiligt war, öffnet Teile ihres Archivs. Kostümbildnerin María Lucía Otálora Ceballos und Keramikkünstler Sven Eul bringen eine handverlesene Auswahl aus Vintage-Kleidung, ehemaligen Theaterkostümen, Keramik, Accessoires und Möbeln mit. Auch Schmuckdesignerin Ariane Ernst ist wieder dabei.</p>
<p>Neben Mode und Design gibt es Drinks, Coffee, Streetfood und DJ-Sound. Damit ist re:loved weniger klassischer Flohmarkt als kuratierter Treffpunkt für alle, die Second Hand, Vintage und besondere Fundstücke bewusst suchen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Kurz &amp; knapp</h4>
<p><strong>Was:</strong> re:loved – Selected Vintage Market<br> <strong>Wann:</strong> Samstag, 16. Mai 2026, 12 bis 19 Uhr<br> <strong>Nächster Termin: </strong>Samstag, 29. August 2026, 12 bis 19 Uhr<br> <strong>Wo:</strong> Areal Böhler, Passage am Wasserturm, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf<br> <strong>Eintritt: frei</strong><br> <strong>Profil: </strong>Vintage-Mode, Accessoires, Designobjekte, Interior-Fundstücke, Food, Drinks und DJ-Sound</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 07:48:43 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Spielzeit, neuer Intendant, viele neue Gesichter, sehr viele Uraufführungen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/neue-spielzeit-neuer-intendant-viele-neue-gesichter-sehr-viele-urtauffuehrungen-3511.html</link>
                        <description>Viele neue Schauspieler:innen, ein neues Leitungsteam und rasante 16 Uraufführungen und Erstaufführungen bringt der neue Intendant Andreas Karlaganis im Düsseldorfer Schauspielhaus vor das Publikum. Karlaganis, im September 2024 wie berichtet gewählt, stellte am Freitag vor der Presse das Programm für die Spielzeit 2026/2027 sowie die Mitglieder seines künstlerischen Leitungsteams vor.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/user_upload/Dhaus_intendant_ganze-_team_foto__C__jo_geschke_20260508.jpg" length="169371" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Intendant, mit Natalja Starosta, künftiges Mitglied der Dramaturgie auf dem Podium, sowie Philipp Hauß, künftiges Mitglied der Künstlerischen Leitung und des Schauspielensembles sowie Sebastian Huber, künftiger Chefdramaturg, wurde ergänzt durch den bewährten Chef des Jungen Schauspiels Stefan Fischer-Fels, und Birgit Lengers, Künstlerische Leiterin des Stadt:Kollektivs. Das Team um Karlaganis machte bei der Vorstellung der neuen Inszenierungen und auch abseits des Podiums einen harmonisch-lockeren Eindruck.</p>
<h3 style="margin-bottom: 11px;">Wer bleibt, wer ist neu</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Auf Seiten der Darsteller:innen gibt es wie üblich viele Wechsel. Wer bleibt, wird die Fans des D'hauses besonders interessieren, also: Es bleiben unter anderem Tabea Bettin, Claudia Hübbecker, Rosa Enskat, Cathleen Baumann, André Kaczmarczyk, Christian Friedel, Thomas Wittmann, bei den „Jungen" im Central etwa Jonathan Gyles und Eva Maria Schindele.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Neu dazu kommen aus dem Fernsehen bekannte Schauspielerinnen wie Anna Schudt und Maike Droste, die beide seit langem teils prämierte Theaterschauspielerinnen sind. Viele der neuen Darsteller:innen haben am berühmten Burgtheater Wien gespielt oder spielen noch dort. Dramaturg und Schauspieler Philipp Hauß hat 2017 in Philosophie seinen Doktor gemacht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Intendant Andreas Karlaganis hat Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie studiert und am Schauspielhaus in Graz und in München gearbeitet, bevor er zum Burgtheater Wien ging.</p>
<h3>Intendant Karlaganis zum Theater</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wir zitieren hier Intendant Karlaganis aus dem Spielzeitheft: „Man kann Wilfried Schulz und seinen Vorgänger:innen nicht genug danken, dass sie sowohl die grandiose Renovierung des Schauspielhauses als auch die Zusammenfügung so vieler essenzieller Funktionen und Räume im Central angestoßen, ausgeführt und bis zum Ende durchgestanden haben. Auch wenn man sagen muss, dass auch auf uns noch ein bisschen Arbeit am Central zukommt; das betrifft den „Backstage"-Bereich der Probebühnen und Werkstätten, die noch nicht ganz fertiggestellt sind.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Dieses Theater gehört allen. Den Bewohner:innen dieser Stadt, den Nachbar:innen aus den umliegenden Städten und den Besucher:innen von überallher. Das leistet sich die Gesellschaft, weil sie weiß, dass kulturelle Zentren, Orte des gemeinsamen Erlebens von Kunst, der Debatte und des bewussten Zusammenseins dringend benötigt werden. Das ist nicht zu ersetzen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Auf diese Bedürfnisse müssen wir eingehen, und zwar durch beides: durch das permanente Bemühen um erstklassiges Theater für diese Stadt und durch konsequente Öffnung und die stehende Einladung an alle. Für Zweiteres stehen natürlich in besonderer Weise das Junge Schauspiel und das Stadt:Kollektiv, die die alltäglichen Erfahrungen der Bewohner:innen dieser Stadt durch besondere Formen der Beteiligung oft ganz direkt in den künstlerischen Prozess einfließen lassen. …"</p>
<h3>Die neuen Stücke</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am 26. Juni beginnt der Vorverkauf für die ersten Premieren und Vorstellungen der Saison. Der Vorverkauf für das Kinder- und Familienstück „Der Hobbit" von Greg Banks nach dem Roman von J. R. R. Tolkien (Regie: Christina Rast), eine gemeinsame Produktion von Schauspiel und Jungem Schauspiel, hat bereits begonnen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am 18. September starten die Neuinszenierungen im Großen Haus mit „Prinz Friedrich von Homburg" von Kleist in der Regie von Ulrich Rasche: „Mit Kleists Schauspiel über die menschlichen Kosten innerer Aufrüstung und die Totalität des Krieges eröffnet er die neue Intendanz." So beschreibt es das Programmheft.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am 19. September startet das Kleine Haus mit „Fanny und Alexander" in der Regie von Thorleifur Örn Arnarsson. Im Großen Haus geht es am 24. September weiter mit „Bernarda Albas Haus" von Federico García Lorca in der Regie von Lucia Bihler.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Sehr interessant geht es im Central zu mit der Uraufführung von „Samurai X" von Takao Baba und Ensemble frei nach dem Film „Die sieben Samurai" von Akira Kurosawa, Regie Takao Baba, frei ab 12 Jahren.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Regisseurin Barbara Frey zeigt im Großen Haus am 16. Oktober Anton Tschechows „Die Möwe" als moderne Frage nach der Vision für die Zukunft.</p>
<h3>Jelinek, Grass und Hannah Arendt prägen die Spielzeit 2026/27</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Elfriede Jelinek hat wieder ein Stück für Düsseldorf geschrieben und das wird am 22. Oktober uraufgeführt: „Ein Übertritt", dazu der Text im Programmheft:</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">„Ein Übertritt, von Elfriede Jelinek zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs verfasst, stellt keine geringere Frage als die nach dem menschlichen Wesen – was also uns Menschen im Allgemeinen und im Besonderen ausmacht. Und wo, eingedenk des Datums, nach dem menschlichen Wesen gefragt wird, ist die Frage nach menschlichen Unwesen nicht weit, die Frage nach tierischen und vertierten Wesen, die Frage nach dem deutschen Wesen. Mit Assoziationsreichtum dem sprachlichen Unbewussten auf der Spur untersucht Ein Übertritt Verwandlungen und Verwechslungen, Übertritte von einer Wesensform in die andere. Tiere werden zu Menschen und Menschen zu Bestien, Geister und Wiedergänger erwachen zu neuer Handlungsfähigkeit und die historische Markierung und Möglichkeit eines Übertritts von Diktatur zu Demokratie, von Demokratie zu Diktatur, von Krieg zu Frieden und von Frieden zu Krieg wird sprachkritisch-witzig und finster-orakelnd auf die Probe gestellt."</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Viel beachtet wird sicherlich Günter Grass' <strong>„Die Blechtrommel"</strong>, Regie Karin Henkel, trotz Danzig ein Stück ja auch mit Düsseldorf-Bezug, Grass hat ja an der Ulmenstraße gewohnt und im „Bobbys" in der Altstadt Jazz gespielt. Premiere zum 100. Geburtsjahr von Grass ist am 23. Januar 2027.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>„Der Revisor, Düsseldorfer Fassung" </strong>von Felicia Zeller frei nach Gogol, heißt es am 9. April 2027, Regie Marie Bues. „Als Regisseurin und Künstlerische Co-Leiterin des Schauspielhaus Wien engagiert sich Marie Bues für neue Dramatik. In enger Zusammenarbeit mit Felicia Zeller inszeniert sie die Uraufführung eines wortwitzigen und bitterbösen Revisor für das heutige Düsseldorf. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und aktuellen Vorkommnissen sind rein zufällig." So das Programmheft.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am 5. März 2027 hat „<strong>Niemandes Schwester" </strong>Uraufführung, Untertitel <strong>„So What, Hannah Arendt!"</strong> von Heinz Bude, Natan Sznaider und Karin Wieland, Regie führt Simone Geyer. Im Stück geht's um Hannah Arendt, die 1933 vor den Nazis fliehen musste, sie soll als erste Frau und Jüdin in Hamburg den Lessing-Preis erhalten. Es geht also um die Aufarbeitung des Holocaust.</p>
<h3>HEINE-Festival</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Düsseldorfer Schauspielhaus richtet ab der Spielzeit 2026/27 vom 16. April bis 2. Mai 2027 ein internationales Themenfestival aus, das Heinrich Heines Haltung als Künstler und Mensch in die Gegenwart weiterträgt. 16 Tage lang wird der künstlerische Ausnahmezustand zelebriert und die Begegnung als kreative und politische Strategie gelebt, um Situationen der Offenheit, der Konfrontation und der Neugierde zu schaffen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Auch das Junge Schauspiel kommt mit neuen Stücken auf die Bühnen im Central. So mit dem erwähnten „Samurai X" am 25. September oder mit „Der Hobbit" am 21. November.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Beim Stadt:Kollektiv heißt es am 25. November mit sieben Künstlerinnen an sieben Orten „Die sieben Todsünden", mit „Paradies Lost" (Neid) im Central. Die bekannte Regisseurin Joanna Praml inszeniert mit Laiendarsteller:innen „Die Leiden des jungen Werther", auf der Bühne ab 3. April 2027.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Den gesamten Spielplan gibt es im Spielzeitheft 26/27 nachzulesen unter:</strong>&#160;<a href="https://www.dhaus.de/programm/spielzeit-2026-27/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de/programm/spielzeit-2026-27/ </a></p>
<h3>Open Air mit „Die Unendliche Geschichte“</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am 22. Mai beginnt die Open-Air-Aufführung von Michael Endes „Die unendliche Geschichte" zunächst im Haus, um dann wie gewohnt auf dem Platz vor dem Haus weiter zu laufen. Es ist auch ein Wiedersehen mit Carolin Cousin. Aufbau und Proben laufen bereits auf dem Platz. Der Vorverkauf läuft bereits.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wie es weitergeht mit den Aufführungen unter freiem Himmel, steht noch nicht fest. Die Stadtwerke haben bisher die aufwendigen Inszenierungen als Sponsor mitfinanziert, das lief vertragsgemäß aus, jetzt tritt dankenswerterweise noch das Land NRW als Sponsor ein. Wie in der jetzigen Zeit neue Sponsoren gefunden werden können, sei eben schwierig und zeichne sich noch nicht ab, heißt es aus dem Schauspielhaus.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Weitere Termine und Kartenbestellung unter</strong>&#160;<a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 18:07:10 +0200</pubDate>
                        <title>Henkel-Quartalszahlen 2026: Düsseldorfer Konzern startet mit 1,7 Prozent organischem Wachstum ins Jahr</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/henkel-quartalszahlen-q1-2026-duesseldorf-wachstum-zukaeufe-3510.html</link>
                        <description>5 Milliarden Euro Umsatz, fünf Zukäufe für 1,6 Milliarden, Aktienrückkauf abgeschlossen: Henkel legt seine Q1-Zahlen vor und bleibt bei der Jahresprognose.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Henkel-Quartalszahlen 2026: Düsseldorfer Konzern startet mit 1,7 Prozent organischem Wachstum ins Jahr</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Der Düsseldorfer DAX-Konzern wächst organisch um 1,7 Prozent, treibt seine M&amp;A-Strategie voran und hält am Ausblick für 2026 fest.</em></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Henkel hat im ersten Quartal 2026 einen Konzernumsatz von rund 5,0 Milliarden Euro erzielt. Das organische Wachstum, also bereinigt um Wechselkurseffekte und Zukäufe, lag bei 1,7 Prozent. Beide Unternehmensbereiche, Adhesive Technologies und Consumer Brands, trugen mit 1,7 beziehungsweise 1,8 Prozent zur Steigerung bei. Nominal sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,5 Prozent, vor allem wegen negativer Währungseffekte von 5,2 Prozent.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die regionale Entwicklung verlief uneinheitlich. Asien-Pazifik wuchs organisch um 10,3 Prozent, die Region IMEA um 12,8 Prozent. Europa legte ein Minus von 3,4 Prozent hin. In der Heimatregion bleibt das Geschäft also unter Druck, getragen wird das Quartal von außereuropäischen Märkten.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fünf Zukäufe für 1,6 Milliarden Euro</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Sichtbarer als die Wachstumszahl ist die M&amp;A-Aktivität. Henkel hat fünf Transaktionen mit einem Gesamtumsatzvolumen von rund 1,6 Milliarden Euro angekündigt. Drei davon sind nach Konzernangaben bereits abgeschlossen: Wetherby Laroc, ATP Adhesive Systems und Not Your Mother's. Parallel hat Henkel sein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von rund einer Milliarde Euro Ende März beendet.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Vorstandschef <strong>Carsten Knobel</strong> verweist in der Quartalsmitteilung auf ein „herausforderndes Umfeld" und sieht den Konzern „weiter auf Kurs für nachhaltiges, profitables Wachstum". Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt Henkel: organisches Umsatzwachstum von 1,0 bis 3,0 Prozent, eine bereinigte Umsatzrendite zwischen 14,5 und 16,0 Prozent.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Für Düsseldorf bleibt Henkel mit Stammsitz in Holthausen und weltweit rund 47.000 Mitarbeitenden einer der wirtschaftlich wichtigsten Akteure der Stadt. Die Q1-Zahlen bewegen sich im prognostizierten Korridor – ohne Überraschung nach oben oder unten.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p><div class="well"><h4 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Henkel Q1 2026 in Zahlen</h4><ul class="list-normal"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Konzernumsatz: rund 5,0 Mrd. Euro (nominal -5,5 %, organisch +1,7 %)</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Adhesive Technologies: 2,627 Mrd. Euro, organisch +1,7 %</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Consumer Brands: 2,285 Mrd. Euro, organisch +1,8 %</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2">M&amp;A-Volumen: rund 1,6 Mrd. Euro Zusatzumsatz aus fünf Transaktionen</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Ausblick 2026: organisches Wachstum 1,0–3,0 %, bereinigte EBIT-Marge 14,5–16,0 %</li> </ul><p class="whitespace-normal break-words pl-2"><em><strong>Hinweis Quelle:</strong> Quartalsmitteilung Henkel AG &amp; Co. KGaA vom 7. Mai 2026.</em></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 17:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bouillabaisse in Marseille: Warum sich ein Abend bei Fonfon wirklich lohnt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/bouillabaisse-chez-fonfon-marseille-vallon-des-auffes-tipps-3506.html</link>
                        <description>Bouillabaisse. Nicht am Vieux-Port, unter einem Viadukt in Marseille. Knapp 1000 Kilometer von Düsseldorf. Wir sind gefahren.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ostersonntag in Marseille, mehr als 20 Grad, fünf hungrige Menschen. Keiner von uns hatte je eine echte Bouillabaisse gegessen. Nicht einmal ich als Französin.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h2>Was ist eigentlich eine Bouillabaisse?</h2>
<p>Ursprünglich ein Arme-Leute-Gericht. Was nach dem Fang in den Calanques übrig blieb - die kleinen, die unverkäuflichen, die beschädigten Fische - kam in den Topf. Mit Brot, Knoblauch, Meerwasser. Der Name kommt aus dem Provenzalischen: <strong>"quand ça bout, on abaisse":</strong>&#160;wenn es kocht, zieht man zurück. Eine Kochanweisung wurde zur Identität des Gerichts.</p>
<p>Die alten Griechen, Gründer Marseilles im 7. Jahrhundert v. Chr., kannten bereits eine ähnliche Fischsuppe. Und dann, 1980, ein Satz von <strong>Alphonse Mounier, Gründer von Fonfon,&#160;</strong>der alles auf den Punkt brachte:</p><blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>"Eine Bouillabaisse für 32 Franc, mein Kleiner, ist ein Witz. Für 25 Franc ist es Betrug."</em></p></blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Dieser Satz erklärt, warum 17 Marseiller Restaurants im selben Jahr die Charte de la Bouillabaisse unterzeichneten. Sie schreibt seitdem vor: mindestens vier Fischarten aus dem Mittelmeer, Präsentation der rohen Fische vor dem Kochen, Service in zwei Gängen. Fonfon war Mitbegründer.</p>
<p><strong>Was auf den Tisch kommt:</strong><br> Bouillon aus Tomate, Safran, Olivenöl, Knoblauch und Fenchel - à volonté.<br> Rouille auf Croûtons. Fischstücke und Kartoffeln separat. Man gibt selbst rein.</p>
<p><strong>Was sie nicht ist:</strong> eine Fischsuppe. Und nicht das, was man am Vieux-Port für 18 Euro bekommt.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 10:02:13 +0200</pubDate>
                        <title>Adé 1ter Mai   - eine Reminiszenz  mit aktuellem Bezug</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/ade-1ter-mai-eine-reminiszenz-mit-aktuellem-bezug-3509.html</link>
                        <description>Ach, wie schön war das früher im Hofgarten, an der Reitallee, als wir dort jahrelang den 1. Mai feierten. Den Tag der Arbeit, an dem wir ein Würstchen aßen oder bei den kurdischen Ständen würzig Gegrilltes holten — und anschließend zur Wiese nebenan gingen, wo die Musik spielte. Jedes Jahr trafen wir dort viele Freunde. Heute sind sie Professorinnen, Angestellte, Selbstständige oder Studiendirektorinnen. Aber das ist nicht der Grund, warum sie alle — und auch ich — den Ort der Maifeier am Rhein nicht mögen. Dort fehlt zu viel, nicht nur für Kinder. Der Ort hat wenig Atmosphäre. Und die Tausenden Spaziergängerinnen und Spaziergänger an der Rheinpromenade biegen meist schon zum Fluss ab, bevor sie überhaupt an den Ständen der Gewerkschaften oder Parteien vorbeikommen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Vom Hofgarten an den Rhein: Was beim 1. Mai verloren ging</h3>
<p>Um eines gleich vorab klarzumachen: Die Gewerkschafter:innen und Ehrenamtlichen, die den 1. Mai seit einigen Jahren am Rhein organisieren, leisten sehr viel Arbeit, damit andere feiern können. Da muss vieles vorbereitet, abgestimmt und betreut werden. Viele Gewerkschafter:innen sind zudem als Ordner:innen bei der Demonstration von der Innenstadt zum Rhein unterwegs — und auch beim Fest selbst noch im Einsatz. Auch das ist oft eine undankbare Aufgabe, erst recht inmitten maulender Gäste.</p>
<p>Aber der Ort: so direkt vor der Staatskanzlei. Höchstens das ehemalige Mannesmann-Hochhaus erinnert noch an Zeiten, in denen viele Beschäftigte großer Industriewerke beim Maifest am Tag der Arbeit mitfeierten.</p>
<p>Früher saßen wir zusammen auf den Bänken unter den Bäumen im Hofgarten und trafen viele, viele Freunde. Die einen tranken ein Bier, die anderen etwas Alkoholfreies. Man unterhielt sich lange über Politik und Gesellschaft, tratschte auch ein wenig — höchstens unterbrochen von den Trommeln der Salsa-Band.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 09:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine Mai 2026 – Japan-Tag, Jazz City Bilk, Vintage Market und viele kostenlose Highlights</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-mai-2026-3508.html</link>
                        <description>Japan-Tag am Rhein, Jazz in Bilk, vier Gründe den 9. Mai zu blockieren – und ein Filmmuseum voller Marilyn Monroe. Der Mai macht keine Pause.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der April ist vorbei, der Mai legt nach. Gleich am ersten Wochenende startet die Kiesgrube in Neuss ihre 30. Saison, das Filmmuseum eröffnet eine Marilyn-Monroe-Hommage und Sport im Park kehrt in die Düsseldorfer Parks zurück. Dann nimmt der Monat Fahrt auf: Jazz ertönt in Bilk, der 9. Mai wird zum dichtesten Kulturtag des Monats, und ab der dritten Maiwoche läuft ein roter Faden durch das Programm, der Marseille, Osaka und Tokyo miteinander verbindet – und mitten in Düsseldorf landet. Der Japan-Tag am 23. Mai bildet den Höhepunkt. Hier kommen alle Termine.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Dieser Artikel wird im Mai regelmäßig ergänzt – zuletzt aktualisiert am 4. Mai 2026.</em></p><div class="well"><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich</h3><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 9. Mai:</strong> Kunstpalast gratis + Jazz City Bilk am Kirchplatz + Sound of Europe im Hofgarten + HMU Campustag</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 8.–10. Mai:</strong> ManufakTOUR — 50 Werkstätten, Design aus Düsseldorf und Palermo</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 8.–10. Mai:</strong> Jazz City Bilk – Kneipen Rally, Bühne am Kirchplatz, Ballett am Rhein, Christian Brückner</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 23. Mai:</strong> Japan-Tag Düsseldorf – Rheinufer, Feuerwerk, kostenloser Eintritt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 16. Mai:</strong> re:loved Vintage Market – Areal Böhler, kuratierte Aussteller, freier Eintritt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 16. Mai:</strong> Alle Farben live — RheinRiff, Areal Böhler, ab 15 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ab 2. Mai:</strong> Sport im Park – 42 Kurse, 32 Standorte, kostenfrei, ohne Anmeldung</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ab 2. Mai:</strong> Celebrating Marilyn! – Filmmuseum, 9 Filme, Studioausstellung</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ab 8. Mai:</strong> Das Osaka Kontinuum – Stadtmuseum, 20 Jahre Düsseldorf-Osaka in Fotografien</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 29.–31. Mai:</strong> DoKomi — Deutschlands größte Anime- und Japan-Convention, Messe Düsseldorf</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa–So, 30.–31. Mai:</strong> Loft of Art WEEKEND #5 – 40 Künstlerinnen und Künstler, darunter Klaus von Jackelmann</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ganzer Monat:</strong> Apollo POP CULTURE – Roncalli's Apollo Varieté, bis 12. Juli</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 26 Apr 2026 16:21:22 +0200</pubDate>
                        <title>Uniper Düsseldorf Marathon 2026: Russischer Landesrekord, Pfeiffer-Doppel und 24.000 am Rhein</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/uniper-duesseldorf-marathon-2026-nedelin-landesrekord-pfeiffer-3507.html</link>
                        <description>Ein Russe bricht einen 19 Jahre alten Rekord. Ein Düsseldorfer gewinnt zu Hause. 24.000 Läuferinnen und Läufer. Das war der Marathon 2026</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/user_upload/ddorf-marathon-2026-laeuft-du-maschine-rhein-FZ0A0548.jpg" length="1898181" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer heute Mittag durch die Düsseldorfer Innenstadt wollte, musste einen anderen Weg nehmen. Rheinufer gesperrt, Königsallee in Laufrichtung, Altstadt abgeriegelt — der Uniper Düsseldorf Marathon hatte die Stadt fest im Griff. Rund 24.000 Läuferinnen und Läufer waren angemeldet, ausverkauft, Rekord. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es rund 17.000.&#160;<em>Für NDOZ war Klaus von Jackelmann vor Ort.</em></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Lauf selbst hielt, was die Zahlen versprachen — und lieferte im Elitefeld eine handfeste Überraschung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>Turbulenzen an den Börsen: Wie Sie Ihr Geld trotz Iran-Krieg sicher anlegen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/kapitalmarkt-dialog-bethmann-bank-april-2026-dax-iran-gold-3502.html</link>
                        <description>Der Iran-Krieg, hohe Energiepreise und die Sorgen vor einer angeheizten Inflation: An den globalen Aktienmärkten herrschen weiterhin turbulente Zeiten. Besonders im Blickpunkt: die Straße von Hormus als weltweit wichtigster Flaschenhals für den Transport von Erdöl und Flüssigerdgas. Im Konflikt zwischen USA und Iran lösen sich harsche Drohungen ab mit Signalen der Entspannung und der Aussicht auf neue Verhandlungen. Die Börsen reagieren mit großen Schwankungen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="well"><h3>Wesentliche Fragen, die Investorinnen und Investoren bewegen, sind:</h3><ul class="list-normal"> 	<li>Wie lange wird der Krieg im Nahen Osten noch dauern?</li> 	<li>Werden steigende Öl- und Gaspreise die Inflation weiter anheizen?</li> 	<li>Werden die Zentralbanken deshalb geplante Zinssenkungen verschieben oder die Zinsen sogar erhöhen?</li> 	<li>Oder steht endlich ein Durchbruch bevor für einen anhaltenden Waffenstillstand und eine dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus?</li> 	<li>Gibt es angesichts optimistischer Äußerungen aus den USA berechtigte Hoffnungen auf ein nahes Ende des Kriegs?</li> 	<li>Und wann werden sich die Kapitalmärkte von den Erschütterungen erholt haben?</li> </ul></div><p>In diesen unsicheren Zeiten ermöglicht der Kapitalmarkt-Dialog von NDOZ und Bethmann Bank Orientierung. Hier gibt das Team der Bethmann Bank in Düsseldorf wertvolle Einschätzungen für die Kapitalanlage.</p>
<h4>Patric Wilhelm, Geschäftsbereichsleiter der Bethmann Bank, analysiert die aktuelle Situation und blickt voraus auf die weitere Entwicklung. Hier seine Zusammenfassung:</h4>
<p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:47:32 +0200</pubDate>
                        <title>Neuer Ninja-Parcours und 3x3-Basketball: Gerresheimer Jugendliche gestalten ihre Sportanlage mit</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/ninja-parcours-basketball-sportanlage-diepenstrasse-gerresheim-duesseldorf-3505.html</link>
                        <description>Was fehlt euch im Stadtteil? Gerresheimer Jugendliche hatten eine klare Antwort. Die Stadt hat gebaut, was sie sich gewünscht haben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Bei zwei Beteiligungsformaten hatten Jugendliche aus Gerresheim die Gelegenheit zu sagen, was ihnen im Stadtteil fehlt. Die Antworten waren konkret: Basketball, Fitnessgeräte, Parcours. Am Montag, 20. April, hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die Anlage eröffnet, die daraus entstanden ist – und die in dieser Form bislang einzigartig in Düsseldorf ist.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Nachbarschaftspark Diepenstraße stehen jetzt ein 3x3-Basketballfeld nach olympischem Vorbild, ein Beachvolleyballfeld sowie ein Ninja-Parcours mit Calisthenics-Elementen. Die Trainingsgeräte sind auf verschiedenen Höhen installiert, sodass sie für unterschiedliche Altersgruppen und Fitnesslevel nutzbar sind. Fast alle Flächen sind mit dem Rollstuhl befahrbar – nur der Sand des Beachvolleyballfeldes nicht. Kontraste in Farben und Materialien erleichtern zusätzlich die Orientierung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:33:18 +0200</pubDate>
                        <title>Tag des Baumes 2026: Düsseldorf pflanzt Zitterpappel im Nachbarschaftspark Diepenstraße</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/tag-des-baumes-2026-zitterpappel-nachbarschaftspark-diepenstrasse-duesseldorf-3504.html</link>
                        <description>Düsseldorf pflanzt zum Tag des Baumes 2026 eine Zitterpappel im Nachbarschaftspark Diepenstraße. Warum die Espe ökologisch wichtig ist – und was sie von anderen Stadtbäumen unterscheidet.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Schon bei leichtem Wind geraten ihre Blätter in Bewegung. Der seitlich abgeflachte Blattstiel macht es möglich: Die Zitterpappel zittert, weil sie so gebaut ist. Zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April hat die Stadt Düsseldorf genau diese Art im Nachbarschaftspark Diepenstraße gepflanzt – als diesjährigen Beitrag zur städtischen Tradition, jährlich den Baum des Jahres im Stadtgebiet zu setzen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Wahl fällt 2026 auf <em>Populus tremula</em>, auch Espe oder Aspe genannt. Die Dr. Silvius Wodarz Stiftung hat sie zum 38. Baum des Jahres in Deutschland gekürt – eine Auszeichnung, die ihre ökologische Bedeutung würdigt. Denn die Zitterpappel ist weit mehr als ein schöner Parkbaum.</p>
<h2 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Pionier mit Programm</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Zitterpappel gehört zu den schnell wachsenden Pioniergehölzen. Sie besiedelt offene Flächen, Waldränder und Brachland – und kehrt nach Störungen als eine der ersten Baumarten zurück. Damit spielt sie eine aktive Rolle bei der natürlichen Wiederbewaldung. Unter günstigen Bedingungen wächst sie auf 20 bis 30 Meter Höhe und kann über 100 Jahre alt werden.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Düsseldorfer Stadtgebiet ist die Art bereits präsent: 122 Exemplare sind im städtischen Baumkataster erfasst. Besonders häufig findet man sie in Gewässernähe – entlang des Pillebachs, des Brückerbachs oder an der nördlichen Düssel.</p>
<h2 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Lebensraum für Hunderte Arten</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was die Zitterpappel von vielen anderen Gehölzen unterscheidet, ist ihre ökologische Dichte. Ihre Blätter, Knospen und Rinde sind Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten – darunter spezialisierte Schmetterlingsraupen und Käfer, die auf diese Baumart angewiesen sind. Spechte nutzen ihr vergleichsweise weiches Holz für ihre Bruthöhlen; die entstehenden Hohlräume werden anschließend von Meisen und Fledermäusen bewohnt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Hinzu kommt eine besondere Fortpflanzungsstrategie: Die Zitterpappel vermehrt sich nicht nur über Samen, sondern auch über Wurzelausläufer. Aus einem einzigen Wurzelsystem entstehen immer wieder neue Triebe – ganze Bestände können so aus genetisch identischen Individuen bestehen, sogenannten Klonkolonien.</p>
<h2 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zukunftsbaum für Düsseldorf</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wegen ihrer Robustheit und ökologischen Leistung steht die Zitterpappel auf der Düsseldorfer Zukunftsbaumliste. Als Straßenbaum ist sie weniger geeignet – dafür umso wertvoller in Parks, an Gewässerrändern und in naturnahen Grünflächen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Nachbarschaftspark Diepenstraße bekommt damit nicht nur einen neuen Baum. Er bekommt einen, der arbeitet.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p><div class="well"><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Nachbarschaftspark Diepenstraße hat sich in dieser Woche gleich zweifach verändert: Seit dem 20. April steht dort auch eine neue <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/ninja-parcours-basketball-sportanlage-diepenstrasse-gerresheim-duesseldorf-3505.html" target="_blank" class="link-external-blank">multifunktionale Sportanlage</a> mit Basketball, Beachvolleyball und Ninja-Parcours – eröffnet von OB Dr. Stephan Keller.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 18:16:22 +0200</pubDate>
                        <title>KI an der Hochschule Düsseldorf: Warum eine Studentin jetzt mitgestalten will</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/olga-nova-digitalchangemaker-ki-hsd-duesseldorf-2026-3503.html</link>
                        <description>Sie ist eine von 15 Studierenden bundesweit — und sie kommt aus Düsseldorf. Olga Nova will KI an Hochschulen nicht nur nutzen, sondern mitgestalten.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Hochschule Düsseldorf hat einen Grund zur Meldung — und der kommt aus den eigenen Reihen. Olga Nova, Masterstudentin im Studiengang „Transforming Digitality" am Zentrum für Digitalisierung und Digitalität (ZDD), wurde für die DigitalChangeMaker-Initiative 2026 des <a href="https://hochschulforumdigitalisierung.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Hochschulforums Digitalisierung</a> ausgewählt. Sie gehört damit zu 15 Studierenden aus ganz Deutschland, die in einem mehrstufigen Auswahlverfahren in das bundesweite Programm aufgenommen wurden — den siebten Jahrgang seit Gründung der Initiative im Jahr 2018.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Nova arbeitet im Thementrack „Shaping AI". Gefragt sind dort praxisnahe Lösungsansätze für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Studium, Lehre und Hochschulorganisation — mit Fokus auf Verantwortung, Transparenz und Beteiligung.</p><blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">„Künstliche Intelligenz ist für Hochschulen nicht nur eine technologische, sondern eine kulturelle und strategische Frage", sagt <strong>Nova</strong>. „Entscheidend wird sein, ob es uns gelingt, Innovation mit Verantwortung zu verbinden und Studierende nicht nur mitzudenken, sondern als Mitgestaltende ernst zu nehmen."</p></blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Für die <a href="https://www.hs-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Hochschule Düsseldorf</a> fällt die Auswahl in einen konkreten Moment. Die HSD bereitet derzeit ihre hochschulweite KI-Strategie vor. Anfang Mai findet eine Zukunftswerkstatt statt, in der Hochschulmitglieder gemeinsam Ziele und Handlungsfelder erarbeiten sollen. Novas Erfahrungen aus dem bundesweiten Netzwerk sollen dabei einfließen.</p><blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>HSD-Präsidentin Prof. Dr. Edeltraud Vomberg </strong>sieht darin ein klares Signal: „Gerade beim Thema Künstliche Intelligenz ist es entscheidend, studentische Perspektiven frühzeitig einzubeziehen."</p></blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Kohorte 2026 startete im Februar mit einer Spring School in Berlin und läuft bis Oktober. Im Juni präsentieren die DigitalChangeMaker ihre Zwischenergebnisse auf dem University:Future Festival — ebenfalls in Berlin. Was Olga Nova bis dahin erarbeitet, dürfte auch an der Münsterstraße in Düsseldorf ankommen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:11:10 +0200</pubDate>
                        <title>Hundebesuchsdienst „4 Pfoten für Sie&quot;: Zwölf neue Ehrenamtliche für Menschen mit Demenz in Düsseldorf zertifiziert</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/4-pfoten-fuer-sie-duesseldorf-ehrenamt-demenz-zertifizierung-2026-3500.html</link>
                        <description>Ein Hund, eine Stunde, ein Unterschied. Seit fünf Jahren besuchen ausgebildete Ehrenamtliche mit ihren Hunden Menschen mit Demenz in Düsseldorf — jetzt kamen zwölf neue Teams dazu.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="contents"><div class="group relative relative pb-3" data-is-streaming="false" style="opacity: 1; transform: none;"><div class="font-claude-response relative leading-[1.65rem] [&amp;_pre>div]:bg-bg-000/50 [&amp;_pre>div]:border-0.5 [&amp;_pre>div]:border-border-400 [&amp;_.ignore-pre-bg>div]:bg-transparent [&amp;_.standard-markdown_:is(p,blockquote,h1,h2,h3,h4,h5,h6)]:pl-2 [&amp;_.standard-markdown_:is(p,blockquote,ul,ol,h1,h2,h3,h4,h5,h6)]:pr-8 [&amp;_.progressive-markdown_:is(p,blockquote,h1,h2,h3,h4,h5,h6)]:pl-2 [&amp;_.progressive-markdown_:is(p,blockquote,ul,ol,h1,h2,h3,h4,h5,h6)]:pr-8"><div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3 standard-markdown"><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zwölf Hundehalterinnen und Hundehalter haben am 19. April im Zentrum plus der AWO in Düsseldorf ihre Zertifikate erhalten. Sie sind jetzt offiziell Teil von „4 Pfoten für Sie" — einem Besuchsdienst, der seit fünf Jahren Menschen mit Demenz in der Stadt begleitet.</p>
<p>Die Idee ist denkbar einfach: Ausgebildete Ehrenamtliche besuchen gemeinsam mit ihrem Hund Menschen mit Demenz, einzeln und persönlich, in Privathaushalten oder Pflegeeinrichtungen. Was einfach klingt, setzt Vertrauen, Geduld und eine fundierte Vorbereitung voraus — Eigenschaften, die bei der Zertifikatsübergabe sichtbar wurden.</p><blockquote><p><strong>Katrin Meyer, Koordinatorin des Besuchsdienstes in Düsseldorf</strong>, brachte es so auf den Punkt: „Wir bedanken uns herzlich bei allen Ehrenamtlichen für ihre Bereitschaft, sich mit so viel Zeit, Verantwortung und Herz einzubringen."</p></blockquote><p>Das Projekt wurde 2022 ins Leben gerufen und hat sich seither kontinuierlich entwickelt. Die Nachfrage wächst — sowohl bei Familien, die zu Hause betreuen, als auch bei stationären Einrichtungen. Für viele Betroffene bedeutet ein Hundebesuch eine der wenigen Situationen im Alltag, in denen Kontakt und Freude spontan entstehen können.</p>
<p>Getragen wird das Projekt von der Alexianer Köln GmbH und der Schadeberg-Herrmann-Foundation.</p>
<p>Aktuell sind wieder freie Kapazitäten vorhanden. Privathaushalte und Pflegeeinrichtungen können sich für Besuche anmelden. Wer selbst einen Hund hat und sich vorstellen kann, im nächsten Jahr eine Ausbildung zu absolvieren und Demenzkranke ehrenamtlich zu begleiten, kann sich frühzeitig melden.</p></div><p>&#160;weitere Informationen unter <a href="http://www.4-pfoten-fuer-sie.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.4-pfoten-fuer-sie.de</a></p></div></div></div></div><p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 14:22:05 +0200</pubDate>
                        <title>Immobilienmarkt Düsseldorf 2026: Wohnungen teurer, Büros zögern — und bis 2040 fehlen rund 55.000 Wohnungen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/immobilienmarkt-duesseldorf-2026-wohnungen-bueros-analyse-3499.html</link>
                        <description>805 Millionen Euro Umsatz allein mit Eigentumswohnungen — und trotzdem fehlen in Düsseldorf bis 2040 rund 55.000 Wohnungen. Was die aktuellen Marktdaten wirklich zeigen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>805 Millionen Euro.</strong> So viel Geld wechselte 2025 allein beim Kauf von Eigentumswohnungen in Düsseldorf die Hand — fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig wartet der Büromarkt ab, ein Einzeldeal verzerrt die Investitionsstatistik, und eine Studie hält nüchtern fest: Bis 2040 fehlen in dieser Stadt rund 55.000 Wohnungen. Das ist der Düsseldorfer Immobilienmarkt im Frühjahr 2026.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Wohneigentum: der Markt kehrt zurück</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die deutlichsten Impulse kommen aus dem Wohnsegment. Laut Jahresanalyse des Maklerunternehmens DAHLER — basierend auf Daten des amtlichen Gutachterausschusses für Grundstückswerte — wurden 2025 in Düsseldorf insgesamt 1.792 Eigentumswohnungen verkauft, 18,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Durchschnittspreis stieg auf 449.300 Euro (+9,5 Prozent), der Gesamtumsatz auf 805,2 Millionen Euro. Einen Teil dieser Bewegung erklären die Bauzinsen: Nachdem sie Ende 2024 auf rund 3 Prozent gesunken waren — dem niedrigsten Stand seit dem Zinsanstieg von 2022 — kehrten Käufer spürbar auf den Markt zurück. Im März 2026 liegen die Zinsen für zehnjährige Baudarlehen bereits wieder bei rund 3,8 Prozent. Wer abwartet, zahlt künftig möglicherweise mehr — sowohl bei der Finanzierung als auch beim Kaufpreis.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Auch der Häusermarkt erholte sich: 271 Verkäufe, ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dass der Durchschnittspreis dabei um rund 14 Prozent sank, erklärt sich durch eine stärkere Nachfrage im mittleren Preissegment. Im oberen Bereich blieb der Markt selektiv. Was die Inserate zeigen und was Notare tatsächlich beurkunden, sind dabei zwei verschiedene Märkte — <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-premiumimmobilien-wohnungen-haeuser-2026-3477.html" target="_blank" class="link-external-blank">wie NDOZ bereits im März am Beispiel des Premiumsegments analysierte</a>.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Büromarkt: abwartend, aber nicht bewegungslos</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Bürosegment ist die Lage zurückhaltender. Savills beziffert den Flächenumsatz im ersten Quartal 2026 auf 38.700 m² (minus 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum), CBRE kommt auf rund 40.800 m² und wertet das als stabile Entwicklung. Der Unterschied liegt in der Erhebungsmethodik — in der Einschätzung der Marktlage sind sich beide einig: Die Spitzenmiete verharrt bei 46 Euro pro Quadratmeter, viele Unternehmen verlängern bestehende Verträge statt umzuziehen. Im Hintergrund steht eine globale Unsicherheitslage, die strategische Standortentscheidungen bremst und Planungszyklen verlängert.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Für Unternehmen, die einen Umzug oder eine Erweiterung konkret planen, ist der Zeitpunkt dennoch relevant: Büromietverträge in Düsseldorf laufen typischerweise fünf bis zehn Jahre, die Vorlaufzeit für einen Abschluss beträgt oft zwölf bis achtzehn Monate. CBRE meldet bereits einen konkreten Großabschluss im fünfstelligen Quadratmeterbereich in laufenden Verhandlungen. Wer wartet, konkurriert bald um ein Angebot, das schmaler wird — denn hochwertige, marktfähige Flächen werden laut CBRE bevorzugt und schnell absorbiert, während ältere Objekte strukturell unter Druck geraten.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Genau dieser sogenannte „Flight to Quality" treibt die Durchschnittsmieten nach oben. CBRE verzeichnet im ersten Quartal einen Anstieg der gewichteten Durchschnittsmiete um knapp 17 Prozent auf 20,78 Euro. Moderne Flächen in guten Lagen: gefragt. Randlagen und Bestandsobjekte einfacherer Qualität: unter Druck.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Ein Großdeal täuscht über den Investmentmarkt hinweg</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Investmentvolumen für das erste Quartal 2026 meldete CBRE mit 417 Millionen Euro — ein Plus von 309 Prozent. Diese Zahl braucht einen Kontext: Sie geht im Wesentlichen auf eine einzige Transaktion zurück, den Verkauf der Deiker Höfe im Teilmarkt Nord. Ohne diesen Abschluss sähe die Statistik deutlich nüchterner aus. Dass größere Abschlüsse wieder zunehmen, wertet CBRE vorsichtig als Zeichen nachlassender Unsicherheit — ein flächendeckender Aufschwung des Investmentmarkts ist das noch nicht.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">105 Wohnungen in Wersten — und ein strukturelles Defizit</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Während der freie Markt Preise nach oben treibt, baut die Wohnungsgenossenschaft WOGEDO in den Düsselhöfen in Wersten 105 Wohnungen mit Mieten zwischen 7,85 und 12 Euro pro Quadratmeter. Fertigstellung: 2028. Gesamtinvestition: 42 Millionen Euro. Das Projekt ist öffentlich gefördert, läuft auf genossenschaftlicher Basis und setzt auf erneuerbare Energie. Stadtdezernentin Cornelia Zuschke unterstützt es ausdrücklich.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Den Rahmen dazu liefert eine Studie des BFW NRW, erstellt vom Beratungsunternehmen bulwiengesa: Bis 2040 — also in einem Zeitraum von rund 15 Jahren — fehlen in Düsseldorf kumuliert rund 55.000 Wohnungen, wenn Bautätigkeit und Bevölkerungswachstum auf dem aktuellen Kurs bleiben. Die Leerstandsquote liegt bereits jetzt bei 1,6 Prozent, die Einwohnerzahl wuchs seit 2011 um 4,5 Prozent, der Anteil der Singlehaushalte von 50 auf 56 Prozent. Gleichzeitig sind die Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Was die Politik verspricht — und was der Haushalt erlaubt</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Oberbürgermeister Stephan Keller, nach seiner Wiederwahl im September 2025 bestätigt, hat die Wohnungsbauoffensive zur Chefsache erklärt: 8.000 neue Wohnungen bis 2030, zahlreiche weitere Vorhaben in laufenden Bebauungsplanverfahren, bis 2027 insgesamt 140 Millionen Euro aus dem städtischen Impulsprogramm.&#160;Zentrales Instrument dabei ist die Städtische Wohnungsgesellschaft Düsseldorf (SWD): Anfang 2026 hat sie in Vennhausen 44 barrierefreie Wohnungen fertiggestellt, weitere Neubauprojekte laufen an der Heyestraße, der Hansaallee und der Ernst-Derra-Straße — überwiegend öffentlich gefördert, überwiegend unter 10 Euro pro Quadratmeter. Im März präsentierte er Düsseldorf auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes als attraktiven Investitionsstandort — unter dem Motto „Made for Investment".</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wie eng die finanziellen Spielräume dahinter sind, zeigt der <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/politik/haushalt-2026-duesseldorf-390-millionen-minus-reserve-fast-aufgebraucht-3485.html" target="_blank" class="link-external-blank">Haushalt 2026</a>: 39,4 Millionen Euro sind für die Wohnbauoffensive eingeplant — bei einem Gesamtdefizit von 390,4 Millionen Euro und einer Ausgleichsrücklage, die bis Ende 2026 nahezu vollständig aufgebraucht sein wird. Die Stadt investiert. Aber ihr Puffer schwindet.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">8.000 Wohnungen bis 2030. 55.000 fehlende bis 2040. Die Lücke ist bekannt. Gebaut wird trotzdem zu wenig.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p><div class="well"><h3 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zum Hintergrund</h3><ul class="list-normal"> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>DAHLER</strong> ist ein auf Premiumwohnimmobilien spezialisiertes Maklerunternehmen mit über 90 Standorten in Deutschland, Österreich und Spanien; die Düsseldorfer Marktanalyse basiert auf Daten des amtlichen Gutachterausschusses für Grundstückswerte.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Savills</strong> ist ein börsennotiertes internationales Immobilienberatungsunternehmen mit mehr als 42.000 Mitarbeitenden in über 70 Ländern und einem Büro in Düsseldorf.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>CBRE</strong> ist mit über 155.000 Mitarbeitenden in mehr als 100 Ländern das weltweit größte Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen; in Deutschland seit 1973 vertreten, mit Niederlassung in Düsseldorf.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>WOGEDO</strong> (Wohnungsgenossenschaft Düsseldorf-Ost eG) ist eine der größten Wohnungsgenossenschaften Düsseldorfs mit rund 4.500 Wohnungen und mehr als 10.000 Mitgliedern.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>SWD</strong> (Städtische Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH &amp; Co. KG) ist die kommunale Wohnungsgesellschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf mit einem Bestand von rund 10.000 Wohnungen; sie realisiert öffentlich geförderte Neubauprojekte in der ganzen Stadt.</li> </ul></div><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Quellen: DAHLER (Wohnmarkt Jahresanalyse 2025, Gutachterausschuss Düsseldorf), Savills (Bürovermietungsmarkt Düsseldorf Q1 2026), CBRE (Bürovermietungs- und Investmentmarkt Düsseldorf Q1 2026), WOGEDO (Neubauprojekt Düsselhöfe Wersten, Januar 2026), BFW NRW / bulwiengesa (Wohnungsmarktstudie NRW 2025), Dr. Klein / Bundesbank (Bauzinsentwicklung 2024–2026),&#160;</em>SWD (Bauprojekte und Neubauprojekt Vennhausen, 2025/2026).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3498</guid>
                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:08:33 +0200</pubDate>
                        <title>Kirschblütenempfang 2026: Düsseldorf und Japan feiern 165 Jahre Partnerschaft</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/kirschbluetenfest-duesseldorf-japan-165-jahre-2026-3498.html</link>
                        <description>400 japanische Unternehmen, 7.000 Menschen, 165 Jahre – und einmal im Jahr Kirschblüten an der Galopprennbahn. Was dieser Termin über Düsseldorfs Rolle in der globalen Wirtschaft sagt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Kirschblüte war pünktlich. Am 16. April versammelten sich rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der japanischen Wirtschaft an der Düsseldorfer Galopprennbahn — zum <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-begruesst-japans-wirtschaft-beim-kirschbluetenfest-auf-der-galopprennbahn-3224.html" target="_blank" class="link-external-blank">Kirschblütenempfang</a>, einem der beständigsten Termine im Düsseldorfer Wirtschaftskalender. In diesem Jahr mit einem zusätzlichen Anlass: 165 Jahre japanisch-deutsche Beziehungen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller begrüßte die Gäste gemeinsam mit Paul Höller, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium, und dem japanischen Generalkonsul Yoshitaka Tsunoda. Veranstalter war neben der Stadt die Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung des Landes, NRW.Global Business.</p>
