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            <title>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung</title>
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            <description>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung</description>
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                <copyright>ND|OZ Neue Düsseldorfer Online Zeitung News</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:50:42 +0100</pubDate>
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:17:40 +0100</pubDate>
                        <title>Rheinbahn-Warnstreik am Dienstag: Kaum Bahnen – einzelne Buslinien fahren</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/rheinbahn-warnstreik-duesseldorf-gruende-10-maerz-3479.html</link>
                        <description>Am Dienstag, 10. März, wird die Rheinbahn ganztägig bestreikt. Fast alle U‑Bahnen, Straßenbahnen und Busse fallen aus. Nur wenige Buslinien sollen planmäßig fahren.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div><div><p>Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag, den 10. März, einen umfassenden Warnstreik angekündigt, der den gesamten Verkehr der Rheinbahn trifft. Der Ausstand beginnt in den frühen Morgenstunden um 3 Uhr und soll volle 24 Stunden dauern. Für viele Pendlerinnen und Pendler bedeutet dies massive Einschränkungen.</p>
<p>Betroffen sind sämtliche U‑Bahn- und Straßenbahnlinien sowie der Großteil des Busbetriebs in Düsseldorf, dem Kreis Mettmann, Meerbusch und den Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen. Nur einige wenige Linien – darunter die O5, O6, O13, SB50, 722, 730 oder 782 – sollen voraussichtlich fahren, überwiegend betrieben durch Fremd‑ und Tochterunternehmen. Eine Garantie gebe es jedoch nicht.</p></div><div></div><div><div><p>Die Rheinbahn bittet Fahrgäste ausdrücklich, alternative Mobilitätsangebote wie die App redy oder den On‑Demand‑Service flexy zu nutzen, der vom Streik nicht betroffen ist.</p></div><div></div><div><blockquote><div><p>„Wir bitten die Fahrgäste um Verständnis für die Einschränkungen. In der App und auf unserer Website sehen Sie alle Fahrten, die trotz des Streiks stattfinden“, erklärt <strong>Rheinbahn‑Sprecherin Annika Bödefeld</strong>.</p></div></blockquote><div></div><div><div><p>Den regulären Betrieb will die Rheinbahn am Mittwoch, 11. März, ab etwa 4 Uhr wieder aufnehmen – vereinzelt seien aber noch Ausfälle möglich.</p></div></div></div></div></div><div class="well"><h2>Service: Diese Linien fahren voraussichtlich trotz Warnstreik</h2></div><div><div><div><div><div><p>(Quelle: Rheinbahn-Pressemitteilung)</p>
<p><em>Folgende Linien fahren (wahrscheinlich) nach Fahrplan:</em></p>
<p><strong>O‑Linien / Busse im Kreis Mettmann &amp; Ratingen</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>Linie O5: Erkrath S – Erkrath‑Hochdahl S – Trills – Hochdahler Markt – Sandheide – Willbeck – Erkrath‑Millrath S</li> 	<li>Linie O6: Erkrath, Haus Brück – Erkrath S – Unterfeldhaus – Kempen – Hochdahler Markt – Erkrath‑Millrath S</li> 	<li>Linie O13: Mettmann, Schellenberg – Jubiläumsplatz – Dresdner Straße – Champagne – Mettmann‑Zentrum S – Mettmann‑Stadtwald S</li> 	<li>Linie O14 (TaxiBus, Anmeldung nötig): Ratingen‑Breitscheid, Am Kessel – Mintarder Weg – An der Pönt – Krummenweg – Ratingen‑Hösel S</li> 	<li>Linie O19 (TaxiBus, Anmeldung nötig): Ratingen, Fliedner Krankenhaus – Lintorf, Rathaus – Ratingen‑Lintorf, Mörikestraße</li> </ul><p><strong>SchnellBus-Linien (SB)</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>SB50: Rheinterrasse – Heinrich‑Heine‑Allee – Haan Kellertor – Haan, Markt – Haan Nachbarsberg</li> 	<li>SB52: Flughafen Bahnhof – Freiligrathplatz – Meerbusch Schillerstraße – Meerbusch Osterath Bf</li> </ul><p><strong>Stadtlinien in Düsseldorf und Region</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>722: Stadthalle – Messe – Nordfriedhof – Düsseldorf Hbf – Schlesische Straße – Vennhauser Allee</li> 	<li>730: Freiligrathplatz U – Unterrath – Gerresheim – Eller – Reisholz – Benrath – Josef‑Kürten‑Platz</li> 	<li>746: Velbert ZOB – Wülfrath – Mettmann, Jubiläumsplatz – Mettmann‑Stadtwald S</li> 	<li>751: Ratingen‑Hösel S – Ratingen‑Lintorf – Angermund S – Kaiserswerth, Klemensplatz</li> 	<li>770: Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen‑Hösel S</li> 	<li>771: Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen Ost S – Ratingen Mitte</li> 	<li>782: Heinrich‑Heine‑Allee – Uni‑Kliniken – Hilden, Gabelung – Hilden Süd S – Solingen Hbf</li> 	<li>785: Heinrich‑Heine‑Allee – Reisholz S – Hilden Mitte – Hilden Süd S – Langenfeld‑Richrath – Langenfeld S</li> 	<li>831: Krefeld, HPZ Uerdingen – Krefeld, Uerdingen Bf – Meerbusch, Lank‑Latum – Meerbusch, Haus Meer</li> 	<li>834: Theodor‑Heuss‑Brücke – Derendorf S – Engerstraße – Düsseldorf Hbf</li> 	<li>835: Comeniusplatz – Kirchplatz – Universität Mitte – Holthausen – In der Steele</li> 	<li>836: Am Seestern – Belsenplatz – Bilk S – Universität Süd</li> </ul><p><strong>On‑Demand-Service flexy fährt regulär</strong><br> Der kostenpflichtige On‑Demand‑Service flexy ist vom Streik nicht betroffen. Bediengebiet und Fahrzeiten bleiben unverändert.<br> Infos: <a href="https://www.rheinbahn.de/fahren/mehr-mobilitaet/flexy" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.rheinbahn.de/flexy</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen - Aktuelle Updates gibt es unter:</strong></p>
<p><a href="https://www.rheinbahn.de/streik" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.rheinbahn.de/streik</a><br> facebook.com/rheinbahn<br> Instagram: @rheinbahn<br> Rheinbahn‑App &amp; redy‑App (alle real fahrenden Verbindungen)<br> Schlaue Nummer: <a href="tel:08006504030">0800 6504030</a> (kostenfrei)</p></div><div><h3>Hintergrund: Warum wird gestreikt?</h3>
<p>Der aktuelle Warnstreik ist Teil der Tarifrunde für rund 30.000 Beschäftigte kommunaler Nahverkehrsbetriebe in NRW. Die zweite Verhandlungsrunde in Bochum endete ohne Ergebnis, und die Arbeitgeberseite legte kein Angebot vor, sondern brachte sogar Verschlechterungen ein, etwa bei Krankengeld und Nachtzuschlägen.</p>
<h4>Die zentralen Forderungen von ver.di:</h4><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Reduzierung der Wochenarbeitszeit </strong>von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich.</li> 	<li><strong>Deutlich bessere Schicht- und Ruhezeite</strong>n, insbesondere längere Pausen zwischen Diensten.</li> 	<li><strong>Höhere Zuschläge</strong>, vor allem für Sonntags- und Nachtarbeit.</li> 	<li>Generell: <strong>gesündere, attraktivere Arbeitsbedingungen</strong>, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Qualität des ÖPNV langfristig abzusichern.</li> </ul><p>ver.di spricht von einer <em>„Hinhaltetaktik der Arbeitgeber“</em> und warnt, dass weitere Verschlechterungen die Situation der Beschäftigten untragbar machten. Der Streik sei das einzig wirksame Mittel, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen.</p></div><div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"></div></div></div><div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"></div></div><div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:40:18 +0100</pubDate>
                        <title>IG BAU Düsseldorf bestätigt Tino Brüning – Gewerkschaft erhöht politischen Druck</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/stadtnachrichten/igbau-duesseldorf-bruehning-2026-3478.html</link>
                        <description>Düsseldorf bestätigt Tino Brüning als IG‑BAU-Chef – und der setzt sofort klare Ansagen. Mehr Tarifbindung, mehr bezahlbarer Wohnraum, weniger Belastungen für Beschäftigte: Die Forderungen sind unmissverständlich. Die Gewerkschaft kündigt an, den politischen Druck jetzt zu erhöhen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"><h3>Brüning bleibt im Amt – IG BAU positioniert sich sofort</h3>
<p>Die IG BAU Düsseldorf hat Tino Brüning für vier weitere Jahre als Vorsitzenden bestätigt. Der Bezirksverband vertritt in der Stadt rund 4.380 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe sowie etwa 10.100 Menschen in der Gebäudereinigung. Brüning, gelernter Dachdecker und seit 36 Jahren in der Baustoffbranche tätig, kündigte direkt nach seiner Wiederwahl klare Prioritäten an.</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Forderungen an Politik und Arbeitgeber – unmissverständlich formuliert</h3><div><blockquote><p>„Gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“, erklärt <strong>Brüning</strong>.</p></blockquote><p>Er fordert die Beschäftigten auf, sichtbarer für ihre Interessen einzustehen – und die Politik, endlich verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.</p></div></div><div class="well"><p><strong>Im Zentrum stehen drei Punkte:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>Stärkere Tarifbindung – „Der Tariflohn sollte endlich zur Regel werden.“</li> 	<li>Mehr bezahlbarer Wohnraum und mehr Sozialwohnungen, mit klarer Erwartung an den Bund (<span><!--ScriptorStartFragment--><span>Zur wirtschaftlichen Entwicklung des Düsseldorfer Wohnungsmarkts siehe unsere Analyse:&#160;</span></span><em><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-premiumimmobilien-wohnungen-haeuser-2026-3477.html" target="_blank" class="link-external-blank">Premiumimmobilien-Markt Düsseldorf</a></em>)</li> 	<li><span><span><!--ScriptorEndFragment--></span></span>Stopp zusätzlicher Belastungen, etwa längere Arbeitszeiten, Einschnitte bei der Lohnfortzahlung oder ein höheres Rentenalter. Brüning nennt solche Forderungen „respektlos“.</li> </ul></div><div style="font-family:'Segoe UI';font-size:14px;font-style:normal;font-weight:400;line-height:20px"><div><h3>Signal aus Düsseldorf: IG BAU mischt sich ein</h3><div><div><div><div><p>Die Gewerkschaft kündigt an, künftig noch deutlicher Position zu beziehen – besonders dort, wo Entscheidungen der Berliner Politik unmittelbare Folgen für die Region haben. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten will der Düsseldorfer Verband den Druck erhöhen und offene sozialpolitische Baustellen mit Nachdruck adressieren.</p></div></div></div></div></div></div><div class="well"><h3>Kontext: IG BAU in Düsseldorf</h3>
<h4 style="font-family: &quot;Segoe UI&quot;; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 400; line-height: 20px;">Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) vertritt in Düsseldorf mehrere Tausend Beschäftigte im Bauhauptgewerbe und in der Gebäudereinigung. Besonders präsent ist der Verband bei Themen wie Wohnungsbau, Tarifbindung und Arbeitsbedingungen. Die regionalen Debatten um steigende Mieten und fehlenden Wohnraum spielen dabei eine zentrale Rolle.</h4></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 18:01:43 +0100</pubDate>
                        <title>Premiumimmobilien-Markt Düsseldorf: Wohnungen ziehen an, Häuser schwächeln</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-premiumimmobilien-wohnungen-haeuser-2026-3477.html</link>
                        <description>Wohnungen werden teurer, Häuser billiger — und die Zahl der Menschen, die in Düsseldorf vergeblich eine Wohnung suchen, hat sich seit 2020 fast verdoppelt. Was die Inserate zeigen und was Notare tatsächlich beurkunden, sind zwei verschiedene Märkte. Ein Blick hinter die Zahlen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Oberkassel stieg das Angebot an Premiumeigentumswohnungen zuletzt um 61,5 %. Die Preise klettern, die Anfragen pro Inserat gehen zurück. Auf der anderen Seite des Markts — bei den Häusern — sinkt das Angebot, sinken die Preisvorstellungen. Düsseldorf erlebt gerade einen Immobilienmarkt in zwei Geschwindigkeiten. Aber welche Zahlen beschreiben die Wirklichkeit — und welche nur das Schaufenster?</p>
<h2>Angebotsdaten: Wohnungen rauf, Häuser runter</h2>
<p>Laut einer aktuellen Analyse des Maklerunternehmens DAHLER auf Basis von ImmoScout24-Inseraten lag der Median-Angebotspreis für Premiumeigentumswohnungen in Q4 2025 bei 9.014 €/m² — ein Plus von 1,1 % gegenüber Q4 2024, nach einem Anstieg von 6 % gegenüber Q4 2023. Das Angebot wuchs im Jahresvergleich um 13 %, in Oberkassel allein um 61,5 %. Gleichzeitig gingen die Anfragen pro Inserat um 22,1 % zurück.</p>
<p>Laut DAHLER-Standortleiter Antonio Glavas hat sich seit Q1 2023 eine Anpassungsphase vollzogen: Viele Eigentümer hätten sich schrittweise auf ein neues Marktumfeld eingestellt und entschieden, nicht länger abzuwarten. Käufer agierten rationaler, achten stärker auf Mikrolage und Energieeffizienz.</p>
<p>Bei Premiumhäusern dreht sich das Bild: Medianpreis 8.827 €/m², ein Rückgang von 5,8 % gegenüber dem Vorjahr und –14,2 % gegenüber Q4 2023. Das Angebot schrumpfte um 5 %. Laut DAHLER ist Düsseldorf damit die einzige der sieben wichtigsten Standortstädte, in der das Häuserangebot im Premiumsegment gesunken ist.</p>
<h2>Was die Notardaten dazu sagen</h2>
<p>Aussagekräftiger als Angebotspreise sind beurkundete Verkäufe. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Landeshauptstadt verzeichnete für 2024 rund 4.047 notarielle Kaufverträge — ein Anstieg von 29 % gegenüber dem Vorjahr, bei einem Gesamtumsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die normierten Quadratmeterpreise für freistehende Einfamilienhäuser lagen dabei leicht unter dem Vorjahr (–0,8 %), Reihenhäuser gaben um 1,9 % nach. Eigentumswohnungen in Nachkriegsbauten stabilisierten sich laut Grundstücksmarktbericht 2025 des Gutachterausschusses bei rund 4.350 €/m².</p>
<p>Das ist weit entfernt von den Premiumpreisen der DAHLER-Analyse — und genau da klafft die entscheidende Lücke: zwischen der sichtbaren Dynamik im Hochpreissegment und den tatsächlich abgeschlossenen Transaktionen im Gesamtmarkt.</p>
<h2>Was das für die Stadt bedeutet</h2>
<p>Die Bodenrichtwerte entlang der Königsallee und der Schadowstraße — zwischen 32.000 und 55.000 €/m² laut Grundstücksmarktbericht 2025 des Gutachterausschusses — setzen den Preisrahmen, der von der Innenstadt aus in begehrte Wohnquartiere ausstrahlt. Das Premium-Angebot verdichtet sich dort, wo es sich schon immer verdichtet hat.</p>
<p>Die Kehrseite zeigt das Datenblatt Wohnungsmarkt 2024 der Landeshauptstadt in nüchternen Zahlen: Die Zahl der registrierten wohnungssuchenden Haushalte hat sich seit 2020 fast verdoppelt — von 3.289 auf 5.842. Gleichzeitig ist der Bestand mietpreis- und belegungsgebundener Wohnungen von 15.617 auf 14.518 gesunken. Knapper Baugrund, steigende Sanierungskosten, gebremste Neubautätigkeit — und brachliegende Flächen wie das <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/glasmacherviertel-in-gerresheim-stadt-prueft-ankauf-nach-gruenem-ratsantrag-3230.html" target="_blank" class="link-external-blank">Glasmacherviertel in Gerresheim</a>, über das die Stadt seit 2005 verhandelt, ohne dass eine Wohnung gebaut wurde. Die Premiumstatistik ist dabei das sichtbarste Symptom — nicht die eigentliche Ursache.</p>
<p><strong>Zur Methodik:</strong> Die DAHLER-Analyse erfasst ausschließlich die teuersten 10 % der auf ImmoScout24 inserierten Angebote — keine beurkundeten Verkaufspreise. Transaktionsdaten: Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Landeshauptstadt Düsseldorf, Grundstücksmarktbericht 2025 (BORIS.NRW) sowie Datenblatt Wohnungsmarkt 2024 (duesseldorf.de/statistik).</p>
<p>Alle Angaben ohne Gewähr.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 15:04:26 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf blüht auf: Das „Blaue Band“ lässt den Rheinpark 2026 wieder in Millionen Krokussen erstrahlen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-blueht-auf-blaue-band-rheinpark-2026-3476.html</link>
                        <description>Seit Ende Februar zeigt sich das „Blaue Band“ im Rheinpark in voller Pracht. Mehr als sieben Millionen Krokusse tauchen die Parklandschaft in Golzheim in ein intensives Violett‑Blau. Die diesjährigen Nachpflanzungen sichern das beeindruckende Naturbild für die kommenden Frühjahre.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Der Frühling ist zurück in Düsseldorf – und mit ihm das berühmte „Blaue Band“, das den Rheinpark seit fast zwei Jahrzehnten in ein spektakuläres Blütenmeer verwandelt. Millionen Krokusse in Blau‑ und Lilatönen kündigen nicht nur das Ende des Winters an, sondern stehen zugleich für bürgerschaftliches Engagement, städtische Kooperation und ein starkes Naturbewusstsein.</p>
<p>Seit Ende Februar leuchtet der Rheinpark wieder in intensiven Blau‑ und Violetttönen – ein Anblick, der längst zum Frühlingssymbol der Landeshauptstadt geworden ist. Bereits 2008 setzte der Verein Pro Düsseldorf gemeinsam mit zahlreichen Ehrenamtlichen und dem Gartenamt fünf Millionen Krokuszwiebeln in die Erde. 2019 folgte eine weitere Million, und im Oktober 2025 kamen noch einmal 1,24 Millionen Zwiebeln hinzu, um entstandene Lücken zu schließen. Heute präsentiert sich ein geschlossenes, farbstarkes Blütenbild, das die Menschen in Golzheim und in der ganzen Stadt begeistert.</p></div><div><div><p>Umweltdezernent Jochen Kral betont die emotionale Bedeutung des Projekts: Das „Blaue Band“ verbinde nicht nur die Grünanlagen Düsseldorfs, sondern auch die Menschen selbst. Die Kombination verschiedener Krokusarten – vom Frühlings‑Krokus über den Elfen‑Krokus bis zum Botanischen Krokus „Blue Pearl“ – sorgt dafür, dass die Blütezeit möglichst lang anhält und ein lebendiger Farbteppich entsteht. Die Frühblüher sind zudem ein wichtiger ökologischer Beitrag, denn sie liefern Bienen und Hummeln bereits im Spätwinter eiweiß‑ und vitaminreichen Pollen</p>
<p>Auch Renate Böhm, Vorsitzende von Pro Düsseldorf, hebt hervor, dass das Engagement weit über die Optik hinausgeht: Die jüngste Nachpflanzung stärke die Wirkung des Blütenbandes nachhaltig und halte die Tradition lebendig. Für 2027 plant der Verein zudem einen Fotowettbewerb und sucht hierfür Sponsoren und neue Mitglieder. Unterstützt wird das Projekt bereits durch die Stadt sowie Institutionen wie die Messe Düsseldorf und die Stadtsparkasse Düsseldorf.</p>
<p>Die Ursprünge des „Blauen Bandes“ reichen bis zum Husumer Schlosspark zurück, wo Mönche vor rund 400 Jahren Krokusse pflanzten. Die Landschaftsarchitektin Annette Weber übertrug die Idee auf den Rheinpark – mit einer geschwungenen Form, die die Bewegung des Rheins und die Linienführung der Promenade aufgreift. So entstand ein identitätsstiftendes Naturmotiv, das Stadt und Landschaft verbindet.</p>
<p>Dass das „Blaue Band“ jedes Jahr neu erstrahlt, ist jedoch kein Selbstläufer. Kontinuierliche Pflege des Gartenamts sowie regelmäßige Nachpflanzungen sind notwendig, insbesondere in stark genutzten Bereichen. Doch die Mühe lohnt sich:</p><blockquote><p>„Nach den turbulenten Wochen blühen die Krokusse dieses Jahr umso üppiger, als wollten sie sagen: Düsseldorf hält zusammen“, fasst <strong>Jacques Tilly </strong>als Botschafter des Projekts zusammen.</p></blockquote></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 17:12:08 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Frauenmonat, ProWein City Vibes und Krokus-Blau im März 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-maerz-2026-frauenmonat-prowein-krokus-3475.html</link>
                        <description>Krokusse im Rheinpark, der 8. März als roter Faden, Beauty an der Messe, Wein ohne Messeticket und Ausstellungseröffnungen im Akkord: Der März hat mehr zu bieten als er verspricht. Hier kommen die kuratierten Termine – konkret, chronologisch, Düsseldorf-only.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">März in Düsseldorf beginnt nicht mit Paukenschlag, sondern mit Farbe. Im <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-blueht-auf-blaue-band-rheinpark-2026-3476.html" target="_blank" class="link-external-blank">Rheinpark liegt ein blau-violettes Band aus Krokussen</a> im Gras – und plötzlich fühlt sich sogar der Weg zur Bahn ein bisschen leichter an. Dazu liefert die Stadt gleich zwei starke Fäden für diesen Monat: Rund um den 8. März rücken Frauen in den Fokus – auf der Bühne, im Kinosaal, auf der Straße. Und wenn die ProWein offiziell als Fachmesse läuft, spielt Düsseldorf abends „mit": in Bars, Restaurants und Pop-up-Tastings, die kein Messeticket brauchen. Dazwischen: Galerieeröffnungen am Grabbeplatz, Vintage-Nächte am Blumengroßmarkt, Clubabende ohne Großevent-Stress. Wer im März aufmerksam durch die Stadt geht, hat mehr als genug.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#160;</p></div></div><div class="well"><h3>KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 04.03.:</strong> „Der Park ist erwacht" (Volksgarten) – geführter Frühling, kleiner Beitrag</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 06.–07.03.:</strong> The Art of Beauty &amp; Health (Messe Düsseldorf) – Beauty als Festival, Publikum zuerst</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr, 06.03.:</strong> Opening „WERKZEUG" – Nadine Lohof (Ruttkowski;68) – Galerieabend, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 07.03.:</strong> Moonlight Market (Blumengroßmarkt) – Vintage, DJs, Streetfood ab 17 Uhr</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> „Euer Sonntag" im Theatermuseum – starke Frauen, Führungen, Kreativlabor, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> „Will alles oder nichts" (Schauspielhaus) – offizieller 8.-März-Anker, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 08.03.:</strong> Siri Hustvedt – Dance Around the Self (Bambi) – Vorpremiere zum Frauentag, OmU</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mo, 09.03.:</strong> „Vorsicht, Abzocke!" – Vortrag Verbraucherzentrale (Zentralbibliothek) – kostenlos, kein Stress</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do–Di, 12.–17.03.:</strong> ProWein City Vibes – Wein &amp; Genuss ohne Messeticket</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do, 12.03.:</strong> Vernissage „Die Szene" (Bilker Bunker) – Düsseldorfer Ateliers als Porträt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Do–Sa, 12.–14.03.:</strong> Kiehl's Pop-Up Kiosk (Schadowplatz) – Skincare, Beratung, freier Eintritt</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Di, 10.03. / Sa, 14.03.:</strong> OrgelPassion – Werkstatt &amp; Premiere (Opernhaus) – Ballett trifft Orgelklang</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 13.–14.03.:</strong> WAIT TO BE SEATED (FFT) – feministisch, international, mit Gespräch</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>So, 15.03.:</strong> Mayo Velvo – Chansons über die Liebe (Zentralbibliothek) – Sonntagsnachmittag, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 18.03.:</strong> Lucy Kitchen live (zakk) – Indie-Pop, nah dran, unkompliziert</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 21.03.:</strong> Philara: Jubiläumseröffnung (Flingern) – 10 Jahre Philara, zwei Ausstellungen</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Mi, 25.03.:</strong> Endometriose-Infoabend (AOK) – klar, offen, kostenlos</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Fr/Sa, 27.–28.03.:</strong> „Zeit für Geschichten" (Stadtbücherei Eller) – Vorlesen &amp; Basteln, Eintritt frei</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa/So, 28.–29.03.:</strong> VeggieWorld (Areal Böhler) – Wochenend-Anker, viel Food</li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Sa, 28.03.:</strong> GiGi Girls &amp; iTALo Disco (Schleuse Zwei) – La Dolce Vita, 5 €, nur Abendkasse</li> </ul><p><em>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Details können sich ändern – bitte vor dem Besuch direkt beim Veranstalter checken.</em></p></div><div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">STADTMOMENT &amp; NATUR: Das Blaue Band im Rheinpark</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein Termin ohne Uhrzeit – und genau deshalb so gut. Wenn die Krokusse im Rheinpark blühen, ist Düsseldorf weichgezeichnet. Wer Fotos will: spätes Nachmittagslicht. Wer Ruhe sucht: Vormittag unter der Woche.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer den Frühling nicht nur sehen, sondern verstehen will: Am <strong>Mi, 04.03.2026, 14:00 Uhr</strong> startet im <strong>Volksgarten</strong> die Führung „Der Park ist erwacht" – kleiner Beitrag, kleine Gruppe, großer Effekt.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info Blaues Band:</strong>&#160;&#160;<a href="https://www.pro-duesseldorf.de/blaues-band/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">pro-duesseldorf.de</a></li> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Info Führung:&#160;</strong><a href="https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/freizeit/fuehrungen1" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer"> „Unterwegs im Grünen Führungen März"</a></li> </ul><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em><strong>Frühling auf dem Teller: Bärlauch</strong></em> Wer nach dem Spaziergang direkt in den Küchenmodus schaltet: März ist Bärlauch-Zeit – und Düsseldorfs Parks und Wegränder sind voll davon. Wo man ihn findet und wie man ihn erkennt, erklärt unser Tellerrand-Text.</p><ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3"> 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>NDOZ-Artikel:</strong>&#160;&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/der-fruehling-ist-da-und-mit-ihm-der-baerlauch-3212.html" target="_blank" class="link-external-blank">Der Frühling ist da – und mit ihm der Bärlauch</a></li> </ul></div></div><div><div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_>_*]:min-w-0 gap-3"><hr></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 18:16:43 +0100</pubDate>
                        <title>Freiheit für den Iran. Demonstration in Düsseldorf, Flaggenmeer am Schlossturm: Rund 5.000 Menschen geben ihrer Hoffnung Ausdruck.</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/politik/iran-demo-duesseldorf-5000-schlossturm-freiheit-fuer-den-iran-3474.html</link>
                        <description>Flaggenmeer, Sprechchöre, Hoffnung: Unter dem Motto „Freiheit für den Iran“ zogen am Sonntag rund 5.000 Menschen durch Düsseldorfs Innenstadt bis zum Burgplatz. Viele reagierten erleichtert auf die Nachricht vom Tod des iranischen Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Laut Polizei blieb die Demonstration friedlich – bis zum Sonnenuntergang wurde am Schlossturm getanzt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fahnen in Grün-Weiß-Rot, ein Meer aus Stimmen – und über dem Burgplatz ein Himmel, der nach Frühling und Aufbruch aussieht. Am Sonntagnachmittag wurde die Düsseldorfer Innenstadt erneut zum Treffpunkt für Exil-Iraner:innen und Unterstützer:innen: Unter dem Motto <strong>„Freiheit für den Iran“</strong> zogen nach Polizeiangaben rund 5.000 Menschen durch die City.</p>
<p>Viele in der Menge reagierten sichtbar emotional auf die Nachricht, die seit dem frühen Morgen die internationale Politik bestimmt: Iranische Staatsmedien bestätigten den Tod des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei – angeblich nach Raketenangriffen der USA und Israels.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3473</guid>
                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 13:10:35 +0100</pubDate>
                        <title>The Art of Beauty &amp; Health 2026: Düsseldorf testet die Trends von morgen – Skin-Science, Selfcare, Longevity</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/the-art-of-beauty-health-duesseldorf-2026-3473.html</link>
                        <description>Beauty wird wissenschaftlicher, persönlicher – und jetzt auch erlebbarer. The Art of Beauty &amp; Health bringt Talks, Masterclasses, Workshops und Beauty-Tech nach Düsseldorf – mit prominenten Namen und viel Expertise. Was man dort konkret macht und welche Highlights 2026 neu sind.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/4/5/csm_The_Art_of_Beauty___Health__c__Andreas_Wiese__1__931b0e96bd.jpg" length="1612678" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren hat sich die Art, wie wir über Schönheit sprechen, grundlegend verändert. Wirkstoffe tragen molekulare Namen, Speaker sind Ärztinnen und Ärzte, und Festivals ähneln immer mehr gut gekleideten Fortbildungsveranstaltungen. Genau in diese Lücke stößt <strong>The Art of Beauty &amp; Health</strong>, das am 6. und 7. März 2026 mit seiner zweiten Ausgabe ins Glasfoyer der Messe Düsseldorf zurückkehrt. Beim Debüt 2025 kamen laut Veranstalter über 3.000 Besucher:innen.&#160;Die Zahlen geben ihm recht: Laut<a href="https://www.ikw.org/presse/schoenheits-und-haushaltspflege-wachstum-gegen-den-trend" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer"> IKW</a> – Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel – legte der deutsche Inlandsmarkt für Schönheitspflege im ersten Halbjahr 2025 um 6,9 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro zu. Die Verbraucher:innen kaufen nicht weniger – sie wollen zunehmend verstehen, was sie kaufen. Düsseldorf bietet in diesem Kontext einen klaren Vorteil im Frühjahrskalender: The Art of Beauty &amp; Health als Publikumsfestival am 6. und 7. März — und zwei Wochen später die BEAUTY Düsseldorf als internationale Fachmesse für Profis. Zwei Formate, zwei Publika, ein Standort — innerhalb weniger Wochen. Ob das Festival-Format auch in größerem Maßstab trägt — und ob Düsseldorf sich als feste Größe in diesem neuen Eventformat etablieren kann — wird sich zeigen.</p>
<h3 data-end="1682" data-section-id="qrytlm" data-start="1650">Wofür ist dieses Festival da?</h3>
<p>The Art of Beauty &amp; Health ist bewusst als Publikumsfestival gedacht – nicht als Produktshow. <strong>Festival-Director Hannes Niemann</strong> beschreibt den Ansatz als „kein klassisches Messeformat" und „kein reiner Produktmarktplatz", sondern als Festival für Skincare, Selfcare, Wellness und Longevity. Dass die Idee ankommt, belegt das Debüt 2025:&#160;eine außergewöhnlich hohe Verweildauer und ein durchweg positives Echo.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 15:06:08 +0100</pubDate>
                        <title>Die Narren sind die anderen – ein wundervoller „Tyll“ mit sieben jungen Schauspielstudierenden</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/die-narren-sind-die-anderen-ein-wundervoller-tyll-mit-sieben-jungen-schauspielstudierenden-3472.html</link>
                        <description>Nein, dieser Narr ist nicht der Narr. Dieser Tyll lebt nur in einer Zeit, in der die Narren um ihn herum die Welt verwüsten. Und die Parallelen zu Narren und Weltpolitik sind gerade in Düsseldorf ganz nah, siehe Putins Reaktion auf Jacques Tillys satirische Karnevalswagen. Sieben Studierende der Schauspielkunst haben mit Regisseur André Kaczmarczyk den Roman „Tyll“ von Daniel Kehlmann zu einem eindringlichen Zeugnis für den Narren, den Gaukler, und am Beispiel des 30-Jährigen Krieges gegen den Irrsinn des Krieges überhaupt gemacht.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anastasia Schöpa kommt in der gymnastischen Figur der Brücke gebogen auf allen Vieren rückwärtig auf die Bühne und rezitiert dazu einen Text. Bitte nicht nachmachen. Andere spielen Geige, Gitarre, Trommel, E-Bass, Melodica …. Matts Johan Leenders hat mit den Studies wundervoll passende Gaukler-Musik einstudiert, die an Klezmer oder Balkon-Beat erinnert, auch an evangelisch-lutherische Choräle. Die sieben Darsteller*innen zeigen, welch Können oft die Studierenden des Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig hier bei den letzten Semestern ihres Studiums auf die Bühne bringen können.</p>
<p>Sie spielen ihre Fassung des Romans von Daniel Kehlmann. Der gefeierte Autor hat seinen Tyll / Till Uhlenspiegel in die Zeit des 30-jährigen Kriegs von 1618 bis zum Westfälischen Frieden 1648 versetzt. Der bekannte Till Eulenspiegel spielt eher um 1510 herum.</p>
<h3>Tyll und Elisabeth</h3>
<p>Dieser Tyll auf der Bühne (Maurice Schnieper) ist der Narr des Königs von Böhmen, der ja den 30-jährigen Krieg ausgelöst haben soll. Tyll bleibt als Hofnarr beim König (Alisa Lien Hrudnik), der stirbt und seine Frau zurücklässt (Flavia Berner). Die ist übrigens eine sehr interessante Figur: Elisabeth, Königin von Böhmen, stammte aus dem Hause Stuart, und sie hatte 13 Kinder. Von ihr führt eine Linie bis zu Marie-Antoinette und sie ist, so Wikipedia, „Stammmutter aller englischer Könige“.</p>
<p>Die Inszenierung arbeitet mit Rückblenden, zeigt, wie Tyll aufwächst und wie sein Vater von einem Priester hingerichtet wird. Tyll flieht mit Nele (Ludowika Held) und schließt sich Gauklern an.</p>
<h3>Die eigentlichen Narren</h3>
<p>Der bekannteste Hofnarr trifft auf die eigentlichen Narren der Geschichte, die Herrscher der Zeit. Gustav Adolf etwa, der Schwede, der ebenso wie andere Herrscher über die Köpfe von Millionen von Toten hinweg Politik betreibt.</p>
<p>Tyll erfährt mit Soldaten zusammen die Schrecken des Kriegs – es knallt wirklich gar „schröcklich“ von der Bühne herab. Als der Graf Wolkenstein schließlich der inzwischen berühmte Narr in der Festung Andechs trifft, ist der ein vom Krieg gezeichneter Mann.</p>
<p>Die Gaukler und die Herrscher spielen in wirklich schönen Kostümen auf. Das Bühnenbild von Ansgar Prüwer tut ein Übriges, das Thema zu illustrieren, lässt die musizierenden Gaukler als Silhouetten mit ihrem Wagen einher ziehen.</p>
<h3>Fünf Jahre verhandelt</h3>
<p>Als die Königin von Böhmen schließlich versucht, beim Kongress für den Westfälischen Frieden in Osnabrück Gehör zu finden und ihre Pfalz zurück zu bekommen, wird die Arroganz der Macht deutlich und die Absurdität, die Narretei der damaligen Politik: Verhandelt wurde schon seit fünf Jahren.</p>
<p>Tyll ist schließlich auf Königin Elisabeth getroffen und gibt ihr zum Schluss den zeitlosen Narrenspruch voller Weisheit mit zur Frage, was tun? „Nicht sterben“.</p>
<p>Großer Jubel und Standing Ovation für die wirklich ausgezeichneten sieben Studierenden der Schauspielkunst und die gelungene Inszenierung.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Kartenbestellung: </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/tyll/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/tyll/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Tyll Ulenspiegel Maurice Schnieper</p>
<p>Nele / Korff, ein Mineur / Flüchtling bei Andechs / Alvise Contarini, Botschafter Venedigs: Ludowika Held</p>
<p>Elisabeth Stuart, exilierte Königin von Böhmen / Tylls Mutter / Schwedischer Wachsoldat / Musikerin in Ulenspiegels Zirkus / Doder, im Gefolge Wolkensteins: Flavia Berner</p>
<p>Friedrich V., exilierter König von Böhmen / Alte Else in Ulenspiegels Zirkus / Frau auf der Flucht / Johann von Lamberg, Botschafter des Kaisers: Alisa Lien Hrudnik</p>
<p>Gustav II. Adolf, König von Schweden / Zofe der Elisabeth Stuart / Knecht bei Tylls Eltern / Adam Olearius, Begleiter Kirchers / Purner, im Gefolge Wolkensteins / Axel Oxenstierna, erster Botschafter Schwedens: Vincent Wiemer</p>
<p>Athanasius Kircher, ein Jesuit / Soldat bei Friedrich V. / Pirmin, ein Gaukler / Eisenkurt, ein Mineur / Pater Friesenegger / Adler Salvius, zweiter Botschafter Schwedens: Jonas Hanke</p>
<p>Graf Wolkenstein, kaiserlicher Gesandter / Koch bei Friedrich V. / Matthias, ein Mineur / Akrobatin in Ulenspiegels Zirkus: Anastasia Schöpa</p>
<p>Regie André Kaczmarczyk</p>
<p>Bühne Ansgar Prüwer</p>
<p>Kostüm Martina Lebert</p>
<p>Musik Matts Johan Leenders</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie Stijn Reinhold</p>
<p>Dauer&#160;2 Stunden 30 Minuten — eine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3471</guid>
                        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 14:47:55 +0100</pubDate>
                        <title>Leid und Elend von Krieg und Frieden von 1805 bis 2026 – begeisternde Premiere</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/leid-und-elend-von-krieg-und-frieden-von-1805-bis-2026-begeisternde-premiere-3471.html</link>
                        <description>Ein russisches Werk über Krieg und Frieden ist heutzutage wohl per se aktuell. Tolstoi schrieb den Roman der Weltliteratur über mehrere russische Adelsfamilien während der Napoleonischen Kriege 1805 bis 1812 in den Jahren 1868/1869 . Eine Inhaltsangabe macht schon klar: Zuschauende sollten das Programmheft erwerben und vor der Aufführung reinschauen. Denn die fünf Stunden Inszenierung sind ein außergewöhnlich gelungenes Theatererlebnis mit überwältigend guten Schauspieler*innen. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es sind 13 Darsteller*innen, die in 35 Rollen schlüpfen, und auch (teils auf der Bühne) die Kunst der Kostümwechsel zeigen, die ja blitzschnell ausgetauscht werden müssen. Rund 180 Kostüme haben die Schneiderinnen von Kostümbildnerin Susanne Uhl angefertigt. Das alles läuft auf einer langgestreckten Laufsteg-Bühne ab, das Publikum sitzt auf beiden Seiten. Es ist eigentlich die Probebühne im Central, nahe Hauptbahnhof, inmitten des härter werdenden Kiez rundherum.</p>
<p>&#160;Die Aufführung beginnt bereits um 17 Uhr und dauert gut fünf Stunden, aber die Schauspielkunst und zwei Pausen machen diese Länge durchaus annehmbar. In der ersten Pause gibt es auf der „Brücke“ des Central einen Snack (Chili con Carne) und ein Getränk (im Ticketpreis enthalten), in der zweiten Pause kann jeder noch einen Drink kaufen.</p>
<p>Der bekannte und preisgekrönte Autor Armin Petras, der 2027 Intendant am Theater Bremen wird, hat im Auftrag des Schauspielhauses – und damit zum Abschied für Intendant Schulz – das 1000-Seiten-Werk Tolstois in eine dreiteilige Bühnenfassung umgeschrieben.</p>
<h3>Die Napoleonischen Kriege</h3>
<p>Zeitlich geht es in mehreren Bildern um die Napoleonischen Kriege. So etwa 1805, als Napoleon – übrigens mehrfach hinreißend dargestellt von Claudia Hübbecker – die Österreicher besiegte. Das zeigt etwa der Auftritt von Mila Moinzadeh, der den österreichischen Schmäh im bestens Wienerisch wunderbar rüberbringt. Es führt zur berühmten Schlacht bei Austerlitz, und dann geht es zum Frieden von Tilsit 1807. Die Schauplätze der Szenen sind in einem Tableau über den Zuschauerrängen in Leuchtschrift sichtbar.</p>
<p>Es geht über die Pausen hinweg bis 1812, als Napoleon bei Borodino scheitert mit seinem Plan, Moskau zu erobern. Beim Rückzug wird die französische Armee durch Kälte, Hunger und Partisanen-Angriffe aufgerieben.</p>
<h3>Krieg und Fernsehnachrichten</h3>
<p>Das alles zeigt Tolstoi und auch die Inszenierung&#160; (Regie Tilmann Köhler) als sinnloses, brutales Töten mit Zigtausenden von Opfern auf beiden Seiten, und es wird deutlich an den Schicksalen der russischen adligen Familien. Deren Realitätsferne und Fanatismus (überragend dabei Thomas Wittmann) wird gnadenlos vorgeführt. Einzig Pierre&#160; (Matthias Reichwald) bleibt dem Kriegs- und Nationalwahn erstmal fern, lernt aber später die grausame Wirklichkeit der Front kennen.</p>
<p>Alles erinnert heutige Zuschauer an die grausigen Fernsehbilder aus dem Krieg von Putins Russland gegen die Ukraine, mit den zerstörten Häusern und dem Leid der Familien jetzt im vierten Jahr, der Jahrestag des Überfalls ist der 24. Februar. &#160;</p>
<h3>Die Frauen</h3>
<p>Da helfen auch die Szenen mit den Frauen der Familien nicht, die sich verlieben und die trauern müssen. Blanka Winkler als Natalija (Natascha) Rostowa etwa hüpft und tanzt und lacht und läuft hin und her, dass man am liebsten mitmachen möchte – diese Szene mit ihr und Sophie Stockinger ist eigentlich einen dicken Szenenapplaus wert, der kommt vom Publikum leider nicht. Eine feine Rolle hat auch Yohanna Schwertfeger als Hélène Kuragin, Tochter des Fürsten Kuragin, die auch die intrigante Seite und die Zwänge zum Überleben zeigt.</p>
<p>Die Unsinnigkeit von Kriegen, die Absurdität von Macht und Gefolgschaft bis in die Schlacht wird von Jonas Friedrich Leonhardi als Andrej Bolkonsky ebenso toll dargestellt wie etwa von Florian Lange als General Kutusow.</p>
<p>Und während der Schlachtenlärm gnadenlos über das Publikum hinwegdonnert, wird die Brutalität von Krieg sogar in diesem Saal deutlich.</p>
<h3>Unvergessliches Theatererlebnis</h3>
<p>Auch wenn es zunächst heftig anmutet, fünf Stunden Aufführung plus Pausen im Central zuzuschauen – es ist ein unvergessliches Theatererlebnis. Das sich vor allem lohnt, wenn man sich etwa fit macht mit den Hintergründen aus dem Programmheft.</p>
<p>Am Schluss stehen die meisten Zuschauer*innen spontan auf: Standing Ovations für diese grandiose Leistung der Schauspieler*innen und diese Inszenierung.</p>
<p>Weitere Termine und Kartenbestellung unter</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/krieg-und-frieden/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/krieg-und-frieden/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Anna Scherer, adlige Gesellschafterin: Sonja Beißwenger</p>
<p>Dolochow, Offizier und Zechbruder Anatol Kuragins / Denissow, Offizier und Freund Nikolai Rostows: Glenn Goltz</p>
<p>Napoleon: Claudia Hübbecker</p>
<p>Diplomat / Arzt: Mila Moinzadeh</p>
<p>Fürst Bolkonsky Thomas Wittmann</p>
<p>Andrej Bolkonsky, Sohn des Fürsten Jonas Friedrich Leon­hardi</p>
<p>Marja Bolkonskaya, Tochter des Fürsten Judith Bohle</p>
<p>Lisa Bolkonskaya, verheiratet mit Andrej Bolkonsky Sophie Stockinger</p>
<p>Graf Besuchow Thomas Wittmann</p>
<p>Pierre Besuchow, unehelicher Sohn des Grafen Matthias Reichwald</p>
<p>Prinzessin Emily Besuchowa, Nichte des Grafen Judith Bohle</p>
<p>Fürstin Anna Michailowna, verarmte Verwandte der Besuchows Claudia Hübbecker</p>
<p>Boris, Sohn der Fürstin Anna Michailowna und Patenkind des Grafen Besuchow Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Graf Rostow Thomas Wittmann</p>
<p>Gräfin Rostowa Claudia Hübbecker</p>
<p>Natalija (Natascha) Rostowa, Tochter der Rostows Blanka Winkler</p>
<p>Nikolai Rostow, der ältere Sohn der Rostows Michael Fünfschilling</p>
<p>Sonja Rostowa, Nichte der Gräfin und Ziehtochter der Rostows Sophie Stockinger</p>
<p>Petja Rostow, der jüngere Sohn der Rostows Luke Dopheide / Moritz Ristow / Max Wrieden</p>
<p>Onkel Semjon, Verwandter des Grafen Rostow Mila Moinzadeh</p>
<p>Fürst Wassili Kuragin Glenn Goltz</p>
<p>Hélène Kuragin, Tochter des Fürsten Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Anatol Kuragin, Sohn des Fürsten Florian Lange</p>
<p>Zar Alexander I. Sonja Beißwenger</p>
<p>Josif, ein Freimaurer Claudia Hübbecker</p>
<p>General Bagration Sophie Stockinger</p>
<p>Gräfin Bagration Blanka Winkler</p>
<p>General Benningsen Sonja Beißwenger</p>
<p>General Barkley Glenn Goltz</p>
<p>Alter Soldat Thomas Wittmann</p>
<p>Wilson Sophie Stockinger</p>
<p>Beamter Michael Fünfschilling</p>
<p>Dorfältester Glenn Goltz</p>
<p>Priester Thomas Wittmann</p>
<p>Verwalter Mila Moinzadeh</p>
<p>Französischer Beamter Yohanna Schwertfeger</p>
<p>Kutscher Michael Fünfschilling</p>
<p>Tod Sonja Beißwenger</p>
<p>Chor der Offiziere / Diener / Bauern Ensemble</p>
<p>E-Gitarre, Percussion, Flöte, russisches Horn und elektronische Musik Matthias Krieg</p>
<p>&#160;</p>
<p>Regie Tilmann Köhler</p>
<p>Bühne Karoly Risz</p>
<p>Kostüm Susanne Uhl</p>
<p>Musikalische Leitung und Komposition Matthias Krieg</p>
<p>Choreografie Gal Fefferman</p>
<p>Kampfchoreografie Atef Vogel</p>
<p>Licht Christian Schmidt</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>
<p>&#160;</p>
<p>Dauer</p>
<p>5 Stunden 30 Minuten — zwei Pausen (Der Ticketpreis für »Krieg und Frieden« beinhaltet die Pausenverpflegung und ein Getränk)</p>
<p>Unterstützung</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Jürgen Trautvetter und Dr. Hermann Brückner-Stiftung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 09:53:26 +0100</pubDate>
                        <title>Wasserstoff für Düsseldorf: Zwei-Megawatt-Elektrolyseur am Höherweg in Flingern eingetroffen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/stadtnachrichten/stadtwerke-duesseldorf-elektrolyseur-wasserstoff-hoherweg-flingern-3470.html</link>
                        <description>Am Höherweg in Düsseldorf-Flingern ist ein Zwei-Megawatt-Elektrolyseur der Firma FEST angekommen. Die Anlage soll ab Mitte 2026 klimafreundlichen Wasserstoff lokal erzeugen – direkt für die öffentliche H2-Tankstelle vor Ort und perspektivisch auch für weitere Brennstoffzellenbusse der Rheinbahn.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1192" data-start="1098">Eingetroffen: Elektrolyseur für erste lokale Wasserstoffproduktion am Höherweg in Flingern</h3>
<p>Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Mobilität in Düsseldorf ist erreicht: Am Standort Höherweg der Stadtwerke Düsseldorf wurde der Zwei-Megawatt-Elektrolyseur der Firma FEST angeliefert. Die Anlage – untergebracht in zwei schweren Seecontainern – bildet künftig das Herzstück der lokalen Wasserstoffproduktion des Energieversorgers.</p>
<h3 data-end="1646" data-start="1588">Ein Gemeinschaftsprojekt für die Mobilität der Zukunft</h3>
<p>Die Stadtwerke Düsseldorf bauen mit dem Elektrolyseur ein System auf, das beispielhaft zeigt, wie nachhaltige Stadtversorgung funktionieren kann:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2057" data-start="1648">Lokale Erzeugung von klimafreundlichem Wasserstoff auf Basis des biogenen Stromanteils aus unserer Müllverbrennungsanlage,</li> 	<li data-end="2057" data-start="1648">direkte Versorgung der öffentlichen Wasserstofftankstelle am Standort,</li> 	<li data-end="2057" data-start="1648">Unterstützung klimaneutraler ÖPNV-Lösungen durch die Rheinbahn.</li> </ul><p>Mit der Anlieferung des Elektrolyseurs machen die Stadtwerke einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer integrierten, lokalen Wasserstoffinfrastruktur. Das Projekt zeigt, wie wir in Düsseldorf Mobilität, Energie und Klimaschutz intelligent zusammenführen.</p>
<h3 data-end="2369" data-start="2324">Lokale Wasserstoffproduktion startet 2026</h3>
<p>In den kommenden Monaten finden die Installation des Elektrolyseurs sowie weitere Arbeiten an der Anlage statt. Voraussichtlich gegen Mitte dieses Jahres kann mit der ersten Wasserstoffproduktion in Düsseldorf begonnen werden: sauber, lokal und nachhaltig. Der hier erzeugte Wasserstoff wird direkt an die öffentliche Wasserstoff-Tankstelle am Höherweg geliefert. Diese von H2 MOBILITY betriebene Tankstelle wurde im vergangenen Jahr eröffnet und seitdem per Trailer mit Wasserstoff versorgt. Die Rheinbahn betankt dort bereits ihre ersten Brennstoffzellenbusse – weitere Fahrzeuge werden folgen.</p>
<p>Das Besondere am Düsseldorfer Projekt: Der eingesetzte Strom stammt aus dem biogenen Anteil der Müllverbrennung – ein regionaler Kreislauf, der CO₂ einspart und lokale Ressourcen intelligent nutzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 13:07:03 +0100</pubDate>
                        <title>Kapitalmarkt-Dialog – das neue Format der NDOZ und der Bethmann Bank</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/kapitalmarkt-dialog-bethmann-bank-februar-2026-3469.html</link>
                        <description>Kapitalmarkt-Dialog Februar 2026: Bethmann Bank ordnet den Jahresstart ein, Interview mit Patric Wilhelm und Ausblick fürs Depot.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>2025 war ein herausragendes Jahr für Anlegerinnen und Anleger. Der Deutsche Aktienindex (DAX) markierte Höchststände. Aber was passiert im Jahr 2026 an den Finanzmärkten? Zeigt die Kurve an den Börsen weiter nach oben? Oder läuten jüngste Turbulenzen – wie zuletzt bei Gold und Silber – eine Trendumkehr ein? Angesichts von Krisen, Umbrüchen und Handelskonflikten in der Welt sind viele Menschen unsicher, ob und wie sie ihr Kapital in Aktien, Fonds oder Edelmetalle anlegen sollen.</p><div class="well"><h3>Das neue Format gibt künftig wertvolle Orientierung: der „Kapitalmarkt-Dialog“ von NDOZ und Bethmann Bank.</h3></div><p>Im „Kapitalmarkt-Dialog“ nehmen wir einmal im Monat gemeinsam mit der Bethmann Bank die Lage auf den internationalen Kapitalmärkten in den Fokus. Wir analysieren die aktuelle Situation und blicken voraus auf die weitere Entwicklung. Dafür steht das Team der Bethmann Bank in Düsseldorf mit seiner Expertise bereit. Zudem geben kurze Interviews und Kernbotschaften aus den Banken- und Börsenplätzen in Düsseldorf und Frankfurt Raum für persönliche Bewertungen und individuelle Einschätzungen.</p>
<p>&#160;</p>
<h3>Den Auftakt für den „Kapitalmarkt-Dialog“ macht Patric Wilhelm, Geschäftsbereichsleiter der Bethmann Bank. Hier seine Zusammenfassung:</h3>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 14:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Rosenmontag Düsseldorf 2026: Das sind Jacques Tillys Mottowagen – in Bildern</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/mottowagen-jacques-tilly-rosenmontag-duesseldorf-2026-3468.html</link>
                        <description>Putin, Ukraine, AfD, Trump, Iran, Afghanistan – und Düsseldorf-Themen wie Mieten und Senf: Jacques Tillys Mottowagen prägen den Rosenmontag 2026. NDOZ zeigt die Motive als echte Wagenfotos, ergänzt durch offizielle Entwürfe.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf am Rosenmontag: Du stehst am Rand, irgendwo fliegen Kamelle – und dann kommt ein Wagen um die Ecke, der mehr sagt als zehn Schlagzeilen. <strong data-end="2460" data-start="2431">Jacques Tillys Mottowagen</strong> sind auch 2026 genau diese Bilder. Hier sind die Motive, die wir heute im Zug gesehen haben.</p>
<p>Bei durchwachsenem Wetter setzte sich der Rosenmontagszug 2026 in Bewegung – die Session steht unter dem Motto <strong data-end="1134" data-start="1096">„Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“</strong>. Zuvor begrüßte Oberbürgermeister <strong data-end="1191" data-start="1169">Dr. Stephan Keller</strong> im Rathaus das Prinzenpaar <strong data-end="1238" data-start="1219">Prinz Marcus I.</strong> und <strong data-end="1261" data-start="1243">Venetia Nicole</strong>. Der Zug startete gegen <strong data-end="1299" data-start="1286">12.24 Uhr</strong> an der Corneliustraße/Ecke Herzogstraße; gegen <strong data-end="1360" data-start="1347">13.30 Uhr</strong> fuhr der erste Wagen am Marktplatz vor die Zuschauertribüne. Offiziell waren rund <strong data-end="1460" data-start="1443">11.000 Jecken</strong> Teil des Zugs – mit <strong data-end="1494" data-start="1481">124 Wagen</strong> und <strong data-end="1517" data-start="1499">116 Fußgruppen</strong>, begleitet von <strong data-end="1553" data-start="1533">21 Musikkapellen</strong> und <strong data-end="1578" data-start="1558">sechs Musikwagen</strong>.&#160;Und mittendrin: die Mottowagen, über die heute alle reden.</p>
<h3 data-end="1633" data-start="1586">Unsere Fotos aus dem Zoch (Rosenmontag 2026)</h3>
<p><em data-end="1693" data-start="1635">(Fotos: Jo Achim Geschke, NDOZ – Düsseldorf, 16.02.2026)</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 12:03:00 +0100</pubDate>
                        <title>Buchtipp: „The Secrets of German Family Businesses“ – ein Hochglanz-Blick auf Deutschlands Wirtschaftsmodell</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/buchtipp-secrets-german-family-businesses-familienunternehmen-3467.html</link>
                        <description>Ein dicker Wälzer mit Enzyklopädie-Vibes – und nach wenigen Seiten ist klar: Das hier ist kein Familienroman. „The Secrets of German Family Businesses“ (Prestel, auf Englisch) wirkt stellenweise wie ein Geschäftsbericht in schön – und genau das macht ihn interessant. In Essays und 50 Porträts erklärt der Band Familienunternehmen als deutsches Stabilitätsmodell – inklusive Standortthemen wie Nachfolge und Bürokratie.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Instinktiv erwartet man trotzdem die große Erzählung mit den „üblichen“ Namen. Doch schon beim Aufschlagen kippt die Erwartung: Statt Marken-Storytelling bekommt man ein Werk, das deutsche Familienunternehmen in <strong data-end="1041" data-start="992">Argumente, Kennzahlen und Best-Practice-Logik</strong> übersetzt – so, als würde es Deutschland für ein internationales Publikum wirtschaftlich und politisch vermessen.</p>
<h3>Deutsche Familienunternehmen als Stabilitätsfaktor</h3>
<p>Die Herausgeber <strong data-end="490" data-start="474">Uwe Rittmann</strong> und <strong data-end="513" data-start="495">Tobias Rappers</strong> verkaufen das Buch nicht als Nostalgie, sondern als Erklärung: Familienunternehmen gelten hier als wirtschaftlicher Stabilitätsanker – mit langfristigem Denken, Verantwortung und Innovationskraft, gerade in Zeiten von Krisen und Umbrüchen. Der Band arbeitet dafür mit einem klaren Baukasten: <strong data-end="839" data-start="806">kurze Essays von Expert:innen</strong> (Transformation, Verantwortung, Wachstum, Kultur, Bürokratie) und danach <strong data-end="940" data-start="913">50 Unternehmensporträts</strong>, sortiert in Kategorien wie <strong data-end="995" data-start="969">„World Market Leaders“</strong>, <strong data-end="1019" data-start="997">„Hidden Champions“</strong> und <strong data-end="1042" data-start="1024">„Rising Stars“</strong>.</p>
<h4>Auffällig ist der Blick aufs System: Erfolg erscheint <strong data-end="2485" data-start="2457">nicht als Einzelleistung</strong>, sondern als Ökosystem aus Netzwerken, Kooperationen und Anpassungsfähigkeit.</h4>
<p>Politisch wird der Band dort, wo er Familienunternehmen als Standort-Test liest – und damit als Frage nach Handlungsfähigkeit des Staates: weniger Bürokratie, vollzugstauglichere Gesetze, schnellere Verfahren (<strong>Lutz Goebel</strong>, NKR). <strong>Manfred Wittenstein</strong> bindet das an die Idee der Sozialen Marktwirtschaft – als Balance aus Freiheit, Verantwortung und Sicherheit. Und<strong> Nico Schönefeldt</strong> (DIHK) setzt die Klammer bei Fachkräften und Qualifizierung.</p><div class="well"><p>Wir wählen fünf Porträts, die exemplarisch zeigen, wie der Band Strategie, Zahlen und Standortfragen zusammenführt.</p></div><h3>Düsseldorf im Buch: Henkel als naheliegender Anker</h3>
<p>Für Leser:innen in Düsseldorf ist der Einstieg klar: <strong data-end="2577" data-start="2567">Henkel</strong> steht im Band in der Kategorie „World Market Leaders“ – gerahmt als „pioneering spirit“ hinter 150 Jahren Familientradition. Gleichzeitig bleibt der Ton konsequent wirtschaftlich: Henkel wird als globaler Player beschrieben – der Band nennt rund 47.000 Mitarbeitenden, mehr als 160 Produktionsstandorten und über 10.000 Patenten weltweit. Und doch setzt das Porträt immer wieder einen lokalen Fixpunkt: Das „Herz“ schlage in Düsseldorf, wo sowohl Headquarter als auch die zweitgrößte Produktionsstätte sitzen.</p>
<p><strong>Charakteristisch für den Band: </strong>Henkel wird als Stabilitäts-Formel erzählt – langfristige Kontrolle, klare Governance und ein Standort, der trotz Globalität sichtbar bleibt.</p>
<h3>Düsseldorf – aber „unsichtbar global“: Heitkamp &amp; Thumann</h3>
<p>Noch spannender (weil überraschender) ist ein Porträt, das viele nicht kennen:<strong> Heitkamp &amp; Thumann</strong>, gegründet 1978 und in Düsseldorf ansässig, wird im Buch als globaler B2B-Player beschrieben – mit Präzisionskomponenten für Asthma-Inhalatoren sowie für Lithium- und Alkaline-Batterien. Laut Unternehmensprofil kommt die Gruppe auf 92 Prozent Export und rund 1.900 Mitarbeitende; der Band nennt für 2024 einen Umsatz von 550 Mio. Euro.&#160;Und: Ein aktueller Schwerpunkt ist die Internationalisierung – mehr als 100 Millionen Euro fließen in eine neue Produktionsstätte in den USA.</p>
<p><strong>Lesart des Buches:</strong> Als eine der größten Stärken wird die bewusste Diversifizierung beschrieben – um die Abhängigkeit von einzelnen Märkten oder Konjunkturzyklen zu verringern.</p>
<h3>Hidden Champions: WITTENSTEIN und der lange Atem</h3>
<p>Als Beispiel für einen „Hidden Champion“ funktioniert <strong data-end="2247" data-start="2232">WITTENSTEIN</strong> besonders gut, weil das Porträt Wandel nicht als Ausnahme, sondern als Prinzip erzählt: gegründet 1949, aus der Ära der Handschuh-Nähmaschinen heraus neu erfunden – der große Sprung in die Drive Technology machte das Unternehmen zum globalen Nischenführer. Im Text ist von annual revenues of some 500 million euros die Rede; dazu kommen 2.850 Mitarbeitende und 25 Standorte in über 45 Ländern. Und typisch für den Ton des Buches: Innovation wird als Kultur beschrieben – „everyone is an innovator“, inklusive einer Ausbildungsquote von 7 Prozent. Besonders prägnant ist die Episode der Finanzkrise 2008/09: Dr Manfred Wittenstein versprach keine Entlassungen – und präsentierte kurz darauf die Pläne für eine Innovation Factory, die als größte Investition der Unternehmensgeschichte bezeichnet wird.</p>
<p><strong>Typisch für die Dramaturgie des Buches:</strong> Aus Verantwortung wird ein Leistungsbeweis – nicht nur als Haltung, sondern als Investitionsentscheidung.</p>
<h3>Rising Stars: Kienbaum, Führung – und ein Modellwechsel 2026</h3>
<p>Mit <strong data-end="2594" data-start="2582">Kienbaum</strong> verschiebt sich der Blick weg von Maschinen hin zu Governance, Führung und Transformation. Das Porträt erinnert an die Wurzeln der Beratung: gegründet 1945, heute eine international aufgestellte Management- und HR-Consultancy mit rund 600 Mitarbeitenden und – im Text – 22 Offices weltweit. In Deutschland nennt das Buch sieben Standorte inklusive Düsseldorf (neben Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart). Bemerkenswert ist der Governance-Fokus: Das neue Partnership Model (ab 2026) wird als Versuch beschrieben, Kontinuität und unternehmerische Dynamik strukturell zu verbinden.</p>
<p><strong>Der rote Faden:</strong> Selbst Beratung wird hier als Familienunternehmer-Logik erzählt – langfristig, wertebasiert und mit Governance als Erfolgsfaktor.</p>
<h3>The Legacy Keepers: Ritter Sport und der quadratische Markenhebel</h3>
<p>Als Beispiel dafür, wie ein einfacher Einfall zur Marken-Architektur werden kann, funktioniert <strong>Ritter Sport</strong> im Band überraschend gut: Die Firma wird mit Gründung 1912 (Clara &amp; Alfred Ritter) verortet, der ikonische Moment folgt 1932 – Clara Ritters Idee, die Tafel quadratisch zu machen, damit sie als 100-Gramm-Schokolade in die Sportjackentasche passt, ohne zu brechen. Aus einem pragmatischen Detail wird ein Format mit Wiedererkennungswert. Gleichzeitig bleibt das Porträt konsequent im Business-Modus: Ritter wird als bis heute 100 Prozent familiengeführt beschrieben, mit rund 1.900 Mitarbeitenden, mehr als 60 Prozent Exportanteil und 12 Standorten weltweit (inklusive der eigenen Kakaofarm „El Cacao“).</p>
<p><strong>Das Muster dahinter:</strong> Aus einer scheinbar simplen Produktidee wird ein strategischer Beleg für Markenführung – die Quadratform als Wiedererkennungs- und Wachstumshebel, flankiert von harten Eckdaten und Nachhaltigkeitsargumenten.</p><div class="well"><h2>NDOZ-Check: Was der Band auslässt – und was das für Düsseldorf heißt</h2>
<h3>Nachfolge als Testfall – was der Band nur streift</h3>
<p>Der Band erwähnt Nachfolge vor allem als Standortthema (KfW Succession Monitor 2024), bleibt aber naturgemäß auf der Makroebene. Vor Ort zeigt sich die Herausforderung konkreter: <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/unternehmensnachfolge-in-duesseldorf-ihk-warnt-vor-luecke-und-bietet-hilfen-3355.html" target="_blank" class="link-external-blank">In Düsseldorf warnt die IHK vor einer wachsenden Lücke ohne Nachfolger </a>– und verweist auf Beratung und Matching. Dazu kommt ein klassisches Konfliktfeld in Familien: <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/unternehmensnachfolge-in-duesseldorf-zwischen-primogenitur-und-gerechter-verteilung-3419.html" target="_blank" class="link-external-blank">Primogenitur vs. faire Anteilsverteilung</a>. Kurz: Das „Stabilitätsmodell“ steht und fällt mit der nächsten Generation.</p>
<h3>Export global – der EU-Indien-Deal als Realitätscheck</h3>
<p>Viele Porträts betonen Internationalisierung und Anpassungsfähigkeit – das passt in die aktuelle Debatte um das EU-Indien-Freihandelsabkommen (politisch vereinbart, noch nicht in Kraft). Für Düsseldorf/NRW (Export nach Indien 2024) kann das Impulse für Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer setzen; Henkel oder Heitkamp &amp; Thumann profitieren potenziell – bei gleichzeitig wachsendem Wettbewerbsdruck etwa in Pharma und Textil. Details zu Chancen und Risiken für den Standort:&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/eu-indien-freihandelsabkommen-was-der-mega-deal-fuer-duesseldorf-und-nrw-bedeutet-3462.html" target="_blank" class="link-external-blank">EU-Indien-Freihandelsabkommen: Was der Mega-Deal für Düsseldorf und NRW bedeutet</a></p></div><h3>Fazit: Ein Buchtipp – eher zum Querlesen als zum Wegschmökern</h3>
<p>„The Secrets of German Family Businesses“ ist weniger Lesestoff für den Feierabend als ein strukturierter Überblick in englischer Sprache: datenreich, argumentativ, klar kuratiert. Genau deshalb ist der Band spannend – wenn man verstehen will, wie „German Family Business“ international erzählt wird: als Mischung aus Verantwortung, Transformationsfähigkeit und Wachstum, immer wieder gespiegelt an harten Rahmenbedingungen des Standorts.&#160;Für den Standort Düsseldorf ist das spannend, weil das Buch zeigt, wie internationale Leser auf deutsche Stärken – und auf politische Bremsen – schauen.&#160;Der Reiz liegt im Kontrast: Hochglanz und harte Daten – und dazwischen die Fragen, die hier vor Ort zählen: Bürokratie, Fachkräfte, Nachfolge.</p>
<p><strong>Der Befund (Stand: Februar 2026):&#160;</strong>Standortfragen werden sehr nüchtern als Wettbewerbsfaktor verhandelt – bis hin zu Nachfolge-Zahlen aus dem KfW Succession Monitor 2024:&#160;<strong>41 %</strong> der Nachfolgeplanenden ziehen einen externen Verkauf in Betracht,<strong> 231.000 </strong>Mittelständler planen bis Ende 2025 den Rückzug/Stilllegung.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Mini-FAQ</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Worum geht es in dem Buch?&#160;</strong>Um deutsche Familienunternehmen als wirtschaftliches Modell – in Essays (u. a. Verantwortung, Transformation, Wachstum, Bürokratie) und 50 Unternehmensporträts.</li> 	<li><strong>Für wen ist das ein gutes Geschenk?&#160;</strong>Für alle, die Wirtschaft als Arbeitswerkzeug lesen: Strategie, Transformation, M&amp;A, C-Level/Management, Beratung, Finance, Standort-/Investorenkommunikation, Wirtschaftsstudium.<br> 	Weniger geeignet für alle, die eine große Saga über bekannte Marken oder Familienkonflikte suchen.</li> 	<li><strong>Hat das Buch Düsseldorf-Bezug?&#160;</strong>Ja: neben Henkel auch über Heitkamp &amp; Thumann – ein Düsseldorfer Familienunternehmen, das im Buch als globaler B2B-Player mit hoher Exportquote beschrieben wird.</li> </ul></div><p>&#160;</p>
<h3>The Secrets of German Family Businesses</h3>
<p><em><a href="https://prestelpublishing.penguinrandomhouse.de/book/The-Secrets-of-German-Family-Businesses/Uwe-Rittmann/Prestel/e647068.rhd" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Prestel Verlag</a></em></p>
<p><em>Hardcover, 304 Seiten, Englisch, 65 €<br> ISBN 978-3-7913-9190-8<br> Erscheinung: 17.12.2025 (DACH), 20.01.2026 (UK), 03.03.2026 (US)</em></p>
<h4 data-end="722" data-start="689">Über die Herausgeber</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="837" data-start="725"><strong data-end="760" data-start="725">Uwe Rittmann (PwC Deutschland):</strong> Leiter Familienunternehmen &amp; Mittelstand, Schwerpunkt Unternehmerfamilien.</li> 	<li data-end="969" data-start="840"><strong data-end="875" data-start="840">Tobias Rappers (Maschinenraum):</strong> Gründer/Managing Director, Netzwerk deutscher Familienunternehmen mit Fokus Transformation.</li> 	<li data-end="1102" data-start="972"><strong data-end="1003" data-start="972">Olaf Salié (ABOUT Germany):</strong> langjähriger Chefredakteur (u. a. „Deutsche Standards“, zuletzt im Umfeld der ZEIT Verlagsgruppe).</li> </ul><p>&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 15:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Ausstellungen, Bühne und Karneval im Februar 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-ausstellungen-buehne-und-karneval-im-februar-2026-3465.html</link>
                        <description>Helau! Karneval in Düsseldorf 2026 mit Altweiber, Kö-Treiben und Rosenmontagszug – dazu neue Kunst im BBK, ein Kinoabend mit Gespräch, kostenlose Workshops für Kids, die Premiere eines Nachtflohmarkts am Blumengroßmarkt und Musiktermine von Salut Salon bis Porno al Forno: Das sind unsere kuratierten Düsseldorf-Tipps für den Februar, inklusive Links zu Tickets und Infos.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Februar in Düsseldorf ist ein Monat mit zwei Takten: Draußen ist noch Winter, aber die Stadt schaltet schon spürbar in den „Jeck-Modus“. Genau dazwischen liegen oft die besten Abende: eine Hinterhof-Ausstellung in Flingern, ein Filmgespräch im Kino oder ein Konzert, das nicht nach „Pflichtprogramm“ klingt. Diese Tipps sind deshalb bewusst keine XXL-Liste, sondern eine Auswahl mit mehr Kontext – und einer Karneval-Box, die wirklich beim Planen hilft.</p><div class="well"><h3 data-end="1044" data-start="997">KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>bis März:</strong>&#160;KUNST/AUSSTELLUNGEN: Drei Galerien in Flingern. 	<ul class="list-normal"> 		<li>Petra Rinck Galerie – „Gräser, Sträucher, Bäume“ (bis 07.03.)</li> 		<li>Galerie Bengelsträter – „Pantomime of Heart“ (bis 01.03.)</li> 		<li>BBK Kunstforum – „DIE NEUEN 2026“ (05.02.–08.03.)</li> 	</ul> 	</li> 	<li><strong>ab sofort:</strong> Opernhaus der Zukunft – vier Siegerentwürfe im KAP1/Zentralbibliothek (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., 10–16:30 Uhr:</strong> KIDS – #MACHMA CHILL (kostenlos, Anmeldung nötig)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., ab 11 Uhr:</strong> GASTRO – Moveat in Flingern (ticketpflichtig)</li> 	<li><strong>Sa, 07.02., 17–23 Uhr:</strong> NIGHTLIFE/SECONDHAND – Moonlight Market (Premiere am Blumengroßmarkt, 5 Euro)</li> 	<li><strong>So, 08.02., 19 Uhr:</strong> FILM – „FASSADEN“ im Bambi (mit Gespräch)</li> 	<li><strong>Do, 12.02. bis Mo, 16.02.:</strong> KARNEVAL – SPECIAL&#160;</li> 	<li><strong>ab sofort:&#160;</strong>BÜHNE: Düsseldorfer Schauspielhaus</li> 	<li><strong>Sa, 21.02.:</strong> MUSIK – Sonic Fusion #4 im Weltkunstzimmer (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Do, 26.02.:</strong> MUSIK – Salut Salon in der Tonhalle („Heimat“)&#160;</li> 	<li><strong>Sa, 28.02., ab 11 Uhr:</strong> GASTRO – Moveat in Unterbilk (ticketpflichtig)</li> </ul><p>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Zeiten/Details können sich ändern – bitte vorab beim Veranstalter checken.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 13:43:32 +0100</pubDate>
                        <title>Fünf Stunden „Krieg und Frieden“ mit Essen und Getränken </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/fuenf-stunden-krieg-und-frieden-mit-essen-und-getraenken-3466.html</link>
                        <description>Ab Februar erweitert das Junge Schauspiel im Central sein Angebot und lädt regelmäßig zu Theatervorstellungen am Sonntagvormittag ein. Das neue Format verbindet Bühnenkunst mit Begegnung und gemütlichem Wochenendtag – ein Angebot für alle Altersgruppen. Im Großen Haus kommt es zu einem Mammut-Theaterabend mit „Krieg und Frieden“ am Samstag, 21. Februar: Bei den fünf Stunden mit Pausen gibt es auch Snacks und Getränke.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sonntags ins Central: Bereits ab 10 Uhr öffnet die Cafébar auf der Brücke an der Worringer Straße 140 &#160;&#160;mit kalten und warmen Getränken und schafft Raum für ein ruhiges Ankommen. Um 11 Uhr startet die jeweilige Vorstellung. Im Anschluss häufig ergänzt durch ein zusätzliches Rahmenprogramm. Die Vormittagsreihe zeigt unterschiedliche Inszenierungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und setzt auf abwechslungsreiche Stoffe und Formate. Den Start machte am 1. Februar um 11 Uhr im Central 1 das musikalische Stück »The Drop – Beat. Break. Believe.« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.</p>
<p>Am 26. April folgt um 11 Uhr im Central 1 mit »Das NEINhorn« nach dem Buch von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn ein schillerndes Theatererlebnis für ein jüngeres Publikum. Im Herzwald sind eigentlich alle gliglaglücklich – nur das jüngste Einhorn sagt zu allem »NEIN!« und bricht aus der Zuckerwattewelt aus: Mit WASbär, NAhUND, KönigsDOCHter und SchLANGEWEILE kann es einfach sein, wie es ist. Mit viel Glamrock erleben sie Freundschaft, Glück und Abenteuer. Adresse: Junges Schauspiel im Central, Worringer Straße 140 (nahe Hausptbahnhof und Zentralbibliothek).</p>
<h3>Krieg und Frieden Premiere im Central 4 am 21. Februar</h3>
<p>In der Mitte dieser Spielzeit steht mit Lew Tolstois »Krieg und Frieden« eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur, das als große Ensembleproduktion im Central zur Aufführung kommt. Unter Verwendung des Originaltextes hat Armin Petras für das Düsseldorfer Schauspielhaus ein Stück geschrieben, das die überbordende Vorlage zu einem intensiven fünfstündigen Theatererlebnis verdichtet. Auf einer von Bühnenbildner Karoly Risz für das Central entworfenen Raumbühne verkörpern 13 Schauspieler:innen mehr als 35 Figuren des eindrücklichen Gesellschaftspanoramas in der Zeit der Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Die gegensätzlichen Begriffe Krieg und Frieden markieren zwei Enden einer Skala, auf der sich das Leben der Menschen seit jeher abspielt, so das Schauspielhaus. Der Text spürt der Frage nach, wie sich Krieg im Politischen und Privaten äußert, und ragt damit weit in unsere konfliktreiche Gegenwart hinein.</p>
<h3>Russische Fürsten</h3>
<p>Im Zentrum der Handlung stehen die drei Familien des intriganten Fürsten Kuragin, des altväterlichen Adelsmarschalls Rostow und des preußisch strengen Fürsten Balkonsky. Pierre Besuchow, der illegitime Sohn eines reichen Würdenträgers und Salonhelden der alten Zeit, stellt im Laufe der Handlung die Verbindung zwischen diesen drei Familien her: Er ist Freund des jungen Fürsten Andrej Balkonsky, wird von Fürst Kuragin als Ehemann für seine Tochter Hélène gewonnen und heiratet schließlich Natalija Rostowa. Auch zwischen den Kriegsparteien wirkt er als Bindeglied: Anfänglich glühender Napoleon-Verehrer, dann als Beobachter auf dem Schlachtfeld bei Borodino, gerät er in französische Gefangenschaft, begleitet den Rückzug der Grande Armée und wird erst durch einen Partisanenüberfall befreit. »Pierre Besuchow verkörpert für Tolstoi das Suchen nach der Wahrheit des Lebens; weil er sich nicht entschließen kann, welchen Weg er gehen soll, experimentiert er mit dem Leben, um immer wieder zu scheitern«, schreibt die bekannte Tolstoi-Übersetzerin Barbara Conrad.</p>
<p>Regie führt Tilmann Köhler, dessen Arbeiten sich durch große Erzähllust und ein hohes politisches Bewusstsein auszeichnen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus inszenierte er u. a. Shakespeare und Fallada.</p>
<p>Mit Sonja Beißwenger, Judith Bohle, Michael Fünfschilling, Glenn Goltz, Claudia Hübbecker, Florian Lange, Jonas Friedrich Leonhardi, Mila Moinzadeh, Matthias Reichwald, Yohanna Schwertfeger, Sophie Stockinger, Blanka Winkler, Thomas Wittmann; Matthias Krieg (Live-Musik) — Regie:&#160; Tilmann Köhler — Choreografie: Gal Fefferman — Bühne: Karoly Risz — Kostüm: Susanne Uhl — Musik: Matthias Krieg — Dramaturgie: David Benjamin Brückel</p>
<h3>Premiere &#160;„Tyll“&#160; im Kleinen Haus</h3>
<p>Am 22. Februar ist Premiere &#160;von Daniel Kehlmanns „Tyll“ &#160;im Klienen Haus. Als fahrende Gauklertruppe spielen die sieben Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig in der Regie von André Kaczmarczyk »Tyll« von Bestsellerautor Daniel Kehlmann. Der Roman erzählt voll Humor und Hoffnung davon, was uns in dunklen Zeiten überleben lässt.</p>
<p>Tyll ist ein Gaukler, ein Provokateur und ein Narr. Daniel Kehlmanns brillante Bearbeitung des Eulenspiegel-Mythos entführt uns in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Tyll Ulenspiegel, legendärer Schelm und Volksheld, zieht gemeinsam mit der Bäckerstochter<br> Nele kreuz und quer durch Europa. Auf ihrem Weg begegnen sie vielen kleinen Leuten und auch den sogenannten Großen: dem Jongleur Pirmin, der Tyll ein brutaler Lehrmeister wird, wie dem exilierten Königspaar von Böhmen, dessen kurze Regentschaft das ganz Land in eine Katastrophe stürzte. Aber auch dem jungen Graf Wolkenstein, der sein Lebtag&#160; noch kein Schlachtfeld sah, und dem Weltweisen Athanasius Kircher, der Tylls Vater als Hexer ermorden ließ – und dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine wissenschaftlichen Lehren frei erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zum Panorama einer aus den Fugen geratenen Welt.</p>
<p>Mit: Flavia Berner, Jonas Hanke, Ludowika Held, Alisa Lien Hrudnik, Maurice Schnieper, Anastasia Schöpa, Vincent Wiemer&#160; —&#160; Regie: André Kacz­marc­zyk&#160; —&#160; Bühne: Ansgar Prüwer&#160; —&#160; Kostüm: Martina Lebert&#160; —&#160; Musik: Matts Johan Leenders&#160; —&#160; Dramaturgie: Stijn Reinhold</p>
<h3>Das grüne Königreich</h3>
<p>„Das grüne Königreich“ von Bestsellerautorin Cornelia Funke und Pflanzenexpertin Tammi Hartung (ab 8 Junges Schauspiel) hat am Samstag, 28. Februar Im Central Worringer Straße 140 Premiere. Die künstlerisch integrierte Audiodeskription macht die Inszenierung blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen gleichermaßen zugänglich.</p>
<p>Mit Eva Maria Schindele — Regie: Leonie Rohlfing — Bühne und Kostüm: Inés Díaz Naufal — Sounddesign: Joy Bausch — Dramaturgie und Theaterpädagogik: Ilka Zänger</p>
<p>Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms Publikum.Personal.Programm.</p>
<h3>&#160;„Der Vogel hat kein Recht, so zu singen, wie er singt.“&#160;</h3>
<p>Am Dienstag, 24. Februar, erinnert eine Konzertlesung im Central an verfolgte Komponist:innen und Dichter:innen der Ukraine&#160;</p>
<p>Die Unterdrückung ukrainischer Kultur durch Russland und die Sowjetunion umfasst alle Künste und ist ein Verbrechen. Viele großartige Schätze sind für immer vernichtet, verbrannt, vergessen. Die Künstler:innen eingesperrt, verboten, ermordet. Einige Kunstwerke aber haben die 350-jährige Unterdrückungsgeschichte wie durch ein Wunder überlebt. Diese Zeugnisse des blühenden Kultur-lebens in der Ukraine werden zu hören und zu sehen sein. Der Pianist Yaromyr Bozhenko, die Geigerin Olga Glibovych und der Cellist Emanuel Matz begleiten den Abend musikalisch mit Werken von u. a. Maksym Beresowskyj, Wassyl Barwinskyj, Viktor Kosenko, Mykola Lysenko, und Lewko Rewuzkyi. Schauspieler:innen des Düsseldorfer Schauspielhauses lesen Texte. Moderation: Stefan Fischer-Fels, Leiter des Jungen Schauspiels.&#160; —&#160; Eine Koproduktion des Jungen Schauspiels mit Ridne Slowo e. V. und dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Czernowitz, im Rahmen von »Soundtrack zur Freiheit«. — Schirmherr: ­Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller</p>
<h3>Bunker&#160; —&#160; Eine Theaterclub-Premiere über Ausstieg und was wir zum Leben brauchen&#160; im Unterhaus</h3>
<p>Am Samstag 28.Februar heißt es vom &#160;Stadt:Kollektiv&#160;: Was braucht es zum Überleben? Gaskocher, Dosenravioli und ausreichend Trinkwasser? Oder Kuscheltiere, Tarotkarten und den Plattenspieler? Musik, Empathie, Erinnerungen? Zwölf Menschen in einem Bunker. Tief unter der Erde, an einem unbekannten Ort. Sie warten – lange … Inmitten von Schicksalsgemeinschaft und Lagerkoller wird verhandelt, ob man den Weltuntergang aussitzen kann. Was muss zurückgelassen werden, und was bleibt unverzichtbar? Zwischen Langeweile und Ausbruch, Neuanfang und Beharren, spielt die Club-Inszenierung mit sozialen Dynamiken vom Festhalten und Loslassen. Denn ein Leben unter der Erde muss nicht trist sein, oder? —&#160; Leitung: Finn Dittmer, Lou Magnus Heckhausen, Lasse Scheiba</p>
<h3>&#160;Saba-Nur Cheema und Meron Mendel im Gespräch mit der Politikjournalistin Melanie Amann</h3>
<p>In der Reihe „Positionen und Perspektiven 11“ sprechen &#160;Saba-Nur Cheema und Meron Mendel mit der renommierten Journalistin Melanie Amann&#160; am Freitag, 6.März, im Kleinen Haus.</p>
<p>Melanie Amann ist eine der bedeutendsten Politikjournalistinnen Deutschlands und häufig in Fernseh-Talkshows eingeladen. Von 2013 bis Ende 2025 war sie nach Stationen als Redakteurin u. a. bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung &#160;auch für den Spiegel tätig. Auf Basis ihrer Recherchen und Enthüllungen über die AfD veröffentlichte sie 2017 das Buch »Angst für Deutschland – Die Wahrheit über die AfD«. Ab Februar 2019 war sie Co-Leiterin des Hauptstadtbüros des Spiegels, 2021 wurde sie Mitglied der Spiegel-Chefredaktion, 2023 stellvertretende Chefredakteurin. Zum 1. Januar 2026 übernimmt Melanie Amann die Position der Chefredakteurin Digital in der Zentralredaktion der Funke Mediengruppe (WAZ).</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten-Bestellungen unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:49:19 +0100</pubDate>
                        <title>Theodor-Heuss-Brücke: Ab 1. Februar gilt das 3,5-Tonnen-Limit – diese Rheinbahn-Linien fahren anders</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/theodor-heuss-bruecke-ab-1-februar-gilt-das-35-tonnen-limit-diese-rheinbahn-linien-fahren-anders-3463.html</link>
                        <description>Ab 1. Februar gilt auf der Theodor-Heuss-Brücke das 3,5-Tonnen-Limit. Welche Rheinbahn-Buslinien betroffen sind – und wie flexy bei der Rheinquerung helfen kann: kompakt erklärt.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/e/d/csm_rheinbahn-flexy-karte-duesseldorf-theodor-heuss-bruecke-2026_19f5e880b8.jpg" length="520437" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="well"><p><strong data-end="1093" data-start="1036">Hinweis (Update 30. Januar): Warnstreik am 2. Februar</strong><br> Am Montag, 2. Februar, wird die Rheinbahn bestreikt: U-Bahnen, Straßenbahnen und die meisten Busse fahren voraussichtlich nicht. Aktuelle Infos (inkl. der tatsächlich fahrenden Fahrten) gibt es kurzfristig bei der Rheinbahn: <strong data-end="1348" data-start="1325"><a href="https://www.rheinbahn.de/streik" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">rheinbahn.de/streik</a></strong>.</p></div><p>Am Sonntag wird aus einer Zahl eine echte Alltagsfrage: 3,5 Tonnen. Fahrzeuge über diesem Limit dürfen dann nicht mehr über die Theodor-Heuss-Brücke – die Stadt will die Rheinquerung bis zum Ersatzneubau weiter nutzbar halten und weist per Schildern und städtischen Variotafeln auf die Ablastung hin. Für viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zählt jetzt vor allem eins:</p><div class="well"><h3>Wie komme ich ab Montag zuverlässig über den Rhein – im Auto, im Transporter oder mit Bus und Bahn?</h3>
<p>Wir haben die wichtigsten Änderungen für Nutzerinnen und Nutzer zusammengefasst (Stand: 30. Januar).</p></div><h3 data-end="1287" data-start="1215">1. Wer ist betroffen – und was empfiehlt die Stadt als Ausweichroute?</h3>
<p>Die Sperrung gilt ab Sonntag für <strong data-end="1350" data-start="1321">Fahrzeuge über 3,5 Tonnen</strong>. Die Stadt nennt für schwerere Fahrzeuge mehrere <strong data-end="1418" data-start="1400">Ausweichrouten</strong>:</p><div class="well"><p>Aus Westen kommend:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1519" data-start="1443">ab dem <strong data-end="1474" data-start="1450">Autobahnkreuz Kaarst</strong> über das <strong data-end="1504" data-start="1484">Autobahn-Viereck</strong> weiterfahren</li> 	<li data-end="1588" data-start="1522">in Düsseldorf kann über die <strong data-end="1569" data-start="1550">Rheinkniebrücke</strong> ausgewichen werden</li> </ul><p>Aus Osten kommend:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1658" data-start="1611">über <strong data-end="1638" data-start="1616">B8 Danziger Straße</strong> (Querung <strong data-end="1655" data-start="1648">A44</strong>)</li> 	<li data-end="1735" data-start="1661">oder über <strong data-end="1705" data-start="1671">B1 Kennedydamm/Rheinufertunnel</strong> (Querung <strong data-end="1734" data-start="1715">Rheinkniebrücke</strong>)</li> </ul></div><p>Tipp für alle, die nicht sicher sind: Gerade bei Transportern, Lieferfahrzeugen oder Wohnmobilen lohnt ein Blick in die Fahrzeugdaten – denn „3,5 Tonnen“ klingt nach viel, ist bei einigen Fahrzeugtypen aber schneller erreicht als gedacht. "Normale" PKW erreichen 3,5 Tonnen in der Regel nicht. Auch ein VW-Bus reißt die 3,5 t Marke nicht.&#160;Das Leergewicht eines VW T6 liegt je nach Modellvariante, Motor und Ausstattung typischerweise zwischen 1.900 kg und 2.400 kg, während das zulässige Gesamtgewicht von 2.600 kg bis über 3.200 kg reichen kann.</p>
<h3 data-end="1975" data-start="1737">2. ÖPNV: Diese Rheinbahn-Linien ändern sich ab 1. Februar</h3>
<p>Die Rheinbahn nennt <strong data-end="2108" data-start="2063">vier Buslinien, die direkt betroffen sind</strong>, weil die Busse die Brücke nicht mehr nutzen dürfen: <strong data-end="2187" data-start="2162">M2, SB51, 834 und 863</strong>. Zusätzlich werden <strong data-end="2222" data-start="2207">M3 und SB52</strong> im Zuge der Sperrung angepasst.<br> Wichtig: Plant Verbindungen <strong data-end="2310" data-start="2285">gezielt ab 1. Februar</strong> in der Fahrplanauskunft oder der Rheinbahn-App – sonst zeigt die Route noch den alten Stand.</p>
<h3>3. Änderungen im Detail: Was fährt wie?</h3><div class="well"><h4 data-end="2468" data-start="2453">MetroBus M2</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2555" data-start="2471">ab „<strong data-end="2493" data-start="2475">Heinrichstraße</strong>“ neuer Linienweg zur neuen Endhaltestelle „<strong data-end="2554" data-start="2537">Rheinterrasse</strong>“</li> 	<li data-end="2618" data-start="2558">Abschnitt „Heinrichstraße“ ↔ „Nikolaus-Knopp-Platz“ entfällt</li> 	<li data-end="2697" data-start="2621">zusätzliche Haltestellen u. a. Derendorf S, Tonhalle/Ehrenhof, Rheinterrasse</li> 	<li data-end="2746" data-start="2700">samstags zusätzlich 20-Minuten-Takt (9–20 Uhr)</li> </ul><h4 data-end="2763" data-start="2748">MetroBus M3</h4><ul class="list-normal"> 	<li>montags bis freitags ab „<strong data-end="2806" data-start="2791">Am Seestern</strong>“ weiter bis „<strong data-end="2844" data-start="2820">Nikolaus-Knopp-Platz</strong>“ (über den bisherigen M2-Weg)</li> 	<li>samstags weiterhin nur bis „Am Seestern“</li> </ul><h4 data-end="2938" data-start="2919">Schnellbus SB51</h4><ul class="list-normal"> 	<li>ab „<strong data-end="2965" data-start="2945">Linnicher Straße</strong>“ zur Endhaltestelle „<strong data-end="3002" data-start="2987">Am Seestern</strong>“</li> 	<li>Abschnitt Richtung „Flughafen Bahnhof“ entfällt</li> 	<li>die Rheinbahn nennt Alternativen Richtung Flughafen (u. a. Umstieg über Stadtbahn/S-Bahn/RE)</li> </ul><h4 data-end="3169" data-start="3150">Schnellbus SB52</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3245" data-start="3172">ab „<strong data-end="3196" data-start="3176">Freiligrathplatz</strong>“ über heutige Wege bis „<strong data-end="3244" data-start="3221">D-Flughafen Bahnhof</strong>“</li> 	<li data-end="3344" data-start="3248">„Nordpark/Aquazoo“ entfällt (mit zusätzlichen Fahrten Nordpark ↔ Flughafen zu bestimmten Zeiten)</li> </ul><h4 data-end="3357" data-start="3346">Bus 834</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3416" data-start="3360">fährt vom Hbf kommend nur bis „<strong data-end="3415" data-start="3391">Theodor-Heuss-Brücke</strong>“</li> 	<li data-end="3455" data-start="3419">Abschnitt bis „Belsenplatz“ entfällt</li> 	<li data-end="3525" data-start="3458">Halt „Theodor-Heuss-Brücke“ an <strong data-end="3525" data-start="3489">neuem Steig 7 (unter der Brücke)</strong></li> </ul><h4 data-end="3538" data-start="3527">Bus 863</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3595" data-start="3541">fährt von Neuss kommend nur bis „<strong data-end="3594" data-start="3574">Lütticher Straße</strong>“</li> 	<li data-end="3635" data-start="3598">Abschnitt bis „Nordfriedhof“ entfällt</li> </ul></div><h3>4. So kommt ihr trotzdem über den Rhein: Bahn + flexy (ohne Zusatzkosten möglich)</h3>
<p>Die Rheinbahn verweist auf zwei praktikable Alternativen:</p>
<p><strong data-end="3820" data-start="3786">Stadtbahn als Rheinverbindung:</strong> Je nach Route kann der Umstieg auf Stadtbahnlinien (z. B. Richtung Lörick/Heerdt) der stabilere Weg sein – gerade wenn der Autoverkehr langsamer wird.</p>
<p><strong data-end="4009" data-start="3973">flexy-Update rund um die Brücke:</strong> Für die Zeit der Sperrung erweitert die Rheinbahn ihren On-Demand-Service <strong data-end="4093" data-start="4084">flexy</strong>:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4210" data-start="4097">zwei neue Spezialgebiete <strong data-end="4132" data-start="4122">D-West</strong> (linksrheinisch) und <strong data-end="4170" data-start="4154">D-Mitte/Nord</strong> (rechtsrheinisch) – <strong data-end="4210" data-start="4191">rund um die Uhr</strong></li> 	<li data-end="4350" data-start="4213">Fahrten <strong data-end="4256" data-start="4221">zwischen diesen beiden Gebieten</strong> sind <strong data-end="4283" data-start="4262">ohne Zusatzkosten</strong> möglich, wenn ein Abo oder ein reguläres ÖPNV-Ticket vorhanden ist</li> 	<li data-end="4454" data-start="4353">jede Fahrt muss <strong data-end="4397" data-start="4369">vorab über die flexy-App</strong> gebucht werden (bis zu fünf weitere Personen können mit)</li> 	<li data-end="4454" data-start="4353">Weitere Informationen zum On-Demand-Service flexy finden Fahrgäste unter:&#160;<a href="https://www.rheinbahn.de/fahren/mehr-mobilitaet/flexy" title="http://www.rheinbahn.de/flexy" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.rheinbahn.de/flexy</a></li> </ul><h3>5. Einordnung: Politik fordert Kontrollen – Rheinbahn organisiert den Alltag</h3>
<p>Aus der Politik kommt weiter Kritik und die Forderung nach einem klaren Konzept, wie das Gewichtslimit wirksam kontrolliert wird. Parallel liefert die Rheinbahn vor allem das, was Fahrgäste jetzt sofort brauchen: geänderte Linienwege, Umstiegsoptionen und das flexy-Update für die Rheinquerung.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>In 30 Sekunden – das Wichtigste fürs Wochenende</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4978" data-start="4901">Ab <strong data-end="4918" data-start="4904">1. Februar</strong>: Theodor-Heuss-Brücke <strong data-end="4978" data-start="4941">gesperrt für Fahrzeuge über 3,5 t</strong></li> 	<li data-end="5090" data-start="4981">Stadt weist per <strong data-end="5024" data-start="4997">Schildern &amp; Variotafeln</strong> auf Umleitungen hin (u. a. Rheinkniebrücke, A44, Rheinufertunnel)</li> 	<li data-end="5181" data-start="5093">Rheinbahn: direkte Änderungen bei <strong data-end="5149" data-start="5127">M2, SB51, 834, 863</strong> – plus Anpassungen <strong data-end="5181" data-start="5169">M3, SB52</strong></li> 	<li data-end="5312" data-start="5184">Rheinquerung: <strong data-end="5207" data-start="5198">flexy</strong> zwischen <strong data-end="5242" data-start="5217">D-West ↔ D-Mitte/Nord</strong> kann mit Ticket/Abo <strong data-end="5280" data-start="5263">ohne Aufpreis</strong> funktionieren (Buchung per App)</li> </ul><p><strong>Information</strong><br> Alle Änderungen zum Fahrplanwechsel sind in der <a href="https://www.rheinbahn.de/fahren" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Fahrplanauskunft</a> und in der Rheinbahn-App hinterlegt. Antwort auf alle Fragen gibt es rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer <a href="tel:08006504030">08006504030</a><br> (gebührenfrei aus allen deutschen Netzen).</p>
<p>Alle Informationen zu den Änderungen durch die Sperrung der Theodor-Heuss-Brücke für schwere Fahrzeuge gibt’s unter:&#160;<a href="http://www.rheinbahn.de/THB" target="_blank" rel="noreferrer">www.rheinbahn.de/THB</a></p></div><p>&#160;</p>
<h4><strong data-end="1425" data-start="1390">Hintergrund (Stadt Düsseldorf):</strong></h4>
<p>Die Stadt begründet das 3,5-Tonnen-Limit mit dem Schutz der Bausubstanz – Messdaten („Weigh-in-Motion“) zeigen demnach weiterhin deutliche Überlastungen. Ab Sommer 2026 sollen Sicherungsarbeiten starten, damit die Brücke bis zum Ersatzneubau nutzbar bleibt. Zum Neubau will der Rat am 11. Februar 2026 abschließend entscheiden; geplant wird laut Stadt ohne schienengebundenen ÖPNV.&#160;<a href="https://www.duesseldorf.de/amt-fuer-bruecken-tunnel-und-stadtbahnbau/beteiligung-oeffentlichkeit/zukunftsstrategie-thb" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Mehr Infos (Stadt Düsseldorf, laufend aktualisiert)</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 18:18:35 +0100</pubDate>
                        <title>EU-Indien-Freihandelsabkommen: Was der Mega-Deal für Düsseldorf und NRW bedeutet</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/eu-indien-freihandelsabkommen-was-der-mega-deal-fuer-duesseldorf-und-nrw-bedeutet-3462.html</link>
                        <description>In Neu-Delhi beginnt am 29. Januar 2026 ein Netzwerkabend mit rund 50 Gästen – und dahinter steckt mehr als ein weiterer Termin im Delegationskalender. Düsseldorf nutzt den Moment, in dem sich EU und Indien politisch auf ein Freihandelsabkommen geeinigt haben, um die eigenen Wirtschaftsbeziehungen zu Indien sichtbar zu machen – und auszubauen.