<h2 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Düsseldorf als Anker der japanischen Wirtschaft in Europa</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Zahlen, die den Abend rahmten, sind nicht neu — aber sie bleiben bemerkenswert. Rund 400 japanische Unternehmen haben ihren Sitz in Düsseldorf, über 650 in ganz Nordrhein-Westfalen — und rund 7.000 Japanerinnen und Japaner leben in der Stadt, landesweit sind es etwa 15.000. Zusammen beschäftigen sie fast 50.000 Menschen im Land und erwirtschaften ein Handelsvolumen von 8,8 Milliarden Euro. Düsseldorf gilt damit als einer der bedeutendsten Japan-Standorte in Kontinentaleuropa — und die Dynamik hält an: Jährlich entscheiden sich rund 20 Unternehmen neu für eine Niederlassung in der Stadt.&#160;Allein 2025 kamen 22 Neuansiedlungen in der Landeshauptstadt hinzu, vier weitere Firmen verlegten ihren NRW-Sitz hierher.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">NRW zieht dabei rund ein Drittel aller japanischen Direktinvestitionen in Deutschland an&#160;— ein Anteil, der Düsseldorf strukturell weit über die Rolle eines Standorts mit kultureller Nähe hinaushebt.</p>
<h2 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Micware, Komatsu, Tricor: Drei Beispiele für ein breites Spektrum</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Sinnbildlich für diese Entwicklung steht der Softwareentwickler Micware, der seine Europazentrale im Medienhafen eröffnete — im Gebäude „The Cradle", das nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip errichtet wurde und zu den meistzitierten Nachhaltigkeitsbauten Deutschlands zählt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Weniger sichtbar, aber wirtschaftlich bedeutsam: Tricor Packaging &amp; Logistics, eine Tochter der japanischen Rengo Group, hat im niederrheinischen Goch/Weeze ein neues Werk für Schwerwellpappe in Betrieb genommen — nach eigenen Angaben eine der modernsten Produktionsstätten dieser Art in Europa.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der größte japanische Arbeitgeber in Düsseldorf, Komatsu, kündigte mit dem Projekt „Plant 2030" den Neubau einer Produktionshalle in Benrath an. Gefertigt werden soll dort der weltweit größte Hydraulikbagger. Für einen Standort mit langer Industriegeschichte ist das ein deutliches Signal.</p>
<h2 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was beim Fest besprochen wurde — und was noch kommt</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Mittelpunkt der Gespräche standen Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung, nachhaltige Technologien sowie Quantencomputing und KI. Themen, die auch den weiteren Terminkalender prägen: Der <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/japan-tag-duesseldorf-nrw-2025-rund-380000-besucherinnen-und-besucher-feierten-ein-fest-der-japanischen-kultur-und-begegnung-in-duesseldorf-3276.html" target="_blank" class="link-external-blank">Japan-Tag Düsseldorf</a> — zuletzt mit rund 380.000 Besucherinnen und Besuchern — findet in diesem Jahr am 23. Mai statt. Der Wirtschaftstag Japan folgt am 27. Mai unter dem Titel „Die Verwirklichung der Kreislaufwirtschaft durch die Kommerzialisierung neuer Ideen und Verfahren"; wie Kultur und Wirtschaft dabei ineinandergreifen, zeigt auch das <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/dezain-crush-trifft-japan-tag-design-und-kultur-in-duesseldorf-3267.html" target="_blank" class="link-external-blank">DEZAIN CRUSH-Format</a>, das den Japan-Tag seit einigen Jahren begleitet. Im Juni feiert der deutsch-japanische Wirtschaftskreis e. V. mit einem Symposium zu Sicherheitskooperationen sein vierzigjähriges Bestehen in Düsseldorf — erwartet werden die japanische Botschafterin und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Kirschblütenfest ist also mehr als ein Ritual. Es markiert den Beginn einer Jahreszeit, in der Düsseldorf sehr deutlich zeigt, was es für die japanische Wirtschaft in Europa bedeutet — und was Japan umgekehrt für die <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/japanische-strassenschilder-im-duesseldorfer-little-tokyo-viertel-1747.html" target="_blank" class="link-external-blank">rund 7.000 Japanerinnen und Japaner</a> ist, die hier leben. Ob das auch unter dem Druck geopolitischer Verwerfungen trägt, werden die kommenden Monate zeigen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Quelle: <a href="https://www.wirtschaft.nrw/wirtschaftstag-japan-2025-gemeinsam-fuer-eine-nachhaltige-zukunft-mit-wasserstoff" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Wirtschaft NRW</a>, <a href="https://www.duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung/business/japan-desk" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Stadt Düsseldorf</a></em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:56:44 +0200</pubDate>
                        <title>Thomas Bernhards Theatermacher sehr aktuell nur mit Frauenrollen als preiswürdige Abschiedsvorstellung</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/thomas-bernhards-theatermacher-sehr-aktuell-nur-mit-frauenrollen-als-preiswuerdige-abschiedsvorstellung-3496.html</link>
                        <description>Es ist die letzte Premiere im Kleinen Haus in der Intendanz von Wilfried Schulz, die mit dieser Spielzeit zu Ende geht. Und der Theatermacher von Österreichs Thomas Bernhard passt so genau auf dieses Ende des Intendanten, der das Düsseldorfer Theater so nachhaltig geprägt hat in den vergangenen zehn Jahren. Und zum Stück muss ja auch Claus Peymann genannt werden, der mit Bernhard und dem „Theatermacher“ ja seine Intendanz 1986 am Wiener Burgtheater eröffnete. Ja, ohne einen kleinen Skandal der so oft entrüsteten Österreicher:innen mit Bernhard und Peymann wäre das Stück wohl gar nicht entstanden. Mit der unvergleichlichen Rosa Enskat in der Titelrolle und der Besetzung nur mit Frauen hat Regisseurin Christina Tscharyiski zudem ein großes Ausrufezeichen gesetzt. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rosa Enskat stürmt als der „Theatermacher“ die kleine ovale Bühne, die von beiden Seiten vom Publikum flankiert ist. Sophie Stockinger als Bühnenarbeiterin / Feuerwehrfrau/ Wirtin bleibt wortkarg und kaugummikauend völlig unbeeindruckt. Dafür beginnt Enskat ihren fast 90 Minuten andauernden Text mit überbordenden Tiraden und ausufernden Beschimpfungen mit dem erste Aufregerthema für den „Theatermacher“ : Die kleine Familientruppe spielt in einer Kneipe in Utzbach, einem Kaff, in dem man früher „nicht mal zum „Wasserlassen“ angehalten hätte. Das Stück stammt von ihm, vereint darin alle Tyrannen der Welt, da gibt’s ja auch heute viele. Und wird gespielt von seiner Familie, die er regelmäßig runtermacht.</p>
<h3>Frittatensuppe</h3>
<p>Und der Chef des kleine Familientheaters bestellt für alle eine Frittatensuppe - für Nicht-Österreicher: Eine Fleischsuppe mit Streifen Palatschinken oder Pfannkuchen in Streifen. Die satirisch übergroß auf die Bühne von oben herunterfallen. Leicht übergroß ist auch der symbolische Scheinwerfer, der heruntergelassen wird, etwa zwei Meter lang, in den Enskat später hineinkriecht – und gegen Ende mit einer aktuellen Ausgabe von „Le Monde diplomatique“ &#160;auf dem Kopf herauskriecht.</p>
<h3>Die Notbeleuchtung</h3>
<p>Und dann das Thema „Die Notbeleuchtung“. Die muss ausgestellt werden, „ich brauch absolute Dunkelheit“ sagt er. Aber der Feuerwehrhauptmann hat untersagt, dass die Notbeleuchtung abgeschaltet werden darf. Enskat / Theatermacher explodiert in gehässigen Wortfolgen, und „der Feuerwehrhauptmann! In Utzbach!“ kann niemand abfälliger aussprechen als Enskat. Vernichtend!</p>
<h3>… dann eben abgesagt</h3>
<p>Genau diese Notbeleuchtung ist der Ursprung des Stücks: Bernhard und Peymann machen 1972 eine Aufführung und wollen … dass die Notbeleuchtung abgeschaltet wird. Das verbietet die Feuerwehr. Woraufhin Peymann und Bernhard alle weiteren Aufführungen abgesagt haben. Was dann aber 1985 zum gemeinsamen Stück „Der Theatermacher“ führte.</p>
<h3>Die Frauen und die Veränderungen</h3>
<p>„Mit Frauen Theater spielen ist eine Katastrophe“ sagt Rosa Enskat als die Hauptrolle – und deutet mit diesem Textstück schon an, warum die Regisseurin alle Rollen mit Frauen besetzte.</p>
<p>Übrigens auch die Rollen der Kinder, also der Sohn und die Tochter (Sohn Alisa Lien Hrudnik&#160; und Tochter Flavia Berner). Die beiden sind Studierende des Schauspielstudios am Schauspielhaus und spielen auf der Bühne Klavier und Geige, ein wichtiges Thema ist dabei Mozarts „Fantasie in d-moll“.</p>
<p>Der Text des „Enfant terrible“ des österreichischen Theaters – und der Politik – verweist auf heutige Zeiten und mit den betont weiblichen Darstellerinnen auch auf die Veränderung. Denn im Text heißt es einmal „man sagt, die Frauen seien heute auf dem Vormarsch, ja, in die Katastrophe hinein“- Was ja teils den Formulierungen von Männern in „social media“ entspricht, wenn etwa erstmals eine Trainerin eine Bundesligamannschaft trainiert etc, also heutigen Verlustängsten etlicher Männer, weil Frauen unübersehbar „auf dem Vormarsch“ sind, auch intellektuell.</p>
<h3>Minna Wündrich und der Monolog mit dem Husten</h3>
<p>Verwunderlich, scheints, ist diese Frau des Theatermachers (Minna Wündrich), die wundervollen Kostüme trägt, die an Revue und Theater um 1900 - 1920 erinnern, denn diese Frau sagt kein einziges Wort auf der Bühne. Doch dann der abschließende Monolog als Videoprojektion, nicht von Bernhard, sondern vom österreichischen Autor Ferdinand Schmalz (als Auftrag vom Schauspielhaus!) , und dieser Monolog lebt vom ausdrucksstarken Gesicht Minna Wündrichs. Und Wündrich nimmt ihn auf, diesen Text über das verstrickt-sein in das Theater, diese Schauspielerei, die den Text des Autors aufnimmt, die Rolle aufnimmt, der Text, mi demt Wündrich so eingehend erklärt, was das ist, Theater, diese Schauspielerei, der wir da so oft zuschauen …</p>
<p>Langer langer Jubel für dieses beeindruckende Theatererlebnis.</p>
<p>Nächste Termine und Karten-Bestellung</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/der-theatermacher/2574/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/der-theatermacher/2574/</a></p>
<p>HINWEIS.</p>
<p>Für die letzten Tage der Intendanz von Wilfried Schulz erwartet das Publikum vom 1. April bis 11. Juli ein besonderes Abschiedsprogramm, inklusive Sonderaktion für die meisten Vorstellungen mit Karten für 20/ 8 € auf allen Plätzen (<a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/2026-04/sonderpreis-100-tage-theater?scheduleScrollTo=2026-04" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/2026-04/sonderpreis-100-tage-theater?scheduleScrollTo=2026-04</a>) .</p>
<p>Der Theatermacher von Thomas Bernhard, mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz, in der Regie von Christina Tscharyiski, nur mit Frauen besetzt, &#160;Premiere am 16. April 2026 im Schauspielhaus, Kleines Haus.</p>
<p>Besetzung</p>
<p>Bruscon, Theatermacher Rosa Enskat</p>
<p>Frau Bruscon, Theatermacherin Minna Wündrich</p>
<p>Ferruccio, deren Sohn Alisa Lien Hrudnik</p>
<p>Sarah, deren Tochter Flavia Berner</p>
<p>Der Wirt Sophie Stockinger</p>
<p>Regie Christina Tscharyiski</p>
<p>Bühne Dominique Wiesbauer</p>
<p>Kostüm Janina Brinkmann</p>
<p>Musik Kyrre Kvam</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie Stijn Reinhold</p>
<p>Dauer</p>
<p>1 Stunde 30 Minuten — keine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3494</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:40:25 +0200</pubDate>
                        <title>Julius Fischer liest im zakk Düsseldorf: „Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung&quot; – und wir verlosen Bücher</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/julius-fischer-lesung-zakk-duesseldorf-april-2026-ich-hasse-menschen-fortpflanzung-3494.html</link>
                        <description>Er hasst Menschen. Hat jetzt trotzdem zwei eigene erstellt. Und liest am 27. April im zakk darüber. Wir verlosen zwei Exemplare – exklusiv für unsere Leserinnen und Leser.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Titel ist Programm. Julius Fischer hasst Menschen – das war schon in den ersten beiden Büchern seiner Reihe so. Jetzt hat er allerdings ein Problem: Er hat selbst welche erstellt. Zwei Kinder, um genau zu sein. Und darüber ein drittes Buch geschrieben.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung</em> erschien Anfang März im Voland &amp; Quist Verlag. 160 Seiten, Elternalltag, trockener Ton, viel Klammer-Humor. Wer die beiden Vorgänger kennt, weiß, was ihn erwartet. Wer nicht: Fischer ist Autor, Liedermacher, Lesebühnen-Mitglied – unter anderem gemeinsam mit Marc-Uwe Kling – und schreibt seit 2023 eine Elternkolumne für den Spiegel. Er lebt in Leipzig und macht, nach eigener Aussage, mehr als er kann und sollte.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am <strong>Montag, 27. April</strong>, macht seine Lesetour in Düsseldorf Station – im zakk an der Fichtenstraße.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Buch gibt es auch als Hörbuch, vom Autor selbst eingelesen, auf vier CDs (Der Audio Verlag, 20 €).</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das zakk beschreibt den Abend so: <strong>Fischer</strong> liest die lustigsten Texte aus dem Buch und singt zwischendurch Liebeslieder ohne Happy End. Und Fischer selbst hat das Programm so kommentiert:</p><blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">„Ich würde mir das angucken, wenn ich nicht selbst nen Auftritt hätte!"</p></blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p><div class="well"><h2 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Wir verlosen zwei Exemplare – exklusiv für NDOZ-Leserinnen und Leser</h2>
<p>Wer das Buch vor der Lesung lesen möchte: Wir haben zwei Exemplare zu verschenken.</p>
<p><strong>Teilnahme:</strong> Schicken Sie eine E‑Mail mit dem Betreff <strong>„Fortpflanzung“</strong> an <a href="mailto:redaktion@ndoz.de">redaktion@ndoz.de</a> –<strong> bis spätestens Donnerstag, 23. April 2026, 23:59 Uhr</strong>. Unter allen fristgerecht eingegangenen E‑Mails verlosen wir per Los zwei Gewinnerinnen oder Gewinner. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am Freitag per E‑Mail benachrichtigt; wir klären dann gemeinsam die Übergabe.</p>
<p><strong>Teilnahmebedingungen:</strong> Teilnahme ab 18 Jahren. Pro Person ist nur eine Einsendung möglich. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig vom Kauf eines Tickets. Eine Barauszahlung oder Übertragung des Gewinns ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist im Hinblick auf die Durchführung des Gewinnspiels, insbesondere die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner, ausgeschlossen. Meldet sich eine Gewinnerin oder ein Gewinner nicht innerhalb von sieben Tagen nach Benachrichtigung zurück, wird der Gewinn erneut ausgelost. Veranstalterin des Gewinnspiels ist die Zellwerk GmbH &amp; Co. KG als Verlegerin der NDOZ – Neue Düsseldorfer Online Zeitung, Pinienstraße 2, 40233 Düsseldorf. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit dem Verlag Voland &amp; Quist, dem Audio Verlag oder dem zakk.</p>
<p><strong>Datenschutz:</strong> Name und E‑Mail‑Adresse werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verarbeitet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Nicht berücksichtigte Einsendungen werden unmittelbar nach der Auslosung gelöscht. Die Daten der Gewinnerinnen und Gewinner werden nach erfolgter Übergabe der Bücher gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Es gilt die Datenschutzerklärung von NDOZ (<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/datenschutz.html" target="_blank" class="link-external-blank">https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/datenschutz.htm</a>l).</p>
<p><strong>Hinweis: </strong>Die Tickets für die Lesung im zakk am 27. April sind nicht Teil des Gewinns und müssen separat erworben werden.</p></div><ul class="list-normal"> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine April 2026 – Nacht der Künste, Palastblühen, Rheinbahn-Zeitreise und Varieté-Premiere</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-april-2026-3495.html</link>
                        <description>40 Kulturlocations in einer Nacht, historische Straßenbahnen kostenlos quer durch die Stadt, zehn Tage Blumen im Museum – und das alles in einer einzigen Woche. Der April macht Ernst.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ostern ist vorbei, der April noch lange nicht. Wer in den Feiertagen kurz durchgeatmet hat, bekommt jetzt die Rechnung – in Form eines Kulturprogramms, das kaum Pausen lässt. Schon ab diesem Freitag fahren historische Rheinbahn-Wagen kostenlos durch die Stadt, der Kunstpalast duftet nach Frühlingsblumen, und die Art Düsseldorf öffnet auf dem Messegelände. Am Samstag, 18. April, kommt dann alles auf einmal: 40 Kulturlocations bis zwei Uhr morgens, Moonlight Market bis Mitternacht, und wer danach noch Energie hat, findet im The Eight eine Aftershow zwischen Club und Kunstperformance. Bis Ende des Monats folgen Festivaltickets, Kabarett, eine Buchlesung mit Gewinnspiel und eine Varieté-Premiere – und wir sind für zwei davon vor Ort. Hier kommen die Termine, die sich lohnen.</p><div class="well"><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr, 17.04.:</strong> Rheinbahn Oldie-Shuttle – kostenlos, Hauptbahnhof ↔ Medienhafen, 13–18 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 17.–26.04.:</strong> Palastblühen im Kunstpalast – täglich ab 10 Uhr, Do/Fr/Sa bis 21 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr–So, 17.–19.04.:</strong> Art Düsseldorf – Messe, u.a. Konschthal Esch mit Gregor Schneider</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 22.04.:</strong> Film „Luisa" – Sondervorführung mit Filmgespräch, Metropol Kino, 19 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04.:</strong> Nacht der Künste – 40 Locations, 19–2 Uhr, 17 €</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04.:</strong> Moonlight Market (Blumengroßmarkt) – bis 24 Uhr, Livemusik, 5 €</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04.:</strong> Trödelmarkt Aachener Platz – 8:30–17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04. ab 22 Uhr:</strong> Synergetics @ The Eight – Aftershow Nacht der Künste, 15 €</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr, 24.04.:</strong> Düsseldorf Festival – Ticketstart | Holiday on Ice Premiere, 16 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 25.04.:</strong> Trödelmarkt Aachener Platz – 8:30–17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 25.04.:</strong> Benjamin Eisenberg – „Humor-Offensive", Kabarett FLiN, 20 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 26.04.:</strong> OBI-Flohmarkt (Königsbergerstraße) – 11–18 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mo, 27.04.:</strong> Julius Fischer liest im zakk – 20 Uhr, VVK 20,50 € + NDOZ verlost Bücher</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 29.04.:</strong> POP CULTURE – Premiere, Roncalli's Apollo Varieté, 20 Uhr</li> </ul><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Details können sich ändern – bitte vor dem Besuch direkt beim Veranstalter checken.</em></p></div><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr, 17. April: Rheinbahn fährt zurück ins Jahr 1946</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zum internationalen „World Public Transport Day" holt die Rheinbahn ihre ältesten Fahrzeuge aus dem Depot. Zwischen 13 und 18 Uhr pendelt ein Oldie-Shuttle im 20-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Medienhafen, Kesselstraße – kostenlos für alle. Mit an Bord: ein Wagen aus den 1940er-Jahren, zwei Bahnen aus den 1960ern und ein Fahrzeug von 1973. Dazu Darsteller in historischen Kostümen aus dem Fundus der Deutschen Oper am Rhein. Die Rheinbahn feiert in diesem Jahr ihr 130-jähriges Bestehen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer mitfährt und fotografiert: <strong>#wptdDüsseldorf</strong></p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Fr, 17.04.2026, 13–18 Uhr, alle 20 Minuten</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Einstieg Hauptbahnhof oder Medienhafen, Kesselstraße</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Eintritt:</strong> kostenlos</li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr–So, 17.–26. April: Palastblühen im Kunstpalast</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zum dritten Mal verwandeln Düsseldorfer Floristinnen und Floristen die Sammlungsräume des Kunstpalasts in ein temporäres Gesamtkunstwerk. Blumenarrangements treten in Dialog mit Malerei, Skulptur, Design und Glas – mal augenzwinkernd, mal kontemplativ, immer vergänglich. Zehn Tage lang duftet der Ehrenhof. An Donnerstag, Freitag und Samstag (23.–25. April) gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 21 Uhr.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Palastblühen 2025 haben wir mit Fotos von Klaus von Jackelmann begleitet – <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/palastbluehen-2025-im-kunstpalast-duesseldorf-wenn-kunst-auf-florale-poesie-trifft-3209.html" target="_blank" class="link-external-blank">den Bericht gibt es hier</a>.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Fr, 17.04. bis So, 26.04.2026, täglich ab 10 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Kunstpalast, Ehrenhof 4–5</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://www.kunstpalast.de/de/event/palastbluehen-2026/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">kunstpalast.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr–So, 17.–19. April: Art Düsseldorf – und ein Highlight aus Luxemburg</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Art Düsseldorf öffnet drei Tage lang auf dem Messegelände. Unter den rund 80 Galerien aus Europa und Übersee: die <strong>Konschthal Esch</strong> aus Luxemburg, die zum zweiten Mal teilnimmt. Am Stand gibt es bislang unveröffentlichte Fotografien von Gregor Schneider aus seinem Lebenswerk <em>Haus u r</em> – labyrinthische Räume zwischen Dokumentation und psychologischer Verdichtung. Täglich um 16 Uhr läuft ein öffentliches Talkprogramm: am Freitag Schneider selbst mit Kuratorin Alicia Holthausen, am Samstag Nik Nowak über gigantische indonesische Soundsysteme, am Sonntag Nika Schmitt über kinetische Skulpturen.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Fr–So, 17.–19.04.2026</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Messe Düsseldorf</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://art-dus.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">art-dus.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Sa, 18. April: Nacht der Künste – 40 Locations, eine Nacht</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Nacht der Künste öffnet von 19 bis 2 Uhr in mehr als 40 Locations gleichzeitig: Museen, Galerien, Off-Spaces, Ateliers – drinnen und draußen, quer durch die Stadt und bis nach Neuss. Darunter die Sammlung Philara in Flingern, KAI 10 im Medienhafen, der Bilker Bunker, der Rheinturm und das Roncalli's Apollo Varieté.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Gleichzeitig läuft der <strong>Moonlight Market</strong> am Blumengroßmarkt (Ulmenstraße 275) – diesmal bis 24 Uhr. Second-Hand-Mode, Schmuck, rund 30 Food-Trucks, Livemusik. Eintritt 5 Euro, Online-Tickets bevorzugt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die nächsten regulären Moonlight-Market-Termine: 9. Mai, 13. Juni, 11. Juli.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Sa, 18.04.2026, 19–2 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Eintritt Nacht der Künste:</strong> 17 € | <strong>Moonlight Market:</strong> 5 €</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://nachtderkuenste.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">nachtderkuenste.de</a> | <a href="https://moonlight-market.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">moonlight-market.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Sa, 18. April ab 22 Uhr: Synergetics – wo die Nacht der Künste in den Club geht</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer nach dem Kulturprogramm noch nicht müde ist: Im <strong>The Eight</strong> am Rathausufer 8 läuft ab 22 Uhr „Synergetics" – eine Aftershow, kuratiert vom Düsseldorfer Künstler Maxim Wakultschik, der an der Kunstakademie unter Jannis Kounellis studiert hat. Elektronischer Sound, Performance und Lichtinstallation, bewusste Auflösung der Grenze zwischen Bühne und Publikum.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Sa, 18.04.2026, ab 22 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> <a href="https://the-eight.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">The Eight</a>, Rathausufer 8</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Eintritt:</strong> 15 € | Mindestverzehr 10 € (entfällt mit Nacht-der-Künste-Bändchen)</li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">FLOHMÄRKTE IM APRIL</h3><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 18.04. + Sa, 25.04.:</strong> Trödelmarkt Aachener Platz (Ulenbergstraße) – 8:30–17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 26.04.:</strong> OBI-Flohmarkt (Königsbergerstraße) – 11–18 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Flohmarkthallen Bilk:</strong> jeden Mittwoch und Samstag, 9–16 Uhr</li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Mi, 22. April: Film „Luisa" – Sondervorführung im Metropol</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Metropol Kino zeigt in Kooperation mit der Lebenshilfe Düsseldorf den Film <em>Luisa</em>. Die Geschichte einer jungen Frau, die in einer Wohngruppe lebt, das Leben genießt – und sich eines Tages zunehmend zurückzieht. Als festgestellt wird, dass sie schwanger ist, schweigt sie über die Umstände. Der Film nähert sich dem Thema sexueller Missbrauch in Einrichtungen der Behindertenhilfe einfühlsam und ohne Vereinfachung. Im Mittelpunkt steht die Frage nach Selbstbestimmung – und ihren Grenzen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Anschluss an die Vorführung findet ein moderiertes Filmgespräch statt. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der Eingliederungshilfe, aber auch an alle Interessierten. <strong>Hinweis:</strong> Das Metropol Kino ist nicht barrierefrei, kein Aufzug vorhanden.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Mi, 22.04.2026, 19 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Metropol Kino, Düsseldorf</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Tickets:</strong> <a href="https://filmkunstkinos.de/filme/luisa-2026/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">filmkunstkinos.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr, 24. April: Düsseldorf Festival – Tickets ab heute</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Düsseldorf Festival 2026 eröffnet am 16. September im Theaterzelt auf dem Burgplatz. Das Programm wird am 22. April bekanntgegeben – der Ticketverkauf startet einen Tag später, am Freitag, 24. April.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wir haben das Düsseldorf Festival 2025 begleitet – <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/35-jahre-duesseldorf-festival-voller-auftakt-im-theaterzelt-mit-circa-und-einem-rauschenden-wolf-abend-3370.html" target="_blank" class="link-external-blank">unseren Bericht gibt es hier</a>. Sobald das Programm veröffentlicht ist, berichten wir auf NDOZ.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Ticketstart:</strong> Fr, 24.04.2026</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Festival:</strong> 16. September 2026, Burgplatz Düsseldorf</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://duesseldorf-festival.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">duesseldorf-festival.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Fr, 24. April: Holiday on Ice – <em>Cinema of Dreams</em></h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Für alle mit Kindern im Kalender: Holiday on Ice bringt seine neue Show nach Düsseldorf. Premiere am 24. April um 16 Uhr. Am 25. April um 13 Uhr treten die aktuellen Weltmeister im Eiskunstlauf Minerva Hase und Nikita Volodin auf.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Fr, 24.04.2026, 16 Uhr (Premiere)</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Mitsubishi Electric Halle, Siegburger Str. 15</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://holidayonice.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">holidayonice.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Sa, 25. April: Benjamin Eisenberg – „Humor-Offensive" im Kabarett FLiN</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Kabarett mit politischen Spitzen, Parodien und einer gewissen Freude am Zeitgeist: Benjamin Eisenberg spielt sein Soloprogramm „Humor-Offensive – Reden zur Plage der Nation" im Kabarett FLiN in Gerresheim. Merz, Söder, Musk – wer bis zum 25. April noch Zielscheibe sein wird, dürfte sich von selbst ergeben.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Sa, 25.04.2026, 20 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Kabarett FLiN, Ludenberger Str. 37</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Tickets:</strong> <a href="https://www.kabarett-flin.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">kabarett-flin.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Mo, 27. April: Julius Fischer liest im zakk – und wir verlosen Bücher</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Julius Fischer hasst Menschen. Immer noch. Und jetzt hat er auch noch zwei eigene bekommen. Darüber hat er ein Buch geschrieben – <em>Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung</em> (Voland &amp; Quist, 18 €) – und liest daraus im zakk. Lesen, Lieder, kein Happy End.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wir verlosen zwei Exemplare – alle Infos und Teilnahmebedingungen gibt es in <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/julius-fischer-lesung-zakk-duesseldorf-april-2026-ich-hasse-menschen-fortpflanzung-3494.html" target="_blank" class="link-external-blank">unserem Artikel zur Lesung</a>.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Mo, 27.04.2026, 20 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> zakk, Fichtenstraße 40</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Eintritt:</strong> VVK 20,50 € | <a href="https://zakk.de/event-detail?event=15576" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">zakk.de</a></li> </ul><h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Mi, 29. April: POP CULTURE – Premiere im Roncalli's Apollo Varieté</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am 29. April um 20 Uhr feiert das Apollo Varieté die Premiere seiner neuen Show <em>POP CULTURE</em>: Pop-Hymnen von Madonna bis Lady Gaga, live gesungen, kombiniert mit Varieté-Darbietungen. Ob das hält, was der Name verspricht – Alexandra und Stefan sind für NDOZ vor Ort und berichten.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wann:</strong> Mi, 29.04.2026, 20 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Wo:</strong> Roncalli's Apollo Varieté, Apollo-Platz 1</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info:</strong> <a href="https://apollo-variete.com" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">apollo-variete.com</a></li> </ul><h2>Und über Düsseldorf hinaus – zwei Empfehlungen</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Yayoi Kusama im Museum Ludwig Köln</strong> läuft noch bis in den Sommer. Unseren ausführlichen Bericht mit Besuchstipps gibt es <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/yayoi-kusama-museum-ludwig-koeln-2026-infinity-room-tipps-3488.html" target="_blank" class="link-external-blank">hier</a>.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Pesoas „Das Buch der Unruhe"</strong> am D.haus: Was die Inszenierung von Luise Voigt aus dem berühmtesten Fragment der portugiesischen Literatur macht, hat Jo Achim Geschke aufgeschrieben. <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/pesoas-das-buch-der-unruhe-oder-die-aktualitaet-ueberholt-vielfaeltige-fiktion-3489.html" target="_blank" class="link-external-blank">Zur Besprechung</a>.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Noch mehr Düsseldorf-Tipps gibt es regelmäßig auf NDOZ – und auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/ndoz.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">@ndoz.de</a>.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3493</guid>
                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 19:14:27 +0200</pubDate>
                        <title>Jom HaShoah 2026: Düsseldorf gedenkt seiner 2.633 Holocaust-Opfer</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/jom-hashoah-2026-duesseldorf-gedenken-holocaust-opfer-3493.html</link>
                        <description>2.633 Namen. Jeder einzelne steht für ein Leben, das in Düsseldorf begann und in der Shoah endete. Am Jom HaShoah wurde auf dem Marktplatz laut gesprochen, was nicht vergessen werden darf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">2.633 Namen. Das ist keine abstrakte Zahl. Es sind 2.633 Menschen, die in Düsseldorf zu Hause waren, die hier lebten, arbeiteten, ihre Kinder großzogen – und die die Nationalsozialisten deportierten und ermordeten.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am Dienstag, 14. April 2026, ab 15 Uhr, wurden auf dem Marktplatz vor dem Rathaus die 2.633 Namen der Düsseldorfer Holocaust-Opfer öffentlich vorgelesen – von Bürgerinnen und Bürgern, Politikerinnen und Politikern gemeinsam.</p><blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller</strong> eröffnete das Gedenken mit einem Grußwort und las selbst einen Teil der Namen vor. In seiner Ansprache erinnerte er daran, wer diese Menschen waren: „Es waren Düsseldorferinnen und Düsseldorfer. Es waren Menschen wie Sie und ich, wie Du und ich. Es waren Menschen, die hier in Düsseldorf zu Hause waren. Die Spuren in Düsseldorf hinterließen. Die sich für die Stadtgesellschaft einsetzten. Die ihre Heimatstadt Düsseldorf liebten."</p></blockquote><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Organisiert wurde das Gedenken, wie in jedem Jahr, von der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt. Der Leitsatz lautet seit Jahren gleichbleibend: <strong>„Jeder Mensch hat einen Namen."</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Jom HaShoah ist in Israel ein nationaler Gedenktag, an dem öffentlich der sechs Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden der Shoah gedacht wird. In Düsseldorf hat die Namensverlesung Tradition – seit einigen Jahren findet sie bewusst auf dem Marktplatz statt, im Freien, mitten in der Stadt, sichtbar für alle, die vorbeigehen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Namensliste mit 2.633 Einträgen basiert auf den historischen Forschungen der Mahn- und Gedenkstätte. Die Zahl ist nicht abgeschlossen: Durch neue Forschungsergebnisse wächst sie weiter — Name für Name.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 10:02:57 +0200</pubDate>
                        <title>4. PRÜF-Demo in Düsseldorf: 2.800 Menschen fordern Prüfung rechtsextremer Parteien</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/pruef-demo-duesseldorf-april-2026-landtag-3492.html</link>
                        <description>Die Schilder wurden witziger, die Demo sichtbarer – und diesmal schien sogar die Sonne. Nach Angaben der Veranstalter versammelten sich am 11. April rund 2.800 Menschen auf der Landtagswiese. Bundesweit seien es 24.300 in elf Städten gewesen. Die nächste Aktion in Düsseldorf steht bereits fest.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sonne statt Regenschirme: Auf der Landtagswiese in Düsseldorf hat sich die PRÜF-Demo am Samstag so groß und präsent gezeigt wie in den Wochen zuvor – nur diesmal bei Frühlingswetter. Nach Angaben der Veranstalter kamen rund 2.800 Menschen zusammen, um eine Prüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht zu fordern. Es war bereits die vierte PRÜF-Demonstration in der Landeshauptstadt – <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/pruef-demo-am-nrw-landtag-in-duesseldorf-rund-3000-menschen-fordern-pruefung-rechtsextremer-parteien-3451.html" target="_blank" class="link-external-blank">die erste fand im Januar 2026 mit rund 3.000 Teilnehmenden statt</a>. Für NDOZ war Klaus von Jackelmann erneut vor Ort.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 16:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Düsseldorf–Straßburg: Ein Wochenendtrip mit viel Kultur, Geschichte und elsässischer Küche</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/duesseldorf-strassburg-wochenende-tipps-3443.html</link>
                        <description>Vier Stunden nach Düsseldorf wird Sandstein plötzlich rosé: Wir stehen vor der Kathedrale Notre-Dame und merken sofort – Straßburg kann Wochenende. Die Stadt ist überschaubarer als Düsseldorf, nah am Wasser, voller Radwege und extrem gut zu Fuß zu erkunden. Wir haben zentral geschlafen, viel gelaufen, an Kanälen gesessen und uns einmal quer durch die elsässische Küche gegessen. Hier kommt unser kompakter Guide – ohne Schnickschnack, dafür mit Adressen, Preisen und ehrlichen Hinweisen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="well"><p><strong>Kurz &amp; praktisch<strong data-end="747" data-start="713">:</strong></strong><br> <strong data-end="762" data-start="750">Anreise:</strong> Auto ~4 Std. | Bahn 3:10–3:40 Std. | Bus 6:25–7:00 Std.<br> <strong data-end="832" data-start="821">Parken:</strong> Sébastopol/Halles 21 €/Tag (eng)<br> <strong data-end="881" data-start="868">Schlafen:</strong> sehr zentral, ruhig, kein Luxus<br> <strong data-end="926" data-start="916">Essen:</strong> 4 Adressen getestet (1 Geheimtipp)<br> <strong data-end="974" data-start="964">Route:</strong> 2 Tage zu Fuß</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3490</guid>
                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 16:34:28 +0200</pubDate>
                        <title>Tonhalle Düsseldorf: Menschenrechtspreis 2026 für Salwa Elsadik, Solidaritätspreis für Jacques Tilly</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/menschenrechtspreis-tonhalle-duesseldorf-2026-salwa-elsadik-jacques-tilly-3490.html</link>
                        <description>Ausverkaufte Tonhalle, zwei Preise, zwei Signale: Adam Fischer rückte den Krieg im Sudan ins Licht – und stärkte Jacques Tilly den Rücken.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. März war der Mendelssohn-Saal der Tonhalle Düsseldorf ausverkauft. Die Düsseldorfer Symphoniker spielten, <strong>Adam Fischer</strong> stand am Pult – doch der Abend des Menschenrechtskonzerts blieb nicht bei der Musik stehen. Der Principal Conductor der Tonhalle Düsseldorf verlieh den <strong>Menschenrechtspreis 2026</strong> an die sudanesische Frauenrechtlerin<strong> Salwa Elsadik</strong> und sprach dem Düsseldorfer Künstler<strong> Jacques Tilly</strong> einen Solidaritätspreis zu. Damit wurde aus einem Konzertabend auch ein politisches Signal – mit Wirkung weit über Düsseldorf hinaus. Das Menschenrechtskonzert zeigte an diesem Abend, wie eng Musik, Öffentlichkeit und politische Aufmerksamkeit miteinander verbunden sein können.</p>
<h2>Warum der Sudan an diesem Abend im Mittelpunkt stand</h2>
<p>Fischer begründete seine Entscheidung mit einem Satz, der hängen bleibt: <strong data-end="2208" data-start="2176">„Vom Sudan spricht niemand.“</strong> Tatsächlich steht der Bürgerkrieg dort nur selten im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit, obwohl die Vereinten Nationen die Lage als derzeit größte humanitäre Katastrophe weltweit bezeichnen. Während der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der Nahostkonflikt die Schlagzeilen bestimmen, bleibt der Sudan oft im Schatten.</p>
<p>Salwa Elsadik arbeitet genau in diesem Schatten. Sie gründete und leitet die <strong data-end="2715" data-start="2663">Women Advocacy and Development Initiative (WADI)</strong>, die sich für Frauen und Mädchen im Sudan einsetzt und humanitäre Hilfe an vorderster Front leistet. In ihrer Dankesrede sagte sie: <strong data-end="2941" data-start="2848">„Frauen zu unterstützen ist keine Wohltätigkeit. Es ist eine Investition in den Frieden.“</strong> Der Satz machte deutlich, worum es an diesem Abend auch ging: um konkrete Menschenrechtsarbeit unter realen Bedingungen.</p>
<p>Das Preisgeld von <strong data-end="3181" data-start="3166">10.000 Euro</strong> wird vom Freundeskreis der Tonhalle aus zweckgebundenen Spenden finanziert, darunter von der Stadtsparkasse Düsseldorf.</p>
<h2>Jacques Tilly erhält Solidaritätspreis der Tonhalle</h2>
<p>Der zweite Preis des Abends ging an <strong data-end="3451" data-start="3434">Jacques Tilly</strong>, der in Düsseldorf weit über den Karneval hinaus bekannt ist. Seine politisch-satirischen Mottowagen für den Rosenmontagszug greifen seit Jahren internationale Konflikte und autoritäre Politik auf. Im Dezember 2025 wurde Tilly in Moskau wegen angeblicher Verunglimpfung staatlicher Organe und Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee angeklagt. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm Geldstrafe oder Haft.</p>
<p>Adam Fischer nannte die Anklage einen Angriff nicht nur auf Tilly, sondern auch auf Meinungs- und Kunstfreiheit. Tilly selbst reagierte mit der ihm eigenen Ironie und dankte unter anderem Putin und der russischen Justiz. Nun könne jeder sehen, dass das Regime offenbar <strong data-end="4228" data-start="4190">„Angst vor närrischen Pappfiguren“</strong> habe. Gerade in Düsseldorf, wo seine Wagen seit Jahrzehnten zum politischen Straßenbild des Rosenmontags gehören, bekam dieser Satz besonderes Gewicht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3489</guid>
                        <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 17:42:46 +0200</pubDate>
                        <title>Pesoas „Das Buch der Unruhe“ oder Die Aktualität überholt vielfältige Fiktion </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/pesoas-das-buch-der-unruhe-oder-die-aktualitaet-ueberholt-vielfaeltige-fiktion-3489.html</link>
                        <description>Eine Straße und ein Café in Lissabon, geschätzt aus den 40er Jahren, ein Bandoneon spielt, so etwas wie Fado klingt an. Im hervorragenden Bühnenbild von Maria Strauch bewegen sich acht Schauspieler:innen. Den Beginn macht die Lissabonner Café-Szene, in der Jürgen Sarkiss den portugiesischen Schriftsteller als Buchhalter mimt. Ein Mann mit vielen Facetten, der ebenso in vielen Bildern dargestellt wird.  In der Bearbeitung von Regisseurin Luise Voigt von Pessoas „Das Buch der Unruhe“ wechseln die Bilder und die Darsteller:innen ebenso wie die Themen, und so verlangt der überaus  gelungene Theaterabend vom Zuschauer Aufmerksamkeit und Mitdenken. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pessoas Buch besteht aus vielen Beobachtungen von menschlichem Verhalten, wie es zu Beginn Sarkiss in seiner Rolle darstellt, das Buch wurde allerdings erst posthum 1982 veröffentlicht.</p>
<p>Regisseurin &#160;Voigt hat die Texte in einzelne Bilder und Aufzüge zerlegt, manche Textstellen erscheinen immer wieder, aber eben in anderen Kontexten, und zeigen so unterschiedliche Seiten des Dichters ebenso wie dessen Anschauungen.</p>
<p>Dichter und Hauptfigur wenden sich durchaus ab von den Menschen, der Blick ist distanziert bis der des Misanthropen. Es sind sehr konträre Welten, die da aufscheinen.</p>
<h3>Die Realität ins Theater geholt</h3>
<p>Aber die Regisseurin schafft dabei etwas, was dem Theater heute dringend nottut, sie stellt den mehr als 90 Jahre alten Reflexionen des Buchhalters in Lissabon &#160;aktuelle Geschehnisse &#160;zur Seite, die ja durchaus keine Beispiele der Humanität sind.</p>
<p>So rennt Fnot Taddese getrieben von den Bildern, den Foto und Video-Projektionen von Kriegen in der Wüste, in Afghanistan, Zerstörungen im Gazastreifen, Brutalitäten der amerikanischen ICE , &#160;Aufmärschen von chinesischen und russischen Soldaten, und den Konterfeis von Putin und Trump dieser Welt davon, ohne ihr doch entkommen zu können.</p>
<p>Und während Carolin Cousin mit einem Finger das Bein einer Babypuppe bewegt, zuckt ihr eigener Kopf puppenhaft nach links und rechts, sie agiert wie aus einem Automaten-Museum, &#160;wie ein Trad-Wife, das überholte, konservative Mutter-Rollen repräsentiert. Der Junge an der Seite der Bühne spielt selbstvergessen vor sich hin. Als beide abgehen, wird der riesige Plüsch-Teddybär in der Ecke lebendig, &#160;bewegt sich, schaut traurig und wird vom Jungen heraus geleitet.</p>
<p>Moritz Klaus sitzt danach vor einem Bildschirm, ist sich selbst genug, will keine menschliche Gesellschaft und &#160;widmet sich einem Computerspiel. Dessen bewundernswerten Grafiken erscheinen auf dem riesigen Hintergrund, &#160;erinnern an die Symbolisten und die Surrealisten der 202er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts.</p>
<p>Anklänge an die Esoteriker-Szene, zu der Pessoa auch Kontakt hatte, gibt es ebenso.</p>
<h3>Absurde Fernseh-Szenerien</h3>
<p>Und während sich ein völlig verhüllter Mensch &#160;in einem bunten Sessel windet, hat Cathleen Baumann einen lustigen, gekonnt überdrehten und skurrilen Auftritt als Cowboy mit Brusthaar-Toupet und missglücktem Lasso-Werfen.</p>
<p>Absurder Höhepunkt, der leider auch ganz eindeutige Bezüge zur heutigen Realität hat, is der Auftritt von &#160;Pauline Kästner als die zynisch-oberflächliche Brigitte in Astro-TV. Sie legt auf Anforrderung der Telefon-Stimmen im Eiltempo die Karten, sagt „es droht ein Missgeschick“ und sagt schon „Ciao“, bevor se sich in diesem Morgen.TV das dritte Glas Wein eingießt und schon deutlich wird, wie blödsinnig diese ja immer noch ablaufenden Fernsehabsurditäten sind.</p>
<h3>Menschliche Unsinnigkeiten</h3>
<p>Die Bilder aus Pessoas unruhiger Beobachtung der menschlichen Unsinnigkeiten&#160; münden noch einmal &#160;in die Videoszenen aus Kriegen und Brutalitäten, vor denen Fnot Taddese noch einmal davonhetzt. Bevor wieder die Buchhalter-Szenerie des Anfangs im alten damaligen Lissabon das Bühnenbild dominiert. &#160;Begleitet vom Bandoneon und der portugiesischen Saudade, die in etwa Schwermut bedeutet. &#160;</p>
<p>Sehr langer Applaus mit vielen Reihen stehend applaudierender Zuschauer:innen &#160;– und ein Buh-Rufer! – für einen intellektuell und visuell anregenden Theaterabend, der durchaus lange nachhallt.</p>
<p><strong>Termine und Karten&#160; unter</strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/das-buch-der-unruhe/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/das-buch-der-unruhe/</a></p>
<p><strong>Besetzung :</strong></p>
<p>Mit Cathleen Baumann, Caroline Cousin, Pauline Kästner, Moritz Klaus, Yascha Finn Nolting, Jürgen Sarkiss, Fnot Taddese, Sebastian Tessenow</p>
<p>Statisten Leon Baranov / Leonard Gorkowski</p>
<p>Regie Luise Voigt</p>
<p>Choreografie Tony De Maeyer</p>
<p>Bühne und Kostüm Maria Strauch</p>
<p>Musik Frederik Werth</p>
<p>Videodesign Stefan Bischoff</p>
<p>Licht Jean-Mario Bessière</p>
<p>Dramaturgie Robert Koall</p>
<p>Dauer</p>
<p>2 Stunden — keine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3488</guid>
                        <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 13:22:06 +0100</pubDate>
                        <title>Yayoi Kusama im Museum Ludwig Köln: Warum Düsseldorfer jetzt nach Köln fahren sollten</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/yayoi-kusama-museum-ludwig-koeln-2026-infinity-room-tipps-3488.html</link>
                        <description>Über 300 Werke, Spiegelräume und Bronzeblumen vor dem Kölner Dom: Die Kusama-Retrospektive im Museum Ludwig ist ein starker Kulturtrip – auch ab Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer in Düsseldorf lebt und in diesem Frühjahr einen guten Grund für einen Abstecher nach Köln sucht, findet ihn im Museum Ludwig. Das Haus zeigt anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums bis zum 2. August 2026 eine umfassende Retrospektive der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama. Über 300 Arbeiten, von frühen Zeichnungen bis zu aktuellen Installationen, machen deutlich, wie konsequent diese Künstlerin seit Jahrzehnten an ihrer eigenen Bildwelt arbeitet. Klaus von Jackelmann ist für NDOZ hingefahren. Seine Bilder zeigen, warum sich der Weg lohnt.</p>
<h4>Wer noch nicht dort war, sollte das jetzt ändern.</h4>
<p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 11:05:59 +0100</pubDate>
                        <title>Weltwassertag in Düsseldorf: Was Wasser für Afrika, RhineCleanUp und Trinkbrunnen verbindet</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/weltwassertag-duesseldorf-wasser-fuer-afrika-rhinecleanup-trinkbrunnen-2026-3487.html</link>
                        <description>Ein Glas Leitungswasser wirkt in Düsseldorf meist unspektakulär.
Im GRAF bekam es am Weltwassertag plötzlich Gewicht: mit 95 Wassertanks an Schulen in Kenia, über 50.000 Menschen bei RhineCleanUp-Aktionen am Rhein und an 25 weiteren Flüssen – und 30 Trinkbrunnen in Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong data-end="592" data-start="534">Wasser hat in Düsseldorf selten einen großen Auftritt.</strong> Es fließt aus dem Hahn, füllt unterwegs die Trinkflasche und wird im Alltag meist erst dann bemerkt, wenn etwas nicht funktioniert. Genau deshalb war der Weltwassertag im GRAF am Sonntag interessanter, als es ein Termin im Kalender zunächst vermuten ließ. Der internationale Aktionstag am 22. März erinnert seit 1993 daran, dass Wasser weltweit keine Selbstverständlichkeit ist. In Düsseldorf wurde daraus ein Nachmittag mit klaren lokalen Stimmen: Moderatorin Julia Trompeter führte durch das Programm, Dr. Hanne von Schaumann-Werder sprach für den Verein „Wasser für Afrika“, Bürgermeisterin Clara Gerlach setzte den politischen Akzent, dazu kamen Joachim Umbach von RhineCleanUp, Wasserkünstler Konny Zimmermann und Pantomime Nemo. Nach mehrjähriger Pause lud ein Bündnis rund um den Verein „Wasser für Afrika“ wieder öffentlich zum Weltwassertag ins GRAF ein; gleichzeitig markierte der Nachmittag das 15-jährige Bestehen des Düsseldorfer Vereins.&#160;Klaus von Jackelmann hat den Nachmittag für NDOZ fotografisch begleitet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 14:05:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Das Leben des Brian“ am Karfreitag: Warum der Düsseldorfer Fall politisch ist</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/das-leben-des-brian-karfreitag-duesseldorf-3486.html</link>
                        <description>DA! darf „Das Leben des Brian“ am Karfreitag im Metropol-Kino zeigen.
Aus einem Kinoabend wird damit ein politischer Fall – mitten in Düsseldorf.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/3/5/csm_metropol-kino-duesseldorf-kasse-20240125_174604987_3_3d3331dd68.jpg" length="1800591" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst DA! zeigt am <strong data-end="1235" data-start="1195">Karfreitag, 3. April 2026, um 14 Uhr</strong> im <strong data-end="1256" data-start="1239">Metropol-Kino</strong> den Film <strong data-end="1291" data-start="1266">„Das Leben des Brian“</strong>. Der Eintritt ist frei. Dass daraus mehr wird als ein Kinotermin, liegt am Datum: Der Karfreitag zählt in Nordrhein-Westfalen zu den besonders geschützten stillen Feiertagen. Genau deshalb verweist der Fall weit über einen einzelnen Filmabend hinaus.</p>
<p><strong data-end="1680" data-start="1582">Dass der Film nun tatsächlich gezeigt werden darf, war offenbar keineswegs selbstverständlich.</strong> Der Antrag lag schon seit Januar bei der Bezirksregierung, doch wochenlang fiel keine klare Entscheidung. Auf Nachfrage hieß es zunächst nur, der Vorgang werde geprüft. Erst nachdem DA! Anfang März juristisch nachschärfte und mit einer Untätigkeitsklage drohte, kam Bewegung in die Sache. Am 9. März lag schließlich die Genehmigung vor. Gerade dieser Verlauf macht den Düsseldorfer Fall politisch interessant: Die Debatte um stille Feiertage spielt sich nicht nur in Grundsatzreden ab, sondern ganz konkret im Verhältnis zwischen Bürgergesellschaft und Verwaltung.</p>
<h2 data-end="2331" data-section-id="wr1owx" data-start="2285"><span role="text"><strong data-end="2331" data-start="2288">Worum es bei „Das Leben des Brian“ geht</strong></span></h2>
<p>Der Film der britischen Komikergruppe <strong data-end="2387" data-start="2371">Monty Python</strong> aus dem Jahr 1979 erzählt von Brian, der zur selben Zeit wie Jesus geboren wird und durch eine Kette von Missverständnissen gegen seinen Willen als Messias verehrt wird. Später wird er von den Römern gefasst und endet am Kreuz – begleitet von dem berühmten Lied <strong data-end="2694" data-start="2650">„Always Look on the Bright Side of Life“</strong>. Auf der DA!-Seite wird der Film als Satire auf den Dogmatismus religiöser und politischer Gruppen beschrieben.</p>
<h2 data-end="2906" data-section-id="12di2j5" data-start="2847"><span role="text"><strong data-end="2906" data-start="2850">Warum der Film an Karfreitag überhaupt ein Thema ist</strong></span></h2>
<p>Das <strong data-end="2935" data-start="2912">Feiertagsgesetz NRW</strong> sieht für den Karfreitag besondere Einschränkungen vor. Nach § 6 sind an diesem Tag zusätzliche Verbote vorgesehen; dazu gehören auch Veranstaltungen, die dem ernsten Charakter des Tages widersprechen. Die FSK erklärt dazu, dass an stillen Feiertagen im Kino öffentlich nur solche Filme laufen sollen, die diesem Charakter entsprechen. Für Streaming, Fernsehen oder DVD gelten diese Regeln nicht. Die FSK weist zugleich darauf hin, dass die Regelung gesellschaftlich umstritten ist und letztlich eine Frage für den Gesetzgeber bleibt.</p>
<h2 data-end="3549" data-section-id="19vk6nq" data-start="3510"><span role="text"><strong data-end="3549" data-start="3513">Die politische Botschaft von DA!</strong></span></h2>
<p><strong>Ricarda Hinz, Vorsitzende von DA!</strong>, verbindet die Vorführung mit grundsätzlicher Kritik am Feiertagsgesetz. Ihr Argument: Ein weltanschaulich neutraler Staat dürfe gläubige Menschen vor konkreten Störungen schützen, aber nicht pauschal Kunst und Satire für alle anderen beschränken. Wörtlich sagt sie:</p><blockquote><p>„Zweck des Feiertagsgesetzes darf aus Sicht eines weltanschaulich neutralen Staates lediglich sein, Menschen christlichen Glaubens von möglichen Störungen freizuhalten.“ Und weiter: „Wer Kunst und Satire an stillen Feiertagen verbietet, verwechselt Respekt mit Unterordnung.“</p></blockquote><p>DA! versteht die Vorführung ausdrücklich nicht als Provokation gegen Christinnen und Christen, sondern als politisches Zeichen in einer pluralen Stadtgesellschaft. Der Verein verweist darauf, dass in Düsseldorf nur noch <strong data-end="4384" data-start="4358">22 Prozent katholische</strong> und <strong data-end="4416" data-start="4389">12 Prozent evangelische</strong> Kirchenmitglieder gezählt würden. Daraus leitet DA! die Forderung ab, religiös begründete Sonderregeln im öffentlichen Raum neu zu bewerten. Auf der Veranstaltungsseite fasst der Verein diese Haltung in einem Satz zusammen: <strong data-end="4688" data-start="4641">„Ich lass dich beten, lass du mich lachen.“</strong></p>
<h2 data-end="4813" data-section-id="1q998it" data-start="4766"><span role="text"><strong data-end="4813" data-start="4769">Warum der Fall über das Kino hinausweist</strong></span></h2>
<p>Juristisch ist die Frage seit Jahren umstritten. Das <strong data-end="4896" data-start="4868">Bundesverfassungsgericht</strong> hat 2016 entschieden, dass ein vollständig ausnahmsloser besonderer Stilleschutz am Karfreitag mit den Grundrechten unvereinbar ist. Der Tag darf besonders geschützt werden – aber es muss Ausnahmen geben. Der Düsseldorfer Fall zeigt nun, wie genau dieses Spannungsfeld in der Praxis aussieht: zwischen Feiertagsschutz, Kunstfreiheit, negativer Religionsfreiheit und staatlicher Neutralität.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das auch deshalb interessant, weil NDOZ die Debatte bereits 2025 aus einem anderen Blickwinkel aufgegriffen hat – damals ging es um das Tanzverbot an Karfreitag in NRW. Nun liegt ein konkreter Fall vor Ort auf dem Tisch: kein abstrakter kulturpolitischer Streit, sondern eine genehmigte Filmvorführung in einem Düsseldorfer Kino.</p>
<p><strong data-end="5698" data-start="5679">Mehr zum Thema:&#160;</strong> <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/karfreitag-in-nrw-julis-wollen-tanzverbot-abschaffen-kirche-kontra-freiheit-3240.html" target="_blank" class="link-external-blank">Karfreitag in NRW: JuLis wollen Tanzverbot abschaffen – Kirche kontra Freiheit?</a></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="5952" data-section-id="1st6xrl" data-start="5933"><span role="text"><strong data-end="5952" data-start="5936">Kurz &amp; knapp</strong></span></h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="6157" data-start="5954"><strong data-end="5962" data-start="5954">Was?</strong> Filmvorführung „Das Leben des Brian“</li> 	<li data-end="6157" data-start="5954"><strong data-end="6011" data-start="6002">Wann?</strong> Freitag, 3. April 2026, 14 Uhr</li> 	<li data-end="6157" data-start="5954"><strong data-end="6052" data-start="6045">Wo?&#160;</strong> <a href="https://filmkunstkinos.de/filme/das-leben-des-brian-1979/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Metropol Kino</a>, Brunnenstraße 20, Düsseldorf</li> 	<li data-end="6157" data-start="5954"><strong data-end="6112" data-start="6099">Eintritt?</strong> frei</li> </ul></div><h2 data-end="6171" data-section-id="vkyps5" data-start="6159"><span role="text"><strong data-end="6171" data-start="6162">Fazit</strong></span></h2>
<p>Der Düsseldorfer Fall ist deshalb politisch relevant, weil er eine Grundsatzfrage sehr konkret macht: Wie religiös geprägt darf öffentliches Recht noch sein, wenn die Gesellschaft selbst längst vielfältiger geworden ist? DA! nutzt „Das Leben des Brian“ nicht nur als Filmklassiker, sondern als Testfall für ein säkulares Verständnis von Freiheit. Ob man diese Stoßrichtung teilt oder nicht – die Debatte um Karfreitag und staatlich verordnete Stille ist damit in Düsseldorf wieder eröffnet.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="46" data-section-id="1mzjlpn" data-start="30">Über DA!</h3>
<p>Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst e. V. setzt sich für Aufklärung, Säkularität und Religionskritik im öffentlichen Diskurs ein. Der Verein organisiert Veranstaltungen, Diskussionen und kulturelle Formate rund um weltanschauliche Freiheit und gesellschaftliche Debatten.<br> Mehr Informationen gibt es unter:&#160;&#160;<strong data-end="419" data-start="356"><a href="https://aufklaerungsdienst.de/" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">www.aufklaerungsdienst.de</a></strong></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 18:54:00 +0100</pubDate>
                        <title>Krieg im Iran – Sperrung der Straße von Hormus - Was Anleger jetzt wissen müssen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/kapitalmarkt-dialog-bethmann-bank-maerz-2026-iran-hormus-3483.html</link>
                        <description>Iran-Krieg, Straße von Hormus, Ölpreis, Gold: Warum die Märkte nervös reagieren – und was jetzt wirklich entscheidend wird.
Der Krieg im Iran ist das sprichwörtlich brennende Thema an den internationalen Finanzmärkten. Seit Beginn der koordinierten Angriffe der USA und Israels am 28. Februar auf Teheran und andere iranische Städte erleben die Aktien- und Rohstoffmärkte eine Achterbahnfahrt. Der Rohölpreis stieg zeitweise auf mehr als 110 Dollar je Barrel (159 Liter) der Sorte Brent. Der Goldpreis sprang zwischenzeitlich erneut über die Marke von 5.400 Dollar.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Grund für die höhere Nachfrage beim Gold war die Krisenangst der Anlegerinnen und Anleger, die das Edelmetall weiterhin als sichere Anlage bewerten. Die bange Frage: Was droht im persönlichen Alltag und für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, falls mit den Sprit- auch die Gas- und Strompreise massiv steigen sollten?&#160;</p>
<p>Doch Angst ist niemals ein guter Ratgeber. Und Panik am Kapitalmarkt kann richtig teuer werden. Besser ist es, Risiken und Chancen nüchtern zu bewerten.&#160;Dafür steht der Kapitalmarkt-Dialog von NDOZ und Bethmann Bank. Hier gibt das Team der Bethmann Bank in Düsseldorf wertvolle Einschätzungen für die Kapitalanlage.</p>
<h4>Patric Wilhelm, Geschäftsbereichsleiter der Bethmann Bank, analysiert die aktuelle Situation und blickt voraus auf die weitere Entwicklung. Hier seine Zusammenfassung:</h4>
<p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 14:44:13 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorfs Haushalt 2026 steht – doch der Puffer ist fast weg</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/politik/haushalt-2026-duesseldorf-390-millionen-minus-reserve-fast-aufgebraucht-3485.html</link>
                        <description>390,4 Millionen Euro Defizit, hohe Investitionen und kaum noch Reserve:
Mit dem Haushalt 2026 beginnt für Düsseldorf der eigentliche Kraftakt erst jetzt.
Im Streit stehen Wohnen, Soziales, Personal und die Frage, wie lange die Stadt so noch handlungsfähig bleibt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h2 data-end="1175" data-section-id="1qaazp3" data-start="1115">Warum der Haushalt 2026 für Düsseldorf so brisant ist</h2>
<p>Der Haushalt ist beschlossen. Entspannt ist die Lage in Düsseldorf damit nicht. Im Gegenteil: Die Stadt geht mit einem Defizit von <strong data-end="1332" data-start="1308">390,4 Millionen Euro</strong> ins Jahr 2026, investiert weiter auf hohem Niveau und zehrt ihren finanziellen Puffer fast vollständig auf. Der Rat hat den Haushalt am 19. März verabschiedet, das Gesamtvolumen liegt bei rund <strong data-end="1549" data-start="1526">4,4 Milliarden Euro</strong>.</p>
<p>Offiziell sieht der beschlossene Etat <strong data-end="1625" data-start="1591">3.928,1 Millionen Euro Erträge</strong> und <strong data-end="1669" data-start="1630">4.398,5 Millionen Euro Aufwendungen</strong> vor. Für Investitionen sind <strong data-end="1722" data-start="1698">729,5 Millionen Euro</strong> eingeplant. Gleichzeitig wird die <strong data-end="1779" data-start="1757">Ausgleichsrücklage</strong> bis Ende 2026 nahezu vollständig aufgebraucht. In der städtischen Präsentation bleibt nur noch ein Rest von <strong data-end="1911" data-start="1888">26,2 Millionen Euro</strong>.</p>
<p>Gerade dieser Punkt ist für Leserinnen und Leser entscheidend. Denn hinter dem abstrakten Begriff Rücklage steckt nichts anderes als der finanzielle Puffer der Stadt. Im Vorbericht zum Haushaltsentwurf hieß es noch, die Rücklage werde planerisch nicht mehr ausreichen, um den gesamten Fehlbedarf 2026 zu decken. Die spätere Präsentation der Stadt fällt leicht günstiger aus – eng bleibt die Lage trotzdem.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die wichtigste Einnahmequelle schwächelt. Die Stadt nennt ausdrücklich rückläufige <strong data-end="2452" data-start="2426">Gewerbesteuereinnahmen</strong> infolge der konjunkturellen Schwäche. Laut Eckwerten sind für 2026 <strong data-end="2560" data-start="2520">1.397,3 Millionen Euro Gewerbesteuer</strong> eingeplant. Das ist weiterhin viel Geld, liegt aber unter den besonders starken Vorjahren. Genau daraus entsteht der Druck: sinkende Erträge, hohe laufende Ausgaben und gleichzeitig große Investitionen.</p>
<h2 data-end="2811" data-section-id="16az5s" data-start="2767">Worüber im Rat weiter gestritten wird</h2>
<p>Ganz auf Zukunftsausgaben verzichten will die Stadt dabei nicht. Die größten Posten liegen 2026 beim <strong data-end="2951" data-start="2914">Schulbau mit 307,5 Millionen Euro</strong>, beim <strong data-end="2990" data-start="2958">ÖPNV mit 59,4 Millionen Euro</strong>, bei <strong data-end="3040" data-start="2996">Bauen und Wohnen mit 40,2 Millionen Euro</strong> sowie beim <strong data-end="3101" data-start="3052">Straßen- und Wegenetz mit 89,8 Millionen Euro</strong>. Für die <strong data-end="3131" data-start="3111">Wohnbauoffensive</strong> sind davon <strong data-end="3166" data-start="3143">39,4 Millionen Euro</strong> vorgesehen. Laut städtischer Präsentation fließen rund <strong data-end="3275" data-start="3222">46 Prozent der Investitionen in Schulen und Kitas</strong>. Das ist die Kernbotschaft der Koalition: sparen ja, aber nicht überall.</p>
<p>Auch die laufenden Ausgaben zeigen, wie groß die kommunalen Aufgaben geblieben sind. In den Eckwerten stehen unter anderem <strong data-end="3522" data-start="3475">777,4 Millionen Euro für Soziale Leistungen</strong>, <strong data-end="3587" data-start="3524">816,1 Millionen Euro für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe</strong>, <strong data-end="3641" data-start="3589">206,6 Millionen Euro für Kultur und Wissenschaft</strong> sowie <strong data-end="3696" data-start="3648">315,5 Millionen Euro für Schulträgeraufgaben</strong>. Gestritten wird also nicht darüber, ob Düsseldorf noch Geld ausgibt, sondern wo Prioritäten gesetzt werden.</p>
<p>Die schwarz-grüne Mehrheit verteidigt den Etat genau so: als Haushalt der Prioritäten. In seiner Haushaltsrede spricht Grünen-Fraktionssprecher Frank Schulz von weiterem Einsatz für <strong data-end="4005" data-start="3990">Klimaschutz</strong>, <strong data-end="4029" data-start="4007">bezahlbares Wohnen</strong>, <strong data-end="4056" data-start="4031">soziale Einrichtungen</strong> und <strong data-end="4072" data-start="4061">Bildung</strong>. Er verweist unter anderem auf <strong data-end="4126" data-start="4104">3,3 Millionen Euro</strong> für Suchthilfe und Streetwork, auf <strong data-end="4189" data-start="4162">mehr als 1 Million Euro</strong> für weitere Projekte in Soziales, Gesundheit, Gleichstellung und Integration sowie auf <strong data-end="4301" data-start="4277">knapp 1 Million Euro</strong> für Housing First und weitere Hilfsangebote im Jahr 2026. Gleichzeitig macht auch er deutlich, dass nicht alles ausgebaut werden kann.</p>
<p>SPD/Volt sieht das anders. Die Fraktion spricht von einem Haushalt <strong data-end="4534" data-start="4506">„ohne Plan und ohne Mut“</strong> und kritisiert vor allem die pauschalen Einsparungen beim Personal in Höhe von <strong data-end="4635" data-start="4614">42 Millionen Euro</strong>. Im Vorfeld hatte sie unter anderem eine <strong data-end="4734" data-start="4677">Zweitwohnungssteuer von 10 Prozent der Nettokaltmiete</strong>, <strong data-end="4754" data-start="4736">4.071.064 Euro</strong> für ein „stadtverträgliches Hilfesystem“ im Bahnhofsumfeld sowie <strong data-end="4855" data-start="4820">10 Millionen Euro mehr pro Jahr</strong> für das Klimaschutzprogramm vorgeschlagen. Auch eine aktivere kommunale Wohnungspolitik mit Ankäufen und einer möglichen Stadtentwicklungsgesellschaft gehörte zu den Forderungen.</p>
<p>Die Linke setzte ihren Schwerpunkt noch klarer beim Wohnen. Sie beantragte <strong data-end="5137" data-start="5116">20 Millionen Euro</strong> für den Ankauf von Grundstücken und Wohnungen zugunsten der städtischen Wohnungsgesellschaft SWD – <strong data-end="5274" data-start="5237">15 Millionen Euro für Grundstücke</strong> und <strong data-end="5324" data-start="5279">5 Millionen Euro für Wohnungen im Bestand</strong>. Hinzu kam die Forderung nach einem <strong data-end="5396" data-start="5361">solidarischen Mietkautionsfonds</strong> mit <strong data-end="5430" data-start="5401">200.000 Euro im Jahr 2026</strong> und anschließend <strong data-end="5473" data-start="5448">400.000 Euro jährlich</strong>. Die Darlehen sollten zinslos sein und maximal <strong data-end="5534" data-start="5521">36 Monate</strong> laufen. In der Begründung verweist die Fraktion auf den angespannten Wohnungsmarkt und auf den Rückgang des geförderten Wohnungsbestands von <strong data-end="5707" data-start="5676">14.818 auf 14.518 Wohnungen</strong> innerhalb eines Jahres.</p>
<h2 data-end="5789" data-section-id="1th6ndc" data-start="5735">Was der Beschluss jetzt für Düsseldorf bedeutet</h2>
<p>Für Düsseldorf heißt dieser Haushalt vor allem: Die Stadt investiert weiter, aber auf deutlich schmalerer Grundlage. Schulen, Mobilität, Wohnen und Infrastruktur bleiben wichtige Schwerpunkte. Gleichzeitig wächst der Druck, an anderer Stelle enger zu priorisieren – und das betrifft zwangsläufig Bereiche, die viele Menschen im Alltag direkt spüren: Verwaltung, soziale Angebote, Personal und bezahlbaren Wohnraum.</p>
<p>Auch aus der Wirtschaft kommt deshalb Druck – allerdings mit anderem Fokus. Die <strong data-end="6307" data-start="6289">IHK Düsseldorf</strong> unterstützt den Konsolidierungskurs grundsätzlich, fordert aber mehr Digitalisierung, klarere Prioritäten und ein langfristiges Konzept beim Personal. Zugleich warnt sie vor der steigenden Kreditbelastung. In der städtischen Präsentation wird der voraussichtliche Schuldenstand für 2026 mit <strong data-end="6625" data-start="6599">2.126,4 Millionen Euro</strong> angegeben.</p>
<p>Der Etat ist damit beschlossen. Der eigentliche Streit beginnt aber erst jetzt: Reicht dieser Kurs, um Düsseldorf handlungsfähig zu halten, ohne die Stadt an anderer Stelle auszudünnen? Genau diese Frage wird die lokale Politik auch nach dem Ratsbeschluss weiter beschäftigen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="557" data-start="491">Kurz erklärt: Was vom Haushalt 2026 bleibt</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="956" data-start="559">Der Düsseldorfer Rat hat den Haushalt 2026 beschlossen.</li> 	<li data-end="956" data-start="559">Das Defizit liegt bei <strong data-end="688" data-start="664">390,4 Millionen Euro</strong>, gleichzeitig investiert die Stadt weiter kräftig – vor allem in <strong data-end="787" data-start="754">Schulen, Mobilität und Wohnen</strong>.</li> 	<li data-end="956" data-start="559">Der finanzielle Puffer schrumpft jedoch fast vollständig. Genau deshalb bleibt der Streit über <strong data-end="932" data-start="886">Wohnen, Soziales, Personal und Prioritäten</strong> in Düsseldorf bestehen.</li> </ul></div><p>&#160;</p>
<p><strong data-end="7685" data-start="7659">Offizielle Unterlagen:</strong> Die Stadt Düsseldorf hat Eckwerte und Präsentation zum beschlossenen Haushalt 2026 veröffentlicht. Außerdem hat NDOZ die veröffentlichten Haushaltsreden und Anträge aus der Düsseldorfer Kommunalpolitik ausgewertet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Lovebird Festival Düsseldorf 2026: Mari Froes eröffnet das Festival in den Rudas Studios</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/lovebird-festival-duesseldorf-mari-froes-2026-3484.html</link>
                        <description>Mit Mari Froes beginnt das Lovebird Festival 2026 in Düsseldorf mit einer Künstlerin, die weit über die klassische Jazzszene hinaus Publikum erreicht. Der Auftakt in den Rudas Studios setzt direkt ein Zeichen für ein Programm, das auch in diesem Jahr auf musikalische Offenheit und besondere Orte in der Stadt setzt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Lovebird Festival gehört inzwischen zu den Terminen, die Düsseldorfs Kulturszene im Frühsommer spürbar beleben. Vom 4. bis 7. Juni 2026 bringt das Festival erneut Jazz und stiloffene Konzertabende an verschiedene Orte in der Stadt. Eröffnet wird das Programm am Donnerstag, 4. Juni, von der brasilianischen Singer-Songwriterin Mari Froes in den Rudas Studios&#160;im Medienhafen um 20.30 Uhr.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das ein Auftakt, der gut zur Linie des Festivals passt. Mari Froes steht für einen Sound, der brasilianische Einflüsse wie MPB, Bossa Nova und Samba mit einem zeitgenössischen Zugang verbindet. Damit beginnt das Festival nicht mit einem engen Szenetermin, sondern mit einem Abend, der auch für Menschen interessant sein kann, die sonst nicht regelmäßig Jazzkonzerte besuchen.</p>
<h2 data-end="1980" data-section-id="49way2" data-start="1932">Vier Tage Musik an vielen Orten in Düsseldorf</h2>
<p>Das Lovebird Festival verteilt sich auch 2026 auf mehrere Spielorte in der Stadt. Auf dem offiziellen Programm stehen unter anderem Konzerte in den Rudas Studios, im Zakk, im Palais Wittgenstein, in der Johanneskirche, im Malkasten, im Maxhaus, im Goethe-Museum, im Ratinger Hof und an Spielorten am Rhein. Gerade dadurch wirkt das Festival nicht wie eine einzelne Konzertreihe, sondern wie ein Format, das sich bewusst in die Stadt hineinbewegt.</p>
<p>Genau das macht den Reiz aus. Wer in Düsseldorf lebt, kennt die großen Kulturorte der Stadt. Das Lovebird Festival verbindet einige davon mit kleineren, konzentrierteren Konzertabenden und einem Programm, das stilistisch bewusst offen bleibt. Jazz steht im Mittelpunkt, aber das Line-up zeigt auch Einflüsse aus Soul, Songwriting und anderen angrenzenden Richtungen.</p>
<h2 data-end="2921" data-section-id="x1er7u" data-start="2874">Mari Froes setzt zum Start den richtigen Ton</h2>
<p>Dass Mari Froes den Eröffnungsabend übernimmt, ist deshalb mehr als nur ein prominenter Name im Programm. Auf der offiziellen Ticketseite wird ihr Konzert als Abend zwischen brasilianischer Musiktradition und Gegenwart angekündigt. Gespielt wird im Club-Setting der Rudas Studios am Zollhof, Tickets starten dort bei 40 Euro.</p>
<p>Für den Festivalauftakt ist das eine schlüssige Entscheidung. Nicht zu groß, nicht auf bloße Wirkung gesetzt, sondern mit einer Künstlerin, die musikalisch zugänglich ist und gleichzeitig eine klare eigene Handschrift mitbringt. Gerade in einem Rahmen wie den Rudas Studios kann das gut funktionieren: nah dran, konzentriert und ohne unnötiges Drumherum. Die Einschätzung zum Charakter des Abends ist eine journalistische Einordnung auf Basis von Ort und Programm.</p>
<p>Dass Formate wie das Lovebird Festival in Düsseldorf längst Teil eines größeren kulturellen Netzwerks sind, zeigt auch unser Porträt von&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/wie-melanie-schrader-duesseldorfs-kulturszene-neu-vernetzt-3236.html" target="_blank" class="link-external-blank">Melanie Schrader</a>&#160;und ihre Arbeit mit PUBLIC TUNE.</p>
<h2 data-end="3837" data-section-id="e5189h" data-start="3792">Das Line-up zeigt, wohin das Festival will</h2>
<p>Auch der Blick auf das weitere Programm macht deutlich, worauf das Festival setzt. Auf der offiziellen Seite sind unter anderem Nneka, Julian &amp; Roman Wasserfuhr with Jörg Brinkmann, Diego Piñera, Johanna Summer &amp; Malakoff Kowalski, Marcus Schinkel Trio feat. Ernie Watts und Sebastian Gahler Electric Project angekündigt. Dazu kommen weitere Konzerte, Specials und Open-Air-Termine über das gesamte Wochenende.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das eine gute Nachricht, weil das Festival damit einen Raum besetzt, der im Kulturkalender wichtig ist: Musikformate, die nicht nur auf große Namen setzen, sondern auf Atmosphäre, kuratierte Abende und unterschiedliche Publika. Das Lovebird Festival versucht genau das erneut Anfang Juni. Der Auftakt mit Mari Froes ist dafür ein gut gewählter erster Abend.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h2 data-end="4482" data-section-id="ttt2p" data-start="4467">Kurz &amp; knapp</h2>
<p><strong data-end="4493" data-start="4484">Wann:</strong> 4. bis 7. Juni 2026<br> <strong data-end="4535" data-start="4516">Auftaktkonzert:</strong> Donnerstag, 4. Juni 2026, 20.30 Uhr<br> <strong data-end="4581" data-start="4574">Wo:</strong> Rudas Studios, Zollhof 11, 40221 Düsseldorf<br> <strong data-end="4640" data-start="4628">Tickets:</strong>&#160; ab 40 Euro<br> <strong data-end="4684" data-start="4671">Programm:</strong>&#160;&#160;<a href="https://www.lovebird-festival.de/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">lovebird-festival.de</a></p></div><h4 data-end="819" data-section-id="1reuhyj" data-start="765">&#160;</h4>
<h4 data-end="819" data-section-id="1reuhyj" data-start="765"><strong data-end="817" data-start="769">Was das Festival in Düsseldorf möglich macht</strong></h4>
<p>Hinter dem Lovebird Festival steht die Lovebird Festival gGmbH um Petra Schlieter-Gropp und Nils Gropp. Unterstützt wird das Format nach Veranstalterangaben unter anderem von den Stadtwerken Düsseldorf, dem Kulturamt der Landeshauptstadt, der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, Henkel, Visit Düsseldorf, IDR und der BürgerStiftung Düsseldorf. Die Presse- und Kommunikationsarbeit begleitet die Düsseldorfer Agentur PUBLIC TUNE.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 12:11:16 +0100</pubDate>
                        <title>Kirschblüte in Düsseldorf: Die schönsten Orte für das rosa Naturschauspiel</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-kirschbluete-spots-2026-3481.html</link>
                        <description>Du weißt, dass die Kirschblüte in Düsseldorf kommt — und dass sie schnell vorbei ist. Und trotzdem verpasst man sie jedes Jahr. Nicht dieses Mal — hier sind die sieben schönsten Orte.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/6/0/csm_duesseldorf-kirschbluete-zoopark-20250413_SCHOLZ-NDOZ_ebea9bcfe9.jpg" length="1954615" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Es hat nicht lange gedauert. Seit Mitte März verwandeln Kirschbäume und Magnolien Düsseldorf in ein rosa-weißes Blütenmeer — und wer jetzt draußen unterwegs ist, merkt es sofort. Die Blüte ist flüchtig. Ein paar warme Tage, dann ist es vorbei. Wer also hin will, sollte jetzt gehen.</p><ul class="list-normal"> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Zietenstraße</strong> — Das klassische Fotomotiv. 35 Japanische Blütenkirschen der Sorten Kanzan und Amanogawa spannen ein rosafarbenes Dach über die Straße. Die ausgewachsenen Kanzan-Bäume mit ihrer schirmartigen Krone sind die bekannteste Kirschblüten-Adresse der Stadt. Wer gleich weiterläuft: Die benachbarte <strong>Bankstraße</strong> ist ebenfalls sehenswert.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Josefplatz (Josefstraße, Oberbilk)</strong> — Zwölf ausgewachsene Japanische Nelkenkirschen bilden ein weit ausladendes Blütendach. Auf Online-Karten längst als Sehenswürdigkeit eingetragen — ruhiger und atmosphärischer als die Zietenstraße.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Fürstenplatz (Friedrichstadt)</strong> — Am Industriebrunnen rahmen je sechs Maienkirschen auf beiden Seiten den Platz ein. Derzeit in voller Blüte — eines der eindrucksvollsten Bilder der Stadt gerade.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Kö-Bogen</strong> — 13 Japanische Maienkirschen (Yoshino-Kirschen) mitten in der City. Robust, stadtgewohnt, und aktuell bereits in Blüte.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Südpark (Wersten)</strong> — Rund um den Deichsee stehen mehrere Kirschbäume, die bereits blühen. Weniger bekannt als die Zietenstraße, dafür mehr Platz und Ruhe.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Zoopark</strong> — Wer den Zoopark sonst mit Kindern und Picknickdecke kennt, erlebt ihn gerade von einer anderen Seite. Zwischen Wiesen und altem Baumbestand stehen einige Kirschbäume, die im Frühling besonders schön aufblühen — und deren Blütenblätter sich auf dem Rasen ausbreiten wie frisch gefallener Schnee.</li> 	<li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Kleiner Rheinpark</strong> — Die 32 Japanischen Nelkenkirschen wurden erst 2021 gepflanzt. Jung, aber schon sehenswert — und in ein paar Jahren voraussichtlich einer der schönsten Spots der Stadt.</li> </ul><h5 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Wer nach dem Spaziergang direkt in den Küchenmodus schaltet: März ist auch <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/der-fruehling-ist-da-und-mit-ihm-der-baerlauch-3212.html" target="_blank" class="link-external-blank">Bärlauch-Zeit in Düsseldorf</a> — die Parks und Wegränder sind gerade voll davon.</em></h5>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Dass Düsseldorf so viele japanische Zierkirschen hat, ist kein Zufall. Die Stadt beheimatet eine der größten japanischen Communities Europas. Die Blüte ist auch ein sichtbares Zeichen dieser besonderen Verbindung — ein stadtweites Hanami, das jedes Jahr neu beginnt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Laut Stadt stehen insgesamt 5.817 Bäume der Gattung Prunus in Düsseldorf. Ihre frühe Blüte liefert wichtige Nahrung für Insekten — und gilt als sensibler Indikator für klimatische Veränderungen. Je milder der Winter, desto früher der erste rosa Schleier über der Stadt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:57:29 +0100</pubDate>
                        <title>The Art of Beauty &amp; Health Düsseldorf 2026: Dr. Sheila de Liz, Weleda — und ich mit meinen Post-its.</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/tellerrand/art-of-beauty-health-duesseldorf-2026-3480.html</link>
                        <description>Dr. Sheila de Liz spricht über das, worüber Ärzte schweigen. Weleda bringt NAD+ in die Parfümerie. Lena Gercke ist auch da. Und ein KI-Hautscanner berechnet mein Alter: 42. Ich bin bald 52. Zehn gewonnene Jahre.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Blick gilt dem Baum. Ein riesiges Blumengebilde in Eisblau hängt über dem Glasfoyer der Messe Düsseldorf — Tausende von Blüten, die nach unten fallen wie in einem anderen Universum. Avatar lässt grüßen. Und ich bin beruhigt: Wir sind nicht bei Titanic.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:17:40 +0100</pubDate>
                        <title>Rheinbahn-Warnstreik am Dienstag: Kaum Bahnen – einzelne Buslinien fahren</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/rheinbahn-warnstreik-duesseldorf-gruende-10-maerz-3479.html</link>
                        <description>Am Dienstag, 10. März, wird die Rheinbahn ganztägig bestreikt. Fast alle U‑Bahnen, Straßenbahnen und Busse fallen aus. Nur wenige Buslinien sollen planmäßig fahren.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/e/1/csm_Rheinbahn-Duesseldorf-2024-NDOZ-20241120_004689a9da.jpg" length="1305312" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<div><div><p>Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag, den 10. März, einen umfassenden Warnstreik angekündigt, der den gesamten Verkehr der Rheinbahn trifft. Der Ausstand beginnt in den frühen Morgenstunden um 3 Uhr und soll volle 24 Stunden dauern. Für viele Pendlerinnen und Pendler bedeutet dies massive Einschränkungen.</p>
<p>Betroffen sind sämtliche U‑Bahn- und Straßenbahnlinien sowie der Großteil des Busbetriebs in Düsseldorf, dem Kreis Mettmann, Meerbusch und den Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen. Nur einige wenige Linien – darunter die O5, O6, O13, SB50, 722, 730 oder 782 – sollen voraussichtlich fahren, überwiegend betrieben durch Fremd‑ und Tochterunternehmen. Eine Garantie gebe es jedoch nicht.</p></div><div><p>&#160;</p></div><div><div><p>Die Rheinbahn bittet Fahrgäste ausdrücklich, alternative Mobilitätsangebote wie die App redy oder den On‑Demand‑Service flexy zu nutzen, der vom Streik nicht betroffen ist.</p></div><div><p>&#160;</p></div><div><blockquote><div><p>„Wir bitten die Fahrgäste um Verständnis für die Einschränkungen. In der App und auf unserer Website sehen Sie alle Fahrten, die trotz des Streiks stattfinden“, erklärt <strong>Rheinbahn‑Sprecherin Annika Bödefeld</strong>.</p></div></blockquote><div><p>&#160;</p></div><div><div><p>Den regulären Betrieb will die Rheinbahn am Mittwoch, 11. März, ab etwa 4 Uhr wieder aufnehmen – vereinzelt seien aber noch Ausfälle möglich.</p></div></div></div></div></div><h2>&#160;</h2><div class="well"><h2>Service: Diese Linien fahren voraussichtlich trotz Warnstreik</h2></div><div><div><div><div><div><p>(Quelle: Rheinbahn-Pressemitteilung)</p>
<p><em>Folgende Linien fahren (wahrscheinlich) nach Fahrplan:</em></p>
<p><strong>O‑Linien / Busse im Kreis Mettmann &amp; Ratingen</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>Linie O5: Erkrath S – Erkrath‑Hochdahl S – Trills – Hochdahler Markt – Sandheide – Willbeck – Erkrath‑Millrath S</li> 	<li>Linie O6: Erkrath, Haus Brück – Erkrath S – Unterfeldhaus – Kempen – Hochdahler Markt – Erkrath‑Millrath S</li> 	<li>Linie O13: Mettmann, Schellenberg – Jubiläumsplatz – Dresdner Straße – Champagne – Mettmann‑Zentrum S – Mettmann‑Stadtwald S</li> 	<li>Linie O14 (TaxiBus, Anmeldung nötig): Ratingen‑Breitscheid, Am Kessel – Mintarder Weg – An der Pönt – Krummenweg – Ratingen‑Hösel S</li> 	<li>Linie O19 (TaxiBus, Anmeldung nötig): Ratingen, Fliedner Krankenhaus – Lintorf, Rathaus – Ratingen‑Lintorf, Mörikestraße</li> </ul><p><strong>SchnellBus-Linien (SB)</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>SB50: Rheinterrasse – Heinrich‑Heine‑Allee – Haan Kellertor – Haan, Markt – Haan Nachbarsberg</li> 	<li>SB52: Flughafen Bahnhof – Freiligrathplatz – Meerbusch Schillerstraße – Meerbusch Osterath Bf</li> </ul><p><strong>Stadtlinien in Düsseldorf und Region</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>722: Stadthalle – Messe – Nordfriedhof – Düsseldorf Hbf – Schlesische Straße – Vennhauser Allee</li> 	<li>730: Freiligrathplatz U – Unterrath – Gerresheim – Eller – Reisholz – Benrath – Josef‑Kürten‑Platz</li> 	<li>746: Velbert ZOB – Wülfrath – Mettmann, Jubiläumsplatz – Mettmann‑Stadtwald S</li> 	<li>751: Ratingen‑Hösel S – Ratingen‑Lintorf – Angermund S – Kaiserswerth, Klemensplatz</li> 	<li>770: Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen‑Hösel S</li> 	<li>771: Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen Ost S – Ratingen Mitte</li> 	<li>782: Heinrich‑Heine‑Allee – Uni‑Kliniken – Hilden, Gabelung – Hilden Süd S – Solingen Hbf</li> 	<li>785: Heinrich‑Heine‑Allee – Reisholz S – Hilden Mitte – Hilden Süd S – Langenfeld‑Richrath – Langenfeld S</li> 	<li>831: Krefeld, HPZ Uerdingen – Krefeld, Uerdingen Bf – Meerbusch, Lank‑Latum – Meerbusch, Haus Meer</li> 	<li>834: Theodor‑Heuss‑Brücke – Derendorf S – Engerstraße – Düsseldorf Hbf</li> 	<li>835: Comeniusplatz – Kirchplatz – Universität Mitte – Holthausen – In der Steele</li> 	<li>836: Am Seestern – Belsenplatz – Bilk S – Universität Süd</li> </ul><p><strong>On‑Demand-Service flexy fährt regulär</strong><br> Der kostenpflichtige On‑Demand‑Service flexy ist vom Streik nicht betroffen. Bediengebiet und Fahrzeiten bleiben unverändert.<br> Infos: <a href="https://www.rheinbahn.de/fahren/mehr-mobilitaet/flexy" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.rheinbahn.de/flexy</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen - Aktuelle Updates gibt es unter:</strong></p>