Oberbürgermeister Stephan Keller formuliert den Anspruch dabei ausdrücklich langfristig: „Wir wollen nicht nur Kontakte knüpfen, sondern langfristige Partnerschaften aufbauen.“ Und genau darum geht es jetzt: um konkrete Marktzugänge, um Tech-Kooperationen – und um die Frage, welche Rolle Düsseldorf/NRW in dieser neuen europäischen Handelsphase spielen kann.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1075" data-start="1008">Was beim EU-Indien-Abkommen schon klar ist – und was noch nicht</h3>
<p>Der politische Deal ist ein Signal, aber noch kein Schalter, der morgen den Warenverkehr umstellt. Bevor das Abkommen wirkt, müssen die Texte finalisiert, juristisch geprüft und anschließend ratifiziert werden. Für Unternehmen heißt das: Zölle und Verfahren bleiben vorerst bestehen, zugleich wächst der Druck, sich strategisch vorzubereiten.</p>
<p>Die EU-Seite rechnet mit einem großen Hebel: Geplant ist, Zölle auf <strong data-end="1541" data-start="1493">96,6 Prozent der EU-Warenexporte nach Indien</strong> abzuschaffen oder zu senken; verbunden mit dem Ziel, EU-Ausfuhren nach Indien bis 2032 zu verdoppeln. Außerdem werden <strong data-end="1713" data-start="1660">jährliche Einsparungen von rund 4 Milliarden Euro</strong> an Zöllen genannt.</p>
<p>Der globale Hintergrund: EU und Indien handeln bereits heute Waren und Dienstleistungen im Wert von <strong data-end="2099" data-start="2062">über 180 Milliarden Euro pro Jahr</strong>.</p>
<h3 data-end="1732" data-start="1425">Warum Düsseldorf jetzt in Indien präsent ist</h3>
<p>Die Düsseldorfer Delegation ist nicht zufällig wenige Tage nach der Einigung unterwegs. Die Stadt koppelt das Thema Handel an drei sehr konkrete Düsseldorfer Stärken:</p>
<p><strong data-end="2026" data-start="1957">1) Netzwerk &amp; Soft-Landing über das Indien-Kompetenzzentrum (IKD)</strong><br> Das IKD wurde im Juni 2025 in Düsseldorf gegründet und tritt nun erstmals mit einem eigenen Format in Indien auf. <strong>IHK-Präsident Andreas Schmitz </strong>beschreibt Indien als „zentralen Wirtschaftspartner für Düsseldorf und die Region“ – und betont den Zeitpunkt: „genau jetzt“ sei der Moment, die Partnerschaft zu vertiefen.</p>
<p><strong data-end="2395" data-start="2347">2) Messe-Infrastruktur als Standort-Argument</strong><br> Auf der Reise gehört die Medical Fair India dazu – als Teil der MEDICA-Messefamilie, die von der Messe Düsseldorf organisiert wird. <strong>Messe-Chef Marius Berlemann</strong> bringt den Kern auf einen Satz: „Der direkte Austausch vor Ort ist entscheidend, um Märkte zu verstehen.“</p>
<p>Am Rande der Messe besuchte die Delegation auch den Stand von<strong> Henkel</strong> – ein konkretes Beispiel dafür, wie stark Düsseldorfer Unternehmen in internationalen Industrie- und Gesundheitsmärkten bereits präsent sind.</p>
<p><strong data-end="2729" data-start="2665">3) Tech-Kooperationen (NASSCOM, Start-ups, Zukunftsbranchen)</strong><br> Am 29. Januar stand zudem der Austausch mit NASSCOM in Noida auf dem Programm – mit Themen wie <strong data-end="2883" data-start="2827">Cybersicherheit, GreenTech und Gesundheitswirtschaft</strong>. Es ist die klassische Düsseldorf-Logik: Branchenkompetenz plus Kontakte plus ein klarer Standort-Pitch.</p>
<p>Zur Reise gehört neben Delhi auch Bengaluru – Indiens wichtigster Tech-Knotenpunkt. Die Botschaft: Düsseldorf denkt Indien nicht nur als Absatzmarkt, sondern als Innovations- und Talentpartner.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 09:00:23 +0100</pubDate>
                        <title>Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust und der NS-Diktatur</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/gedenkveranstaltung-fuer-die-opfer-des-holocaust-und-der-ns-diktatur-3461.html</link>
                        <description>Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz jährt sich am Dienstag, 27. Januar 2026, zum 81. Mal. Der Jahrestag der Befreiung ist der nationale Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus und zugleich internationaler Holocaust-Gedenktag. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte am 27. Januar zusammen mit der Mahn- und Gedenkstätte zu einer Kranzniederlegung am Deportations-Mahnmal an der Ecke Toulouser Allee/Marc-Chagall-Straße geladen, um den Opfern der NS-Diktatur zu gedenken.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Christof Rasche, Vizepräsident des Landtags, Dr. Daniela Lesmeister, Staatssekretärin im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Oded Horowitz, Vorstandsvorsitzender Jüdische Gemeinde Düsseldorf K.d.ö.R., legten Kränze nieder.&#160;Der Kantor der Jüdischen Gemeinde, Aaron Malinsky, sang das hebräische Trauergebet "El male rachamim".</p><blockquote><p><strong>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller</strong>: "Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass beginnen in den Köpfen der Menschen, in ihrer Sprache, im Hausflur und am Arbeitsplatz, im Stadtviertel und in der vertrauten Heimat. Genau hier liegt unsere heutige Verantwortung: Die Geschichte lehrt uns, Judenhass überall zu erkennen, zu benennen und ihn zu ächten."</p></blockquote><blockquote><p><strong>Wolfgang Rolshoven, der Beauftragte zur Bekämpfung von Antisemitimus und zur Förderung jüdischen Lebens in Düsseldorf</strong>: "Auschwitz steht für den tiefsten Abgrund menschlicher Zivilisation. Dass jüdisches Leben heute – auch in Düsseldorf – wieder Angst erfahren muss, ist beschämend und alarmierend. Der 27. Januar erinnert uns daran, dass Gedenken ohne Konsequenzen hohl bleibt: Wir haben die Pflicht, jüdisches Leben zu schützen und Antisemitismus zu bekämpfen."</p></blockquote><p>Am Dienstagabend, 27. Januar, 19.30 Uhr findet zudem im Maxhaus, Schulstraße 11, die Gedenkveranstaltung "Den Opfern eine Stimme leihen. Lebensgeschichten von verfolgten Düsseldorfer:innen 1933 bis 1945" statt. Zwar waren die meisten Verfolgten des NS-Regimes jüdische Menschen, doch betraf die nationalsozialistische Verfolgung auch viele andere: politisch Andersdenkende, unangepasste Menschen, Obdachlose oder queere Personen, psychisch Kranke oder Menschen mit Behinderungen sowie Männer und Frauen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in das Räderwerk der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungsmaschinerie gerieten. Im Rahmen der Abendveranstaltung verleihen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer den damaligen Opfern ihre Stimme. Anhand ausgewählter Lebensgeschichten und persönlicher Zeugnisse werden ihre Schicksale greifbar. Es gibt noch vereinzelte Restkarten.&#160;Die Teilnahme ist nur mit vorherige Anmeldung über die <strong>Mahn- und Gedenkstätte</strong> möglich, via E-Mail an&#160;<a href="mailto:nicole.merten@duesseldorf.de">nicole.merten@duesseldorf.de</a>&#160;oder telefonisch unter<a href="tel:00492118996205"> 0211-8996205</a>.</p>
<h3>Hintergrund Deportations-Mahnmal</h3>
<p>Das Deportations-Mahnmal erinnert seit 2012 an die Tatsache, dass vom ehemaligen Güterbahnhof Derendorf aus ab Oktober 1941 tausende Düsseldorfer und niederrheinische jüdische Menschen in Ghettos und Konzentrationslager deportiert wurden. Sie waren zuvor in der Großviehhalle des städtischen Vieh- und Schlachthofes an der Rather Straße "gesammelt" worden. Kaum jemand kehrte zurück. Alleine 2.633 Menschen aus der Stadt Düsseldorf wurden – als Juden verfolgt – Opfer des Holocaust.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3460</guid>
                        <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 09:47:54 +0100</pubDate>
                        <title>Modebusiness Award Düsseldorf 2026: LFDY – vom Streetwear-Hype zum Wirtschaftspreis</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/modebusiness-award-duesseldorf-2026-lfdy-vom-streetwear-hype-zum-wirtschaftspreis-3460.html</link>
                        <description>Ein Markenname aus der Streetwear steht plötzlich auf einer Preisurkunde: LFDY erhält den Modebusiness Award Düsseldorf 2026 – verliehen im Rahmen der Düsseldorf Fashion Days vor Branchenpublikum (am 25. Januar). Die Marke steht für einen wiedererkennbaren Look und einen Schriftzug als Erkennungszeichen. LFDY ist die Abkürzung für „Live Fast Die Young“ – eine Popkultur-Formel, die seit Jahrzehnten durch Musik und Subkulturen wandert; in Düsseldorf wird daraus 2013 ein Unternehmensname.