<p><a href="https://www.rheinbahn.de/streik" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.rheinbahn.de/streik</a><br> facebook.com/rheinbahn<br> Instagram: @rheinbahn<br> Rheinbahn‑App &amp; redy‑App (alle real fahrenden Verbindungen)<br> Schlaue Nummer: <a href="tel:08006504030">0800 6504030</a> (kostenfrei)</p></div><div><h3>&#160;</h3>
<h3>Hintergrund: Warum wird gestreikt?</h3>
<p>Der aktuelle Warnstreik ist Teil der Tarifrunde für rund 30.000 Beschäftigte in etwa 30 kommunalen Nahverkehrsunternehmen in NRW. Die zweite Verhandlungsrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW) endete am 3. März in Bochum ohne Ergebnis. Nach Darstellung von ver.di legten die Arbeitgeber weiterhin kein verhandlungsfähiges Angebot vor und brachten stattdessen auch Verschlechterungen ins Spiel, unter anderem bei der Krankengeldregelung und bei Nachtzuschlägen.</p>
<h4>Die zentralen Forderungen von ver.di:</h4><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Reduzierung der Wochenarbeitszeit </strong>von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich.</li> 	<li><strong>Verlängerung der Ruhezeit</strong> zwischen zwei Schichten von 10 auf 11 Stunden.</li> 	<li><strong>Höhere Zuschläge</strong>, insbesondere für Sonn-, Nacht- und Wochenendarbeit.</li> 	<li><strong>Insgesamt bessere und gesündere Arbeitsbedingungen</strong>, um den Beruf attraktiver zu machen und dem Fachkräftemangel im ÖPNV entgegenzuwirken.</li> </ul><p>ver.di wirft den Arbeitgebern eine Hinhaltetaktik vor. Die Arbeitgeberseite hält die Forderungen dagegen mit Verweis auf die angespannte Finanzlage vieler Verkehrsbetriebe für zu weitgehend. Die nächste Verhandlungsrunde ist ab dem 24. März 2026 geplant.</p></div><div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"><p>&#160;</p></div></div></div><div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"><p>&#160;</p></div></div><div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"><p>&#160;</p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:40:18 +0100</pubDate>
                        <title>IG BAU Düsseldorf bestätigt Tino Brüning – Gewerkschaft erhöht politischen Druck</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/stadtnachrichten/igbau-duesseldorf-bruehning-2026-3478.html</link>
                        <description>Düsseldorf bestätigt Tino Brüning als IG‑BAU-Chef – und der setzt sofort klare Ansagen. Mehr Tarifbindung, mehr bezahlbarer Wohnraum, weniger Belastungen für Beschäftigte: Die Forderungen sind unmissverständlich. Die Gewerkschaft kündigt an, den politischen Druck jetzt zu erhöhen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"><h3>Brüning bleibt im Amt – IG BAU positioniert sich sofort</h3>
<p>Die IG BAU Düsseldorf hat Tino Brüning für vier weitere Jahre als Vorsitzenden bestätigt. Der Bezirksverband vertritt in der Stadt rund 4.380 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe sowie etwa 10.100 Menschen in der Gebäudereinigung. Brüning, gelernter Dachdecker und seit 36 Jahren in der Baustoffbranche tätig, kündigte direkt nach seiner Wiederwahl klare Prioritäten an.</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Forderungen an Politik und Arbeitgeber – unmissverständlich formuliert</h3><div><blockquote><p>„Gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“, erklärt <strong>Brüning</strong>.</p></blockquote><p>Er fordert die Beschäftigten auf, sichtbarer für ihre Interessen einzustehen – und die Politik, endlich verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.</p></div></div><div class="well"><p><strong>Im Zentrum stehen drei Punkte:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>Stärkere Tarifbindung – „Der Tariflohn sollte endlich zur Regel werden.“</li> 	<li>Mehr bezahlbarer Wohnraum und mehr Sozialwohnungen, mit klarer Erwartung an den Bund (<span><!--ScriptorStartFragment--><span>Zur wirtschaftlichen Entwicklung des Düsseldorfer Wohnungsmarkts siehe unsere Analyse:&#160;</span></span><em><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-premiumimmobilien-wohnungen-haeuser-2026-3477.html" target="_blank" class="link-external-blank">Premiumimmobilien-Markt Düsseldorf</a></em>)</li> 	<li><span><span><!--ScriptorEndFragment--></span></span>Stopp zusätzlicher Belastungen, etwa längere Arbeitszeiten, Einschnitte bei der Lohnfortzahlung oder ein höheres Rentenalter. Brüning nennt solche Forderungen „respektlos“.</li> </ul></div><div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"><div><h3>Signal aus Düsseldorf: IG BAU mischt sich ein</h3><div><div><div><div><p>Die Gewerkschaft kündigt an, künftig noch deutlicher Position zu beziehen – besonders dort, wo Entscheidungen der Berliner Politik unmittelbare Folgen für die Region haben. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten will der Düsseldorfer Verband den Druck erhöhen und offene sozialpolitische Baustellen mit Nachdruck adressieren.</p></div></div></div></div></div></div><div class="well"><h3>Kontext: IG BAU in Düsseldorf</h3>
<h4 style="font-family: &quot;Segoe UI&quot;; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 400; line-height: 20px;">Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) vertritt in Düsseldorf mehrere Tausend Beschäftigte im Bauhauptgewerbe und in der Gebäudereinigung. Besonders präsent ist der Verband bei Themen wie Wohnungsbau, Tarifbindung und Arbeitsbedingungen. Die regionalen Debatten um steigende Mieten und fehlenden Wohnraum spielen dabei eine zentrale Rolle.</h4></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 18:01:43 +0100</pubDate>
                        <title>Premiumimmobilien-Markt Düsseldorf: Wohnungen ziehen an, Häuser schwächeln</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-premiumimmobilien-wohnungen-haeuser-2026-3477.html</link>
                        <description>Wohnungen werden teurer, Häuser billiger — und die Zahl der Menschen, die in Düsseldorf vergeblich eine Wohnung suchen, hat sich seit 2020 fast verdoppelt. Was die Inserate zeigen und was Notare tatsächlich beurkunden, sind zwei verschiedene Märkte. Ein Blick hinter die Zahlen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Oberkassel stieg das Angebot an Premiumeigentumswohnungen zuletzt um 61,5 %. Die Preise klettern, die Anfragen pro Inserat gehen zurück. Auf der anderen Seite des Markts — bei den Häusern — sinkt das Angebot, sinken die Preisvorstellungen. Düsseldorf erlebt gerade einen Immobilienmarkt in zwei Geschwindigkeiten. Aber welche Zahlen beschreiben die Wirklichkeit — und welche nur das Schaufenster?</p>
<h2>Angebotsdaten: Wohnungen rauf, Häuser runter</h2>
<p>Laut einer aktuellen Analyse des Maklerunternehmens DAHLER auf Basis von ImmoScout24-Inseraten lag der Median-Angebotspreis für Premiumeigentumswohnungen in Q4 2025 bei 9.014 €/m² — ein Plus von 1,1 % gegenüber Q4 2024, nach einem Anstieg von 6 % gegenüber Q4 2023. Das Angebot wuchs im Jahresvergleich um 13 %, in Oberkassel allein um 61,5 %. Gleichzeitig gingen die Anfragen pro Inserat um 22,1 % zurück.</p>
<p>Laut DAHLER-Standortleiter Antonio Glavas hat sich seit Q1 2023 eine Anpassungsphase vollzogen: Viele Eigentümer hätten sich schrittweise auf ein neues Marktumfeld eingestellt und entschieden, nicht länger abzuwarten. Käufer agierten rationaler, achten stärker auf Mikrolage und Energieeffizienz.</p>
<p>Bei Premiumhäusern dreht sich das Bild: Medianpreis 8.827 €/m², ein Rückgang von 5,8 % gegenüber dem Vorjahr und –14,2 % gegenüber Q4 2023. Das Angebot schrumpfte um 5 %. Laut DAHLER ist Düsseldorf damit die einzige der sieben wichtigsten Standortstädte, in der das Häuserangebot im Premiumsegment gesunken ist.</p>
<h2>Was die Notardaten dazu sagen</h2>
<p>Aussagekräftiger als Angebotspreise sind beurkundete Verkäufe. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Landeshauptstadt verzeichnete für 2024 rund 4.047 notarielle Kaufverträge — ein Anstieg von 29 % gegenüber dem Vorjahr, bei einem Gesamtumsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die normierten Quadratmeterpreise für freistehende Einfamilienhäuser lagen dabei leicht unter dem Vorjahr (–0,8 %), Reihenhäuser gaben um 1,9 % nach. Eigentumswohnungen in Nachkriegsbauten stabilisierten sich laut Grundstücksmarktbericht 2025 des Gutachterausschusses bei rund 4.350 €/m².</p>
<p>Das ist weit entfernt von den Premiumpreisen der DAHLER-Analyse — und genau da klafft die entscheidende Lücke: zwischen der sichtbaren Dynamik im Hochpreissegment und den tatsächlich abgeschlossenen Transaktionen im Gesamtmarkt.</p>
<h2>Was das für die Stadt bedeutet</h2>
<p>Die Bodenrichtwerte entlang der Königsallee und der Schadowstraße — zwischen 32.000 und 55.000 €/m² laut Grundstücksmarktbericht 2025 des Gutachterausschusses — setzen den Preisrahmen, der von der Innenstadt aus in begehrte Wohnquartiere ausstrahlt. Das Premium-Angebot verdichtet sich dort, wo es sich schon immer verdichtet hat.</p>
<p>Die Kehrseite zeigt das Datenblatt Wohnungsmarkt 2024 der Landeshauptstadt in nüchternen Zahlen: Die Zahl der registrierten wohnungssuchenden Haushalte hat sich seit 2020 fast verdoppelt — von 3.289 auf 5.842. Gleichzeitig ist der Bestand mietpreis- und belegungsgebundener Wohnungen von 15.617 auf 14.518 gesunken. Knapper Baugrund, steigende Sanierungskosten, gebremste Neubautätigkeit — und brachliegende Flächen wie das <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/glasmacherviertel-in-gerresheim-stadt-prueft-ankauf-nach-gruenem-ratsantrag-3230.html" target="_blank" class="link-external-blank">Glasmacherviertel in Gerresheim</a>, über das die Stadt seit 2005 verhandelt, ohne dass eine Wohnung gebaut wurde. Die Premiumstatistik ist dabei das sichtbarste Symptom — nicht die eigentliche Ursache.</p>
<p><strong>Zur Methodik:</strong> Die DAHLER-Analyse erfasst ausschließlich die teuersten 10 % der auf ImmoScout24 inserierten Angebote — keine beurkundeten Verkaufspreise. Transaktionsdaten: Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Landeshauptstadt Düsseldorf, Grundstücksmarktbericht 2025 (BORIS.NRW) sowie Datenblatt Wohnungsmarkt 2024 (duesseldorf.de/statistik).</p>
<p>Alle Angaben ohne Gewähr.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 15:04:26 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf blüht auf: Das „Blaue Band“ lässt den Rheinpark 2026 wieder in Millionen Krokussen erstrahlen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-blueht-auf-blaue-band-rheinpark-2026-3476.html</link>
                        <description>Seit Ende Februar zeigt sich das „Blaue Band“ im Rheinpark in voller Pracht. Mehr als sieben Millionen Krokusse tauchen die Parklandschaft in Golzheim in ein intensives Violett‑Blau. Die diesjährigen Nachpflanzungen sichern das beeindruckende Naturbild für die kommenden Frühjahre.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Der Frühling ist zurück in Düsseldorf – und mit ihm das berühmte „Blaue Band“, das den Rheinpark seit fast zwei Jahrzehnten in ein spektakuläres Blütenmeer verwandelt. Millionen Krokusse in Blau‑ und Lilatönen kündigen nicht nur das Ende des Winters an, sondern stehen zugleich für bürgerschaftliches Engagement, städtische Kooperation und ein starkes Naturbewusstsein.</p>
<p>Seit Ende Februar leuchtet der Rheinpark wieder in intensiven Blau‑ und Violetttönen – ein Anblick, der längst zum Frühlingssymbol der Landeshauptstadt geworden ist. Bereits 2008 setzte der Verein Pro Düsseldorf gemeinsam mit zahlreichen Ehrenamtlichen und dem Gartenamt fünf Millionen Krokuszwiebeln in die Erde. 2019 folgte eine weitere Million, und im Oktober 2025 kamen noch einmal 1,24 Millionen Zwiebeln hinzu, um entstandene Lücken zu schließen. Heute präsentiert sich ein geschlossenes, farbstarkes Blütenbild, das die Menschen in Golzheim und in der ganzen Stadt begeistert.</p></div><div><div><p>Umweltdezernent Jochen Kral betont die emotionale Bedeutung des Projekts: Das „Blaue Band“ verbinde nicht nur die Grünanlagen Düsseldorfs, sondern auch die Menschen selbst. Die Kombination verschiedener Krokusarten – vom Frühlings‑Krokus über den Elfen‑Krokus bis zum Botanischen Krokus „Blue Pearl“ – sorgt dafür, dass die Blütezeit möglichst lang anhält und ein lebendiger Farbteppich entsteht. Die Frühblüher sind zudem ein wichtiger ökologischer Beitrag, denn sie liefern Bienen und Hummeln bereits im Spätwinter eiweiß‑ und vitaminreichen Pollen</p>
<p>Auch Renate Böhm, Vorsitzende von Pro Düsseldorf, hebt hervor, dass das Engagement weit über die Optik hinausgeht: Die jüngste Nachpflanzung stärke die Wirkung des Blütenbandes nachhaltig und halte die Tradition lebendig. Für 2027 plant der Verein zudem einen Fotowettbewerb und sucht hierfür Sponsoren und neue Mitglieder. Unterstützt wird das Projekt bereits durch die Stadt sowie Institutionen wie die Messe Düsseldorf und die Stadtsparkasse Düsseldorf.</p>
<p>Die Ursprünge des „Blauen Bandes“ reichen bis zum Husumer Schlosspark zurück, wo Mönche vor rund 400 Jahren Krokusse pflanzten. Die Landschaftsarchitektin Annette Weber übertrug die Idee auf den Rheinpark – mit einer geschwungenen Form, die die Bewegung des Rheins und die Linienführung der Promenade aufgreift. So entstand ein identitätsstiftendes Naturmotiv, das Stadt und Landschaft verbindet.</p>
<p>Dass das „Blaue Band“ jedes Jahr neu erstrahlt, ist jedoch kein Selbstläufer. Kontinuierliche Pflege des Gartenamts sowie regelmäßige Nachpflanzungen sind notwendig, insbesondere in stark genutzten Bereichen. Doch die Mühe lohnt sich:</p><blockquote><p>„Nach den turbulenten Wochen blühen die Krokusse dieses Jahr umso üppiger, als wollten sie sagen: Düsseldorf hält zusammen“, fasst <strong>Jacques Tilly </strong>als Botschafter des Projekts zusammen.</p></blockquote></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 17:12:08 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Frauenmonat, ProWein City Vibes und Krokus-Blau im März 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-maerz-2026-frauenmonat-prowein-krokus-3475.html</link>
                        <description>Krokusse im Rheinpark, der 8. März als roter Faden, Beauty an der Messe, Wein ohne Messeticket und Ausstellungseröffnungen im Akkord: Der März hat mehr zu bieten als er verspricht. Hier kommen die kuratierten Termine – konkret, chronologisch, Düsseldorf-only.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/5/3/csm_Duesseldorf_Tipps.Termine-maerz-2026-wolfgang-hasselmann-unsplash_7e9729d808.jpg" length="693530" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">März in Düsseldorf beginnt nicht mit Paukenschlag, sondern mit Farbe. Im <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-blueht-auf-blaue-band-rheinpark-2026-3476.html" target="_blank" class="link-external-blank">Rheinpark liegt ein blau-violettes Band aus Krokussen</a> im Gras – und plötzlich fühlt sich sogar der Weg zur Bahn ein bisschen leichter an. Dazu liefert die Stadt gleich zwei starke Fäden für diesen Monat: Rund um den 8. März rücken Frauen in den Fokus – auf der Bühne, im Kinosaal, auf der Straße. Und wenn die ProWein offiziell als Fachmesse läuft, spielt Düsseldorf abends „mit": in Bars, Restaurants und Pop-up-Tastings, die kein Messeticket brauchen. Dazwischen: Galerieeröffnungen am Grabbeplatz, Vintage-Nächte am Blumengroßmarkt, Clubabende ohne Großevent-Stress. Wer im März aufmerksam durch die Stadt geht, hat mehr als genug.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p></div></div><div class="well"><h3>KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 04.03.:</strong> „Der Park ist erwacht" (Volksgarten) – geführter Frühling, kleiner Beitrag</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 06.–07.03.:</strong> The Art of Beauty &amp; Health (Messe Düsseldorf) – Beauty als Festival, Publikum zuerst</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr, 06.03.:</strong> Opening „WERKZEUG" – Nadine Lohof (Ruttkowski;68) – Galerieabend, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 07.03.:</strong> Moonlight Market (Blumengroßmarkt) – Vintage, DJs, Streetfood ab 17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> „Euer Sonntag" im Theatermuseum – starke Frauen, Führungen, Kreativlabor, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> „Will alles oder nichts" (Schauspielhaus) – offizieller 8.-März-Anker, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> Siri Hustvedt – Dance Around the Self (Bambi) – Vorpremiere zum Frauentag, OmU</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mo, 09.03.:</strong> „Vorsicht, Abzocke!" – Vortrag Verbraucherzentrale (Zentralbibliothek) – kostenlos, kein Stress</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do–Di, 12.–17.03.:</strong> ProWein City Vibes – Wein &amp; Genuss ohne Messeticket</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do, 12.03.:</strong> Vernissage „Die Szene" (Bilker Bunker) – Düsseldorfer Ateliers als Porträt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do–Sa, 12.–14.03.:</strong> Kiehl's Pop-Up Kiosk (Schadowplatz) – Skincare, Beratung, freier Eintritt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Di, 10.03. / Sa, 14.03.:</strong> OrgelPassion – Werkstatt &amp; Premiere (Opernhaus) – Ballett trifft Orgelklang</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 13.–14.03.:</strong> WAIT TO BE SEATED (FFT) – feministisch, international, mit Gespräch</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 15.03.:</strong> Mayo Velvo – Chansons über die Liebe (Zentralbibliothek) – Sonntagsnachmittag, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 18.03.:</strong> Lucy Kitchen live (zakk) – Indie-Pop, nah dran, unkompliziert</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 21.03.:</strong> Philara: Jubiläumseröffnung (Flingern) – 10 Jahre Philara, zwei Ausstellungen</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 25.03.:</strong> Endometriose-Infoabend (AOK) – klar, offen, kostenlos</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 27.–28.03.:</strong> „Zeit für Geschichten" (Stadtbücherei Eller) – Vorlesen &amp; Basteln, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa/So, 28.–29.03.:</strong> VeggieWorld (Areal Böhler) – Wochenend-Anker, viel Food</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 28.03.:</strong> GiGi Girls &amp; iTALo Disco (Schleuse Zwei) – La Dolce Vita, 5 €, nur Abendkasse</li> </ul><p><em>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Details können sich ändern – bitte vor dem Besuch direkt beim Veranstalter checken.</em></p></div><div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">STADTMOMENT &amp; NATUR: Das Blaue Band im Rheinpark</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein Termin ohne Uhrzeit – und genau deshalb so gut. Wenn die Krokusse im Rheinpark blühen, ist Düsseldorf weichgezeichnet. Wer Fotos will: spätes Nachmittagslicht. Wer Ruhe sucht: Vormittag unter der Woche.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer den Frühling nicht nur sehen, sondern verstehen will: Am <strong>Mi, 04.03.2026, 14:00 Uhr</strong> startet im <strong>Volksgarten</strong> die Führung „Der Park ist erwacht" – kleiner Beitrag, kleine Gruppe, großer Effekt.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info Blaues Band:</strong>&#160;&#160;<a href="https://www.pro-duesseldorf.de/blaues-band/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">pro-duesseldorf.de</a></li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info Führung:&#160;</strong><a href="https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/freizeit/fuehrungen1" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer"> „Unterwegs im Grünen Führungen März"</a></li> </ul><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em><strong>Frühling auf dem Teller: Bärlauch</strong></em> Wer nach dem Spaziergang direkt in den Küchenmodus schaltet: März ist Bärlauch-Zeit – und Düsseldorfs Parks und Wegränder sind voll davon. Wo man ihn findet und wie man ihn erkennt, erklärt unser Tellerrand-Text.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>NDOZ-Artikel:</strong>&#160;&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/der-fruehling-ist-da-und-mit-ihm-der-baerlauch-3212.html" target="_blank" class="link-external-blank">Der Frühling ist da – und mit ihm der Bärlauch</a></li> </ul></div></div><div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><hr></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3474</guid>
                        <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 18:16:43 +0100</pubDate>
                        <title>Freiheit für den Iran. Demonstration in Düsseldorf, Flaggenmeer am Schlossturm: Rund 5.000 Menschen geben ihrer Hoffnung Ausdruck.</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/politik/iran-demo-duesseldorf-5000-schlossturm-freiheit-fuer-den-iran-3474.html</link>
                        <description>Flaggenmeer, Sprechchöre, Hoffnung: Unter dem Motto „Freiheit für den Iran“ zogen am Sonntag rund 5.000 Menschen durch Düsseldorfs Innenstadt bis zum Burgplatz. Viele reagierten erleichtert auf die Nachricht vom Tod des iranischen Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Laut Polizei blieb die Demonstration friedlich – bis zum Sonnenuntergang wurde am Schlossturm getanzt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fahnen in Grün-Weiß-Rot, ein Meer aus Stimmen – und über dem Burgplatz ein Himmel, der nach Frühling und Aufbruch aussieht. Am Sonntagnachmittag wurde die Düsseldorfer Innenstadt erneut zum Treffpunkt für Exil-Iraner:innen und Unterstützer:innen: Unter dem Motto <strong>„Freiheit für den Iran“</strong> zogen nach Polizeiangaben rund 5.000 Menschen durch die City.</p>
<p>Viele in der Menge reagierten sichtbar emotional auf die Nachricht, die seit dem frühen Morgen die internationale Politik bestimmt: Iranische Staatsmedien bestätigten den Tod des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei – angeblich nach Raketenangriffen der USA und Israels.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3473</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 13:10:35 +0100</pubDate>
                        <title>The Art of Beauty &amp; Health 2026: Düsseldorf testet die Trends von morgen – Skin-Science, Selfcare, Longevity</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/the-art-of-beauty-health-duesseldorf-2026-3473.html</link>
                        <description>Beauty wird wissenschaftlicher, persönlicher – und jetzt auch erlebbarer. The Art of Beauty &amp; Health bringt Talks, Masterclasses, Workshops und Beauty-Tech nach Düsseldorf – mit prominenten Namen und viel Expertise. Was man dort konkret macht und welche Highlights 2026 neu sind.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren hat sich die Art, wie wir über Schönheit sprechen, grundlegend verändert. Wirkstoffe tragen molekulare Namen, Speaker sind Ärztinnen und Ärzte, und Festivals ähneln immer mehr gut gekleideten Fortbildungsveranstaltungen. Genau in diese Lücke stößt <strong>The Art of Beauty &amp; Health</strong>, das am 6. und 7. März 2026 mit seiner zweiten Ausgabe ins Glasfoyer der Messe Düsseldorf zurückkehrt. Beim Debüt 2025 kamen laut Veranstalter über 3.000 Besucher:innen.&#160;Die Zahlen geben ihm recht: Laut<a href="https://www.ikw.org/presse/schoenheits-und-haushaltspflege-wachstum-gegen-den-trend" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer"> IKW</a> – Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel – legte der deutsche Inlandsmarkt für Schönheitspflege im ersten Halbjahr 2025 um 6,9 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro zu. Die Verbraucher:innen kaufen nicht weniger – sie wollen zunehmend verstehen, was sie kaufen. Düsseldorf bietet in diesem Kontext einen klaren Vorteil im Frühjahrskalender: The Art of Beauty &amp; Health als Publikumsfestival am 6. und 7. März — und zwei Wochen später die BEAUTY Düsseldorf als internationale Fachmesse für Profis. Zwei Formate, zwei Publika, ein Standort — innerhalb weniger Wochen. Ob das Festival-Format auch in größerem Maßstab trägt — und ob Düsseldorf sich als feste Größe in diesem neuen Eventformat etablieren kann — wird sich zeigen.</p>
<h3 data-end="1682" data-section-id="qrytlm" data-start="1650">Wofür ist dieses Festival da?</h3>
<p>The Art of Beauty &amp; Health ist bewusst als Publikumsfestival gedacht – nicht als Produktshow. <strong>Festival-Director Hannes Niemann</strong> beschreibt den Ansatz als „kein klassisches Messeformat" und „kein reiner Produktmarktplatz", sondern als Festival für Skincare, Selfcare, Wellness und Longevity. Dass die Idee ankommt, belegt das Debüt 2025:&#160;eine außergewöhnlich hohe Verweildauer und ein durchweg positives Echo.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3472</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 15:06:08 +0100</pubDate>
                        <title>Die Narren sind die anderen – ein wundervoller „Tyll“ mit sieben jungen Schauspielstudierenden</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/die-narren-sind-die-anderen-ein-wundervoller-tyll-mit-sieben-jungen-schauspielstudierenden-3472.html</link>
                        <description>Nein, dieser Narr ist nicht der Narr. Dieser Tyll lebt nur in einer Zeit, in der die Narren um ihn herum die Welt verwüsten. Und die Parallelen zu Narren und Weltpolitik sind gerade in Düsseldorf ganz nah, siehe Putins Reaktion auf Jacques Tillys satirische Karnevalswagen. Sieben Studierende der Schauspielkunst haben mit Regisseur André Kaczmarczyk den Roman „Tyll“ von Daniel Kehlmann zu einem eindringlichen Zeugnis für den Narren, den Gaukler, und am Beispiel des 30-Jährigen Krieges gegen den Irrsinn des Krieges überhaupt gemacht.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anastasia Schöpa kommt in der gymnastischen Figur der Brücke gebogen auf allen Vieren rückwärtig auf die Bühne und rezitiert dazu einen Text. Bitte nicht nachmachen. Andere spielen Geige, Gitarre, Trommel, E-Bass, Melodica …. Matts Johan Leenders hat mit den Studies wundervoll passende Gaukler-Musik einstudiert, die an Klezmer oder Balkon-Beat erinnert, auch an evangelisch-lutherische Choräle. Die sieben Darsteller*innen zeigen, welch Können oft die Studierenden des Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig hier bei den letzten Semestern ihres Studiums auf die Bühne bringen können.</p>
<p>Sie spielen ihre Fassung des Romans von Daniel Kehlmann. Der gefeierte Autor hat seinen Tyll / Till Uhlenspiegel in die Zeit des 30-jährigen Kriegs von 1618 bis zum Westfälischen Frieden 1648 versetzt. Der bekannte Till Eulenspiegel spielt eher um 1510 herum.</p>
<h3>Tyll und Elisabeth</h3>
<p>Dieser Tyll auf der Bühne (Maurice Schnieper) ist der Narr des Königs von Böhmen, der ja den 30-jährigen Krieg ausgelöst haben soll. Tyll bleibt als Hofnarr beim König (Alisa Lien Hrudnik), der stirbt und seine Frau zurücklässt (Flavia Berner). Die ist übrigens eine sehr interessante Figur: Elisabeth, Königin von Böhmen, stammte aus dem Hause Stuart, und sie hatte 13 Kinder. Von ihr führt eine Linie bis zu Marie-Antoinette und sie ist, so Wikipedia, „Stammmutter aller englischer Könige“.</p>
<p>Die Inszenierung arbeitet mit Rückblenden, zeigt, wie Tyll aufwächst und wie sein Vater von einem Priester hingerichtet wird. Tyll flieht mit Nele (Ludowika Held) und schließt sich Gauklern an.</p>
<h3>Die eigentlichen Narren</h3>
<p>Der bekannteste Hofnarr trifft auf die eigentlichen Narren der Geschichte, die Herrscher der Zeit. Gustav Adolf etwa, der Schwede, der ebenso wie andere Herrscher über die Köpfe von Millionen von Toten hinweg Politik betreibt.</p>
<p>Tyll erfährt mit Soldaten zusammen die Schrecken des Kriegs – es knallt wirklich gar „schröcklich“ von der Bühne herab. Als der Graf Wolkenstein schließlich der inzwischen berühmte Narr in der Festung Andechs trifft, ist der ein vom Krieg gezeichneter Mann.</p>
<p>Die Gaukler und die Herrscher spielen in wirklich schönen Kostümen auf. Das Bühnenbild von Ansgar Prüwer tut ein Übriges, das Thema zu illustrieren, lässt die musizierenden Gaukler als Silhouetten mit ihrem Wagen einher ziehen.</p>
<h3>Fünf Jahre verhandelt</h3>
<p>Als die Königin von Böhmen schließlich versucht, beim Kongress für den Westfälischen Frieden in Osnabrück Gehör zu finden und ihre Pfalz zurück zu bekommen, wird die Arroganz der Macht deutlich und die Absurdität, die Narretei der damaligen Politik: Verhandelt wurde schon seit fünf Jahren.</p>
<p>Tyll ist schließlich auf Königin Elisabeth getroffen und gibt ihr zum Schluss den zeitlosen Narrenspruch voller Weisheit mit zur Frage, was tun? „Nicht sterben“.</p>
<p>Großer Jubel und Standing Ovation für die wirklich ausgezeichneten sieben Studierenden der Schauspielkunst und die gelungene Inszenierung.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Kartenbestellung: </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/tyll/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/tyll/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Tyll Ulenspiegel Maurice Schnieper</p>
<p>Nele / Korff, ein Mineur / Flüchtling bei Andechs / Alvise Contarini, Botschafter Venedigs: Ludowika Held</p>
<p>Elisabeth Stuart, exilierte Königin von Böhmen / Tylls Mutter / Schwedischer Wachsoldat / Musikerin in Ulenspiegels Zirkus / Doder, im Gefolge Wolkensteins: Flavia Berner</p>
<p>Friedrich V., exilierter König von Böhmen / Alte Else in Ulenspiegels Zirkus / Frau auf der Flucht / Johann von Lamberg, Botschafter des Kaisers: Alisa Lien Hrudnik</p>
<p>Gustav II. Adolf, König von Schweden / Zofe der Elisabeth Stuart / Knecht bei Tylls Eltern / Adam Olearius, Begleiter Kirchers / Purner, im Gefolge Wolkensteins / Axel Oxenstierna, erster Botschafter Schwedens: Vincent Wiemer</p>
<p>Athanasius Kircher, ein Jesuit / Soldat bei Friedrich V. / Pirmin, ein Gaukler / Eisenkurt, ein Mineur / Pater Friesenegger / Adler Salvius, zweiter Botschafter Schwedens: Jonas Hanke</p>
<p>Graf Wolkenstein, kaiserlicher Gesandter / Koch bei Friedrich V. / Matthias, ein Mineur / Akrobatin in Ulenspiegels Zirkus: Anastasia Schöpa</p>
<p>Regie André Kaczmarczyk</p>
<p>Bühne Ansgar Prüwer</p>
<p>Kostüm Martina Lebert</p>
<p>Musik Matts Johan Leenders</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie Stijn Reinhold</p>
<p>Dauer&#160;2 Stunden 30 Minuten — eine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 14:47:55 +0100</pubDate>
                        <title>Leid und Elend von Krieg und Frieden von 1805 bis 2026 – begeisternde Premiere</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/leid-und-elend-von-krieg-und-frieden-von-1805-bis-2026-begeisternde-premiere-3471.html</link>
                        <description>Ein russisches Werk über Krieg und Frieden ist heutzutage wohl per se aktuell. Tolstoi schrieb den Roman der Weltliteratur über mehrere russische Adelsfamilien während der Napoleonischen Kriege 1805 bis 1812 in den Jahren 1868/1869 . Eine Inhaltsangabe macht schon klar: Zuschauende sollten das Programmheft erwerben und vor der Aufführung reinschauen. Denn die fünf Stunden Inszenierung sind ein außergewöhnlich gelungenes Theatererlebnis mit überwältigend guten Schauspieler*innen. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es sind 13 Darsteller*innen, die in 35 Rollen schlüpfen, und auch (teils auf der Bühne) die Kunst der Kostümwechsel zeigen, die ja blitzschnell ausgetauscht werden müssen. Rund 180 Kostüme haben die Schneiderinnen von Kostümbildnerin Susanne Uhl angefertigt. Das alles läuft auf einer langgestreckten Laufsteg-Bühne ab, das Publikum sitzt auf beiden Seiten. Es ist eigentlich die Probebühne im Central, nahe Hauptbahnhof, inmitten des härter werdenden Kiez rundherum.</p>
<p>&#160;Die Aufführung beginnt bereits um 17 Uhr und dauert gut fünf Stunden, aber die Schauspielkunst und zwei Pausen machen diese Länge durchaus annehmbar. In der ersten Pause gibt es auf der „Brücke“ des Central einen Snack (Chili con Carne) und ein Getränk (im Ticketpreis enthalten), in der zweiten Pause kann jeder noch einen Drink kaufen.</p>
<p>Der bekannte und preisgekrönte Autor Armin Petras, der 2027 Intendant am Theater Bremen wird, hat im Auftrag des Schauspielhauses – und damit zum Abschied für Intendant Schulz – das 1000-Seiten-Werk Tolstois in eine dreiteilige Bühnenfassung umgeschrieben.</p>
<h3>Die Napoleonischen Kriege</h3>
<p>Zeitlich geht es in mehreren Bildern um die Napoleonischen Kriege. So etwa 1805, als Napoleon – übrigens mehrfach hinreißend dargestellt von Claudia Hübbecker – die Österreicher besiegte. Das zeigt etwa der Auftritt von Mila Moinzadeh, der den österreichischen Schmäh im bestens Wienerisch wunderbar rüberbringt. Es führt zur berühmten Schlacht bei Austerlitz, und dann geht es zum Frieden von Tilsit 1807. Die Schauplätze der Szenen sind in einem Tableau über den Zuschauerrängen in Leuchtschrift sichtbar.</p>
<p>Es geht über die Pausen hinweg bis 1812, als Napoleon bei Borodino scheitert mit seinem Plan, Moskau zu erobern. Beim Rückzug wird die französische Armee durch Kälte, Hunger und Partisanen-Angriffe aufgerieben.</p>
<h3>Krieg und Fernsehnachrichten</h3>
<p>Das alles zeigt Tolstoi und auch die Inszenierung&#160; (Regie Tilmann Köhler) als sinnloses, brutales Töten mit Zigtausenden von Opfern auf beiden Seiten, und es wird deutlich an den Schicksalen der russischen adligen Familien. Deren Realitätsferne und Fanatismus (überragend dabei Thomas Wittmann) wird gnadenlos vorgeführt. Einzig Pierre&#160; (Matthias Reichwald) bleibt dem Kriegs- und Nationalwahn erstmal fern, lernt aber später die grausame Wirklichkeit der Front kennen.</p>
<p>Alles erinnert heutige Zuschauer an die grausigen Fernsehbilder aus dem Krieg von Putins Russland gegen die Ukraine, mit den zerstörten Häusern und dem Leid der Familien jetzt im vierten Jahr, der Jahrestag des Überfalls ist der 24. Februar. &#160;</p>
<h3>Die Frauen</h3>
<p>Da helfen auch die Szenen mit den Frauen der Familien nicht, die sich verlieben und die trauern müssen. Blanka Winkler als Natalija (Natascha) Rostowa etwa hüpft und tanzt und lacht und läuft hin und her, dass man am liebsten mitmachen möchte – diese Szene mit ihr und Sophie Stockinger ist eigentlich einen dicken Szenenapplaus wert, der kommt vom Publikum leider nicht. Eine feine Rolle hat auch Yohanna Schwertfeger als Hélène Kuragin, Tochter des Fürsten Kuragin, die auch die intrigante Seite und die Zwänge zum Überleben zeigt.</p>
<p>Die Unsinnigkeit von Kriegen, die Absurdität von Macht und Gefolgschaft bis in die Schlacht wird von Jonas Friedrich Leonhardi als Andrej Bolkonsky ebenso toll dargestellt wie etwa von Florian Lange als General Kutusow.</p>
<p>Und während der Schlachtenlärm gnadenlos über das Publikum hinwegdonnert, wird die Brutalität von Krieg sogar in diesem Saal deutlich.</p>
<h3>Unvergessliches Theatererlebnis</h3>
<p>Auch wenn es zunächst heftig anmutet, fünf Stunden Aufführung plus Pausen im Central zuzuschauen – es ist ein unvergessliches Theatererlebnis. Das sich vor allem lohnt, wenn man sich etwa fit macht mit den Hintergründen aus dem Programmheft.</p>
<p>Am Schluss stehen die meisten Zuschauer*innen spontan auf: Standing Ovations für diese grandiose Leistung der Schauspieler*innen und diese Inszenierung.</p>
<p>Weitere Termine und Kartenbestellung unter</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/krieg-und-frieden/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/krieg-und-frieden/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Anna Scherer, adlige Gesellschafterin: Sonja Beißwenger</p>
<p>Dolochow, Offizier und Zechbruder Anatol Kuragins / Denissow, Offizier und Freund Nikolai Rostows: Glenn Goltz</p>
<p>Napoleon: Claudia Hübbecker</p>
<p>Diplomat / Arzt: Mila Moinzadeh</p>
<p>Fürst Bolkonsky Thomas Wittmann</p>
<p>Andrej Bolkonsky, Sohn des Fürsten Jonas Friedrich Leon­hardi</p>
<p>Marja Bolkonskaya, Tochter des Fürsten Judith Bohle</p>
<p>Lisa Bolkonskaya, verheiratet mit Andrej Bolkonsky Sophie Stockinger</p>
<p>Graf Besuchow Thomas Wittmann</p>
<p>Pierre Besuchow, unehelicher Sohn des Grafen Matthias Reichwald</p>
<p>Prinzessin Emily Besuchowa, Nichte des Grafen Judith Bohle</p>
<p>Fürstin Anna Michailowna, verarmte Verwandte der Besuchows Claudia Hübbecker</p>
<p>Boris, Sohn der Fürstin Anna Michailowna und Patenkind des Grafen Besuchow Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Graf Rostow Thomas Wittmann</p>
<p>Gräfin Rostowa Claudia Hübbecker</p>
<p>Natalija (Natascha) Rostowa, Tochter der Rostows Blanka Winkler</p>
<p>Nikolai Rostow, der ältere Sohn der Rostows Michael Fünfschilling</p>
<p>Sonja Rostowa, Nichte der Gräfin und Ziehtochter der Rostows Sophie Stockinger</p>
<p>Petja Rostow, der jüngere Sohn der Rostows Luke Dopheide / Moritz Ristow / Max Wrieden</p>
<p>Onkel Semjon, Verwandter des Grafen Rostow Mila Moinzadeh</p>
<p>Fürst Wassili Kuragin Glenn Goltz</p>
<p>Hélène Kuragin, Tochter des Fürsten Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Anatol Kuragin, Sohn des Fürsten Florian Lange</p>
<p>Zar Alexander I. Sonja Beißwenger</p>
<p>Josif, ein Freimaurer Claudia Hübbecker</p>
<p>General Bagration Sophie Stockinger</p>
<p>Gräfin Bagration Blanka Winkler</p>
<p>General Benningsen Sonja Beißwenger</p>
<p>General Barkley Glenn Goltz</p>
<p>Alter Soldat Thomas Wittmann</p>
<p>Wilson Sophie Stockinger</p>
<p>Beamter Michael Fünfschilling</p>
<p>Dorfältester Glenn Goltz</p>
<p>Priester Thomas Wittmann</p>
<p>Verwalter Mila Moinzadeh</p>
<p>Französischer Beamter Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Kutscher Michael Fünfschilling</p>
<p>Tod Sonja Beißwenger</p>
<p>Chor der Offiziere / Diener / Bauern Ensemble</p>
<p>E-Gitarre, Percussion, Flöte, russisches Horn und elektronische Musik Matthias Krieg</p>
<p>&#160;</p>
<p>Regie Tilmann Köhler</p>
<p>Bühne Karoly Risz</p>
<p>Kostüm Susanne Uhl</p>
<p>Musikalische Leitung und Komposition Matthias Krieg</p>
<p>Choreografie Gal Fefferman</p>
<p>Kampfchoreografie Atef Vogel</p>
<p>Licht Christian Schmidt</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>
<p>&#160;</p>
<p>Dauer</p>
<p>5 Stunden 30 Minuten — zwei Pausen (Der Ticketpreis für »Krieg und Frieden« beinhaltet die Pausenverpflegung und ein Getränk)</p>
<p>Unterstützung</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Jürgen Trautvetter und Dr. Hermann Brückner-Stiftung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3470</guid>
                        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 09:53:26 +0100</pubDate>
                        <title>Wasserstoff für Düsseldorf: Zwei-Megawatt-Elektrolyseur am Höherweg in Flingern eingetroffen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/stadtnachrichten/stadtwerke-duesseldorf-elektrolyseur-wasserstoff-hoherweg-flingern-3470.html</link>
                        <description>Am Höherweg in Düsseldorf-Flingern ist ein Zwei-Megawatt-Elektrolyseur der Firma FEST angekommen. Die Anlage soll ab Mitte 2026 klimafreundlichen Wasserstoff lokal erzeugen – direkt für die öffentliche H2-Tankstelle vor Ort und perspektivisch auch für weitere Brennstoffzellenbusse der Rheinbahn.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1192" data-start="1098">Eingetroffen: Elektrolyseur für erste lokale Wasserstoffproduktion am Höherweg in Flingern</h3>
<p>Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Mobilität in Düsseldorf ist erreicht: Am Standort Höherweg der Stadtwerke Düsseldorf wurde der Zwei-Megawatt-Elektrolyseur der Firma FEST angeliefert. Die Anlage – untergebracht in zwei schweren Seecontainern – bildet künftig das Herzstück der lokalen Wasserstoffproduktion des Energieversorgers.</p>
<h3 data-end="1646" data-start="1588">Ein Gemeinschaftsprojekt für die Mobilität der Zukunft</h3>
<p>Die Stadtwerke Düsseldorf bauen mit dem Elektrolyseur ein System auf, das beispielhaft zeigt, wie nachhaltige Stadtversorgung funktionieren kann:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2057" data-start="1648">Lokale Erzeugung von klimafreundlichem Wasserstoff auf Basis des biogenen Stromanteils aus unserer Müllverbrennungsanlage,</li> 	<li data-end="2057" data-start="1648">direkte Versorgung der öffentlichen Wasserstofftankstelle am Standort,</li> 	<li data-end="2057" data-start="1648">Unterstützung klimaneutraler ÖPNV-Lösungen durch die Rheinbahn.</li> </ul><p>Mit der Anlieferung des Elektrolyseurs machen die Stadtwerke einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer integrierten, lokalen Wasserstoffinfrastruktur. Das Projekt zeigt, wie wir in Düsseldorf Mobilität, Energie und Klimaschutz intelligent zusammenführen.</p>
<h3 data-end="2369" data-start="2324">Lokale Wasserstoffproduktion startet 2026</h3>
<p>In den kommenden Monaten finden die Installation des Elektrolyseurs sowie weitere Arbeiten an der Anlage statt. Voraussichtlich gegen Mitte dieses Jahres kann mit der ersten Wasserstoffproduktion in Düsseldorf begonnen werden: sauber, lokal und nachhaltig. Der hier erzeugte Wasserstoff wird direkt an die öffentliche Wasserstoff-Tankstelle am Höherweg geliefert. Diese von H2 MOBILITY betriebene Tankstelle wurde im vergangenen Jahr eröffnet und seitdem per Trailer mit Wasserstoff versorgt. Die Rheinbahn betankt dort bereits ihre ersten Brennstoffzellenbusse – weitere Fahrzeuge werden folgen.</p>
<p>Das Besondere am Düsseldorfer Projekt: Der eingesetzte Strom stammt aus dem biogenen Anteil der Müllverbrennung – ein regionaler Kreislauf, der CO₂ einspart und lokale Ressourcen intelligent nutzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3469</guid>
                        <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 13:07:03 +0100</pubDate>
                        <title>Kapitalmarkt-Dialog – das neue Format der NDOZ und der Bethmann Bank</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/kapitalmarkt-dialog-bethmann-bank-februar-2026-3469.html</link>
                        <description>Kapitalmarkt-Dialog Februar 2026: Bethmann Bank ordnet den Jahresstart ein, Interview mit Patric Wilhelm und Ausblick fürs Depot.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>2025 war ein herausragendes Jahr für Anlegerinnen und Anleger. Der Deutsche Aktienindex (DAX) markierte Höchststände. Aber was passiert im Jahr 2026 an den Finanzmärkten? Zeigt die Kurve an den Börsen weiter nach oben? Oder läuten jüngste Turbulenzen – wie zuletzt bei Gold und Silber – eine Trendumkehr ein? Angesichts von Krisen, Umbrüchen und Handelskonflikten in der Welt sind viele Menschen unsicher, ob und wie sie ihr Kapital in Aktien, Fonds oder Edelmetalle anlegen sollen.</p><div class="well"><h3>Das neue Format gibt künftig wertvolle Orientierung: der „Kapitalmarkt-Dialog“ von NDOZ und Bethmann Bank.</h3></div><p>Im „Kapitalmarkt-Dialog“ nehmen wir einmal im Monat gemeinsam mit der Bethmann Bank die Lage auf den internationalen Kapitalmärkten in den Fokus. Wir analysieren die aktuelle Situation und blicken voraus auf die weitere Entwicklung. Dafür steht das Team der Bethmann Bank in Düsseldorf mit seiner Expertise bereit. Zudem geben kurze Interviews und Kernbotschaften aus den Banken- und Börsenplätzen in Düsseldorf und Frankfurt Raum für persönliche Bewertungen und individuelle Einschätzungen.</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Den Auftakt für den „Kapitalmarkt-Dialog“ macht Patric Wilhelm, Geschäftsbereichsleiter der Bethmann Bank. Hier seine Zusammenfassung:</h3>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3468</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 14:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Rosenmontag Düsseldorf 2026: Das sind Jacques Tillys Mottowagen – in Bildern</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/mottowagen-jacques-tilly-rosenmontag-duesseldorf-2026-3468.html</link>
                        <description>Putin, Ukraine, AfD, Trump, Iran, Afghanistan – und Düsseldorf-Themen wie Mieten und Senf: Jacques Tillys Mottowagen prägen den Rosenmontag 2026. NDOZ zeigt die Motive als echte Wagenfotos, ergänzt durch offizielle Entwürfe.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf am Rosenmontag: Du stehst am Rand, irgendwo fliegen Kamelle – und dann kommt ein Wagen um die Ecke, der mehr sagt als zehn Schlagzeilen. <strong data-end="2460" data-start="2431">Jacques Tillys Mottowagen</strong> sind auch 2026 genau diese Bilder. Hier sind die Motive, die wir heute im Zug gesehen haben.</p>
<p>Bei durchwachsenem Wetter setzte sich der Rosenmontagszug 2026 in Bewegung – die Session steht unter dem Motto <strong data-end="1134" data-start="1096">„Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“</strong>. Zuvor begrüßte Oberbürgermeister <strong data-end="1191" data-start="1169">Dr. Stephan Keller</strong> im Rathaus das Prinzenpaar <strong data-end="1238" data-start="1219">Prinz Marcus I.</strong> und <strong data-end="1261" data-start="1243">Venetia Nicole</strong>. Der Zug startete gegen <strong data-end="1299" data-start="1286">12.24 Uhr</strong> an der Corneliustraße/Ecke Herzogstraße; gegen <strong data-end="1360" data-start="1347">13.30 Uhr</strong> fuhr der erste Wagen am Marktplatz vor die Zuschauertribüne. Offiziell waren rund <strong data-end="1460" data-start="1443">11.000 Jecken</strong> Teil des Zugs – mit <strong data-end="1494" data-start="1481">124 Wagen</strong> und <strong data-end="1517" data-start="1499">116 Fußgruppen</strong>, begleitet von <strong data-end="1553" data-start="1533">21 Musikkapellen</strong> und <strong data-end="1578" data-start="1558">sechs Musikwagen</strong>.&#160;Und mittendrin: die Mottowagen, über die heute alle reden.</p>
<h3 data-end="1633" data-start="1586">Unsere Fotos aus dem Zoch (Rosenmontag 2026)</h3>
<p><em data-end="1693" data-start="1635">(Fotos: Jo Achim Geschke, NDOZ – Düsseldorf, 16.02.2026)</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 12:03:00 +0100</pubDate>
                        <title>Buchtipp: „The Secrets of German Family Businesses“ – ein Hochglanz-Blick auf Deutschlands Wirtschaftsmodell</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/buchtipp-secrets-german-family-businesses-familienunternehmen-3467.html</link>
                        <description>Ein dicker Wälzer mit Enzyklopädie-Vibes – und nach wenigen Seiten ist klar: Das hier ist kein Familienroman. „The Secrets of German Family Businesses“ (Prestel, auf Englisch) wirkt stellenweise wie ein Geschäftsbericht in schön – und genau das macht ihn interessant. In Essays und 50 Porträts erklärt der Band Familienunternehmen als deutsches Stabilitätsmodell – inklusive Standortthemen wie Nachfolge und Bürokratie.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Instinktiv erwartet man trotzdem die große Erzählung mit den „üblichen“ Namen. Doch schon beim Aufschlagen kippt die Erwartung: Statt Marken-Storytelling bekommt man ein Werk, das deutsche Familienunternehmen in <strong data-end="1041" data-start="992">Argumente, Kennzahlen und Best-Practice-Logik</strong> übersetzt – so, als würde es Deutschland für ein internationales Publikum wirtschaftlich und politisch vermessen.</p>
<h3>Deutsche Familienunternehmen als Stabilitätsfaktor</h3>
<p>Die Herausgeber <strong data-end="490" data-start="474">Uwe Rittmann</strong> und <strong data-end="513" data-start="495">Tobias Rappers</strong> verkaufen das Buch nicht als Nostalgie, sondern als Erklärung: Familienunternehmen gelten hier als wirtschaftlicher Stabilitätsanker – mit langfristigem Denken, Verantwortung und Innovationskraft, gerade in Zeiten von Krisen und Umbrüchen. Der Band arbeitet dafür mit einem klaren Baukasten: <strong data-end="839" data-start="806">kurze Essays von Expert:innen</strong> (Transformation, Verantwortung, Wachstum, Kultur, Bürokratie) und danach <strong data-end="940" data-start="913">50 Unternehmensporträts</strong>, sortiert in Kategorien wie <strong data-end="995" data-start="969">„World Market Leaders“</strong>, <strong data-end="1019" data-start="997">„Hidden Champions“</strong> und <strong data-end="1042" data-start="1024">„Rising Stars“</strong>.</p>
<h4>Auffällig ist der Blick aufs System: Erfolg erscheint <strong data-end="2485" data-start="2457">nicht als Einzelleistung</strong>, sondern als Ökosystem aus Netzwerken, Kooperationen und Anpassungsfähigkeit.</h4>
<p>Politisch wird der Band dort, wo er Familienunternehmen als Standort-Test liest – und damit als Frage nach Handlungsfähigkeit des Staates: weniger Bürokratie, vollzugstauglichere Gesetze, schnellere Verfahren (<strong>Lutz Goebel</strong>, NKR). <strong>Manfred Wittenstein</strong> bindet das an die Idee der Sozialen Marktwirtschaft – als Balance aus Freiheit, Verantwortung und Sicherheit. Und<strong> Nico Schönefeldt</strong> (DIHK) setzt die Klammer bei Fachkräften und Qualifizierung.</p><div class="well"><p>Wir wählen fünf Porträts, die exemplarisch zeigen, wie der Band Strategie, Zahlen und Standortfragen zusammenführt.</p></div><h3>Düsseldorf im Buch: Henkel als naheliegender Anker</h3>
<p>Für Leser:innen in Düsseldorf ist der Einstieg klar: <strong data-end="2577" data-start="2567">Henkel</strong> steht im Band in der Kategorie „World Market Leaders“ – gerahmt als „pioneering spirit“ hinter 150 Jahren Familientradition. Gleichzeitig bleibt der Ton konsequent wirtschaftlich: Henkel wird als globaler Player beschrieben – der Band nennt rund 47.000 Mitarbeitenden, mehr als 160 Produktionsstandorten und über 10.000 Patenten weltweit. Und doch setzt das Porträt immer wieder einen lokalen Fixpunkt: Das „Herz“ schlage in Düsseldorf, wo sowohl Headquarter als auch die zweitgrößte Produktionsstätte sitzen.</p>
<p><strong>Charakteristisch für den Band: </strong>Henkel wird als Stabilitäts-Formel erzählt – langfristige Kontrolle, klare Governance und ein Standort, der trotz Globalität sichtbar bleibt.</p>
<h3>Düsseldorf – aber „unsichtbar global“: Heitkamp &amp; Thumann</h3>
<p>Noch spannender (weil überraschender) ist ein Porträt, das viele nicht kennen:<strong> Heitkamp &amp; Thumann</strong>, gegründet 1978 und in Düsseldorf ansässig, wird im Buch als globaler B2B-Player beschrieben – mit Präzisionskomponenten für Asthma-Inhalatoren sowie für Lithium- und Alkaline-Batterien. Laut Unternehmensprofil kommt die Gruppe auf 92 Prozent Export und rund 1.900 Mitarbeitende; der Band nennt für 2024 einen Umsatz von 550 Mio. Euro.&#160;Und: Ein aktueller Schwerpunkt ist die Internationalisierung – mehr als 100 Millionen Euro fließen in eine neue Produktionsstätte in den USA.</p>
<p><strong>Lesart des Buches:</strong> Als eine der größten Stärken wird die bewusste Diversifizierung beschrieben – um die Abhängigkeit von einzelnen Märkten oder Konjunkturzyklen zu verringern.</p>
<h3>Hidden Champions: WITTENSTEIN und der lange Atem</h3>
<p>Als Beispiel für einen „Hidden Champion“ funktioniert <strong data-end="2247" data-start="2232">WITTENSTEIN</strong> besonders gut, weil das Porträt Wandel nicht als Ausnahme, sondern als Prinzip erzählt: gegründet 1949, aus der Ära der Handschuh-Nähmaschinen heraus neu erfunden – der große Sprung in die Drive Technology machte das Unternehmen zum globalen Nischenführer. Im Text ist von annual revenues of some 500 million euros die Rede; dazu kommen 2.850 Mitarbeitende und 25 Standorte in über 45 Ländern. Und typisch für den Ton des Buches: Innovation wird als Kultur beschrieben – „everyone is an innovator“, inklusive einer Ausbildungsquote von 7 Prozent. Besonders prägnant ist die Episode der Finanzkrise 2008/09: Dr Manfred Wittenstein versprach keine Entlassungen – und präsentierte kurz darauf die Pläne für eine Innovation Factory, die als größte Investition der Unternehmensgeschichte bezeichnet wird.</p>
<p><strong>Typisch für die Dramaturgie des Buches:</strong> Aus Verantwortung wird ein Leistungsbeweis – nicht nur als Haltung, sondern als Investitionsentscheidung.</p>
<h3>Rising Stars: Kienbaum, Führung – und ein Modellwechsel 2026</h3>
<p>Mit <strong data-end="2594" data-start="2582">Kienbaum</strong> verschiebt sich der Blick weg von Maschinen hin zu Governance, Führung und Transformation. Das Porträt erinnert an die Wurzeln der Beratung: gegründet 1945, heute eine international aufgestellte Management- und HR-Consultancy mit rund 600 Mitarbeitenden und – im Text – 22 Offices weltweit. In Deutschland nennt das Buch sieben Standorte inklusive Düsseldorf (neben Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart). Bemerkenswert ist der Governance-Fokus: Das neue Partnership Model (ab 2026) wird als Versuch beschrieben, Kontinuität und unternehmerische Dynamik strukturell zu verbinden.</p>
<p><strong>Der rote Faden:</strong> Selbst Beratung wird hier als Familienunternehmer-Logik erzählt – langfristig, wertebasiert und mit Governance als Erfolgsfaktor.</p>
<h3>The Legacy Keepers: Ritter Sport und der quadratische Markenhebel</h3>
<p>Als Beispiel dafür, wie ein einfacher Einfall zur Marken-Architektur werden kann, funktioniert <strong>Ritter Sport</strong> im Band überraschend gut: Die Firma wird mit Gründung 1912 (Clara &amp; Alfred Ritter) verortet, der ikonische Moment folgt 1932 – Clara Ritters Idee, die Tafel quadratisch zu machen, damit sie als 100-Gramm-Schokolade in die Sportjackentasche passt, ohne zu brechen. Aus einem pragmatischen Detail wird ein Format mit Wiedererkennungswert. Gleichzeitig bleibt das Porträt konsequent im Business-Modus: Ritter wird als bis heute 100 Prozent familiengeführt beschrieben, mit rund 1.900 Mitarbeitenden, mehr als 60 Prozent Exportanteil und 12 Standorten weltweit (inklusive der eigenen Kakaofarm „El Cacao“).</p>
<p><strong>Das Muster dahinter:</strong> Aus einer scheinbar simplen Produktidee wird ein strategischer Beleg für Markenführung – die Quadratform als Wiedererkennungs- und Wachstumshebel, flankiert von harten Eckdaten und Nachhaltigkeitsargumenten.</p><div class="well"><h2>NDOZ-Check: Was der Band auslässt – und was das für Düsseldorf heißt</h2>
<h3>Nachfolge als Testfall – was der Band nur streift</h3>
<p>Der Band erwähnt Nachfolge vor allem als Standortthema (KfW Succession Monitor 2024), bleibt aber naturgemäß auf der Makroebene. Vor Ort zeigt sich die Herausforderung konkreter: <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/unternehmensnachfolge-in-duesseldorf-ihk-warnt-vor-luecke-und-bietet-hilfen-3355.html" target="_blank" class="link-external-blank">In Düsseldorf warnt die IHK vor einer wachsenden Lücke ohne Nachfolger </a>– und verweist auf Beratung und Matching. Dazu kommt ein klassisches Konfliktfeld in Familien: <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/unternehmensnachfolge-in-duesseldorf-zwischen-primogenitur-und-gerechter-verteilung-3419.html" target="_blank" class="link-external-blank">Primogenitur vs. faire Anteilsverteilung</a>. Kurz: Das „Stabilitätsmodell“ steht und fällt mit der nächsten Generation.</p>
<h3>Export global – der EU-Indien-Deal als Realitätscheck</h3>
<p>Viele Porträts betonen Internationalisierung und Anpassungsfähigkeit – das passt in die aktuelle Debatte um das EU-Indien-Freihandelsabkommen (politisch vereinbart, noch nicht in Kraft). Für Düsseldorf/NRW (Export nach Indien 2024) kann das Impulse für Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer setzen; Henkel oder Heitkamp &amp; Thumann profitieren potenziell – bei gleichzeitig wachsendem Wettbewerbsdruck etwa in Pharma und Textil. Details zu Chancen und Risiken für den Standort:&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/eu-indien-freihandelsabkommen-was-der-mega-deal-fuer-duesseldorf-und-nrw-bedeutet-3462.html" target="_blank" class="link-external-blank">EU-Indien-Freihandelsabkommen: Was der Mega-Deal für Düsseldorf und NRW bedeutet</a></p></div><h3>Fazit: Ein Buchtipp – eher zum Querlesen als zum Wegschmökern</h3>
<p>„The Secrets of German Family Businesses“ ist weniger Lesestoff für den Feierabend als ein strukturierter Überblick in englischer Sprache: datenreich, argumentativ, klar kuratiert. Genau deshalb ist der Band spannend – wenn man verstehen will, wie „German Family Business“ international erzählt wird: als Mischung aus Verantwortung, Transformationsfähigkeit und Wachstum, immer wieder gespiegelt an harten Rahmenbedingungen des Standorts.&#160;Für den Standort Düsseldorf ist das spannend, weil das Buch zeigt, wie internationale Leser auf deutsche Stärken – und auf politische Bremsen – schauen.&#160;Der Reiz liegt im Kontrast: Hochglanz und harte Daten – und dazwischen die Fragen, die hier vor Ort zählen: Bürokratie, Fachkräfte, Nachfolge.</p>
<p><strong>Der Befund (Stand: Februar 2026):&#160;</strong>Standortfragen werden sehr nüchtern als Wettbewerbsfaktor verhandelt – bis hin zu Nachfolge-Zahlen aus dem KfW Succession Monitor 2024:&#160;<strong>41 %</strong> der Nachfolgeplanenden ziehen einen externen Verkauf in Betracht,<strong> 231.000 </strong>Mittelständler planen bis Ende 2025 den Rückzug/Stilllegung.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Mini-FAQ</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Worum geht es in dem Buch?&#160;</strong>Um deutsche Familienunternehmen als wirtschaftliches Modell – in Essays (u. a. Verantwortung, Transformation, Wachstum, Bürokratie) und 50 Unternehmensporträts.</li> 	<li><strong>Für wen ist das ein gutes Geschenk?&#160;</strong>Für alle, die Wirtschaft als Arbeitswerkzeug lesen: Strategie, Transformation, M&amp;A, C-Level/Management, Beratung, Finance, Standort-/Investorenkommunikation, Wirtschaftsstudium.<br> 	Weniger geeignet für alle, die eine große Saga über bekannte Marken oder Familienkonflikte suchen.</li> 	<li><strong>Hat das Buch Düsseldorf-Bezug?&#160;</strong>Ja: neben Henkel auch über Heitkamp &amp; Thumann – ein Düsseldorfer Familienunternehmen, das im Buch als globaler B2B-Player mit hoher Exportquote beschrieben wird.</li> </ul></div><p>&#160;</p>
<h3>The Secrets of German Family Businesses</h3>
<p><em><a href="https://prestelpublishing.penguinrandomhouse.de/book/The-Secrets-of-German-Family-Businesses/Uwe-Rittmann/Prestel/e647068.rhd" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Prestel Verlag</a></em></p>
<p><em>Hardcover, 304 Seiten, Englisch, 65 €<br> ISBN 978-3-7913-9190-8<br> Erscheinung: 17.12.2025 (DACH), 20.01.2026 (UK), 03.03.2026 (US)</em></p>
<h4 data-end="722" data-start="689">Über die Herausgeber</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="837" data-start="725"><strong data-end="760" data-start="725">Uwe Rittmann (PwC Deutschland):</strong> Leiter Familienunternehmen &amp; Mittelstand, Schwerpunkt Unternehmerfamilien.</li> 	<li data-end="969" data-start="840"><strong data-end="875" data-start="840">Tobias Rappers (Maschinenraum):</strong> Gründer/Managing Director, Netzwerk deutscher Familienunternehmen mit Fokus Transformation.</li> 	<li data-end="1102" data-start="972"><strong data-end="1003" data-start="972">Olaf Salié (ABOUT Germany):</strong> langjähriger Chefredakteur (u. a. „Deutsche Standards“, zuletzt im Umfeld der ZEIT Verlagsgruppe).</li> </ul><p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 15:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Ausstellungen, Bühne und Karneval im Februar 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-ausstellungen-buehne-und-karneval-im-februar-2026-3465.html</link>
                        <description>Helau! Karneval in Düsseldorf 2026 mit Altweiber, Kö-Treiben und Rosenmontagszug – dazu neue Kunst im BBK, ein Kinoabend mit Gespräch, kostenlose Workshops für Kids, die Premiere eines Nachtflohmarkts am Blumengroßmarkt und Musiktermine von Salut Salon bis Porno al Forno: Das sind unsere kuratierten Düsseldorf-Tipps für den Februar, inklusive Links zu Tickets und Infos.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Februar in Düsseldorf ist ein Monat mit zwei Takten: Draußen ist noch Winter, aber die Stadt schaltet schon spürbar in den „Jeck-Modus“. Genau dazwischen liegen oft die besten Abende: eine Hinterhof-Ausstellung in Flingern, ein Filmgespräch im Kino oder ein Konzert, das nicht nach „Pflichtprogramm“ klingt. Diese Tipps sind deshalb bewusst keine XXL-Liste, sondern eine Auswahl mit mehr Kontext – und einer Karneval-Box, die wirklich beim Planen hilft.</p><div class="well"><h3 data-end="1044" data-start="997">KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>bis März:</strong>&#160;KUNST/AUSSTELLUNGEN: Drei Galerien in Flingern. 	<ul class="list-normal"> 		<li>Petra Rinck Galerie – „Gräser, Sträucher, Bäume“ (bis 07.03.)</li> 		<li>Galerie Bengelsträter – „Pantomime of Heart“ (bis 01.03.)</li> 		<li>BBK Kunstforum – „DIE NEUEN 2026“ (05.02.–08.03.)</li> 	</ul> 	</li> 	<li><strong>ab sofort:</strong> Opernhaus der Zukunft – vier Siegerentwürfe im KAP1/Zentralbibliothek (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., 10–16:30 Uhr:</strong> KIDS – #MACHMA CHILL (kostenlos, Anmeldung nötig)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., ab 11 Uhr:</strong> GASTRO – Moveat in Flingern (ticketpflichtig)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., 17–23 Uhr:</strong> NIGHTLIFE/SECONDHAND – Moonlight Market (Premiere am Blumengroßmarkt, 5 Euro)</li> 	<li><strong>So, 08.02., 19 Uhr:</strong> FILM – „FASSADEN“ im Bambi (mit Gespräch)</li> 	<li><strong>Do, 12.02. bis Mo, 16.02.:</strong> KARNEVAL – SPECIAL&#160;</li> 	<li><strong>ab sofort:&#160;</strong>BÜHNE: Düsseldorfer Schauspielhaus</li> 	<li><strong>Sa, 21.02.:</strong> MUSIK – Sonic Fusion #4 im Weltkunstzimmer (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Do, 26.02.:</strong> MUSIK – Salut Salon in der Tonhalle („Heimat“)&#160;</li> 	<li><strong>Sa, 28.02., ab 11 Uhr:</strong> GASTRO – Moveat in Unterbilk (ticketpflichtig)</li> </ul><p>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Zeiten/Details können sich ändern – bitte vorab beim Veranstalter checken.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 13:43:32 +0100</pubDate>
                        <title>Fünf Stunden „Krieg und Frieden“ mit Essen und Getränken </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/fuenf-stunden-krieg-und-frieden-mit-essen-und-getraenken-3466.html</link>
                        <description>Ab Februar erweitert das Junge Schauspiel im Central sein Angebot und lädt regelmäßig zu Theatervorstellungen am Sonntagvormittag ein. Das neue Format verbindet Bühnenkunst mit Begegnung und gemütlichem Wochenendtag – ein Angebot für alle Altersgruppen. Im Großen Haus kommt es zu einem Mammut-Theaterabend mit „Krieg und Frieden“ am Samstag, 21. Februar: Bei den fünf Stunden mit Pausen gibt es auch Snacks und Getränke.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sonntags ins Central: Bereits ab 10 Uhr öffnet die Cafébar auf der Brücke an der Worringer Straße 140 &#160;&#160;mit kalten und warmen Getränken und schafft Raum für ein ruhiges Ankommen. Um 11 Uhr startet die jeweilige Vorstellung. Im Anschluss häufig ergänzt durch ein zusätzliches Rahmenprogramm. Die Vormittagsreihe zeigt unterschiedliche Inszenierungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und setzt auf abwechslungsreiche Stoffe und Formate. Den Start machte am 1. Februar um 11 Uhr im Central 1 das musikalische Stück »The Drop – Beat. Break. Believe.« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.</p>
<p>Am 26. April folgt um 11 Uhr im Central 1 mit »Das NEINhorn« nach dem Buch von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn ein schillerndes Theatererlebnis für ein jüngeres Publikum. Im Herzwald sind eigentlich alle gliglaglücklich – nur das jüngste Einhorn sagt zu allem »NEIN!« und bricht aus der Zuckerwattewelt aus: Mit WASbär, NAhUND, KönigsDOCHter und SchLANGEWEILE kann es einfach sein, wie es ist. Mit viel Glamrock erleben sie Freundschaft, Glück und Abenteuer. Adresse: Junges Schauspiel im Central, Worringer Straße 140 (nahe Hausptbahnhof und Zentralbibliothek).</p>
<h3>Krieg und Frieden Premiere im Central 4 am 21. Februar</h3>
<p>In der Mitte dieser Spielzeit steht mit Lew Tolstois »Krieg und Frieden« eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur, das als große Ensembleproduktion im Central zur Aufführung kommt. Unter Verwendung des Originaltextes hat Armin Petras für das Düsseldorfer Schauspielhaus ein Stück geschrieben, das die überbordende Vorlage zu einem intensiven fünfstündigen Theatererlebnis verdichtet. Auf einer von Bühnenbildner Karoly Risz für das Central entworfenen Raumbühne verkörpern 13 Schauspieler:innen mehr als 35 Figuren des eindrücklichen Gesellschaftspanoramas in der Zeit der Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Die gegensätzlichen Begriffe Krieg und Frieden markieren zwei Enden einer Skala, auf der sich das Leben der Menschen seit jeher abspielt, so das Schauspielhaus. Der Text spürt der Frage nach, wie sich Krieg im Politischen und Privaten äußert, und ragt damit weit in unsere konfliktreiche Gegenwart hinein.</p>
<h3>Russische Fürsten</h3>
<p>Im Zentrum der Handlung stehen die drei Familien des intriganten Fürsten Kuragin, des altväterlichen Adelsmarschalls Rostow und des preußisch strengen Fürsten Balkonsky. Pierre Besuchow, der illegitime Sohn eines reichen Würdenträgers und Salonhelden der alten Zeit, stellt im Laufe der Handlung die Verbindung zwischen diesen drei Familien her: Er ist Freund des jungen Fürsten Andrej Balkonsky, wird von Fürst Kuragin als Ehemann für seine Tochter Hélène gewonnen und heiratet schließlich Natalija Rostowa. Auch zwischen den Kriegsparteien wirkt er als Bindeglied: Anfänglich glühender Napoleon-Verehrer, dann als Beobachter auf dem Schlachtfeld bei Borodino, gerät er in französische Gefangenschaft, begleitet den Rückzug der Grande Armée und wird erst durch einen Partisanenüberfall befreit. »Pierre Besuchow verkörpert für Tolstoi das Suchen nach der Wahrheit des Lebens; weil er sich nicht entschließen kann, welchen Weg er gehen soll, experimentiert er mit dem Leben, um immer wieder zu scheitern«, schreibt die bekannte Tolstoi-Übersetzerin Barbara Conrad.</p>
<p>Regie führt Tilmann Köhler, dessen Arbeiten sich durch große Erzähllust und ein hohes politisches Bewusstsein auszeichnen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus inszenierte er u. a. Shakespeare und Fallada.</p>
<p>Mit Sonja Beißwenger, Judith Bohle, Michael Fünfschilling, Glenn Goltz, Claudia Hübbecker, Florian Lange, Jonas Friedrich Leonhardi, Mila Moinzadeh, Matthias Reichwald, Yohanna Schwertfeger, Sophie Stockinger, Blanka Winkler, Thomas Wittmann; Matthias Krieg (Live-Musik) — Regie:&#160; Tilmann Köhler — Choreografie: Gal Fefferman — Bühne: Karoly Risz — Kostüm: Susanne Uhl — Musik: Matthias Krieg — Dramaturgie: David Benjamin Brückel</p>
<h3>Premiere &#160;„Tyll“&#160; im Kleinen Haus</h3>
<p>Am 22. Februar ist Premiere &#160;von Daniel Kehlmanns „Tyll“ &#160;im Klienen Haus. Als fahrende Gauklertruppe spielen die sieben Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig in der Regie von André Kaczmarczyk »Tyll« von Bestsellerautor Daniel Kehlmann. Der Roman erzählt voll Humor und Hoffnung davon, was uns in dunklen Zeiten überleben lässt.</p>
<p>Tyll ist ein Gaukler, ein Provokateur und ein Narr. Daniel Kehlmanns brillante Bearbeitung des Eulenspiegel-Mythos entführt uns in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Tyll Ulenspiegel, legendärer Schelm und Volksheld, zieht gemeinsam mit der Bäckerstochter<br> Nele kreuz und quer durch Europa. Auf ihrem Weg begegnen sie vielen kleinen Leuten und auch den sogenannten Großen: dem Jongleur Pirmin, der Tyll ein brutaler Lehrmeister wird, wie dem exilierten Königspaar von Böhmen, dessen kurze Regentschaft das ganz Land in eine Katastrophe stürzte. Aber auch dem jungen Graf Wolkenstein, der sein Lebtag&#160; noch kein Schlachtfeld sah, und dem Weltweisen Athanasius Kircher, der Tylls Vater als Hexer ermorden ließ – und dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine wissenschaftlichen Lehren frei erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zum Panorama einer aus den Fugen geratenen Welt.</p>
<p>Mit: Flavia Berner, Jonas Hanke, Ludowika Held, Alisa Lien Hrudnik, Maurice Schnieper, Anastasia Schöpa, Vincent Wiemer&#160; —&#160; Regie: André Kacz­marc­zyk&#160; —&#160; Bühne: Ansgar Prüwer&#160; —&#160; Kostüm: Martina Lebert&#160; —&#160; Musik: Matts Johan Leenders&#160; —&#160; Dramaturgie: Stijn Reinhold</p>
<h3>Das grüne Königreich</h3>
<p>„Das grüne Königreich“ von Bestsellerautorin Cornelia Funke und Pflanzenexpertin Tammi Hartung (ab 8 Junges Schauspiel) hat am Samstag, 28. Februar Im Central Worringer Straße 140 Premiere. Die künstlerisch integrierte Audiodeskription macht die Inszenierung blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen gleichermaßen zugänglich.</p>
<p>Mit Eva Maria Schindele — Regie: Leonie Rohlfing — Bühne und Kostüm: Inés Díaz Naufal — Sounddesign: Joy Bausch — Dramaturgie und Theaterpädagogik: Ilka Zänger</p>
<p>Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms Publikum.Personal.Programm.</p>
<h3>&#160;„Der Vogel hat kein Recht, so zu singen, wie er singt.“&#160;</h3>
<p>Am Dienstag, 24. Februar, erinnert eine Konzertlesung im Central an verfolgte Komponist:innen und Dichter:innen der Ukraine&#160;</p>
<p>Die Unterdrückung ukrainischer Kultur durch Russland und die Sowjetunion umfasst alle Künste und ist ein Verbrechen. Viele großartige Schätze sind für immer vernichtet, verbrannt, vergessen. Die Künstler:innen eingesperrt, verboten, ermordet. Einige Kunstwerke aber haben die 350-jährige Unterdrückungsgeschichte wie durch ein Wunder überlebt. Diese Zeugnisse des blühenden Kultur-lebens in der Ukraine werden zu hören und zu sehen sein. Der Pianist Yaromyr Bozhenko, die Geigerin Olga Glibovych und der Cellist Emanuel Matz begleiten den Abend musikalisch mit Werken von u. a. Maksym Beresowskyj, Wassyl Barwinskyj, Viktor Kosenko, Mykola Lysenko, und Lewko Rewuzkyi. Schauspieler:innen des Düsseldorfer Schauspielhauses lesen Texte. Moderation: Stefan Fischer-Fels, Leiter des Jungen Schauspiels.&#160; —&#160; Eine Koproduktion des Jungen Schauspiels mit Ridne Slowo e. V. und dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Czernowitz, im Rahmen von »Soundtrack zur Freiheit«. — Schirmherr: ­Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller</p>
<h3>Bunker&#160; —&#160; Eine Theaterclub-Premiere über Ausstieg und was wir zum Leben brauchen&#160; im Unterhaus</h3>
<p>Am Samstag 28.Februar heißt es vom &#160;Stadt:Kollektiv&#160;: Was braucht es zum Überleben? Gaskocher, Dosenravioli und ausreichend Trinkwasser? Oder Kuscheltiere, Tarotkarten und den Plattenspieler? Musik, Empathie, Erinnerungen? Zwölf Menschen in einem Bunker. Tief unter der Erde, an einem unbekannten Ort. Sie warten – lange … Inmitten von Schicksalsgemeinschaft und Lagerkoller wird verhandelt, ob man den Weltuntergang aussitzen kann. Was muss zurückgelassen werden, und was bleibt unverzichtbar? Zwischen Langeweile und Ausbruch, Neuanfang und Beharren, spielt die Club-Inszenierung mit sozialen Dynamiken vom Festhalten und Loslassen. Denn ein Leben unter der Erde muss nicht trist sein, oder? —&#160; Leitung: Finn Dittmer, Lou Magnus Heckhausen, Lasse Scheiba</p>
<h3>&#160;Saba-Nur Cheema und Meron Mendel im Gespräch mit der Politikjournalistin Melanie Amann</h3>
<p>In der Reihe „Positionen und Perspektiven 11“ sprechen &#160;Saba-Nur Cheema und Meron Mendel mit der renommierten Journalistin Melanie Amann&#160; am Freitag, 6.März, im Kleinen Haus.</p>
<p>Melanie Amann ist eine der bedeutendsten Politikjournalistinnen Deutschlands und häufig in Fernseh-Talkshows eingeladen. Von 2013 bis Ende 2025 war sie nach Stationen als Redakteurin u. a. bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung &#160;auch für den Spiegel tätig. Auf Basis ihrer Recherchen und Enthüllungen über die AfD veröffentlichte sie 2017 das Buch »Angst für Deutschland – Die Wahrheit über die AfD«. Ab Februar 2019 war sie Co-Leiterin des Hauptstadtbüros des Spiegels, 2021 wurde sie Mitglied der Spiegel-Chefredaktion, 2023 stellvertretende Chefredakteurin. Zum 1. Januar 2026 übernimmt Melanie Amann die Position der Chefredakteurin Digital in der Zentralredaktion der Funke Mediengruppe (WAZ).</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten-Bestellungen unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3463</guid>
                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:49:19 +0100</pubDate>
                        <title>Theodor-Heuss-Brücke: Ab 1. Februar gilt das 3,5-Tonnen-Limit – diese Rheinbahn-Linien fahren anders</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/theodor-heuss-bruecke-ab-1-februar-gilt-das-35-tonnen-limit-diese-rheinbahn-linien-fahren-anders-3463.html</link>
                        <description>Ab 1. Februar gilt auf der Theodor-Heuss-Brücke das 3,5-Tonnen-Limit. Welche Rheinbahn-Buslinien betroffen sind – und wie flexy bei der Rheinquerung helfen kann: kompakt erklärt.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/e/d/csm_rheinbahn-flexy-karte-duesseldorf-theodor-heuss-bruecke-2026_19f5e880b8.jpg" length="520437" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="well"><p><strong data-end="1093" data-start="1036">Hinweis (Update 30. Januar): Warnstreik am 2. Februar</strong><br> Am Montag, 2. Februar, wird die Rheinbahn bestreikt: U-Bahnen, Straßenbahnen und die meisten Busse fahren voraussichtlich nicht. Aktuelle Infos (inkl. der tatsächlich fahrenden Fahrten) gibt es kurzfristig bei der Rheinbahn: <strong data-end="1348" data-start="1325"><a href="https://www.rheinbahn.de/streik" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">rheinbahn.de/streik</a></strong>.</p></div><p>Am Sonntag wird aus einer Zahl eine echte Alltagsfrage: 3,5 Tonnen. Fahrzeuge über diesem Limit dürfen dann nicht mehr über die Theodor-Heuss-Brücke – die Stadt will die Rheinquerung bis zum Ersatzneubau weiter nutzbar halten und weist per Schildern und städtischen Variotafeln auf die Ablastung hin. Für viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zählt jetzt vor allem eins:</p><div class="well"><h3>Wie komme ich ab Montag zuverlässig über den Rhein – im Auto, im Transporter oder mit Bus und Bahn?</h3>