Der Modebusiness Award 2026 zeichnet LFDY aus – und macht zugleich sichtbar, wie Düsseldorf Mode als Wirtschaft, als Erzählung und als Standortkommunikation zusammendenkt. Ausgezeichnet wurden Lorenz Amend (Gründer und CEO) und Alexander Pablo Steingass (CFO/COO).</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Alexander Pablo Steingass, CFO/COO bei LFDY</strong> sagte: „Dieser Award führt uns zurück zu unseren Wurzeln in Düsseldorf.“</p></blockquote><h3 data-end="1311" data-start="1246">Von Flingern nach Europa – und zurück ins Standort-Narrativ</h3>
<p>Die Story, die Düsseldorf mit diesem Preis erzählt, beginnt bewusst lokal: LFDY startete „in einem Hinterhof in Düsseldorf-Flingern“ und betreibt laut Mitteilung heute acht Stores in europäischen Metropolen.&#160;Der Markenname passt in dieses Prinzip der schnellen Wiedererkennbarkeit: „Live Fast Die Young“ ist eine Popkultur-Formel, kurz genug, um als Code zu funktionieren&#160;– in Subkulturen wie im Handel.</p>
<p>Für Düsseldorf ist das anschlussfähig: Mode wird hier nicht nur als Lifestyle erzählt, sondern als Wirtschaftsfaktor und sichtbare Wachstumsmarken werden zum Beleg. Wer Düsseldorf in den letzten Monaten beobachtet, sieht: Die Stadt inszeniert Mode längst auch als Erlebnis- und Standortthema. Das war bereits bei den&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/duesseldorf-fashion-days-2025-wenn-eine-stadt-zum-modeerlebnis-wird-3308.html" target="_blank" class="link-external-blank">Düsseldorf Fashion Days 2025</a>sichtbar.</p>
<p>Düsseldorf spielt dabei nicht nur über Marken und Events, sondern auch über das Ordergeschäft: In aktuellen Beiträgen betont Fashion Net, warum Formate wie <a href="https://fashion-net-duesseldorf.de/supreme-womanmen-duesseldorf-bleibt-schluesselfaktor-fuer-den-modehandel/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Supreme Women&amp;Men</a> für den Modehandel ein Schlüsselfaktor bleiben – ein Thema, das wir schon zur <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/supreme-womenmen-duesseldorf-zur-dfd-2025-auftakt-der-ordersaison-und-neue-location-als-zeichen-fuer-wandel-3330.html" target="_blank" class="link-external-blank">DFD 2025</a> im Blick hatten.</p>
<p><strong data-end="868" data-start="789">Was wird hier eigentlich ausgezeichnet – ein Look oder ein Geschäftsmodell?</strong> Beim Modebusiness Award geht es weniger um einzelne Teile als um das Zusammenspiel aus Marke, Community und Wachstum – und darum, was das für den Standort Düsseldorf erzählt.</p>
<h3 data-end="1750" data-start="1312">Community, Preislogik, Expansion: das Modell hinter dem Look</h3>
<p>Streetwear verkauft nicht nur Ware, sondern Wiedererkennung. Das ist der Kern.&#160;Man muss LFDY nicht lieben, um zu sehen: Dieses Modell funktioniert. Bei LFDY wird daraus ein System: klare Signaturen, Oversize-Ästhetik, starke Bildsprache – getragen von digitaler Markenführung, eigenen Stores und Expansion in mehrere Metropolen.&#160;Zum Sortiment gehören längst nicht nur Hoodies, sondern auch Denim, Outerwear, Pants und Accessoires; der Hoodie steht hier vor allem als Symbol für das Prinzip Wiedererkennbarkeit.</p>
<p>Parallel dazu zeigt sich in Düsseldorf, wie stark Retail und Markeninszenierung inzwischen zusammenspielen – vom Deutschland-Start internationaler Labels wie <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/rag-bone-eroeffnet-ersten-store-in-deutschland-start-in-duesseldorf-3302.html" target="_blank" class="link-external-blank">Rag &amp; Bone</a>&#160;bis zu großen Flagship-Bühnen etablierter Player wie&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/guess-flagship-store-in-duesseldorf-ein-neuer-hotspot-fuer-mode-lifestyle-3181.html" target="_blank" class="link-external-blank">GUESS&#160;</a>.</p>
<p>Im Kern geht es um die Frage, wie sich Marken heute zwischen Direct-to-Consumer, Retail und Ordergeschäft positionieren – und welche Logik am Ende skaliert.</p>
<p>Entscheidend ist das Prinzip: Wiedererkennbarkeit wird zur Struktur – und Struktur wird zur Skalierung. Genau diese Logik hebt Fashion Net mit dem Award hervor.</p>
<p>&#160;</p><blockquote><p><strong>Fashion-Net-Geschäftsführerin Andrea Greuner </strong>formulierte es so: „… zeigt, wie aus Vision, unternehmerischem Mut und Verständnis für Community und Marke ein international erfolgreiches Fashionlabel entstehen kann.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3459</guid>
                        <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:02:45 +0100</pubDate>
                        <title>Sieben Frauen begeistern in Katharina Bills Inszenierung von Tchechovs Drei Schwestern</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/sieben-frauen-begeistern-in-katharina-bills-inszenierung-von-tchechovs-drei-schwestern-3459.html</link>
                        <description>Wann kommen eigentlich Andrej, Iwan, Fedor, Alexander….?  Sie kommen gar nicht. Das ist auch gut so. In Regisseurin Katharina Bills Adaption von Tchechovs „Drei Schwestern“ stehen drei phantastische  Frauen von 17 bis 71 Jahren zwischen Topfpflanzen, Seekieferplatten und -Kästen auf der Bühne des Central. Und wenn Luca Brancamp alias Olga oder Irina wie die andren Frauen nach dem Anfang sucht, und sagt: „Das ist der Anfang“ und nur „ Boaah – Eeehhh ..“ staunt, oder Carl (sic) Brüggemann ein kurzes Solo hinlegt – dann beginnt auch die Begeisterung über die sieben Frauen auf der Bühne, alle Laiendarstellerinnen, die so mitreißend agieren.  </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sieben Frauen, die zwischen den Bio-Kiefernholz nach dem Sinn des Lebens, nein: Nach dem Sinn ihres Lebens als Frau suchen. &#160;Männer treten in dieser Inszenierung nicht auf. Die Frauen beginnen mit dem ersten Akt von Tschechows 1901 aufgeführtem Drama. Da wollen die Frauen nach Moskau, also in die Hauptstadt, überhaupt in die Stadt, und raus aus dem Kaff. &#160;Was nicht gelingt.</p>
<h3>Tschechovs Frauen heute</h3>
<p>Wie bei Tschechov kommen die Klagen auf über die Männer, die sie mal geheiratet haben. So wie die junge Frau, die ihren damals bewunderten Lehrer geheiratet hat – den sie jetzt so gar nicht mehr bewundern kann. Regisseurin Bill nimmt Tschechov und bringt ihn mit den Frauen allein zum Heute.</p>
<p>Auf der Bühne fangen sie dann wirklich an, räumen die Grünpflanzen um und die Kiefern-Kisten, die rhetorische Frage „Wann kommen denn Andrej, Iwan, Fedor, Alexander?“ wird zum Gag. Die Frauen erzählen aus ihrem Leben, und es verwischt mit der Vorlage von 1901.</p>
<h3>Der Wunsch nach Akzeptanz</h3>
<p>Sie formulieren ihre Schwierigkeiten, als Frau in dieser heutigen Welt Person zu sein. Sehr deutlich etwa Luca, die ätzend schildert, wie ein Typ sie besuchen kommt und Blumen bringt und die Wohnung lobt … aber sie sagt „Ich will ein Zimmer für mich allein!“ &#160;Carl formuliert den Wunsch, endlich so akzeptiert zu werden, wie sie ist, „Ich wünsche mir, dass ich in einen Raum komme, und keiner reagiert.“</p>
<p>Es sind geradezu verzweifelte Rufe von einem unerfüllten Leben als Frau, die mit Tschechovs Drama korrespondieren. Ein Leben, das vielleicht – Düsseldorfer Thema – durch Konsum ersatzbefriedigt werden könnte : „Dann kauf ich mir einen Kaschmir-Schal für 400 Euro …“ oder „dann kaufe ich mir das gute Leben“ etwa. &#160;Luca, die so schön Querflöte spielt, schockt mit Phantasien, wie sei einem Mann das Gesicht aufschlitzt. Und sie hüpft mit kurzen Schritten und einer ungeheuer ansteckenden Lachsalve daher. Carl tanzt mit angeklebtem Schnauzbart und sie und Luca &#160;enden schließlich in einem Armdrücken.</p>
<h3>Die Frauen machen ihre Musik</h3>
<p>Durch Umbauen der Kisten schaffen sie ein verändertes Bühnenbild, steigen mal wie Carl (sic) auf einen Turm aus Kisten, - und machen Musik!&#160; „Ja, lass uns feiern!“ beschließen sie den Frust hinter sich zu lassen.</p>
<p>&#160;Charlotte Lindecke spielt harten E-Bass, die toughe Luca Brankamp spielt einschmeichelnde Querflöte, Carolin Bernklau Klarinette. Der E-Bass führt auch zu einer harten Rock-Einlage mit Tanz. Uns so gehen sie schließlich los, die hintere Bühne öffnet sich, sie gehen in ein Lichtermeer – Vorhang.</p>
<p>Minutenlanger Jubel und Standing Ovation für sieben Frauen, die außergewöhnliches Talent gezeigt haben in einer gelungenen Inszenierung von Katharina Bills Adaption von Tschechovs Drama.</p>
<p><strong>Neue Termine und Karten-Bestellung unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/drei-schwestern/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/drei-schwestern/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Olga, Mascha und Irina:&#160; Carolin Bernklau, Luca Brankamp, Carl Brüggemann, Aslı Bulat, Iris Droste, Charlott Lindecke, Alicia Nsukami</p>
<p>Regie Katharina Bill</p>
<p>Bühne und Kostüm Tatjana Kautsch</p>
<p>Musik Maika Küster</p>
<p>Dramaturgie Birgit Lengers</p>
<p>Dauer:&#160;1 Stunde 15 Minuten — keine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 10:27:19 +0100</pubDate>
                        <title>Iran-Demo in Düsseldorf: Rund 18.000 Menschen fordern Regimewechsel</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/iran-demo-in-duesseldorf-rund-18000-menschen-fordern-regimewechsel-3458.html</link>
                        <description>Mit Sprechchören wie „Weg weg weg, die Mullahs müssen weg!“ und vielen Transparenten haben rund 18.000 Menschen für einen Regimewechsel im Iran demonstriert. Es war die größte Demo in Düsseldorf seit Jahren. Am Samstag gegen 14 Uhr vor allem Iraner:innen, die den Sohn des früheren Schahs Reza Pahlavi an der Spitze einer iranischen Regierung sehen wollen. Die Teilnehmer:innen, die meist seit Jahren in Deutschland leben und arbeiten und oft Verwandte im Iran haben, zogen unter dem Motto „Freiheit für den Iran“ bis vor den Landtag, wo auch NRW-Minister Nathanael Liminski (CDU) eine kurze Rede hielt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laut mehreren seriösen Quellen sollen rund 12.000 Menschen im Iran in den vergangenen Tagen von den sogenannten „Revolutionswächtern“ erschossen worden sein. Wegen der zeitweisen Abschaltung des Internets im Iran lassen sich die Zahlen nur schwer verifizieren. Allerdings tauchen jetzt immer mehr Kurzvideos auf, die die Brutalität der sogenannten „Revolutionswächter“ aufzeigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 11:12:52 +0100</pubDate>
                        <title>Porno al Forno wird 25: Rückblick auf die „Horny-XXXmas-Party“ in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/porno-al-forno-25-jahre-horny-xxxmas-party-2025-duesseldorf-3457.html</link>
                        <description>Wenn in Düsseldorf eine Band seit Jahren nicht „Routine“ liefert, sondern jedes Mal eine neue Idee, dann ist es Porno al Forno. Am 20.12.2025 feierte die Truppe ihr Jubiläum mit der „Horny-XXXmas-Party“ im ausverkauften Henkelsaal. Unsere Redaktion war vor Ort: NDOZ-Fotograf Klaus von Jackelmann hat den Abend in Bildern festgehalten – und unsere Autorin Antonia Klaumann hat mit Gitarrist Fox gesprochen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr feierten Porno Al forno ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert sind die 7 Künstler auf derselben Straße unterwegs und denken sich trotzdem immer wieder Neues aus.</p><blockquote><p>„Entertainment am Rande des Abgrunds“ so beschreibt <strong>Fox</strong>, einer der 7 Künstler das Image der Band.</p></blockquote><p>Den Abschluss des Jahres bildete wie gewohnt ihr Weihnachtskonzert, das dieses Jahr am 20.12. stattfand. Auch dafür ließen sie sich wieder etwas Besonderes einfallen, denn jedes Jahr überrascht die Band ihr Publikum mit einem neuen Kostüm.</p>
<p>Er erzählte uns eine witzige Anekdote: Bei einem Robbie-Williams-Konzert schlichen sie sich einfach rein und gaben sich kurzerhand als seine Band aus. Tatsächlich kamen sie bis backstage, wo sie dann schließlich vom Tourmanager erwischt wurden und rausflogen. Ein Jahr später lief auf Channel 4 ein Bericht über die Tour, in dem sogar dieser Vorfall erwähnt wurde.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 17:04:57 +0100</pubDate>
                        <title>Kafkas Traum oder traumatische Szenen mit hervorragenden Schauspieler*innen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kafkas-traum-oder-traumatische-szenen-mit-hervorragenden-schauspielerinnen-3456.html</link>
                        <description>Die Bühne ist ein schwarz-weißer Ort, mit schwarzen Bäumen, weißen Wänden und fünf Türen, von denen manche zeitweilig zugemauert scheinen. In einer Ecke steht eine sehr alte Schreibmaschine auf einem Tischchen. Rund um ein einfaches Stahlbett gruppieren sich nach und nach acht Menschen in schwarzen oder weißen Kostümen, mit grauen übergroßen Maskenköpfen. Kafka (Pauline Kästner) irrt durch einen symbolischen Wald mit schwarzen Wegweisern, begleitet von Braut, Mutter, und schließlich vom Vater (hervorragend Rainer Philippi). Die Szenen, die sich auf Kafkas Werk beziehen, enden in einem fast 40-minütigem Monolog, der Schauspielerin Kästner bis an die Grenze fordert.  </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bühne und Regie gestaltet der bekannte Regisseur Andreas Kriegenburg, der in Düsseldorf bereits Open Air „Figaros Hochzeit“ oder auch die „Dreigroschenoper“ inszenierte. Kafkas Traum entstand laut Kriegenburg &#160;aus Kafkas Texten&#160; wie etwa „Die Verwandlung“, das „Urteil“ oder auch aus dem berühmten „Brief an den Vater“, aus dem sich der Monolog gegen Ende speist.</p>
<h3>Ein Piano wie zu Stummfilmzeiten</h3>
<p>Es beginnt mit dem operettenhaften Auftritt der Gesellschaft aus &#160;den Figuren Kafkas Leben und Werk, nur die „Braut“ (Minna Wündrich) ist ganz in Weiß gekleidet. Ein Pianist in eigentümlichem Frack geht an Kafka vorbei zum Flügel, spielt zunächst Ragtime und Boogie, auch Bach-Anklänge, was an die Begleitung der Pianisten zu Stummfilmaufführungen erinnert (Pianist Yaromyr Bozhenko).</p>
<p>Es entwickeln sich phantastische, skurrile und eben auch kafkaeske Szenen wie der Tod der Mutter, oder mit dem kranken Kafka, de sofort vom „Landarzt“ untersucht wird. Das alles erinnert auch in der Choreographie an alte schwarz-weiße Stummfilmzeiten, die etwa 1895 bis 1929 dauerte (Kafka lebte von 1883 bis 1924). &#160;</p>
<p>Immer wieder kommt es zu Begegnungen &#160;mit dem Vater, &#160;und Rainer Philippi zeigt ihn in den unterschiedlichen Szenen als alten Mann, aber auch als wütenden, kraftvollen und den Sohn niederschmetternden Alten.</p>
<h3>Traumatische Auseinandersetzung und 40 Minuten Monolog</h3>
<p>Schließlich mündet die eher traumatische Auseinandersetzung &#160;in Kafkas Traum in einem fast 40-minütigem &#160;Monolog, der Schauspielerin Kästner bis zur Erschöpfung &#160;fordert und an Molly Blooms nicht enden wollenden Monolog am Ende von Ulysses (1922) &#160;erinnert. &#160;Dabei wird der Vater durch einen angelegten riesigen Cut mit ebenso riesigen Händen gekleidet, dessen Riesenhaftigkeit auch in „Das Urteil“ nachzulesen ist, von Rainer Philippi als wütender Bourgeois &#160;dargestellt, der gegen seinen Sohn wütet, der sich in Gestalt von Pauline Kästner erschöpft auf das Bett legt und, von allen Figuren umringt, sich wie tot zusammenrollt.</p>
<p>Mit Jubel und Standing Ovation wird nicht zuletzt Pauline Kästner für diesen körperlich fordernden Monolog&#160; &#160;geehrt, ebenso wie der herausragende Rainer Philippi als Über-Vater. Die &#160;komplexe Inszenierung, die viel Aufmerksamkeit verlangt, wird von einem begeisterten Publikum mit langem Beifall gefeiert.</p>
<p><strong>Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/kafkas-traum/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/a-z/kafkas-traum/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Kafka Pauline Kästner</p>
<p>Prokurist / Knecht Alexander Wanat</p>
<p>Mutter Cathleen Baumann</p>
<p>Vater / Knabe Rainer Philippi</p>
<p>Landarzt Jürgen Sarkiss</p>
<p>Georg Raphael Gehrmann</p>
<p>Braut / Gespenst / Rosa Minna Wündrich</p>
<p>Pianist Yaromyr Bozhenko</p>
<p>Regie und Bühne Andreas Kriegenburg</p>
<p>Kostüm Andrea Schraad</p>
<p>Licht Jean-Mario Bessière</p>
<p>Dramaturgie Beret Evensen</p>
<p>Dauer&#160;2 Stunden 45 Minuten — eine Pause</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3443</guid>
                        <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 16:35:00 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf–Straßburg: Ein Wochenendtrip mit viel Kultur, Geschichte und elsässischer Küche</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/duesseldorf-strassburg-wochenende-tipps-3443.html</link>
                        <description>Vier Stunden nach Düsseldorf wird Sandstein plötzlich rosé: Wir stehen vor der Kathedrale Notre-Dame und merken sofort – Straßburg kann Wochenende. Die Stadt ist überschaubarer als Düsseldorf, nah am Wasser, voller Radwege und extrem gut zu Fuß zu erkunden. Wir haben zentral geschlafen, viel gelaufen, an Kanälen gesessen und uns einmal quer durch die elsässische Küche gegessen. Hier kommt unser kompakter Guide – ohne Schnickschnack, dafür mit Adressen, Preisen und ehrlichen Hinweisen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="well"><p><strong>Kurz &amp; praktisch<strong data-end="747" data-start="713">:</strong></strong><br> <strong data-end="762" data-start="750">Anreise:</strong> Auto ~4 Std. | Bahn 3:10–3:40 Std. | Bus 6:25–7:00 Std.<br> <strong data-end="832" data-start="821">Parken:</strong> Sébastopol/Halles 21 €/Tag (eng)<br> <strong data-end="881" data-start="868">Schlafen:</strong> sehr zentral, ruhig, kein Luxus<br> <strong data-end="926" data-start="916">Essen:</strong> 4 Adressen getestet (1 Geheimtipp)<br> <strong data-end="974" data-start="964">Route:</strong> 2 Tage zu Fuß</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3455</guid>
                        <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 13:12:19 +0100</pubDate>
                        <title>Teenager sind fast 80 – Uraufführung „Frühlings Erwachen“ über heutige Ängste</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/teenager-sind-fast-80-urauffuehrung-fruehlings-erwachen-ueber-heutige-aengste-3455.html</link>
                        <description>Es sind zarte Momente, wenn die Alten als Teenager auf der Bühne sich näherkommen. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Autor Bonn Park hat Frank Wedekind (um 1890) und dessen Zeit umgedreht, die „Teenager“ in seinem Stück sind fast 80-jährige Laiendarsteller, die Eltern/ Alten sind junge professionelle Darsteller*innen (Carolin Cousin und Valentin Stückl). Diese Eltern stelzen im Wortsinn über die Bühne, sind so mehr als zwei Meter groß und rufen die Alten/Teenager zur Ordnung. Und doch geht das Konzept nicht ganz auf. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz großes Lob für alle Darsteller*innen, besonders die älteren erreichen das Publikum, auch wenn sie mal „Hänger“ haben, Profis lernen ja, damit umzugehen. &#160;Cousin ist wie immer mit ihrem Blick und ihrer Mimik schon beeindruckend, wenn sie nur mit dem Kopf über der grauen Mauer erscheint und (als Mutter) die Kinder spießig an Konventionen ermahnt: „Der Rock ist zu kurz!“ oder ein durchgängiges Thema der Inszenierung formuliert: Die Kinder müssen „eisern sein“, „Du musst in die Armee!“</p>
<p>Wer Frank Wedekinds sogenanntes Skandalstück erwartet (veröffentlicht 1891, uraufgeführt 1906 unter Max Reinhardt in Berlin), irrt. Park ist bekannt dafür, dass er altbekannte Stücke nimmt und sie auf seine Art in die heutige Zeit umschreibt. „Frühlings Erwachen“ ist „eine Kindertragödie“, so der Originaltitel, in dem zwei Jugendliche Suizid begehen, und in dem Wedekind herb die Sexualmoral im Kaiserreich satirisch kritisiert.</p>
<h3>Ängste der heutigen Zeit</h3>
<p>Bei Park sind es eher die Ängste der heutigen Zeit, die den Akteuren zu schaffen machen. Und so sind die Alten eben fünf Teenies, die sich alle nacheinander umbringen.</p>
<p>Die „Jungen“ sind die Mutter, die Park in der Dramatis personae als „nahezu hoffnungslos“ und „3000 Angst“ beschreibt, oder den Direktor der Schule (dröhnend harsch und autoritär Valentin Stückl) als „krank“. Park beschreibt im Programmheft im Interview, wie sich bei Wedekind einerseits in den Beschreibungen die bald kommenden Kriege ankündigen, und heute ähnlich die Menschen von Ängsten geplagt werden.</p>
<p>Das von der Mutter wiederholte „ihr müsst eisern sein“ an die Jugendlichen erinnert hier wohl eher an Ängste vor Krieg, ja vor einem dritten Weltkrieg, oder auch vor der möglichen Wehrpflicht: Bei Park sagt die Mutter harsch „ihr müsst in die Armee“. &#160;Die Mutter und der Psychiater sind bei Park die Alten aus Wedekinds Text, sie sind die angepassten und ängstlichen.</p>
<h3>Moderne Zeiten</h3>
<p>Aber dieses Umkehrung geht nicht ganz auf. Die Laiendarsteller*innen mit ihren fast 80 Lebensjahren – also 1945, nach Ende Weltkriegs II geboren – machen ihre Sache geradezu sensationell in den 90 Minuten des Stücks. Wobei nebenbei auch deutlich wird, dass viele Menschen und auch Darsteller*innen bis Ende 70 und darüber heutzutage noch ziemlich fit sind.</p>
<p>„Nur glücklich musst du sein“, sagt die Mutter einmal. Und die Jugendlichen / Alten stöhnen „Alles ist so trüb … In der Schule lerne ich nur Faschismus… und vom Schwarzen Freitag …. Ob Israel und Palästina je Freunde sein werden?“, fragt sich eine der Alten. Es sind durchaus Ängste und Sorgen aus den Tagen der unser aller vergangenen sechs bis 12 Wochen. Sie sollen ein „eiserner Mensch“ sein, die Jungen, wobei Assoziationen aufflackern von Maschinen, von Modernen Zeiten, von Soldaten im Dreck neben den kaputt geschossenen eisernen Maschinen.</p>
<h3>Schöne Musik und viel Jubel</h3>
<p>Ein Wort zur Musik: Das ganze Stück über begleitet Thorsten Drücker am Rand der Bühne das Geschehen live auf seiner Gitarre. Und das so schön und passend, dass man zusammen zuckt, als seine Musik kurz aussetzt.</p>
<p>Aber die Alten tanzen ausgelassen mit rockigen Jeansjacken zu Sounds der 80er unter einer Disko-Kugel. Eine von ihnen (Maria Pehe) singt solo ein englisches Lied. &#160;Und doch: Diese Alten verschwinden, trotz liebevoller Annäherungen, nach und nach über die Todesrutsche, Mutter und Direktor legen die kleinen Särge darauf.</p>
<p>Am Schluss kommt Jubel auf und viel viel Beifall für das Ensemble, besonders für die fünf Alten / Teenager. Und doch bleibt der geneigte Zuschauer ein wenig ratlos, leicht verwirrt zurück.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Diese Parallelen zu unsere Zeit, von denen Park im Interview spricht, die Ängste, diese Ängste, wie sie Park im Interview beschreibt, &#160;vor der Zukunft mit einem profitorientierten Sozialen Medien, mit kapitalistisch dominierter KI, mit dem Statement von Vielen, dass sie keine Nachrichten aus der wirren Welt oder der erratischen Politik mehr sehen oder hören wollen – all diese Ängste, die es anders und doch ähnlich damals gab – gehen im Konzept der Umkehrung der Wedekindschen Vorlage nicht ganz auf.</p>
<p>Weitere Termine und Karten</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/fruehlings-erwachen-2026/2131/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/fruehlings-erwachen-2026/2131/</a></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Teenies:</p>
<p>Wendla (kummervoll) Petra Lehmann</p>
<p>Melchior (schwermütig) Hartmut Misgeld</p>
<p>Martha (bange) Maria Pehe</p>
<p>Moritz (überwältigt) Gregor Russ</p>
<p>Ilse (verloren) Brigitte Fieber</p>
<p>Erwachsene</p>
<p>Melchiors Mutter (nahezu hoffnungslos), Wendlas Mutter (3000 Angst) Caroline Cousin</p>
<p>Der Direktor (im Dschungel der möglichen Konsequenzen), Der Psychiater (krank) Valentin Stückl</p>
<p>Rest: Tiere, Pflanzen, Sonne, Mond (ahnungslos und unbekümmert)</p>
<p>Live-Musik Thorsten Drücker</p>
<p>Regie Bonn Park</p>
<p>Choreografie Rebeka Mondovics</p>
<p>Bühne Julia Nussbaumer</p>
<p>Kostüm Sina Manthey</p>
<p>Musik Ben Roessler</p>
<p>Licht Christoph Stahl</p>
<p>Dramaturgie Anika Steinhoff</p>
<p><strong>Dauer 1 Stunde 30 Minuten — keine Pause</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3454</guid>
                        <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 09:49:36 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Tipps &amp; Termine – Ausstellungen, Bühne und Fair Fashion im Januar 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-tipps-termine-ausstellungen-buehne-und-fair-fashion-im-januar-2026-3454.html</link>
                        <description>Der Januar ist in Düsseldorf selten leise: Im Goethe-Museum an der Jacobistraße startet das Ausstellungsjahr mit einem Perspektivwechsel, am Konrad-Adenauer-Platz wird es im FFT Düsseldorf politisch laut – und unter der Rheinkniebrücke läuft im Apollo Varieté die Rockshow wieder warm. Am 24. Januar setzt SUSTAIN! im Theatermuseum am Hofgarten ein Fair-Fashion-Statement, während im zakk an der Fichtenstraße PopAffaire deutsch-französische Sounds auf die Bühne bringt. Damit ihr nicht alles selbst zusammensuchen müsst, haben wir die Highlights vom 8. bis 24. Januar 2026 kuratiert – kurz, konkret, Düsseldorf-only, inklusive Links zu Tickets und Infos.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="well"><h3>KURZ &amp; KNAPP: Diese Termine lohnen sich jetzt</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Do, 08.01. – So, 01.02.:</strong> GEDOK A46 „Die Neuen 2026“ im BBK Kunstforum (Flingern)</li> 	<li><strong>Mi, 14.01., 19 Uhr: </strong>Eröffnung Sammlungsintervention Christoph Westermeier im Goethe-Museum (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Fr/Sa, 16.–17.01., 20 Uhr:</strong> „Dirty Laundry“ am FFT Düsseldorf (Performance)</li> 	<li><strong>Fr, 16.01., 18–20 Uhr: </strong>Opening Reception MEUSER bei Ruttkowski;68 (Grabbeplatz)</li> 	<li><strong>ab Fr, 16.01.:</strong> „Rock Reloaded“ – 10 Jahre Rockshow im Apollo Varieté</li> 	<li><strong>Sa, 24.01., 12–19 Uhr:</strong> SUSTAIN! Pop-up-Markt im Theatermuseum (Eintritt frei)</li> 	<li><strong>Sa, 24.01., 20 Uhr:</strong> PopAffaire im zakk: Asfar Shamsi &amp; Champ (Eintritt frei, Spenden willkommen)</li> </ul><p><em>Hinweis: Auswahl statt Vollständigkeit. Zeiten/Details können sich ändern – bitte vorab beim Veranstalter checken.</em></p></div><ul class="list-normal"> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3453</guid>
                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 20:18:00 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf-Mörsenbroich: Bomben sind entschärft!</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-moersenbroich-bomben-sind-entschaerft-3453.html</link>
                        <description>Die zwei in Düsseldorf-Mörsenbroich bei Sondierungsarbeiten entdeckten britischen Fliegerbomben konnten am Montag, 12. Januar 2026, 19.16 Uhr, durch Julian Granzow vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung erfolgreich entschärft werden. Im Anschluss wurden beide Zünder kontrolliert gesprengt. Unmittelbar nach der Entschärfung wurden die Straßensperrungen aufgehoben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während der Entschärfung mussten rund 4.200 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen. Rund 350 Menschen suchten die Betreuungstelle an der Rückertstraße auf. Insgesamt waren rund 250 Kräfte der Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke, Rheinbahn, Hilfsorganisationen sowie des Ordnungsamtes und des Amtes für Verkehrsmanagement im Einsatz. Insgesamt 42 Krankentransporte wurden durch Rettungsdienstkräfte der Feuerwehr und der Düsseldorfer Hilfsorganisationen durchgeführt. 393 Anruferinnen und Anrufer informierten sich über das Gefahrentelefon.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3451</guid>
                        <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 14:58:00 +0100</pubDate>
                        <title>PRÜF-Demo am NRW-Landtag in Düsseldorf: Rund 3.000 Menschen fordern Prüfung rechtsextremer Parteien</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/pruef-demo-am-nrw-landtag-in-duesseldorf-rund-3000-menschen-fordern-pruefung-rechtsextremer-parteien-3451.html</link>
                        <description>Es ist kalt am Rhein, die Winterjacken sind hochgezogen – und vor dem NRW-Landtag ist trotzdem viel Bewegung. Plakate ragen über die Menge: „Taten jetzt“, „Demokratie statt Dummheit“, daneben Regenbogenfarben, selbstgemalte Schilder und ein großes Augenzwinkern („Hurra, eine Prüfung“). Am Samstag, 10. Januar 2026, haben nach Angaben der Initiative rund 3.000 Menschen auf der Landtagswiese demonstriert – es war die erste PRÜF-Demonstration in Düsseldorf. Klaus von Jackelmann war für NDOZ vor Ort und hat die Kundgebung fotografisch begleitet.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3450</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 17:57:36 +0100</pubDate>
                        <title>Schnee in Düsseldorf: Glätte bremst Verkehr – Rheinbahn meldet Verspätungen und Ausfälle</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/schnee-in-duesseldorf-glaette-bremst-verkehr-rheinbahn-meldet-verspaetungen-und-ausfaelle-3450.html</link>
                        <description>Düsseldorf ist am heutigen Schneetag spürbar langsamer unterwegs: rutschige Gehwege, stockender Verkehr – und wer auf Bus und Bahn angewiesen ist, braucht mehr Geduld als sonst. In vielen Stadtteilen wurde aus dem Weg zur Arbeit oder zur Schule schnell eine kleine Logistikaufgabe: warten, umplanen, ein Stück zu Fuß gehen. Besonders an Haltestellen, Kreuzungen und auf Nebenwegen ist die Glätte stellenweise tückisch.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Wetterlage in Düsseldorf: Schnee, Frost, Glätte</h3>
<p>Nach Angaben der Wetterdienste bleibt es winterlich. Kritisch ist vor allem die Kombination aus Schnee, überfrierender Nässe und Temperaturen um den Gefrierpunkt – sie sorgt dafür, dass Wege trotz Räumen schnell wieder glatt werden können. Wer heute unterwegs ist, sollte vor allem auf Nebenstraßen, Brücken, Treppen und wenig geräumten Gehwegen besonders vorsichtig sein.</p>
<h3>Wie viel Schnee liegt in Düsseldorf?</h3>
<p>„Eine Zahl für alle“ gibt es in der Stadt selten – dafür sind Unterschiede zwischen Innenstadt, Randbezirken und höheren Lagen zu groß. Zudem hängt der Eindruck stark davon ab, ob Schnee verweht, festgefahren oder auf Rasenflächen liegen geblieben ist. Klar ist: Lokal wirkt es deutlich mehr als „ein paar Zentimeter“ – entscheidend für den Alltag ist aber weniger die Schneehöhe als die Glätte.</p>
<h3>Unterwegs in der Stadt: mehr Zeit einplanen</h3>
<p>Für den Straßenverkehr gilt heute die einfache Regel: langsamer, vorsichtiger, mehr Puffer. Autofahrer sollten mit längeren Fahrzeiten rechnen, genügend Abstand halten und – wenn möglich – unnötige Fahrten vermeiden. Für Fußgänger sind feste Schuhe mit Profil Gold wert, besonders an Haltestellen, Zebrastreifen, Einmündungen und auf glatten Bordsteinen. Wer mit dem Rad fährt, sollte sehr defensiv unterwegs sein oder je nach Strecke besser umsteigen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Rheinbahn: Verspätungen – und teils unterbrochene Linien</h3>
<p>Die Rheinbahn informierte am Tag über witterungsbedingte Einschränkungen. Demnach kommt es vor allem auf Buslinien zu Verspätungen und Ausfällen. Teilweise sind auch Stadtbahn- und Straßenbahnlinien betroffen:</p><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie U72: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Hubertushain“ und „Ratingen Mitte“ sowie zwischen „Südpark“ und „Benrath Betriebshof“ fahren.</span></li> </ul></div><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie U73: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Auf‘m Hennekamp“ und „Universität Ost/Botanischer Garten“ fahren.</span></li> </ul></div><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie 706: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Schillerplatz“ und „Auf‘m Hennekamp“ sowie zwischen „Landtag/Kniebrücke“ und „Hamm S“ fahren. </span></li> </ul></div><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie 707: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Wupperstraße“ und „Medienhafen“ fahren.</span></li> </ul></div><div class="x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><ul dir="ltr" class="list-normal"> 	<li style="text-align: start;"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs x1xmvt09 x1lliihq x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x xudqn12 x3x7a5m x6prxxf xvq8zen xo1l8bm xzsf02u x1yc453h" dir="auto">Linie 708: Die Bahnen können aktuell nicht zwischen den Haltestellen „Worringer Platz“ und „Heinrichstraße“ fahren. </span></li> </ul></div><p>&#160;</p>
<p>(Stand update 18:00: <a href="https://www.rheinbahn.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Rheinbahn</a>-Info des Tages; Fahrgäste sollten vor Fahrtantritt die aktuellen Meldungen in App/Website oder&#160;<a href="https://www.facebook.com/Rheinbahn" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">facebook.com/Rheinbahn</a> prüfen.)</p></div><p>&#160;</p>
<h3>Winterdienst: Wer räumt – und wer muss streuen?</h3>
<p>In Düsseldorf sind städtische Kräfte im Winterdienst unterwegs – gleichzeitig gilt: Für viele Gehwege sind Anlieger bzw. Eigentümer verantwortlich. Die Stadt weist darauf hin, dass Gehwege in der Regel in ausreichender Breite geräumt und bei Glätte gestreut werden müssen – damit Passanten nicht gefährdet werden. Wichtig für die Praxis: Nicht überall wird „automatisch“ geräumt. Wer merkt, dass der Gehweg vor dem Haus zur Rutschbahn wird, sollte das ernst nehmen – auch wegen der Verkehrssicherungspflicht.</p>
<h3>Ausblick: Was in den nächsten Tagen wichtig bleibt</h3>
<p>Laut Deutschem Wetterdienst bleibt es in Düsseldorf in den nächsten Tagen winterlich – mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und entsprechendem Glätterisiko. Wer morgen früh früh raus muss, sollte am besten kurz vor dem Losgehen die aktuelle Vorhersage prüfen und mehr Zeit einplanen.</p>
<p><em>Wie es heute vor unserer Redaktion aussieht, zeigen wir in einem kurzen Reel auf <a href="https://www.instagram.com/ndoz.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Instagram</a>.</em></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Service-Links&#160;</h3>
<p><a href="https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umwelt-und-verbraucherthemen-von-a-z/strassenreinigung/winterdienst" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Winterdienst der Stadt Düsseldorf (Regeln &amp; Infos)</a></p>
<p><a href="https://www.dwd.de/DE/wetter/wetterundklima_vorort/nordrhein-westfalen/duesseldorf/_node.html" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Deutscher Wetterdienst (DWD)</a></p>
<p><a href="https://www.wetterkontor.de/wetter-vorhersage/deutschland/duesseldorf" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Wetter Düsseldorf (Vorhersage/Warnlage)</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 11:39:40 +0100</pubDate>
                        <title>IHK: Bele Wolligandt übernimmt Geschäftsführung des Regionalmanagements Düsseldorf – Kreis Mettmann</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/ihk-bele-wolligandt-uebernimmt-geschaeftsfuehrung-des-regionalmanagements-duesseldorf-kreis-mettmann-3449.html</link>
                        <description>Zum 1. Dezember 2025 hat Bele Wolligandt die Geschäftsführung des Regionalmanagements Düsseldorf – Kreis Mettmann übernommen. Die 36-Jährige verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Standortentwicklung.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann ist seit 2014 sowohl berufliche als auch private Wahlheimat der gebürtigen Südniedersächsin. Zu ihren bisherigen Stationen zählen die Amtsleitung der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Rommerskirchen im Rhein-Kreis Neuss sowie das Citymanagement in Ratingen im Kreis Mettmann.</p>
<p>Seit Anfang 2021 war Wolligandt zudem bei der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf tätig, zuletzt als stellvertretende Leiterin der Abteilung Immobilienservice und Wirtschaftsflächenentwicklung.</p><blockquote><p>„Die Landeshauptstadtregion bringt enorme Potenziale mit“, sagt<strong> Wirtschaftsdezernent Christian Zaum</strong>. „Bei den aktuellen Herausforderungen ist es wichtiger denn je, die Kräfte in der Region zu bündeln, gemeinsam strukturpolitische Strategien weiterzuentwickeln und regionale Interessen auf Landes-, Bundes und EU-Ebene gemeinsam zu vertreten.“</p></blockquote><blockquote><p>„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sehen die Positionierung der Landeshauptstadtregion in der geplanten Reform der EU-Kohäsionspolitik als einen ersten wichtigen Baustein“, so <strong>Dr. Bettina Warnecke, Landrätin des Kreises Mettmann</strong>. „Es müssen Investitionsbedarfe ermittelt werden, um die künftig von der EU reduzierten Fördermittel mit gezielt platzierten Maßnahmen in die Region zu bringen.“</p></blockquote><blockquote><p>„Wir haben vollstes Vertrauen, dass Frau Wolligandt diese Aufgabe gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich ausfüllen wird“, betont <strong>Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf</strong>. „Für die Unternehmen ist das Regionalmanagement ein entscheidender Hebel moderner Standortpolitik: Es schafft klare Strukturen, setzt wirtschaftliche Entwicklungspotenziale um und stärkt die Position der Region im Wettbewerb um Investitionen, Fachkräfte und Fördermittel nachhaltig.“</p></blockquote><h4>Hintergrund:</h4>
<p>Getragen wird das Regionalmanagement Düsseldorf – Kreis Mettmann von der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Kreis Mettmann sowie der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf.</p>
<p>Die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann zählt zu den prosperierendsten Wirtschaftsräumen Nordrhein-Westfalens. Seit 2017 ist das Regionalmanagement eine von neun institutionalisierten regionalen Strukturentwicklungsorganisationen in Nordrhein-Westfalen die gemeinschaftlich im Verband regionen.NRW agieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3448</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 15:02:14 +0100</pubDate>
                        <title>Rheinbahn 2026: Neues Jahr, neue Preise – was Düsseldorf-Fahrgäste jetzt wissen müssen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/rheinbahn-2026-neues-jahr-neue-preise-was-duesseldorf-fahrgaeste-jetzt-wissen-muessen-3448.html</link>
                        <description>Der VRR erhöht zum 1. Januar 2026 die Ticketpreise – damit ändern sich auch die Kosten bei der Rheinbahn in Düsseldorf. Für viele Fahrgäste ist aber vor allem wichtig: Alte Papier-Tickets können noch bis Ende März genutzt werden und lassen sich später sogar noch umtauschen. Wer zuhause noch Tickets auf Vorrat hat, sollte jetzt kurz prüfen, was davon betroffen ist.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="774" data-start="735">Was ändert sich zum 1. Januar 2026?</h3>
<p>Der VRR hebt die Ticketpreise im Schnitt um 4,9 Prozent an. Begründet wird das mit steigenden Kosten – etwa für Personal und Energie – sowie Investitionen in klimafreundlichere Antriebe und die Mobilitätswende.</p>
<p>Für Fahrgäste in Düsseldorf zählt vor allem <strong data-end="1047" data-start="1031">Preisstufe A</strong> (innerhalb der Stadt). Preisstufe B gilt typischerweise für Fahrten ins Umland oder in Nachbarstädte, Preisstufe C für weitere Strecken im gesamten VRR.</p>
<h3 data-end="1271" data-start="1202">Preise in Düsseldorf: Einzeltickets teurer – 24h-Ticket günstiger</h3>
<p>Bei den klassischen Gelegenheits-Tickets dreht der VRR an mehreren Schrauben. Ein Beispiel aus <strong data-end="1383" data-start="1367">Preisstufe A</strong> (Düsseldorf):</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1460" data-start="1401"><strong data-end="1429" data-start="1401">EinzelTicket Erwachsene:</strong> 3,80 Euro (vorher 3,60 Euro)</li> 	<li data-end="1521" data-start="1463"><strong data-end="1488" data-start="1463">4erTicket Erwachsene:</strong> 15,20 Euro (vorher 14,40 Euro)</li> 	<li data-end="1570" data-start="1524"><strong data-end="1539" data-start="1524">24h-Ticket:</strong> 7,60 Euro (vorher 8,80 Euro)</li> </ul><p>Auffällig: Das <strong data-end="1601" data-start="1587">24h-Ticket</strong> wird in Preisstufe A (und auch in B) günstiger. Der VRR positioniert es künftig als Angebot „zum Preis von zwei Einzeltickets“ – gedacht für Menschen, die an einem Tag mehrere Fahrten machen, aber kein Abo brauchen.</p>
<h3 data-end="1861" data-start="1819">Deutschlandticket: ab 2026 bei 63 Euro</h3>
<p>Auch das <strong data-end="1892" data-start="1871">DeutschlandTicket</strong> wird teurer. Ab 2026 kostet es <strong data-end="1944" data-start="1924">63 Euro im Monat</strong> (bisher 58 Euro). Für viele Pendler:innen bleibt es trotzdem das kalkulierbarste Modell – gerade im Vergleich zu häufigen Einzelfahrten.</p>
<h3 data-end="2148" data-start="2083">Alte Tickets: abfahren oder umtauschen – das sind die Fristen</h3>
<p>Wer noch <strong data-end="453" data-start="383">Papiertickets zum bisherigen Tarifstand (gültig seit 1. März 2025)</strong> auf Vorrat gekauft hat – also Einzel-, 4er-, 24h-, Fahrrad- oder ZusatzTickets – kann sie bis zum <strong data-end="569" data-start="552">31. März 2026</strong> ganz normal nutzen.</p>
<p>Wer sie nicht mehr nutzen möchte, kann umtauschen: Der <strong data-end="2403" data-start="2361">Umtausch ist bis zum 31. Dezember 2028</strong> möglich – gezahlt wird nur die Preisdifferenz.</p>
<p>Wichtig für App-Nutzer:innen: Einzel-, Zusatz- und 24h-Tickets aus der App bleiben wie gekauft nutzbar. <strong data-end="2609" data-start="2556">Offene Fahrten aus digitalen 4er- und 10erTickets</strong> müssen jedoch <strong data-end="2660" data-start="2624">bis spätestens 31. Dezember 2025</strong> abgefahren werden.</p>
<h3 data-end="2728" data-start="2681">Kurzblick auf eezy (für Gelegenheitsfahrer)</h3>
<p>Wer spontan fährt, landet oft bei <strong data-end="785" data-start="777">eezy</strong>. Der Preis setzt sich aus einem <strong data-end="850" data-start="818">Grundpreis (2026: 1,73 Euro)</strong> und <strong data-end="892" data-start="855">0,29 Euro pro Luftlinienkilometer</strong> zusammen – abgerechnet wird automatisch über die App. Damit einzelne Fahrten nicht unverhältnismäßig teuer werden, greift ein <strong data-end="1044" data-start="1019">Preisdeckel pro Fahrt</strong>: maximal der Preis eines EinzelTickets der jeweiligen Preisstufe. Zusätzlich gibt es Deckel für Vielnutzer:innen: <strong data-end="1188" data-start="1159">28,90 Euro pro 24 Stunden</strong> (2. Klasse) und <strong data-end="1229" data-start="1205">63,00 Euro pro Monat</strong> (2. Klasse). Kinder fahren in eezy mit <strong data-end="1290" data-start="1269">50 Prozent Rabatt</strong>, für die <strong data-end="1313" data-start="1300">1. Klasse</strong> gilt ein <strong data-end="1346" data-start="1323">50 Prozent-Aufpreis</strong>. Praktisch ist eezy vor allem für Gelegenheitsfahrten – wer regelmäßig pendelt, sollte kurz gegenrechnen, ob das <strong data-end="1481" data-start="1460">Deutschlandticket</strong> nicht günstiger (und planbarer) ist.</p>
<p>&#160;</p>
<h4><strong data-end="2911" data-start="2902">Info:</strong> <a href="/fileadmin/public/Redaktion/Dokumente/PDF/News/VRR_Preise_2026_1_.pdf" class="link-download">Tickets und Preistabelle ab 01.01.2026</a></h4>
<p>&#160;</p><div class="well"><p>Unabhängig von der Preiserhöhung treibt die Rheinbahn die Digitalisierung voran: Mit dem System „Calo“ soll der Ticketkauf schrittweise bargeldlos werden – Start in Bussen ab 2026, Ausweitung auf die Bahnen ab 2027. Perspektivisch ist papierloses Ticketing geplant; zugleich muss es Lösungen für Menschen ohne Smartphone oder Bankkarte geben – etwa eine aufladbare Guthabenkarte.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3447</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:35:19 +0100</pubDate>
                        <title>Jan Huth als Finanzvorstand der Stadtwerke Düsseldorf bestätigt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/jan-huth-als-finanzvorstand-der-stadtwerke-duesseldorf-bestaetigt-3447.html</link>
                        <description>In seiner Sitzung am Mittwoch, 17. Dezember, hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf einstimmig die weitere Bestellung von Jan Huth beschlossen. Die Entscheidung erfolgt für den Zeitraum ab dem 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2031. Damit setzt das Unternehmen auf Stabilität und Expertise in einer Phase großer strategischer Investitionen und Transformation.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jan Huth</strong> gehört seit Juli 2023 dem Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf an und&#160;verantwortet die Hauptabteilungen Finanzen &amp; Controlling, Recht, Materialwirtschaft und Immobilien sowie Portfoliomanagement und Front Office.</p>
<p>Unter seiner Führung wurden entscheidende Schritte zur Digitalisierung des Finanzwesens und zur Sicherstellung der Finanzierung umfangreicher Investitionsprojekte umgesetzt.</p><blockquote><p>„Wir freuen uns, dass Jan Huth seine erfolgreiche Arbeit bei den Stadtwerken Düsseldorf fortsetzt. Angesichts des stetigen Hochlaufs der Investitionen für die zukunftsgerichtete Entwicklung der Infrastrukturen und der dynamischen Entwicklungen in der Branche sind seine Erfahrung und strategische Kompetenz von besonderem Wert“, erklärt<strong> Colette Rückert-Hennen, Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Düsseldorf</strong>.</p></blockquote><blockquote><p><strong>Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf</strong>, ergänzt: „Mit Jan Huth haben wir einen Finanzvorstand, der nicht nur mit den klassischen Mitteln der Finanzwirtschaft die Entwicklung unseres Unternehmens prägt, sondern entschlossen auch neue Wege für unser Unternehmen geht - etwa bei der Digitalisierung seines Bereichs und der erfolgreichen Platzierung von ESG-linked Schuldscheindarlehen.&#160; Ich freue mich sehr, dass er auch in den kommenden Jahren zu unserem Vorstands-Team gehört.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Jan Huth </strong>freut sich auf die nächsten Jahre bei den Stadtwerken Düsseldorf. Denn für ihn sind sie ein zentraler Akteur für die Zukunft der Region: „Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Julien Mounier und Dr. Charlotte Beissel, unseren Mitarbeitenden und unseren Anteilseignern die Transformation unseres Unternehmens und die Entwicklung Düsseldorfs voranzutreiben ist eine dankbare Aufgabe, die mich persönlich sehr erfüllt.“</p></blockquote><p><strong><a href="https://www.swd-ag.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Die Stadtwerke Düsseldorf</a></strong> sind seit mehr als 150 Jahren Dienstleister für Energie und Wasser und seit einigen Jahren auch für E-Mobilität. Gemeinsam mit der AWISTA stellt das Unternehmen zudem die Straßenreinigung und die Abfallentsorgung in Düsseldorf sicher. Als einer der größten kommunalen Versorger Deutschlands beliefern die Stadtwerke rund 600.000 Kund:innen. Mit mehr als 3.100 Mitarbeiter:innen ist die Unternehmensgruppe ein wichtiger Arbeitgeber in der Landeshauptstadt, der für Tradition wie für Innovation steht. Die Stadtwerke wollen eine neue, dekarbonisierte Energie- und Kreislaufwirtschaft mitgestalten und entscheidend dazu beitragen, dass Düsseldorf bis 2035 klimaneutral wird. Zudem ist das Unternehmen mit vielfältigem Engagement in Düsseldorf aktiv. Unterstützt werden viele verschiedene Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Kultur, Brauchtum, Soziales und Bildung – ein wichtiger Beitrag für mehr Lebensqualität in der Stadt.&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 16:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Die mächtigen und bedeutenden Bäume Nordrhein-Westfalens“ – wie Christoph Michels von Baumriesen erzählt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/die-maechtigen-und-bedeutenden-baeume-nordrhein-westfalens-wie-christoph-michels-von-baumriesen-erzaehlt-3444.html</link>
                        <description>Wussten Sie, dass im Düsseldorfer Stadtteil Angermund ein Baum steht, den Carl-Wilhelm Graf von Spee 1799 pflanzen ließ – und der heute rund 40 Meter hoch ist? Solche Geschichten sammelt Forstingenieur Christoph Michels in seinem Bildband „Die mächtigen und bedeutenden Bäume Nordrhein-Westfalens“.

Der Band aus dem Verlag Kessel stellt in Kurzporträts zahlreiche Baumveteranen in ganz NRW vor, ergänzt um mehr als 70 historisch bedeutende Bäume, die neu aufgenommen wurden. Hinter den Fotos steckt mehr als schöne Naturästhetik: Es geht um Wald- und Stadtgeschichte, um Klimaveränderungen und um die Frage, welche Verantwortung wir für diese Baumriesen tragen. Sechs der vorgestellten Bäume stehen in Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1373" data-start="1340">Bäume, Klima, Verantwortung</h3>
<p>„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“ Mit diesem Satz von Wilhelm von Humboldt eröffnet Michels sein Buch. Für ihn sind alte Bäume keine Kulisse, sondern lebende Zeugen der Landschaftsgeschichte – und ein Schlüssel, um den Klimawandel und seine Folgen besser zu verstehen.</p>
<p>In seiner Einleitung beschreibt Michels, wie sich die Wälder Mitteleuropas seit der letzten Eiszeit verändert haben – und wie stark der Mensch diese Entwicklung beschleunigt hat: durch Rodungen, Monokulturen, Nutzwälder und Städtebau.</p>
<p>Mehrfach macht er deutlich, wie sehr der Klimawandel die Wälder bereits verändert: Längere Trockenperioden, Hitze und Sturmereignisse setzen vielen Bäumen sichtbar zu, schreibt er. Nach seiner Einschätzung werden manche Baumarten ihr natürliches Höchstalter unter den künftigen Bedingungen vermutlich nicht mehr erreichen. Gerade deshalb misst er alten Bäumen eine besondere Bedeutung zu – als Hotspots der Biodiversität und als „Speicher“ der Landschaftsgeschichte.</p>
<p>Ein eigenes Kapitel widmet sich den sogenannten <strong data-end="2220" data-start="2207">Neophyten</strong>, also Baumarten, die in den letzten Jahrhunderten aus anderen Weltregionen nach Europa gebracht wurden. Einige bereichern die Vielfalt, andere setzen heimische Arten unter Druck – gerade im Stadtgrün ein Thema, das viele Parks und Alleen betrifft.</p>
<p>Praktisch für alle, die selbst losziehen möchten: Viele der im Buch vorgestellten Bäume sind mit <strong data-end="2619" data-start="2607">QR-Codes</strong> versehen. Wer sie mit dem Smartphone scannt, landet auf einer digitalen Karte und findet die öffentlich zugänglichen Standorte – ideal für Spaziergänge, Radtouren oder den nächsten Sonntagsausflug ins Grüne.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 10:21:33 +0100</pubDate>
                        <title>Oh – ein Nashorn, na und? Oder: Sind wir alle Nashörner?</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/oh-ein-nashorn-na-und-oder-sind-wir-alle-nashoerner-3445.html</link>
                        <description>Es wird eine bedrückende Aktualität deutlich, wie Regisseurin Selen Kara dieses Stück inszeniert: Das Bühnenbild einfach, Hausfronten, ein Platz mit Café und Lokal, keine Effekte, keine Videoinstallationen, einfachster Aufbau mit Tischen und Stühlen, die Kostüme ältlich, nur die Frisuren etwas absurd. Aber der Inhalt von 1959, gegen die Diktatur, wird so noch beklemmender aktuell: Wie Menschen drohende Unterdrückung verharmlosen, dem Zwang unterliegen, sich anzupassen und zu verändern, sich der Masse unterzuordnen und sich aufzugeben. Bis auf einen, der sich widersetzt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Stück von Eugène Ionesco wurde 1959 in Düsseldorf uraufgeführt. In der jetzigen Inszenierung unter Regisseurin Selen Kara mit einem beeindruckenden Ensemble hört man die Nashörner „bumm bumm bumm“ einher trampeln, und sie trampeln nicht nur eine Katze nieder (hervorragend wie immer Claudia Hübbecker mit Plüschkatze). Ein Streit über die Herkunft der Nashörner – asiatisch oder afrikanisch? – führt zum „Logiker“, dessen unsinnige Schlussfolgerungen Florian Lange mit dem herrlich trotteligen Markus Danzeisen schön absurd über die Bühne bringt.</p>
<p>Wenn Madame Papillon (Hübbecker) und Mademoiselle Dudard (Fnot Taddese, auch Café-Besitzerin) später die Anpassung aller an die &#160;Nashörner und die Vermassung verharmlosen, sagt nur Bérenger (Heiko Raulin) „Ich habe Angst, mich zu verwandeln.“</p>
<p>„Gehen Sie an die frische Luft“, empfiehlt jemand, und alle wollen diese Sprache lernen, der bumm-bumm-Nashörner, nur Bérenger sagt „Das ist doch keine Sprache“.</p>
<h3>Erschreckend modern</h3>
<p>Man hört im eigenen Kopf deutlich, wie die „Brandmauer“ fällt. Oh, ein Nashorn, heißt es zu Beginn, und schon im zweiten Bild heißt es: Was soll schon dran sein, alles normal. Im eigenen Kopf kommen die Politikersätze auf wie „Man muss sie mit politischen Argumenten besiegen“ – das haben sie damals, 1932 ff., auch gesagt.</p>
<p>Gelungen ist die Einordnung der Inszenierung im wie immer empfehlenswerten Programmheft: Im Interview mit dem Juristen und ehemaligen „Handelsblatt“-Journalisten Maximilian Steinbeis verweist dieser auf aktuelle Versuche, die Nashörner, die Feinde der offenen freien Demokratie als ganz normal und harmlos darzustellen. Versuche, die ja aus einer konzertierten Strategie von Gruppen hervorgehen, die längst international vernetzt sind, von Deutschland über Österreich und die USA bis zu Geldflüssen aus Russland.</p>
<h3>Absurdes Theater heute</h3>
<p>Ionesco gilt als der Vertreter des „Absurden Theaters“. Er war als Autor ab 1957 Mitglied des absurden “Collège de Pataphysique“, zu dem ab 1948 Schriftsteller &#160;wie Raymond Queneau, Boris Vian oder Künstler wie Man Ray und Filmemacher gehörten. Ionesco schrieb 1957 zunächst eine Novelle mit dem Titel „Rhinoceros“, bevor er das Theaterstück verfasste. 1959 wurde es in Düsseldorf unter Intendant Stroux uraufgeführt, für Frankreich schien es zu brisant.</p>
<h3>Allgemeine Verunsicherung</h3>
<p>Klimakrise, Feminismus, Konzentration von Milliardenvermögen in wenigen Händen, Gefahren durch Krieg mitten in Europa - Verunsicherungen ergreifen längst die vermeintliche Mitte der Gesellschaft – „weil es nichts gibt, woran man sich halten kann“, heißt es so treffend bei Brecht.</p>
<p>Im Stück wird die gefährliche Massenbewegung von fast allen verharmlost, die anderen werden ja lediglich zu Nashörnern. Nur Bérenger kann dem Zwang widerstehen, ein massiges Nashorn inmitten der Masse zu werden.</p>
<p>Der Muff der verspießerten Bonner Republik scheint da in der phantastischen Inszenierung von Selen Kara auf, wird zumindest den älteren Zuschauer:innen deutlich. Sich anpassen, ordentlich sein, ordentliche Haarschnitte mit messerscharfem Scheitel … das kommt ja inzwischen wieder. Wer anders ist, wird schief angesehen. Aber ohne unseren Verlust der Vielfalt und unsere Passivität wären populistische Organisationen ja gar nicht möglich.</p>
<p>Aber wenn denn eine rechtsextreme Partei mal 20 Prozent und mehr erreicht – muss „man“ sich ihren Nashörnern anpassen? &#160;(Demokratisch gewählt? Die Nazis hatten in der Reichstagswahl vom 6. November 1932 mehr als 33 Prozent der Stimmen, hier in Düsseldorf auch. Hätte man damals nicht den Nashörnern, pardon, der NSDAP zugestimmt, hätte sie sogar verboten, wären Millionen Tote, der Holocaust, und unendliches Leid in der Welt vermieden worden.)</p>
<p>Zum Ende des Stücks erheben sich im Publikum etwa 15 ganz normale, alltäglich gekleidete Zuschauer:innen, die schon vor Beginn &#160;im Foyer einhergingen, &#160;und gehen nun auf die Bühne und laufen hin und her – Nashörner, aus unseren Reihen – die Bérenger völlig &#160;ignorieren.</p>
<p>Langer Jubel und Applaus für das Ensemble und die Inszenierung (Besetzung siehe unten) bei der Premiere.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>
<p>&#160;Dauer 1 Stunde 45 Minuten — keine Pause</p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Bérenger: Heiko Raulin</p>
<p>Jean: Sebastian Tessenow</p>
<p>Daisy: Sophie Stockinger</p>
<p>Die Frau mit Katze und Madame Papillon: Claudia Hübbecker</p>
<p>Der Gemüsehändler und Monsieur Botard: Thiemo Schwarz</p>
<p>Der Logiker und Monsieur Boeuf: Florian Lange</p>
<p>Die Caféinhaberin und Mademoiselle Dudard: Fnot Taddese</p>
<p>Der alter Herr, der Feuerwehrmann und der Kleiner Alter (Monsieur Jean): Markus Danzeisen</p>
<p>Die Nashörner Helia Abdollahi, Miriam Arnold, Ayla Tatu Burnaz, Fynn Gregorius, Sandra Herbrandt, Elena Hesse, Kristina Karst-El Scheich, Jasmin Krickhaus, Jamie Lay, Chiara Leonardi, Lioba Peikert, Ingo Runde, Wolf Stroetmann</p>
<p>Regie Selen Kara</p>
<p>Bühne Lydia Merkel</p>
<p>Kostüm Anna Maria Schories</p>
<p>Musik Torsten Kindermann</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>
<p>Choreografische Mitarbeit Takao Baba</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 11:31:48 +0100</pubDate>
                        <title>GEA Foundation: Düsseldorfer Konzern spendet über 1 Million Euro gegen Kinderarmut</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/gea-foundation-duesseldorfer-konzern-spendet-ueber-1-million-euro-gegen-kinderarmut-3441.html</link>
                        <description>Im Dezember häufen sich Spendenaufrufe, Gala-Abende und symbolische Schecks. Hinter vielen Projekten für Kinder stehen aber Menschen, die im Alltag ganz nah dran sind: Sozialarbeiterinnen, Ehrenamtliche – und manchmal auch Unternehmen aus der Nachbarschaft.