<p>Wir haben die wichtigsten Änderungen für Nutzerinnen und Nutzer zusammengefasst (Stand: 30. Januar).</p></div><h3 data-end="1287" data-start="1215">1. Wer ist betroffen – und was empfiehlt die Stadt als Ausweichroute?</h3>
<p>Die Sperrung gilt ab Sonntag für <strong data-end="1350" data-start="1321">Fahrzeuge über 3,5 Tonnen</strong>. Die Stadt nennt für schwerere Fahrzeuge mehrere <strong data-end="1418" data-start="1400">Ausweichrouten</strong>:</p><div class="well"><p>Aus Westen kommend:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1519" data-start="1443">ab dem <strong data-end="1474" data-start="1450">Autobahnkreuz Kaarst</strong> über das <strong data-end="1504" data-start="1484">Autobahn-Viereck</strong> weiterfahren</li> 	<li data-end="1588" data-start="1522">in Düsseldorf kann über die <strong data-end="1569" data-start="1550">Rheinkniebrücke</strong> ausgewichen werden</li> </ul><p>Aus Osten kommend:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1658" data-start="1611">über <strong data-end="1638" data-start="1616">B8 Danziger Straße</strong> (Querung <strong data-end="1655" data-start="1648">A44</strong>)</li> 	<li data-end="1735" data-start="1661">oder über <strong data-end="1705" data-start="1671">B1 Kennedydamm/Rheinufertunnel</strong> (Querung <strong data-end="1734" data-start="1715">Rheinkniebrücke</strong>)</li> </ul></div><p>Tipp für alle, die nicht sicher sind: Gerade bei Transportern, Lieferfahrzeugen oder Wohnmobilen lohnt ein Blick in die Fahrzeugdaten – denn „3,5 Tonnen“ klingt nach viel, ist bei einigen Fahrzeugtypen aber schneller erreicht als gedacht. "Normale" PKW erreichen 3,5 Tonnen in der Regel nicht. Auch ein VW-Bus reißt die 3,5 t Marke nicht.&#160;Das Leergewicht eines VW T6 liegt je nach Modellvariante, Motor und Ausstattung typischerweise zwischen 1.900 kg und 2.400 kg, während das zulässige Gesamtgewicht von 2.600 kg bis über 3.200 kg reichen kann.</p>
<h3 data-end="1975" data-start="1737">2. ÖPNV: Diese Rheinbahn-Linien ändern sich ab 1. Februar</h3>
<p>Die Rheinbahn nennt <strong data-end="2108" data-start="2063">vier Buslinien, die direkt betroffen sind</strong>, weil die Busse die Brücke nicht mehr nutzen dürfen: <strong data-end="2187" data-start="2162">M2, SB51, 834 und 863</strong>. Zusätzlich werden <strong data-end="2222" data-start="2207">M3 und SB52</strong> im Zuge der Sperrung angepasst.<br> Wichtig: Plant Verbindungen <strong data-end="2310" data-start="2285">gezielt ab 1. Februar</strong> in der Fahrplanauskunft oder der Rheinbahn-App – sonst zeigt die Route noch den alten Stand.</p>
<h3>3. Änderungen im Detail: Was fährt wie?</h3><div class="well"><h4 data-end="2468" data-start="2453">MetroBus M2</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2555" data-start="2471">ab „<strong data-end="2493" data-start="2475">Heinrichstraße</strong>“ neuer Linienweg zur neuen Endhaltestelle „<strong data-end="2554" data-start="2537">Rheinterrasse</strong>“</li> 	<li data-end="2618" data-start="2558">Abschnitt „Heinrichstraße“ ↔ „Nikolaus-Knopp-Platz“ entfällt</li> 	<li data-end="2697" data-start="2621">zusätzliche Haltestellen u. a. Derendorf S, Tonhalle/Ehrenhof, Rheinterrasse</li> 	<li data-end="2746" data-start="2700">samstags zusätzlich 20-Minuten-Takt (9–20 Uhr)</li> </ul><h4 data-end="2763" data-start="2748">MetroBus M3</h4><ul class="list-normal"> 	<li>montags bis freitags ab „<strong data-end="2806" data-start="2791">Am Seestern</strong>“ weiter bis „<strong data-end="2844" data-start="2820">Nikolaus-Knopp-Platz</strong>“ (über den bisherigen M2-Weg)</li> 	<li>samstags weiterhin nur bis „Am Seestern“</li> </ul><h4 data-end="2938" data-start="2919">Schnellbus SB51</h4><ul class="list-normal"> 	<li>ab „<strong data-end="2965" data-start="2945">Linnicher Straße</strong>“ zur Endhaltestelle „<strong data-end="3002" data-start="2987">Am Seestern</strong>“</li> 	<li>Abschnitt Richtung „Flughafen Bahnhof“ entfällt</li> 	<li>die Rheinbahn nennt Alternativen Richtung Flughafen (u. a. Umstieg über Stadtbahn/S-Bahn/RE)</li> </ul><h4 data-end="3169" data-start="3150">Schnellbus SB52</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3245" data-start="3172">ab „<strong data-end="3196" data-start="3176">Freiligrathplatz</strong>“ über heutige Wege bis „<strong data-end="3244" data-start="3221">D-Flughafen Bahnhof</strong>“</li> 	<li data-end="3344" data-start="3248">„Nordpark/Aquazoo“ entfällt (mit zusätzlichen Fahrten Nordpark ↔ Flughafen zu bestimmten Zeiten)</li> </ul><h4 data-end="3357" data-start="3346">Bus 834</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3416" data-start="3360">fährt vom Hbf kommend nur bis „<strong data-end="3415" data-start="3391">Theodor-Heuss-Brücke</strong>“</li> 	<li data-end="3455" data-start="3419">Abschnitt bis „Belsenplatz“ entfällt</li> 	<li data-end="3525" data-start="3458">Halt „Theodor-Heuss-Brücke“ an <strong data-end="3525" data-start="3489">neuem Steig 7 (unter der Brücke)</strong></li> </ul><h4 data-end="3538" data-start="3527">Bus 863</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3595" data-start="3541">fährt von Neuss kommend nur bis „<strong data-end="3594" data-start="3574">Lütticher Straße</strong>“</li> 	<li data-end="3635" data-start="3598">Abschnitt bis „Nordfriedhof“ entfällt</li> </ul></div><h3>4. So kommt ihr trotzdem über den Rhein: Bahn + flexy (ohne Zusatzkosten möglich)</h3>
<p>Die Rheinbahn verweist auf zwei praktikable Alternativen:</p>
<p><strong data-end="3820" data-start="3786">Stadtbahn als Rheinverbindung:</strong> Je nach Route kann der Umstieg auf Stadtbahnlinien (z. B. Richtung Lörick/Heerdt) der stabilere Weg sein – gerade wenn der Autoverkehr langsamer wird.</p>
<p><strong data-end="4009" data-start="3973">flexy-Update rund um die Brücke:</strong> Für die Zeit der Sperrung erweitert die Rheinbahn ihren On-Demand-Service <strong data-end="4093" data-start="4084">flexy</strong>:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4210" data-start="4097">zwei neue Spezialgebiete <strong data-end="4132" data-start="4122">D-West</strong> (linksrheinisch) und <strong data-end="4170" data-start="4154">D-Mitte/Nord</strong> (rechtsrheinisch) – <strong data-end="4210" data-start="4191">rund um die Uhr</strong></li> 	<li data-end="4350" data-start="4213">Fahrten <strong data-end="4256" data-start="4221">zwischen diesen beiden Gebieten</strong> sind <strong data-end="4283" data-start="4262">ohne Zusatzkosten</strong> möglich, wenn ein Abo oder ein reguläres ÖPNV-Ticket vorhanden ist</li> 	<li data-end="4454" data-start="4353">jede Fahrt muss <strong data-end="4397" data-start="4369">vorab über die flexy-App</strong> gebucht werden (bis zu fünf weitere Personen können mit)</li> 	<li data-end="4454" data-start="4353">Weitere Informationen zum On-Demand-Service flexy finden Fahrgäste unter:&#160;<a href="https://www.rheinbahn.de/fahren/mehr-mobilitaet/flexy" title="http://www.rheinbahn.de/flexy" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.rheinbahn.de/flexy</a></li> </ul><h3>5. Einordnung: Politik fordert Kontrollen – Rheinbahn organisiert den Alltag</h3>
<p>Aus der Politik kommt weiter Kritik und die Forderung nach einem klaren Konzept, wie das Gewichtslimit wirksam kontrolliert wird. Parallel liefert die Rheinbahn vor allem das, was Fahrgäste jetzt sofort brauchen: geänderte Linienwege, Umstiegsoptionen und das flexy-Update für die Rheinquerung.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>In 30 Sekunden – das Wichtigste fürs Wochenende</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4978" data-start="4901">Ab <strong data-end="4918" data-start="4904">1. Februar</strong>: Theodor-Heuss-Brücke <strong data-end="4978" data-start="4941">gesperrt für Fahrzeuge über 3,5 t</strong></li> 	<li data-end="5090" data-start="4981">Stadt weist per <strong data-end="5024" data-start="4997">Schildern &amp; Variotafeln</strong> auf Umleitungen hin (u. a. Rheinkniebrücke, A44, Rheinufertunnel)</li> 	<li data-end="5181" data-start="5093">Rheinbahn: direkte Änderungen bei <strong data-end="5149" data-start="5127">M2, SB51, 834, 863</strong> – plus Anpassungen <strong data-end="5181" data-start="5169">M3, SB52</strong></li> 	<li data-end="5312" data-start="5184">Rheinquerung: <strong data-end="5207" data-start="5198">flexy</strong> zwischen <strong data-end="5242" data-start="5217">D-West ↔ D-Mitte/Nord</strong> kann mit Ticket/Abo <strong data-end="5280" data-start="5263">ohne Aufpreis</strong> funktionieren (Buchung per App)</li> </ul><p><strong>Information</strong><br> Alle Änderungen zum Fahrplanwechsel sind in der <a href="https://www.rheinbahn.de/fahren" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Fahrplanauskunft</a> und in der Rheinbahn-App hinterlegt. Antwort auf alle Fragen gibt es rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer <a href="tel:08006504030">08006504030</a><br> (gebührenfrei aus allen deutschen Netzen).</p>
<p>Alle Informationen zu den Änderungen durch die Sperrung der Theodor-Heuss-Brücke für schwere Fahrzeuge gibt’s unter:&#160;<a href="http://www.rheinbahn.de/THB" target="_blank" rel="noreferrer">www.rheinbahn.de/THB</a></p></div><p>&#160;</p>
<h4><strong data-end="1425" data-start="1390">Hintergrund (Stadt Düsseldorf):</strong></h4>
<p>Die Stadt begründet das 3,5-Tonnen-Limit mit dem Schutz der Bausubstanz – Messdaten („Weigh-in-Motion“) zeigen demnach weiterhin deutliche Überlastungen. Ab Sommer 2026 sollen Sicherungsarbeiten starten, damit die Brücke bis zum Ersatzneubau nutzbar bleibt. Zum Neubau will der Rat am 11. Februar 2026 abschließend entscheiden; geplant wird laut Stadt ohne schienengebundenen ÖPNV.&#160;<a href="https://www.duesseldorf.de/amt-fuer-bruecken-tunnel-und-stadtbahnbau/beteiligung-oeffentlichkeit/zukunftsstrategie-thb" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Mehr Infos (Stadt Düsseldorf, laufend aktualisiert)</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 18:18:35 +0100</pubDate>
                        <title>EU-Indien-Freihandelsabkommen: Was der Mega-Deal für Düsseldorf und NRW bedeutet</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/eu-indien-freihandelsabkommen-was-der-mega-deal-fuer-duesseldorf-und-nrw-bedeutet-3462.html</link>
                        <description>In Neu-Delhi beginnt am 29. Januar 2026 ein Netzwerkabend mit rund 50 Gästen – und dahinter steckt mehr als ein weiterer Termin im Delegationskalender. Düsseldorf nutzt den Moment, in dem sich EU und Indien politisch auf ein Freihandelsabkommen geeinigt haben, um die eigenen Wirtschaftsbeziehungen zu Indien sichtbar zu machen – und auszubauen.

Oberbürgermeister Stephan Keller formuliert den Anspruch dabei ausdrücklich langfristig: „Wir wollen nicht nur Kontakte knüpfen, sondern langfristige Partnerschaften aufbauen.“ Und genau darum geht es jetzt: um konkrete Marktzugänge, um Tech-Kooperationen – und um die Frage, welche Rolle Düsseldorf/NRW in dieser neuen europäischen Handelsphase spielen kann.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1075" data-start="1008">Was beim EU-Indien-Abkommen schon klar ist – und was noch nicht</h3>
<p>Der politische Deal ist ein Signal, aber noch kein Schalter, der morgen den Warenverkehr umstellt. Bevor das Abkommen wirkt, müssen die Texte finalisiert, juristisch geprüft und anschließend ratifiziert werden. Für Unternehmen heißt das: Zölle und Verfahren bleiben vorerst bestehen, zugleich wächst der Druck, sich strategisch vorzubereiten.</p>
<p>Die EU-Seite rechnet mit einem großen Hebel: Geplant ist, Zölle auf <strong data-end="1541" data-start="1493">96,6 Prozent der EU-Warenexporte nach Indien</strong> abzuschaffen oder zu senken; verbunden mit dem Ziel, EU-Ausfuhren nach Indien bis 2032 zu verdoppeln. Außerdem werden <strong data-end="1713" data-start="1660">jährliche Einsparungen von rund 4 Milliarden Euro</strong> an Zöllen genannt.</p>
<p>Der globale Hintergrund: EU und Indien handeln bereits heute Waren und Dienstleistungen im Wert von <strong data-end="2099" data-start="2062">über 180 Milliarden Euro pro Jahr</strong>.</p>
<h3 data-end="1732" data-start="1425">Warum Düsseldorf jetzt in Indien präsent ist</h3>
<p>Die Düsseldorfer Delegation ist nicht zufällig wenige Tage nach der Einigung unterwegs. Die Stadt koppelt das Thema Handel an drei sehr konkrete Düsseldorfer Stärken:</p>
<p><strong data-end="2026" data-start="1957">1) Netzwerk &amp; Soft-Landing über das Indien-Kompetenzzentrum (IKD)</strong><br> Das IKD wurde im Juni 2025 in Düsseldorf gegründet und tritt nun erstmals mit einem eigenen Format in Indien auf. <strong>IHK-Präsident Andreas Schmitz </strong>beschreibt Indien als „zentralen Wirtschaftspartner für Düsseldorf und die Region“ – und betont den Zeitpunkt: „genau jetzt“ sei der Moment, die Partnerschaft zu vertiefen.</p>
<p><strong data-end="2395" data-start="2347">2) Messe-Infrastruktur als Standort-Argument</strong><br> Auf der Reise gehört die Medical Fair India dazu – als Teil der MEDICA-Messefamilie, die von der Messe Düsseldorf organisiert wird. <strong>Messe-Chef Marius Berlemann</strong> bringt den Kern auf einen Satz: „Der direkte Austausch vor Ort ist entscheidend, um Märkte zu verstehen.“</p>
<p>Am Rande der Messe besuchte die Delegation auch den Stand von<strong> Henkel</strong> – ein konkretes Beispiel dafür, wie stark Düsseldorfer Unternehmen in internationalen Industrie- und Gesundheitsmärkten bereits präsent sind.</p>
<p><strong data-end="2729" data-start="2665">3) Tech-Kooperationen (NASSCOM, Start-ups, Zukunftsbranchen)</strong><br> Am 29. Januar stand zudem der Austausch mit NASSCOM in Noida auf dem Programm – mit Themen wie <strong data-end="2883" data-start="2827">Cybersicherheit, GreenTech und Gesundheitswirtschaft</strong>. Es ist die klassische Düsseldorf-Logik: Branchenkompetenz plus Kontakte plus ein klarer Standort-Pitch.</p>
<p>Zur Reise gehört neben Delhi auch Bengaluru – Indiens wichtigster Tech-Knotenpunkt. Die Botschaft: Düsseldorf denkt Indien nicht nur als Absatzmarkt, sondern als Innovations- und Talentpartner.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 09:00:23 +0100</pubDate>
                        <title>Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust und der NS-Diktatur</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/gedenkveranstaltung-fuer-die-opfer-des-holocaust-und-der-ns-diktatur-3461.html</link>
                        <description>Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz jährt sich am Dienstag, 27. Januar 2026, zum 81. Mal. Der Jahrestag der Befreiung ist der nationale Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus und zugleich internationaler Holocaust-Gedenktag. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte am 27. Januar zusammen mit der Mahn- und Gedenkstätte zu einer Kranzniederlegung am Deportations-Mahnmal an der Ecke Toulouser Allee/Marc-Chagall-Straße geladen, um den Opfern der NS-Diktatur zu gedenken.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Christof Rasche, Vizepräsident des Landtags, Dr. Daniela Lesmeister, Staatssekretärin im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Oded Horowitz, Vorstandsvorsitzender Jüdische Gemeinde Düsseldorf K.d.ö.R., legten Kränze nieder.&#160;Der Kantor der Jüdischen Gemeinde, Aaron Malinsky, sang das hebräische Trauergebet "El male rachamim".</p><blockquote><p><strong>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller</strong>: "Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass beginnen in den Köpfen der Menschen, in ihrer Sprache, im Hausflur und am Arbeitsplatz, im Stadtviertel und in der vertrauten Heimat. Genau hier liegt unsere heutige Verantwortung: Die Geschichte lehrt uns, Judenhass überall zu erkennen, zu benennen und ihn zu ächten."</p></blockquote><blockquote><p><strong>Wolfgang Rolshoven, der Beauftragte zur Bekämpfung von Antisemitimus und zur Förderung jüdischen Lebens in Düsseldorf</strong>: "Auschwitz steht für den tiefsten Abgrund menschlicher Zivilisation. Dass jüdisches Leben heute – auch in Düsseldorf – wieder Angst erfahren muss, ist beschämend und alarmierend. Der 27. Januar erinnert uns daran, dass Gedenken ohne Konsequenzen hohl bleibt: Wir haben die Pflicht, jüdisches Leben zu schützen und Antisemitismus zu bekämpfen."</p></blockquote><p>Am Dienstagabend, 27. Januar, 19.30 Uhr findet zudem im Maxhaus, Schulstraße 11, die Gedenkveranstaltung "Den Opfern eine Stimme leihen. Lebensgeschichten von verfolgten Düsseldorfer:innen 1933 bis 1945" statt. Zwar waren die meisten Verfolgten des NS-Regimes jüdische Menschen, doch betraf die nationalsozialistische Verfolgung auch viele andere: politisch Andersdenkende, unangepasste Menschen, Obdachlose oder queere Personen, psychisch Kranke oder Menschen mit Behinderungen sowie Männer und Frauen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in das Räderwerk der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungsmaschinerie gerieten. Im Rahmen der Abendveranstaltung verleihen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer den damaligen Opfern ihre Stimme. Anhand ausgewählter Lebensgeschichten und persönlicher Zeugnisse werden ihre Schicksale greifbar. Es gibt noch vereinzelte Restkarten.&#160;Die Teilnahme ist nur mit vorherige Anmeldung über die <strong>Mahn- und Gedenkstätte</strong> möglich, via E-Mail an&#160;<a href="mailto:nicole.merten@duesseldorf.de">nicole.merten@duesseldorf.de</a>&#160;oder telefonisch unter<a href="tel:00492118996205"> 0211-8996205</a>.</p>
<h3>Hintergrund Deportations-Mahnmal</h3>
<p>Das Deportations-Mahnmal erinnert seit 2012 an die Tatsache, dass vom ehemaligen Güterbahnhof Derendorf aus ab Oktober 1941 tausende Düsseldorfer und niederrheinische jüdische Menschen in Ghettos und Konzentrationslager deportiert wurden. Sie waren zuvor in der Großviehhalle des städtischen Vieh- und Schlachthofes an der Rather Straße "gesammelt" worden. Kaum jemand kehrte zurück. Alleine 2.633 Menschen aus der Stadt Düsseldorf wurden – als Juden verfolgt – Opfer des Holocaust.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3460</guid>
                        <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 09:47:54 +0100</pubDate>
                        <title>Modebusiness Award Düsseldorf 2026: LFDY – vom Streetwear-Hype zum Wirtschaftspreis</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/modebusiness-award-duesseldorf-2026-lfdy-vom-streetwear-hype-zum-wirtschaftspreis-3460.html</link>
                        <description>Ein Markenname aus der Streetwear steht plötzlich auf einer Preisurkunde: LFDY erhält den Modebusiness Award Düsseldorf 2026 – verliehen im Rahmen der Düsseldorf Fashion Days vor Branchenpublikum (am 25. Januar). Die Marke steht für einen wiedererkennbaren Look und einen Schriftzug als Erkennungszeichen. LFDY ist die Abkürzung für „Live Fast Die Young“ – eine Popkultur-Formel, die seit Jahrzehnten durch Musik und Subkulturen wandert; in Düsseldorf wird daraus 2013 ein Unternehmensname.

Der Modebusiness Award 2026 zeichnet LFDY aus – und macht zugleich sichtbar, wie Düsseldorf Mode als Wirtschaft, als Erzählung und als Standortkommunikation zusammendenkt. Ausgezeichnet wurden Lorenz Amend (Gründer und CEO) und Alexander Pablo Steingass (CFO/COO).</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Alexander Pablo Steingass, CFO/COO bei LFDY</strong> sagte: „Dieser Award führt uns zurück zu unseren Wurzeln in Düsseldorf.“</p></blockquote><h3 data-end="1311" data-start="1246">Von Flingern nach Europa – und zurück ins Standort-Narrativ</h3>
<p>Die Story, die Düsseldorf mit diesem Preis erzählt, beginnt bewusst lokal: LFDY startete „in einem Hinterhof in Düsseldorf-Flingern“ und betreibt laut Mitteilung heute acht Stores in europäischen Metropolen.&#160;Der Markenname passt in dieses Prinzip der schnellen Wiedererkennbarkeit: „Live Fast Die Young“ ist eine Popkultur-Formel, kurz genug, um als Code zu funktionieren&#160;– in Subkulturen wie im Handel.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das anschlussfähig: Mode wird hier nicht nur als Lifestyle erzählt, sondern als Wirtschaftsfaktor und sichtbare Wachstumsmarken werden zum Beleg. Wer Düsseldorf in den letzten Monaten beobachtet, sieht: Die Stadt inszeniert Mode längst auch als Erlebnis- und Standortthema. Das war bereits bei den&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-fashion-days-2025-wenn-eine-stadt-zum-modeerlebnis-wird-3308.html" target="_blank" class="link-external-blank">Düsseldorf Fashion Days 2025</a>sichtbar.</p>
<p>Düsseldorf spielt dabei nicht nur über Marken und Events, sondern auch über das Ordergeschäft: In aktuellen Beiträgen betont Fashion Net, warum Formate wie <a href="https://fashion-net-duesseldorf.de/supreme-womanmen-duesseldorf-bleibt-schluesselfaktor-fuer-den-modehandel/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Supreme Women&amp;Men</a> für den Modehandel ein Schlüsselfaktor bleiben – ein Thema, das wir schon zur <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/supreme-womenmen-duesseldorf-zur-dfd-2025-auftakt-der-ordersaison-und-neue-location-als-zeichen-fuer-wandel-3330.html" target="_blank" class="link-external-blank">DFD 2025</a> im Blick hatten.</p>
<p><strong data-end="868" data-start="789">Was wird hier eigentlich ausgezeichnet – ein Look oder ein Geschäftsmodell?</strong> Beim Modebusiness Award geht es weniger um einzelne Teile als um das Zusammenspiel aus Marke, Community und Wachstum – und darum, was das für den Standort Düsseldorf erzählt.</p>
<h3 data-end="1750" data-start="1312">Community, Preislogik, Expansion: das Modell hinter dem Look</h3>
<p>Streetwear verkauft nicht nur Ware, sondern Wiedererkennung. Das ist der Kern.&#160;Man muss LFDY nicht lieben, um zu sehen: Dieses Modell funktioniert. Bei LFDY wird daraus ein System: klare Signaturen, Oversize-Ästhetik, starke Bildsprache – getragen von digitaler Markenführung, eigenen Stores und Expansion in mehrere Metropolen.&#160;Zum Sortiment gehören längst nicht nur Hoodies, sondern auch Denim, Outerwear, Pants und Accessoires; der Hoodie steht hier vor allem als Symbol für das Prinzip Wiedererkennbarkeit.</p>
<p>Parallel dazu zeigt sich in Düsseldorf, wie stark Retail und Markeninszenierung inzwischen zusammenspielen – vom Deutschland-Start internationaler Labels wie <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/rag-bone-eroeffnet-ersten-store-in-deutschland-start-in-duesseldorf-3302.html" target="_blank" class="link-external-blank">Rag &amp; Bone</a>&#160;bis zu großen Flagship-Bühnen etablierter Player wie&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/guess-flagship-store-in-duesseldorf-ein-neuer-hotspot-fuer-mode-lifestyle-3181.html" target="_blank" class="link-external-blank">GUESS&#160;</a>.</p>
<p>Im Kern geht es um die Frage, wie sich Marken heute zwischen Direct-to-Consumer, Retail und Ordergeschäft positionieren – und welche Logik am Ende skaliert.</p>
<p>Entscheidend ist das Prinzip: Wiedererkennbarkeit wird zur Struktur – und Struktur wird zur Skalierung. Genau diese Logik hebt Fashion Net mit dem Award hervor.</p>
<p>&#160;</p><blockquote><p><strong>Fashion-Net-Geschäftsführerin Andrea Greuner </strong>formulierte es so: „… zeigt, wie aus Vision, unternehmerischem Mut und Verständnis für Community und Marke ein international erfolgreiches Fashionlabel entstehen kann.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:02:45 +0100</pubDate>
                        <title>Sieben Frauen begeistern in Katharina Bills Inszenierung von Tchechovs Drei Schwestern</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/sieben-frauen-begeistern-in-katharina-bills-inszenierung-von-tchechovs-drei-schwestern-3459.html</link>
                        <description>Wann kommen eigentlich Andrej, Iwan, Fedor, Alexander….?  Sie kommen gar nicht. Das ist auch gut so. In Regisseurin Katharina Bills Adaption von Tchechovs „Drei Schwestern“ stehen drei phantastische  Frauen von 17 bis 71 Jahren zwischen Topfpflanzen, Seekieferplatten und -Kästen auf der Bühne des Central. Und wenn Luca Brancamp alias Olga oder Irina wie die andren Frauen nach dem Anfang sucht, und sagt: „Das ist der Anfang“ und nur „ Boaah – Eeehhh ..“ staunt, oder Carl (sic) Brüggemann ein kurzes Solo hinlegt – dann beginnt auch die Begeisterung über die sieben Frauen auf der Bühne, alle Laiendarstellerinnen, die so mitreißend agieren.  </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sieben Frauen, die zwischen den Bio-Kiefernholz nach dem Sinn des Lebens, nein: Nach dem Sinn ihres Lebens als Frau suchen. &#160;Männer treten in dieser Inszenierung nicht auf. Die Frauen beginnen mit dem ersten Akt von Tschechows 1901 aufgeführtem Drama. Da wollen die Frauen nach Moskau, also in die Hauptstadt, überhaupt in die Stadt, und raus aus dem Kaff. &#160;Was nicht gelingt.</p>
<h3>Tschechovs Frauen heute</h3>
<p>Wie bei Tschechov kommen die Klagen auf über die Männer, die sie mal geheiratet haben. So wie die junge Frau, die ihren damals bewunderten Lehrer geheiratet hat – den sie jetzt so gar nicht mehr bewundern kann. Regisseurin Bill nimmt Tschechov und bringt ihn mit den Frauen allein zum Heute.</p>
<p>Auf der Bühne fangen sie dann wirklich an, räumen die Grünpflanzen um und die Kiefern-Kisten, die rhetorische Frage „Wann kommen denn Andrej, Iwan, Fedor, Alexander?“ wird zum Gag. Die Frauen erzählen aus ihrem Leben, und es verwischt mit der Vorlage von 1901.</p>
<h3>Der Wunsch nach Akzeptanz</h3>
<p>Sie formulieren ihre Schwierigkeiten, als Frau in dieser heutigen Welt Person zu sein. Sehr deutlich etwa Luca, die ätzend schildert, wie ein Typ sie besuchen kommt und Blumen bringt und die Wohnung lobt … aber sie sagt „Ich will ein Zimmer für mich allein!“ &#160;Carl formuliert den Wunsch, endlich so akzeptiert zu werden, wie sie ist, „Ich wünsche mir, dass ich in einen Raum komme, und keiner reagiert.“</p>
<p>Es sind geradezu verzweifelte Rufe von einem unerfüllten Leben als Frau, die mit Tschechovs Drama korrespondieren. Ein Leben, das vielleicht – Düsseldorfer Thema – durch Konsum ersatzbefriedigt werden könnte : „Dann kauf ich mir einen Kaschmir-Schal für 400 Euro …“ oder „dann kaufe ich mir das gute Leben“ etwa. &#160;Luca, die so schön Querflöte spielt, schockt mit Phantasien, wie sei einem Mann das Gesicht aufschlitzt. Und sie hüpft mit kurzen Schritten und einer ungeheuer ansteckenden Lachsalve daher. Carl tanzt mit angeklebtem Schnauzbart und sie und Luca &#160;enden schließlich in einem Armdrücken.</p>
<h3>Die Frauen machen ihre Musik</h3>
<p>Durch Umbauen der Kisten schaffen sie ein verändertes Bühnenbild, steigen mal wie Carl (sic) auf einen Turm aus Kisten, - und machen Musik!&#160; „Ja, lass uns feiern!“ beschließen sie den Frust hinter sich zu lassen.</p>
<p>&#160;Charlotte Lindecke spielt harten E-Bass, die toughe Luca Brankamp spielt einschmeichelnde Querflöte, Carolin Bernklau Klarinette. Der E-Bass führt auch zu einer harten Rock-Einlage mit Tanz. Uns so gehen sie schließlich los, die hintere Bühne öffnet sich, sie gehen in ein Lichtermeer – Vorhang.</p>
<p>Minutenlanger Jubel und Standing Ovation für sieben Frauen, die außergewöhnliches Talent gezeigt haben in einer gelungenen Inszenierung von Katharina Bills Adaption von Tschechovs Drama.</p>
<p><strong>Neue Termine und Karten-Bestellung unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/drei-schwestern/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/drei-schwestern/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Olga, Mascha und Irina:&#160; Carolin Bernklau, Luca Brankamp, Carl Brüggemann, Aslı Bulat, Iris Droste, Charlott Lindecke, Alicia Nsukami</p>
<p>Regie Katharina Bill</p>
<p>Bühne und Kostüm Tatjana Kautsch</p>
<p>Musik Maika Küster</p>
<p>Dramaturgie Birgit Lengers</p>
<p>Dauer:&#160;1 Stunde 15 Minuten — keine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 10:27:19 +0100</pubDate>
                        <title>Iran-Demo in Düsseldorf: Rund 18.000 Menschen fordern Regimewechsel</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/iran-demo-in-duesseldorf-rund-18000-menschen-fordern-regimewechsel-3458.html</link>
                        <description>Mit Sprechchören wie „Weg weg weg, die Mullahs müssen weg!“ und vielen Transparenten haben rund 18.000 Menschen für einen Regimewechsel im Iran demonstriert. Es war die größte Demo in Düsseldorf seit Jahren. Am Samstag gegen 14 Uhr vor allem Iraner:innen, die den Sohn des früheren Schahs Reza Pahlavi an der Spitze einer iranischen Regierung sehen wollen. Die Teilnehmer:innen, die meist seit Jahren in Deutschland leben und arbeiten und oft Verwandte im Iran haben, zogen unter dem Motto „Freiheit für den Iran“ bis vor den Landtag, wo auch NRW-Minister Nathanael Liminski (CDU) eine kurze Rede hielt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laut mehreren seriösen Quellen sollen rund 12.000 Menschen im Iran in den vergangenen Tagen von den sogenannten „Revolutionswächtern“ erschossen worden sein. Wegen der zeitweisen Abschaltung des Internets im Iran lassen sich die Zahlen nur schwer verifizieren. Allerdings tauchen jetzt immer mehr Kurzvideos auf, die die Brutalität der sogenannten „Revolutionswächter“ aufzeigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 11:12:52 +0100</pubDate>
                        <title>Porno al Forno wird 25: Rückblick auf die „Horny-XXXmas-Party“ in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/porno-al-forno-25-jahre-horny-xxxmas-party-2025-duesseldorf-3457.html</link>
                        <description>Wenn in Düsseldorf eine Band seit Jahren nicht „Routine“ liefert, sondern jedes Mal eine neue Idee, dann ist es Porno al Forno. Am 20.12.2025 feierte die Truppe ihr Jubiläum mit der „Horny-XXXmas-Party“ im ausverkauften Henkelsaal. Unsere Redaktion war vor Ort: NDOZ-Fotograf Klaus von Jackelmann hat den Abend in Bildern festgehalten – und unsere Autorin Antonia Klaumann hat mit Gitarrist Fox gesprochen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr feierten Porno Al forno ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert sind die 7 Künstler auf derselben Straße unterwegs und denken sich trotzdem immer wieder Neues aus.</p><blockquote><p>„Entertainment am Rande des Abgrunds“ so beschreibt <strong>Fox</strong>, einer der 7 Künstler das Image der Band.</p></blockquote><p>Den Abschluss des Jahres bildete wie gewohnt ihr Weihnachtskonzert, das dieses Jahr am 20.12. stattfand. Auch dafür ließen sie sich wieder etwas Besonderes einfallen, denn jedes Jahr überrascht die Band ihr Publikum mit einem neuen Kostüm.</p>
<p>Er erzählte uns eine witzige Anekdote: Bei einem Robbie-Williams-Konzert schlichen sie sich einfach rein und gaben sich kurzerhand als seine Band aus. Tatsächlich kamen sie bis backstage, wo sie dann schließlich vom Tourmanager erwischt wurden und rausflogen. Ein Jahr später lief auf Channel 4 ein Bericht über die Tour, in dem sogar dieser Vorfall erwähnt wurde.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 17:04:57 +0100</pubDate>
                        <title>Kafkas Traum oder traumatische Szenen mit hervorragenden Schauspieler*innen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kafkas-traum-oder-traumatische-szenen-mit-hervorragenden-schauspielerinnen-3456.html</link>
                        <description>Die Bühne ist ein schwarz-weißer Ort, mit schwarzen Bäumen, weißen Wänden und fünf Türen, von denen manche zeitweilig zugemauert scheinen. In einer Ecke steht eine sehr alte Schreibmaschine auf einem Tischchen. Rund um ein einfaches Stahlbett gruppieren sich nach und nach acht Menschen in schwarzen oder weißen Kostümen, mit grauen übergroßen Maskenköpfen. Kafka (Pauline Kästner) irrt durch einen symbolischen Wald mit schwarzen Wegweisern, begleitet von Braut, Mutter, und schließlich vom Vater (hervorragend Rainer Philippi). Die Szenen, die sich auf Kafkas Werk beziehen, enden in einem fast 40-minütigem Monolog, der Schauspielerin Kästner bis an die Grenze fordert.  </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bühne und Regie gestaltet der bekannte Regisseur Andreas Kriegenburg, der in Düsseldorf bereits Open Air „Figaros Hochzeit“ oder auch die „Dreigroschenoper“ inszenierte. Kafkas Traum entstand laut Kriegenburg &#160;aus Kafkas Texten&#160; wie etwa „Die Verwandlung“, das „Urteil“ oder auch aus dem berühmten „Brief an den Vater“, aus dem sich der Monolog gegen Ende speist.</p>
<h3>Ein Piano wie zu Stummfilmzeiten</h3>
<p>Es beginnt mit dem operettenhaften Auftritt der Gesellschaft aus &#160;den Figuren Kafkas Leben und Werk, nur die „Braut“ (Minna Wündrich) ist ganz in Weiß gekleidet. Ein Pianist in eigentümlichem Frack geht an Kafka vorbei zum Flügel, spielt zunächst Ragtime und Boogie, auch Bach-Anklänge, was an die Begleitung der Pianisten zu Stummfilmaufführungen erinnert (Pianist Yaromyr Bozhenko).</p>
<p>Es entwickeln sich phantastische, skurrile und eben auch kafkaeske Szenen wie der Tod der Mutter, oder mit dem kranken Kafka, de sofort vom „Landarzt“ untersucht wird. Das alles erinnert auch in der Choreographie an alte schwarz-weiße Stummfilmzeiten, die etwa 1895 bis 1929 dauerte (Kafka lebte von 1883 bis 1924). &#160;</p>
<p>Immer wieder kommt es zu Begegnungen &#160;mit dem Vater, &#160;und Rainer Philippi zeigt ihn in den unterschiedlichen Szenen als alten Mann, aber auch als wütenden, kraftvollen und den Sohn niederschmetternden Alten.</p>
<h3>Traumatische Auseinandersetzung und 40 Minuten Monolog</h3>
<p>Schließlich mündet die eher traumatische Auseinandersetzung &#160;in Kafkas Traum in einem fast 40-minütigem &#160;Monolog, der Schauspielerin Kästner bis zur Erschöpfung &#160;fordert und an Molly Blooms nicht enden wollenden Monolog am Ende von Ulysses (1922) &#160;erinnert. &#160;Dabei wird der Vater durch einen angelegten riesigen Cut mit ebenso riesigen Händen gekleidet, dessen Riesenhaftigkeit auch in „Das Urteil“ nachzulesen ist, von Rainer Philippi als wütender Bourgeois &#160;dargestellt, der gegen seinen Sohn wütet, der sich in Gestalt von Pauline Kästner erschöpft auf das Bett legt und, von allen Figuren umringt, sich wie tot zusammenrollt.</p>
<p>Mit Jubel und Standing Ovation wird nicht zuletzt Pauline Kästner für diesen körperlich fordernden Monolog&#160; &#160;geehrt, ebenso wie der herausragende Rainer Philippi als Über-Vater. Die &#160;komplexe Inszenierung, die viel Aufmerksamkeit verlangt, wird von einem begeisterten Publikum mit langem Beifall gefeiert.</p>
<p><strong>Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/kafkas-traum/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/kafkas-traum/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Kafka Pauline Kästner</p>
<p>Prokurist / Knecht Alexander Wanat</p>
<p>Mutter Cathleen Baumann</p>
<p>Vater / Knabe Rainer Philippi</p>
<p>Landarzt Jürgen Sarkiss</p>
<p>Georg Raphael Gehrmann</p>
<p>Braut / Gespenst / Rosa Minna Wündrich</p>
<p>Pianist Yaromyr Bozhenko</p>
<p>Regie und Bühne Andreas Kriegenburg</p>
<p>Kostüm Andrea Schraad</p>
<p>Licht Jean-Mario Bessière</p>
<p>Dramaturgie Beret Evensen</p>
<p>Dauer&#160;2 Stunden 45 Minuten — eine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 13:12:19 +0100</pubDate>
                        <title>Teenager sind fast 80 – Uraufführung „Frühlings Erwachen“ über heutige Ängste</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/teenager-sind-fast-80-urauffuehrung-fruehlings-erwachen-ueber-heutige-aengste-3455.html</link>
                        <description>Es sind zarte Momente, wenn die Alten als Teenager auf der Bühne sich näherkommen. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Autor Bonn Park hat Frank Wedekind (um 1890) und dessen Zeit umgedreht, die „Teenager“ in seinem Stück sind fast 80-jährige Laiendarsteller, die Eltern/ Alten sind junge professionelle Darsteller*innen (Carolin Cousin und Valentin Stückl). Diese Eltern stelzen im Wortsinn über die Bühne, sind so mehr als zwei Meter groß und rufen die Alten/Teenager zur Ordnung. Und doch geht das Konzept nicht ganz auf. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz großes Lob für alle Darsteller*innen, besonders die älteren erreichen das Publikum, auch wenn sie mal „Hänger“ haben, Profis lernen ja, damit umzugehen. &#160;Cousin ist wie immer mit ihrem Blick und ihrer Mimik schon beeindruckend, wenn sie nur mit dem Kopf über der grauen Mauer erscheint und (als Mutter) die Kinder spießig an Konventionen ermahnt: „Der Rock ist zu kurz!“ oder ein durchgängiges Thema der Inszenierung formuliert: Die Kinder müssen „eisern sein“, „Du musst in die Armee!“</p>
<p>Wer Frank Wedekinds sogenanntes Skandalstück erwartet (veröffentlicht 1891, uraufgeführt 1906 unter Max Reinhardt in Berlin), irrt. Park ist bekannt dafür, dass er altbekannte Stücke nimmt und sie auf seine Art in die heutige Zeit umschreibt. „Frühlings Erwachen“ ist „eine Kindertragödie“, so der Originaltitel, in dem zwei Jugendliche Suizid begehen, und in dem Wedekind herb die Sexualmoral im Kaiserreich satirisch kritisiert.</p>
<h3>Ängste der heutigen Zeit</h3>
<p>Bei Park sind es eher die Ängste der heutigen Zeit, die den Akteuren zu schaffen machen. Und so sind die Alten eben fünf Teenies, die sich alle nacheinander umbringen.</p>
<p>Die „Jungen“ sind die Mutter, die Park in der Dramatis personae als „nahezu hoffnungslos“ und „3000 Angst“ beschreibt, oder den Direktor der Schule (dröhnend harsch und autoritär Valentin Stückl) als „krank“. Park beschreibt im Programmheft im Interview, wie sich bei Wedekind einerseits in den Beschreibungen die bald kommenden Kriege ankündigen, und heute ähnlich die Menschen von Ängsten geplagt werden.</p>
<p>Das von der Mutter wiederholte „ihr müsst eisern sein“ an die Jugendlichen erinnert hier wohl eher an Ängste vor Krieg, ja vor einem dritten Weltkrieg, oder auch vor der möglichen Wehrpflicht: Bei Park sagt die Mutter harsch „ihr müsst in die Armee“. &#160;Die Mutter und der Psychiater sind bei Park die Alten aus Wedekinds Text, sie sind die angepassten und ängstlichen.</p>
<h3>Moderne Zeiten</h3>
<p>Aber dieses Umkehrung geht nicht ganz auf. Die Laiendarsteller*innen mit ihren fast 80 Lebensjahren – also 1945, nach Ende Weltkriegs II geboren – machen ihre Sache geradezu sensationell in den 90 Minuten des Stücks. Wobei nebenbei auch deutlich wird, dass viele Menschen und auch Darsteller*innen bis Ende 70 und darüber heutzutage noch ziemlich fit sind.</p>
<p>„Nur glücklich musst du sein“, sagt die Mutter einmal. Und die Jugendlichen / Alten stöhnen „Alles ist so trüb … In der Schule lerne ich nur Faschismus… und vom Schwarzen Freitag …. Ob Israel und Palästina je Freunde sein werden?“, fragt sich eine der Alten. Es sind durchaus Ängste und Sorgen aus den Tagen der unser aller vergangenen sechs bis 12 Wochen. Sie sollen ein „eiserner Mensch“ sein, die Jungen, wobei Assoziationen aufflackern von Maschinen, von Modernen Zeiten, von Soldaten im Dreck neben den kaputt geschossenen eisernen Maschinen.</p>
<h3>Schöne Musik und viel Jubel</h3>
<p>Ein Wort zur Musik: Das ganze Stück über begleitet Thorsten Drücker am Rand der Bühne das Geschehen live auf seiner Gitarre. Und das so schön und passend, dass man zusammen zuckt, als seine Musik kurz aussetzt.</p>
<p>Aber die Alten tanzen ausgelassen mit rockigen Jeansjacken zu Sounds der 80er unter einer Disko-Kugel. Eine von ihnen (Maria Pehe) singt solo ein englisches Lied. &#160;Und doch: Diese Alten verschwinden, trotz liebevoller Annäherungen, nach und nach über die Todesrutsche, Mutter und Direktor legen die kleinen Särge darauf.</p>
<p>Am Schluss kommt Jubel auf und viel viel Beifall für das Ensemble, besonders für die fünf Alten / Teenager. Und doch bleibt der geneigte Zuschauer ein wenig ratlos, leicht verwirrt zurück.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Diese Parallelen zu unsere Zeit, von denen Park im Interview spricht, die Ängste, diese Ängste, wie sie Park im Interview beschreibt, &#160;vor der Zukunft mit einem profitorientierten Sozialen Medien, mit kapitalistisch dominierter KI, mit dem Statement von Vielen, dass sie keine Nachrichten aus der wirren Welt oder der erratischen Politik mehr sehen oder hören wollen – all diese Ängste, die es anders und doch ähnlich damals gab – gehen im Konzept der Umkehrung der Wedekindschen Vorlage nicht ganz auf.</p>
<p>Weitere Termine und Karten</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/fruehlings-erwachen-2026/2131/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/fruehlings-erwachen-2026/2131/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Teenies:</p>
<p>Wendla (kummervoll) Petra Lehmann</p>
<p>Melchior (schwermütig) Hartmut Misgeld</p>
<p>Martha (bange) Maria Pehe</p>
<p>Moritz (überwältigt) Gregor Russ</p>
<p>Ilse (verloren) Brigitte Fieber</p>
<p>Erwachsene</p>
<p>Melchiors Mutter (nahezu hoffnungslos), Wendlas Mutter (3000 Angst) Caroline Cousin</p>
<p>Der Direktor (im Dschungel der möglichen Konsequenzen), Der Psychiater (krank) Valentin Stückl</p>
<p>Rest: Tiere, Pflanzen, Sonne, Mond (ahnungslos und unbekümmert)</p>
<p>Live-Musik Thorsten Drücker</p>
<p>Regie Bonn Park</p>
<p>Choreografie Rebeka Mondovics</p>
<p>Bühne Julia Nussbaumer</p>
<p>Kostüm Sina Manthey</p>
<p>Musik Ben Roessler</p>
<p>Licht Christoph Stahl</p>
<p>Dramaturgie Anika Steinhoff</p>
<p><strong>Dauer 1 Stunde 30 Minuten — keine Pause</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 09:49:36 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Ausstellungen, Bühne und Fair Fashion im Januar 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-ausstellungen-buehne-und-fair-fashion-im-januar-2026-3454.html</link>
                        <description>Der Januar ist in Düsseldorf selten leise: Im Goethe-Museum an der Jacobistraße startet das Ausstellungsjahr mit einem Perspektivwechsel, am Konrad-Adenauer-Platz wird es im FFT Düsseldorf politisch laut – und unter der Rheinkniebrücke läuft im Apollo Varieté die Rockshow wieder warm. Am 24. Januar setzt SUSTAIN! im Theatermuseum am Hofgarten ein Fair-Fashion-Statement, während im zakk an der Fichtenstraße PopAffaire deutsch-französische Sounds auf die Bühne bringt. Damit ihr nicht alles selbst zusammensuchen müsst, haben wir die Highlights vom 8. bis 24. Januar 2026 kuratiert – kurz, konkret, Düsseldorf-only, inklusive Links zu Tickets und Infos.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="well"><h3>KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Do, 08.01. – So, 01.02.:</strong> GEDOK A46 „Die Neuen 2026“ im BBK Kunstforum (Flingern)</li> 	<li><strong>Mi, 14.01., 19 Uhr: </strong>Eröffnung Sammlungsintervention Christoph Westermeier im Goethe-Museum (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Fr/Sa, 16.–17.01., 20 Uhr:</strong> „Dirty Laundry“ am FFT Düsseldorf (Performance)</li> 	<li><strong>Fr, 16.01., 18–20 Uhr: </strong>Opening Reception MEUSER bei Ruttkowski;68 (Grabbeplatz)</li> 	<li><strong>ab Fr, 16.01.:</strong> „Rock Reloaded“ – 10 Jahre Rockshow im Apollo Varieté</li> 	<li><strong>Sa, 24.01., 12–19 Uhr:</strong> SUSTAIN! Pop-up-Markt im Theatermuseum (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Sa, 24.01., 20 Uhr:</strong> PopAffaire im zakk: Asfar Shamsi &amp; Champ (Eintritt frei, Spenden willkommen)</li> </ul><p><em>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Zeiten/Details können sich ändern – bitte vorab beim Veranstalter checken.</em></p></div><ul class="list-normal"> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 20:18:00 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf-Mörsenbroich: Bomben sind entschärft!</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-moersenbroich-bomben-sind-entschaerft-3453.html</link>
                        <description>Die zwei in Düsseldorf-Mörsenbroich bei Sondierungsarbeiten entdeckten britischen Fliegerbomben konnten am Montag, 12. Januar 2026, 19.16 Uhr, durch Julian Granzow vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung erfolgreich entschärft werden. Im Anschluss wurden beide Zünder kontrolliert gesprengt. Unmittelbar nach der Entschärfung wurden die Straßensperrungen aufgehoben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während der Entschärfung mussten rund 4.200 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen. Rund 350 Menschen suchten die Betreuungstelle an der Rückertstraße auf. Insgesamt waren rund 250 Kräfte der Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke, Rheinbahn, Hilfsorganisationen sowie des Ordnungsamtes und des Amtes für Verkehrsmanagement im Einsatz. Insgesamt 42 Krankentransporte wurden durch Rettungsdienstkräfte der Feuerwehr und der Düsseldorfer Hilfsorganisationen durchgeführt. 393 Anruferinnen und Anrufer informierten sich über das Gefahrentelefon.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 14:58:00 +0100</pubDate>
                        <title>PRÜF-Demo am NRW-Landtag in Düsseldorf: Rund 3.000 Menschen fordern Prüfung rechtsextremer Parteien</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/pruef-demo-am-nrw-landtag-in-duesseldorf-rund-3000-menschen-fordern-pruefung-rechtsextremer-parteien-3451.html</link>
                        <description>Es ist kalt am Rhein, die Winterjacken sind hochgezogen – und vor dem NRW-Landtag ist trotzdem viel Bewegung. Plakate ragen über die Menge: „Taten jetzt“, „Demokratie statt Dummheit“, daneben Regenbogenfarben, selbstgemalte Schilder und ein großes Augenzwinkern („Hurra, eine Prüfung“). Am Samstag, 10. Januar 2026, haben nach Angaben der Initiative rund 3.000 Menschen auf der Landtagswiese demonstriert – es war die erste PRÜF-Demonstration in Düsseldorf. Klaus von Jackelmann war für NDOZ vor Ort und hat die Kundgebung fotografisch begleitet.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 17:57:36 +0100</pubDate>
                        <title>Schnee in Düsseldorf: Glätte bremst Verkehr – Rheinbahn meldet Verspätungen und Ausfälle</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/schnee-in-duesseldorf-glaette-bremst-verkehr-rheinbahn-meldet-verspaetungen-und-ausfaelle-3450.html</link>
                        <description>Düsseldorf ist am heutigen Schneetag spürbar langsamer unterwegs: rutschige Gehwege, stockender Verkehr – und wer auf Bus und Bahn angewiesen ist, braucht mehr Geduld als sonst. In vielen Stadtteilen wurde aus dem Weg zur Arbeit oder zur Schule schnell eine kleine Logistikaufgabe: warten, umplanen, ein Stück zu Fuß gehen. Besonders an Haltestellen, Kreuzungen und auf Nebenwegen ist die Glätte stellenweise tückisch.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Wetterlage in Düsseldorf: Schnee, Frost, Glätte</h3>
<p>Nach Angaben der Wetterdienste bleibt es winterlich. Kritisch ist vor allem die Kombination aus Schnee, überfrierender Nässe und Temperaturen um den Gefrierpunkt – sie sorgt dafür, dass Wege trotz Räumen schnell wieder glatt werden können. Wer heute unterwegs ist, sollte vor allem auf Nebenstraßen, Brücken, Treppen und wenig geräumten Gehwegen besonders vorsichtig sein.</p>
<h3>Wie viel Schnee liegt in Düsseldorf?</h3>
<p>„Eine Zahl für alle“ gibt es in der Stadt selten – dafür sind Unterschiede zwischen Innenstadt, Randbezirken und höheren Lagen zu groß. Zudem hängt der Eindruck stark davon ab, ob Schnee verweht, festgefahren oder auf Rasenflächen liegen geblieben ist. Klar ist: Lokal wirkt es deutlich mehr als „ein paar Zentimeter“ – entscheidend für den Alltag ist aber weniger die Schneehöhe als die Glätte.</p>
<h3>Unterwegs in der Stadt: mehr Zeit einplanen</h3>
<p>Für den Straßenverkehr gilt heute die einfache Regel: langsamer, vorsichtiger, mehr Puffer. Autofahrer sollten mit längeren Fahrzeiten rechnen, genügend Abstand halten und – wenn möglich – unnötige Fahrten vermeiden. Für Fußgänger sind feste Schuhe mit Profil Gold wert, besonders an Haltestellen, Zebrastreifen, Einmündungen und auf glatten Bordsteinen. Wer mit dem Rad fährt, sollte sehr defensiv unterwegs sein oder je nach Strecke besser umsteigen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Rheinbahn: Verspätungen – und teils unterbrochene Linien</h3>
<p>Die Rheinbahn informierte am Tag über witterungsbedingte Einschränkungen. Demnach kommt es vor allem auf Buslinien zu Verspätungen und Ausfällen. Teilweise sind auch Stadtbahn- und Straßenbahnlinien betroffen:</p><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie U72: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Hubertushain“ und „Ratingen Mitte“ sowie zwischen „Südpark“ und „Benrath Betriebshof“ fahren.</span></li> </ul></div><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie U73: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Auf‘m Hennekamp“ und „Universität Ost/Botanischer Garten“ fahren.</span></li> </ul></div><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie 706: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Schillerplatz“ und „Auf‘m Hennekamp“ sowie zwischen „Landtag/Kniebrücke“ und „Hamm S“ fahren. </span></li> </ul></div><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie 707: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Wupperstraße“ und „Medienhafen“ fahren.</span></li> </ul></div><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie 708: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Worringer Platz“ und „Heinrichstraße“ fahren. </span></li> </ul></div><p>&#160;</p>
<p>(Stand update 18:00: <a href="https://www.rheinbahn.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Rheinbahn</a>-Info des Tages; Fahrgäste sollten vor Fahrtantritt die aktuellen Meldungen in App/Website oder&#160;<a href="https://www.facebook.com/Rheinbahn" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">facebook.com/Rheinbahn</a> prüfen.)</p></div><p>&#160;</p>
<h3>Winterdienst: Wer räumt – und wer muss streuen?</h3>
<p>In Düsseldorf sind städtische Kräfte im Winterdienst unterwegs – gleichzeitig gilt: Für viele Gehwege sind Anlieger bzw. Eigentümer verantwortlich. Die Stadt weist darauf hin, dass Gehwege in der Regel in ausreichender Breite geräumt und bei Glätte gestreut werden müssen – damit Passanten nicht gefährdet werden. Wichtig für die Praxis: Nicht überall wird „automatisch“ geräumt. Wer merkt, dass der Gehweg vor dem Haus zur Rutschbahn wird, sollte das ernst nehmen – auch wegen der Verkehrssicherungspflicht.</p>
<h3>Ausblick: Was in den nächsten Tagen wichtig bleibt</h3>
<p>Laut Deutschem Wetterdienst bleibt es in Düsseldorf in den nächsten Tagen winterlich – mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und entsprechendem Glätterisiko. Wer morgen früh früh raus muss, sollte am besten kurz vor dem Losgehen die aktuelle Vorhersage prüfen und mehr Zeit einplanen.</p>
<p><em>Wie es heute vor unserer Redaktion aussieht, zeigen wir in einem kurzen Reel auf <a href="https://www.instagram.com/ndoz.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Instagram</a>.</em></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Service-Links&#160;</h3>
<p><a href="https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umwelt-und-verbraucherthemen-von-a-z/strassenreinigung/winterdienst" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Winterdienst der Stadt Düsseldorf (Regeln &amp; Infos)</a></p>
<p><a href="https://www.dwd.de/DE/wetter/wetterundklima_vorort/nordrhein-westfalen/duesseldorf/_node.html" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Deutscher Wetterdienst (DWD)</a></p>
<p><a href="https://www.wetterkontor.de/wetter-vorhersage/deutschland/duesseldorf" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Wetter Düsseldorf (Vorhersage/Warnlage)</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 11:39:40 +0100</pubDate>
                        <title>IHK: Bele Wolligandt übernimmt Geschäftsführung des Regionalmanagements Düsseldorf – Kreis Mettmann</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/ihk-bele-wolligandt-uebernimmt-geschaeftsfuehrung-des-regionalmanagements-duesseldorf-kreis-mettmann-3449.html</link>
                        <description>Zum 1. Dezember 2025 hat Bele Wolligandt die Geschäftsführung des Regionalmanagements Düsseldorf – Kreis Mettmann übernommen. Die 36-Jährige verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Standortentwicklung.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann ist seit 2014 sowohl berufliche als auch private Wahlheimat der gebürtigen Südniedersächsin. Zu ihren bisherigen Stationen zählen die Amtsleitung der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Rommerskirchen im Rhein-Kreis Neuss sowie das Citymanagement in Ratingen im Kreis Mettmann.</p>
<p>Seit Anfang 2021 war Wolligandt zudem bei der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf tätig, zuletzt als stellvertretende Leiterin der Abteilung Immobilienservice und Wirtschaftsflächenentwicklung.</p><blockquote><p>„Die Landeshauptstadtregion bringt enorme Potenziale mit“, sagt<strong> Wirtschaftsdezernent Christian Zaum</strong>. „Bei den aktuellen Herausforderungen ist es wichtiger denn je, die Kräfte in der Region zu bündeln, gemeinsam strukturpolitische Strategien weiterzuentwickeln und regionale Interessen auf Landes-, Bundes und EU-Ebene gemeinsam zu vertreten.“</p></blockquote><blockquote><p>„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sehen die Positionierung der Landeshauptstadtregion in der geplanten Reform der EU-Kohäsionspolitik als einen ersten wichtigen Baustein“, so <strong>Dr. Bettina Warnecke, Landrätin des Kreises Mettmann</strong>. „Es müssen Investitionsbedarfe ermittelt werden, um die künftig von der EU reduzierten Fördermittel mit gezielt platzierten Maßnahmen in die Region zu bringen.“</p></blockquote><blockquote><p>„Wir haben vollstes Vertrauen, dass Frau Wolligandt diese Aufgabe gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich ausfüllen wird“, betont <strong>Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf</strong>. „Für die Unternehmen ist das Regionalmanagement ein entscheidender Hebel moderner Standortpolitik: Es schafft klare Strukturen, setzt wirtschaftliche Entwicklungspotenziale um und stärkt die Position der Region im Wettbewerb um Investitionen, Fachkräfte und Fördermittel nachhaltig.“</p></blockquote><h4>Hintergrund:</h4>
<p>Getragen wird das Regionalmanagement Düsseldorf – Kreis Mettmann von der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Kreis Mettmann sowie der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf.</p>
<p>Die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann zählt zu den prosperierendsten Wirtschaftsräumen Nordrhein-Westfalens. Seit 2017 ist das Regionalmanagement eine von neun institutionalisierten regionalen Strukturentwicklungsorganisationen in Nordrhein-Westfalen die gemeinschaftlich im Verband regionen.NRW agieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 15:02:14 +0100</pubDate>
                        <title>Rheinbahn 2026: Neues Jahr, neue Preise – was Düsseldorf-Fahrgäste jetzt wissen müssen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/rheinbahn-2026-neues-jahr-neue-preise-was-duesseldorf-fahrgaeste-jetzt-wissen-muessen-3448.html</link>
                        <description>Der VRR erhöht zum 1. Januar 2026 die Ticketpreise – damit ändern sich auch die Kosten bei der Rheinbahn in Düsseldorf. Für viele Fahrgäste ist aber vor allem wichtig: Alte Papier-Tickets können noch bis Ende März genutzt werden und lassen sich später sogar noch umtauschen. Wer zuhause noch Tickets auf Vorrat hat, sollte jetzt kurz prüfen, was davon betroffen ist.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/6/d/csm_Rheinbahn-2024-Alex-PXL_20241120_131754964_2_c247e3e1ae.jpg" length="1305312" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="774" data-start="735">Was ändert sich zum 1. Januar 2026?</h3>
<p>Der VRR hebt die Ticketpreise im Schnitt um 4,9 Prozent an. Begründet wird das mit steigenden Kosten – etwa für Personal und Energie – sowie Investitionen in klimafreundlichere Antriebe und die Mobilitätswende.</p>
<p>Für Fahrgäste in Düsseldorf zählt vor allem <strong data-end="1047" data-start="1031">Preisstufe A</strong> (innerhalb der Stadt). Preisstufe B gilt typischerweise für Fahrten ins Umland oder in Nachbarstädte, Preisstufe C für weitere Strecken im gesamten VRR.</p>
<h3 data-end="1271" data-start="1202">Preise in Düsseldorf: Einzeltickets teurer – 24h-Ticket günstiger</h3>
<p>Bei den klassischen Gelegenheits-Tickets dreht der VRR an mehreren Schrauben. Ein Beispiel aus <strong data-end="1383" data-start="1367">Preisstufe A</strong> (Düsseldorf):</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1460" data-start="1401"><strong data-end="1429" data-start="1401">EinzelTicket Erwachsene:</strong> 3,80 Euro (vorher 3,60 Euro)</li> 	<li data-end="1521" data-start="1463"><strong data-end="1488" data-start="1463">4erTicket Erwachsene:</strong> 15,20 Euro (vorher 14,40 Euro)</li> 	<li data-end="1570" data-start="1524"><strong data-end="1539" data-start="1524">24h-Ticket:</strong> 7,60 Euro (vorher 8,80 Euro)</li> </ul><p>Auffällig: Das <strong data-end="1601" data-start="1587">24h-Ticket</strong> wird in Preisstufe A (und auch in B) günstiger. Der VRR positioniert es künftig als Angebot „zum Preis von zwei Einzeltickets“ – gedacht für Menschen, die an einem Tag mehrere Fahrten machen, aber kein Abo brauchen.</p>
<h3 data-end="1861" data-start="1819">Deutschlandticket: ab 2026 bei 63 Euro</h3>
<p>Auch das <strong data-end="1892" data-start="1871">DeutschlandTicket</strong> wird teurer. Ab 2026 kostet es <strong data-end="1944" data-start="1924">63 Euro im Monat</strong> (bisher 58 Euro). Für viele Pendler:innen bleibt es trotzdem das kalkulierbarste Modell – gerade im Vergleich zu häufigen Einzelfahrten.</p>
<h3 data-end="2148" data-start="2083">Alte Tickets: abfahren oder umtauschen – das sind die Fristen</h3>
<p>Wer noch <strong data-end="453" data-start="383">Papiertickets zum bisherigen Tarifstand (gültig seit 1. März 2025)</strong> auf Vorrat gekauft hat – also Einzel-, 4er-, 24h-, Fahrrad- oder ZusatzTickets – kann sie bis zum <strong data-end="569" data-start="552">31. März 2026</strong> ganz normal nutzen.</p>
<p>Wer sie nicht mehr nutzen möchte, kann umtauschen: Der <strong data-end="2403" data-start="2361">Umtausch ist bis zum 31. Dezember 2028</strong> möglich – gezahlt wird nur die Preisdifferenz.</p>
<p>Wichtig für App-Nutzer:innen: Einzel-, Zusatz- und 24h-Tickets aus der App bleiben wie gekauft nutzbar. <strong data-end="2609" data-start="2556">Offene Fahrten aus digitalen 4er- und 10erTickets</strong> müssen jedoch <strong data-end="2660" data-start="2624">bis spätestens 31. Dezember 2025</strong> abgefahren werden.</p>
<h3 data-end="2728" data-start="2681">Kurzblick auf eezy (für Gelegenheitsfahrer)</h3>
<p>Wer spontan fährt, landet oft bei <strong data-end="785" data-start="777">eezy</strong>. Der Preis setzt sich aus einem <strong data-end="850" data-start="818">Grundpreis (2026: 1,73 Euro)</strong> und <strong data-end="892" data-start="855">0,29 Euro pro Luftlinienkilometer</strong> zusammen – abgerechnet wird automatisch über die App. Damit einzelne Fahrten nicht unverhältnismäßig teuer werden, greift ein <strong data-end="1044" data-start="1019">Preisdeckel pro Fahrt</strong>: maximal der Preis eines EinzelTickets der jeweiligen Preisstufe. Zusätzlich gibt es Deckel für Vielnutzer:innen: <strong data-end="1188" data-start="1159">28,90 Euro pro 24 Stunden</strong> (2. Klasse) und <strong data-end="1229" data-start="1205">63,00 Euro pro Monat</strong> (2. Klasse). Kinder fahren in eezy mit <strong data-end="1290" data-start="1269">50 Prozent Rabatt</strong>, für die <strong data-end="1313" data-start="1300">1. Klasse</strong> gilt ein <strong data-end="1346" data-start="1323">50 Prozent-Aufpreis</strong>. Praktisch ist eezy vor allem für Gelegenheitsfahrten – wer regelmäßig pendelt, sollte kurz gegenrechnen, ob das <strong data-end="1481" data-start="1460">Deutschlandticket</strong> nicht günstiger (und planbarer) ist.</p>
<p>&#160;</p>
<h4><strong data-end="2911" data-start="2902">Info:</strong> <a href="/fileadmin/public/Redaktion/Dokumente/PDF/News/VRR_Preise_2026_1_.pdf" class="link-download">Tickets und Preistabelle ab 01.01.2026</a></h4>
<p>&#160;</p><div class="well"><p>Unabhängig von der Preiserhöhung treibt die Rheinbahn die Digitalisierung voran: Mit dem System „Calo“ soll der Ticketkauf schrittweise bargeldlos werden – Start in Bussen ab 2026, Ausweitung auf die Bahnen ab 2027. Perspektivisch ist papierloses Ticketing geplant; zugleich muss es Lösungen für Menschen ohne Smartphone oder Bankkarte geben – etwa eine aufladbare Guthabenkarte.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:35:19 +0100</pubDate>
                        <title>Jan Huth als Finanzvorstand der Stadtwerke Düsseldorf bestätigt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/jan-huth-als-finanzvorstand-der-stadtwerke-duesseldorf-bestaetigt-3447.html</link>
                        <description>In seiner Sitzung am Mittwoch, 17. Dezember, hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf einstimmig die weitere Bestellung von Jan Huth beschlossen. Die Entscheidung erfolgt für den Zeitraum ab dem 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2031. Damit setzt das Unternehmen auf Stabilität und Expertise in einer Phase großer strategischer Investitionen und Transformation.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/c/e/csm_Huth__Jan__94c7dff94a.jpeg" length="991766" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jan Huth</strong> gehört seit Juli 2023 dem Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf an und&#160;verantwortet die Hauptabteilungen Finanzen &amp; Controlling, Recht, Materialwirtschaft und Immobilien sowie Portfoliomanagement und Front Office.</p>
<p>Unter seiner Führung wurden entscheidende Schritte zur Digitalisierung des Finanzwesens und zur Sicherstellung der Finanzierung umfangreicher Investitionsprojekte umgesetzt.</p><blockquote><p>„Wir freuen uns, dass Jan Huth seine erfolgreiche Arbeit bei den Stadtwerken Düsseldorf fortsetzt. Angesichts des stetigen Hochlaufs der Investitionen für die zukunftsgerichtete Entwicklung der Infrastrukturen und der dynamischen Entwicklungen in der Branche sind seine Erfahrung und strategische Kompetenz von besonderem Wert“, erklärt<strong> Colette Rückert-Hennen, Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Düsseldorf</strong>.</p></blockquote><blockquote><p><strong>Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf</strong>, ergänzt: „Mit Jan Huth haben wir einen Finanzvorstand, der nicht nur mit den klassischen Mitteln der Finanzwirtschaft die Entwicklung unseres Unternehmens prägt, sondern entschlossen auch neue Wege für unser Unternehmen geht - etwa bei der Digitalisierung seines Bereichs und der erfolgreichen Platzierung von ESG-linked Schuldscheindarlehen.&#160; Ich freue mich sehr, dass er auch in den kommenden Jahren zu unserem Vorstands-Team gehört.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Jan Huth </strong>freut sich auf die nächsten Jahre bei den Stadtwerken Düsseldorf. Denn für ihn sind sie ein zentraler Akteur für die Zukunft der Region: „Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Julien Mounier und Dr. Charlotte Beissel, unseren Mitarbeitenden und unseren Anteilseignern die Transformation unseres Unternehmens und die Entwicklung Düsseldorfs voranzutreiben ist eine dankbare Aufgabe, die mich persönlich sehr erfüllt.“</p></blockquote><p><strong><a href="https://www.swd-ag.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Die Stadtwerke Düsseldorf</a></strong> sind seit mehr als 150 Jahren Dienstleister für Energie und Wasser und seit einigen Jahren auch für E-Mobilität. Gemeinsam mit der AWISTA stellt das Unternehmen zudem die Straßenreinigung und die Abfallentsorgung in Düsseldorf sicher. Als einer der größten kommunalen Versorger Deutschlands beliefern die Stadtwerke rund 600.000 Kund:innen. Mit mehr als 3.100 Mitarbeiter:innen ist die Unternehmensgruppe ein wichtiger Arbeitgeber in der Landeshauptstadt, der für Tradition wie für Innovation steht. Die Stadtwerke wollen eine neue, dekarbonisierte Energie- und Kreislaufwirtschaft mitgestalten und entscheidend dazu beitragen, dass Düsseldorf bis 2035 klimaneutral wird. Zudem ist das Unternehmen mit vielfältigem Engagement in Düsseldorf aktiv. Unterstützt werden viele verschiedene Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Kultur, Brauchtum, Soziales und Bildung – ein wichtiger Beitrag für mehr Lebensqualität in der Stadt.&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 16:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Die mächtigen und bedeutenden Bäume Nordrhein-Westfalens“ – wie Christoph Michels von Baumriesen erzählt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/die-maechtigen-und-bedeutenden-baeume-nordrhein-westfalens-wie-christoph-michels-von-baumriesen-erzaehlt-3444.html</link>
                        <description>Wussten Sie, dass im Düsseldorfer Stadtteil Angermund ein Baum steht, den Carl-Wilhelm Graf von Spee 1799 pflanzen ließ – und der heute rund 40 Meter hoch ist? Solche Geschichten sammelt Forstingenieur Christoph Michels in seinem Bildband „Die mächtigen und bedeutenden Bäume Nordrhein-Westfalens“.

Der Band aus dem Verlag Kessel stellt in Kurzporträts zahlreiche Baumveteranen in ganz NRW vor, ergänzt um mehr als 70 historisch bedeutende Bäume, die neu aufgenommen wurden. Hinter den Fotos steckt mehr als schöne Naturästhetik: Es geht um Wald- und Stadtgeschichte, um Klimaveränderungen und um die Frage, welche Verantwortung wir für diese Baumriesen tragen. Sechs der vorgestellten Bäume stehen in Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1373" data-start="1340">Bäume, Klima, Verantwortung</h3>
<p>„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“ Mit diesem Satz von Wilhelm von Humboldt eröffnet Michels sein Buch. Für ihn sind alte Bäume keine Kulisse, sondern lebende Zeugen der Landschaftsgeschichte – und ein Schlüssel, um den Klimawandel und seine Folgen besser zu verstehen.</p>
<p>In seiner Einleitung beschreibt Michels, wie sich die Wälder Mitteleuropas seit der letzten Eiszeit verändert haben – und wie stark der Mensch diese Entwicklung beschleunigt hat: durch Rodungen, Monokulturen, Nutzwälder und Städtebau.</p>
<p>Mehrfach macht er deutlich, wie sehr der Klimawandel die Wälder bereits verändert: Längere Trockenperioden, Hitze und Sturmereignisse setzen vielen Bäumen sichtbar zu, schreibt er. Nach seiner Einschätzung werden manche Baumarten ihr natürliches Höchstalter unter den künftigen Bedingungen vermutlich nicht mehr erreichen. Gerade deshalb misst er alten Bäumen eine besondere Bedeutung zu – als Hotspots der Biodiversität und als „Speicher“ der Landschaftsgeschichte.</p>
<p>Ein eigenes Kapitel widmet sich den sogenannten <strong data-end="2220" data-start="2207">Neophyten</strong>, also Baumarten, die in den letzten Jahrhunderten aus anderen Weltregionen nach Europa gebracht wurden. Einige bereichern die Vielfalt, andere setzen heimische Arten unter Druck – gerade im Stadtgrün ein Thema, das viele Parks und Alleen betrifft.</p>
<p>Praktisch für alle, die selbst losziehen möchten: Viele der im Buch vorgestellten Bäume sind mit <strong data-end="2619" data-start="2607">QR-Codes</strong> versehen. Wer sie mit dem Smartphone scannt, landet auf einer digitalen Karte und findet die öffentlich zugänglichen Standorte – ideal für Spaziergänge, Radtouren oder den nächsten Sonntagsausflug ins Grüne.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3445</guid>
                        <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 10:21:33 +0100</pubDate>
                        <title>Oh – ein Nashorn, na und? Oder: Sind wir alle Nashörner?</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/oh-ein-nashorn-na-und-oder-sind-wir-alle-nashoerner-3445.html</link>
                        <description>Es wird eine bedrückende Aktualität deutlich, wie Regisseurin Selen Kara dieses Stück inszeniert: Das Bühnenbild einfach, Hausfronten, ein Platz mit Café und Lokal, keine Effekte, keine Videoinstallationen, einfachster Aufbau mit Tischen und Stühlen, die Kostüme ältlich, nur die Frisuren etwas absurd. Aber der Inhalt von 1959, gegen die Diktatur, wird so noch beklemmender aktuell: Wie Menschen drohende Unterdrückung verharmlosen, dem Zwang unterliegen, sich anzupassen und zu verändern, sich der Masse unterzuordnen und sich aufzugeben. Bis auf einen, der sich widersetzt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Stück von Eugène Ionesco wurde 1959 in Düsseldorf uraufgeführt. In der jetzigen Inszenierung unter Regisseurin Selen Kara mit einem beeindruckenden Ensemble hört man die Nashörner „bumm bumm bumm“ einher trampeln, und sie trampeln nicht nur eine Katze nieder (hervorragend wie immer Claudia Hübbecker mit Plüschkatze). Ein Streit über die Herkunft der Nashörner – asiatisch oder afrikanisch? – führt zum „Logiker“, dessen unsinnige Schlussfolgerungen Florian Lange mit dem herrlich trotteligen Markus Danzeisen schön absurd über die Bühne bringt.</p>
<p>Wenn Madame Papillon (Hübbecker) und Mademoiselle Dudard (Fnot Taddese, auch Café-Besitzerin) später die Anpassung aller an die &#160;Nashörner und die Vermassung verharmlosen, sagt nur Bérenger (Heiko Raulin) „Ich habe Angst, mich zu verwandeln.“</p>
<p>„Gehen Sie an die frische Luft“, empfiehlt jemand, und alle wollen diese Sprache lernen, der bumm-bumm-Nashörner, nur Bérenger sagt „Das ist doch keine Sprache“.</p>
<h3>Erschreckend modern</h3>
<p>Man hört im eigenen Kopf deutlich, wie die „Brandmauer“ fällt. Oh, ein Nashorn, heißt es zu Beginn, und schon im zweiten Bild heißt es: Was soll schon dran sein, alles normal. Im eigenen Kopf kommen die Politikersätze auf wie „Man muss sie mit politischen Argumenten besiegen“ – das haben sie damals, 1932 ff., auch gesagt.</p>
<p>Gelungen ist die Einordnung der Inszenierung im wie immer empfehlenswerten Programmheft: Im Interview mit dem Juristen und ehemaligen „Handelsblatt“-Journalisten Maximilian Steinbeis verweist dieser auf aktuelle Versuche, die Nashörner, die Feinde der offenen freien Demokratie als ganz normal und harmlos darzustellen. Versuche, die ja aus einer konzertierten Strategie von Gruppen hervorgehen, die längst international vernetzt sind, von Deutschland über Österreich und die USA bis zu Geldflüssen aus Russland.</p>
<h3>Absurdes Theater heute</h3>
<p>Ionesco gilt als der Vertreter des „Absurden Theaters“. Er war als Autor ab 1957 Mitglied des absurden “Collège de Pataphysique“, zu dem ab 1948 Schriftsteller &#160;wie Raymond Queneau, Boris Vian oder Künstler wie Man Ray und Filmemacher gehörten. Ionesco schrieb 1957 zunächst eine Novelle mit dem Titel „Rhinoceros“, bevor er das Theaterstück verfasste. 1959 wurde es in Düsseldorf unter Intendant Stroux uraufgeführt, für Frankreich schien es zu brisant.</p>
<h3>Allgemeine Verunsicherung</h3>
<p>Klimakrise, Feminismus, Konzentration von Milliardenvermögen in wenigen Händen, Gefahren durch Krieg mitten in Europa - Verunsicherungen ergreifen längst die vermeintliche Mitte der Gesellschaft – „weil es nichts gibt, woran man sich halten kann“, heißt es so treffend bei Brecht.</p>
<p>Im Stück wird die gefährliche Massenbewegung von fast allen verharmlost, die anderen werden ja lediglich zu Nashörnern. Nur Bérenger kann dem Zwang widerstehen, ein massiges Nashorn inmitten der Masse zu werden.</p>
<p>Der Muff der verspießerten Bonner Republik scheint da in der phantastischen Inszenierung von Selen Kara auf, wird zumindest den älteren Zuschauer:innen deutlich. Sich anpassen, ordentlich sein, ordentliche Haarschnitte mit messerscharfem Scheitel … das kommt ja inzwischen wieder. Wer anders ist, wird schief angesehen. Aber ohne unseren Verlust der Vielfalt und unsere Passivität wären populistische Organisationen ja gar nicht möglich.</p>
<p>Aber wenn denn eine rechtsextreme Partei mal 20 Prozent und mehr erreicht – muss „man“ sich ihren Nashörnern anpassen? &#160;(Demokratisch gewählt? Die Nazis hatten in der Reichstagswahl vom 6. November 1932 mehr als 33 Prozent der Stimmen, hier in Düsseldorf auch. Hätte man damals nicht den Nashörnern, pardon, der NSDAP zugestimmt, hätte sie sogar verboten, wären Millionen Tote, der Holocaust, und unendliches Leid in der Welt vermieden worden.)</p>
<p>Zum Ende des Stücks erheben sich im Publikum etwa 15 ganz normale, alltäglich gekleidete Zuschauer:innen, die schon vor Beginn &#160;im Foyer einhergingen, &#160;und gehen nun auf die Bühne und laufen hin und her – Nashörner, aus unseren Reihen – die Bérenger völlig &#160;ignorieren.</p>
<p>Langer Jubel und Applaus für das Ensemble und die Inszenierung (Besetzung siehe unten) bei der Premiere.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>
<p>&#160;Dauer 1 Stunde 45 Minuten — keine Pause</p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Bérenger: Heiko Raulin</p>
<p>Jean: Sebastian Tessenow</p>
<p>Daisy: Sophie Stockinger</p>
<p>Die Frau mit Katze und Madame Papillon: Claudia Hübbecker</p>
<p>Der Gemüsehändler und Monsieur Botard: Thiemo Schwarz</p>
<p>Der Logiker und Monsieur Boeuf: Florian Lange</p>
<p>Die Caféinhaberin und Mademoiselle Dudard: Fnot Taddese</p>
<p>Der alter Herr, der Feuerwehrmann und der Kleiner Alter (Monsieur Jean): Markus Danzeisen</p>
<p>Die Nashörner Helia Abdollahi, Miriam Arnold, Ayla Tatu Burnaz, Fynn Gregorius, Sandra Herbrandt, Elena Hesse, Kristina Karst-El Scheich, Jasmin Krickhaus, Jamie Lay, Chiara Leonardi, Lioba Peikert, Ingo Runde, Wolf Stroetmann</p>
<p>Regie Selen Kara</p>
<p>Bühne Lydia Merkel</p>
<p>Kostüm Anna Maria Schories</p>
<p>Musik Torsten Kindermann</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>
<p>Choreografische Mitarbeit Takao Baba</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 11:31:48 +0100</pubDate>
                        <title>GEA Foundation: Düsseldorfer Konzern spendet über 1 Million Euro gegen Kinderarmut</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/gea-foundation-duesseldorfer-konzern-spendet-ueber-1-million-euro-gegen-kinderarmut-3441.html</link>
                        <description>Im Dezember häufen sich Spendenaufrufe, Gala-Abende und symbolische Schecks. Hinter vielen Projekten für Kinder stehen aber Menschen, die im Alltag ganz nah dran sind: Sozialarbeiterinnen, Ehrenamtliche – und manchmal auch Unternehmen aus der Nachbarschaft.