Eines dieser Unternehmen ist die GEA Group mit Hauptsitz in Düsseldorf. Über die Anfang 2025 gegründete GEA Foundation stellt der Technologiekonzern in diesem Jahr rund 1,2 Millionen Euro für Kinderhilfsorganisationen bereit. Ein Schwerpunkt: die Bekämpfung von Kinderarmut und die Stärkung von Bildungschancen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Starkes Signal aus der Düsseldorfer Wirtschaft</h3><blockquote><p>„Wir möchten einen nachhaltigen Beitrag für in Not geratene Kinder leisten“, sagt <strong>GEA-CEO Stefan Klebert</strong>.</p></blockquote><p>Mit der GEA Foundation verfolgt der Konzern das Ziel, jährlich etwa <strong data-end="1152" data-start="1111">ein Prozent seines Konzernergebnisses</strong> für gemeinnützige Zwecke bereitzustellen – unter anderem in den Bereichen MINT-Bildung, Kinderarmutsbekämpfung und Zugang zu grundlegender Infrastruktur.</p>
<p>Ein großer Teil der aktuellen Spenden fließt an den Verein <strong data-end="1410" data-start="1369"><a href="https://www.ein-herz-fuer-kinder.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“</a></strong>. Die Organisation unterstützt Kinder in Not in Deutschland und weltweit – etwa in den Bereichen Medizin und Forschung, Bildung und Chancengerechtigkeit, Katastrophenhilfe sowie bei Projekten für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Die GEA Foundation setzt ihr Engagement hier bereits im vierten Jahr in Folge fort und stellt in diesem Jahr <strong data-end="1767" data-start="1751">500.000 Euro</strong> zur Verfügung.</p>
<h3>Engagement wie das der GEA Foundation wird dort spürbar, wo es zählt – im direkten Kontakt mit Kindern und Jugendlichen.</h3>
<p>Besonders greifbar wird das Engagement bei der zweiten großen Spende: Die GEA Foundation unterstützt das christliche Kinder- und Jugendwerk <strong data-end="2069" data-start="2054">„Die Arche“</strong> mit insgesamt <strong data-end="2121" data-start="2084">über 700.000 Euro über drei Jahre</strong>. Die Arche betreibt Freizeiteinrichtungen, Hausaufgabenangebote und Lernförderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien – mit offenen Treffpunkten, warmen Mahlzeiten und verlässlichen Bezugspersonen.</p>
<p>Ein Teil der Mittel fließt in das Projekt <strong data-end="2391" data-start="2376">„Mutmacher“</strong>, das Jugendliche ab 13 Jahren an mehreren Standorten – unter anderem in Düsseldorf – langfristig begleitet. Ausgebildete Sozialarbeiter:innen, Sozialpädagog:innen und Ehrenamtliche unterstützen die Jugendlichen dabei, ihren Schulabschluss zu schaffen, mit Geld umzugehen, Bewerbungen zu schreiben oder Lerncamps in den Ferien zu nutzen.</p>
<h3>Aus Geld wird Zeit, Aufmerksamkeit und eine verlässliche Beziehung – genau das fehlt vielen Kindern in prekären Lebenslagen.</h3>
<p>Gerade in einer wachsenden Stadt wie Düsseldorf, in der teure Mieten und steigende Lebenshaltungskosten Familien unter Druck setzen, sind solche Angebote ein wichtiges Signal. Sie ergänzen schulische und kommunale Strukturen um etwas, das sich nicht verordnen lässt: Zeit, Zuhören, dranzubleiben.</p>
<h3>Wenn ein Düsseldorfer Konzern wie GEA in Kinderprojekte investiert, ist das mehr als ein CSR-Label – es stärkt die Stadtgesellschaft.</h3>
<p>Mit der GEA Foundation verankert der Konzern sein soziales Engagement langfristig in der Unternehmensstrategie. Für Kinder und Jugendliche in Projekten wie der Arche bedeutet das: mehr Chancen, gesehen zu werden – und Menschen, die an sie glauben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 15:22:37 +0100</pubDate>
                        <title>Friedrichstraße und Bachstraße bekommen neue Asphaltoberfläche</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/friedrichstrasse-und-bachstrasse-bekommen-neue-asphaltoberflaeche-3440.html</link>
                        <description>Die Modernisierung der Oberfläche der Friedrichstraße und ihrer Nebenstraßen geht weiter voran. In Teilabschnitten wird nun abschließend der lärmoptimierte Asphalt aufgetragen. Los geht es am Montag, 15. Dezember 2025, ab der Kreuzung Bachstraße/Elisabethstraße bis zur Kreuzung Friedrichstraße. Währenddessen kann dieser Straßenabschnitt nicht befahren werden. Der Verkehr wird, solange die Arbeiten laufen, über die Bilker Allee umgeleitet. Von Dienstag, 16. Dezember, bis Donnerstag, 18. Dezember, setzen die Arbeiter die Neuasphaltierung auf der Kreuzung Bachstraße/Friedrichstraße und Bachstraße 149 bis zur Kreuzung Bilker Allee und anschließend auf der Friedrichstraße bis zum Fürstenwall fort. An diesen drei Tagen kann aufgrund der Fahrbahnarbeiten der Abschnitt nicht befahren werden.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch ist das Parken in dem Zeitraum nicht möglich. Die bearbeiteten Teilabschnitte werden jedoch direkt nach den Auskühlzeiten wieder freigegeben. Der Verkehr aus südlicher und westlicher Richtung wird großräumig über den Südring und anschließend über die Mecumstraße in Richtung Friedrichstadt und Innenstadt umgeleitet. Fußgängerinnen und Fußgänger sind von den Einschränkungen nicht betroffen. Der Radverkehr wird über die Talstraße umgeleitet. Während die Arbeiter den lärmoptimierten Asphalt aufbringen, können auch die anliegenden Zufahrten und Garagen nicht angefahren werden.<br> <br> Die Zufahrt zu den Düsseldorfer Arcaden bleibt an allen Tagen gewährleistet. Die Zufahrt zur Tiefgarage Q-Park Kirchplatz ist von Dienstag, 16., bis Donnerstag, 18. Dezember, von der Elisabethstraße aus mit einer Umleitung über den Kirchplatz erreichbar. Die Ausfahrt erfolgt links über den Fürstenwall.<br> <br> Anwohner werden vorab über die Arbeiten informiert. Anlieger, die Fragen stellen oder Anregungen geben möchten, können dies telefonisch montags bis freitags von 12 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0162-2303448 tun, oder zeitunabhängig per E-Mail an&#160;<a href="mailto:mitte-sued@lindschulte.de">mitte-sued@lindschulte.de</a>. Für Beeinträchtigungen während der Bauzeit bittet die Landeshauptstadt um Verständnis.<br> <br> Zudem führt die Landeshauptstadt Düsseldorf das "Zentrenmanagement Friedrichstraße" fort. Ziel ist es, die Gewerbetreibenden vor Ort während der Baustellenzeit zu unterstützen. Weitere Informationen zu den Ansprechpartnern und den Angeboten sind online abrufbar unter:&#160;<a href="http://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/zentrenstaerkung" title="http://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/zentrenstaerkung" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/zentrenstaerkung</a>.</p>
<h4>Hintergrund</h4>
<p>Die Arbeiten zur Neugestaltung der Oberfläche der Friedrichstraße haben im November 2024 begonnen. Das große Bauprojekt umfasst drei Teilabschnitte. Mit den oben aufgeführten Asphaltarbeiten wird der 1. Teilabschnitt zwischen Bachstraße und Fürstenwall nahezu abgeschlossen.<br> <br> Seit Anfang November 2025 laufen auch die Arbeiten auf dem 2. Teilabschnitt zwischen Fürstenwall bis Graf-Adolf-Platz. Sie werden voraussichtlich Ende 2026 fertig sein. Aktuell wird in diesem 2. Teilabschnitt der Teil zwischen Fürstenwall und Herzogstraße modernisiert. Der dritte Teilabschnitt umfasst ab 2027 den barrierefreien Ausbau des Graf-Adolf-Platzes. Gleichzeitig wird dann die Herzogstraße neugestaltet. Weitere Infos zum Thema unter Friedrichstraße (Mitte-Süd) - Landeshauptstadt Düsseldorf.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 15:58:48 +0100</pubDate>
                        <title>Projekt „Sicherheit im Bahnhofsumfeld“: Düsseldorf richtet Aufenthaltszelt an der Moskauer Straße ein</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/projekt-sicherheit-im-bahnhofsumfeld-duesseldorf-richtet-aufenthaltszelt-an-der-moskauer-strasse-ein-3439.html</link>
                        <description>Wer an der Moskauer Straße entlanggeht oder mit dem Auto über die Brücke in Richtung Werdener Straße fährt, muss nur einmal über das Geländer nach unten schauen: Direkt an den Gleisen liegen Zeltplanen, Müll und improvisierte Schlafplätze.

Zwischen Rohrleitungen, Böschungen und Beton haben sich Menschen notdürftige Unterkünfte eingerichtet – ein paar Meter unterhalb des Alltagsverkehrs, aber mitten in der Stadt. Unsere NDOZ-Fotos stammen aus dem Januar 2024. Sie zeigen eine Situation, die dort schon seit Langem besteht und für niemanden sicher ist: weder für die Menschen, die dort übernachten, noch für diejenigen, die sich im Umfeld des Hauptbahnhofs bewegen.

Jetzt will die Stadt nachsteuern: Mit einem beheizten Aufenthaltszelt an der Moskauer Straße 23 und einer Weiterentwicklung der Unterkunft an der Eisenstraße sollen zusätzliche Schutz- und Aufenthaltsmöglichkeiten entstehen. Gleichzeitig geht die Polizei weiter mit Kontrollen gegen eine „offene Szene“ vor – wie wir vor wenigen Tagen berichtet haben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1875" data-start="1829">Rückblick: Polizei-Einsatz am Hauptbahnhof</h3>
<p>Ende November war die Polizei mit rund 50 Beamt:innen im Umfeld des Hauptbahnhofs im Einsatz. Im Fokus standen dabei vor allem Drogenkriminalität und eine offene Szene rund um den Bahnhof.</p>
<p>Bilanz des Einsatzes: <strong data-end="2121" data-start="2091">113 kontrollierte Personen</strong>, <strong data-end="2143" data-start="2123">24 Strafanzeigen</strong> – überwiegend wegen Betäubungsmitteldelikten –, <strong data-end="2211" data-start="2192">vier Festnahmen</strong>, mehrere Platzverweise und Gefährderansprachen. NDOZ hatte darüber in den<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/polizei-einsatz-am-duesseldorfer-hauptbahnhof-113-kontrollen-24-strafanzeigen-3432.html" target="_blank" class="link-external-blank"> Stadtnachrichten</a> berichtet.</p>
<p>Die Bilder der Polizei zeigten bereits damals, wie nah Kontrolle, Unsicherheit und extreme Lebenssituationen im Bahnhofsumfeld beieinander liegen: Notunterkünfte entlang der Gleise, sichergestelltes Drogenbesteck, Einsatzfahrten durch die Nacht.</p>
<h3>Neues Aufenthaltszelt an der Moskauer Straße 23</h3>
<p>Mit dem aktuellen Schritt betont die Stadt nun stärker die <strong data-end="2698" data-start="2681">soziale Seite</strong> des Projekts „Sicherheit im Bahnhofsumfeld“ (SiBu).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 11:59:05 +0100</pubDate>
                        <title>Graved Lachs selber machen – so wird dein Festtagsfisch entspannt und bezahlbar</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/graved-lachs-selber-machen-so-wird-dein-festtagsfisch-entspannt-und-bezahlbar-3438.html</link>
                        <description>Zwischen Weihnachtsmarkt, Geschenkestress und vollen Theken am Carlsplatz stellt sich in vielen Küchen die gleiche Frage: Was kommt Festliches auf den Tisch – ohne stundenlanges Kochen und ohne Luxuspreise an der Fischtheke?

Graved Lachs ist dafür ideal: Der mild gebeizte Lachs sieht nach Feinkost aus, lässt sich gut vorbereiten und ist in der Küche erstaunlich unkompliziert. Mit diesem Graved-Lachs-Rezept kannst du deine Gäste an den Feiertagen beeindrucken – und bleibst selbst entspannt. Die Grundlage geht auf ein Rezept der französischen Fermentations-Expertin Marie-Claire Frédéric zurück, hier in einer vereinfachten Version für den Alltag – mit ein paar persönlichen Kniffen und Ideen zum Variieren.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1691" data-start="1618">Was ist eigentlich Graved Lachs?</h3>
<p>Graved Lachs (schwedisch „Gravlax“) bedeutet wörtlich „begrabener Lachs“. Schon im Mittelalter konservierten skandinavische Fischer ihren Fang, indem sie ihn in den sandigen Boden an den Fjordufern einbuddelten oder später in kleinen Fässern in kühlen Vorratsräumen lagerten – so hielt er über viele Monate. Heute wandert der Lachs dafür einfach in den Kühlschrank und wird nur noch wenige Tage gebeizt. Aus der einstigen Überlebens­technik ist eine Delikatesse geworden, die weit über Nordeuropa hinaus beliebt ist und in vielen Restaurants als Alternative zum Räucherlachs auf der Karte steht. Beim Beizen arbeiten Salz und Zucker zusammen: Das Salz entzieht dem Fisch Wasser und bremst die natürlichen Zersetzungsprozesse, der Zucker betont die Aromen.</p>
<p>Ob als Vorspeise, auf Brot oder beim Brunch mit Familie, Freund:innen und Nachbar:innen: Graved Lachs lässt sich gut teilen und passt perfekt in die Festtage.</p>
<h2>Rezept: Graved Lachs à la Alex</h2>
<p><em>Für ca. 6 Personen als Vorspeise – ca. 20 Minuten Arbeit, 48 Stunden Beizzeit</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 15:34:38 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf: Kö-Graben in neuem Licht – neue LED-Strahler sparen 80 Prozent Energie</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-koe-graben-in-neuem-licht-neue-led-strahler-sparen-80-prozent-energie-3436.html</link>
                        <description>Wer abends über die Kö spaziert, merkt es sofort: Der Kö-Graben wirkt wärmer, klarer ausgeleuchtet – ohne grell zu sein. Grund ist ein neues Beleuchtungskonzept, das die Netzgesellschaft Düsseldorf im Auftrag der Stadt umgesetzt hat. 170 neue Bodenscheinwerfer setzen den Wassergraben nun in Szene und ersetzen die alte Anlage.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Angaben der Stadt verbrauchen die neuen LED-Strahler rund 80 Prozent weniger Energie als ihre Vorgänger. Gleichzeitig sind sie kompakter, in einem warmweißen Ton gehalten und lassen sich dank Schwenkfunktion flexibel ausrichten. So können Ufer, Bäume und Wasser gezielt betont werden, ohne die Umgebung zu überstrahlen.</p><blockquote><p><strong>Oberbürgermeister Stephan Keller</strong> spricht von einem „sichtbaren Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit auf der Königsallee“.</p></blockquote><blockquote><p>Auch <strong>Stadtwerke-Chef Julien Mounier </strong>ordnet das Projekt in einen größeren Zusammenhang ein: „Mit der Umstellung auf verbrauchsarme LED-Technik setzen wir bis 2026 ein umfassendes Beleuchtungskonzept um, das den städtischen Stromverbrauch um mehr als 30 Prozent senken soll“, sagt Mounier.</p></blockquote><p>Neben dem Graben selbst wurde auch die Illumination der drei Kö-Brücken überarbeitet. Jeweils vier neue LED-Einbaustrahler sorgen für eine dezente Akzentbeleuchtung – bei nur noch etwa einem Drittel der bisherigen Anschlussleistung. Auch der Tritonenbrunnen an der Schadowstraße hat eine komplett erneuerte Beleuchtungsanlage erhalten, die sich in das Gesamtkonzept einfügt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 16:09:08 +0100</pubDate>
                        <title>Polizei-Einsatz am Düsseldorfer Hauptbahnhof: 113 Kontrollen, 24 Strafanzeigen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/polizei-einsatz-am-duesseldorfer-hauptbahnhof-113-kontrollen-24-strafanzeigen-3432.html</link>
                        <description>Am Mittwoch (26. November) war die Polizei mit knapp 50 Beamt:innen im Umfeld des Düsseldorfer Hauptbahnhofs und an Unterschlüpfen entlang der Gleise im Einsatz. Ziel der Aktion war es, eine offene Szene zu verhindern und durch sichtbare Präsenz Straftaten frühzeitig zu unterbinden.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="flex max-w-full flex-col grow"><div class="min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal [.text-message+&amp;]:mt-1" data-message-author-role="assistant" data-message-id="4fea8636-1a7a-4358-a16c-774fa388638a" data-message-model-slug="gpt-5-1-thinking" dir="auto"><div class="flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden first:pt-[1px]"><div class="markdown prose dark:prose-invert w-full break-words light markdown-new-styling"><p>&#160;</p></div></div></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 14:18:47 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorfer Forschungspreis für Kinder- und Jugendmedizin 2025: Auszeichnung für Selene Lickfett und Pawel Stachura am Universitätsklinikum Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorfer-forschungspreis-fuer-kinder-und-jugendmedizin-2025-auszeichnung-fuer-selene-lickfett-und-pawel-stachura-am-universitaetsklinikum-duesseldorf-3430.html</link>
                        <description>Wenn Forschung direkt Kindern in Düsseldorf zugutekommt. Wer mit seinem Kind in der Uniklinik Düsseldorf unterwegs ist, erlebt vor allem den Klinikalltag: Stationen, Wartezimmer, Untersuchungen. Dabei passiert im Hintergrund viel, was man nicht sieht – Forschung, die darüber entscheidet, wie gut Diagnostik und Therapien in Zukunft sein werden.

Mit dem Düsseldorfer Forschungspreis für Kinder- und Jugendmedizin 2025 rücken jetzt zwei Menschen in den Fokus, die genau daran arbeiten: Selene Lickfett und Dr. Pawel Stachura. Beide forschen am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD), beide beschäftigen sich mit schweren Erkrankungen im Kindesalter – und wurden nun von der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die beiden Nachwuchswissenschaftler:innen vergeben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1380" data-start="1307">Ein Preis von Eltern – für Forschung an der Kinder- und Jugendmedizin</h3>
<p>Der Düsseldorfer Forschungspreis wird von der <strong data-end="1471" data-start="1428"><a href="https://www.kinderkrebsklinik.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.</a></strong> gestiftet, einem Verein, der seit vielen Jahren Familien mit krebskranken Kindern unterstützt und zugleich kliniknahe Projekte fördert.</p>
<p>Für viele Eltern ist der Preis ein wichtiges Signal: Die Forschung für ihre Kinder läuft – und sie findet <strong data-end="1746" data-start="1717">direkt hier in Düsseldorf</strong> statt, dort, wo die jungen Patient:innen behandelt werden.</p>
<p>Die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. engagiert sich damit nicht nur für die Forschung, sondern auch dafür, dass die Kinderklinik selbst ein freundlicherer Ort wird – zum Beispiel mit farbenfrohen Wandgestaltungen in den Fluren.</p>
<h3>Selene Lickfett: Huntington bei Kindern besser verstehen</h3>
<p><strong data-end="1893" data-start="1874">Selene Lickfett</strong> ist Doktorandin im Fach Biologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Mitglied der Arbeitsgruppe <strong data-end="2029" data-start="2003">Stammzell-Metabolismus</strong> an der Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie des UKD (Leitung: Prof. Dr. Alessandro Prigione).</p>
<p>Ihre ausgezeichnete Arbeit beschäftigt sich mit der <strong data-end="2239" data-start="2210">Huntington-Krankheit (HD)</strong> – einer erblich bedingten neurodegenerativen Erkrankung, die in seltenen Fällen auch schon im Kindes- oder Jugendalter auftritt. Diese juvenile Form verläuft besonders aggressiv und stört die <strong data-end="2459" data-start="2432">Entwicklung des Gehirns</strong>, was die Versorgung in der Pädiatrie vor besondere Herausforderungen stellt.</p>
<p>Die Studie untersucht, wie sich das <strong data-end="2614" data-start="2576">mutierte Huntingtin-Protein (mHTT)</strong> auf die frühe menschliche Hirnentwicklung auswirkt. Mit Hilfe moderner Stammzellmodelle lässt sich im Labor nachvollziehen, was im sich entwickelnden Gehirn passiert, lange bevor erste Symptome sichtbar werden.</p>
<p>Veröffentlicht wurde die Arbeit im renommierten Fachjournal <strong data-end="2916" data-start="2889">„Nature Communications“</strong> – ein Hinweis darauf, dass hier Forschung aus Düsseldorf international Beachtung findet.</p>
<h3>Dr. Pawel Stachura: Neue Therapieansätze bei Blutkrebs im Kindesalter</h3>
<p><strong data-end="3119" data-start="3087">Dr. rer. nat. Pawel Stachura</strong> arbeitet im Labor für Kinderonkologie an der Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie des UKD, in der Arbeitsgruppe von <strong data-end="3296" data-start="3267">Prof. Dr. Arndt Borkhardt</strong> und <strong data-end="3333" data-start="3301">Prof. Dr. Aleksandra Pandyra</strong>.</p>
<p>Der studierte Biotechnologe (Universität Wroclaw) promovierte an der HHU Düsseldorf und konzentriert sich heute auf <strong data-end="3482" data-start="3454">hämatologische Malignome</strong>, also Blutkrebserkrankungen. Er entwickelt und charakterisiert <strong data-end="3571" data-start="3546">Tier- und Zellmodelle</strong>, in denen neue Behandlungsansätze getestet werden können, bevor sie in Studien mit Kindern zum Einsatz kommen.</p>
<p>Ein Schwerpunkt liegt auf <strong data-end="3744" data-start="3712">immunmodulierenden Therapien</strong>: Behandlungen, die das Immunsystem gezielt stärken oder steuern, damit es Krebszellen besser bekämpfen kann. Unterstützt wird die Arbeit durch <strong data-end="3914" data-start="3888">künstliche Intelligenz</strong>, die hilft, große Datenmengen auszuwerten und vielversprechende Ansatzpunkte schneller zu erkennen.</p>
<p>Die ausgezeichnete Studie erschien im Fachjournal <strong data-end="4096" data-start="4068">„Cell Death and Disease“</strong>.</p>
<h3>Warum dieser Preis für Düsseldorf wichtig ist</h3>
<p>Der Blick auf die beiden Preisträger:innen zeigt: In Düsseldorf wird nicht nur behandelt, sondern auch <strong data-end="4298" data-start="4258">an der Medizin von morgen gearbeitet</strong> – unmittelbar dort, wo Kinder und Jugendliche mit schweren Diagnosen versorgt werden.</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4514" data-start="4390">Die <strong data-end="4437" data-start="4394"><a href="https://www.kinderkrebsklinik.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.</a></strong> verbindet bürgerschaftliches Engagement mit gezielter Forschungsförderung.</li> 	<li data-end="4663" data-start="4517">Das <strong data-end="4556" data-start="4521"><a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Universitätsklinikum Düsseldorf</a></strong> und die <strong data-end="4572" data-start="4565"><a href="https://www.hhu.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">HHU</a></strong> stärken mit dem Preis den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kinder- und Jugendmedizin.</li> </ul><p>Langfristig tragen Projekte wie die von Selene Lickfett und Pawel Stachura dazu bei, dass <strong data-end="4839" data-start="4755">Diagnostik und Therapie für junge Patient:innen präziser, wirksamer und sicherer</strong> werden – in Düsseldorf und darüber hinaus.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Düsseldorfer Forschungspreis für Kinder- und Jugendmedizin 2025</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="5026" data-start="4969"><strong data-end="4984" data-start="4969">Preisgeber:</strong> Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.</li> 	<li data-end="5092" data-start="5029"><strong data-end="5043" data-start="5029">Preisgeld:</strong> 10.000 Euro (2025 zu gleichen Teilen vergeben)</li> 	<li data-end="5124" data-start="5095"><strong data-end="5122" data-start="5095">Preisträger:innen 2025:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="5303" data-start="5129"><em data-end="5146" data-start="5129">Selene Lickfett</em>, PhD-Studentin, Arbeitsgruppe Stammzell-Metabolismus, Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Düsseldorf</li> 		<li data-end="5474" data-start="5308"><em data-end="5338" data-start="5308">Dr. rer. nat. Pawel Stachura</em>, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie, Universitätsklinikum Düsseldorf</li> 	</ul> 	</li> 	<li data-end="5506" data-start="5477"><strong data-end="5504" data-start="5477">Forschungsschwerpunkte:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="5668" data-start="5511">Auswirkungen des mutierten Huntingtin-Proteins (mHTT) auf die frühe Hirnentwicklung, juvenile Huntington-Krankheit (Publikation in <em data-end="5665" data-start="5642">Nature Communications</em>)</li> 		<li data-end="5805" data-start="5673">Modelle hämatologischer Malignome, immunmodulierende Krebstherapien unter Einsatz von KI (Publikation in <em data-end="5802" data-start="5778">Cell Death and Disease</em>)</li> 	</ul> 	</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3428</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:33:24 +0100</pubDate>
                        <title>„Benrather Gärten“ in Düsseldorf: Instone übernimmt ehemaliges Nirosta-Gelände in Benrath</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/benrather-gaerten-in-duesseldorf-instone-uebernimmt-ehemaliges-nirosta-gelaende-in-benrath-3428.html</link>
                        <description>Was passiert, wenn ein großes Industriegelände im Düsseldorfer Süden jahrzehntelang für Stahl steht – und plötzlich zum Wohnquartier werden soll?

Genau das ist in Benrath der Plan: Auf rund 150.000 Quadratmetern südlich der Hildener Straße, dem früheren Standort des Stahlherstellers Outokumpu, sollen die „Benrather Gärten“ entstehen. Vorgesehen sind 800 bis 1.000 Wohnungen, soziale Infrastruktur sowie Gewerbe- und Büroflächen – ergänzt durch ein Grünkonzept mit öffentlichen und privaten Freiräumen.

Nachdem die Adler Group das Areal zwar 2019 gekauft, aber wegen eigener Schieflage nicht entwickelt hatte, übernimmt nun der Projektentwickler Instone Real Estate das Gelände. Damit kommt nach Jahren des Stillstands wieder Bewegung in eines der wichtigsten Wohnbauprojekte im Düsseldorfer Süden.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/a/c/csm_Bild_Benrather_Gaerten_c_ralfbaumgarten_1209738184.jpg" length="1007666" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1798" data-start="1763">Vom Stahlwerk zum Stadtquartier</h3>
<p>Das Areal blickt auf eine lange Industriegeschichte zurück: Jahrzehntelang wurde hier Edelstahl gewalzt, zuletzt betrieben vom finnischen Konzern Outokumpu. Der Betrieb auf dem ehemaligen <strong data-end="2021" data-start="1988">Thyssen-Krupp-Nirosta-Gelände</strong> wurde <strong data-end="2058" data-start="2028">2016 endgültig eingestellt</strong>. Seitdem lag die Fläche weitgehend brach.</p>
<p>2019 ging das etwa 15 Hektar große Grundstück an die damalige CG-/Adler-Gruppe. Ein städtebaulicher Wettbewerb hatte bereits <strong data-end="2237" data-start="2229">2017</strong> den Entwurf „Benrather Gärten“ hervorgebracht – mit einer Mischung aus Wohnen, Gewerbe, sozialer Infrastruktur und viel Grün. Doch die finanzielle Krise der Adler Group stoppte die weitere Entwicklung.</p>
<h3>Was Instone plant</h3>
<p>Nach Angaben des Projektentwicklers <strong><a href="https://instone.de/de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Instone Real Estate</a></strong> hat sich das Unternehmen das Entwicklungspotenzial eines rund 150.000 Quadratmeter großen Grundstücks in Düsseldorf-Benrath gesichert. Grundlage der Planung bleibt der Wettbewerbssieger von 2017. Er sieht eine <strong data-end="2802" data-start="2742">nachhaltige Nutzungsmischung mit 800 bis 1.000 Wohnungen</strong>, sozialer Infrastruktur sowie Gewerbe- und Büroflächen vor.</p>
<p><strong data-end="2883" data-start="2866">Anna Rzymelka</strong>, Niederlassungsleiterin Nordrhein-Westfalen der Instone Real Estate Development GmbH:</p><blockquote data-end="3596" data-start="2990"><p>„Wir sehen in diesem Standort im Düsseldorfer Süden ein enormes Potenzial, sowohl für die unmittelbare Nachbarschaft als auch für den Stadtteil Benrath sowie die angrenzenden Stadtteile. Als einer der führenden deutschen Entwickler übernehmen wir Verantwortung, leistbaren Wohnraum zu schaffen und nachhaltige Stadtentwicklung aktiv mitzugestalten. Nachdem die Zukunft des Areals lange ungewiss war, wollen wir unsere umfassende Erfahrung in die Planung und Realisierung dieses neuen Quartiers einbringen und hierdurch erneut einen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung in Düsseldorf leisten.“</p></blockquote><p>Und weiter:</p><blockquote data-end="3854" data-start="3613"><p>„Unser Ziel ist es, bis zum Anfang des kommenden Jahres gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf die Weichen zu stellen, um die Entwicklung der brachliegenden Industriefläche gezielt voranzutreiben und neue Lebensräume zu schaffen.“</p></blockquote><p>Auch Oberbürgermeister <strong data-end="3907" data-start="3879">Dr. Stephan Keller (CDU)</strong> ordnet das Projekt in die städtische Wohnungsbau-Strategie ein:</p><blockquote data-end="4547" data-start="4003"><p>„Die Entwicklung des Areals südlich der Hildener Straße zu einem modernen, nachhaltigen Stadtquartier ist ein wichtiger Schritt für unsere Wohnbauoffensive. Mit bis zu 1.000 neuen Wohnungen schaffen wir mit den ‚Benrather Gärten’ dringend benötigten Wohnraum und gestalten zugleich die Transformation einer industriell geprägten Fläche zu einem lebenswerten Teil unserer Stadt. Ich freue mich, dass wir mit Instone einen erfahrenen Partner an unserer Seite haben, der dieses bedeutende Projekt gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf vorantreibt.“</p></blockquote><h3>Zeitplan: Masterplan 2026, Rückbau ab 2027</h3>
<p>Laut Instone soll <strong data-end="4641" data-start="4620">im kommenden Jahr</strong> – also <strong data-end="4657" data-start="4649">2026</strong> – der <strong data-end="4678" data-start="4664">Masterplan</strong> für das Quartier im engen Dialog mit Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit finalisiert werden. Dabei sollen städtische Entwicklungsziele sowie aktuelle städtebauliche, ökologische und soziale Anforderungen an zukunftsfähige Quartiere berücksichtigt werden.</p>
<p>Die industrielle Vorgeschichte des Geländes hat Folgen: Aufgrund der jahrzehntelangen Nutzung als Stahlwalzwerk sind <strong data-end="5116" data-start="5057">umfangreiche Rückbau- und Schadstoffsanierungsmaßnahmen</strong> nötig. Diese sollen <strong data-end="5148" data-start="5137">ab 2027</strong> umgesetzt werden. Erst danach kann voraussichtlich mit dem eigentlichen Hochbau begonnen werden.</p>
<h3>Was bedeutet das für Benrath?</h3>
<p>Klar ist: Mit den „Benrather Gärten“ könnte auf einen Schlag ein großes neues Wohnquartier im Düsseldorfer Süden entstehen. Instone verweist zudem darauf, dass die eigenen Projekte – etwa <strong data-end="5492" data-start="5475">Grafental Ost</strong> in Flingern-Nord (382 Wohnungen und Kita), <strong data-end="5560" data-start="5536">„Wohnen im Hochfeld“</strong> in Unterbach (rund 360 Wohneinheiten) oder das Quartier am <strong data-end="5645" data-start="5620">Niederkasseler Lohweg</strong> (221 Wohnungen und Kita) – dem Handlungskonzept Wohnen folgen und „einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Landeshauptstadt“ leisten sollen.</p>
<p>Offen bleibt aber weiterhin die Frage, wie sich die „Benrather Gärten“ konkret auf Benrath und die angrenzenden Stadtteile auswirken werden – und <strong data-end="5943" data-start="5936">wer</strong> sich die neuen Wohnungen am Ende leisten kann. Genau diese Diskussion wird die Stadt in den nächsten Jahren begleiten.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Die „Benrather Gärten“ in Kürze</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="6228" data-start="6117"><strong data-end="6126" data-start="6117">Lage:</strong> Ehemaliges Thyssen-Krupp-Nirosta-/Outokumpu-Gelände südlich der Hildener Straße, Düsseldorf-Benrath</li> 	<li data-end="6275" data-start="6231"><strong data-end="6241" data-start="6231">Größe:</strong> rund 150.000 m² (ca. 15 Hektar)</li> 	<li data-end="6389" data-start="6278"><strong data-end="6300" data-start="6278">Projektentwickler:</strong> Instone Real Estate; Kauf des Entwicklungspotenzials aus dem Portfolio der Adler Group</li> 	<li data-end="6471" data-start="6392"><strong data-end="6414" data-start="6392">Planungsgrundlage:</strong> Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs von 2017</li> 	<li data-end="6497" data-start="6474"><strong data-end="6495" data-start="6474">Geplante Nutzung:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="6527" data-start="6502">800 bis 1.000 Wohnungen</li> 		<li data-end="6569" data-start="6532">soziale Infrastruktur (u. a. Kitas)</li> 		<li data-end="6600" data-start="6574">Gewerbe- und Büroflächen</li> 		<li data-end="6677" data-start="6605">nachhaltiges Freiraumkonzept mit öffentlichen und privaten Grünflächen</li> 	</ul> 	</li> 	<li data-end="6708" data-start="6680"><strong data-end="6706" data-start="6680">Zeitplan laut Instone:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="6798" data-start="6713">2026: Finalisierung des Masterplans im Dialog mit Stadt, Politik und Öffentlichkeit</li> 		<li data-end="6860" data-start="6803">ab 2027: Rückbau der Bestandsgebäude und Bodensanierung</li> 	</ul> 	</li> 	<li data-end="6908" data-start="6863"><strong data-end="6906" data-start="6863">Weitere Instone-Projekte in Düsseldorf:</strong> 	<ul class="list-normal"> 		<li data-end="6966" data-start="6913">Grafental Ost (Flingern-Nord): 382 Wohnungen + Kita</li> 		<li data-end="7029" data-start="6971">„Wohnen im Hochfeld“ (Unterbach): rund 360 Wohneinheiten</li> 		<li data-end="7079" data-start="7034">Niederkasseler Lohweg: 221 Wohnungen + Kita</li> 	</ul> 	</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 12:15:41 +0100</pubDate>
                        <title>Loft of Art in Düsseldorf: Wenn unterschätzte Kunst die Bühne bekommt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/loft-of-art-in-duesseldorf-wenn-unterschaetzte-kunst-die-buehne-bekommt-3427.html</link>
                        <description>Draußen war es eisig, die Temperaturen fielen nachts auf minus ein Grad, die ersten Glühweinstände am Rhein hatten geöffnet. Während sich viele Düsseldorfer:innen durch den Weihnachtsmarkt schoben, zog es Kunstfans am 22. und 23. November in einen Hinterhof an der Friedrichstraße: Im zweiten Stock des Ateliers ausARTen startete das Kollektiv Loft of Art mit „Das kleine WEEKEND – Die Unterschätzung“ sein neues Kunst- und Musikformat. Wer die Treppe hinaufstieg, landete in einem warmen, voll gehängten Raum. NDOZ-Fotograf Klaus von Jackelmann war dabei, hat die Stimmung und das frisch vorgestellte Bio-Altbier eingefangen und mit Künstler:innen und Moderatorin Julia Trompeter über ihre Eindrücke gesprochen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1272" data-start="1229">Ein Wochenende für leise Lieblingswerke</h3>
<p>Am Samstag eröffnete das Team&#160;„Das kleine WEEKEND – Die Unterschätzung“ mit einer Vernissage und Live-Musik. Singer:in-Songwriter:in (<strong><a href="https://www.instagram.com/lotta.k.a/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Lotta Ka</a>, <a href="https://www.instagram.com/gerrit.thommy/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Gerrit Jansen</a></strong>) aus dem Loft-of-Art-Umfeld spielten, später übernahm <strong><a href="https://www.instagram.com/annkay_official/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Djane AnnKay</a></strong> und sorgte dafür, dass sich der Ausstellungsraum noch mehr wie ein Wohnzimmer anfühlte. Durch den Abend führte <strong>Moderatorin </strong><strong data-end="1563" data-start="1544"><a href="https://www.instagram.com/julia_trom/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Julia Trompeter</a></strong>, die mit viel Herz und Humor die Brücke zwischen Bühne und Publikum schlug.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 14:13:20 +0100</pubDate>
                        <title>US-Gouverneur Tim Walz in Düsseldorf: Was der Besuch für Medica, NRW und HSD bringt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/us-gouverneur-tim-walz-in-duesseldorf-was-der-besuch-fuer-medica-nrw-und-hsd-bringt-3426.html</link>
                        <description>Hoher Besuch für Düsseldorf: Am 19. November 2025 empfing Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Staatskanzlei den Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota, Tim Walz, der anschließend gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation die Medizintechnikmesse Medica besuchte. Die Termine in Düsseldorf sind Teil einer mehrtägigen „Trade Mission“: Bis zum 22. November ist Walz mit einer Delegation in Deutschland und der Schweiz unterwegs, um wirtschaftliche und wissenschaftliche Partnerschaften auszubauen. Parallel dazu war am selben Tag eine Wissenschafts- und Wirtschaftsdelegation aus Minnesota auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf (HSD) unterwegs. Im Zentrum all dieser Termine standen Energiewende, Hightech, Gesundheitswirtschaft – und die Frage, wie beide Standorte voneinander lernen können. Für Düsseldorf ist das mehr als ein Fototermin: Es geht um Jobs, Innovation und Chancen für Studierende.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1492" data-start="1425">Transatlantische Partnerschaft – mehr als ein Protokolltermin</h3>
<p><strong>Tim Walz</strong>, im US-Wahlkampf 2024 als Vizepräsidentschaftskandidat an der Seite von Kamala Harris bundesweit bekannt, nutzte seinen Besuch in Düsseldorf für Gespräche mit der Landesregierung.<strong> Ministerpräsident Hendrik Wüst </strong>(<a href="https://www.land.nrw/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">land.nrw</a>) betonte, die transatlantische Partnerschaft mit Minnesota habe für Nordrhein-Westfalen „zentrale Bedeutung“ – gerade in einer Zeit, in der sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen die internationalen Beziehungen prägen. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeiten beide Regionen bei Themen wie Umwelt, Klima, Energie und Verkehr zusammen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 13:23:46 +0100</pubDate>
                        <title>Trockene Haut im Winter: 5 einfache Tipps für Düsseldorfer:innen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/trockene-haut-im-winter-5-einfache-tipps-fuer-duesseldorferinnen-3424.html</link>
                        <description>Der Blick auf die Wetterkarte ist eindeutig: um die 5 Grad, viel Regen, kalter Wind – und drinnen laufen in Düsseldorf überall die Heizungen. Genau diese Kombination aus Kälte draußen und trockener Luft in Wohnungen, Büros und Rheinbahn macht vielen Menschen im Winter zu schaffen: Die Haut spannt, juckt, wird rot und schuppt sich.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="587" data-start="547">Warum der Winter unsere Haut stresst</h3>
<p>Kalte Luft kann nur wenig Feuchtigkeit speichern. Gleichzeitig produziert die Haut bei niedrigen Temperaturen weniger Talg – die natürliche Fett- und Schutzschicht wird dünner, Feuchtigkeit geht schneller verloren. Ergebnis: Die Haut trocknet aus und reagiert empfindlicher auf Reibung und Reize.</p>
<p>Dazu kommt unser moderner Alltag: Studien gehen davon aus, dass Menschen in Europa rund 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen verbringen – zu Hause, im Büro, in Schulen, Geschäften oder Verkehrsmitteln. Die trockene Innenluft ist daher oft das größere Problem als der kurze Weg durch die Kälte.</p>
<h3 data-end="1240" data-start="1192">Trocken wie in der Wüste – nur im Wohnzimmer</h3>
<p>Wenn kalte Außenluft in der Wohnung auf etwa 20 Grad aufgeheizt wird, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit schnell auf 20 Prozent oder sogar darunter – ohne dass wir es merken. Fachleute empfehlen für Wohnräume aber etwa 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit, damit Haut und Schleimhäute nicht austrocknen.</p>
<p>Zum Vergleich: In sehr trockenen Wüsten liegt die Luftfeuchtigkeit im Schnitt bei rund 25 Prozent.<br> In vielen Düsseldorfer Wohnzimmern ist die Luft im Winter also tatsächlich <strong data-end="1757" data-start="1726">trockener als in der Sahara</strong> – kein Wunder, dass die Haut protestiert.</p>
<p>Besonders betroffen sind Stellen mit wenig Talgdrüsen, etwa Hände, Unterarme und Schienbeine. Sie können weniger schützende Fette bilden und trocknen daher schneller aus.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="2027" data-start="1976">Fünf einfache Tipps für den Düsseldorfer Alltag</h3>
<p><strong data-end="2060" data-start="2029">1. Luftfeuchtigkeit erhöhen</strong><br> Mehrmals täglich stoßlüften, statt das Fenster dauerhaft zu kippen. Eine Schale Wasser auf der Heizung, ein kleiner Luftbefeuchter oder ein paar robuste Zimmerpflanzen helfen, die Luftfeuchtigkeit anzuheben.</p>
<p><strong data-end="2305" data-start="2272">2. Kürzer und lauwarm duschen</strong><br> Heißes Wasser und aggressive Duschgels lösen Fette aus der Hautbarriere. Besser sind kurze, lauwarme Duschen und milde, rückfettende Produkte. Danach die Haut eincremen, solange sie noch leicht feucht ist.</p>
<p><strong data-end="2542" data-start="2515">3. Reichhaltiger cremen</strong><br> Im Winter dürfen Cremes ruhig etwas fetter sein. Sinnvoll sind Produkte, die Feuchtigkeit (z. B. Glycerin, Urea, Hyaluron) und Lipide kombinieren und möglichst wenig Duft- und Reizstoffe enthalten.</p>
<p><strong data-end="2784" data-start="2744">4. Kleidung als Schutzschicht nutzen</strong><br> Weiche Stoffe wie Baumwolle direkt auf der Haut tragen, Wollpullis lieber mit T-Shirt oder Longsleeve darunter. Handschuhe schützen die ohnehin strapazierte Haut an den Händen, wenn es morgens mit dem Rad oder zu Fuß durch die Kälte geht.</p>
<p><strong data-end="3057" data-start="3027">5. Trinken nicht vergessen</strong><br> Auch bei Nieselregen und Tee-Laune braucht der Körper Flüssigkeit. Wer über den Tag verteilt etwa 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinkt, unterstützt damit auch Haut und Schleimhäute.</p></div><p>&#160;</p>
<h3 data-end="3291" data-start="3250">Wann besser zur Ärztin oder zum Arzt?</h3>
<p>Trockene Haut im Winter ist zunächst normal. Wenn sich jedoch starke Rötungen, nässende Stellen, Entzündungen oder sehr heftiger Juckreiz entwickeln – oder wenn bekannte Erkrankungen wie Neurodermitis deutlich schlimmer werden –, sollte man eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufsuchen. In Düsseldorf gibt es zahlreiche dermatologische Praxen, die abklären können, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche Pflege im Einzelfall passt.</p>
<p><em>Quellen :</em></p>
<p><em>– Umweltbundesamt: Informationen zu Raumklima und empfohlener Luftfeuchtigkeit in Innenräumen.<br> – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie Krankenkassen-Ratgeber (u. a. AOK, TK) zu trockener Haut in der kalten Jahreszeit, Duschen und Hautpflege.<br> – Dermatologische Fachgesellschaften und Berufsverbände (z. B. Deutsche Dermatologische Gesellschaft, Berufsverband der Deutschen Dermatologen) mit Patienteninformationen zu trockener Haut, Hautbarriere und Talgdrüsenverteilung.<br> – Internationale Fachartikel und Übersichtsarbeiten zu Aufenthaltszeiten in Innenräumen (z. B. WHO, Umwelt- und Gesundheitsbehörden).</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3423</guid>
                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 12:49:31 +0100</pubDate>
                        <title>Soko Emil an der Ostsee – begeisterte Kinder jubeln spielfreudigem Ensemble zu</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/soko-emil-an-der-ostsee-begeisterte-kinder-jubeln-spielfreudigem-ensemble-zu-3423.html</link>
                        <description>„Parole Emil“ hieß es wieder mit der zweiten Aufführung von Erich Kästners Jugendbuch um Emil. Im Großen Haus mit seinen 600 Plätzen zeigten gaaanz  viele Kinder manchmal lautstark ihre Begeisterung über Robert Gerloffs Inszenierung  von „Emil und die drei Zwillinge“ mit einem bestens aufgelegten und spielfreudigen Ensemble.  Die zweite Geschichte um Emil und seine Freunde spielt in einem Ferienhaus an der Ostseeküste.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erich Kästner hätte sicherlich verschmitzt lächelnd genickt – dieser Emil Tischbein ist schwarz (Belendjwa Peter).&#160; Er darf Urlaub in einem Ferienhaus machen, an der Ostsee, also etwa in Boltenhagen. Selbstredend mit seinen Freunden, der Gruppe, die in Berlin als „Emil und die Detektive“ schon einmal &#160;einen Dieb dingfest machte.</p>
<p>Da treffen Gustav mit der Hupe (Jonathan Gyles) der mit einem Surfsegel vom Himmel einschwebt, oder Pony Hütchen ( Tabea Bettin), bespielsweise den Piccolo aus dem Strandhotel Hans Schmauch (Schauspieleleve Vincent Wiemer) oder auch die Polizistin (Anastasia Schöpa, ebenfalls Schauspielelevin). Denn auch im Feriendorf hat es Diebstähle gegeben.</p>
<p>Der Piccolo stellt ihnen den Kapitän Schmauch vor, mit dem sie dann alle ins Varieté gehen. Da tritt die Artistenfamilie „Three Byrons“ auf – mit flotter Artistik und viel Szenenapplaus.</p>
<h3>Irgendetwas stimmt nicht</h3>
<p>Aber irgendwas stimmt nicht – und dann wird sogar etwas gestohlen. Und schon sind alle Freunde um Emil, inklusive Kapitän Schmauch und dem Piccolo, auf Diebesjagd. Die schließlich in eine Verfolgungsjagd auf dem Dampfer &#160;mit der Ergreifung des Diebs endet.</p>
<p>Mit einem letzten der vielen fetzigen Songs endet schließlich auch diese Jagd der Detektive um Emil und geht in viel Jubel und Applaus im ausverkauften Haus mit Eltern und gaaanz vielen Kindern zu Ende.</p>
<p>Karten und weitere Termine unter</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/emil-und-die-drei-zwillinge/1690/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/emil-und-die-drei-zwillinge/1690/</a></p>
<p>Besetzung</p>
<p>Emil Tischbein Belendjwa Peter</p>
<p>Emils Mutter / Pony Hütchen, Emils Cousine Tabea Bettin</p>
<p>Die Professorin Natalie Hanslik</p>
<p>Gustav mit der Hupe Jonathan Gyles</p>
<p>Kleiner Dienstag Alisa Lien Hrudnik</p>
<p>Hans Schmauch, ein Piccolo Vincent Wiemer</p>
<p>Kapitän Schmauch Leon Schamlott</p>
<p>Mr. Byron Christian Clauß</p>
<p>Jackie: Meret König / Valentin Schwerdfeger</p>
<p>Mackie: Francesco Matejcek / Valentin Schwerdfeger</p>
<p>Klotilde Seelenbinder / Polizistin Anastasia Schöpa</p>
<p>Radiostimme Agnes Kammerer</p>
<p>Regie Robert Gerloff</p>
<p>Bühne Maximilian Lindner, Susanne Hoffmann</p>
<p>Kostüm Johanna Hlawica</p>
<p>Choreografie Zoë Knights</p>
<p>Musik Imre Lichtenberger Bozoki</p>
<p>Musik / Songs Cornelius Borgolte</p>
<p>Songtexte Pirmin Sedlmeir</p>
<p>Licht Christoph Stahl</p>
<p>Dramaturgie Leonie Rohlfing, Robert Koall</p>
<p>Theaterpädagogik Lina Addy</p>
<p>Vocal Coach Katharina Debus</p>
<p>Zaubercoaching Stefan Siebert</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3422</guid>
                        <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:20:41 +0100</pubDate>
                        <title>400 Herztransplantationen am UKD: Warum das Organspende-Register für Düsseldorf jetzt so wichtig ist</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/400-herztransplantationen-am-ukd-warum-das-organspende-register-fuer-duesseldorf-jetzt-so-wichtig-ist-3422.html</link>
                        <description>Seit dem 18. März 2024 gibt es in Deutschland erstmals ein zentrales Online-Organspende-Register. Dort können Bürger:innen ihre Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende digital hinterlegen – freiwillig, kostenlos und jederzeit änderbar.

Für das Herzzentrum der Uniklinik Düsseldorf (UKD) ist das mehr als ein neues Online-Tool. Jede dokumentierte Entscheidung kann am Ende mit darüber bestimmen, ob für einen Menschen mit schwerer Herzschwäche ein Spenderherz gefunden wird.