Eines dieser Unternehmen ist die GEA Group mit Hauptsitz in Düsseldorf. Über die Anfang 2025 gegründete GEA Foundation stellt der Technologiekonzern in diesem Jahr rund 1,2 Millionen Euro für Kinderhilfsorganisationen bereit. Ein Schwerpunkt: die Bekämpfung von Kinderarmut und die Stärkung von Bildungschancen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Starkes Signal aus der Düsseldorfer Wirtschaft</h3><blockquote><p>„Wir möchten einen nachhaltigen Beitrag für in Not geratene Kinder leisten“, sagt <strong>GEA-CEO Stefan Klebert</strong>.</p></blockquote><p>Mit der GEA Foundation verfolgt der Konzern das Ziel, jährlich etwa <strong data-end="1152" data-start="1111">ein Prozent seines Konzernergebnisses</strong> für gemeinnützige Zwecke bereitzustellen – unter anderem in den Bereichen MINT-Bildung, Kinderarmutsbekämpfung und Zugang zu grundlegender Infrastruktur.</p>
<p>Ein großer Teil der aktuellen Spenden fließt an den Verein <strong data-end="1410" data-start="1369"><a href="https://www.ein-herz-fuer-kinder.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“</a></strong>. Die Organisation unterstützt Kinder in Not in Deutschland und weltweit – etwa in den Bereichen Medizin und Forschung, Bildung und Chancengerechtigkeit, Katastrophenhilfe sowie bei Projekten für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Die GEA Foundation setzt ihr Engagement hier bereits im vierten Jahr in Folge fort und stellt in diesem Jahr <strong data-end="1767" data-start="1751">500.000 Euro</strong> zur Verfügung.</p>
<h3>Engagement wie das der GEA Foundation wird dort spürbar, wo es zählt – im direkten Kontakt mit Kindern und Jugendlichen.</h3>
<p>Besonders greifbar wird das Engagement bei der zweiten großen Spende: Die GEA Foundation unterstützt das christliche Kinder- und Jugendwerk <strong data-end="2069" data-start="2054">„Die Arche“</strong> mit insgesamt <strong data-end="2121" data-start="2084">über 700.000 Euro über drei Jahre</strong>. Die Arche betreibt Freizeiteinrichtungen, Hausaufgabenangebote und Lernförderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien – mit offenen Treffpunkten, warmen Mahlzeiten und verlässlichen Bezugspersonen.</p>
<p>Ein Teil der Mittel fließt in das Projekt <strong data-end="2391" data-start="2376">„Mutmacher“</strong>, das Jugendliche ab 13 Jahren an mehreren Standorten – unter anderem in Düsseldorf – langfristig begleitet. Ausgebildete Sozialarbeiter:innen, Sozialpädagog:innen und Ehrenamtliche unterstützen die Jugendlichen dabei, ihren Schulabschluss zu schaffen, mit Geld umzugehen, Bewerbungen zu schreiben oder Lerncamps in den Ferien zu nutzen.</p>
<h3>Aus Geld wird Zeit, Aufmerksamkeit und eine verlässliche Beziehung – genau das fehlt vielen Kindern in prekären Lebenslagen.</h3>
<p>Gerade in einer wachsenden Stadt wie Düsseldorf, in der teure Mieten und steigende Lebenshaltungskosten Familien unter Druck setzen, sind solche Angebote ein wichtiges Signal. Sie ergänzen schulische und kommunale Strukturen um etwas, das sich nicht verordnen lässt: Zeit, Zuhören, dranzubleiben.</p>
<h3>Wenn ein Düsseldorfer Konzern wie GEA in Kinderprojekte investiert, ist das mehr als ein CSR-Label – es stärkt die Stadtgesellschaft.</h3>
<p>Mit der GEA Foundation verankert der Konzern sein soziales Engagement langfristig in der Unternehmensstrategie. Für Kinder und Jugendliche in Projekten wie der Arche bedeutet das: mehr Chancen, gesehen zu werden – und Menschen, die an sie glauben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 15:22:37 +0100</pubDate>
                        <title>Friedrichstraße und Bachstraße bekommen neue Asphaltoberfläche</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/friedrichstrasse-und-bachstrasse-bekommen-neue-asphaltoberflaeche-3440.html</link>
                        <description>Die Modernisierung der Oberfläche der Friedrichstraße und ihrer Nebenstraßen geht weiter voran. In Teilabschnitten wird nun abschließend der lärmoptimierte Asphalt aufgetragen. Los geht es am Montag, 15. Dezember 2025, ab der Kreuzung Bachstraße/Elisabethstraße bis zur Kreuzung Friedrichstraße. Währenddessen kann dieser Straßenabschnitt nicht befahren werden. Der Verkehr wird, solange die Arbeiten laufen, über die Bilker Allee umgeleitet. Von Dienstag, 16. Dezember, bis Donnerstag, 18. Dezember, setzen die Arbeiter die Neuasphaltierung auf der Kreuzung Bachstraße/Friedrichstraße und Bachstraße 149 bis zur Kreuzung Bilker Allee und anschließend auf der Friedrichstraße bis zum Fürstenwall fort. An diesen drei Tagen kann aufgrund der Fahrbahnarbeiten der Abschnitt nicht befahren werden.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch ist das Parken in dem Zeitraum nicht möglich. Die bearbeiteten Teilabschnitte werden jedoch direkt nach den Auskühlzeiten wieder freigegeben. Der Verkehr aus südlicher und westlicher Richtung wird großräumig über den Südring und anschließend über die Mecumstraße in Richtung Friedrichstadt und Innenstadt umgeleitet. Fußgängerinnen und Fußgänger sind von den Einschränkungen nicht betroffen. Der Radverkehr wird über die Talstraße umgeleitet. Während die Arbeiter den lärmoptimierten Asphalt aufbringen, können auch die anliegenden Zufahrten und Garagen nicht angefahren werden.<br> <br> Die Zufahrt zu den Düsseldorfer Arcaden bleibt an allen Tagen gewährleistet. Die Zufahrt zur Tiefgarage Q-Park Kirchplatz ist von Dienstag, 16., bis Donnerstag, 18. Dezember, von der Elisabethstraße aus mit einer Umleitung über den Kirchplatz erreichbar. Die Ausfahrt erfolgt links über den Fürstenwall.<br> <br> Anwohner werden vorab über die Arbeiten informiert. Anlieger, die Fragen stellen oder Anregungen geben möchten, können dies telefonisch montags bis freitags von 12 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0162-2303448 tun, oder zeitunabhängig per E-Mail an&#160;<a href="mailto:mitte-sued@lindschulte.de">mitte-sued@lindschulte.de</a>. Für Beeinträchtigungen während der Bauzeit bittet die Landeshauptstadt um Verständnis.<br> <br> Zudem führt die Landeshauptstadt Düsseldorf das "Zentrenmanagement Friedrichstraße" fort. Ziel ist es, die Gewerbetreibenden vor Ort während der Baustellenzeit zu unterstützen. Weitere Informationen zu den Ansprechpartnern und den Angeboten sind online abrufbar unter:&#160;<a href="http://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/zentrenstaerkung" title="http://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/zentrenstaerkung" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/zentrenstaerkung</a>.</p>
<h4>Hintergrund</h4>
<p>Die Arbeiten zur Neugestaltung der Oberfläche der Friedrichstraße haben im November 2024 begonnen. Das große Bauprojekt umfasst drei Teilabschnitte. Mit den oben aufgeführten Asphaltarbeiten wird der 1. Teilabschnitt zwischen Bachstraße und Fürstenwall nahezu abgeschlossen.<br> <br> Seit Anfang November 2025 laufen auch die Arbeiten auf dem 2. Teilabschnitt zwischen Fürstenwall bis Graf-Adolf-Platz. Sie werden voraussichtlich Ende 2026 fertig sein. Aktuell wird in diesem 2. Teilabschnitt der Teil zwischen Fürstenwall und Herzogstraße modernisiert. Der dritte Teilabschnitt umfasst ab 2027 den barrierefreien Ausbau des Graf-Adolf-Platzes. Gleichzeitig wird dann die Herzogstraße neugestaltet. Weitere Infos zum Thema unter Friedrichstraße (Mitte-Süd) - Landeshauptstadt Düsseldorf.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 15:58:48 +0100</pubDate>
                        <title>Projekt „Sicherheit im Bahnhofsumfeld“: Düsseldorf richtet Aufenthaltszelt an der Moskauer Straße ein</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/projekt-sicherheit-im-bahnhofsumfeld-duesseldorf-richtet-aufenthaltszelt-an-der-moskauer-strasse-ein-3439.html</link>
                        <description>Wer an der Moskauer Straße entlanggeht oder mit dem Auto über die Brücke in Richtung Werdener Straße fährt, muss nur einmal über das Geländer nach unten schauen: Direkt an den Gleisen liegen Zeltplanen, Müll und improvisierte Schlafplätze.

Zwischen Rohrleitungen, Böschungen und Beton haben sich Menschen notdürftige Unterkünfte eingerichtet – ein paar Meter unterhalb des Alltagsverkehrs, aber mitten in der Stadt. Unsere NDOZ-Fotos stammen aus dem Januar 2024. Sie zeigen eine Situation, die dort schon seit Langem besteht und für niemanden sicher ist: weder für die Menschen, die dort übernachten, noch für diejenigen, die sich im Umfeld des Hauptbahnhofs bewegen.

Jetzt will die Stadt nachsteuern: Mit einem beheizten Aufenthaltszelt an der Moskauer Straße 23 und einer Weiterentwicklung der Unterkunft an der Eisenstraße sollen zusätzliche Schutz- und Aufenthaltsmöglichkeiten entstehen. Gleichzeitig geht die Polizei weiter mit Kontrollen gegen eine „offene Szene“ vor – wie wir vor wenigen Tagen berichtet haben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1875" data-start="1829">Rückblick: Polizei-Einsatz am Hauptbahnhof</h3>
<p>Ende November war die Polizei mit rund 50 Beamt:innen im Umfeld des Hauptbahnhofs im Einsatz. Im Fokus standen dabei vor allem Drogenkriminalität und eine offene Szene rund um den Bahnhof.</p>
<p>Bilanz des Einsatzes: <strong data-end="2121" data-start="2091">113 kontrollierte Personen</strong>, <strong data-end="2143" data-start="2123">24 Strafanzeigen</strong> – überwiegend wegen Betäubungsmitteldelikten –, <strong data-end="2211" data-start="2192">vier Festnahmen</strong>, mehrere Platzverweise und Gefährderansprachen. NDOZ hatte darüber in den<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/polizei-einsatz-am-duesseldorfer-hauptbahnhof-113-kontrollen-24-strafanzeigen-3432.html" target="_blank" class="link-external-blank"> Stadtnachrichten</a> berichtet.</p>
<p>Die Bilder der Polizei zeigten bereits damals, wie nah Kontrolle, Unsicherheit und extreme Lebenssituationen im Bahnhofsumfeld beieinander liegen: Notunterkünfte entlang der Gleise, sichergestelltes Drogenbesteck, Einsatzfahrten durch die Nacht.</p>
<h3>Neues Aufenthaltszelt an der Moskauer Straße 23</h3>
<p>Mit dem aktuellen Schritt betont die Stadt nun stärker die <strong data-end="2698" data-start="2681">soziale Seite</strong> des Projekts „Sicherheit im Bahnhofsumfeld“ (SiBu).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 11:59:05 +0100</pubDate>
                        <title>Graved Lachs selber machen – so wird dein Festtagsfisch entspannt und bezahlbar</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/graved-lachs-selber-machen-so-wird-dein-festtagsfisch-entspannt-und-bezahlbar-3438.html</link>
                        <description>Zwischen Weihnachtsmarkt, Geschenkestress und vollen Theken am Carlsplatz stellt sich in vielen Küchen die gleiche Frage: Was kommt Festliches auf den Tisch – ohne stundenlanges Kochen und ohne Luxuspreise an der Fischtheke?

Graved Lachs ist dafür ideal: Der mild gebeizte Lachs sieht nach Feinkost aus, lässt sich gut vorbereiten und ist in der Küche erstaunlich unkompliziert. Mit diesem Graved-Lachs-Rezept kannst du deine Gäste an den Feiertagen beeindrucken – und bleibst selbst entspannt. Die Grundlage geht auf ein Rezept der französischen Fermentations-Expertin Marie-Claire Frédéric zurück, hier in einer vereinfachten Version für den Alltag – mit ein paar persönlichen Kniffen und Ideen zum Variieren.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1691" data-start="1618">Was ist eigentlich Graved Lachs?</h3>
<p>Graved Lachs (schwedisch „Gravlax“) bedeutet wörtlich „begrabener Lachs“. Schon im Mittelalter konservierten skandinavische Fischer ihren Fang, indem sie ihn in den sandigen Boden an den Fjordufern einbuddelten oder später in kleinen Fässern in kühlen Vorratsräumen lagerten – so hielt er über viele Monate. Heute wandert der Lachs dafür einfach in den Kühlschrank und wird nur noch wenige Tage gebeizt. Aus der einstigen Überlebens­technik ist eine Delikatesse geworden, die weit über Nordeuropa hinaus beliebt ist und in vielen Restaurants als Alternative zum Räucherlachs auf der Karte steht. Beim Beizen arbeiten Salz und Zucker zusammen: Das Salz entzieht dem Fisch Wasser und bremst die natürlichen Zersetzungsprozesse, der Zucker betont die Aromen.</p>
<p>Ob als Vorspeise, auf Brot oder beim Brunch mit Familie, Freund:innen und Nachbar:innen: Graved Lachs lässt sich gut teilen und passt perfekt in die Festtage.</p>
<h2>Rezept: Graved Lachs à la Alex</h2>
<p><em>Für ca. 6 Personen als Vorspeise – ca. 20 Minuten Arbeit, 48 Stunden Beizzeit</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 15:34:38 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Kö-Graben in neuem Licht – neue LED-Strahler sparen 80 Prozent Energie</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-koe-graben-in-neuem-licht-neue-led-strahler-sparen-80-prozent-energie-3436.html</link>
                        <description>Wer abends über die Kö spaziert, merkt es sofort: Der Kö-Graben wirkt wärmer, klarer ausgeleuchtet – ohne grell zu sein. Grund ist ein neues Beleuchtungskonzept, das die Netzgesellschaft Düsseldorf im Auftrag der Stadt umgesetzt hat. 170 neue Bodenscheinwerfer setzen den Wassergraben nun in Szene und ersetzen die alte Anlage.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Angaben der Stadt verbrauchen die neuen LED-Strahler rund 80 Prozent weniger Energie als ihre Vorgänger. Gleichzeitig sind sie kompakter, in einem warmweißen Ton gehalten und lassen sich dank Schwenkfunktion flexibel ausrichten. So können Ufer, Bäume und Wasser gezielt betont werden, ohne die Umgebung zu überstrahlen.</p><blockquote><p><strong>Oberbürgermeister Stephan Keller</strong> spricht von einem „sichtbaren Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit auf der Königsallee“.</p></blockquote><blockquote><p>Auch <strong>Stadtwerke-Chef Julien Mounier </strong>ordnet das Projekt in einen größeren Zusammenhang ein: „Mit der Umstellung auf verbrauchsarme LED-Technik setzen wir bis 2026 ein umfassendes Beleuchtungskonzept um, das den städtischen Stromverbrauch um mehr als 30 Prozent senken soll“, sagt Mounier.</p></blockquote><p>Neben dem Graben selbst wurde auch die Illumination der drei Kö-Brücken überarbeitet. Jeweils vier neue LED-Einbaustrahler sorgen für eine dezente Akzentbeleuchtung – bei nur noch etwa einem Drittel der bisherigen Anschlussleistung. Auch der Tritonenbrunnen an der Schadowstraße hat eine komplett erneuerte Beleuchtungsanlage erhalten, die sich in das Gesamtkonzept einfügt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 16:09:08 +0100</pubDate>
                        <title>Polizei-Einsatz am Düsseldorfer Hauptbahnhof: 113 Kontrollen, 24 Strafanzeigen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/polizei-einsatz-am-duesseldorfer-hauptbahnhof-113-kontrollen-24-strafanzeigen-3432.html</link>
                        <description>Am Mittwoch (26. November) war die Polizei mit knapp 50 Beamt:innen im Umfeld des Düsseldorfer Hauptbahnhofs und an Unterschlüpfen entlang der Gleise im Einsatz. Ziel der Aktion war es, eine offene Szene zu verhindern und durch sichtbare Präsenz Straftaten frühzeitig zu unterbinden.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="flex max-w-full flex-col grow"><div class="min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal [.text-message+&amp;]:mt-1" data-message-author-role="assistant" data-message-id="4fea8636-1a7a-4358-a16c-774fa388638a" data-message-model-slug="gpt-5-1-thinking" dir="auto"><div class="flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden first:pt-[1px]"><div class="markdown prose dark:prose-invert w-full break-words light markdown-new-styling"><p>&#160;</p></div></div></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 14:18:47 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorfer Forschungspreis für Kinder- und Jugendmedizin 2025: Auszeichnung für Selene Lickfett und Pawel Stachura am Universitätsklinikum Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorfer-forschungspreis-fuer-kinder-und-jugendmedizin-2025-auszeichnung-fuer-selene-lickfett-und-pawel-stachura-am-universitaetsklinikum-duesseldorf-3430.html</link>
                        <description>Wenn Forschung direkt Kindern in Düsseldorf zugutekommt. Wer mit seinem Kind in der Uniklinik Düsseldorf unterwegs ist, erlebt vor allem den Klinikalltag: Stationen, Wartezimmer, Untersuchungen. Dabei passiert im Hintergrund viel, was man nicht sieht – Forschung, die darüber entscheidet, wie gut Diagnostik und Therapien in Zukunft sein werden.

Mit dem Düsseldorfer Forschungspreis für Kinder- und Jugendmedizin 2025 rücken jetzt zwei Menschen in den Fokus, die genau daran arbeiten: Selene Lickfett und Dr. Pawel Stachura. Beide forschen am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD), beide beschäftigen sich mit schweren Erkrankungen im Kindesalter – und wurden nun von der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die beiden Nachwuchswissenschaftler:innen vergeben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1380" data-start="1307">Ein Preis von Eltern – für Forschung an der Kinder- und Jugendmedizin</h3>
<p>Der Düsseldorfer Forschungspreis wird von der <strong data-end="1471" data-start="1428"><a href="https://www.kinderkrebsklinik.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.</a></strong> gestiftet, einem Verein, der seit vielen Jahren Familien mit krebskranken Kindern unterstützt und zugleich kliniknahe Projekte fördert.</p>
<p>Für viele Eltern ist der Preis ein wichtiges Signal: Die Forschung für ihre Kinder läuft – und sie findet <strong data-end="1746" data-start="1717">direkt hier in Düsseldorf</strong> statt, dort, wo die jungen Patient:innen behandelt werden.</p>
<p>Die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. engagiert sich damit nicht nur für die Forschung, sondern auch dafür, dass die Kinderklinik selbst ein freundlicherer Ort wird – zum Beispiel mit farbenfrohen Wandgestaltungen in den Fluren.</p>
<h3>Selene Lickfett: Huntington bei Kindern besser verstehen</h3>
<p><strong data-end="1893" data-start="1874">Selene Lickfett</strong> ist Doktorandin im Fach Biologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Mitglied der Arbeitsgruppe <strong data-end="2029" data-start="2003">Stammzell-Metabolismus</strong> an der Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie des UKD (Leitung: Prof. Dr. Alessandro Prigione).</p>
<p>Ihre ausgezeichnete Arbeit beschäftigt sich mit der <strong data-end="2239" data-start="2210">Huntington-Krankheit (HD)</strong> – einer erblich bedingten neurodegenerativen Erkrankung, die in seltenen Fällen auch schon im Kindes- oder Jugendalter auftritt. Diese juvenile Form verläuft besonders aggressiv und stört die <strong data-end="2459" data-start="2432">Entwicklung des Gehirns</strong>, was die Versorgung in der Pädiatrie vor besondere Herausforderungen stellt.</p>
<p>Die Studie untersucht, wie sich das <strong data-end="2614" data-start="2576">mutierte Huntingtin-Protein (mHTT)</strong> auf die frühe menschliche Hirnentwicklung auswirkt. Mit Hilfe moderner Stammzellmodelle lässt sich im Labor nachvollziehen, was im sich entwickelnden Gehirn passiert, lange bevor erste Symptome sichtbar werden.</p>
<p>Veröffentlicht wurde die Arbeit im renommierten Fachjournal <strong data-end="2916" data-start="2889">„Nature Communications“</strong> – ein Hinweis darauf, dass hier Forschung aus Düsseldorf international Beachtung findet.</p>
<h3>Dr. Pawel Stachura: Neue Therapieansätze bei Blutkrebs im Kindesalter</h3>
<p><strong data-end="3119" data-start="3087">Dr. rer. nat. Pawel Stachura</strong> arbeitet im Labor für Kinderonkologie an der Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie des UKD, in der Arbeitsgruppe von <strong data-end="3296" data-start="3267">Prof. Dr. Arndt Borkhardt</strong> und <strong data-end="3333" data-start="3301">Prof. Dr. Aleksandra Pandyra</strong>.</p>
<p>Der studierte Biotechnologe (Universität Wroclaw) promovierte an der HHU Düsseldorf und konzentriert sich heute auf <strong data-end="3482" data-start="3454">hämatologische Malignome</strong>, also Blutkrebserkrankungen. Er entwickelt und charakterisiert <strong data-end="3571" data-start="3546">Tier- und Zellmodelle</strong>, in denen neue Behandlungsansätze getestet werden können, bevor sie in Studien mit Kindern zum Einsatz kommen.</p>
<p>Ein Schwerpunkt liegt auf <strong data-end="3744" data-start="3712">immunmodulierenden Therapien</strong>: Behandlungen, die das Immunsystem gezielt stärken oder steuern, damit es Krebszellen besser bekämpfen kann. Unterstützt wird die Arbeit durch <strong data-end="3914" data-start="3888">künstliche Intelligenz</strong>, die hilft, große Datenmengen auszuwerten und vielversprechende Ansatzpunkte schneller zu erkennen.</p>
<p>Die ausgezeichnete Studie erschien im Fachjournal <strong data-end="4096" data-start="4068">„Cell Death and Disease“</strong>.</p>
<h3>Warum dieser Preis für Düsseldorf wichtig ist</h3>
<p>Der Blick auf die beiden Preisträger:innen zeigt: In Düsseldorf wird nicht nur behandelt, sondern auch <strong data-end="4298" data-start="4258">an der Medizin von morgen gearbeitet</strong> – unmittelbar dort, wo Kinder und Jugendliche mit schweren Diagnosen versorgt werden.</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4514" data-start="4390">Die <strong data-end="4437" data-start="4394"><a href="https://www.kinderkrebsklinik.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.</a></strong> verbindet bürgerschaftliches Engagement mit gezielter Forschungsförderung.</li> 	<li data-end="4663" data-start="4517">Das <strong data-end="4556" data-start="4521"><a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Universitätsklinikum Düsseldorf</a></strong> und die <strong data-end="4572" data-start="4565"><a href="https://www.hhu.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">HHU</a></strong> stärken mit dem Preis den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kinder- und Jugendmedizin.</li> </ul><p>Langfristig tragen Projekte wie die von Selene Lickfett und Pawel Stachura dazu bei, dass <strong data-end="4839" data-start="4755">Diagnostik und Therapie für junge Patient:innen präziser, wirksamer und sicherer</strong> werden – in Düsseldorf und darüber hinaus.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Düsseldorfer Forschungspreis für Kinder- und Jugendmedizin 2025</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="5026" data-start="4969"><strong data-end="4984" data-start="4969">Preisgeber:</strong> Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.</li> 	<li data-end="5092" data-start="5029"><strong data-end="5043" data-start="5029">Preisgeld:</strong> 10.000 Euro (2025 zu gleichen Teilen vergeben)</li> 	<li data-end="5124" data-start="5095"><strong data-end="5122" data-start="5095">Preisträger:innen 2025:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="5303" data-start="5129"><em data-end="5146" data-start="5129">Selene Lickfett</em>, PhD-Studentin, Arbeitsgruppe Stammzell-Metabolismus, Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Düsseldorf</li> 		<li data-end="5474" data-start="5308"><em data-end="5338" data-start="5308">Dr. rer. nat. Pawel Stachura</em>, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie, Universitätsklinikum Düsseldorf</li> 	</ul> 	</li> 	<li data-end="5506" data-start="5477"><strong data-end="5504" data-start="5477">Forschungsschwerpunkte:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="5668" data-start="5511">Auswirkungen des mutierten Huntingtin-Proteins (mHTT) auf die frühe Hirnentwicklung, juvenile Huntington-Krankheit (Publikation in <em data-end="5665" data-start="5642">Nature Communications</em>)</li> 		<li data-end="5805" data-start="5673">Modelle hämatologischer Malignome, immunmodulierende Krebstherapien unter Einsatz von KI (Publikation in <em data-end="5802" data-start="5778">Cell Death and Disease</em>)</li> 	</ul> 	</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:33:24 +0100</pubDate>
                        <title>„Benrather Gärten“ in Düsseldorf: Instone übernimmt ehemaliges Nirosta-Gelände in Benrath</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/benrather-gaerten-in-duesseldorf-instone-uebernimmt-ehemaliges-nirosta-gelaende-in-benrath-3428.html</link>
                        <description>Was passiert, wenn ein großes Industriegelände im Düsseldorfer Süden jahrzehntelang für Stahl steht – und plötzlich zum Wohnquartier werden soll?

Genau das ist in Benrath der Plan: Auf rund 150.000 Quadratmetern südlich der Hildener Straße, dem früheren Standort des Stahlherstellers Outokumpu, sollen die „Benrather Gärten“ entstehen. Vorgesehen sind 800 bis 1.000 Wohnungen, soziale Infrastruktur sowie Gewerbe- und Büroflächen – ergänzt durch ein Grünkonzept mit öffentlichen und privaten Freiräumen.

Nachdem die Adler Group das Areal zwar 2019 gekauft, aber wegen eigener Schieflage nicht entwickelt hatte, übernimmt nun der Projektentwickler Instone Real Estate das Gelände. Damit kommt nach Jahren des Stillstands wieder Bewegung in eines der wichtigsten Wohnbauprojekte im Düsseldorfer Süden.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1798" data-start="1763">Vom Stahlwerk zum Stadtquartier</h3>
<p>Das Areal blickt auf eine lange Industriegeschichte zurück: Jahrzehntelang wurde hier Edelstahl gewalzt, zuletzt betrieben vom finnischen Konzern Outokumpu. Der Betrieb auf dem ehemaligen <strong data-end="2021" data-start="1988">Thyssen-Krupp-Nirosta-Gelände</strong> wurde <strong data-end="2058" data-start="2028">2016 endgültig eingestellt</strong>. Seitdem lag die Fläche weitgehend brach.</p>
<p>2019 ging das etwa 15 Hektar große Grundstück an die damalige CG-/Adler-Gruppe. Ein städtebaulicher Wettbewerb hatte bereits <strong data-end="2237" data-start="2229">2017</strong> den Entwurf „Benrather Gärten“ hervorgebracht – mit einer Mischung aus Wohnen, Gewerbe, sozialer Infrastruktur und viel Grün. Doch die finanzielle Krise der Adler Group stoppte die weitere Entwicklung.</p>
<h3>Was Instone plant</h3>
<p>Nach Angaben des Projektentwicklers <strong><a href="https://instone.de/de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Instone Real Estate</a></strong> hat sich das Unternehmen das Entwicklungspotenzial eines rund 150.000 Quadratmeter großen Grundstücks in Düsseldorf-Benrath gesichert. Grundlage der Planung bleibt der Wettbewerbssieger von 2017. Er sieht eine <strong data-end="2802" data-start="2742">nachhaltige Nutzungsmischung mit 800 bis 1.000 Wohnungen</strong>, sozialer Infrastruktur sowie Gewerbe- und Büroflächen vor.</p>
<p><strong data-end="2883" data-start="2866">Anna Rzymelka</strong>, Niederlassungsleiterin Nordrhein-Westfalen der Instone Real Estate Development GmbH:</p><blockquote data-end="3596" data-start="2990"><p>„Wir sehen in diesem Standort im Düsseldorfer Süden ein enormes Potenzial, sowohl für die unmittelbare Nachbarschaft als auch für den Stadtteil Benrath sowie die angrenzenden Stadtteile. Als einer der führenden deutschen Entwickler übernehmen wir Verantwortung, leistbaren Wohnraum zu schaffen und nachhaltige Stadtentwicklung aktiv mitzugestalten. Nachdem die Zukunft des Areals lange ungewiss war, wollen wir unsere umfassende Erfahrung in die Planung und Realisierung dieses neuen Quartiers einbringen und hierdurch erneut einen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung in Düsseldorf leisten.“</p></blockquote><p>Und weiter:</p><blockquote data-end="3854" data-start="3613"><p>„Unser Ziel ist es, bis zum Anfang des kommenden Jahres gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf die Weichen zu stellen, um die Entwicklung der brachliegenden Industriefläche gezielt voranzutreiben und neue Lebensräume zu schaffen.“</p></blockquote><p>Auch Oberbürgermeister <strong data-end="3907" data-start="3879">Dr. Stephan Keller (CDU)</strong> ordnet das Projekt in die städtische Wohnungsbau-Strategie ein:</p><blockquote data-end="4547" data-start="4003"><p>„Die Entwicklung des Areals südlich der Hildener Straße zu einem modernen, nachhaltigen Stadtquartier ist ein wichtiger Schritt für unsere Wohnbauoffensive. Mit bis zu 1.000 neuen Wohnungen schaffen wir mit den ‚Benrather Gärten’ dringend benötigten Wohnraum und gestalten zugleich die Transformation einer industriell geprägten Fläche zu einem lebenswerten Teil unserer Stadt. Ich freue mich, dass wir mit Instone einen erfahrenen Partner an unserer Seite haben, der dieses bedeutende Projekt gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf vorantreibt.“</p></blockquote><h3>Zeitplan: Masterplan 2026, Rückbau ab 2027</h3>
<p>Laut Instone soll <strong data-end="4641" data-start="4620">im kommenden Jahr</strong> – also <strong data-end="4657" data-start="4649">2026</strong> – der <strong data-end="4678" data-start="4664">Masterplan</strong> für das Quartier im engen Dialog mit Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit finalisiert werden. Dabei sollen städtische Entwicklungsziele sowie aktuelle städtebauliche, ökologische und soziale Anforderungen an zukunftsfähige Quartiere berücksichtigt werden.</p>
<p>Die industrielle Vorgeschichte des Geländes hat Folgen: Aufgrund der jahrzehntelangen Nutzung als Stahlwalzwerk sind <strong data-end="5116" data-start="5057">umfangreiche Rückbau- und Schadstoffsanierungsmaßnahmen</strong> nötig. Diese sollen <strong data-end="5148" data-start="5137">ab 2027</strong> umgesetzt werden. Erst danach kann voraussichtlich mit dem eigentlichen Hochbau begonnen werden.</p>
<h3>Was bedeutet das für Benrath?</h3>
<p>Klar ist: Mit den „Benrather Gärten“ könnte auf einen Schlag ein großes neues Wohnquartier im Düsseldorfer Süden entstehen. Instone verweist zudem darauf, dass die eigenen Projekte – etwa <strong data-end="5492" data-start="5475">Grafental Ost</strong> in Flingern-Nord (382 Wohnungen und Kita), <strong data-end="5560" data-start="5536">„Wohnen im Hochfeld“</strong> in Unterbach (rund 360 Wohneinheiten) oder das Quartier am <strong data-end="5645" data-start="5620">Niederkasseler Lohweg</strong> (221 Wohnungen und Kita) – dem Handlungskonzept Wohnen folgen und „einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Landeshauptstadt“ leisten sollen.</p>
<p>Offen bleibt aber weiterhin die Frage, wie sich die „Benrather Gärten“ konkret auf Benrath und die angrenzenden Stadtteile auswirken werden – und <strong data-end="5943" data-start="5936">wer</strong> sich die neuen Wohnungen am Ende leisten kann. Genau diese Diskussion wird die Stadt in den nächsten Jahren begleiten.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Die „Benrather Gärten“ in Kürze</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="6228" data-start="6117"><strong data-end="6126" data-start="6117">Lage:</strong> Ehemaliges Thyssen-Krupp-Nirosta-/Outokumpu-Gelände südlich der Hildener Straße, Düsseldorf-Benrath</li> 	<li data-end="6275" data-start="6231"><strong data-end="6241" data-start="6231">Größe:</strong> rund 150.000 m² (ca. 15 Hektar)</li> 	<li data-end="6389" data-start="6278"><strong data-end="6300" data-start="6278">Projektentwickler:</strong> Instone Real Estate; Kauf des Entwicklungspotenzials aus dem Portfolio der Adler Group</li> 	<li data-end="6471" data-start="6392"><strong data-end="6414" data-start="6392">Planungsgrundlage:</strong> Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs von 2017</li> 	<li data-end="6497" data-start="6474"><strong data-end="6495" data-start="6474">Geplante Nutzung:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="6527" data-start="6502">800 bis 1.000 Wohnungen</li> 		<li data-end="6569" data-start="6532">soziale Infrastruktur (u. a. Kitas)</li> 		<li data-end="6600" data-start="6574">Gewerbe- und Büroflächen</li> 		<li data-end="6677" data-start="6605">nachhaltiges Freiraumkonzept mit öffentlichen und privaten Grünflächen</li> 	</ul> 	</li> 	<li data-end="6708" data-start="6680"><strong data-end="6706" data-start="6680">Zeitplan laut Instone:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="6798" data-start="6713">2026: Finalisierung des Masterplans im Dialog mit Stadt, Politik und Öffentlichkeit</li> 		<li data-end="6860" data-start="6803">ab 2027: Rückbau der Bestandsgebäude und Bodensanierung</li> 	</ul> 	</li> 	<li data-end="6908" data-start="6863"><strong data-end="6906" data-start="6863">Weitere Instone-Projekte in Düsseldorf:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="6966" data-start="6913">Grafental Ost (Flingern-Nord): 382 Wohnungen + Kita</li> 		<li data-end="7029" data-start="6971">„Wohnen im Hochfeld“ (Unterbach): rund 360 Wohneinheiten</li> 		<li data-end="7079" data-start="7034">Niederkasseler Lohweg: 221 Wohnungen + Kita</li> 	</ul> 	</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 12:15:41 +0100</pubDate>
                        <title>Loft of Art in Düsseldorf: Wenn unterschätzte Kunst die Bühne bekommt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/loft-of-art-in-duesseldorf-wenn-unterschaetzte-kunst-die-buehne-bekommt-3427.html</link>
                        <description>Draußen war es eisig, die Temperaturen fielen nachts auf minus ein Grad, die ersten Glühweinstände am Rhein hatten geöffnet. Während sich viele Düsseldorfer:innen durch den Weihnachtsmarkt schoben, zog es Kunstfans am 22. und 23. November in einen Hinterhof an der Friedrichstraße: Im zweiten Stock des Ateliers ausARTen startete das Kollektiv Loft of Art mit „Das kleine WEEKEND – Die Unterschätzung“ sein neues Kunst- und Musikformat. Wer die Treppe hinaufstieg, landete in einem warmen, voll gehängten Raum. NDOZ-Fotograf Klaus von Jackelmann war dabei, hat die Stimmung und das frisch vorgestellte Bio-Altbier eingefangen und mit Künstler:innen und Moderatorin Julia Trompeter über ihre Eindrücke gesprochen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1272" data-start="1229">Ein Wochenende für leise Lieblingswerke</h3>
<p>Am Samstag eröffnete das Team&#160;„Das kleine WEEKEND – Die Unterschätzung“ mit einer Vernissage und Live-Musik. Singer:in-Songwriter:in (<strong><a href="https://www.instagram.com/lotta.k.a/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Lotta Ka</a>, <a href="https://www.instagram.com/gerrit.thommy/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Gerrit Jansen</a></strong>) aus dem Loft-of-Art-Umfeld spielten, später übernahm <strong><a href="https://www.instagram.com/annkay_official/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Djane AnnKay</a></strong> und sorgte dafür, dass sich der Ausstellungsraum noch mehr wie ein Wohnzimmer anfühlte. Durch den Abend führte <strong>Moderatorin </strong><strong data-end="1563" data-start="1544"><a href="https://www.instagram.com/julia_trom/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Julia Trompeter</a></strong>, die mit viel Herz und Humor die Brücke zwischen Bühne und Publikum schlug.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 14:13:20 +0100</pubDate>
                        <title>US-Gouverneur Tim Walz in Düsseldorf: Was der Besuch für Medica, NRW und HSD bringt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/us-gouverneur-tim-walz-in-duesseldorf-was-der-besuch-fuer-medica-nrw-und-hsd-bringt-3426.html</link>
                        <description>Hoher Besuch für Düsseldorf: Am 19. November 2025 empfing Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Staatskanzlei den Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota, Tim Walz, der anschließend gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation die Medizintechnikmesse Medica besuchte. Die Termine in Düsseldorf sind Teil einer mehrtägigen „Trade Mission“: Bis zum 22. November ist Walz mit einer Delegation in Deutschland und der Schweiz unterwegs, um wirtschaftliche und wissenschaftliche Partnerschaften auszubauen. Parallel dazu war am selben Tag eine Wissenschafts- und Wirtschaftsdelegation aus Minnesota auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf (HSD) unterwegs. Im Zentrum all dieser Termine standen Energiewende, Hightech, Gesundheitswirtschaft – und die Frage, wie beide Standorte voneinander lernen können. Für Düsseldorf ist das mehr als ein Fototermin: Es geht um Jobs, Innovation und Chancen für Studierende.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1492" data-start="1425">Transatlantische Partnerschaft – mehr als ein Protokolltermin</h3>
<p><strong>Tim Walz</strong>, im US-Wahlkampf 2024 als Vizepräsidentschaftskandidat an der Seite von Kamala Harris bundesweit bekannt, nutzte seinen Besuch in Düsseldorf für Gespräche mit der Landesregierung.<strong> Ministerpräsident Hendrik Wüst </strong>(<a href="https://www.land.nrw/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">land.nrw</a>) betonte, die transatlantische Partnerschaft mit Minnesota habe für Nordrhein-Westfalen „zentrale Bedeutung“ – gerade in einer Zeit, in der sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen die internationalen Beziehungen prägen. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeiten beide Regionen bei Themen wie Umwelt, Klima, Energie und Verkehr zusammen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 13:23:46 +0100</pubDate>
                        <title>Trockene Haut im Winter: 5 einfache Tipps für Düsseldorfer:innen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/trockene-haut-im-winter-5-einfache-tipps-fuer-duesseldorferinnen-3424.html</link>
                        <description>Der Blick auf die Wetterkarte ist eindeutig: um die 5 Grad, viel Regen, kalter Wind – und drinnen laufen in Düsseldorf überall die Heizungen. Genau diese Kombination aus Kälte draußen und trockener Luft in Wohnungen, Büros und Rheinbahn macht vielen Menschen im Winter zu schaffen: Die Haut spannt, juckt, wird rot und schuppt sich.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="587" data-start="547">Warum der Winter unsere Haut stresst</h3>
<p>Kalte Luft kann nur wenig Feuchtigkeit speichern. Gleichzeitig produziert die Haut bei niedrigen Temperaturen weniger Talg – die natürliche Fett- und Schutzschicht wird dünner, Feuchtigkeit geht schneller verloren. Ergebnis: Die Haut trocknet aus und reagiert empfindlicher auf Reibung und Reize.</p>
<p>Dazu kommt unser moderner Alltag: Studien gehen davon aus, dass Menschen in Europa rund 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen verbringen – zu Hause, im Büro, in Schulen, Geschäften oder Verkehrsmitteln. Die trockene Innenluft ist daher oft das größere Problem als der kurze Weg durch die Kälte.</p>
<h3 data-end="1240" data-start="1192">Trocken wie in der Wüste – nur im Wohnzimmer</h3>
<p>Wenn kalte Außenluft in der Wohnung auf etwa 20 Grad aufgeheizt wird, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit schnell auf 20 Prozent oder sogar darunter – ohne dass wir es merken. Fachleute empfehlen für Wohnräume aber etwa 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit, damit Haut und Schleimhäute nicht austrocknen.</p>
<p>Zum Vergleich: In sehr trockenen Wüsten liegt die Luftfeuchtigkeit im Schnitt bei rund 25 Prozent.<br> In vielen Düsseldorfer Wohnzimmern ist die Luft im Winter also tatsächlich <strong data-end="1757" data-start="1726">trockener als in der Sahara</strong> – kein Wunder, dass die Haut protestiert.</p>
<p>Besonders betroffen sind Stellen mit wenig Talgdrüsen, etwa Hände, Unterarme und Schienbeine. Sie können weniger schützende Fette bilden und trocknen daher schneller aus.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="2027" data-start="1976">Fünf einfache Tipps für den Düsseldorfer Alltag</h3>
<p><strong data-end="2060" data-start="2029">1. Luftfeuchtigkeit erhöhen</strong><br> Mehrmals täglich stoßlüften, statt das Fenster dauerhaft zu kippen. Eine Schale Wasser auf der Heizung, ein kleiner Luftbefeuchter oder ein paar robuste Zimmerpflanzen helfen, die Luftfeuchtigkeit anzuheben.</p>
<p><strong data-end="2305" data-start="2272">2. Kürzer und lauwarm duschen</strong><br> Heißes Wasser und aggressive Duschgels lösen Fette aus der Hautbarriere. Besser sind kurze, lauwarme Duschen und milde, rückfettende Produkte. Danach die Haut eincremen, solange sie noch leicht feucht ist.</p>
<p><strong data-end="2542" data-start="2515">3. Reichhaltiger cremen</strong><br> Im Winter dürfen Cremes ruhig etwas fetter sein. Sinnvoll sind Produkte, die Feuchtigkeit (z. B. Glycerin, Urea, Hyaluron) und Lipide kombinieren und möglichst wenig Duft- und Reizstoffe enthalten.</p>
<p><strong data-end="2784" data-start="2744">4. Kleidung als Schutzschicht nutzen</strong><br> Weiche Stoffe wie Baumwolle direkt auf der Haut tragen, Wollpullis lieber mit T-Shirt oder Longsleeve darunter. Handschuhe schützen die ohnehin strapazierte Haut an den Händen, wenn es morgens mit dem Rad oder zu Fuß durch die Kälte geht.</p>
<p><strong data-end="3057" data-start="3027">5. Trinken nicht vergessen</strong><br> Auch bei Nieselregen und Tee-Laune braucht der Körper Flüssigkeit. Wer über den Tag verteilt etwa 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinkt, unterstützt damit auch Haut und Schleimhäute.</p></div><p>&#160;</p>
<h3 data-end="3291" data-start="3250">Wann besser zur Ärztin oder zum Arzt?</h3>
<p>Trockene Haut im Winter ist zunächst normal. Wenn sich jedoch starke Rötungen, nässende Stellen, Entzündungen oder sehr heftiger Juckreiz entwickeln – oder wenn bekannte Erkrankungen wie Neurodermitis deutlich schlimmer werden –, sollte man eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufsuchen. In Düsseldorf gibt es zahlreiche dermatologische Praxen, die abklären können, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche Pflege im Einzelfall passt.</p>
<p><em>Quellen :</em></p>
<p><em>– Umweltbundesamt: Informationen zu Raumklima und empfohlener Luftfeuchtigkeit in Innenräumen.<br> – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie Krankenkassen-Ratgeber (u. a. AOK, TK) zu trockener Haut in der kalten Jahreszeit, Duschen und Hautpflege.<br> – Dermatologische Fachgesellschaften und Berufsverbände (z. B. Deutsche Dermatologische Gesellschaft, Berufsverband der Deutschen Dermatologen) mit Patienteninformationen zu trockener Haut, Hautbarriere und Talgdrüsenverteilung.<br> – Internationale Fachartikel und Übersichtsarbeiten zu Aufenthaltszeiten in Innenräumen (z. B. WHO, Umwelt- und Gesundheitsbehörden).</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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