Gleichzeitig meldet das UKD einen medizinischen Meilenstein: Seit Wiederaufnahme des Herztransplantationsprogramms im Jahr 2010 wurden an der Moorenstraße 400 Patient:innen ein Spenderherz transplantiert. Geht man von einer durchschnittlichen Lebensverlängerung von 10 bis 15 Jahren pro Transplantation aus, entspricht das rechnerisch rund 5.000 zusätzlichen Lebensjahren.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1276" data-start="1221">Ein Meilenstein für die Herzmedizin in Düsseldorf</h3>
<p>Den Neustart des Herztransplantationsprogramms hat 2009 <strong>Prof. Dr. Artur Lichtenberg</strong> angestoßen, als er die Leitung der Herzchirurgie am UKD übernahm. Bereits Ende der 1980er Jahre sowie zwischen 1996 und 2001 wurden in Düsseldorf Herzen transplantiert, danach lag das Programm für mehrere Jahre auf Eis. Erst mit neu aufgebauten Strukturen, Notfallketten und einem interdisziplinären Team konnte 2010 wieder regulär transplantiert werden.</p><blockquote><p>„Herztransplantationen – das ist nichts, was man einfach nebenbei macht“, betont <strong>Lichtenberg</strong>. Dafür brauche es Menschen mit „langem Atem, Leidenschaft und persönlichem Engagement“ – und eine enge Zusammenarbeit von Herzchirurgie, Kardiologie, Anästhesie und spezialisierten Pflegekräften.</p></blockquote><p>Heute liegt das Düsseldorfer Herztransplantationsprogramm nach Angaben des UKD bundesweit stabil auf Platz zwei bei der Zahl der Eingriffe. Allein im vergangenen Jahr wurden 44 Spenderherzen transplantiert – viele davon bei Patient:innen aus Düsseldorf und dem Umland.</p>
<h3 data-end="2282" data-start="2012">Ärzt:innen, die ihre Patient:innen über Jahre begleiten</h3>
<p>Die meisten Menschen, die später ein Spenderherz erhalten, sind dem UKD schon lange vorher bekannt. In der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie werden zunächst alle medikamentösen Möglichkeiten ausgeschöpft, später kommen Herzunterstützungssysteme und ein gemeinsames Kunstherzprogramm mit der Herzchirurgie hinzu.</p><blockquote><p>„Wir können am Standort das gesamte Spektrum der Herzinsuffizienztherapie anbieten – von der ersten Diagnose bis zur Transplantation“, erklärt <strong>Prof. Dr. Malte Kelm, Direktor der Kardiologie</strong>.</p></blockquote><p>Dass Forschung und Klinik eng verzahnt seien, helfe dabei, neue Verfahren schnell in die Versorgung zu bringen.</p>
<p>Für viele Patient:innen ist die Transplantation der letzte Schritt – und oft die einzige Chance. <strong>Prof. Dr. Udo Boeken, chirurgischer Leiter des Herztransplantationsprogramms</strong>, berichtet, dass viele Patientinnen und Patienten 25 Jahre und länger mit ihrem Spenderherz leben. Fünf Jahre nach der Operation funktionierten etwa 70 Prozent der verpflanzten Herzen noch zuverlässig.</p><blockquote><p>Wichtig bleibt auch die Zeit nach der Operation. „Wir wollen die Patientinnen und Patienten nicht nur operieren und dann entlassen, sondern sie in ihrem Alltag begleiten“, sagt <strong>Prof. Dr. Amin Polzin, Leitender Arzt für Herzinsuffizienz, Notfall- und Rettungsmedizin</strong>.</p></blockquote><p>Dazu gehören Nachsorgeambulanzen, die Anpassung der Medikamente, aber auch die Zusammenarbeit mit Patientenverbänden und Selbsthilfegruppen – mit Blick auf Beruf, Familie und das Leben mit einem Spenderherz.</p>
<h3>Organspende als Engpass</h3>
<p>So beeindruckend die Erfolge sind: Ohne Spenderorgane gibt es keine Herztransplantationen. Nach Angaben des UKD stehen zwar mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland der Organspende grundsätzlich positiv gegenüber, viele halten diese Haltung aber nicht schriftlich fest – weder im Organspendeausweis noch im Register.</p>
<p>Die Folgen spüren die Teams direkt: Menschen mit schwerer Herzschwäche warten oft lange auf ein geeignetes Organ. Wer auf der Warteliste als „hochdringlich“ geführt wird, wird im Herzzentrum stationär betreut – häufig über Wochen und Monate. In dieser Zeit kann jeder Tag den Unterschied machen, ob rechtzeitig ein passendes Herz gefunden wird.</p><blockquote><p>„Medizinisch könnten wir mehr Menschen helfen, wenn mehr Spenderorgane zur Verfügung stünden“, sagt <strong>Boeken</strong>. Das Potenzial der modernen Herzchirurgie werde durch die knappen Organe begrenzt – nicht durch die Fähigkeiten der Teams.</p></blockquote><h3>Warum das Organspende-Register für Düsseldorf so wichtig ist</h3>
<p>Für das Herzzentrum an der Moorenstraße ist das neue Organspende-Register deshalb mehr als eine digitale Neuerung. Es schafft Klarheit: Liegt eine dokumentierte Entscheidung vor, können Ärzt:innen und Angehörige im Ernstfall schneller handeln – und ein verfügbares Organ geht nicht verloren, weil Unsicherheit bleibt.</p>
<p>Das ist besonders relevant für ein überregionales Zentrum wie die Uniklinik Düsseldorf, das viele schwer herzkranke Patient:innen aus der Stadt und dem Umland versorgt. Jede klar dokumentierte Entscheidung zur Organspende – Zustimmung, Einschränkung oder Widerspruch – entlastet Angehörige und hilft den Teams, im entscheidenden Moment die richtige Entscheidung umzusetzen.</p>
<p>Gleichzeitig macht das Register den Schritt für Bürger:innen einfacher: Wer in Düsseldorf seine Haltung zur Organspende festhält, hilft damit indirekt all denjenigen, die auf der Warteliste eines Herzzentrums stehen. Jede dokumentierte Entscheidung erhöht die Chance, dass ein Spenderorgan nicht an Formalitäten scheitert.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Was Bürger:innen konkret tun können</h3>
<p>Das Organspende-Register bietet die gleichen Optionen wie der bekannte Organspendeausweis:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="6074" data-start="6032">einer Organ- und Gewebespende zustimmen,</li> 	<li data-end="6109" data-start="6077">bestimmte Organe ausschließen,</li> 	<li data-end="6168" data-start="6112">die Entscheidung auf eine Vertrauensperson übertragen,</li> 	<li data-end="6205" data-start="6171">oder ausdrücklich widersprechen.</li> </ul><p>Eintragungen sind ab 16 Jahren möglich. Der Zugang erfolgt über die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises oder über die digitale Identität der Krankenkasse. Wichtig bleibt in jedem Fall: Angehörige sollten über die eigene Entscheidung informiert sein, damit sie im Ernstfall Bescheid wissen.</p>
<p>Weitere Informationen und den Zugang zum Register finden Bürger:innen unter: <a href="https://organspende-register.de/erklaerendenportal/" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">organspende-register.de/erklaerendenportal/</a></p></div><p>&#160;</p>
<p>Für Düsseldorf bedeutet all das: Die Hochleistungsmedizin ist da – im Herzzentrum der <a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Uniklinik</a>, bei Teams, die Patient:innen über Jahre begleiten. Ob sie im entscheidenden Moment helfen kann, hängt aber auch von uns als Stadtgesellschaft ab.</p>
<p>Damit löst sich auch die Frage ein, die unser Titel stellt: Das Organspende-Register ist für Düsseldorf deshalb so wichtig, weil es die medizinische Stärke des UKD mit einer klar dokumentierten Entscheidung der Bürger:innen verbindet.</p>
<p>400 Herztransplantationen zeigen, was heute möglich ist. Wie viele es in Zukunft sein werden, entscheidet sich auch mit jedem Eintrag im Organspende-Register.</p>
<p>&#160;</p>
<p><em>Quelle: UKD-Pressemitteilung vom 17.11.2025, Informationsportal Organspende.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 14:54:41 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Oper in Düsseldorf: Snøhetta-Entwurf am Wehrhahn spaltet die Stadt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/neue-oper-in-duesseldorf-snoehetta-entwurf-am-wehrhahn-spaltet-die-stadt-3420.html</link>
                        <description>In Düsseldorf ist die Entscheidung gefallen, die Diskussion aber längst nicht beendet: Der Entwurf des norwegischen Büros Snøhetta liegt im Wettbewerb um das neue Opernhaus am Wehrhahn auf Platz eins. Die Stadt lobt den dreigeteilten Baukörper als starken städtebaulichen Akzent und Baustein einer „Oper für alle“. Kritiker sehen dagegen einen wuchtigen Block an der Schadowstraße und stellen die Frage, ob ein Projekt mit einem Kostenziel von einer Milliarde Euro zur aktuellen Lage der Stadt passt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Siegerentwurf steht fest: Snøhetta vorne</h3>
<p>Der Generalplanungswettbewerb für das „Opernhaus der Zukunft“ ist entschieden. Aus 27 Teams in der ersten Phase und acht Büros in der Endrunde hat das Preisgericht den Entwurf von <strong>Snøhetta Oslo AS </strong>auf Platz eins gesetzt. Weitere Preise gingen an <strong>HPP Architekten</strong> (Köln/Düsseldorf), <strong>kister scheithauer gross architekten</strong> mit <strong>Studio Gang</strong> (Köln/Chicago) sowie<strong> wulf architekten </strong>(Stuttgart).</p>
<p>Das 25-köpfige Preisgericht – Fachleute aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Ingenieurwesen sowie Vertreter:innen von Stadtverwaltung, Oper und Politik – hebt am Snøhetta-Entwurf insbesondere das Forum als Ort der Begegnung, die Gliederung in drei Segmente und die Einbindung in den Stadtraum hervor.</p>
<p>Snøhetta ist international bekannt, unter anderem durch die Oper in Oslo und andere Kultur- und Infrastrukturprojekte. Die Entscheidung des Preisgerichts bedeutet jedoch noch keinen Planungsauftrag: Zunächst verhandelt die Stadt mit allen vier Preisträgern, um das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln. <strong data-end="2475" data-start="2369">Voraussichtlich 2026 soll der Rat darüber entscheiden, welches Büro als Generalplaner beauftragt wird.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 08:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>30 Jahre BerTha F. in Düsseldorf: Warum frauenspezifische Suchtberatung unverzichtbar ist</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/30-jahre-bertha-f-in-duesseldorf-warum-frauenspezifische-suchtberatung-unverzichtbar-ist-3425.html</link>
                        <description>Am Donnerstag, 13. November 2025, feierte die Frauensuchtberatungsstelle BerTha F. e.V. im Bürgerhaus Bilk ihr 30-jähriges Bestehen. Unterstützerinnen, Wegbegleiterinnen, Betroffene und Fachkräfte kamen am Nachmittag zusammen, um drei Jahrzehnte engagierter Arbeit für suchtbelastete Frauen und Mädchen in Düsseldorf zu würdigen – mit Rückblicken, klaren politischen Botschaften und einem Blick in die Zukunft.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1658" data-start="1621">„Bundesweit wirklich einzigartig“</h3>
<p>In ihren Grußworten betonte<strong> Ordnungsdezernent Christian Zaum</strong> die Bedeutung von BerTha F. für die gesundheitliche Versorgung und soziale Teilhabe in Düsseldorf. <strong>Gleichstellungsbeauftragte Susanne Wilfart</strong> hob hervor, wie wichtig es ist, geschlechtsspezifische Perspektiven in der Suchtarbeit sichtbar zu halten und strukturell mitzudenken – und bezeichnete die Frauensuchtberatungsstelle mit ihren Angeboten und Strukturen als bundesweit wirklich einzigartig.</p>
<p>Auch <strong>Gaby Bellstedt, Geschäftsführerin des Paritätischen</strong>, erinnerte daran, dass der Verband BerTha F. von Beginn an fachlich unterstützt und bei der Suche nach Räumen begleitet hat. Seit 1999 ist die Beratungsstelle mit eigenen Räumen eine feste Adresse für Frauen, die in Düsseldorf Hilfe bei Suchtproblemen brauchen.</p>
<h3 data-end="2476" data-start="2443">Was BerTha F. konkret leistet</h3>
<p>BerTha F. ist heute Anlaufstelle für Frauen, die mit Alkohol, Cannabis, Essstörungen oder Mehrfachdiagnosen leben – oft verbunden mit Gewalt- und Traumaerfahrungen, wie im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung deutlich wurde. Die Einrichtung bietet Einzelgespräche (vor Ort und digital), ambulante Rehabilitation und Nachsorge, therapeutische Gruppen zu Substanzgebrauchsstörungen, Essstörungen sowie Trauma und Sucht, Präventionsarbeit an Schulen und Öffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>Damit leistet die Frauensuchtberatungsstelle Suchtarbeit, Gesundheitsförderung und Gewaltprävention – und trägt vor Ort zur Umsetzung der Istanbul-Konvention und der gleichstellungspolitischen Ziele von Bund, Ländern und Kommunen bei.</p>
<p><strong>Ein beim Jubiläum vorgestellter Faktencheck macht den Bedarf sichtbar: </strong>2024 suchten 376 Frauen und Angehörige Unterstützung bei BerTha F., 90,7 Prozent waren selbst betroffen. 74,7 Prozent der Klientinnen blieben längerfristig in Kontakt mit der Beratungsstelle. Die häufigsten Hauptdiagnosen waren Alkohol, Cannabis und Essstörungen; 16 Prozent der Frauen litten unter einer diagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung.</p>
<h3 data-end="3691" data-start="3639">Blick nach vorn: Finanzierung, Räume, Strukturen</h3>
<p>Zum Abschluss zeichnete das Team von BerTha F. in einer „Traumreise“ das Bild einer möglichen Zukunft der Beratungsstelle: mit gesicherter städtischer Finanzierung, ausreichend Räumen für Schutz, Therapie und Begegnung, guter digitaler Erreichbarkeit, multiprofessionellen Teams und einem Netzwerk weiterer Frauenhilfseinrichtungen auf einem gemeinsamen Gelände für Frauengesundheit.</p>
<p>Die Botschaft des Abends: BerTha F. ist in Düsseldorf unverzichtbar – und die Frage, wie dauerhaft und verlässlich frauenspezifische Suchtarbeit abgesichert wird, ist auch eine politische.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Mehr Infos &amp; Unterstützung</h4>
<p>Wer sich näher über die Arbeit von BerTha F. informieren oder die Beratungsstelle unterstützen möchte, findet hier weitere Informationen:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Website von BerTha F.: <a href="https://www.berthaf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.berthaf.de</a></li> 	<li>Spendenprojekt <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/133820-frauensucht-ist-anders?utm_source=project_widget&amp;utm_medium=project_133820&amp;utm_campaign=widget" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">„Frauensucht ist anders“</a> bei betterplace.org</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 15:21:00 +0100</pubDate>
                        <title>Die Stadtwerke Düsseldorf machen in der Weihnachtszeit wieder Wünsche wahr</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/die-stadtwerke-duesseldorf-machen-in-der-weihnachtszeit-wieder-wuensche-wahr-3435.html</link>
                        <description>Die Idee ist zu schön, um sie nicht zu wiederholen: Das Weihnachtswerk der Stadtwerke Düsseldorf kam in den vergangenen beiden Jahren so gut bei den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern an, dass wir auch in dieser Adventszeit Kindern und älteren Menschen zum Weihnachtsfest Herzenswünsche erfüllen werden. Teilen, schenken und anderen eine Freude bereiten, das macht das Weihnachtswerk möglich. Treffpunkt dafür ab dem 24. November 2025 ist erneut ein Pop-up-Store der Stadtwerke in den Schadow Arkaden.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dort werden wieder hunderte von Wunschzettel ausgestellt werden, die Kinder sowie Seniorinnen und Senioren aus karitativen Einrichtungen der „liga wohlfahrt düsseldorf“ (Arbeitsgemeinschaft der Düsseldorfer Wohlfahrtsverbände) sowie Mädchen und Jungen aus Einrichtungen des Kinderschutzbundes sorgfältig und mit viel Liebe gemalt, gezeichnet oder einfach notiert haben. Die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtswerks können einen Wunschzettel auswählen und mit zehn Euro zur Erfüllung des Wunsches beitragen. Die Stadtwerke Düsseldorf übernehmen weitere 15 Euro und sorgen natürlich wieder dafür, dass jedes Geschenk liebevoll verpackt wird und rechtzeitig zum Fest in den richtigen Händen landet. So machen wir zusammen mit den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern vielen Kindern, Familien und älteren Menschen eine besondere Freude, oftmals gerade dort, wo Wünsche sonst nicht so leicht in Erfüllung gehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3419</guid>
                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 14:50:45 +0100</pubDate>
                        <title>Unternehmensnachfolge in Düsseldorf: Zwischen Primogenitur und gerechter Verteilung</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/unternehmensnachfolge-in-duesseldorf-zwischen-primogenitur-und-gerechter-verteilung-3419.html</link>
                        <description>Die Unternehmensnachfolge entscheidet über viel mehr als die Zukunft eines Familiennamens auf dem Firmenschild. In einer Stadt wie Düsseldorf geht es um Arbeitsplätze, Verantwortung und gelebte Werte.

Bei einem Diskussionsabend der Bethmann Bank und der Kanzlei Heuking unter dem Titel „Vermögensnachfolge planen oder nach mir die Sintflut?“ wurde deutlich: Die eigentliche Frage lautet, wie Vermögen in die nächste Generation übertragen werden kann, ohne Beziehungen dauerhaft zu beschädigen – und ob unser Recht mit dieser Realität Schritt hält.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="799" data-start="771">Wie groß die Aufgabe ist</h3>
<p>Wie groß die Aufgabe ist, zeigen die Zahlen: Laut aktuellem <strong data-end="888" data-start="861">IHK-Nachfolgereport NRW</strong> stehen landesweit rund <strong data-end="962" data-start="912">305.000 eigentümergeführte Familienunternehmen</strong> vor einer Übergabe – mit etwa <strong data-end="1024" data-start="993">1,8 Millionen Beschäftigten</strong>. Allein in der Region <strong data-end="1080" data-start="1047">Düsseldorf und Kreis Mettmann</strong> erwarten rund <strong data-end="1114" data-start="1095">26.000 Betriebe</strong> in den nächsten zehn Jahren einen Generationenwechsel.</p>
<p>Über die Warnung der IHK vor dieser Nachfolgelücke und ihre konkreten Hilfsangebote hatten wir bei NDOZ bereits ausführlich berichtet – im Beitrag <strong data-end="1400" data-start="1320"><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/unternehmensnachfolge-in-duesseldorf-ihk-warnt-vor-luecke-und-bietet-hilfen-3355.html" target="_blank" class="link-external-blank">„Unternehmensnachfolge in Düsseldorf: IHK warnt vor Lücke und bietet Hilfen“</a></strong>.</p>
<p>Gleichzeitig zeichnen Nachfolgestudien von IHK und KfW ein deutlich härteres Bild, als eine angenehm kuratierte Abendveranstaltung vermuten lässt: Viele Betriebe finden überhaupt keine externe Nachfolge, manche rechnen bereits mit einer Stilllegung. Bundesweit denken Hunderttausende Mittelständler über einen Rückzug nach – und in kurzer Frist erwägen mehr Unternehmen eine <strong data-end="1799" data-start="1780">Betriebsaufgabe</strong>, als konkret eine Übergabe planen. Vor diesem Hintergrund zeichnete die Podiumsrunde ein eher zuversichtliches Bild: Im Fokus standen vor allem die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, während die Fälle, in denen Zeit, Geld oder passende Nachfolger:innen fehlen, nur am Rande vorkamen.</p>
<h3>Wenn Nachfolge zur Frage der Gerechtigkeit wird</h3>
<p>Familienunternehmen gelten auch in Düsseldorf als <strong data-end="2203" data-start="2168">Rückgrat der lokalen Wirtschaft</strong>. Sie bieten Ausbildungsplätze, halten Fachkräfte in der Region und prägen ganze Viertel.</p>
<p>Auf dem Podium diskutierten darüber <strong data-end="594" data-start="574">Britta Reinhardt</strong> (Wiesbadener Institut für Nachfolge-Kultur WINK e.V.), Psychologe <strong data-end="680" data-start="661">Thomas Ebenfeld</strong> (concept m), <strong data-end="713" data-start="694">Gunter Mühlhaus</strong>, Partner der <a href="https://www.heuking.de/de/ueber-uns/standorte/kanzlei/duesseldorf.html" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Kanzlei Heuking</a> in Düsseldorf, sowie <strong data-end="798" data-start="764">Stiftungsspezialist York Asche</strong> und <strong data-end="835" data-start="803">Nachfolgeplaner Guido Ringel</strong>, beide von der Bethmann Bank. Die Diskussion moderierte <strong data-end="910" data-start="892">Gordon Gifaldi</strong>, ebenfalls Nachfolgeplaner der Bethmann Bank. Zu Beginn des Abends hatten außerdem <strong data-end="1012" data-start="994">Patric Wilhelm</strong>, Geschäftsbereichsleiter, und <strong data-end="1058" data-start="1043">Brit Eilitz</strong>, Teamleiterin Wealth Management am Standort Düsseldorf, die Gäste begrüßt.</p>
<h5>Doch hinter den Kulissen ringen viele Familien mit denselben Fragen:</h5><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2426" data-start="2370">Wer fühlt sich berufen, das Unternehmen zu übernehmen?</li> 	<li data-end="2481" data-start="2429">Wer wurde „auserwählt“ – und wer bleibt außen vor?</li> 	<li data-end="2549" data-start="2484">Wie vermeidet man, dass Erbregelungen zur Familienkrise werden?</li> </ul><p>Die Expert:innen auf dem Podium waren sich einig: <strong data-end="2623" data-start="2601">Gerechte Nachfolge</strong> ist kein Automatismus. Sie braucht <strong data-end="2695" data-start="2659">Zeit, Gespräche und klare Regeln</strong> – am besten, lange bevor der Ernstfall eintritt.</p>
<h3>Primogenitur: Wenn der Erstgeborene alles erbt – und die anderen?</h3>
<p>In vielen Familienunternehmen gilt noch immer die alte Logik:</p>
<h5 data-end="2947" data-start="2824">Ein Kind übernimmt – meist der oder die Erstgeborene.</h5><blockquote><p>Aus Sicht der Praxis ist der Grund klar: „Unternehmerisches Vermögen ist nicht gut teilbar“, sagte <strong>Britta Reinhardt vom Wiesbadener Institut für Nachfolge-Kultur (WINK e.V.).</strong></p></blockquote><p>Gerade deshalb sei die sogenannte Primogenitur, also die Vorstellung, dass das Familienunternehmen an den Erstgeborenen gehen soll, auch heute noch weit verbreitet. Gerecht sei das aber nicht automatisch:</p><blockquote><p>„Gerechtigkeit in der unternehmerischen Vermögensnachfolge ist meist sehr schwierig umsetzbar“, so <strong>Reinhardt</strong>.</p></blockquote><p>Der Psychologe <strong data-end="3197" data-start="3178">Thomas Ebenfeld</strong>, Managing Partner der Marktforschungs- und Beratungsagentur concept-m, erinnerte daran, dass das <strong data-end="3239" data-start="3219">wertvollste Erbe</strong> am Ende nicht auf dem Konto liegt, sondern in den <strong data-end="3318" data-start="3290">persönlichen Beziehungen</strong>. Eine Nachfolgeregelung, die als unfair empfunden wird, kann Familien über Jahre spalten.</p>
<p>Nachfolge wird so zum <strong data-end="3448" data-start="3434">Balanceakt</strong> zwischen:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3525" data-start="3462">ökonomischer Vernunft (das Unternehmen handlungsfähig halten)</li> 	<li data-end="3593" data-start="3528">und <strong data-end="3561" data-start="3532">emotionaler Gerechtigkeit</strong> (niemanden dauerhaft abhängen).</li> </ul><p>Gerade an diesem Punkt blieb auf dem Podium eine Frage offen, die in vielen Familien sehr konkret ist: Was passiert, wenn die <strong data-end="3775" data-start="3721">fachlich geeignetere Person nicht die Erstgeborene</strong> ist – oder wenn Kinder grundsätzlich einen anderen Lebensweg gehen wollen?</p>
<h3>Reicht das BGB noch für moderne Familien?</h3>
<p>Rein juristisch ist vieles geregelt. Doch das <strong data-end="3982" data-start="3950">Bürgerliche Gesetzbuch (BGB)</strong> orientiert sich noch immer stark an einem klassischen Familienbild: verheiratetes Paar, klare Rollen, klare Reihenfolge.</p>
<p><strong>Die Realität in Düsseldorf sieht längst anders aus:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4182" data-start="4162">Patchwork-Familien</li> 	<li data-end="4209" data-start="4185">zweite und dritte Ehen</li> 	<li data-end="4254" data-start="4212">Kinder aus unterschiedlichen Beziehungen</li> 	<li data-end="4301" data-start="4257">internationale Lebensentwürfe und Wohnorte</li> </ul><p>Der Düsseldorfer Rechtsanwalt <strong data-end="438" data-start="419">Gunter Mühlhaus</strong>, Partner der Kanzlei Heuking, wies darauf hin, dass viele Konflikte weniger aus „Streitlust“ entstehen als aus einem rechtlichen Rahmen, der die Vielfalt moderner Familienkonstellationen nicht abbildet. Er plädierte dafür, das rechtliche Fundament – Vermögen, Familie, Ziele, Wünsche – frühzeitig zu sortieren, statt im Konfliktmodus zu reagieren.</p>
<p>Spätestens hier wird Unternehmensnachfolge zum <strong data-end="4699" data-start="4678">politischen Thema</strong>:<br> Welche Familienmodelle erkennt unser Rechtssystem an?<br> Und wie lässt sich <strong data-end="4821" data-start="4778">Gerechtigkeit zwischen den Generationen</strong> organisieren, ohne Unternehmen zu gefährden?</p>
<h3>Düsseldorfer Beispiel: Wie Sophie Hinkel Verantwortung übernommen hat</h3>
<p>Wie Nachfolge <strong data-end="4974" data-start="4962">gelingen</strong> kann, zeigte ein Beispiel mitten aus der Düsseldorfer Innenstadt:</p>
<p><strong data-end="5061" data-start="5044">Sophie Hinkel</strong>, geschäftsführende Gesellschafterin der Bäckerei Hinkel, hat früh Verantwortung im Betrieb übernommen. Ihr Weg steht dafür, wie sich <strong data-end="5242" data-start="5195">Tradition, Qualitätsanspruch und neue Ideen</strong> verbinden lassen, ohne dass es zum Bruch zwischen den Generationen kommt.</p>
<p>Gerade in Düsseldorf, mit seinen vielen <strong data-end="5427" data-start="5360">inhabergeführten Betrieben vom Handwerk bis zur Traditionsmarke</strong>, stellen sich ähnliche Fragen:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="5552" data-start="5462">Wann wird die nächste Generation eingebunden – mit 18, mit 30 oder erst, wenn es brennt?</li> 	<li data-end="5623" data-start="5555">Welche Rolle spielen Geschwister, Partner:innen, Onkel und Tanten?</li> 	<li data-end="5702" data-start="5626">Wie offen wird in der Familie über Geld, Macht und Erwartungen gesprochen?</li> </ul><p>Die Botschaft aus dem Abend: <strong data-end="5827" data-start="5733">Je früher die Beteiligten miteinander reden, desto eher lassen sich faire Lösungen finden.</strong><br> Eine Perspektive fehlte allerdings: Menschen, die bewusst <em data-end="5895" data-start="5888">nicht</em> übernehmen – und was das für ihr Verhältnis zur Familie bedeutet.</p>
<h3>Stiftungen, Notfallordner &amp; Co.: Was, wenn niemand übernimmt?</h3>
<p>Und was passiert, wenn es <strong data-end="6106" data-start="6061">keine Nachfolgerin oder keinen Nachfolger</strong> in der Familie gibt – oder niemand übernehmen will?</p>
<p>Hier rückten <strong>Stiftungen </strong>in den Fokus. Sie können eine Möglichkeit sein, Unternehmenszweck und Vermögen langfristig zu sichern, ohne den Betrieb zerschlagen oder verkaufen zu müssen.</p>
<p>Parallel betonten die Expert:innen ein Thema, das oft verdrängt wird: die <strong data-end="6447" data-start="6429">Notfallplanung</strong>.<br> Am Anfang jeder seriösen Nachfolgeplanung sollte eine unbequeme Frage stehen:</p><blockquote data-end="6592" data-start="6532"><p><em data-end="6590" data-start="6534">„Was wäre passiert, wenn gestern etwas passiert wäre?“</em></p></blockquote><p><strong>Die Empfehlung:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="6740" data-start="6613">einen <strong data-end="6636" data-start="6619">Notfallordner</strong> mit allen relevanten Unterlagen anlegen (Vollmachten, Konten, Versicherungen, Gesellschaftsverträge),</li> 	<li data-end="6792" data-start="6743">klar regeln, wer im Ernstfall entscheiden darf,</li> 	<li data-end="6876" data-start="6795">die wichtigsten Personen im Umfeld informieren, wo diese Unterlagen liegen.</li> </ul><p>Das klingt nüchtern – ist aber oft der entscheidende Schritt, damit ein Unternehmen im Krisenfall handlungsfähig bleibt.</p>
<p>Dass an diesem Abend vor allem Banker, Jurist:innen und Stiftungsprofis auf dem Podium saßen, ist zugleich eine Stärke und eine Grenze der Veranstaltung: Sie kennen die Instrumente im Detail – verdienen aber auch an komplexen Nachfolgelösungen. Was kaum vorkam, war die Perspektive jener Unternehmer:innen, die sich umfangreiche Beratung nur begrenzt leisten können oder deren Betrieb so klein ist, dass sie eher über einfache testamentarische Lösungen, einen Verkauf oder eine schlichte Betriebsaufgabe nachdenken müssen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3>Was Düsseldorfer Unternehmer:innen jetzt konkret tun können</h3>
<p>Damit der Diskussionsabend nicht nur ein kluger Austausch bleibt, lassen sich für die Praxis in Düsseldorf ein paar konkrete Schritte ableiten:</p>
<p><strong data-end="7669" data-start="7643">1. Früh und ehrlich reden</strong></p>
<p>Mit allen Beteiligten – auch mit den Kindern, die <em data-end="7732" data-start="7725">nicht</em> übernehmen sollen oder wollen. Erwartungen aussprechen, statt sie zu ahnen.</p>
<p><strong data-end="7845" data-start="7813">2. Professionell beraten lassen</strong></p>
<p>Steuerberater:innen, Fachanwält:innen für Erbrecht, Nachfolgeberater:innen einbeziehen – gerade bei Patchwork-Familien oder internationalen Konstellationen.</p>
<p><strong data-end="8037" data-start="8012">3. Notfallordner anlegen</strong></p>
<p>Alle wichtigen Infos an einem Ort sammeln – physisch oder digital. Und klar festlegen, wer im Ernstfall Zugriff hat.</p>
<p><strong data-end="8210" data-start="8164">4. Stiftungen und externe Nachfolge mitdenken</strong></p>
<p>Wenn niemand aus der Familie übernehmen kann oder möchte, früh prüfen, ob eine <strong data-end="8307" data-start="8295">Stiftung</strong> oder eine <strong data-end="8339" data-start="8318">externe Nachfolge</strong> in Frage kommt.</p>
<p><strong data-end="8389" data-start="8360">5. Regionale Angebote nutzen</strong></p>
<p>In Düsseldorf und NRW gibt es bereits eine Reihe von <strong data-end="8482" data-start="8448">Beratungs- und Förderangeboten</strong> – von IHK und Handwerkskammer bis zur NRW.BANK und bundesweiten Nachfolgebörsen.</p></div><p>&#160;</p>
<h3>Service für Düsseldorfer Betriebe: Anlaufstellen zur Unternehmensnachfolge</h3>
<p><strong data-end="8700" data-start="8650"><a href="https://www.ihk.de/duesseldorf/existenzgruendung/unternehmensnachfolge/informationen-und-checklisten-3891246" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">IHK Düsseldorf – Beratung, Infos &amp; Checklisten</a></strong><br> Die <strong data-end="8725" data-start="8707">IHK Düsseldorf</strong> bietet Informationsmaterial, Checklisten und persönliche Beratungsgespräche zur <a href="https://www.ihk.de/duesseldorf/existenzgruendung/unternehmensnachfolge/beratung-unternehmensnachfolge-2596912" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Unternehmensnachfolge</a> – von der ersten Orientierung bis zur konkreten Planung einer Übernahme oder Übergabe.</p>
<p><strong data-end="8984" data-start="8918"><a href="https://www.hwk-duesseldorf.de/artikel/betriebsnachfolge-und-betriebsuebernahme-31%2C0%2C5020.html?" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Handwerkskammer Düsseldorf – Nachfolgeakademie &amp; Betriebsbörse</a></strong><br> Die <strong data-end="9021" data-start="8991">Handwerkskammer Düsseldorf</strong> unterstützt Handwerksbetriebe mit individueller Beratung, einer <strong data-end="9107" data-start="9086">Nachfolgeakademie</strong> sowie einer <strong data-end="9137" data-start="9120"><a href="https://www.hwk-duesseldorf.de/artikel/betriebsboerse-31%2C0%2C2794.html?" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Betriebsbörse</a></strong>, über die Betriebe und Nachfolgeinteressierte zusammengebracht werden.</p>
<p><strong data-end="9274" data-start="9212"><a href="https://www.nrwbank.de/de/unternehmen/investitionen-im-mittelstand/nachfolge/?" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">NRW.BANK – Finanzierung von Nachfolge und Unternehmenskauf</a></strong><br> Die <strong data-end="9293" data-start="9281">NRW.BANK</strong> bietet zinsgünstige Förderkredite und spezielle Programme zur Finanzierung von <strong data-end="9423" data-start="9373"><a href="https://www.nrwbank.de/de/gruender/gruenden-die-ersten-jahre/nachfolge/?" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Unternehmensnachfolge, Gründung</a> und Firmenkauf</strong> – oft in Kooperation mit der Hausbank.</p>
<p><strong data-end="9521" data-start="9466"><a href="https://www.nexxt-change.org/DE/Startseite/inhalt" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">nexxt-change – bundesweite Nachfolgebörse mit Tools</a></strong><br> Über die Plattform <strong data-end="9559" data-start="9543">nexxt-change</strong> finden Unternehmer:innen passende Nachfolger:innen – und umgekehrt. Zusätzlich gibt es dort <strong data-end="9699" data-start="9652">Checklisten, Informationen und Online-Tools</strong> zur Vorbereitung der Betriebsübernahme sowie Hinweise zu Finanzierung und Förderung.</p>
<h3 data-end="1666" data-start="1643">Zur Bethmann Bank</h3>
<p>Gegründet 1712, gehört die <strong data-end="1713" data-start="1696">Bethmann Bank</strong> (Marke der ABN AMRO Bank N.V., Frankfurt Branch) heute zu den großen Anbietern von Wealth Management in Deutschland. Sie betreut vor allem vermögende Privatkund:innen, Familienunternehmen und Vermögensverwalter.</p>
<p>Nach der Übernahme der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG (HAL AG) durch ABN AMRO im Juni 2025 ist geplant, das Wealth Management der Bethmann Bank und von HAL bis voraussichtlich Ende 2026 unter der Marke <strong data-end="2159" data-start="2141">„Bethmann HAL“</strong> zusammenzuführen. Mit verwalteten Vermögen von mehr als 70 Milliarden Euro und 17 Standorten in Deutschland wird Bethmann HAL damit zu den größten Privatbanken im Land zählen.</p>
<p><em><a href="https://www.bethmannbank.de/de/news-und-presse/pressemitteilungen/diskussion-ueber-gerechtigkeit-bei-der-unternehmensnachfolge.html" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Quelle</a>: Presseinformationen der Bethmann Bank und der Kanzlei Heuking zum Diskussionsabend „Vermögensnachfolge planen oder nach mir die Sintflut?“ in Düsseldorf.</em></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Weiterlesen bei NDOZ</h4>
<p><strong data-end="9897" data-start="9819"><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/unternehmensnachfolge-in-duesseldorf-ihk-warnt-vor-luecke-und-bietet-hilfen-3355.html" target="_blank" class="link-external-blank">Unternehmensnachfolge in Düsseldorf: IHK warnt vor Lücke und bietet Hilfen</a></strong><br> In unserem früheren Beitrag fassen wir die Ergebnisse des IHK-Nachfolgereports zusammen und zeigen, warum in den kommenden zehn Jahren tausende Düsseldorfer Betriebe vor einem Generationenwechsel stehen – und welche konkreten Angebote die IHK Düsseldorf bereits heute macht.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 15:11:00 +0100</pubDate>
                        <title>Stadtwerke Düsseldorf senken Gaspreise – Mehrheit der Haushalte spart ab 2026</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/stadtwerke-duesseldorf-senken-gaspreise-mehrheit-der-haushalte-spart-ab-2026-3434.html</link>
                        <description>Ab dem 1. Januar 2026 reduziert die Stadtwerke Düsseldorf den Arbeitspreis in der Grundversorgung um 1 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Gleichzeitig wird der monatliche Grundpreis für Erdgas um rund 3 Euro erhöht. Grund für die Anpassung sind unter anderem steigende Netznutzungsentgelte.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für die deutliche Mehrheit der Haushalte führt diese Änderung zu einer Kostenersparnis. Ein Beispielhaushalt mit 100 Quadratmetern Wohnfläche und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 11.500 Kilowattstunden spart etwa 77 Euro pro Jahr. Geringverbraucher hingegen müssen bei einem Verbrauch von rund 3.000 Kilowattstunden mit einer Mehrbelastung von etwa 8 Euro jährlich rechnen.</p>
<p>Die Stadtwerke Düsseldorf setzen damit ihre Preissenkungen fort: Seit August 2023 wurde der Arbeitspreis bereits viermal in Folge reduziert. Das Unternehmen betont, dass es als fairer und verlässlicher Energieversorger agiert und die Vorteile gesunkener Beschaffungskosten an die Kund:innen weitergibt.</p>
<p>Darüber hinaus arbeiten die Stadtwerke intensiv an der Dekarbonisierung der Energieversorgung und tragen zur angestrebten Klimaneutralität Düsseldorfs bei. Mit Investitionen in E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und nachhaltige Projekte bleibt das Unternehmen ein zentraler Akteur für die Lebensqualität in der Stadt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 15:57:03 +0100</pubDate>
                        <title>Hoppeditz-Erwachen in Düsseldorf: Start für die Session 2025/26 – Motto, Programm, Termine</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/hoppeditz-erwachen-in-duesseldorf-start-fuer-die-session-2025-26-motto-programm-termine-3418.html</link>
                        <description>Altstadt, Marktplatz, Konfettigeruch in der Luft: Pünktlich um 11:11 Uhr meldete sich der Hoppeditz zurück – traditionell aus dem Senftopf, frech wie immer und mit närrischen Leviten für die Stadtobrigkeit. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller konterte vom Rathausbalkon. Eine besondere Szene spielte sich digital ab: Auf den Kanälen des Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) gab’s sogar den Blick in den Senftopf – und den Hoppeditz doppelt: Abschiedsauftritt von Tom Bauer, Premiere seines Nachfolgers Jan Philip Hilger.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Sessionsstart fiel dieses Jahr auf einen Dienstag. Damit möglichst viele mitfeiern konnten, dehnte das CC das Bühnenprogramm auf acht Stunden aus: Start um 10:30 Uhr, nach einer Pause am Nachmittag weiter ab 17 Uhr. Auf dem Marktplatz und in den Altstadtgassen: viele Kostüme, viel Glitzer – und Live-Acts wie Brings, Alt Schuss, Rhythmusportgruppe, Swinging Funfares, Wimmer Band, Heinz Hülshoff und Rainer Lieverscheidt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 12:53:39 +0100</pubDate>
                        <title>DEMARKATION im Bilker Bunker: Stephan Kaluzas Fotografien zwischen Idylle und dem Grauen der Geschichte</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/demarkation-im-bilker-bunker-stephan-kaluzas-fotografien-zwischen-idylle-und-dem-grauen-der-geschichte-3417.html</link>
                        <description>Wasser, Wiese, Wald. Was wie Urlaubsfotografie aussieht, kippt im nächsten Moment ins Nachdenken: Der Düsseldorfer Künstler Stephan Kaluza zeigt im Bilker Bunker seine Serie „DEMARKATION – Fotoarbeiten im zeitlosen Jetzt“. Die Bilder wirken zunächst idyllisch – bis klar wird, wo sie entstanden: an Orten wie Auschwitz, Buchenwald, Verdun oder Omaha Beach. Zur Eröffnung sprachen Christina von Plate (Geschäftsführung Bilker Bunker) und Armin Laschet, Ministerpräsident a.D. und MdB. Klaus von Jackelmann hat die Vernissage am 7. November fotografisch begleitet.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:49:02 +0100</pubDate>
                        <title>Tobias Havers verantwortet Unternehmenskommunikation der Rheinbahn</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/tobias-havers-verantwortet-unternehmenskommunikation-der-rheinbahn-3416.html</link>
                        <description>Die Rheinbahn gibt bekannt, dass Tobias Havers, seit 1. September 2025 Leiter Politik, Vorstand und Gremien, ab sofort zusätzlich die Unternehmenskommunikation verantwortet. Der 46-jährige Havers tritt die Nachfolge von Dr. Sebastian Marx an, der die Rheinbahn im beiderseitigen Einvernehmen in der Probezeit wieder verlässt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Erfahrener Kommunikator übernimmt Doppelrolle</h3><blockquote><p>„Wir sind dankbar und begeistert, dass Tobias Havers als Kommunikationsexperte und erfahrene Führungskraft jetzt diese herausfordernde Doppelrolle übernimmt“, sagt <strong>Annette Grabbe, Vorstandssprecherin, Arbeitsdirektorin und Finanzvorständin der Rheinbahn</strong>. „Mit seinem 20-jährigen Erfahrungsschatz wird er die strategische Ausrichtung der Rheinbahn noch wirkungsvoller nach außen tragen, unsere interne und externe Kommunikation im Team weiter modernisieren und nachhaltig stärken.“</p></blockquote><p>Mit der zusätzlichen Verantwortung bündelt die Rheinbahn ihre Public-Affairs- und Kommunikationsarbeit künftig unter einer Führung. Im Zuge dessen wird Havers die Bereiche schrittweise neu strukturieren und noch enger miteinander verzahnen.</p><blockquote><p>„Unser gemeinsames Ziel ist es, die strategische Kommunikation und die Unternehmensbeziehungen der Rheinbahn dialogorientiert, zukunftsfit und resilient aufzustellen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung im Rheinbahn-Team und auf die weitere Zusammenarbeit“, so <strong>Havers</strong>.</p></blockquote><p>Bevor er zur Rheinbahn kam, verantwortete Tobias Havers unter anderem die Kommunikation der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf sowie der FDP-Landtagsfraktion NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 14:37:37 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Aufsichtsrat der Rheinbahn nimmt Arbeit auf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/neuer-aufsichtsrat-der-rheinbahn-nimmt-arbeit-auf-3415.html</link>
                        <description>Im Rheinbahnhaus in Düsseldorf fanden heute eine außerordentliche Hauptversammlung und die anschließende konstituierende Sitzung des Aufsichtsrats der Rheinbahn AG statt. Dabei wurden zentrale personelle Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt: Der neu zusammengesetzte Aufsichtsrat bestätigte Ratsherrn Rolf Tups (CDU) einstimmig als Vorsitzenden.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Tups</strong>, der dem Gremium seit 2014 angehört, dankte für das erneute Vertrauen und betonte die Bedeutung einer engagierten Aufsichtsratsarbeit: „In den kommenden Jahren stehen wichtige Aufgaben an, um die Rheinbahn als Rückgrat klimafreundlicher Mobilität weiter zu stärken. Gemeinsam mit dem Vorstand und allen Kolleginnen und Kollegen werden wir alles daransetzen, den öffentlichen Personennahverkehr noch attraktiver, zuverlässiger und moderner zu gestalten.“</p></blockquote><p>Die Wahl der Stellvertretung des Aufsichtsratsvorsitzenden wurde auf die nächste Aufsichtsratssitzung verschoben.</p>
<p>Bereits zuvor hatte die Hauptversammlung, gemäß Unternehmenssatzung, die städtischen Vertreterinnen und Vertreter im Aufsichtsrat gewählt. Neu in das 16-köpfige Gremium aufgenommen wurden:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Herr Dr. Heinz Felder (CDU)</li> 	<li>Ratsherr Thomas Eberhardt-Köster (Die Linke)</li> 	<li>Ratsherr Tobias Kühbacher (SPD)</li> 	<li>Ratsherr Jan Datskovskiy (AfD)</li> </ul><blockquote><p><strong>Annette Grabbe, Vorstandssprecherin, Arbeitsdirektorin und Finanzvorständin der Rheinbahn</strong>, dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr Engagement und gratulierte den neuen Aufsichtsratsmitgliedern: „Wir wollen die Rheinbahn noch konsequenter auf nachhaltige und kundenorientierte Mobilität ausrichten – für Düsseldorf und die Region. Ich freue mich auf eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“</p></blockquote><p>Mit der heutigen konstituierenden Sitzung ist der Aufsichtsrat der Rheinbahn AG formal handlungsfähig. Das Kontrollgremium wird künftig die wichtigsten Zukunftsprojekte der Rheinbahn eng begleiten – von der Modernisierung der Fahrzeugflotte und Infrastruktur über den Ausbau digital gestützter Mobilitätsangebote bis hin zur Umsetzung kommunaler Klimaziele.&#160;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 12:33:20 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Stücke im November und Gedenken am 9. November</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/neue-stuecke-im-november-und-gedenken-am-9-november-3414.html</link>
                        <description>Mit einer Produktion des Jungen Schauspiels im Großen Haus und einem Theaterstück des Fußballweltmeisters und Experten Christoph Kramer geht es im Schauspielhaus in den November. Der beginnt am 9. November um 17 Uhr mit „Gegen jeden Antisemitismus“ — Lesung mit dem Ensemble und Zeitzeugengespräch mit Herbert Rubinstein im Gedenken an die Novemberpogrome 1938 im Foyer.  Im neu eröffneten „Central“ mit dem Jungen Schauspiel an der Worringer Sraße (nahe Hauptbahnhof) locken neben den Aufführungen etwa mit „Timm Thaler“ auch interessante Führungen durch den Kiez.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. November beginnt um 17 Uhr im Foyer eine Lesung mit dem Ensemble und ein Zeitzeugengespräch mit Herbert Rubinstein im Gedenken an die Novemberpogrome 1938. Jedes Jahr, so das Schauspielhaus, „erinnern Gedenkveranstaltungen am 9. November an die Pogrome gegen Jüdinnen und Juden im Jahr 1938. Doch die antisemitische Gewalt jener Nachte vor 87 Jahren ist kein abgeschlossenes Kapitel deutscher Geschichte, sie ist auch eine gegenwärtige Katastrophe. Seit dem Hamas-Massaker des 7. Oktober, der Geiselnahme und dem darauffolgenden verheerenden Gaza-Krieg mit Zehntausenden zivilen Opfern tritt der Antisemitismus in Deutschland wieder unverhohlen zutage. Doch die Empathie für das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung darf nicht zu kollektiven Schuldzuweisungen gegenüber Jüdinnen und Juden fuhren. Die Hoffnung bleibt, dass es gelingt, die Verwundungen und Bedürfnisse beider Seiten anzuerkennen und zusammenzudenken. Wir nehmen den 9. November zum Anlass, mit einer Lesung ein Zeichen zu setzen gegen Antisemitismus in Deutschland und weltweit.“</p>
<h3>Emil und die drei Zwillinge</h3>
<p>Die &#160;Gemeinschaftsproduktion von Schauspiel und Jungem Schauspiel im Großen Haus ist im November „Emil und die drei Zwillinge“ &#160;von Erich Kästner (ab 6 Jahren). erzählt Erich Kastner nicht nur von einem Sommer voller Überraschungen, sondern auch von der wundersamen Welt des Varietés. Regie führt Robert Gerloff, der mit seinem Team in der vergangenen Spielzeit bereits die beliebte Inszenierung von ≫Emil und die Detektive≪ am D’haus verantwortete. Die Termine bis Dezember sind bereits im Vorverkauf. Weitere Schulvorstellungen ab Januar 2026 sind in Vorbereitung.</p>
<p>Ein Jahr ist vergangen, seitdem Emil mit seiner Bande in Berlin den viel gesuchten Bankräuber Grundeis überführte und berühmt wurde. Mittlerweile beschäftigt den Jungen etwas anderes – seine Mutter hat einen neuen Freund, an den er sich erst noch gewöhnen muss: Oberwachtmeister Jeschke. Doch erst einmal stehen die großen Ferien vor der Tür, und die Professorin hat die gesamte Bande zum großen Wiedersehen zu sich an die Ostsee eingeladen. Und was gibt es Schöneres als einen Sommer am Meer?</p>
<p>Am Strand lernen die Freunde das Artistentrio ≫The Three Byrons≪ mit den Zwillingen Jackie und Mackie kennen, das atemberaubende Kunststucke vollfuhrt.</p>
<p>Doch bald beginnt ein buhnenreifes Abenteuer, als der zwielichtige Mr. Byron den zu groß werdenden Jackie aus dem Trio werfen will. Zeitgleich erschüttert eine Einbruchserie den kleinen Badeort. Also dauert es nicht lange, bis es wieder heißt: Parole Emil!</p>
<p>Mit: Tabea Bettin, Christian Clauß, Jonathan Gyles, Natalie Hanslik, Alisa Lien Hrudnik, Meret König, Francesco Matejcek, Belendjwa Peter, Leon Schamlott, Anastasia Schöpa, Vincent Wiemer — Regie: Robert Gerloff — Bühne: Maximilian Lindner, Susanne Hoffmann — Kostüm: Johanna Hlawica— Choreografie: Zoë Knights — Musik, Komposition: Cornelius Borgolte, Im re Lichtenberger Bozoki — Songs: Pirmin Sedlmeir — Dramaturgie: Leonie Rohlfing — Theaterpädagogik: Lina Addy.</p>
<h3>Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer</h3>
<p>Der Debutroman des Fußballweltmeisters Christoph Kramer wurde sofort ein Bestseller. Er erzählt eine Geschichte über das Fünfzehnsein und holt uns in die Zeit im Leben, in der alles möglich scheint, in der höchstes Gluck und tiefste Verzweiflung ganz nah beieinanderliegen. ≫Das Leben fing im Sommer an≪ ist eine Hommage an den Zauber aller Anfange, an die Magie der ersten Liebe und nicht zuletzt an die Freundschaft – die Geschichte eines Sommers, den man nie mehr vergisst.</p>
<p>Der Regisseur und Autor Felix Krakau, der regelmäßig am D‘haus arbeitet und zuletzt ≫Nora≪ von Henrik Ibsen im Kleinen Haus inszenierte, wird die Uraufführung des Romans auf die Bühne bringen. In der Rolle des Chris Kramer ist Moritz Klaus zu sehen.</p>
<p>Es ist die Geschichte des Sommers 2006, ein Hitzerekord jagt den nächsten, die Fußballweltmeisterschaft elektrisiert das Land – und für den 15-jahrigen Chris verändert sich in einer Nacht das ganze Leben. Er verbringt die Abende mit seinen Freunden auf dem Dach der alten Scheune und verschlaft die heißen Tage im Freibad. Chris halt fest an seinem Traum, Fußballprofi zu werden, vor allem aber wünscht er sich eins: endlich cool zu sein. Da geschieht plötzlich das Unfassbare. Debbie, das schönste Mädchen der Schule, interessiert sich ausgerechnet für ihn. Es beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt, bei der Chris alles wagt und doch nie vergisst, was wirklich wichtig ist: Freundschaft und die Gewissheit, wirklich gelebt zu haben. Ein nächtlicher Roadtrip mit seinem besten Freund in die glitzernde Großstadt Düsseldorf ist da ein guter Anfang ...</p>
<h3>Veranstaltungen und Unterhaus</h3>
<p>Longings and Belongings 6 — Uber Sehnsüchte und Zugehörigkeiten — Geschichten und Sichtbarkeit — Gespräch mit den Macher:innen von ≫Die Zweiflers≪, ≫Schwarze Fruchte≪ &amp; ≫Sam – ein Sachse≪ — am 14.11. — Unterhaus — ≫Die Zweiflers ≪, ≫Schwarze Fruchte≪ und ≫Sam – ein Sachse≪ sind in der deutschen Fernseh- und Streaminglandschaft mehrfach ausgezeichnete Produktionen. Was macht sie so besonders, und wie schaffen sie es, häufig unsichtbare Geschichten zu erzählen, ohne Klischees zu bedienen? Welche Kriterien entscheiden, ob eine Geschichte produziert wird, oder nicht? Und wer entscheidet? Und was bedeutet es fur marginalisierte Personen, diese Geschichten im Fernsehen zu sehen? Daruber sprechen wir mit Produzent David Hadda (≫Die Zweiflers≪), Autorin und Kulturwissenschaftlerin Lisa Tracy Michalik (Co-Drehbuchautorin von ≫Schwarze Fruchte≪) sowie Schauspieler Aaron Altaras und Schauspieler und Produzent Tyron Ricketts (beide angefragt). »Longings and Belongings – Über Sehnsüchte und Zugehörigkeiten« ist eine kontinuierliche Reihe unserer Abteilung Diversität und wird regelmäßig mit verschiedenen Schwerpunkten fortgesetzt.</p>
<p>&#160;Sonnenstudio — Der lesbische Salon mit Liz Sonnen und Gästen — am 1.11. — Unterhaus — Stadt:Kollektiv — Liz Sonnen bringt gemeinsam mit ihren Gästinnen lesbische und queere Vielfalt auf die Buhne. Ausgestattet mit TikTok-Videos, den heißesten News aus der queeren Pop-Welt, Filmtrailern und vielen Fragen ergründet sie dieses Mal die Faszination von Magie, Hexen und Astrologie. Mit ihren Gastinnen Jana Zimmermann und Tatjana von der Beek schaut sie in die Vergangenheit, die popkulturelle Gegenwart und die Zukunft. Und egal, ob der Merkur an diesem Abend rückläufig ist oder wir beim Tarot den Turm ziehen: Es wird unterhaltsam – nicht nur für lesbische Menschen.</p>
<p>&#160;Kleidertauschparty — am 8.11. — Foyer — Stadt:Kollektiv — Zur Winterzeit heißt es wieder: Tauschen statt kaufen im Offenen Foyer. Bei der Kleidertauschparty konnt ihr alte, aber gut erhaltene Kleidung gegenneue Schätze tauschen. Und in der Siebdruckwerkstatt des Jungen Eine Welt Forums e. V. bekommen eure Fundstucke, mitgebrachte Shirts oder Jutebeutel neue Motive aufgedruckt. — In Kooperation mit Junges Eine Welt Forum e. V. — Eintritt und Teilnahme frei — Bitte maximal 15 Kleidungsstücke mitbringen.</p>
<h3>"Was geht es uns an?"</h3>
<p>»Was geht es uns an am 16.11.— Unterhaus — ≫Was geht es uns an?≪, fragt der Steuermann Jorgen in Maria Lazars Drama ≫Der blinde Passagier≪, als seine Crew einen jüdischen Flüchtling auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in einem deutschen Hafen aus dem Wasser zieht und an Bord des dänischen Schiffes aufnimmt. Das Stuck, das fast neunzig Jahre im Nachlass der Autorin unentdeckt blieb und im Frühjahr 2025 am Düsseldorfer Schauspielhaus seine Uraufführung erlebte, ist eine packende Parabel auf Zivilcourage. In dem eindrücklich geschriebenen und erschütternd gegenwärtigen Stuck stellt die jüdischen Autorin Maria Lazar, die 1933 mit Bertolt Brecht und Helene Weigel selbst nach Dänemark emigrieren musste, immer wieder jene Frage, die ihr Gesamtwerk wie ein roter Faden durchzieht: ≫Was geht es uns an?≪ Die Lesung im Unterhaus mit Rainer Philippi und weiteren Mitgliedern des Ensembles vereint Texte, Gedichte, Romanauszuge und schafft Einblicke in das Werk einer Autorin, die mit ihren Arbeiten ein seismografisches Abbild ihrer Gegenwart verfasste, wie es zeitloser kaum sein konnte.</p>
<h3>&#160;Monologe und Szenen mit den Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios</h3>
<p>Monologe und Szenen — mit den Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios — am 29.11. — Unterhaus — Das D‘haus hat ein neues Schauspielstudio! Im Sommer starteten sieben junge Schauspieler: innen nach ihrem Grundstudium an der Leipziger Hochschule fur Musik und Theater ≫Felix Mendelssohn Bartholdy≪ in ihre zweijährige Ausbildung am Düsseldorfer Schauspielhaus. Lange vor dem Absolvent: innenvorspiel im Herbst 2026 lernen die Studierenden hier den Schauspielberuf praxisnah kennen. Außer in der eigenen Studioproduktion, ≫Tyll≪ nach dem Roman von Daniel Kehlmann in der Regie von Andre Kaczmarczyk, sind sie in verschiedenen Inszenierungen zu erleben und erarbeiten – unterstutzt und angeleitet von Mitgliedern des Ensembles – regelmäßig Monologe und Szenen, die sie im Unterhaus zeigen. Freuen Sie sich auf Texte der großen Theaterliteratur und spannende Neuentdeckungen! — Mit: Flavia Berner, Jonas Hanke, Ludowika Held, Alisa Lien Hrudnik, Maurice Schnieper, Anastasia Schopa, Vincent Wiemer</p>
<p>&#160;Das Central ist eröffnet!</p>
<p>Am 19. September wurde mit einem festlichen Eröffnungsakt und den Premieren des Jungen Schauspiels »Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« und des Stadt:Kollektivs »Das Floß der Medusa« die neuen Spielstätten im Central eröffnet. Mit den beiden Bühnen – Central 1 und Central 2 –, Workshopräumen, Probebühnen und der Brücke als Ort für Szenisches, Begegnung und Party ist das D’haus einmal mehr im Zentrum der Stadt angekommen.</p>
<h3>&#160;VERANSTALTUNGEN IM CENTRAL</h3>
<p>Junges Schauspiel</p>
<p>Unbubbled — Corona: vergangen, vergessen aber nicht verarbeitet — am 11.11. — Brücke — Die Coronapandemie und der Lockdown: zwei Themen, die uns alle betroffen haben – oder uns alle noch immer betreffen? Inwiefern wurden die Coronapandemie und ihre Folgen eigentlich aufgearbeitet? Wie viel aus dieser Zeit ist einfach nur in den Hintergrund geruckt? Was hast du damals ≫verloren≪? Und hast du das alles eigentlich jemals zurückbekommen? Können wir diese zwei Jahre wirklich einfach so vergessen? Wir, die D’Insiders, der Jugendbeirat des Jungen Schauspiels, mochten gerne genau darüber mit dir ins Gespräch kommen. Mit Impulsen aus Wissenschaft und persönlichem Erleben und einer künstlerischen Intervention von Regieteam und Ensemble der Inszenierung ≫The Drop≪. Uns interessiert deine Geschichte. Welche unterschiedlichen Perspektiven haben wir alle auf diese Jahre? Anschließend lassen wir den Abend gemütlich mit kostenloser Pizza und ein paar Getränken ausklingen. — Teilnahme frei</p>
<p>&#160;Plopp! Das Bilderbuchfestival »Alle guten Dinge sind vier!«&#160; — von und mit Martin Baltscheit — am 22. und 23.11. — Central — Plopp zum Vierten! Diesmal im Central! Also in der Mitte der Stadt in der Mitte des Herbstes, am 22. und 23. November. Diesmal mischen wir die Bilderbücher auf und zeigen Comics! Lesungen, Workshops, Theaterstucke! Wie immer gibt es einen langen Tisch mit Brot und Kuchen fur die Pause und Stifte fur alle, die Bilderbucher und das Vorlesen lieben.&#160;</p>
<p>Am Samstag von 12 bis 17:30 Uhr gibt es Lesungen und Workshops mit Armin Kaster (≫Das Nachtkind≪), Sylvia Graupner (≫Im Papierschiff durch die Nacht≪), Anne-Kathrin Behl (≫Roberts weltbester Kuchen≪, ≫Laufrad, mein Laufrad≪ u. a.) und Führungen hinter die Kulissen im Central. —</p>
<p>Am Sonntag von 12 bis 18 Uhr laden wir zu Lesungen und Live-Zeichnen mit Martin Baltscheit (≫Rolf und Rose≪ u. a.), Thomas Wellmann (≫Nika, Lotte, Mangold≪), Max Fiedler (≫Käferzeichnen≪), Anne-Kathrin Behl (≫Das Gute-Nacht-ABC≪)ein. Ein Hohepunkt ist das Theaterstuck Bin gleich fertig! für alle ab zwei Jahren von Martin Baltscheit auf der C2 Buhne um 14 Uhr. Den Abschluss des Festivals bildet um 17 Uhr wie immer das spektakuläre Zeichenbattle mit Martin Baltscheit vs. Max Fiedler vs. Anne-Kathrin Behl vs. Thomas Wellmann. — Alle Infos, Tickets und Tagespässe an den Kassen und unter <a href="https://deref-web.de/mail/client/Dn0cM-2Lfcs/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.dhaus.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a></p>
<p>&#160;Der D’Insiders Spieleabend — Twister, Werwolf, Exit-Game &amp; Co — am 28.11. — Brücke — Mensch ärgere dich nicht! Komm zu unserem Spieleabend. Mit Blick durch die glaserne Brucke auf die novembergraue Stadt heißen wir dich herzlich willkommen. Im warmen Licht, mit Snacks und guten Getränken spielen wir zusammen, worauf du Lust hast: Fantasyspiele, Exit-Games oder die guten Spieleklassiker warten auf dich. Komm vorbei und bring Freund:innen mit. Wir freuen uns auf dich.</p>
<h3>&#160;Stadt:Kollektiv</h3>
<p>Infotreffen: Bunker — Ein Theaterclub über Ausstieg und was wir zum Leben brauchen&#160; — Gesucht werden Spieler:innen von 18 bis 99 Jahren —&#160; am 4.11. — Brücke — ≫Sorgen Sie für einen ausreichenden Vorrat. Ihr Ziel muss es sein, zehn Tage ohne Einkaufen überstehen zu können≪ (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe). In diesem Theaterclub bauen wir einen Bunker – einen Bunker aus Traumen und neuen Gesellschaftskonzepten, die wir für die Zukunft aufbewahren wollen. Am Ende laden wir auch das Publikum in unseren geschützten Raum ein und entscheiden gemeinsam, ob wir die Krise aussitzen oder rausgehen, um sie zu beenden. Gesucht werden Menschen aus Düsseldorf und Umgebung, die gemeinsam mit der Clubleitung (Lasse Scheiba, Stadt:Kollektiv) Szenen, Texte und Choreografien entwickeln. Einmal in der Woche und an einzelnen Wochenenden wird geprobt, und das Ergebnis wird drei Mal als Aufführung im Unterhaus gezeigt. — Proben: immer dienstags von 18 bis 21 Uhr, Aufführungen im Frühjahr 2026 — Weitere Infos und Anmeldung: dhaus.de/stadtkollektiv— In Kooperation mit WPKultur</p>
<p>&#160;D’Impronauten — Die spontanste Show Düsseldorfs im Central — am 8.11. — Central 2 — Das Kollektiv für Spontaneinfalle, die D‘Impronauten, bietet sportliche Schauspieleinlagen und wahnwitzige Szenen. Macht euch bereit für einen wilden Abend, an dem niemand weiß, wo der nächste Satz hinfuhrt. Vom Weltall vor den Kamin, vom Broadway in den Untergrund, vom Schauspieltheater zum Musical. Und auf einmal sprechen alle eine Fantasiesprache!? Ja, denn hier ist alles möglich. Und das Publikum darf mitbestimmen, welche Orte, Requisiten oder Szenenideen eingebracht werden.</p>
<p>&#160;Dinner Central: Mikro, Makro, Aggro — Ein Dinner über Feminismus im 21. Jahrhundert — am 13.11. — Brücke — In kaum einem anderen europäischen Land prallen Tradition, Religion und gesellschaftlicher Wandel so heftig aufeinander wie in Polen. Die massiven Frauenproteste (≫Strajk Kobiet≪) der letzten Jahre haben gezeigt, dass Feminismus eine Frage nicht nur der Gleichberechtigung, sondern auch von Selbstbestimmung und Demokratie ist. Im Rahmen des Festivals ≫Freiheit ist die Frau≪ laden das Polnische Institut Düsseldorf und das Düsseldorfer Schauspielhaus zu einem besonderen Dinner ein. Wir mochten über ≫Feminismus heute≪&#160; ins Gespräch kommen – mit Polen als Beispiel für die Dynamik und den Kulturkampf, die dieses Thema im 21. Jahrhundert prägen. Gemeinsam mit Gasten aus Politik, Kunst und Aktivismus werden drei Perspektiven auf das Thema eröffnet: Makro – die große gesellschaftspolitische Einordnung, Mikro – persönliche Erfahrungen und künstlerische Praxis, und Aggro – Aktivismus und neue Formen des Widerstands. Zu Gast sind Joanna Szymańska-Bica (SPD Frauen Aachen und Polnischer Sozialrat NRW), Sandra Zawada (Musikerin) sowie Beteiligte des Projekts ≫Queerowy Klub Köln≪. — Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Polnischen Institut Düsseldorf im Rahmen des Festivals: Polish Freedom Weekend 2025 – »Die Freiheit ist eine Frau«.</p>
<p><strong>Offenes Theatertraining</strong></p>
<p>Play it! — offenes Theatertraining — am 20.11. — Brücke — Einmal im Monat lädt das Stadt:Kollektiv mit abwechslungsreichen Theaterübungen zum offenen Training ein. Dieses Mal begrüßt euch vom Stadt:Kollektiv Nadine Pitthan (u. a. Clubleitung ≫Clockwork Orange≪). Gemeinsam werdet ihr Körper, Stimme und Raum spielerisch erkunden. — Teilnahme frei, Anmeldung: dhaus.de/stadtkollektiv</p>
<p>&#160;Setz dich zu uns! — Austausch, Limo und Politik — am 27.11. — Brücke&#160; — Du hast Lust, mit neuen Leuten über Politik in den Austausch zu kommen? In gemütlicher Atmosphäre mit Blick über die Stadt laden wir zum ungezwungenen Gespräch an Thementischen über große Fragen, spontane Gedanken und alles dazwischen ein. Einfach vorbeischauen, mitreden oder zuhören. — Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten: denise.hafermann@dhaus.de — Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Plausch und Protest«. Setz dich zu uns! ist eine Kooperation von Stadt:Kollektiv und zakk – Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation</p>
<p><strong>Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de </a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3413</guid>
                        <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 10:49:58 +0100</pubDate>
                        <title>Wirtschaft als Schutzschild – IHK NRW fordert stärkere Einbindung der Wirtschaft in die Gesamtverteidigung</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/wirtschaft-als-schutzschild-ihk-nrw-fordert-staerkere-einbindung-der-wirtschaft-in-die-gesamtverteidigung-3413.html</link>
                        <description>Sicherheit entsteht nicht nur in Kasernen – sie entsteht auch in Unternehmen, Laboren und Werkhallen. Mit dem neuen Impulspapier „Wirtschaft und Gesamtverteidigung“ rückt die IHK NRW die wirtschaftliche Dimension von Sicherheit in den Fokus. Für Düsseldorf als IHK-Sitz und Industriestandort ist die Frage: Welche Rolle spielen hiesige Akteure, wenn es um Resilienz, Versorgung und Logistik im Ernstfall geht?</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Nordrhein-Westfalen ist das industrielle Herz Deutschlands, und diese Stärke ist eine zentrale Voraussetzung für die Gesamtverteidigung“, sagte <strong>IHK-Präsident Ralf Stoffels</strong>.</p></blockquote><p>Laut IHK NRW beläuft sich der Produktionswert sicherheits- und verteidigungsrelevanter Branchen in NRW (2022) auf <strong data-end="1222" data-start="1197">bis zu 22,4 Mrd. Euro</strong>, der Anteil am Produktionswert des Landes auf <strong data-end="1285" data-start="1269">bis zu 2,8 %</strong>. Die Zahl der Beschäftigten wird – je nach Methode – zwischen <strong data-end="1370" data-start="1348">85.100 und 210.306</strong> geschätzt; in der begleitenden Pressemitteilung ist von <strong data-end="1445" data-start="1427">„rund 200.000“</strong> die Rede.</p>
<p>Im Rheinland – und ausdrücklich in und um Düsseldorf – konzentrieren sich Unternehmen mit direktem Bezug zur sicherheits- und verteidigungsrelevanten Wertschöpfung. Zudem ist NRW flächendeckend mit <strong data-end="1886" data-start="1861"><a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/landeskommando/nordrhein-westfalen" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Bundeswehr-Standorten</a></strong> präsent, u. a. in Düsseldorf, was die zivil-militärische Zusammenarbeit im Land begünstigt.</p>
<p>Mit&#160;<strong data-end="2660" data-start="2626"><a href="https://defence.nrw/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">DEFENCE.NRW</a></strong> bündelt das Land Aktivitäten der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und vernetzt Forschung, Start-ups und Industrie – von Robotik und Sensorik bis zu IT-/Kommunikationstechnologien. Ziel ist, Technologie-Transfer zu beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.</p>
<p>Beispielhaft für die lokale Verflechtung: Die <strong data-end="2514" data-start="2496">Rheinmetall AG</strong> hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf und entwickelt Produkte und Systeme für Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen.&#160;Darüber hinaus zeigt das Impulspapier: Ein erheblicher Teil der mittelständischen Wirtschaft in NRW ist im Falle der Gesamtverteidigung betroffen – in Bereichen wie Energie, Logistik, Kommunikation, Ernährung oder Produktion. <strong data-end="2953" data-start="2925">Rund 241.664 Unternehmen</strong> mit <strong data-end="2999" data-start="2958">3.192.485 Beschäftigungsverhältnissen</strong> könnten demnach unmittelbar oder mittelbar Leistungsverpflichtungen erfüllen müssen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Das Impulspapier enthält konkrete Empfehlungen an die Landespolitik:</h4><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3288" data-start="3234"><strong data-end="3255" data-start="3234">Ertüchtigungsplan</strong> für kritische Infrastrukturen,</li> 	<li data-end="3359" data-start="3291"><strong data-end="3309" data-start="3291">Innovationshub</strong> für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien,</li> 	<li data-end="3457" data-start="3362"><strong data-end="3413" data-start="3362">Öffnung von Förder- und Finanzierungsprogrammen</strong> für sicherheitsrelevante F&amp;E (insb. KMU),</li> 	<li data-end="3646" data-start="3460"><strong data-end="3485" data-start="3460">Koordination &amp; Dialog</strong> zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung&#160;(industriestrategischer Austausch).</li> </ul></div><blockquote><p><strong>Dr. Ulrich Biedendorf,&#160;Fachpolitischer Sprecher für Wirtschaft und Verteidigung von IHK NRW</strong>, erklärte, NRW brauche eine starke industrielle Basis, moderne Forschungsstrukturen und eine klare politische Koordination zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden. Zudem dürfe die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands nicht abstrakt bleiben, sondern müsse sich auch wirtschaftlich abbilden.</p></blockquote><p>Die IHK NRW positioniert sich als <strong data-end="3964" data-start="3917">Ansprechpartnerin für Staat und Unternehmen</strong> in wirtschaftsrelevanten Fragen der Gesamtverteidigung (Information, Vernetzung, Verfahren). Wie die vorgeschlagenen Maßnahmen in NRW und Düsseldorf konkret umgesetzt werden, bleibt Aufgabe der Landes- und Kommunalpolitik sowie der beteiligten Institutionen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p><strong>Zahlen &amp; Fakten: Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft in NRW (2022)</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4895" data-start="4851">Produktionswert SVI: bis zu <strong data-end="4893" data-start="4875">22,4 Mrd. Euro</strong></li> 	<li data-end="4952" data-start="4898">Anteil am Produktionswert NRW: <strong data-end="4501" data-start="4485">bis zu 2,8 %</strong></li> 	<li data-end="4991" data-start="4955">Beschäftigte (Schätzintervall): <strong data-end="4556" data-start="4538">85.100–210.306</strong> <em data-end="4579" data-start="4557">(PM: „rund 200.000“)</em></li> 	<li data-end="5114" data-start="4994">Unternehmen potenziell mit Leistungsverpflichtungen: <strong data-end="4648" data-start="4637">241.664</strong> (mit <strong data-end="4667" data-start="4654">3.192.485</strong> Beschäftigungsverhältnissen)</li> </ul><p><em>Quelle: IHK NRW, Impulspapier (Stand: Nov. 2025)&#160;</em></p></div><h5 data-end="5144" data-start="5121">Quellen &amp; Links</h5><ul class="list-normal"> 	<li data-end="5355" data-start="5224"><a href="https://www.ihk-nrw.de/hauptnavigation/unsere-schwerpunkte/gesamtverteidigung-wirtschaft-6698676" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">ihk-nrw.de/gesamtverteidigung</a></li> 	<li data-end="5355" data-start="5224"><a href="https://defence.nrw/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">DEFENCE.NRW – Innovationscluster des Landes</a></li> 	<li data-end="5355" data-start="5224"><a href="https://www.rheinmetall.com/de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Rheinmetall AG, Düsseldorf</a></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:24:02 +0100</pubDate>
                        <title>Kultur braucht Raum – Düsseldorf vor der Koalition: Wo bleibt die Bühne?</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/kultur-braucht-raum-duesseldorf-vor-der-koalition-wo-bleibt-die-buehne-3412.html</link>
                        <description>Düsseldorf steht kulturell unter Strom: Während das New Fall Festival mit über 13.000 Besucher:innen ein starkes Zeichen für die freie Szene setzte, verhandeln CDU und Grüne über die Zukunft der Stadt. Die Koalition ist noch nicht unterzeichnet; nach bisher bekannten Eckpunkten reichen die Themen von Klimaschutz bis Opernneubau. Was fehlt: konkrete Zusagen für neue Bühnen und Räume für Musik. Die Kultur fragt: Wo bleibt der Raum?</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Festivalleiter&#160;Hamed Shahi (New Fall Festival) </strong>brachte es auf den Punkt:&#160; „Wir brauchen neue Flächen, neue Spielorte, ein Verständnis von Stadtentwicklung, das Kultur als Infrastruktur begreift. Nur dann kann Düsseldorf den Sprung schaffen – vom Event-Standort zum echten Musik-Ökosystem.“&#160;&#160;</p></blockquote><p>Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und Grünen wird deutlich: Die freie Szene, Festivals und junge Kulturschaffende brauchen mehr als Applaus – sie brauchen <strong>Raum</strong>.&#160;</p>
<h3>Koalition CDU–Grüne: Was feststeht – und was offen bleibt</h3>
<p>Die Koalition zwischen CDU und Grünen in Düsseldorf ist noch nicht offiziell unterzeichnet (Stand: Anfang November 2025), befindet sich aber in der finalen Verhandlungsphase.&#160;Nach den bislang verabredeten Eckpunkten ist eine Zusammenarbeit über fünf Jahre vorgesehen. Geplant sind u. a.:</p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Klimaschutz</strong> (Investitionen von rund <strong data-end="2422" data-start="2405">500 Mio. Euro</strong> über fünf Jahre)</li> 	<li><strong>Bezahlbares Wohnen</strong></li> 	<li><strong>Mobilität</strong> (Radverkehr, ÖPNV)</li> 	<li><strong>Kultur</strong>, insbesondere der Neubau der Oper, <strong data-end="2603" data-start="2561">mit einer Obergrenze unter 1 Mrd. Euro</strong>.</li> </ul><p>Laut den Grünen Düsseldorf gilt der <strong data-end="1680" data-start="1661">Neubau der Oper</strong> als gemeinsames kulturelles Ziel; der <strong data-end="1741" data-start="1719">finanzielle Rahmen</strong> soll <strong data-end="1777" data-start="1747">unter einer Milliarde Euro</strong> bleiben, die <strong data-end="1818" data-start="1791">Bürger:innenbeteiligung</strong> wird im Prozess <strong data-end="1851" data-start="1835">intensiviert</strong>.</p>
<p>Die Unterzeichnung des Koalitionsvertrags wird für Dezember 2025 erwartet – rechtzeitig vor der letzten Ratssitzung des Jahres.</p>
<h3>Und die freie Szene?</h3>
<p>Das New Fall Festival und die Forderungen nach mehr Bühnen passen exakt in den aktuellen kulturpolitischen Diskurs. Zwar haben CDU und Grüne ihre Unterstützung für die freie Szene signalisiert, doch konkrete Maßnahmen für neue Spielorte sind bisher nicht öffentlich benannt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:15:13 +0100</pubDate>
                        <title>New Fall Festival 2025: Zwischen Utopie, Pop und Politik – Düsseldorf braucht mehr Bühnen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/new-fall-festival-2025-zwischen-utopie-pop-und-politik-duesseldorf-braucht-mehr-buehnen-3411.html</link>
                        <description>Das New Fall Festival 2025 hat mit rund 13.000 Besucher:innen einen neuen Rekord aufgestellt – ein starkes Zeichen für die Musikstadt Düsseldorf. Fünf Tage lang verband das Festival Pop, Kunst und gesellschaftliche Debatten an besonderen Orten der Stadt.
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von Róisín Murphy über Wet Leg bis zu Yann Tiersen und Samy Deluxe: Die musikalische Vielfalt war groß, die Atmosphäre intensiv. <strong data-end="236" data-start="226">Murphy</strong> inszenierte ihr Set zwischen Disco, Kostümwechseln und Art-Pop; <strong data-end="312" data-start="301">Wet Leg</strong> brachten Gitarrenwitz und Indie-Hymnen, <strong data-end="364" data-start="353">Tiersen</strong> setzte auf minimalistische Eleganz zwischen Klavier und Elektronik, <strong data-end="448" data-start="433">Samy Deluxe</strong> rappte druckvoll mit Liveband. Ergänzt wurde das Programm u. a. von <strong data-end="539" data-start="517">Charlie Cunningham</strong> und <strong data-end="559" data-start="544">Klanphonics</strong>; auch die Düsseldorfer <strong data-end="596" data-start="583">paulin̄ko</strong> standen auf der Bühne. <strong data-end="715" data-start="620">Die großen Popmomente trug die Rheinterrasse, die konzentrierten Abende das Schauspielhaus.</strong> Besonders gefragt war das neue <strong data-end="767" data-start="747">Ehrenhof Village</strong>, das als Experimentierraum für junge Ästhetiken und digitale Formate diente. Auch die Premiere der <strong data-end="892" data-start="867">re:publica × New Fall</strong> zog viele Besucher:innen an – zeitweise musste der Einlass gestoppt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:14:13 +0100</pubDate>
                        <title>PopNRW-Preis feiert starken Auftakt des New Fall Festival in Düsseldorf</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/popnrw-preis-feiert-starken-auftakt-des-new-fall-festival-in-duesseldorf-3410.html</link>
                        <description>Volle Reihen, gespannte Gesichter und ein Abend zwischen Beats und Begegnungen: Am Mittwoch startete das New Fall Festival 2025 mit der Verleihung des PopNRW-Preises in den Düsseldorfer Rheinterrassen. Zum ersten Mal fand die Auszeichnung der besten Nachwuchskünstler:innen des Landes in der Landeshauptstadt statt – ein Abend, den NDOZ mit exklusiven Fotos von Klaus von Jackelmann dokumentierte.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-3409</guid>
                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 18:29:01 +0100</pubDate>
                        <title>Karrieretag am UKD Düsseldorf: Pflege &amp; Funktionsdienst kennenlernen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/karrieretag-am-ukd-duesseldorf-pflege-funktionsdienst-kennenlernen-3409.html</link>
                        <description>Ein kompakter Blick hinter die Kulissen der Pflege: Am Montag, 3. November 2025, öffnet die Uniklinik Düsseldorf von 12 bis 14 Uhr ihre Türen für alle, die Pflegeberufe und Funktionsdienst hands-on erleben möchten – vom Einsatz im OP bis zu Intensiv-Spezialisierungen. Gesprächspartner:innen aus den Teams sind vor Ort.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Foyer des Zentrums für Operative Medizin I (ZOM I, Gebäude 12.46) zeigen Teams aus Pflege und Funktionsdienst, wie vielfältig die Berufsbilder heute sind – nicht nur am Patientenbett, sondern auch in Operationssälen und Funktionsbereichen. Geplant sind Mitmach-Aktionen, Live-Demos und kurze Führungen; so lässt sich der eigene Berufsweg mit echten Eindrücken abgleichen.</p>
<p>Speisen &amp; Getränke gibt es, solange der Vorrat reicht. Eingeladen sind Schüler:innen, Auszubildende und Pflegefachpersonen, die sich orientieren oder den nächsten Schritt planen wollen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Info-Box</h4><ul class="list-normal"> 	<li><strong data-end="1414" data-start="1403">Termin:</strong> Montag, 3.11.2025, 12:00–14:00 Uhr.</li> 	<li><strong data-end="1509" data-start="1501">Ort:</strong> Foyer ZOM I (Gebäude 12.46), Campus Uniklinik Düsseldorf, Moorenstraße.</li> 	<li><strong data-end="1647" data-start="1632">Zielgruppe:</strong> Schüler:innen, Auszubildende, Pflegefachpersonen.</li> 	<li><strong data-end="1753" data-start="1740">Programm:</strong> Mitmach-Stationen, Live-Demonstrationen, Gespräche, Kurzführungen; Verpflegung nach Verfügbarkeit.</li> 	<li><a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.uniklinik-duesseldorf.de</a></li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 13:51:18 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf benennt Jürgensplatz um: Edith-Fürst-Straße und „Am Polizeipräsidium“</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/duesseldorf-benennt-juergensplatz-um-edith-fuerst-strasse-und-am-polizeipraesidium-3408.html</link>
                        <description>Der Jürgensplatz ist jetzt umbenannt worden. Ein Teil des Platzes wird ab sofort &quot;Edith-Fürst-Straße&quot; heißen. Die Fläche unmittelbar vor dem Polizeipräsidium und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hat den Namen &quot;Am Polizeipräsidium&quot; bekommen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat am Mittwoch, 29. Oktober 2025, im Beisein von Anwohnern und Gästen die neuen Straßennamensschilder offiziell enthüllt. Die bisherigen Straßennamensschilder werden durchgestrichen, aber noch ein Jahr vor Ort sichtbar bleiben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>"Die Benennung eines öffentlichen Platzes gehört zu den höchsten Ehrungen, die die Landeshauptstadt Düsseldorf aussprechen kann. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass dieser zentrale Platz würdig und angemessen benannt wird. Damit findet ein umfangreicher und gründlicher Prozess seinen Abschluss. Es ist im Interesse aller, dass wir uns ausreichend Zeit genommen haben, um über die Auswahl der neuen Namen gründlich nachzudenken und zu diskutieren. Letztlich bin ich froh, dass wir die Entscheidung mit größter Sorgfalt getroffen haben", betonte <strong>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.</strong></p></blockquote><p>Vorangegangen war am Samstag, 25. Oktober, die öffentliche Bekanntmachung zur Umbenennung des Jürgensplatzes im Düsseldorfer Amtsblatt. Betroffene Anwohner erhalten in den kommenden Wochen entsprechende Informationen zur kostenfreien und von Amts wegen ausgeführten Ummeldung ihres Wohnsitzes, ihres Kraftfahrzeuges, ihres Bewohnerparkausweises und ihres Gewerbes. Dies erfolgt jeweils mit separaten Schreiben. Bis zum Eintreffen der Informationen zum weiteren Vorgehen bittet die Stadtverwaltung von einer eigenständigen Ummeldung abzusehen.</p>
<h3>Hintergrund der Umbenennung</h3>
<p>Der ehemalige Oberstleutnant der Schutzpolizei Düsseldorf, Franz Jürgens, wurde in der historischen Darstellung der vergangenen Jahrzehnte als Unterstützer der "Aktion Rheinland" und der kampflosen Übergabe von Düsseldorf an die Alliierten zum Ende des 2. Weltkrieges auf vielfältige Weise geehrt. Im Rahmen einer tiefgreifenden Aufarbeitung der "Aktion Rheinland" durch die Mahn- und Gedenkstätte wurde jedoch festgestellt, dass Franz Jürgens der nationalsozialistischen Ideologie nahestand und mitverantwortlich war für die Deportationen von Darmstädter Juden. Erst in den letzten Wochen des Krieges stellte er sich gegen das nationalsozialistische Regime. Die Straßenbenennung nach einer Person ist die höchste Ehrung, welche die Stadtgesellschaft einer Person postum zukommen lassen kann. Die aktive Beteiligung von Franz Jürgens am NS-Staat wiegt so schwer, dass eine solche Ehrung nicht mehr möglich ist. Der Stadtrat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat daher in seiner Sitzung am Donnerstag, 10. Juli 2025, beschlossen, den Jürgensplatz im Stadtbezirk 3 in "Edith-Fürst-Straße" und die Platzfläche vor dem Polizeipräsidium und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung in "Am Polizeipräsidium" umzubenennen.<br> <br> Die neue Namensgeberin des bisherigen Jürgensplatzes ist Edith Fürst, geboren in Düsseldorf. Ihr Vater Isidor Michalowski stammte aus Ostpreußen, ihre Mutter Adele aus Westfalen. Edith hatte noch zwei Geschwister. Edith heiratete 1913 Dr. Jakob Braunschweig. Ihr Sohn Theodor kam 1914 zur Welt. 1917 ließ sie sich scheiden. 1921 heiratete sie den Kaufmann Oskar Fürst. Ihr Sohn wurde von Oskar Fürst 1922 adoptiert. Edith Fürst arbeitete im Textil-Kaufhaus Eduard Linz &amp; Co in Düsseldorf. Die Firma hatte ihr Vater gegründet. Ihr Mann wurde Teilhaber der Firma und führte sie mit Edith zusammen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden sie als Juden diskriminiert. Ihrem Mann setzte die Verfolgung so sehr zu, dass er sich 1936 selbst tötete. Nach dem Tod ihres Vaters 1937 plante Edith Fürst, Deutschland zu verlassen. Sie wollte zu ihrem Sohn, der seit 1934 in Palästina war. Doch die Vorbereitungen zogen sich in die Länge. So erlitt Edith Fürst noch die Pogromnacht 1938 in Düsseldorf. Ihre Wohnung wurde stark demoliert.<br> <br> Edith Fürst verließ Nazideutschland im November 1939. Ihre Flucht ging als "Kladovo-Transport" in die Geschichte ein. Start für den illegalen Transport mit 822 Personen war Wien. Mit dem Zug ging es nach Bratislava (Preßburg). Dann mit einem Donaudampfer nach Budapest. Dort wurde die Gruppe auf drei Schiffe aufgeteilt. Sie gelangten bis an die rumänische Grenze. Dort stoppte der Transport. Die genauen Gründe dafür sind unklar. Die Schiffe wurden zurückgeschickt nach Kladovo. Dort steckten sie dann fest, da die Donau zugefroren war. In Kladovo hofften die Auswanderer vergeblich auf eine Weiterfahrt. Dazu kam es nicht. Am 17. September 1940 wurde die Gruppe wieder 300 Kilometer stromaufwärts zum Ort Sabac an der Save gebracht. Hier kamen sie in ein Massenquartier. Seit April 1941 befand sich die Deutsche Wehrmacht im Land. Die deutschen Machthaber ließen die jüdischen Flüchtlinge im Juli 1941 in das KZ Sabac überführen. Im Januar 1942 wurde Edith Fürst mit anderen Frauen in das KZ Sajmiste bei Belgrad gebracht und im Frühjahr 1942 ermordet. An Edith Fürst erinnert auch ein Stolperstein vor dem Haus Prinz-Georg-Straße 100.<br> <br> Mit der Umbenennung des unmittelbar an das Polizeipräsidium angrenzenden Platzes in "Am Polizeipräsidium" wird sowohl die direkte Lage beschrieben als auch gleichzeitig die Arbeit der dort eingesetzten Polizistinnen und Polizisten gewürdigt.</p>
<h3>Service</h3>
<p>Umfangreiche Informationen zur Umbenennung historisch belasteter Straßennamen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen sind im Internet zusammengestellt unter:&#160;<a href="http://www.duesseldorf.de/strassennamen" title="http://www.duesseldorf.de/strassennamen" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.duesseldorf.de/strassennamen</a>. Bei Unklarheiten können sich Betroffene per E-Mail an&#160;strassenbenennung@duesseldorf.de&#160;oder telefonisch an 0211-8994276 wenden. Zusätzlich steht unterstützend vor Ort auch die Bezirksverwaltungsstelle zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:38:12 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Düsseldorf startet Projekt „Lernen im Makerspace“ – 13 Millionen für die Bildung der Zukunft</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/hochschule-duesseldorf-startet-projekt-lernen-im-makerspace-13-millionen-fuer-die-bildung-der-zukunft-3407.html</link>
                        <description>Düsseldorf investiert in die Zukunft des Lernens: Mit dem Projekt „Lernen im Makerspace“ (LiMa) schafft die Hochschule Düsseldorf Orte, an denen Studierende nicht nur zuhören, sondern selbst gestalten. 13 Millionen Euro fließen in moderne Lernräume, die Lehre, Forschung und Kreativität neu verbinden sollen – ein Bildungsexperiment mit Signalwirkung für die Stadt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>An der Hochschule Düsseldorf beginnt eine neue Phase: In den kommenden Jahren entstehen acht sogenannte „Makerspaces“ – offene Lern- und Arbeitsräume, in denen Studierende eigene Ideen entwickeln, Prototypen bauen oder an Projekten tüfteln können. Ob 3D-Druck, nachhaltige Produktideen oder digitale Konzepte – hier wird Theorie praktisch.</p>
<p>Das Vorhaben ist Teil der Förderlinie <strong data-end="1296" data-start="1275">„Lehrarchitektur“</strong> der <strong data-end="1346" data-start="1301">Stiftung Innovation in der Hochschullehre</strong>. Als eine von 17 Hochschulen in NRW konnte sich die HSD durchsetzen und erhält nun eine Förderung von insgesamt rund <strong data-end="1485" data-start="1464">13 Millionen Euro</strong> über sechs Jahre. Ziel ist es, Lehre neu zu denken und Studierende stärker zu beteiligen.</p><blockquote><p>„Wir wollen Räume schaffen, die Kreativität und Verantwortung fördern“, heißt es aus dem Projektteam.</p></blockquote><p>Die Makerspaces sollen nicht nur tagsüber im Lehrbetrieb genutzt werden – auch abends oder in den Semesterferien stehen sie für eigene Projekte offen.</p>
<p>Geplant ist, das Konzept fest in der Lehre aller sieben Fachbereiche zu verankern. Dafür werden derzeit <strong data-end="2025" data-start="1939">neue Professuren, wissenschaftliche Mitarbeiterstellen und Koordinationspositionen</strong> ausgeschrieben. Das Projektteam sucht Fachkräfte, die die Räume aufbauen und die neuen Lehrformate begleiten.</p>
<h3 data-end="2191" data-start="2144"><strong data-end="2189" data-start="2148">Ein Schritt in Richtung Zukunftsstadt</strong></h3>
<p>Mit dem LiMa-Projekt zeigt die HSD, dass innovative Lehre längst ein <strong data-end="2282" data-start="2261">politisches Thema</strong> ist: Es geht um die <strong data-end="2349" data-start="2303">Zukunftsfähigkeit des Standorts Düsseldorf</strong>, um <strong data-end="2374" data-start="2354">digitale Bildung</strong>, <strong data-end="2394" data-start="2376">Nachhaltigkeit</strong> und die <strong data-end="2451" data-start="2403">Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft</strong>.</p>
<p>Wenn die ersten Makerspaces im Frühjahr 2026 öffnen, könnten sie zum Modell für andere Hochschulen werden – und ein Ort, an dem junge Menschen lernen, wie Zukunft gemacht wird.</p>
<h3 data-end="2725" data-start="2695"><strong data-end="2723" data-start="2699">Bundesweiter Kontext</strong></h3>
<p>Auch bundesweit rückt innovative Lehre stärker in den Fokus: Die <strong data-end="405" data-start="353">Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL)</strong> fördert zahlreiche Projekte, die neue Wege in Studium und Lehre erproben – zuletzt über die bundesweite Ausschreibung <strong data-end="543" data-start="524">„Freiraum 2026“</strong> mit 143 geförderten Vorhaben.</p><blockquote><p>„Mit der Ausschreibung ‚"Freiraum" fördern wir Projekte, die zeigen, wie wichtig es ist, mit Lehre zu experimentieren“, sagt <strong data-end="724" data-start="701">Prof. Dr. Roger Erb</strong>, Vorstand Wissenschaft der Stiftung.</p></blockquote><p>Themen wie <strong data-end="819" data-start="773">Digitalisierung und Künstliche Intelligenz</strong> spielen dabei eine immer größere Rolle – aber auch klassische Lehrformen werden neu gedacht.</p>
<p>Das Düsseldorfer Makerspace-Projekt „Lernen im Makerspace“ (LiMa) ist Teil einer anderen Förderlinie der Stiftung – der <strong data-end="1057" data-start="1036">„Lehrarchitektur“</strong> – und zeigt exemplarisch, wie Hochschulen Lehre praktisch und kreativ weiterentwickeln können.</p>
<h3 data-end="2709" data-start="2641"><strong data-end="2707" data-start="2645">Hintergrund: Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre</strong></h3>
<p>Die 2021 gegründete Stiftung fördert bundesweit Projekte, die Lehre und Studium zukunftsfähig machen. Sie finanziert einzelne Hochschulen und Verbundprojekte, unterstützt Wissenstransfer und Vernetzung und stärkt den Austausch über erfolgreiche Lehrkonzepte. Ihre Mittel stammen vollständig von Bund und Ländern – sie gilt damit als <strong data-end="3094" data-start="3045">zentrales Instrument moderner Bildungspolitik</strong> in Deutschland.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="3133" data-start="3119"><strong data-end="3131" data-start="3123">Info</strong></h3>
<p><strong>Projektleitung: </strong>Hochschule Düsseldorf<br> <strong>Laufzeit:</strong> 2025–2031<br> <strong>Förderung: </strong>13 Mio. Euro (Stiftung Innovation in der Hochschullehre)<br> <strong>Weitere Infos &amp; Stellenausschreibungen</strong>: <a href="https://karriere.hs-duesseldorf.de/lima" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">karriere.hs-duesseldorf.de/lima</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3406</guid>
                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 10:22:10 +0100</pubDate>
                        <title>Weihnachtsmarkt Düsseldorf 2025: Sieben Themenmärkte, neues „Winter Village“ auf der Kö</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/weihnachtsmarkt-duesseldorf-2025-sieben-themenmaerkte-neues-winter-village-auf-der-koe-3406.html</link>
                        <description>Ab 20. November wird Düsseldorf wieder zur Adventsstadt: Sieben Themenmärkte vom Rhein bis zum Kö-Bogen, der Duft von Mandeln – und neu das elegante „Winter Village“ auf der Kö. 2025 setzt der Weihnachtsmarkt stärker auf Barrierefreiheit und ein Familienprogramm, das zum Mitmachen einlädt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos – und Ideen, wo sich ein Bummel besonders lohnt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1262" data-start="1226">Was die Stadt plant – kurz &amp; klar</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1344" data-start="1265"><strong data-end="1283" data-start="1265">7 Themenmärkte</strong> in der City, inkl. Roncalli’s Weihnachtspromenade am Rhein</li> 	<li data-end="1492" data-start="1347"><strong data-end="1366" data-start="1347">Neuer Teilmarkt</strong>: „The Winter Village“ auf der <strong data-end="1403" data-start="1397">Kö</strong> (kuratiert von IG Kö), mit weißen Glasmodulen, Pop-ups, Manufakturen &amp; Winterküche</li> 	<li data-end="1665" data-start="1495"><strong data-end="1520" data-start="1495">Mehr Barrierefreiheit</strong>: Rampen, unterfahrbare Stehtische, Klingeln für Hilfe, visuelle Hinweise, barrierefreie WCs, Speisekarten in Braille (an ausgewählten Ständen)</li> 	<li data-end="1794" data-start="1668"><strong data-end="1687" data-start="1668">Familien+Kinder</strong>: erweitertes Programm am Gustaf-Gründgens-Platz (Singen, Konzerte, Nikolaus-Aktion, Mitmachangebote)</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 08:43:45 +0100</pubDate>
                        <title>Düsseldorf-Unterbilk: Fotoausstellung „INDUSTRIE“ – Klaus von Jackelmann bei Markant-Optik Meusers </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/duesseldorf-unterbilk-fotoausstellung-industrie-klaus-von-jackelmann-bei-markant-optik-meusers-3404.html</link>
                        <description>Sehen beginnt, bevor wir es merken: ein Reflex, ein Zucken, ein Bild. Unter dem Titel „INDUSTRIE“ zeigt Klaus von Jackelmann Fotografien, die genau diesen Moment einfangen – Licht, Linien, Arbeit an der Stadt. Der Rahmen: Markant-Optik Meusers in Unterbilk, ein Ort, an dem Sehen täglich Handwerk ist. Jackelmann begleitet für NDOZ regelmäßig Kultur in der Stadt; hier zeigt er ein persönliches Kapitel.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1107" data-start="1089">Warum hingehen?</h3>
<p>Diese Bilder sind nicht laut – sie bleiben. Treppen, Schienen, Hafenlicht. Düsseldorf und NRW, konzentriert. <strong>Jackelmann</strong> arbeitet dokumentarisch, ohne Pathos, mit Timing. Oder wie er selbst sagt:</p>
<p>&#160;</p><blockquote><p>„Fotografie ist wie Malen mit Licht – ein Medium, das mir erlaubt, die Welt um mich herum zu dokumentieren und zu interpretieren.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 07:41:00 +0100</pubDate>
                        <title>Der Menschenfeind oder Wie aktuell ein  359 Jahre altes Stück sein kann</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/der-menschenfeind-oder-wie-aktuell-ein-359-jahre-altes-stueck-sein-kann-3405.html</link>
                        <description>Sie kann ganz schön gehässig sein, diese Céliemène, die Minna Wündrich hinreißend spielt. Aber gehässig ist sie nur in einigen Briefen, und nicht offen. Dennoch liebt sie Alceste, der ansonsten bekanntlich gegen alle Heuchelei und Falschheit ist. „Der Menschenfeind“ von Molière stammt von 1666, also vom Hofe Ludwig XIV – aber wir kennen das, oder ?  Die Inszenierung von  Regisseur Sebastian Baumgarten führt uns unaufdringlich und unterhaltsam durchaus auch ins Düsseldorf oder ins Sauerland der Jetztzeit. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen gar nicht ins alte Frankreich blicken - es reicht eine&#160; Vernissage oder ein Treffen in Oberkassel, eine Lesung in Flingern … Düsseldorf ist ja eine Fassadenstadt. Oder sie schauen sich eine der vielen Talkshows an, in der keine der Aussagen sofort auf die Waage des Faktischen gelegt wird. Die Hofgebräuche Ludwig XIV. sind als Kommunikationsform allgegenwärtig. Nicht nur in amerikanischen Ballsaal-Phantasien.</p>
<h3>Eine hinreißende lautmalerische Pantomime</h3>
<p>Höhepunkte des komödiantischen Theaters im „Menschenfeind“ am Schauspielhaus sind sicherlich zum Einen die lautmalerische Pantomime – bei der Commedia Dell ‘arte auch „Grammelot“ genannt - &#160;von Minna Wündrich / &#160;Céliemène : &#160;Sie steht da und gurrt und gurgelt und stöhnt und brabbelt unverständlich aber melodiös, und untermalt das mit Armbewegungen, während auf einem kleinen Schild an der Bühne ihr Text erscheint: Sie kann sich nicht zwischen zwei Männern entscheiden.</p>
<p>Und Carolin Cousin glänzt als Éliante, Cousine von Céliemène, die durchaus sagt: „Ich wünschte, es wären alle so wie er…“ aber eben doch nicht mit ihm mitgehen will. &#160;Und auch Rainer Philippi spielt sein komödiantisches Können aus, freut sich „Ich bin ein Glückspilz“ und spielt nicht nur auf Amerika an: „Ich bin ein Waffennarr, ich habe Geld“.</p>
<p>Den Darstellern wird auch Akrobatisches abverlangt, wenn etwa Oronte / &#160;Sebastian Tessenow &#160;die Rückwand der Bühne senkrecht hinabschreitet &#160;(am Seil gesichert, selbstverständlich) und dabei gelbe Fußspuren hinterlässt (Bühne Thilo Reuther).</p>
<p>Oronte ist jener, der Céliemène leibt, aber Alceste ein Gedicht vorlegt zur Beurteilung. Das ist keine gute Idee, Alceste verreißt den Text. Und bekommt von Oronte eine Anzeige, es gibt einen Prozeß. Den Alceste, der gar nicht komische, gar nicht humorvolle, &#160;&#160;der nie falsche Komplimente machen will, etwas später verliert.</p>
<h3>Die verräterischen Briefe</h3>
<p>Der eigentliche Skandal sind aber die Briefe von Céliemène an verschiedene Liebhaber, die bald auftauchen, und in denen sie sich über alle ihre Verehrer lustig macht. &#160;Auch über Alceste. Wobei sich die Witwe Céliemène&#160; durchaus als emanzipierte Frau zeigt und meint: Na und. So lästern doch alle.</p>
<h3>Nicht ins Sauerland</h3>
<p>Alceste ist frustriert, er hat Prozesse verloren, weil er seine Meinung ehrlich geäußert hat: „Ich geh ins Sauerland.“&#160; Unnd weil er unverändert in Céliemène verliebt ist, bittet er sie, mitzukommen. Céliemène aber meint: Ich gehe vielleicht mit euch – aber nicht ins Sauerland.</p>
<p>Alceste geht, aber Céliemène und Éliante und alle Männer gehen tanzend ab, während ein schwarzer Ballon aufsteigt mit der Aufschrift „Fin“.</p>
<p>Langer Beifall und Jubel.</p>
<p><strong>Weitere Termine und Kartenbestellung unter</strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/der-menschenfeind/1946/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/der-menschenfeind/1946/</a></p>
<p>Der Menschenfeind, Komödie von Molière, in der Fassung von Botho StraußDein&#160;</p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Alceste, Geliebter Céliemènes Claudius Steffens</p>
<p>Philinte, sein Freund Heiko Raulin</p>
<p>Oronte, Geliebter Céliemènes Sebastian Tessenow</p>
<p>Céliemène, Alcestes Geliebte Minna Wündrich</p>
<p>Arsinoé, ihre Freundin Cathleen Baumann</p>
<p>Éliante, Céliemènes Cousine Caroline Cousin</p>
<p>Acaste, Marquis Rainer Philippi</p>
<p>Clitandre, Marquis Markus Danzeisen</p>
<p>Live-Musik Jovan Stojšin</p>
<p>Regie Sebastian Baumgarten</p>
<p>Bühne Thilo Reuther</p>
<p>Kostüm Tabea Braun</p>
<p>Komposition Thies Mynther</p>
<p>Videodesign Philipp Haupt</p>
<p>Licht Jean-Mario Bessière</p>
<p>Dramaturgie Robert Koall</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:43:02 +0200</pubDate>
                        <title>Premiere im Apollo Varieté: Extravaganza feiert die wilden 20er mit Glamour, Jazz und Humor</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/premiere-im-apollo-variete-extravaganza-feiert-die-wilden-20er-mit-glamour-jazz-und-humor-3403.html</link>
                        <description>Es war voll, laut, erwartungsvoll – und festlich. Schon vor Beginn der Premiere von „Extravaganza“ am Donnerstagabend im Apollo Varieté war spürbar, dass diese Show in Düsseldorf heiß erwartet wurde. Die Plätze waren restlos belegt, doch die Enge trübte die Stimmung keineswegs – im Gegenteil, sie passte zum lebhaften, fast geheimen Clubgefühl des Abends.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Noch bevor sich der rote Vorhang pünktlich um 20 Uhr öffnete, glitten die ersten Künstler zwischen den Tischen hindurch – fast unbemerkt von manchen Gästen, ganz im Stil einer Speakeasy-Nacht. Der Hausmeister, gespielt von <strong data-end="1456" data-start="1441">Herr Stanke</strong>, rollte seinen Teppich vor der Bühne zusammen – ein wunderbar ironischer Auftakt zu einem Abend, der Humor, Musik und artistische Eleganz gekonnt verbindet.</p>
<p>Als das Licht schließlich dunkler wird, hebt sich der Vorhang – und das Publikum taucht ein in das Amerika der 1920er Jahre. Zwischen Jazz, Federboa und fliegenden Akrobat:innen entfaltet sich ein Varieté-Abend, der mitreißt, schmunzeln lässt und immer wieder staunen macht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 15:31:56 +0200</pubDate>
                        <title>Black Shawn veröffentlicht neuen Song „ICH“</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/black-shawn-veroeffentlicht-neuen-song-ich-3402.html</link>
                        <description>Am 20. Oktober hat der junge düsseldorfer Rapper Black Shawn mit seinem neuen Song &quot;ICH&quot; die Indie-Deutschrap-Szene aufhorchen lassen. Hinter dem Track verbirgt sich ein tief persönliches Bekenntnis, ein Tagebucheintrag in Tönen, in dem der 19-jährige Künstler seine Vergangenheit, seine Zweifel und seinen Kampf um Selbstfindung offenlegt.
</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schon in den ersten Zeilen macht Shawn klar, dass dies keine typische Rapstory ist:</p><blockquote><p>"Ich erzähl dir ’ne Geschichte / Es beginnt 2006 / Standort Kenia, Nairobi / Aus Uganda kommt mein Dad."</p></blockquote><p>Er erzählt von seinen Wurzeln, vom Aufwachsen zwischen zwei Welten und vom Gefühl, nie ganz dazuzugehören. In seiner Stimme schwingt Stolz mit, aber auch Schmerz – das Bewusstsein, dass Identität oft zerrissen ist, besonders, wenn man in zwei Kulturen zu Hause sein will.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:12:33 +0200</pubDate>
                        <title>FRANZ K. im CINEMA Düsseldorf: Vorpremiere – unser 60-Sekunden-Recap</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/franz-k-im-cinema-duesseldorf-vorpremiere-unser-60-sekunden-recap-3400.html</link>
                        <description>CINEMA Düsseldorf (Altstadt). Ein Film, viele Fragen: „FRANZ K.“ schaut auf den Menschen Kafka – zwischen Büroalltag, Vaterkonflikt und dem Drang zu schreiben. Regie führt Agnieszka Holland, Kinostart ist 23. Oktober 2025. Bei der Vorpremiere am 8. Oktober war unsere Redaktion vor Ort.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1057" data-start="1030">Der Abend in 60 Sekunden</h3>
<p>Wir haben die Eindrücke in einem kurzen Hochkant-Recap zusammengefasst – Atmosphäre im Foyer, Notizen aus dem Filmgespräch, Stimmen aus dem Publikum.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 14:06:57 +0200</pubDate>
                        <title>„KÜNSTLERINNEN! JETZT!“ in Düsseldorf – 40 Positionen zwischen Farbe, Körper und Klang</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kuenstlerinnen-jetzt-in-duesseldorf-40-positionen-zwischen-farbe-koerper-und-klang-3399.html</link>
                        <description>In der Ausstellungshalle an der Hansaallee 190 ist es still und zugleich voller Energie: Überall schimmern Farben, Körperformen, Linien und Klänge. „KÜNSTLERINNEN! JETZT!“ – so heißt die Ausstellung, in der 40 Künstlerinnen aus Düsseldorf ihre aktuellen Positionen zeigen. Malerei, Fotografie, Plastik, Objekte, Performance, Lesung und Musik verschmelzen hier zu einem lebendigen Forum zeitgenössischer Kunst.

Fotograf Klaus von Jackelmann war vor Ort – seine exklusiven Aufnahmen zeigen die Ausstellung aus nächster Nähe, zwischen Licht, Raum und Begegnung.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1385" data-start="1315">Kunst als Resonanz: Aline Regese über Nähe und Zwischenräume</h3>
<p>Eine der beteiligten Künstlerinnen ist <strong data-end="1441" data-start="1425">Aline Regese</strong>, Malerin und Vorstand des Vereins Düsseldorfer Künstlerinnen (VdK), die gemeinsam mit der GEDOK A46 das Projekt mit auf den Weg gebracht hat. In ihren farbintensiven, figurativen Aquarellen erforscht sie, <em data-end="1736" data-start="1649">„was Menschen miteinander verbindet – und was zwischen ihnen unausgesprochen bleibt.“</em></p><blockquote data-end="1874" data-start="1739"><p><em data-end="1872" data-start="1741">„Mich fasziniert, wie Nähe und Distanz, Verletzlichkeit und Stärke in einem einzigen Augenblick nebeneinander existieren können.“</em></p></blockquote><p>Für sie ist das Weiß des Papiers kein leerer Raum, sondern <em data-end="2066" data-start="1935">„ein aktiver Teil der Komposition – es lässt Pausen entstehen, öffnet Zwischenräume und setzt das Farbige umso stärker in Szene.“&#160;</em>Diese Transparenz des Aquarells erlaubt ihr, <em data-end="2265" data-start="2114">„Schicht für Schicht Emotionen sichtbar zu machen. So entstehen Momentaufnahmen, die wirken, als würde man heimlich durch ein Schlüsselloch blicken.“</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 16:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rasmus Munk über Holistic Cuisine bei der Rolling Pin Convention 2025 in Düsseldorf – wenn Küche zum Medium wird</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/rasmus-munk-ueber-holistic-cuisine-bei-der-rolling-pin-convention-2025-in-duesseldorf-wenn-kueche-zum-medium-wird-3398.html</link>
                        <description>Areal Böhler, Dienstagvormittag in Düsseldorf: volle Hallen, internationale Stars der Gastronomie, 10.874 Besucher:innen – ein neuer Rekord. Die Rolling Pin Convention 2025 macht Düsseldorf für zwei Tage zum Treffpunkt der internationalen Gastroszene. Unter dem Motto „Be Unique or Die“ diskutierten Spitzenköch:innen, Sommeliers und Unternehmer:innen über die Zukunft der Branche – von Fine Dining bis Food-Tech. 

Zwischen Networking, Expo und Preisverleihungen haben wir uns vor die Summit.Stage gesetzt, um einen der spannendsten Speaker live zu erleben: Rasmus Munk, 2-Sterne-Koch aus Kopenhagen und Gründer des legendären Alchemist. 

Seine Küche gilt als radikal, seine Vision als irritierend – und gerade deshalb als faszinierend. Von kulinarischen Provokationen bis zu Zukunftsszenarien wie einem Dinner in der Stratosphäre spannt er den Bogen weit. 

Doch wie realistisch sind seine Ideen – und welche Fragen wirft das für unsere eigene Zukunft auf?</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 09:49:49 +0200</pubDate>
                        <title>Ein praller Shakespeare mit exzellentem Ensemble : Was ihr wollt im Wasserbecken</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/ein-praller-shakespeare-mit-exzellentem-ensemble-was-ihr-wollt-im-wasserbecken-3397.html</link>
                        <description>Es spielt ja irgendwie auf einer Insel, also gibt es im Bühnenbild von David Hohmann ein rundes echtes Wasserbecken, in dem die Drasteller:innen auch schon mal - „Platsch“ - ausrutschen. Bernadette Sonnenbichler, die leider am Schauspielhaus aufhört, hat mit einem ungeheuer spielfreudigen und ausgezeichneten Ensemble einen prallen, schnellen, originellen Shakespeare auf die Bühne gebracht. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Man weiß gar nicht so recht, wem von den Akteur:innen das größte Lob gilt, dem mitreißend souverän aufspielendem Narr Jürgen Sarkiss, oder Tabea Bettin als Gräfin Olivia, Sophie Stockinger in ihren Rollen als Viola oder Sebastian, Cesario ...&#160; oder – Nein, es sind alle Akteur:innen so herrlich in diese prallen Shakespeare-Komödie verliebt, in der es um Liebe und vor allem um Liebe geht, um Verwechslungen. Und, wie es Regisseurin Sonnenbichler im Programmheft formuliert: „… um ein Traumspiel, in dem Melancholie und Sehnsucht und die Frage danach, wer was sieht und wer lieber nicht so genau hinschauen möchte, eine zentrale Rolle spielen möchte.“</p>
<h3>Kurz der Inhalt</h3>
<p>Kurz zur Erinnerung&#160; der Inhalt: Viola landet nach einem Schiffbruch an der Küste Illyriens. Da ihr Zwillingsbruder Sebastian wohl ertrunken ist, verschleiert Viola ihre Identität und tritt als Page Cesario beim liebeskranken Herzog Orsino an. Der ist heftig verliebt in Gräfin Olivia, die aber nichts von ihm wissen will. In Illyrien geht es meist um Liebe, und so liebt Viola Orsino, Olivia liebt Vila/ Cesario , aber da ist auch noch der gerettete Cesario, der für Aufregung sorgen wird.</p>
<h3>Malvolio wird vorgeführt</h3>
<p>Und außerdem gibt es nach Shakespeare’scher Tradition als Zwischenspiel die Geschichte um den selbstverliebten Haushofmeister Malvolio, den der kommentierende Narr Feste und Sir Toby Rülps (super Florian Lange), &#160;Sir Andrew Leichenwang (Thomas Kitsche) und Kammerfrau Maria (Anya Fischer) in derben Gemeinheiten hereinlegen und sogar in eine Kiste stecken.</p>
<p>Diese Kisten auf der Bühne, auch Felsen in einem kleinen Meer, in dem die Spielenden stehen und agieren, sind aus spiegelndem Glas und sorgen auch für ausreichende Selbstbespiegelung. &#160;Mit ihren schillernden Kostümen lieben und irren die Charaktere durch ein Fest der Sinne, in diesem prallen Shakespeare, in dieser Komödie, die offensichtlich allen Spaß gemacht hat, und die mit langem, langem Applaus vom Publikum belohnt wird.</p>
<p>Ich empfehle wie immer das ausgezeichnete und informative Programmheft.</p>
<p><strong>Termine und Karten unter </strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/programm/spielplan/was-ihr-wollt-2025/1781/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/programm/spielplan/was-ihr-wollt-2025/1781/</a></p>
<p><strong>Oberspielleiterin Bernadette Sonnenbichler verabschiedet sich leider mit »Was ihr wollt« nach zehn Jahren vom Düsseldorfer Schauspielhaus und wird Intendantin am Theater und Orchester Heidelberg.</strong></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Orsino, Herzog von Illyrien Jonas Friedrich Leon­hardi</p>
<p>Viola, später Cesario und Sebastian, Violas Zwillingsbruder Sophie Stockinger</p>
<p>Olivia, eine Gräfin Tabea Bettin</p>
<p>Maria, Olivias Kammerfrau und Gesellschafterin Anya Fischer</p>
<p>Malvolio, Haushofmeister bei Olivia Thomas Wittmann</p>
<p>Sir Toby Rülps, Olivias Onkel Florian Lange</p>
<p>Sir Andrew Leichenwang, Kumpan von Sir Toby Thomas Kitsche</p>
<p>Fabian, Diener bei Olivia Michael Fünfschilling</p>
<p>Feste, Narr Jürgen Sarkiss</p>
<p>Antonio, Kapitän, Sebastians Freund Mila Moinzadeh</p>
<p>Live-Musik Kiki Bohemia, Norbert Krämer, Tobias Vethake</p>
<p>Regie Bernadette Sonnenbichler</p>
<p>Bühne David Hohmann</p>
<p>Kostüm Katrin Wolfermann</p>
<p>Komposition Kiki Bohemia, Tobias Vethake</p>
<p>Choreografie Valentí Rocamora i Torà</p>
<p>Licht Konstantin Sonneson</p>
<p>Dramaturgie David Benjamin Brückel</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 20:50:57 +0200</pubDate>
                        <title>Chefs in Town: Düsseldorf serviert Vielfalt und setzt auf Gastro-Nachwuchs</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/chefs-in-town-duesseldorf-serviert-vielfalt-und-setzt-auf-gastro-nachwuchs-3396.html</link>
                        <description>Wenn der Oberbürgermeister plötzlich die Schürze umbinden muss und der Wirtschaftsdezernent Tabletts trägt, dann ist wieder „Chefs in Town“ in Düsseldorf. Vom 26. bis 28. September zeigte das Gastro-Festival zum zweiten Mal, wie lebendig die kulinarische Szene der Stadt ist – und dass sie längst ein Wirtschaftsfaktor mit Zukunftsfragen ist.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Über 100 Gastronominnen und Gastronomen luden zu rund 200 Events ein, von Fine Dining über Büdchenklassiker bis hin zu ungewöhnlichen „Matches“ zwischen lokalen Betrieben und bekannten Gastköchen aus ganz Deutschland. Die Bandbreite reichte vom Rheinschiff bis zur Hotelbar. Hinter dem Format steht die METRO gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf, der IHK und dem DEHOGA NRW – eine Allianz, die die kulinarische Vielfalt sichtbar macht und jungen Talenten eine Bühne gibt.</p>
<h3 data-end="1826" data-start="1260">Keller und Zaum im Service-Einsatz</h3>
<p>Ein Höhepunkt: Im Restaurant The Kitchen griffen OB Stephan Keller und Wirtschaftsdezernent Christian Zaum selbst zum Tablett.</p><blockquote><p>„Die Gastronomie ist weit mehr als ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – sie prägt das Lebensgefühl in unserer Stadt, schafft Begegnungsräume und steht für Vielfalt und Internationalität“, betonte <strong>Keller</strong>. „Indem wir selbst die Schürze anlegen, möchten wir eine klare Botschaft vermitteln: Wir stehen an der Seite der Gastronomiebetriebe und wollen Düsseldorf als führenden Standort weiter stärken.“</p></blockquote><blockquote><p>Für <strong>Zaum </strong>war der Abend mehr als Symbolpolitik: „Es war eine sehr wichtige Erfahrung, selbst mitanzupacken und den direkten Kontakt mit den Gästen zu erleben. Als Landeshauptstadt stehen wir den Gastronominnen und Gastronomen partnerschaftlich zur Seite – von Fragen rund um behördliche Verfahren bis hin zu zentralen Themen wie der Gewinnung und Sicherung von Fachkräften.“</p></blockquote><h3 data-end="2754" data-start="2205">Fachkräfte dringend gesucht</h3>
<p>Denn genau daran mangelt es der Branche besonders. Der DEHOGA NRW weist seit Langem auf den Fachkräftemangel hin. Düsseldorf setzt hier auf Integration und Ausbildung: Die Ausländerbehörde und das kommunale Integrationsmanagement unterstützen internationale Fachkräfte, das Gesundheitsamt bietet Infektionsschutzbelehrungen in 16 Sprachen an. Mit den EuroSkills 2027 will die Stadt außerdem ihre Rolle als Ausbildungsstandort weiter ausbauen und Talenten aus dem gastronomischen Handwerk Sichtbarkeit verschaffen.</p>
<h3 data-end="3114" data-start="2756">Nachwuchs im Fokus</h3>
<p>Schon im Juli hatte die Wirtschaftsförderung mit Taste up! – die lange Tafel der Gastro-Talente ein Zeichen gesetzt: Nachwuchskräfte aus renommierten Häusern wie Agata’s, Grande Étoile und Kö59 servierten an der Königsallee mehrgängige Menüs – flankiert von Infos zur dualen Ausbildung. Der Erlös floss in Ausbildungsinitiativen.</p>
<p>Mit solchen Aktionen – ob während besucherstarker Festivals wie <a href="https://www.chefsintown.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">„Chefs in Town“</a> oder in gezielten Formaten für junge Talente – will Düsseldorf die Gastro-Szene nicht nur feiern, sondern auch für die Zukunft stärken. Die Botschaft aus diesem Wochenende ist klar: Kulinarische Vielfalt ist nicht nur Genuss, sondern auch Standortfaktor.</p>
<p>Direkt im Anschluss an „Chefs in Town“ folgte mit der <a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/rolling-pinconvention-2025-in-duesseldorf-europas-top-koeche-treffen-sich-im-areal-boehler-3387.html" target="_blank" class="link-external-blank">Rolling Pin.Convention 2025</a>&#160;das nächste große Branchentreffen in Düsseldorf – ein weiterer Beweis, dass die Stadt sich als Hotspot der Gastronomie etabliert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 10:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>OB-Stichwahl in Düsseldorf: Dr. Stephan Keller (CDU) bleibt Oberbürgermeister</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/ob-stichwahl-in-duesseldorf-dr-stephan-keller-cdu-bleibt-oberbuergermeister-3395.html</link>
                        <description>Amtsinhaber Dr. Stephan Keller (CDU) hat die Stichwahl zum Oberbürgermeister gewonnen. Nach dem vorläufigen Ergebnis entfielen 120.430 Stimmen (60,45 %) auf Keller und 78.779 Stimmen (39,55 %) auf Clara Gerlach (Grüne). Von 469.525 Wahlberechtigten gaben 200.831 ihre Stimme ab – Wahlbeteiligung 42,77 %. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Das ist ein ganz klares Ergebnis… ich freue mich jetzt einfach riesig. Nach so vielen Wochen des Wahlkampfes bin ich echt happy, dass es jetzt gelaufen ist.“<br> — <strong>OB Dr. Stephan Keller </strong>am Wahlabend.</p></blockquote><p><strong data-end="1049" data-start="1032">Clara Gerlach</strong> gratulierte dem Amtsinhaber und sprach von einem „Rekord-Stichwahlergebnis“ für die Düsseldorfer Grünen:</p><blockquote><p>„Ich gratuliere Dr. Stephan Keller zur Wiederwahl… Rund 40 % aller Düsseldorferinnen und Düsseldorfer haben uns ihr Vertrauen geschenkt.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 14:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>EUREF Campus: Stadtwerke eröffnen den „Club Zukunft Düsseldorf“ </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/euref-campus-stadtwerke-eroeffnen-den-club-zukunft-duesseldorf-3433.html</link>
                        <description>Mit dem „Club Zukunft Düsseldorf“ haben die Stadtwerke Düsseldorf gestern auf dem EUREF Campus einen einzigartigen Ort eröffnet, den es so in unserer Stadt noch nicht gibt. Auf rund 500 Quadratmetern ist Raum für kreative Ideen, technologische Innovationen und interdisziplinären Austausch entstanden.   </description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/user_upload/1_Club_Zukunft_Stadtwerke.jpg" length="2084864" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Mit dem Club Zukunft wollen wir schneller werden – schneller in der Entwicklung von Ideen, schneller in der Umsetzung von Projekten, die unsere Stadt zukunftsfest und lebenswert machen“, sagt <strong>Stadtwerke-Vorständin Dr. Charlotte Beissel</strong>. „Der Club Zukunft ist ein neuer Denkort für unsere Partner, ein überparteilicher, geschützter Ort, an dem interdisziplinär zusammengearbeitet wird. Nur durch Kooperationen entsteht die erforderliche Geschwindigkeit, um in den kommenden zehn Jahren eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.“</p></blockquote><p>Mit der Wirtschaftsförderung, Rheinbahn, Stadtsparkasse sowie der Industrie- und Handelskammer haben die Stadtwerke Düsseldorf bereits starke Partner im Club Zukunft Düsseldorf versammelt.&#160;</p><blockquote><p><strong>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller</strong> unterstreicht die Bedeutung des neuen Denkortes auf dem EUREF-Campus: „Unsere Stadt braucht Orte, an denen aus guten Ideen schnell konkrete Projekte werden. Der Club Zukunft Düsseldorf bringt gezielt Menschen zusammen, um gemeinsam Tempo zu machen. So entsteht eine gut vernetzte Gemeinschaft, die die Zukunft unserer Stadt aktiv gestaltet. Ich freue mich sehr auf die ersten Initiativen und Projekte, die von hier ausgehen werden.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe </strong>war sofort von der Idee des Club Zukunft begeistert: „Eine klimaneutrale Stadt braucht ein einfach nutzbares, digital vernetztes Mobilitätsangebot. Der Club Zukunft gibt uns die Chance, schnell zu neuen Lösungen in Austausch zu kommen. Hier können wir unsere Talente mit denen unserer Partner zusammenbringen, um gemeinsam neue Ideen für den Nahverkehr und die Mobilitätswende in unserer Stadt zu entwickeln. Wir werden Impulse setzen und konkrete Initiativen für Verkehrskonzepte der Zukunft auf den Weg bringen.“</p></blockquote><p>Der EUREF Campus selbst ist ein Leuchtturmprojekt der Energiewende: Auf 80.000 Quadratmetern Büro- und Eventfläche arbeiten Unternehmen, Wissenschaft und Forschung in einem außergewöhnlichen Umfeld an Themen wie Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit. Die Stadtwerke tragen mit einem CO₂-neutralen Energiekonzept, ihren Produkten und nun auch mit dem „Club Zukunft Düsseldorf“ maßgeblich zu dem Erfolg des Projektes bei.</p>
<p>Der „Club Zukunft Düsseldorf“ ist bewusst auf zehn Jahre angelegt: Bis 2035 sollen hier relevante Projekte aller teilnehmenden Partner erdacht und angestoßen werden – im Einklang mit dem Ziel der Landeshauptstadt, bis dahin klimaneutral zu sein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 11:43:34 +0200</pubDate>
                        <title>Neues OGS-Konzept in Düsseldorf: GEW warnt vor Qualitätsverlust</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/neues-ogs-konzept-in-duesseldorf-gew-warnt-vor-qualitaetsverlust-3394.html</link>
                        <description>Mit Beginn des Schuljahres 2025/26 hat die Stadt Düsseldorf ein neues Modell für die Offene Ganztagsschule (OGS) eingeführt. Ziel ist es, den ab 2026 bundesweit geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung frühzeitig umzusetzen. Während die Stadt dies als Fortschritt und mehr Wahlmöglichkeiten für Familien darstellt, warnt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vor Qualitätsverlust, Überlastung der Schulleitungen und Sparmaßnahmen zulasten von Kindern und Personal.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="818" data-start="768">Kritik der GEW: „Spielball der Stadtpolitik“</h3>
<p>Die GEW kritisiert, dass die Grundschulleitungen durch die kurzfristige Einführung des neuen Modells stark belastet seien.</p><blockquote><p>Sie seien „noch nicht wirklich zu ihrem eigentlichen Geschäft der SCHUL-Leitung, Unterrichtsbegleitung und -planung gekommen“.</p></blockquote><p>Zudem handle Düsseldorf vorzeitig, bevor das Land NRW verbindliche Vorgaben erlasse.</p>
<p>Sorge bereitet der Gewerkschaft insbesondere die geplante stärkere Unterscheidung zwischen Fach- und Hilfskräften. Man befürchte Einsparungen und damit Qualitätsverluste im Ganztag. Auch Bildungsanbieter könnten durch die neuen Zeitmodelle eingeschränkt werden. „Die Eltern sind zu Recht verunsichert“, heißt es weiter.</p>
<h3 data-end="1579" data-start="1517">Eltern zwischen Planungssicherheit und Sorge um Qualität</h3>
<p>Nach Angaben der Stadt können Eltern nun zwischen drei Zeitmodellen wählen – Betreuung bis 14 Uhr, bis 15 Uhr oder bis 16 Uhr. Während Spiel- und Freizeitangebote in allen Varianten vorgesehen sind, gibt es Gruppenaktivitäten und Bildungsangebote nur bei längeren Betreuungszeiten. Auch die monatlichen Beiträge sind angepasst und einkommensabhängig gestaffelt – von beitragsfrei bis maximal 180 Euro zuzüglich Kosten für das Mittagessen .</p>
<p>Die Verwaltung betont, dass die neuen Modelle mehr Flexibilität schaffen und die Umsetzung des Rechtsanspruchs absichern sollen. Gleichzeitig fürchten viele Eltern, dass kürzere Betreuungszeiten und weniger Bildungsangebote zu Lasten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehen könnten.</p>
<p>Alle Informationen zu den Angeboten, Kosten und Anmeldemöglichkeiten hat die Stadt online gebündelt:&#160;<a href="https://www.duesseldorf.de/schulen/zentrale-themen/ganztag-in-der-schule/ganztagsangebote" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Ganztagsbetreuung in der Grundschule</a></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="2643" data-start="2595">Ergebnisse der GEW-Umfrage und Forderungen</h3>
<p>Laut einer landesweiten GEW-Umfrage unter knapp 2.900 Beschäftigten im Offenen Ganztag und an Grundschulen zeigt sich ein deutliches Bild:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2876" data-start="2825"><strong data-end="2833" data-start="2825">95 %</strong> der Befragten arbeiten gerne in der OGS.</li> 	<li data-end="2974" data-start="2879"><strong data-end="2887" data-start="2879">60 %</strong> können von ihrer Tätigkeit finanziell nicht leben und sind auf Zweitjobs angewiesen.</li> 	<li data-end="3053" data-start="2977"><strong data-end="2985" data-start="2977">37 %</strong> arbeiten ohne Tarifvertrag und sind damit schlechter abgesichert.</li> 	<li data-end="3133" data-start="3056"><strong data-end="3064" data-start="3056">54 %</strong> würden gerne mehr Stunden arbeiten, können dies aber häufig nicht.</li> 	<li data-end="3252" data-start="3136"><strong data-end="3144" data-start="3136">80 %</strong> des OGS-Betriebs findet in normalen Klassenräumen statt, die nicht für Nachmittagsangebote geeignet sind.</li> 	<li data-end="3328" data-start="3255"><strong data-end="3263" data-start="3255">65 %</strong> berichten von regelmäßigen Konflikten wegen der Raumsituation.</li> </ul><p>Die GEW NRW fordert deshalb:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="3454" data-start="3363">flächendeckende tarifliche Bezahlung und die Möglichkeit freiwilliger Stundenaufstockung,</li> 	<li data-end="3525" data-start="3457">mehr Zeit für pädagogische Qualität, Vorbereitung und Fortbildung,</li> 	<li data-end="3649" data-start="3528">verbindliche Abstimmungen zwischen Schule und OGS sowie die Integration der OGS-Mitarbeitenden in die Schulentwicklung,</li> 	<li data-end="3731" data-start="3652">bessere räumliche Bedingungen mit Rückzugsorten und multifunktionalen Räumen,</li> 	<li data-end="3811" data-start="3734">eine klare gesellschaftliche Aufwertung der OGS-Arbeit als Bildungsauftrag.</li> </ul></div><p>&#160;</p>
<h3 data-end="3859" data-start="3834">Politischer Kontext</h3>
<p>Die GEW sieht nicht nur die Stadt, sondern auch das Land NRW in der Pflicht. Während Düsseldorf mit dem neuen Konzept vorpresche, gebe es aus Sicht der Gewerkschaft noch immer keine klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen vonseiten der schwarz-grünen Landesregierung. In ihrer Stellungnahme spricht sie von einem „Versagen auf allen Ebenen“.</p>
<p>Brisant ist die Debatte auch wegen des Wahlsonntags: Am 28. September entscheiden die Düsseldorfer:innen zwischen Amtsinhaber <strong>Stephan Keller (CDU)</strong> und Herausforderin <strong>Clara Gerlach (Grüne)</strong>. Beide betonen im Wahlkampf die Bedeutung von Kinderbetreuung und Ganztag. Die GEW fordert jedoch, dass die politischen Zusagen über den Wahltermin hinausgehen und zu verbindlichen Verbesserungen für Schulen, Eltern und Personal führen.</p>
<p>Mit dem neuen OGS-Konzept will Düsseldorf beim Ganztag eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Gewerkschaft sieht dagegen die Gefahr, dass Qualität und Arbeitsbedingungen auf der Strecke bleiben. Ob das neue Modell im Alltag funktioniert, wird sich spätestens mit dem Inkrafttreten des bundesweiten Rechtsanspruchs 2026 zeigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3393</guid>
                        <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 12:23:25 +0200</pubDate>
                        <title>20 Jahre IDO-Festival: Düsseldorfs Orgelfest feiert Jubiläum mit Stars und Premieren</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/20-jahre-ido-festival-duesseldorfs-orgelfest-feiert-jubilaeum-mit-stars-und-premieren-3393.html</link>
                        <description>Ein Festival wie kein anderes. Seit 20 Jahren bringt das Internationale Orgelfestival Düsseldorf (IDO) die „Königin der Instrumente“ in Bewegung – und das nicht nur in Kirchen. Zum Jubiläum 2025 laden die Veranstalter zu 50 Konzerten in 23 Düsseldorfer Spielstätten ein, darunter St. Antonius, St. Lambertus, die Sammlung Philara, die Black Box und das Maxhaus. Das Motto: Kreativität, Lebensfreude und die Lust, Musik neu zu entdecken.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="993" data-start="958">Erstaufführungen und Stargäste</h3>
<p>Mehrere Werke entstehen eigens für die diesjährige Ausgabe. So präsentiert Blockflöten-Virtuosin <strong data-end="1114" data-start="1091"><a href="https://www.ido-festival.com/programm-orgelfestival/veranstaltung/?id=604" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dorothee Oberlinger</a></strong> am 3. Oktober ein Auftragswerk von Martin Herchenröder in St. Antonius.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3392</guid>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 14:48:19 +0200</pubDate>
                        <title>OB-Stichwahl am Sonntag in Düsseldorf: Keller oder Gerlach?</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/ob-stichwahl-am-sonntag-in-duesseldorf-keller-oder-gerlach-3392.html</link>
                        <description>Stichwahl am 28. September: Zwei Namen auf dem Zettel, ein Kreuz für 5 Jahre &quot;Weiter so!&quot; oder &quot;Richtungswechsel&quot;. Am Sonntag entscheidet sich, was den Düsseldorfer:innen wichtig ist – Miete, Stau/ÖPNV, Alltag junger Menschen. Auf dem Stimmzettel: OB Dr. Stephan Keller (CDU) und Clara Gerlach (Grüne). Kurz, klar und alltagsnah: Wir haben zusammengefasst, was beide im Interview mit NDOZ gesagt haben.</description>
                        <enclosure url="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/fileadmin/public/_processed_/8/f/csm_rathaus-duess-victor-3-PXL_20250908_105002174_0f2efd49a1.jpg" length="2944167" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Antworten im <strong data-end="4579" data-start="4563">Originaltext</strong> unseres Vorwahl-Interviews mit <strong data-end="4628" data-start="4611">Clara Gerlach</strong>, <strong data-end="4652" data-start="4630">Dr. Stephan Keller</strong><strong>(und <strong data-end="4680" data-start="4658">Fabian Zachel, SPD</strong>) </strong>finden Sie hier:&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/3-kandidaten-3-fragen-stephan-keller-clara-gerlach-und-fabian-zachel-im-interview-3369.html" target="_blank" class="link-external-blank">OB-Wahl Düsseldorf 2025, die Kandidaten im Vergleich</a></em></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4 data-end="1123" data-start="1086">Wohnen: Schutz oder Offensive?</h4></div><p>&#160;</p>
<p><strong>Clara Gerlach</strong> setzt zuerst auf Mieterschutz: mehr Mieterberatung und Wohnungsaufsicht, Erhaltungssatzungen &amp; Vorkaufsrechte gegen Entmietungen; Genossenschaften/SWD stärken, damit Wohnungen dauerhaft bezahlbar bleiben.</p><blockquote><p>„Mein erstes Ziel ist der Schutz von Mieter*innen … Erhaltungssatzungen und Vorkaufsrechte … Genossenschaften und SWD stärken.“</p></blockquote><p><strong>Stephan Keller </strong>priorisiert Neubau: 8.000 Wohnungen bis 2030, davon rund 4.000 auf städtischen Flächen; 50-%-Quote für preisgünstigen Wohnraum, Planungen beschleunigen, SWD stärken; ein Impulsprogramm soll zusätzlich Wohnraum schaffen.</p><blockquote><p>„Bis 2030 8.000 neue Wohnungen … 50-%-Quote … Planungen beschleunigen.“</p></blockquote><p><strong>Du hast die Wahl:</strong> Schnell mehr Schutz und Sicherheit (z. B. Stärkung der Mieterrechte) – oder entsteht Entlastung vor allem mittel- bis langfristig über neue Wohnungen?</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Verkehr: Verlagerung oder smarte Steuerung?</h4></div><p>&#160;</p>
<p><strong>Gerlach</strong> will weniger Stau durch mehr Bus &amp; Bahn, Rad und Fuß: sichere Radwege, Sharing, mehr Platz für Zufußgehende, Rheinbahn stärken.</p><blockquote><p>„Weniger Stau gibt es nur mit mehr Bus &amp; Bahn, Fuß- und Radverkehr … bessere Rheinbahn.“</p></blockquote><p><strong>Keller </strong>setzt auf digitale Steuerung und Projekte: digitales Baustellenmanagement, intelligente Ampeln, Ziel 25 % Radanteil (Leitrouten/Fahrradstraßen/Radhauptnetz), dazu U81 und Rheintakt.</p><blockquote><p>&#160;„Digitales Baustellenmanagement, intelligente Ampeln … U81 und Rheintakt.“</p></blockquote><p><strong>Du hast die Wahl:</strong>&#160;Lösungen duch Technik und Digitalisierung, Takt und höhreren Fahrradanteil durch Fahrradstraßen, etc.&#160;– oder Reduktion des Auto-Verkehrs durch nachhaltige Stärkung der Attraktivität aller alternativen Verkehrsmittel.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4 data-end="2847" data-start="2711">Junge Menschen: Mitreden oder Rahmen stärken?</h4></div><p>&#160;</p>
<p><strong>Gerlach</strong>: Zuhören &amp; echte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen; Themen von Kita/Schule bis Kultur/Sport und Klima/Wohnen/Mobilität.</p><blockquote><p>„… echte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen …“</p></blockquote><p><strong>Keller</strong>: Rahmenbedingungen verbessern: ÖPNV-Ausbau, Azubiwohnen, Investitionen in Schulen &amp; Digitalisierung; Jugendrat/Jugendring stärken.</p><blockquote><p>„… ÖPNV ausbauen, Azubiwohnen, Schulen &amp; Digitalisierung … Jugendrat stärken.“</p></blockquote><p><strong>Du hast die Wahl:&#160;</strong>Willst du mehr Mitbestimmung und Quartiersangebote – oder vor allem verlässliche Strukturen (Wohnen, Schule, Mobilität)?</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4 data-end="3571" data-start="3416">Mini-Vergleich auf einen Blick</h4></div><p>&#160;</p>
<p><strong>Gerlach</strong>: Mieterschutz zuerst · Umweltverbund priorisieren · Beteiligung junger Menschen</p>
<p><strong>Keller</strong>: Neubau + Quote · digitale Steuerung + U81/Rheintakt · Rahmen für junge Menschen</p>
<p><strong>Kurz gesagt:</strong> Kontinuität mit Ausbau/Steuerung (Keller) oder Kurswechsel mit Schutz/Verlagerung (Gerlach). Entscheidend ist, was bei dir im Alltag schnell hilft und nachhaltig Lösungen schafft.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p>Alle Antworten im <strong data-end="4579" data-start="4563">Originaltext</strong> unseres Vorwahl-Interviews mit <strong data-end="4628" data-start="4611">Clara Gerlach</strong>, <strong data-end="4652" data-start="4630">Dr. Stephan Keller</strong> <strong>(und <strong data-end="4680" data-start="4658">Fabian Zachel, SPD</strong>) </strong>finden Sie hier:&#160;<a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/3-kandidaten-3-fragen-stephan-keller-clara-gerlach-und-fabian-zachel-im-interview-3369.html" target="_blank" class="link-external-blank">OB-Wahl Düsseldorf 2025, die Kandidaten im Vergleich</a></p>
<p>Außerdem haben wir zwei kurz-Interviews mit den Kandidierenden gedreht. Diese finden Sie hier: <a href="https://www.instagram.com/ndoz_de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">ndoz_de</a></p>
<p>&#160;</p>
<h4 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Kurze Fragen &amp; kurze Antworten mit...&#160;</h4>
<h4 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto"><a href="https://www.instagram.com/reel/DOYtnSoAVow/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=aW4zeHJscWVjbmRw" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Clara Gerlach</a>,&#160;</h4>
<h4 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto"><a href="https://www.instagram.com/reel/DObWZ9qAXY2/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MTd2NDJlZ3d1bHR3cw==" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dr. Stephan Keller</a>.</h4></div><p dir="auto">&#160;</p>
<h3 data-end="4032" data-start="3827">Service: So wählst Du am Sonntag</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4126" data-start="4078">Wann? <strong>Sonntag, 28. September, 8–18 Uhr</strong></li> 	<li data-end="4216" data-start="4129">Wo? 305 Wahlräume wie am 14.09.; Ihr Wahllokal steht auf der Benachrichtigung</li> 	<li data-end="4329" data-start="4219">Ohne Benachrichtigung? Ja, mit Lichtbildausweis (sofern kein Briefwahlantrag gestellt wurde)</li> 	<li data-end="4430" data-start="4332">Wahlraumfinder &amp; Hotline:&#160; <strong data-end="4399" data-start="4362"><a href="http://www.duesseldorf.de/wahlraumfinder" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">www.duesseldorf.de/wahlraumfinder</a></strong></li> 	<li data-end="4430" data-start="4332">Barrierefreiheit: Infos über die Hotline oder&#160; <strong data-end="4512" data-start="4483"><a href="http://www.duesseldorf.de/wahlen" target="_new" class="link-external-blank" rel="noreferrer noopener">www.duesseldorf.de/wahlen</a></strong></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3390</guid>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:08:56 +0200</pubDate>
                        <title>MERKUR SPIEL-ARENA nutzt nun Sonnenenergie</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/merkur-spiel-arena-nutzt-nun-sonnenenergie-3390.html</link>
                        <description>Die MERKUR SPIEL-ARENA setzt ein eindrucksvolles Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit und Energiezukunft: Auf dem Dach der Multifunktionsarena wurde eine neue Photovoltaikanlage installiert, die künftig 90% Prozent des jährlichen Energiebedarfs für den Veranstaltungsbetrieb decken wird. Mit über 7.000 m² Modulfläche zählt sie zu den größten Solaranlagen auf einem Stadiondach in Deutschland – nur zwei Anlagen sind größer.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf:</strong>&#160;„Klimaschutz gelingt nur mit konkreten Maßnahmen. Dass eine so sichtbare Einrichtung wie die MERKUR SPIEL-ARENA nun einen großen Teil ihres Energiebedarfs selbst aus Sonnenlicht deckt, ist ein gutes Beispiel dafür, wie auch stadteigene Infrastrukturen einen Beitrag zur Energiewende leisten können.“</p></blockquote><h3>Technische Besonderheit: geringes Gewicht, hohe Leistung</h3>
<p>Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt war die Vorgabe eines sehr geringen Systemgewichts von unter 5 kg/m².&#160;Dafür hat Rheinland Solar ein innovatives Klebesystem eingesetzt. Damit ist es gelungen, die insgesamt 2.872 Solarmodule dauerhaft und sicher zu befestigen und das maximale Gewicht einzuhalten. Insgesamt wurden dafür circa 3 Tonnen Silikonkleber verbaut.&#160;</p>
<p>Mit einer maximalen Leistung von 1.500 Kilowattstunden (1,5 Megawatt Peak) wird sie künftig 90 Prozent des Energiebedarfs für den Veranstaltungsbetrieb der Arena durch Sonnenenergie decken – ein bedeutender Meilenstein für die zukunftsweisende Ausrichtung der Venue.&#160;</p><blockquote><p><strong>Michael Brill, CEO D.LIVE:&#160;</strong>„Die Veranstaltungsstätten Düsseldorfs bieten einen neuen Standard in ökologischer Nachhaltigkeit, die international zu den Vorreitern des Live-Entertainments zählt. Die Integration erneuerbarer Energien ist dabei ein zentraler Baustein. Ein wichtiger Grund mehr für nationale und internationale Künstler, Athleten, Verbände und Veranstalter, Düsseldorf als bevorzugten Standort zu wählen.&#160;</p></blockquote><blockquote><p><strong>Andrea Klimek, Projektleiterin Rheinland Solar:</strong> „Wir sind stolz, dieses zukunftsweisende Projekt gemeinsam mit D.LIVE umsetzen zu dürfen. Die MERKUR SPIEL-ARENA zeigt, welches Potenzial moderne Stadioninfrastruktur im Bereich erneuerbarer Energien bieten kann.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3388</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:40:39 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Extravaganza&quot;: Roncalli’s Apollo Varieté entführt ins verbotene Nachtleben der 20er Jahre</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/extravaganza-roncallis-apollo-variete-entfuehrt-ins-verbotene-nachtleben-der-20er-jahre-3388.html</link>
                        <description>Vom 17. Oktober 2025 bis 11. Januar 2026 verwandelt sich Roncalli’s Apollo Varieté unter der Düsseldorfer Rheinkniebrücke in einen geheimen Flüsterclub. Mit der neuen Show „Extravaganza“ tauchen die Gäste ein in das Amerika der 20er und 30er Jahre. Diese Epoche war geprägt war von der Prohibition und vom Hang zu überschwänglichen Partys. In sogenannten „Speakeasys“, verborgenen Tanzlokalen, in die man meist nur mit einem Passwort Einlass erhielt, wurde Alkohol ausgeschenkt, getanzt und das Verbotene gefeiert. In diesen Nächten lag ein Hauch von Dekadenz und das Gefühl von endloser Freiheit in der Luft. Diese Emotion bringt „Extravaganza“ auf die Bühne. Die Gäste werden Teil der feiernden Gesellschaft und erleben den verbotenen Glamour der 20er und 30er Jahre live mit.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="x_MsoNormal">Inszeniert wird „Extravaganza“ von Lars Wasserthal in Zusammenarbeit mit der Roncalli-Castingabteilung. Der Regisseur ließ sich dabei unter anderem von Filmen wie&#160;Moulin Rouge&#160;und&#160;Chicago&#160;inspirieren. Für die Choreografien konnte das Apollo erneut Camilla Keutel gewinnen, die neben einigen Apollo-Produktionen bereits zahlreiche große Show- und Varietéproduktionen weltweit mitgestaltet und durch ihr breites Repertoire an Tanzstilen geprägt hat.</p>
<p>&#160;</p><blockquote><p>„Wir entführen das Publikum in die schillernden Nächte der 20er Jahre, die aufregend und auch ein wenig verrucht waren und sich deutlich vom sonst tristen Alltag abhoben“, sagt <strong>Regisseur Lars Wasserthal</strong>. „Gefeiert wurde, was verboten war. Dieses Gefühl lassen wir mit ‚Extravaganza‘ wieder aufleben.“</p></blockquote><blockquote><p>„Wenn die Tage dunkler werden, bringen wir das Leuchten der goldenen 20er Jahre zurück auf die Bühne“, sagt <strong>Vivian Paul-Roncalli</strong>, Leitung der Kreativabteilung und Stellvertreterin des Direktors. „Mit ‚Extravaganza‘ erwartet das Publikum ein Feuerwerk aus Musik, Tanz und Akrobatik – modern interpretiert und aufwendig inszeniert. Gäste können sich auf eine aufregende Show mit einer Prise Extravaganz und einem internationalen Spitzenensemble freuen.“</p></blockquote><p>Auch in Kostüm und Musik schlägt „Extravaganza“ den Bogen zu den Goldenen Zwanzigern: Charleston-Kleider, Federn, Fransen und funkelnde Pailletten lassen den Glamour der Ära aufleben, während die Musik mit Swing und Jazz den Rhythmus jener wilden Nächte zurückbringt.</p>
<h3>Internationales Spitzenensemble mit Live-Gesang am Flügel und in der Luft</h3>
<p>Das Ensemble, bestehend aus 15 Künstlerinnen und Künstlern, ist so abwechslungsreich wie die goldene Ära selbst. Der Cast wird von&#160;<strong>Jack Woodhead&#160;</strong>angeführt, der gleichzeitig den Besitzer des fiktiven Flüsterclubs mimt. Der provokant-herzliche Paradiesvogel führt als Conférencier durch den Abend und sorgt am Flügel für Live-Gesang. Musikalisch wird es auch bei&#160;<strong>Elli Huber</strong>. Die Trapez-Artistin und Muse des Clubbesitzers vereint ihre zwei Passionen, Akrobatik und Live-Gesang und erschafft in luftiger Höhe Gänsehautmomente. Hoch in die Luft geht es auch bei&#160;<strong>Oskar und Felipe</strong>: Mit ihrem Aerial Bicycle erzählen sie die Geschichte zweier Menschen, die sich blind vertrauen. Oskar ist u. a. Silberpreisträger beim renommierten Cirque de Demain, Felipe prägt seit Jahren die großen Bühnen Londons.</p>
<p><br> <strong>Anna Shalamova&#160;</strong>macht ein übergroßes Martini Glas zu ihrer Bühne. Mit fließenden Bewegungen und scheinbar müheloser Leichtigkeit stemmt sich die Kontorsionistin (Verbiegekünstlerin) auf schmalen Stangen in Handstände und fesselt das Publikum mit ihren sinnlichen Figuren.&#160;<strong>Anatoly Zalevsky</strong>&#160;zählt zu den weltbesten Equilibristen unserer Zeit. Mehrfach wurde er bei renommierten Circus-Wettbewerben mit Gold ausgezeichnet. Mit seinem Talent, den eigenen Körper auf den Händen zu balancieren und dabei eindrucksvolle Figuren zu formen, begeistert er seit Jahrzehnten das Publikum. Beim&#160;<strong>Duo Crystal Circles&#160;</strong>drehen sich Dominika und Mihaly bei ihrem Cyr-Wheel Act schwerelos in einem übergroßen Rad. Mit Ringen beschäftigt sich auch&#160;<strong>Taylor Montico</strong>, die italienische Hula Hoop-Künstlerin aus einer italienischen Circus-Dynastie, lässt Reifen um ihren Körper kreisen und verzaubert so das Publikum europaweit.&#160;<strong>Glenn Folco</strong>&#160;hingegen hebt die Jonglage auf ein neues Niveau: Mit unverwechselbarem Charme und atemberaubender Präzision wirbelt er Tennisschläger durch die Luft und sorgt für Staunen im Publikum.</p>
<p>Als ulkiger Hausmeister sorgt&#160;<strong>Herr Stanke</strong>&#160;für die Lacher im Saal. Mit seiner skurrilen Mischung aus Akrobatik, Slapstick und Zauberkunst sowie seinem brillanten Sinn für Mimik und Gestik lässt er kein Auge trocken. Die&#160;<strong>Vegas Showgirls</strong>, ein modernes und glamouröses Showballett-Ensemble, bringen mit ihren Tanzeinlagen und aufregenden Kostümen Eleganz auf die Bühne. Ihr Repertoire, das klassische Techniken und zeitgenössische Raffinesse vereint, hat bereits Menschen auf der ganzen Welt begeistert und wird nun die Apollo-Gäste in den Bann ziehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 14:43:20 +0200</pubDate>
                        <title>Rolling Pin.Convention 2025 in Düsseldorf: Europas Top-Köche treffen sich im Areal Böhler</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/rolling-pinconvention-2025-in-duesseldorf-europas-top-koeche-treffen-sich-im-areal-boehler-3387.html</link>
                        <description>Zwei Tage lang wird Düsseldorf Ende September wieder zum Zentrum der internationalen Gastronomie-Szene: Die Rolling Pin.Convention Germany 2025 bringt am 29. und 30. September im Areal Böhler mehr als 10.000 Köche, Sommeliers, Gastronomen und Hospitality-Profis zusammen. Europas zweitgrößtes Symposium für Spitzenköche gilt als Schaufenster für Trends, Innovationen und Debatten, die die Branche bewegen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Organisiert vom österreichischen Medienunternehmen Rolling Pin, versammelt die Convention mehr als 100 Spitzenköche und Branchen-Insider aus elf Nationen auf fünf Bühnen – von Keynotes über Masterclasses bis hin zu Live-Demonstrationen. Parallel dazu zeigt eine 6.000 m² große Expo die neuesten Produkte führender Produzenten und Lieferanten.</p>
<p>Zu den Programmhighlights zählen provokante Themen wie <strong data-end="1310" data-start="1288">„Holistic Cuisine“</strong> mit ungewöhnlichen Zutaten – von Mondquallen bis Schmetterlingen –, <strong data-end="1401" data-start="1379">„Nose-to-tail 3.0“</strong> oder Strategien, wie Gastronomiebetriebe in Zukunft bestehen können. Ein weiterer Höhepunkt: die Verleihung der <strong data-end="1536" data-start="1514">Rolling Pin.Awards</strong> mit der Auszeichnung der 100 besten Köche, 50 besten Sommeliers sowie der Top-Arbeitgeber Deutschlands.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 13:55:05 +0200</pubDate>
                        <title>Durchbruch am UKD: Neue Therapie bei seltener Stoffwechselkrankheit</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/durchbruch-am-ukd-neue-therapie-bei-seltener-stoffwechselkrankheit-3386.html</link>
                        <description>Seltene Krankheiten sind eine besondere Herausforderung – für Patient:innen, Familien und Ärzt:innen. Am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) konnte nun ein Forschungsteam um Prof. Dr. Felix Distelmaier, Oberarzt der Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie, einen wichtigen Erfolg erzielen. In der renommierten Fachzeitschrift &quot;Brain&quot; veröffentlichte das Team eine neue Therapieoption für eine extrem seltene, oft lebensbedrohliche Stoffwechselkrankheit.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="948" data-start="918">Hoffnung bei COQ2-Defekt</h3>
<p>Betroffen ist der sogenannte <strong data-end="993" data-start="978">COQ2-Defekt</strong>, eine genetisch bedingte Störung in der körpereigenen Herstellung von <strong data-end="1079" data-start="1064">Coenzym Q10</strong>. Fehlt dieser Stoff, können Herz, Gehirn und Muskeln ihre Aufgaben nicht erfüllen. Die bisherige Standardtherapie mit Tabletten wirkt bei vielen Betroffenen nicht ausreichend.</p>
<p>Die Düsseldorfer Forscher:innen entdeckten, dass bei dieser speziellen Erkrankung der Transport des Ausgangsstoffes gestört ist. Wird <strong data-end="1425" data-start="1393">4-Hydroxybenzoesäure (4-HBA)</strong> direkt zugeführt, können die Zellen wieder eigenes Coenzym Q10 bilden. In Kooperation mit einer Arbeitsgruppe in Spanien gelang zunächst der Nachweis im Tierversuch – und schließlich die Anwendung bei einem Kind am UKD.</p><blockquote><p>„Nach mehr als acht Jahren Forschung konnten wir zeigen, dass eine zusätzliche Gabe von 4-HBA die Energieproduktion der Zellen normalisieren kann. Das betroffene Kind profitiert seit über einem Jahr von der neuen Therapie – ohne bekannte Nebenwirkungen“, erklärt <strong>Prof. Distelmaier</strong>.</p></blockquote><h3 data-end="1976" data-start="1934">Kein Standard – aber ein Meilenstein</h3>
<p>Noch ist die Behandlung kein allgemein verfügbares Verfahren. Sie kommt nur für eine sehr spezielle Form des Defekts infrage, weitere Forschung ist nötig. Dennoch gilt das Ergebnis als Meilenstein: Erstmals konnte bei dieser seltenen Krankheit eine neue, zielgerichtete Therapie eingesetzt werden.</p><blockquote><p>„Unser Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, auch bei sehr seltenen Krankheiten über viele Jahre intensiv zu forschen. Nur so können wir Betroffenen neue Perspektiven eröffnen“, betont <strong>Distelmaier</strong>.</p></blockquote><h3 data-end="2530" data-start="2477">Düsseldorf als Standort für seltene Krankheiten</h3>
<p>Das <a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">UKD</a> hat sich seit Jahren auf die Versorgung von Patient:innen mit seltenen Krankheiten spezialisiert. Hier greifen Forschung und klinische Praxis eng ineinander. Jährlich werden über 45.000 Menschen stationär und 270.000 ambulant behandelt – ein Zeichen dafür, welche Rolle das UKD für Düsseldorf und NRW spielt.</p>
<h3 data-end="2879" data-start="2851">Menschen in Düsseldorf</h3>
<p>Mit seinem aktuellen Erfolg steht <strong>Prof. Dr. Felix Distelmaier </strong>für die vielen Ärzt:innen und Forscher:innen am UKD, die tagtäglich an Grenzen gehen – wissenschaftlich und menschlich. Seine Arbeit zeigt, dass medizinische Fortschritte Zeit, Teamgeist und Ausdauer brauchen. Und dass solche Erfolge auch mitten in Düsseldorf entstehen.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="136" data-start="110">Hintergrund zur Studie</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="279" data-start="139"><strong data-end="167" data-start="139">Coenzym Q10 (Ubiquinon):</strong> Körpereigener Stoff für die Energieproduktion in den Zellen. Fehlt er, leiden u. a. Herz, Gehirn und Muskeln.</li> 	<li data-end="417" data-start="282"><strong data-end="298" data-start="282">COQ2-Defekt:</strong> Sehr seltene, genetisch bedingte Störung in der „Bauanleitung“ für das Enzym COQ2 – wichtig für die Q10-Herstellung.</li> 	<li data-end="694" data-start="420"><strong data-end="464" data-start="420">Neue Spur (4-Hydroxybenzoesäure, 4-HBA):</strong> Beim COQ2-Defekt ist der Transport des Ausgangsstoffs gestört. Wird 4-HBA direkt zugeführt, können Zellen wieder eigenes Coenzym Q10 bilden. Erste Anwendung am UKD bei einem Kind zeigt anhaltenden Nutzen; weitere Forschung nötig.</li> </ul><p><a href="https://academic.oup.com/brain/advance-article/doi/10.1093/brain/awaf334/8250702?searchresult=1" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Originalarbeit in Brain (Oxford University Press)</a></p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 11:29:13 +0200</pubDate>
                        <title>Soundcinema Düsseldorf 2025: Wie klingt das Internet?</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/soundcinema-duesseldorf-2025-wie-klingt-das-internet-3384.html</link>
                        <description>Wenn sich am 2. Oktober im FFT Düsseldorf der Saal verdunkelt, beginnt für das Publikum eine ungewöhnliche Reise: kein Podium, keine Musiker:innen, keine visuelle Ablenkung – nur Klang. Mit dem Themenschwerpunkt „Webscapes“ fragt das Soundcinema Düsseldorf, eines der spannendsten Festivals für elektronische und elektroakustische Musik, in seiner siebten Ausgabe: Wie hört sich das Internet an?</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="642" data-start="604">Akusmatisches Kino für die Ohren</h3>
<p>Soundcinema versteht sich als „Kino für die Ohren“. Ganz im Sinne der Akusmatik werden die Klangquellen unsichtbar, Musik wird über ein mehrkanaliges Lautsprechersystem in den Raum projiziert.</p><blockquote><p>„Gerade weil das Internet allgegenwärtig ist und zugleich unsichtbar bleibt, braucht es neue künstlerische Formen, die seine Strukturen erfahrbar machen“, sagt <strong>Julian Scheibel vom Projektleitungsteam</strong>.</p></blockquote><p>Aus mehr als 150 internationalen Einreichungen wurden zehn Audioproduktionen ausgewählt. Sie erkunden, wie Datenströme, Algorithmen und digitale Routinen akustisch übersetzt werden können – von Beauty-Tutorials und Doomscrolling bis hin zu KI-generierten Klanglandschaften.</p>
<h3 data-end="1391" data-start="1354">Von KI bis Kosmos: Das Programm</h3>
<p>Die Beiträge bewegen sich zwischen freier Kategorie und Themenschwerpunkt <strong data-end="1481" data-start="1466">„Webscapes“</strong>.</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="1504" data-start="1487">Martin Heinze</strong> kombiniert in <em data-end="1529" data-start="1519">Nebuloso</em> menschliche und künstliche Intelligenz zu einer ko-kreativen Klangwelt.</li> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="1661" data-start="1643">Vera V Almgren</strong> untersucht in <em data-end="1687" data-start="1676">Full Face</em> die akustische Ästhetik von Make-up-Tutorials auf YouTube.</li> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="1808" data-start="1788">Simon Spielhofer</strong> lässt in <em data-end="1835" data-start="1818">I &lt;/3 my iPhone</em> die Überstimulation endlosen Scrollens hörbar werden.</li> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="1947" data-start="1931">Zhao Jiajing</strong> thematisiert in <em data-end="1970" data-start="1964">FOMO</em> die digitale Angst, etwas zu verpassen, mit KI-generierten Sprachfragmenten.</li> 	<li data-end="1640" data-start="1487"><strong data-end="2107" data-start="2089">Dennis Scheiba</strong> reflektiert in <em data-end="2137" data-start="2123">Acceleration</em> die Verdichtung von Information im Netz – bis der Klang ins Rauschen kippt.</li> </ul><p>Auch kosmische Klangräume (Li He: <em data-end="2306" data-start="2288">Preflight Flower</em>) oder experimentelle Blockflöten-Elektronik (Sylvia Hinz: <em data-end="2393" data-start="2365">Where the Roots Touch Air…</em>) finden Platz im Programm.</p>
<h3 data-end="2456" data-start="2424">Jury, Preise und Aftershow</h3>
<p>Über die Vergabe der Preise entscheiden sowohl das Publikum als auch eine Fachjury: Prof. Dr. Miriam Akkermann, Prof. Dr. Michael Edwards und Kurator Roberto Beseler Maxwell.&#160;Nach der Preisverleihung lädt ein DJ-Set von <strong data-end="2730" data-start="2714">Anna Freytag</strong> im Foyer des FFT zum Ausklang ein.</p>
<h3 data-end="2801" data-start="2769">Festival-Atmosphäre im FFT</h3>
<p>Schon ab 19 Uhr stimmt eine Radioshow in Kooperation mit Callshop Radio live aus dem FFT auf den Abend ein. Ab 20 Uhr taucht das Publikum in eine immersive Hörlandschaft, die einmal mehr zeigt, dass Düsseldorf ein Hotspot für elektronische Klangkunst bleibt.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h4>Soundcinema Düsseldorf 2025 – Webscapes</h4>
<p><a href="https://www.fft-duesseldorf.de/de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">FFT Düsseldorf</a> (Konrad-Adenauer-Platz 1)<br> Donnerstag, 2. Oktober 2025<br> Einlass 19 Uhr | Beginn 20 Uhr<br> Tickets: 12 € / 8 € erm. <a href="https://t.rausgegangen.de/tickets/soundcinema-2025-webscapes" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Tickets online</a>.</p>
<p><a href="https://soundcinema.eu/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">soundcinema.eu</a></p>
<p>&#160;</p>
<h4>Programm</h4><ul class="list-normal"> 	<li>19:00 Einlass SCD x Callshop Radio w/ Roberto Beseler Maxwell</li> 	<li>20:00 Begrüßung</li> 	<li>20:15 Freie Kategorie</li> 	<li>21:00 Pause</li> 	<li>21:30 Themenschwerpunkt ‘Webscapes’</li> 	<li>ab 22:20 Aftershow DJ-Set Anna Freytag Preisverleihung</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 14:33:56 +0200</pubDate>
                        <title>Alterssimulation in Düsseldorf: Aktionstag zu Demenz am UKD macht Alltag erlebbar</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/alterssimulation-in-duesseldorf-aktionstag-zu-demenz-am-ukd-macht-alltag-erlebbar-3383.html</link>
                        <description>Wie fühlt es sich an, wenn die Hände schwer, das Blickfeld eingeschränkt und die Ohren kaum noch belastbar sind? Wer am Aktionstag „Alter und Demenz“ am 19. September auf dem Campus der Uniklinik Düsseldorf (UKD) in einen Alterssimulationsanzug schlüpfte, konnte es am eigenen Körper erleben. Pflege-Auszubildende, Angehörige und Interessierte testeten, wie mühsam selbst einfache Tätigkeiten wie Essen oder Ankleiden werden können, wenn Beweglichkeit und Sinne nachlassen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="994" data-start="930">Düsseldorfer Einrichtungen ziehen gemeinsam an einem Strang</h3>
<p>Der Aktionstag bildete den Auftakt zur bundesweiten „Woche der Demenz“ und fand kurz vor dem Welt-Alzheimertag am 21. September statt. Zahlreiche Düsseldorfer Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, um praktische Unterstützung vorzustellen:</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1430" data-start="1241"><strong data-end="1278" data-start="1241"><a href="https://www.duesseldorf.de/wohnen/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Wohnberatung der Stadt Düsseldorf</a></strong>: informierte über Fördermöglichkeiten für altersgerechte Umbauten in den eigenen vier Wänden – sowohl für Mieterinnen als auch für Eigentümerinnen.</li> 	<li data-end="1590" data-start="1433"><a href="https://www.vinzenz-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer"><strong>St. Vinzenz-Krankenhaus (VKKD)</strong>:</a> präsentierte das Therapeutische Begleitteam (TBT), das Patient:innen während eines Krankenhausaufenthaltes unterstützt.</li> 	<li data-end="1691" data-start="1593"><strong data-end="1629" data-start="1593"><a href="https://www.florence-nightingale-krankenhaus.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Florence-Nightingale-Krankenhaus</a></strong>: stellte verschiedene Stationen eines Demenzsimulators vor.</li> 	<li data-end="1844" data-start="1694"><strong data-end="1718" data-start="1694"><a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/klinik-fuer-orthopaedie-und-unfallchirurgie/teamkontakt/stationen" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Station ZN31 des UKD</a></strong>: zeigte Materialien für den Umgang mit Demenzerkrankten und eröffnete einen Einblick in das sogenannte „Demenz-Wohnzimmer“.</li> </ul><h3 data-end="1903" data-start="1846">Bewusstsein schaffen – für Betroffene und Angehörige</h3>
<p>Das Ziel der Veranstaltung war klar: Verständnis für die Lebensrealität von älteren und demenzkranken Menschen schaffen – und gleichzeitig auf Hilfen aufmerksam machen, die in Düsseldorf verfügbar sind. Denn Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten selbst, sondern immer auch ihre Familien.</p>
<p>Mit Aktionen wie dem Alterssimulationsanzug wurde spürbar, wie wichtig Geduld, Barrierefreiheit und unterstützende Angebote sind. Angehörige konnten sich vor Ort beraten lassen und erfahren, welche Hilfen es gibt, um den Alltag zu erleichtern.</p>
<h3 data-end="2503" data-start="2446">Hintergrund: Demenz in Düsseldorf und darüber hinaus</h3>
<p>In Düsseldorf leben tausende Menschen mit Demenz. Mit dem Aktionstag will die Uniklinik, gemeinsam mit Partnern in der Stadt, die Sensibilität für das Thema erhöhen. Schon kleine Anpassungen – ob in den eigenen vier Wänden, im Krankenhaus oder im täglichen Miteinander – können die Lebensqualität erheblich verbessern.</p>
<h3 data-end="2873" data-start="2827">Die Uniklinik Düsseldorf als Veranstalter</h3>
<p>Das UKD ist mit rund 9.300 Mitarbeiterinnen das größte Krankenhaus der Landeshauptstadt. Jährlich werden dort über 55.000 Patientinnen stationär behandelt und 270.000 ambulant versorgt. Neben der medizinischen Spitzenversorgung sieht sich die Uniklinik auch in der Verantwortung, gesellschaftlich wichtige Themen wie Demenz sichtbar zu machen.&#160;<a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.uniklinik-duesseldorf.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 14:04:14 +0200</pubDate>
                        <title>Prinzengarde Blau-Weiss bestätigt Präsidentin Ute Heierz-Krings – Neues Vorstandsteam gewählt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/prinzengarde-blau-weiss-bestaetigt-praesidentin-ute-heierz-krings-neues-vorstandsteam-gewaehlt-3382.html</link>
                        <description>Die Prinzengarde Blau-Weiss bleibt in vertrauten Händen: Bei der Jahreshauptversammlung im Malkasten bestätigten die rund 60 anwesenden Mitglieder Präsidentin Ute Heierz-Krings einstimmig für weitere drei Jahre im Amt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem Rückblick sprach sie offen von „einigen Herausforderungen“ im vergangenen Jahr, hob aber zugleich den Zusammenhalt hervor:</p><blockquote><p>„Gemeinsam haben wir sehr viel erreicht und auch wirtschaftlich neue Perspektiven gewonnen.“, so&#160;Ute Heierz-Krings.</p></blockquote><p>Auch Vizepräsident <strong data-end="1075" data-start="1056">Frank Minutillo</strong> und Schatzmeisterin <strong data-end="1119" data-start="1096">Barbara Morschhoven</strong> erhielten das volle Vertrauen der Mitglieder. Neu in das Führungsgremium gewählt wurde <strong data-end="1226" data-start="1207">Andreas Ziegler</strong> als Geschäftsführer. Der 53-Jährige tritt die Nachfolge von <strong data-end="1306" data-start="1287">Michael Schmitz</strong> an, der seinen Posten kürzlich niedergelegt hatte. Ziegler kündigte an, die Prinzengarde mit neuen Ideen und viel Engagement voranzubringen.</p>
<p>Einen Wechsel gab es zudem im Amt des Kommandeurs: <strong data-end="1519" data-start="1502">Sascha Adrian</strong> vom Aktiven Corps wurde von den Mitgliedern einmütig zum Nachfolger von <strong data-end="1609" data-start="1592">Philip Meseck</strong> bestimmt.</p>
<p>Mit Blick auf die kommende Session, in der die Venetiengarde ihr <strong data-end="1714" data-start="1688">9×11-jähriges Jubiläum</strong> feiert, appellierte Heierz-Krings an alle Mitglieder, die Zusammenarbeit der Sektionen weiter zu stärken und den Verein mit vereinten Kräften nach vorne zu bringen.</p>
<p><a href="https://www.prinzengarde-blau-weiss.de/de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.prinzengarde-blau-weiss.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:28:28 +0200</pubDate>
                        <title>Walk-to-School-Day 2025 in Düsseldorf: 34 Grundschulen zeigen Stärke – Lörick siegt</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/stadtnachrichten/artikel/walk-to-school-day-2025-in-duesseldorf-34-grundschulen-zeigen-staerke-loerick-siegt-3381.html</link>
                        <description>Mit bunten Plakaten, viel Bewegung und einem Löwenmaskottchen an ihrer Seite haben Düsseldorfer Grundschulkinder am Montag, 22. September, den internationalen Walk-to-School-Day gefeiert. 34 Schulen machten mit und setzten ein starkes Signal: Der Schulweg zu Fuß ist gesund, sicher und stärkt die Selbstständigkeit. Bei der zentralen Abschlussveranstaltung in der Gemeinschaftsgrundschule Lennéstraße in Pempelfort wurden die Sieger ausgezeichnet – ganz vorne die GGS Lörick mit einem Spitzenwert von 97,4 Prozent zu Fuß kommenden Kindern.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1061" data-start="1030">Drei Schulen an der Spitze</h3>
<p>Die Freude in Lörick war groß: Mit 97,40 Prozent holte sich die GGS Wickrather Straße den Hauptpreis von 1.000 Euro. Knapp dahinter folgte die KGS Florensstraße in Hamm mit 97,32 Prozent und 500 Euro Preisgeld. Den dritten Platz belegte die KGS Fleher Schule mit 96,62 Prozent und erhielt 250 Euro. Die Preisgelder sollen in weitere Mobilitäts- und Fitnessprojekte der Schulen fließen.</p><blockquote><p>„Wenn Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden, nimmt der Autoverkehr rund um die Schulen zu. Außerdem verpassen die Schulkinder Gelegenheiten, selbstständig im Straßenverkehr aktiv zu sein und zu üben“, betonte <strong>Mobilitätsdezernent Jochen Kral</strong>. Sein Appell an die Eltern: „Den Kindern hilft nur, Selbständigkeit zu trainieren und das Wissen um mögliche Gefahren zu vermitteln.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtnachrichten</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>MentForMigra sucht neue Mentor:innen für Kinder mit Migrations- oder Fluchthintergrund</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/mentformigra-sucht-neue-mentorinnen-fuer-kinder-mit-migrations-oder-fluchthintergrund-3385.html</link>
                        <description>Wie gelingt Bildungsgerechtigkeit in einer vielfältigen Stadt wie Düsseldorf? Eine Antwort darauf gibt das Mentoring-Programm MentForMigra, das Kinder mit Migrations- oder Fluchthintergrund beim Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium unterstützt. Für diese wichtige Aufgabe werden neue ehrenamtliche Mentor:innen gesucht – Menschen, die mit Herz und Engagement Bildungshürden abbauen und das Selbstvertrauen der Kinder stärken möchten. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Interessierte sind herzlich eingeladen zur Informationsveranstaltung am Donnerstag, 25. September 2025, in der Zentralbibliothek KAP 1, wo sie das Programm kennenlernen und&#160; direkt mit dem Team ins Gespräch kommen können.&#160;</p>
<h3>Mentoring für mehr Bildungsgerechtigkeit</h3>
<p>Die Mentor:innen treffen sich einmal pro Woche für etwa eine Stunde mit ihren Mentees in&#160; den Düsseldorfer Stadtteilbibliotheken. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Lesen, der&#160; Ausbau des Wortschatzes sowie Gespräche auf Augenhöhe. Pädagogische Vorerfahrung ist&#160; nicht erforderlich – gefragt sind Einfühlungsvermögen, Freude an Sprache und Interesse an&#160; Bildung.</p><div class="well"><p>Datum: Donnerstag, 25. September 2025<br> Uhrzeit: 18:30 – 20:30 Uhr<br> Ort: Zentralbibliothek KAP 1, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf (Raum Stadtfenster)<br> Anmeldung: <a href="mailto:michaela.maeger@mentformigra.de">michaela.maeger@mentformigra.de</a></p></div><h4>Über MentForMigra</h4>
<p>Seit 2015 setzt sich MentForMigra für Chancengerechtigkeit im Bildungssystem ein. Aktuell begleitet das Programm über 170 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 und 18 Jahren in Düsseldorf – viele von ihnen stammen aus sozioökonomisch benachteiligten Familien mit Migrations- und Fluchthintergrund.<br> <br> Weitere Informationen unter: <a href="http://www.mentformigra.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.mentformigra.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 11:44:31 +0200</pubDate>
                        <title>Das Floß der Medusa oder Wie Solidarität den Mythos besiegen kann</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/das-floss-der-medusa-oder-wie-solidaritaet-den-mythos-besiegen-kann-3380.html</link>
                        <description>13 junge Darstellerinnen und Darsteller gruppieren sich um und auf den dicken Wellenbrechern, die aussehen wie die Betonbrocken  an den Inseln der Nordsee. Sie sind gestrandet,  müssen auf einer kleinen Insel ausharren. Sie kommen aus 1“ Nationen, sprechen 12 verschiedene Sprachen, müssen sich auf der Insel  organisieren, und sie wollen „alles anders machen als bisher“, also der Erwachsenen. „Das Floß der Medusa“ dargestellt von den jungen Laien-Darsteller*innen, die äußerst beeindruckend auf der Bühne agieren als Teil des „Stadt:Kollektivs“ zur feierlichen Eröffnung des neuen „Central“ am Hauptbahnhof. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der geneigte Zuschauer fühlt sich an die „Insel Felsenburg“ von Johann Gottfried Schnabel erinnert, der Utopie von 1746, gekürzt von Ludwig Tieck &#160;1828, der „wunderliche Fata einiger See-Fahrer“. &#160;</p>
<p>Das „Floß der Medusa“ ist auch ein riesiges Gemälde des französischen Malers Théodore Géricault von 1819, es hängt im Louvre und ist ständig umlagert von Bewunderern. Es nimmt eine viel beachtete Katastrophe von 1816 auf: Die neue Fregatte „Meduse“ sollte von Frankreich zum Senegal segeln. Vor der Küste strandete das schiff. Da nich genug Boote für die 400 Menschen auf dem Schiff vorhanden waren, wurde ein Floß für 150 Passagiere gebaut, das von Beibooten an die Küste gezogen werden sollte. Ein Offizier kappte jedoch die Schleppleinen, das Floß trieb auf dem Meer, ohne Proviant. Es kam zu Kannibalismus. Von den ursprünglich 150 Menschen wurden nur 15 gerettet. Das Dram erregte Aufsehen in ganz Europa.</p>
<p>Der Text orientiert sich am expressionistischen Autor Georg Kaiser ( 1878 - 1945) und sein Drama von 1944, wurde bearbeitet von Regisseurin Fabiola Kuonen und dem Ensemble.</p>
<h3>Außerordentliche junge Mimen</h3>
<p>Die Jungen Leute landen auf einer Insel, sind zunächst froh, festes Land gefunden zu haben. &#160;Erstaunlich ist wie jungen zwischen 9 und 17 Jahren alt auf der Bühne professionell und mit großem Einsatz agieren. Die erst 9jährige Mariia Lomova fällt auf mit einer beeindruckenden Bühnenpräsenz, aber auch alle andern wirken professionell. Sie sprechen zuweilen in ihren sogenannten Muttersprachen. Als einer den berühmten Spruch des Philosophen Thomas Hobbes zitiert „Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“ (der wiederum &#160;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Plautus" title="Plautus" target="_blank" rel="noreferrer">Plautus</a> 254–184 v.&#160;Chr. zitiert), setzt etwa Mariia Lomova dem ein schneidend lautes Nein entgegen.</p>
<p>Die Gestrandeten müssen sich neu organisieren. Junge Männer bieten sich als Führer an, aber vor allem die Frauen erinnern daran, dass sie alles anders machen wollen. Die kleine Mariaii &#160;aber klagt: „Da stimmt nicht.“</p>
<p>Regisseurin Fabiola Kuonen nimmt die expressionistische Stimmung von Kaiser auf, aber sie hat mit dem Ensemble eine stimmige Mischung aus Text, Choreographie und Songs entwickelt.</p>
<p>Die Gestrandeten entdecken, dass sie 13 sind, und können sich eben zunächst nicht &#160;von diesem Mythos lösen, dass die 13 Unglück bringt. Sie sind für eine Rettung eine / einer zu viel, meinen sie. Die Alternative ist furchtbar, und sie entwickelt sihclangsam.</p>
<p>Bis ein Junge seinen Bruder opfert.</p>
<p>Wie sich dann alle sich vom Opfermythos lösen und das Stück mit der Rettung endet, ist bestes Jugendtheater.</p>
<p>Großer Jubel und Standing Ovation für das Junge Team auf der neuen kleinen Bühne im neuen Quartier.</p>
<p>Nächste Vorstellungen und Karten unter</p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/home/stadtkollektiv/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/home/stadtkollektiv/</a></p>
<h3>Eröffnung des neuen Jungen Schauspiels, neuer Spielort im Central an der Worringer Straße 140</h3>
<p>Der Künstlerische Leiter des renommierten Jugend- Theaters Stefan Fischer-Felsbegrüßte nach einem stressigen Umzug aus der Münsterstraße und dem ebenso stressigen Umbau viele Gäste und Förderer. Fischer-Fels kam vom Berliner Grips-Theater zurück nach Düsseldorf, als Wilfried Schulz 2016 neuer Intendant wurde. Das Theater in Düsseldorf stand damals, so Schulz, jahrelang unter dem Motto „Under Construction“ – auch das Schauspielhaus musste noch fertig werden. Eine der ersten Inszenierung fand am Corneliusplatz in einem Zelt statt – es war zwar beeindruckend, aber eben kein Schauspielhaus.</p>
<p>Schulz bedankte sich explizit beim Land, bei der Ministerin Ina Brandes und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU), denn Land und OB machten die zusätzlichen Sanierungen am Haus damals möglich.</p>
<p>OB Keller, mitten im Wahlkampf wegen der Stichwahl mit der Grünen Bürgermeisterin Clara Gerlach (die Grüne Kandidatin war ebenfalls anwesend), nahm die Formulierung des Intendanten auf und betonte, dass Kultur verbindet und das sie mit dem Theater nun wirklich mitten in der Stadt residiere.</p>
<p>Auch Ministerin Ina Brandes freute sich, dass die „Brücke“ über die Worringer Straße wieder voller Leben ist und dass das Theater nun mitten in der Stadt sei.</p>
<p>Über die Bahnhofsnähe mit den dortigen Problemen war schon viel diskutiert worden. Stefan Fischer Felsdeutete das optimistisch: „Wir sind hier in eine Gegend gezogen, die die lebendig ist, und die rau ist – also genau richtig für ein Kinder- und Jugendtheater“, sagte er.</p>
<p>Nach den beiden Aufführungen begann dann auf der Brücke mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre eine Party mit viel städtischer Prominenz bis spät in die Nacht hinein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 15:28:00 +0200</pubDate>
                        <title>„For Women in Science“ erstmals in Düsseldorf: Vier Wissenschaftlerinnen für exzellente Forschung ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/tellerrand/artikel/for-women-in-science-erstmals-in-duesseldorf-vier-wissenschaftlerinnen-fuer-exzellente-forschung-ausgezeichnet-3379.html</link>
                        <description>„Die Welt braucht Wissenschaft – und die Wissenschaft braucht Frauen.“ Mit dieser Botschaft haben L’Oréal, die Deutsche UNESCO-Kommission und das Deutsche Humboldt-Netzwerk am Donnerstagabend, 18. September, im NRW-Forum Düsseldorf zum 19. Mal den Förderpreis For Women in Science vergeben. Zum ersten Mal fand die Preisverleihung in der Landeshauptstadt statt. Rund 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur erlebten einen festlichen Abend, der internationale Exzellenz sichtbar machte und zugleich Fragen nach Chancengleichheit in Forschung und Gesellschaft aufwarf. NDOZ war vor Ort.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>„For Women in Science“ ist Teil eines renommierten globalen Programms, das 1998 von der L'Oréal Stiftung und der UNESCO ins Leben gerufen wurde und seit 2007 auch in Deutschland etabliert ist. Weltweit sind bereits mehr als 4.400 Wissenschaftlerinnen mit dem Preis ausgezeichnet worden, unter ihnen auch sieben spätere Nobelpreisträgerinnen. wie Katalin Karikó (COVID-Impfstoffe) oder Emmanuelle Charpentier, (CRISPR „Genscheren“-Technologie). Im Juni 2025 wurde die Quantenphysikerin Prof. Dr. Claudia Felser als dritte Deutsche mit dem weltweiten Preis ausgezeichnet.</p>
<p>&#160;</p><div class="well"><h3 data-end="1057" data-start="1022">Die Preisträgerinnen 2025</h3>
<p>Mit jeweils 25.000 Euro wurden vier Nachwuchswissenschaftlerinnen ausgezeichnet, die in Deutschland forschen – und alle Mütter sind:</p>
<p>&#160;</p><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1263" data-start="1196"><strong><a href="https://www.loreal.com/de-de/germany/pages/fwis-preistraegerinnen/dr-rana-hussein-ali/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dr. Rana Hussein Ali</a></strong>, Biochemie, Goethe-Universität Frankfurt.&#160;<strong>Projekt:</strong>&#160;Grenzen überwinden: Wie Protonen im Photosystem II springen – ein Schritt zu nachhaltiger Energie.</li> 	<li data-end="1327" data-start="1266"><strong><a href="https://www.loreal.com/de-de/germany/pages/fwis-preistraegerinnen/dr-line-muradi/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dr. Line Muradi</a></strong>, Organische Chemie, Universität Münster.&#160;<strong>Projekt:</strong>&#160;Lichtinduzierte organische Reaktionen in Wasser als Lösungsmittel.</li> 	<li data-end="1400" data-start="1330"><strong><a href="https://www.loreal.com/de-de/germany/pages/fwis-preistraegerinnen/dr-casey-paquola/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dr. Casey Paquola</a></strong>, Neurowissenschaften, Forschungszentrum Jülich.&#160;<strong>Projekt:</strong>&#160;Studie zur Gehirnentwicklung und psychischen Gesundheit.</li> 	<li data-end="1487" data-start="1403"><strong><a href="https://www.loreal.com/de-de/germany/pages/fwis-preistraegerinnen/dr-jingyuan-xu/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dr. Jingyuan Xu</a></strong>, Mikrostrukturtechnologie, Karlsruher Institut für Technologie.&#160;<strong>Projekt:</strong>&#160;Nachhaltiges Kühlen mit Formgedächtnis-Legierungen.</li> </ul></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tellerrand</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3378</guid>
                        <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 12:23:07 +0200</pubDate>
                        <title>Timm Thaler oder das verkaufte Lachen im größten Jugendtheater Deutschlands</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/timm-thaler-oder-das-verkaufte-lachen-im-groessten-jugendtheater-deutschlands-3378.html</link>
                        <description>Regisseur  Gerloff stand beim Schlussapplaus  für Timm Thaler mit einem Baby auf dem Arm neben der Bühne, er war mit der gesamten Familie da, klar, dass er für eine Inszenierung im größten deutschen Kinder- und  Jugendtheater prädestiniert war. Die beliebte Geschichte von James Krüss über den Jungen, der sein  Lachen an den Tuefel verkaufte und zurück gewann, war Teil der feierlichen Eröffnung im sanierten Central  an der Worringer Straße nach dem Umzug aus der Münsterstraße. (Zur Eröffnung siehe 2. Teil)</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Lachen, wenn Hannah Joe Huberty als Timm Thaler auf die Bühne läuft – es ist wirklich so ansteckend und mitreißend, spontan fallen die Kinder und auch Eltern im Saal mit ein. Es scheint, als ob diese Fassung von Timm Thaler für Hannah Joe Huberty &#160;geschrieben wäre. Timm verkauft dieses Lachen an einen richtig fiesen Teufel, der &#160;ihm diese sympathische Lachen abkaufen will,&#160; weil er es selbst haben will. Eva Maria Schindele spielt diesen fiesen Teufel sehr überzeugend.</p>
<p>Das Junge Schauspiel bringt zum 100 Geburtstag von Autor James Krüss dessen Roman in der Fassung von Robert Gerloff und Leonie Rohlfing auf die Bühne. Diese Inszenierung lebt von der ungeheuer ansteckenden Spielfreude aller Darsteller*innen. Zudem bekommt das eine zusätzliche Dynamik durch die Songs, die Musik von Imre Lichtenberger Bozoki und die Songtexte von Eva Jantschitsch.</p>
<h3>Gebärdendolmetscher auf der Bühne</h3>
<p>Das Besondere an dieser Aufführung : Auf der Bühne steht erstmals auch ein Gebärdendolmetscher, der – in einem Kostüm – erstmals die ganze Aufführung &#160;übersetzt und so auch &#160;Gehörlosen einen inklusiven Theaterabend ermöglicht.</p>
<p>Timm Thaler kann zunächst alle Wette gewinnen, so hat es der Teufel versprochen. Er wettet auf der Rennbahn auf Außenseiter, gewinnt viel, und seine Stiefmutter (Ayla Pechtl) ist begeistert, will immer mehr. &#160;Aber Timm merkt, dass ihm das Lachen fehlt. Und so macht er sich mit Freunden auf eine lange Reise mit dem Teufel, der als Baron Lefuet alle möglichen Hindernisse in den Weg legt.</p>
<p>Wie es ausgeht? Das erfahren Kinder, Jugendliche und durchaus auch Eltern in den kommenden Aufführungen im Central an der Worringer Straße. &#160;Das Junge Schauspiel: „Einen besonders Dank an die Dolmetscher*innen für deutsche Lautsprache und Deutsche Gebärdensprachen – Lars Grombelka, Rafael-Evitan Grombelka, Konstanze Bustian und Eva Vogel – die die Verdolmetschung der Premiere in Deutsche Gebärdensprache ermöglicht haben. Weitere Vorstellungen mit DGS-Verdolmetschung für »Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« sind in Planung.“</p>
<p><strong>Weitere Termine und Karten-Bestellung unter</strong></p>
<p><a href="https://www.dhaus.de/home/junges-schauspiel/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">https://www.dhaus.de/home/junges-schauspiel/</a></p>
<h3>Eröffnung des neuen Jungen Schauspiels, neuer Spielort im Central an der Worringer Straße 140</h3>
<p>Der Künstlerische Leiter des renommierten Jugend- Theaters begrüßte nach einem stressigen Umzug aus der Münsterstraße und dem ebenso stressigen Umbau viele Gäste und Förderer. Fischer-Fels kam vom Berliner Grips-Theater zurück nach Düsseldorf, als Wilfried Schulz 2016 neuer Intendant wurde. Das Theater in Düsseldorf stand damals, so Schulz, unter dem Motto „Under Construction“ – auch das Schauspielhaus musste noch fertig werden. Eine der ersten Inszenierung fand am Corneliusplatz in einem Zelt statt – es war zwar beeindruckend, aber eben kein Schauspielhaus.</p>
<p>Schulz bedankte sich explizit beim Land, bei der Ministerin Ina Brandes und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU), denn Land und OB machten die zusätzlichen Sanierungen am Haus damals möglich.</p>
<p>OB Keller, mitten im Wahlkampf wegen der Stichwahl mit der Grünen Bürgermeisterin Clara Gerlach (die Grüne Kandidatin war ebenfalls anwesend), nahm die Formulierung des Intendanten auf und betonte, das Kultur verbindet und das sie mit dem Theater nun wirklich mitten in der Stadt residiere.</p>
<p>Auch Ministerin Ina Brandes freute sich, dass die „Brücke“ über die Worringer Straße wieder voller Leben ist und dass das Theater nun mitten in der Stadt sei.</p>
<p>Über die Bahnhofsnähe mit den dortigen Problemen war schon viel diskutiert worden. Stefan Fischer Felsdeutete das optimistisch: „Wir sind hier in eine Gegend gezogen, die die lebendig ist, und die rau ist – also genau richtig für ein Kinder- und Jugendtheater“, sagte er.</p>
<h3>Das Floß der Medusa</h3>
<p>Nach der Aufführung von Timm Thaler kamen &#160;noch die jungen Darstellerinnen des „Stadt:Kollektiv“ (ex Bürgerbühne) mit der Aufführung „Das Floß der Medusa“ auf die zweite Bühne. Siehe Extra-Artikel.</p>
<p>Nach den beiden Aufführungen begann dann auf der Brücke mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre eine Party mit viel städtischer Prominenz bis spät in die Nacht hinein.</p>
<p><strong>Besetzung Timm Thaler : </strong></p>
<p>Timm Thaler: Hannah Joe Huberty</p>
<p>Baron Lefuet / Rennbahnmitarbeiterin / Matrosin / Funkspruch / Chor Eva Maria Schindele</p>
<p>Stiefmutter / Schaffner / Jenny / Fotograf / Selek Bei / Chor Ayla Pechtl</p>
<p>Erwin / Kreschimir / Direktor Grandizzi / Senhor van der Tholen / Herr Denker / Diener / Taschendieb / Person von der Rennbahn / Messer / Chor Felix Werner-Tutschku</p>
<p>Stadionsprecher / Herr Rickert / Mr. Penny / Kapitän / Radio / Hoteldirektor / Margarine / Kellner / Stimme am Telefon / Chor Cem Bingöl</p>
<p>Regie Robert Gerloff</p>
<p>Bühne Maximilian Lindner</p>
<p>Kostüm Lara Hohmann</p>
<p>Musik Imre Lichtenberger Bozoki</p>
<p>Songtexte Eva Jantschitsch</p>
<p>Choreografie Zoë Knights</p>
<p>Licht Christian Schmidt</p>
<p>Dramaturgie Leonie Rohlfing</p>
<p>Theaterpädagogik Patricia Pfisterer</p>
<p>Einen besonders Dank an die Dolmetscher:innen für deutsche Lautsprache und Deutsche Gebärdensprachen – Lars Grombelka, Rafael-Evitan Grombelka, Konstanze Bustian und Eva Vogel – die die Verdolmetschung der Premiere in Deutsche Gebärdensprache ermöglicht haben. Weitere Vorstellungen mit DGS-Verdolmetschung für »Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« sind in Planung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 12:28:46 +0200</pubDate>
                        <title>Förderpreis Handwerk 2025: Düsseldorfer Jonges zeichnen Luc Schroers aus</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/foerderpreis-handwerk-2025-duesseldorfer-jonges-zeichnen-luc-schroers-aus-3377.html</link>
                        <description>Im traditionsreichen Henkel-Saal der Düsseldorfer Jonges wurde gestern, 16. September 2025, der Förderpreis für das Handwerk 2025 verliehen. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an den 20-jährigen Anlagenmechaniker Luc Schroers, der zu den Jahrgangsbesten seiner Ausbildung gehört. Mit dem Preis wollen die Jonges herausragende junge Handwerkerinnen und Handwerker sichtbar machen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote><div><p>„Mit dem Förderpreis Handwerk möchten wir zeigen, wie viel Talent, Leidenschaft und Zukunft in jungen Handwerkerinnen und Handwerkern steckt. Der diesjährige Preisträger Luc Schroers steht beispielhaft für all das – und wir freuen uns, ihn als Botschafter dieser Werte auszeichnen zu dürfen“, erklärte<strong> Dr. Reinhold Hahlhege, Baas der Düsseldorfer Jonges.</strong></p></div></blockquote><div><p>&#160;</p></div><blockquote><div><p>Die Laudatio hielt <strong>Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf</strong>:&#160;„Luc Schroers zeigt eindrucksvoll, dass eine erfüllende Karriere nicht zwangsläufig über den akademischen Weg führt. Entscheidend ist, die eigenen Talente zu nutzen und mit Leidenschaft seinen Weg zu gehen. Sein Beispiel macht Mut und rückt die Chancen beruflicher Bildung ins verdiente Rampenlicht.“</p></div></blockquote><div><p>&#160;</p></div><div><p>Schroers überzeugte schon während seiner Lehrzeit durch Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit. Nach seiner Ausbildung startet er Ende September ein duales Studium an der Hochschule Düsseldorf im Fach Haus-, Energie- und Anlagentechnik (HEAT).</p></div><div><p>&#160;</p></div><h4>Über den Förderpreis Handwerk</h4><div><p>Der&#160;<a href="https://www.duesseldorferjonges.de/de/pages/forderpreis-handwerk#:~:text=Der%20F%C3%B6rderpreis%20richtet%20sich%20an,denen%20keine%20Meisterpflicht%20mehr%20besteht." title="https://www.duesseldorferjonges.de/de/pages/forderpreis-handwerk#:~:text=Der%20F%C3%B6rderpreis%20richtet%20sich%20an,denen%20keine%20Meisterpflicht%20mehr%20besteht." target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Förderpreis Handwerk</a>&#160;des Heimatvereins <a href="https://www.duesseldorferjonges.de/de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Düsseldorfer Jonges e. V.</a> wird seit 2018 alle zwei Jahre vergeben. Er würdigt, fördert und unterstützt herausragende handwerkliche Leistungen. Der Preis umfasst eine von den Jonges-Vorständen unterzeichnete Urkunde sowie eine Prämie von 3.000 Euro.</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 12:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>SYSTEM OF A DOWN 2026 AUF STADIONTOUR IN EUROPA UND UK</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/system-of-a-down-2026-auf-stadiontour-in-europa-und-uk-3391.html</link>
                        <description>Nach dem überwältigenden Erfolg ihrer auf sechs Termine limitierten, restlos ausverkauften Stadiontour in Nordamerika diesen Sommer – sowie einer triumphalen, ausverkauften Stadiontour durch Lateinamerika Anfang des Jahres, bei der über 500.000 Tickets verkauft wurden – kündigen die GRAMMY®-ausgezeichneten Rock-IkonenSystem Of A Down für den Sommer 2026 ihre große Rückkehr ins Vereinigte Königreich und Europa an: In Form einer Stadiontour.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<div class="bodytext" itemprop="articleBody"><p class="text-justify">Produziert von Live Nation, startet die Tour am 29. Juni in Stockholm, Schweden. Es folgen Shows u.a. im Stade de France in Paris sowie im Tottenham Hotspur Stadium in London. Weitere Auftritte finden in legendären Locations in Deutschland, Italien und Polen statt. Begleitet werden System Of A Down bei allen Terminen von Queens of the Stone Age als Special Guest sowie von Acid Bath als Opening Act – ein Line-up, das einige der einflussreichsten Bands des modernen Rocks vereint. In Kürze werden System Of A Down noch ein ganz besonderes Konzert im Rahmen dieser Tour ankündigen, weitere Informationen folgen.</p>
<p class="text-justify">&#160;</p></div><div class="well"><h4 class="text-justify">TICKETS</h4>
<p class="text-justify">Tickets sind zunächst über eine Artist-Presale-Registrierung verfügbar, die von Mittwoch, 10. September bis Montag, 15. September über systemofadown.com erfolgen kann. Der SOAD-Presale startet am Dienstag, 16. September um 12 Uhr Ortszeit, gemeinsam mit Presales von Queens of the Stone Age und Acid Bath. Weitere Presales folgen im Laufe der Woche. Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Freitag, 19. September um 12 Uhr Ortszeit über systemofadown.com.</p></div><p class="text-justify">&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Live Nation Presents&#160;SYSTEM OF A DOWN</strong></p><div class="bodytext" itemprop="articleBody"><p class="text-justify">With Queens Of The Stone Age<br> And Acid Bath</p>
<p class="text-justify">Mi. 08.07.2026 Berlin Olympiastadion<br> Fr. 10.07.2026 Düsseldorf OPEN AIR PARK DÜSSELDORF</p>
<p class="text-justify"><strong>Telekom Prio Tickets:</strong></p>
<p class="text-justify">Mi., 17.09.2025, 12:00 Uhr (Online-Presale, 48 Stunden) <a href="http://www.magentamusik.de/prio-tickets" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.magentamusik.de/prio-tickets</a>&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Ticketmaster Presale:</strong></p>
<p class="text-justify">Do., 18.09.2025, 12:00 Uhr (Online-Presale, 24 Stunden) <a href="http://www.ticketmaster.de/presale" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.ticketmaster.de/presale</a>&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Allgemeiner Vorverkaufsstart:</strong></p>
<p class="text-justify">Fr., 19.09.2025, 12:00 Uhr <a href="http://www.livenation.de/system-of-a-down-tickets-adp172124" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.livenation.de/system-of-a-down-tickets-adp172124</a>&#160;</p>
<p class="text-justify">www.ticketmaster.de <a href="http://www.eventim.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.eventim.de</a></p>
<h3 class="text-justify">ÜBER SYSTEM OF A DOWN</h3>
<p class="text-justify">Als eine der inspiriertesten, einflussreichsten und unverwechselbarsten Rockbands des 21. Jahrhunderts haben System Of A Down weltweit 45 Millionen Tonträger verkauft, einen GRAMMY® Award gewonnen und Headline-Shows in Arenen, Festivals sowie Stadien auf mehreren Kontinenten weltweit bespielt. Gegründet in Los Angeles, vertont die Band seit der Veröffentlichung ihres mehrfach mit Platin ausgezeichneten selbstbetitelten Debütalbums im Jahr 1998 eine persönliche, politische, klangliche und spirituelle Revolution. Das Quartett spielt weltweit seit Jahren ausverkaufte Shows und verzeichnet über 23 Millionen monatliche Hörer auf Spotify, was sie zu einer der meistgehörten Rock-/Alternative-Bands weltweit macht. System Of A Down sind: Daron Malakian (Gitarre, Gesang), Serj Tankian (Gesang, Keyboard), Shavo Odadjian (Bass) und John Dolmayan (Schlagzeug).</p>
<h3 class="text-justify">ÜBER QUEENS OF THE STONE AGE</h3>
<p class="text-justify">Gegründet von Joshua Homme vor dem Hintergrund der Wüstenlandschaft des kalifornischen Palm Desert der 1990er Jahre, sind Queens of the Stone Age das Ergebnis dessen, was passiert, wenn ein musikalisches Gesamtkunstwerk dem Genre entwächst, das es selbst mitbegründet hat. Zu produktiv, zu ambitioniert und schlichtweg zu brillant, um sich an stilistische Grenzen zu halten oder von ihnen einschränken zu lassen. Mit der Zeit entwickelte sich die Band zu einem musikalischen Giganten, der die Welt mit Hymnen wie „No One Knows“, „Little Sister“, „My God is the Sun“ und „The Way You Used to Do“ sowie zahlreichen weiteren Songs beschenkt hat. Zweifellos Rock – ja, immer. Doch mit dem Blut, Schweiß und der dunklen, magischen Attitüde, die nur Homme und seine Mitstreiter auf diese Weise erschaffen können. Regelmäßig als eine der besten Live-Bands der Gegenwart gefeiert, bestehen Queens of the Stone Age aus Joshua Homme, Troy Van Leeuwen, Michael Shuman, Dean Fertita und Jon Theodore. Was einst als sogenannte „Generator-Partys“ in der Wüste begann, ist heute zu ausverkauften Arena-Shows und Headliner-Auftritten auf den Hauptbühnen der größten Festivals der Welt geworden.</p>
<h3 class="text-justify">ÜBER ACID BATH</h3>
<p class="text-justify">Die Rückkehr von Acid Bath nach fast drei Jahrzehnten gehört zu den aufregendsten Reunion-Momenten des Jahres 2025. Seit Langem als Kultlegenden gefeiert, hat ihre Wiedervereinigung Generationen begeistert – von ursprünglichen Fans bis hin zu einer neuen Fangeneration, die ihre Musik erstmals entdeckt. In den frühen 1990ern entstanden, prägten Acid Bath eine düstere Mischung aus Sludge, Doom, Punk, Grunge und Psychedelic, die wuchtige Riffs mit eindringlichen Melodien und poetisch-unheimlichen Texten verband. Ihr Kultstatus wurde durch nur zwei Studioalben zementiert – „When the Kite String Pops“ (1994) und „Paegan Terrorism Tactics“ (1996) – bevor sich die Band 1997 nach dem Tod ihres Bassisten Audie Pitre auflöste. Fast 30 Jahre später ist ihr Vermächtnis stärker denn je.</p></div><div class="space mb-md"><p>&#160;</p></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 14:51:55 +0200</pubDate>
                        <title>Künstliche Intelligenz à la Silicon Valley oder intelligente Kreativität : „Der Fall McNeal“ im Schauspielhaus </title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/kuenstliche-intelligenz-a-la-silicon-valley-oder-intelligente-kreativitaet-der-fall-mcneal-im-schauspielhaus-3375.html</link>
                        <description>Er ist ein ziemliches Ekelpaket, dieser Autor McNeal, der sich sogar daran erinnert, dass er Harvey Weinstein bewunderte. Ein excellenter Thiemo Schwarz gibt diesen „alten weißen Mann“ zwischen abgefeimter Egozentrik und halbherziger Selbsterkenntnis, eine zweistündige Parforcetour bis zur Erschöpfung.  Uns seine Geschichte stellt die Frage: Macht KI uns kreativer? Nein, meine ich, benutze sie auch nicht, aber die Gleichschaltung des Wissens von Google, wenn wir etwas suchen, ist bereits KI. Und bringt uns einer Gleichschaltung Orwellscher Größe näher.  Nicht aber einer Fähigkeit von Sprachschöpfung und Intelligenz. Das im Kleinen Haus gefeierte Stück, im Beisein des Autor Ayad Akhtar,  hat eine erschreckende Aktualität.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seine Lektorin und Agentin Stephie Banic (Friederike Wagner) kann daran auch nichts ändern, denn Autor McNeal hatte eine Schreibhemmung. Und um dennoch Erfolg zu haben, benutzt er die Tagebücher seiner Frau als Vorlage für ein KI-generiertes Werk. Zudem werden Vorlagen wie Ibsen, Shakespeare, Kafka mit in diese generierte Maschinen-Textur einbezogen. McNeal erhält dann über einen Anruf aus Schweden die Nachricht, dass sein Buch „EVIE“ &#160;den Nobelpreis erhält.</p>
<p>McNeal / Thiemo Schwarz hält eine von Eitelkeit durchsättigte Nobelpreis-Rede, verdammt dabei scheinheilig Künstliche Intelligenz als Mittel des Schreibens.</p>
<p>&#160;Allerdings: Sein Sohn Harlan (Moritz Klaus) will ihn zunächst entlarven, der Vater konfrontiert ihn brutal mit dem schriftlichen Geständnis seiner toten Frau, dass sie den Sohn missbraucht hat.</p>
<p>Doch er trifft auch die ehemalige Redakteurin Francine Blake (wie immer äußerst präsent: Claudia Hübbecker), die ihm vorwirft, ihre Geschichte für sich vermartet zu haben.&#160; Und er bekommt Besuch von Natasha Brathwaite, Reporterin bei der New York Times, die ihn interviewen will (ausgezeichnet Fnot Taddese).&#160; Der entsetzten schwarzen Reporterin gesteht er , dass er damals den (inzwischen Verurteilten) Harvey Weinstein bewundert hat. Die Reporterin ahnt schließlich, wie sein neues Buch zustande kam, und verzichtet auf ein Interview.</p>
<p>Für den abschließenden Schlussmonolog hat Dramatiker Ayad Akhtar sogar bewusst mehrere KI-Programme benutzt. In Teilen wurde sogar während der Proben KI benutzt, etwa zu Licht und Bühnenbild (Bühne und Lichtdesign Mara-Madeleine Pieler).</p>
<h3>Kreativität, Moral und - Zukunft</h3>
<p>Aber es geht nicht nur um Kreativität, drängende Frage ist auch die nach Moral und KI, oder wie eine von amerikanischer Ideologie geprägte KI – auf Effizienz, Geschwindigkeit, sogenannte Neutralität getrimmt –unsere Wahrnehmung und unsere moralisches Urteil beeinflusst.</p>
<p>Wenn Millionen Menschen bei einer Suchanfrage die gleiche Zusammenfassung der KI bei Google lesen, ist das eine Tendenz zu Gleichmacherei. Oder wie es der Philosoph Daniel Bracker in seinem Essay formuliert, die KI will etwas „in die sichere Durchschnittlichkeit“ überführen, in die „mediokre Mitte“ heißt es im Stück.</p>
<p>Wir kennen den erstaunlich genauen Spruch „kreative Unordnung“ – etwas, was Silicon Valley oder die KI nicht akzeptieren kann. Es ist die Unordnung, die kreative Unfertigkeit oder die ungewöhnliche, überraschende Neuschöpfung, die die sammelnde, auf Effizienz getrimmte KI nicht kann.</p>
<p>Dennoch ist die Frage, wie weit eine sogenannte Künstliche Intelligenz, „artificial“ heißt es im amerikanischen &#160;! das Schreien von Texten beinflussen wird.</p>
<p>Schon heute wird an Universitäten nicht nur mit Sprachprogrammen der KI getrickst, auch längere administrative Texte werden inzwischen von der KI geschrieben.</p>
<h3>Ein aktuelles Theater als Diskussionsbeitrag zur laufenden Debatte</h3>
<p>Autor Dramatiker Ayad Akhtar ist ein hochinteressanter Diskussionsbeitrag zur &#160;Auseinandersetzung um die Künstliche Intelligenz gelungen.</p>
<p>Die deutsche Erstaufführung ( nach New York und Wien)&#160; in der Regie von Philipp Rosendahl mit einem begeisternden Hauptdarsteller Thiemo Schwarz und einem ausgezeichneten Ensemble bekam langen langen Beifall und Standing Ovation.</p>
<p><strong>Wir empfehlen ausdrücklich das ausgezeichnete Prorammheft. &#160;</strong></p>
<p><strong>Besetzung</strong></p>
<p>Jacob McNeal Thiemo Schwarz</p>
<p>Harlan, sein Sohn Moritz Klaus</p>
<p>Stephie Banic, seine Agentin Friederike Wagner</p>
<p>Francine Blake, ehemalige Redakteurin bei der New York Times Claudia Hübbecker</p>
<p>Natasha Brathwaite, Reporterin bei der New York Times Fnot Taddese</p>
<p>Sahra Grewal, McNeals Ärztin Pauline Kästner</p>
<p>Dipti, Banics Assistentin Flavia Berner</p>
<p>Regie Philipp Rosendahl</p>
<p>Choreografie / Movement Direction Alessia Ruffolo</p>
<p>Bühne und Lichtdesign Mara-Madeleine Pieler</p>
<p>Kostüm Johann Brigitte Schima</p>
<p>Komposition und Sounddesign Tom Gatza</p>
<p>Videodesign Laurenz Ulrich</p>
<p>Dramaturgie Stijn Reinhold</p>
<p>Dauer</p>
<p>2 Stunden — keine Pause</p>
<p>Termine und Kartenbestellung unter</p>
<p><a href="http://www.dhaus.de" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">www.dhaus.de</a><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Aptos&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 10:14:14 +0200</pubDate>
                        <title>OB-Wahl Düsseldorf: Keller und Gerlach in der Stichwahl – so hat die Stadt entschieden</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/ob-wahl-duesseldorf-keller-und-gerlach-in-der-stichwahl-so-hat-die-stadt-entschieden-3374.html</link>
                        <description>Düsseldorf hat gewählt – und stellt die Weichen für eine Stichwahl um das Amt der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters: In zwei Wochen, am 28. September, entscheidet sich zwischen Clara Gerlach (Bündnis 90/Die Grünen) und OB Dr. Stephan Keller (CDU), wer die Stadt führt. Parallel dazu stehen die vorläufigen Ergebnisse für Ratswahl, Bezirksvertretungen und Integrationsrat fest. Was haben die Düsseldorfer*innen gewählt – und was heißt das für die Stichwahl?</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="977" data-start="919">OB-Wahl: Zwei Namen auf dem Wahlzettel am 28. September</h3>
<p>Fest steht: <strong data-end="1012" data-start="990">Gerlach und Keller</strong> treten in der Stichwahl gegeneinander an. Beide werben nun um die Stimmen jener Wähler*innen, die im ersten Wahlgang andere Kandidierende unterstützt haben. Für viele dürfte damit die Frage im Vordergrund stehen, <strong data-end="1295" data-start="1226"><a href="https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/3-kandidaten-3-fragen-stephan-keller-clara-gerlach-und-fabian-zachel-im-interview-3369.html" target="_blank" class="link-external-blank">welcher Kurs bei Wohnen, Verkehr und Angeboten für junge Menschen</a></strong> künftig mehrheitsfähig ist.</p>
<h3 data-end="1357" data-start="1325">Stimmen aus den Wahlkampagnen</h3>
<p><strong data-end="1375" data-start="1358">Clara Gerlach</strong> spricht nach ihrem Einzug in die Stichwahl von einem „historischen Zuspruch“. Sie kündigt ein <strong data-end="1488" data-start="1470">Sofortprogramm</strong> an – mit <strong data-end="1514" data-start="1498">Mieterschutz</strong>, <strong data-end="1546" data-start="1516">sicheren Rad- und Fußwegen</strong>, <strong data-end="1571" data-start="1548">zuverlässigen Kitas</strong> und <strong data-end="1604" data-start="1576">konsequentem Klimaschutz</strong>. Dieses Programm, so Gerlach, sei „aus über tausend Gesprächen in allen Stadtvierteln“ entstanden. Zitat:</p><blockquote data-end="1821" data-start="1713"><p>„In der Stichwahl geht es darum, ob Probleme angepackt oder weiter aufgeschoben werden.“ – <strong><em data-end="1821" data-start="1806">Clara Gerlach</em></strong></p></blockquote><p>Aus dem CDU-Umfeld heißt es nach der Kommunalwahl, die Partei bleibe im Rat stärkste Kraft (siehe unten). Ein ausführliches Statement von <strong data-end="1986" data-start="1961">OB Dr. Stephan Keller</strong> zur OB-Stichwahl reichen wir nach.</p><div class="well"><p>Außerdem haben wir zwei kurz-Interviews mit den Kandidierenden gedreht. Diese finden Sie hier: <a href="https://www.instagram.com/ndoz_de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">ndoz_de</a></p>
<p>&#160;</p>
<h4 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Kurze Fragen &amp; kurze Antworten mit...&#160;<a href="https://www.instagram.com/reel/DOYtnSoAVow/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=aW4zeHJscWVjbmRw" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Clara Gerlach</a>&#160;und&#160;<a href="https://www.instagram.com/reel/DObWZ9qAXY2/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MTd2NDJlZ3d1bHR3cw==" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dr. Stephan Keller</a>.</h4></div><h3 data-end="2057" data-start="2023">Ratswahl (vorläufiges Ergebnis)</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2078" data-start="2060"><strong data-end="2068" data-start="2060">CDU:</strong> 33,52 %</li> 	<li data-end="2101" data-start="2081"><strong data-end="2091" data-start="2081">Grüne:</strong> 21,94 %</li> 	<li data-end="2122" data-start="2104"><strong data-end="2112" data-start="2104">SPD:</strong> 14,90 %</li> 	<li data-end="2143" data-start="2125"><strong data-end="2133" data-start="2125">AfD:</strong> 10,56 %</li> 	<li data-end="2169" data-start="2146"><strong data-end="2160" data-start="2146">Die Linke:</strong> 6,43 %</li> 	<li data-end="2189" data-start="2172"><strong data-end="2180" data-start="2172">FDP:</strong> 4,94 %</li> </ul><p><strong data-end="2211" data-start="2191">Wahlbeteiligung:</strong> 53,11 % (469.730 Wahlberechtigte, 249.462 Stimmen).<br> Der neu gewählte Rat konstituiert sich am <strong data-end="2328" data-start="2308">6. November 2025</strong>.</p>
<h3 data-end="2389" data-start="2331">Bezirksvertretungen (vorläufige Sitzverteilung, Auszug)</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="2518" data-start="2392"><strong data-end="2463" data-start="2392">BV 1 (Altstadt/Carlstadt/Stadtmitte/Pempelfort/Derendorf/Golzheim):</strong> CDU 6, Grüne 5, SPD 3, AfD 2, Linke 1, FDP 1, Volt 1</li> 	<li data-end="2606" data-start="2521"><strong data-end="2551" data-start="2521">BV 2 (Flingern/Düsseltal):</strong> Grüne 6, CDU 5, SPD 2, Linke 2, AfD 2, FDP 1, Volt 1</li> 	<li data-end="2712" data-start="2609"><strong data-end="2657" data-start="2609">BV 3 (Bilk/Unterbilk/Friedrichstadt/Hafen…):</strong> Grüne 5, CDU 5, SPD 3, Linke 2, AfD 2, FDP 1, Volt 1</li> 	<li data-end="2788" data-start="2715"><strong data-end="2741" data-start="2715">BV 4 (Linksrheinisch):</strong> CDU 8, Grüne 4, SPD 3, AfD 2, FDP 1, Linke 1</li> 	<li data-end="2856" data-start="2791"><strong data-end="2809" data-start="2791">BV 5 (Norden):</strong> CDU 9, Grüne 4, SPD 2, AfD 2, FDP 1, Linke 1</li> 	<li data-end="2950" data-start="2859"><strong data-end="2887" data-start="2859">BV 6 (Rath/Unter­rath…):</strong> CDU 7, Grüne 3, SPD 3, AfD 3, Linke 1, FDP 1, Freie Wähler 1</li> 	<li data-end="3034" data-start="2953"><strong data-end="2987" data-start="2953">BV 7 (Gerresheim/Grafenberg…):</strong> CDU 7, Grüne 5, SPD 3, AfD 2, Linke 1, FDP 1</li> 	<li data-end="3119" data-start="3037"><strong data-end="3065" data-start="3037">BV 8 (Eller/Unterbach…):</strong> CDU 6, SPD 4, Grüne 3, AfD 3, Linke 1, FDP 1, BSW 1</li> 	<li data-end="3193" data-start="3122"><strong data-end="3139" data-start="3122">BV 9 (Süden):</strong> CDU 7, Grüne 4, SPD 3, AfD 2, Linke 1, FDP 1, BSW 1</li> 	<li data-end="3297" data-start="3196"><strong data-end="3225" data-start="3196">BV 10 (Garath/Hellerhof):</strong> CDU 5, AfD 5, SPD 3, Grüne 2, Linke 1, FWG/Freie Wähler 1, FDP 1, BSW 1</li> </ul><p><strong data-end="3322" data-start="3299">Lesart in Kurzform:</strong> In den <strong data-end="3360" data-start="3330">Innenstadtbezirken 2 und 3</strong> liegen die <strong data-end="3382" data-start="3372">Grünen</strong> vorn oder gleichauf, im <strong data-end="3438" data-start="3407">Norden und Linksrheinischen</strong> dominiert die <strong data-end="3460" data-start="3453">CDU</strong>. In <strong data-end="3474" data-start="3465">BV 10</strong> tritt die <strong data-end="3492" data-start="3485">AfD</strong> stark in Erscheinung.</p>
<h3 data-end="3546" data-start="3516">Integrationsrat (vorläufig)</h3>
<p>Gewählt wurden u. a.: <strong data-end="3587" data-start="3569">Elina Chernova</strong>, <strong data-end="3607" data-start="3589">Charbel Gauthe</strong>, <strong data-end="3625" data-start="3609">Ibrahim Isik</strong>, <strong data-end="3649" data-start="3627">Christoph Janetzko</strong>, <strong data-end="3668" data-start="3651">Nabil Kissani</strong>, <strong data-end="3691" data-start="3670">Zaklina Limanoska</strong>, <strong data-end="3708" data-start="3693">Gamze Öntaş</strong>, <strong data-end="3728" data-start="3710">Hooria Oueddan</strong>, <strong data-end="3750" data-start="3730">Isabelle Sarajan</strong>, <strong data-end="3770" data-start="3752">Bishoy Shehata</strong>.<br> Wahlbeteiligung: <strong data-end="3801" data-start="3791">9,95 %</strong> (207.975 Wahlberechtigte, 20.703 Stimmen).<br> Der Integrationsrat umfasst 19 Sitze (10 direkt gewählt, 9 vom Rat entsandt).</p>
<h3 data-end="3991" data-start="3926">NDOZ-Einordnung: Wofür die Wähler*innen sich entschieden haben</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4236" data-start="3994"><strong data-end="4021" data-start="3994">Kursfrage fürs Rathaus:</strong> Die Stichwahl ist eine Entscheidung zwischen <strong data-end="4082" data-start="4067">Kontinuität</strong> (Keller) und einem <strong data-end="4149" data-start="4102">klar grün geprägten Veränderungsversprechen</strong> (Gerlach) – vor allem bei <strong data-end="4186" data-start="4176">Wohnen</strong>, <strong data-end="4212" data-start="4188">Verkehrsorganisation</strong> und <strong data-end="4233" data-start="4217">Klimapolitik</strong>.</li> 	<li data-end="4424" data-start="4239"><strong data-end="4252" data-start="4239">Ratslage:</strong> Mit der <strong data-end="4288" data-start="4261">CDU als stärkster Kraft</strong> und <strong data-end="4318" data-start="4293">Grünen auf Platz zwei</strong> bleiben Koalitions- und Projektmehrheiten die eigentliche Arbeitsebene – unabhängig davon, wer OB wird.</li> 	<li data-end="4600" data-start="4427"><strong data-end="4448" data-start="4427">Stadtteil-Muster:</strong> Zentrum und innenstadtnahe Bezirke tendieren stärker <strong data-end="4510" data-start="4502">grün</strong>, <strong data-end="4525" data-start="4512">Nord/West</strong> eher <strong data-end="4542" data-start="4531">schwarz</strong>; <strong data-end="4553" data-start="4544">BV 10</strong> zeigt einen <strong data-end="4585" data-start="4566">protestbetonten</strong> Stimmenanteil.</li> </ul><h3 data-end="4647" data-start="4602">Was jetzt wichtig wird – bis 28. September</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="4748" data-start="4650"><strong data-end="4667" data-start="4650">Mobilisierung</strong> der Nichtwähler*innen und jener, die im ersten Wahlgang anders gestimmt haben.</li> 	<li data-end="4893" data-start="4751"><strong data-end="4775" data-start="4751">Konkrete Prioritäten</strong> für die ersten 100 Tage – besonders bei <strong data-end="4839" data-start="4816">Mieterschutz/Neubau</strong>, <strong data-end="4873" data-start="4841">Baustellenkoordination &amp; U81</strong>, <strong data-end="4890" data-start="4875">Kita/Schule</strong>.</li> 	<li data-end="5000" data-start="4896"><strong data-end="4910" data-start="4896">Ton &amp; Stil</strong>: Viele Rückmeldungen drehen sich um Glaubwürdigkeit im Alltag – von Radweg bis Bürgeramt.</li> </ul><div class="well"><h5>Service-Box</h5><ul class="list-normal"> 	<li data-end="5073" data-start="5025"><strong data-end="5039" data-start="5025">Stichwahl:</strong> <strong data-end="5071" data-start="5040">Sonntag, 28. September 2025</strong></li> 	<li data-end="5147" data-start="5076"><strong data-end="5090" data-start="5076">Briefwahl:</strong> möglich; Hinweise und Fristen bei der Stadt Düsseldorf</li> 	<li data-end="5235" data-start="5150"><strong data-end="5188" data-start="5150">Offizielle Ergebnisse (vorläufig):</strong> Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf</li> 	<li data-end="5288" data-start="5238"><strong data-end="5267" data-start="5238">Konstituierung des Rates:</strong> <strong data-end="5288" data-start="5268">6. November 2025</strong></li> </ul></div><p><em data-end="5378" data-start="5290">Hinweis: Alle Zahlen sind vorläufige Ergebnisse des Wahlabends vom 14. September 2025.</em></p>
<p>&#160;</p><div class="well"><p>Außerdem haben wir zwei kurz-Interviews mit den Kandidierenden gedreht. Diese finden Sie hier: <a href="https://www.instagram.com/ndoz_de/" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">ndoz_de</a></p>
<p>&#160;</p>
<h4 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Kurze Fragen &amp; kurze Antworten mit...&#160;</h4>
<h4 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto"><a href="https://www.instagram.com/reel/DOYtnSoAVow/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=aW4zeHJscWVjbmRw" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Clara Gerlach</a>,&#160;</h4>
<h4 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto"><a href="https://www.instagram.com/reel/DObWZ9qAXY2/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MTd2NDJlZ3d1bHR3cw==" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">Dr. Stephan Keller</a>.</h4></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 07:48:21 +0200</pubDate>
                        <title>Großartige Bilder, große Gefühle, großes Theater, fantastische Schauspieler*innen:  Der Schneesturm nach Sorokin im Schauspielhaus</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/grossartige-bilder-grosse-gefuehle-grosses-theater-fantastische-schauspielerinnen-der-schneesturm-nach-sorokin-im-schauspielhaus-3373.html</link>
                        <description>Meine Ur-Oma und meine Oma gingen im Winter bei minus 20 Grad selbst im hohen Alter durch den Schnee und ins Eis der kurischen Nehrung „Eisschwimmen“. Lange schon ist die Gegend dort Russland. Und diese Reise im Schauspielhaus im Schlitten im „Schneesturm“, zaubert die Weiten Russlands herauf, seine Geschichten, seine Märchen – aber eben auch die ruppige russische Realität der Jetztzeit. Sorokins „Schneesturm“ , nach der gefeierten Premiere in Salzburg, nimmt jeden mit, der offen ist für heutiges Theater. </description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schneeflocken, die hochgewirbelt werden, fliegen gegen den unsichtbaren Gaze-Vorhang, so bleibt das Publikum im ausverkauften Großen Haus verschont. Einer der Tricks des Bühnenbilds (Regie, Bühne und Kostüm Kirill Serebrennikov sowie Vlad Ogay). Die Wirklichkeit wird, so beschreibt es auch Regisseur Serebrennikov, mit winzig kleinen Pferde-Miniaturen und einem „Riesen“ verfremdet. Und diese Bühne spiegelt die verschiedenen Ebenen der Erzählung, des Stücks, sie ist auf drei (Erzähl-?) Ebenen aufgeteilt: Vorne der Gang wie ein Laufsteg, auf dem winzige Figuren eines Schlitten auf ihrer Fahrt durch beschneite Hügel von einer Videokamera gefilmt werden. Dahinter die Bühne mit den weiß Gekleideten. In der Mitte ein Podest - der Schlitten - auf dem der Kutscher und der Doktor Platz nehmen. Und die haben einen durchsichtigen Helm auf. Ein kleine Video-Kamera am Helm filmt ihre Gesichter, und die erschienen in runden Bildschirmen über der Bühne.</p>
<p>Dabei wird deutlich, wie mitreißend sprechend allein die Augen-Mimik von Filipp Avdeev, dem Kutscher, und August Diehl sind.</p>
<h3>Schauspiel, Gesänge, Tanz und Gedichte</h3>
<p>Es gibt im Stück wunderbare Gesänge, Songs, ausgezeichneten Stepdance und ebenso vertonte Gedichte sowohl von Paul Celan wie ein russisches Gedicht von Rainer Maria Rilke.</p>
<p>„Wir können nicht nur Schauspiel machen, das ist langweilig,“ erklärt das Regisseur Kirill Serebrennikov im Interview im Programmheft. „Aber wenn wir alles miteinander kombinieren und ein Medium einem anderen hilft, das könnte interessant sein“, erläutert er seine Regie- und Teamarbeit.</p>
<h3>Kutscher Filipp Avdeev und ein großartiger August Diehl</h3>
<p>Dieser Kutscher ist einfach großartig, es ist eine Freude, alle diese Schauspielerinnen, Sänger*innen zu sehen. Großartig auch die mitspielende Live-Musikerin Malika Maminova, die in einer Szene nur ihre zwei Schlagzeugstöcke braucht, um musikalische Untermalung zu schaffen.</p>
<p>Aber dann dieser August Diehl, der den Doktor hineinwirft in die Inszenierung: Seine Ausstrahlung, seine Kraft und Dynamik ziehen sich durch das dreistündige Stück wie ein Sturm der Schauspielkunst.</p>
<h3>Rahmenhandlung</h3>
<p>Die Rahmenhandlung gibt höchstens ein Werst des ganzen Zaubers dieses Stückes wieder (Werst, altes russisches Längenmaß, galt bis zum Ende des Zarenreichs 1917, entspricht 1066 Meter.)&#160;</p>
<p>Der Arzt Dr. Garin will mit einem Impfstoff zu einem Dorf, einem kleinen Weiler, im Stück auch Langweiler genannt, um dort die infizierten Bewohne zu retten, die zu Zombies mutieren. Mangels anderer Gelegenheiten mietet er einen Schlitten mit dem Kutscher Perkhusha, von fünfzig grotesk kleinen Pferden gezogen. Aufgehalten durch einen Schneesturm und Defekte am Schlitten, treffen sie eine Müllerin, Drogendealer, und erleben einen surrealen Überlebenskampf.</p>
<p>Langer Beifall bei der Premiere in Düsseldorf und Standing Ovation.</p>
<p>Ein großartiges Theatererlebnis zu Beginn der neuen Spielzeit.</p>
<p>Nach der Premiere am 16. August bei den Salzburger Festspielen ist die internationale Koproduktion nun in Düsseldorf zu sehen.</p>
<p>Besetzung</p>
<p>Dr. Garin August Diehl</p>
<p>Perkhusha Filipp Avdeev</p>
<p>Mit Sonja Beißwenger, Yang Ge, Belendjwa Peter, Mikhail Poliakov, Slava Serdiuchenko, Varvara Shmykova, Claudius Steffens</p>
<p>Live-Musik Malika Maminova</p>
<p>Live-Kamera Frol Podlesnyi</p>
<p>Regie, Bühne und Kostüm Kirill Serebrennikov</p>
<p>Bühne und Kostüm Vlad Ogay</p>
<p>Musik, Komposition Alexander Manotskov</p>
<p>Musikalische Leitung Daniil Orlov</p>
<p>Choreografie Evgeny Kulagin, Ivan Estegneev</p>
<p>Videodesign Ilya Shagalov</p>
<p>Lichtdesign Sergej Kuchar</p>
<p>Sounddesign und Ton Viacheslav Kasianov</p>
<p>Künstlerische Produktionsleitung Alina Aleshchenko</p>
<p>Dramaturgie Birgit Lengers, Anna Shalashova</p>
<p>Mitarbeit Bühne und Kostüme Elizaweta Veprinskaya</p>
<p>&#160;</p>
<p>Eine Koproduktion des Düsseldorfer Schauspielhauses mit den Salzburger Festspielen und Kirill &amp; Friends Company. — Mit freundlicher Unterstützung der Freunde des Düsseldorfer Schauspielhauses (fds).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 21:05:00 +0200</pubDate>
                        <title>35 Jahre Düsseldorf Festival: Voller Auftakt im Theaterzelt mit CIRCA und einem rauschenden „Wolf“-Abend</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/35-jahre-duesseldorf-festival-voller-auftakt-im-theaterzelt-mit-circa-und-einem-rauschenden-wolf-abend-3370.html</link>
                        <description>Am 10. September feierte das Düsseldorf Festival seinen 35. Geburtstag – und der Auftakt fühlt sich alles andere als nostalgisch an. Zur Jubiläumseröffnung zeigt die australische Compagnie CIRCA ihre neue Produktion „Wolf“ im Theaterzelt auf dem Burgplatz – ein alter Bekannter des Festivals, seit 2011 immer wieder in Düsseldorf. Wir waren vor Ort, vom Empfang bis zur Schlussovation, und haben die Stimmung eingefangen.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im vollbesetzten Zelt treffen sich Wirtschaft, Kultur und Politik; unter ihnen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubauer.Eingeladen von den Intendant:innen Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen, die das Festival seit seinen Anfängen prägen, begann der Abend mit einer Mischung aus Vorfreude und festlicher Spannung.</p>
<p>Noch bevor das Licht ausgeht, setzen die Gastgeber den Rahmen.</p><blockquote><p><strong>Christiane Oxenfort</strong> bedankt sich – sichtbar bewegt – bei Stadt, Land, Partnern und Publikum:&#160;„Jetzt stehen wir hier und jetzt geht dieser Wahnsinn für drei Wochen los, und in diesem Jahr sind es 35 Jahre unser Festival.“</p></blockquote><blockquote><p><strong>Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller</strong> verknüpft das Jubiläum mit Düsseldorfs Vielfalt: „35 Jahre Düsseldorf Festival … Kompanien aus 44 Ländern sind in dieser Zeit hier … Das passt zu einer Stadt, die Heimat für Menschen aus 184 Nationen geworden ist … Alles alles Gute – und auf die nächsten 35 Jahren mit uns.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 17:47:17 +0200</pubDate>
                        <title>Sicherheit in der Altstadt: OB Keller setzt auf Präsenz – Ermittlungen belasten das Vertrauen</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/artikel/sicherheit-in-der-altstadt-ob-keller-setzt-auf-praesenz-ermittlungen-belasten-das-vertrauen-3372.html</link>
                        <description>Am Freitag, 12. September, besuchten Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und NRW-Innenminister Herbert Reul die Düsseldorfer Altstadt. Gemeinsam mit Mitarbeitenden des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD), der Polizei und Gastronom:innen verschafften sie sich ein Bild von der Lage vor Ort. Stationen des Rundgangs waren unter anderem der Burgplatz, die Kurze Straße und die Bolkerstraße.

Unabhängig davon laufen Ermittlungen gegen einzelne Polizeibeamte – ein Hinweis, wie sensibel das Thema in Düsseldorf ist.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1611" data-start="904">„Absolute Priorität“ für Sicherheit und Aufenthaltsqualität</h3><blockquote><p><strong>OB Keller</strong> machte deutlich: „Die Sicherheit und die damit einhergehende Aufenthaltsqualität in der Altstadt und am Rheinufer haben bei uns absolute Priorität. Die entscheidenden Akteure vom Ordnungsamt, der Polizei und der Staatsanwaltschaft sind im fortwährenden Austausch und arbeiten eng zusammen.“</p></blockquote><p>Er verwies auf die Verstärkung des OSD um 150 neue Kräfte. Ergänzend zur Präsenz des Ordnungsamts kommen Streetworker zum Einsatz, die gezielt den Austausch mit jungen Erwachsenen suchen, um Konflikte frühzeitig zu entschärfen. Auch ein etabliertes Beleuchtungskonzept soll dazu beitragen, die Altstadt sicherer zu machen.</p><blockquote><p><strong>Innenminister Herbert Reul </strong>betonte beim Gespräch mit Altstadtwirten: „Sicherheit funktioniert nur gemeinsam – wenn Polizei, Ordnungsamt und die Menschen vor Ort zusammenarbeiten. Deshalb ist es mir wichtig, auch mit den Wirten direkt ins Gespräch zu kommen.“</p></blockquote><p>Seit Juli 2022 gibt es die Gemeinsame Anlaufstelle (GASt) von Stadt und Polizei am Rheinufer. Sie dient an Wochenenden und vor Feiertagen als Ausgangspunkt für gemeinsame Streifen. Aktuell sind im Ordnungs- und Servicedienst 224 Stellen besetzt; seit 2021 wurden 215 neue Mitarbeitende gewonnen. Zudem bietet das Ordnungsamt mobile Bürgersprechstunden in verschiedenen Stadtteilen an.</p>
<h3 data-end="2359" data-start="1927">Ermittlungen gegen einzelne Polizisten</h3>
<p>Unabhängig vom Rundgang in der Altstadt beschäftigen Düsseldorf seit Anfang September die Ermittlungen gegen Angehörige des Polizeipräsidiums.</p>
<p>Wie Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Polizei Duisburg in einer gemeinsamen Mitteilung am 4. September erklärten, wurden bei internen Kontrollen „Unregelmäßigkeiten bei der Erhebung von Sicherheitsleistungen“ festgestellt. Daraufhin leiteten die Behörden ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen gegen vier Polizisten im Alter von 26 bis 38 Jahren ein. <em><a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6111029" target="_blank" class="link-external-blank" rel="noreferrer">(Quelle)</a></em></p>
<p>Den Beamten wird unter anderem vorgeworfen, Bargeld von Tatverdächtigen unrechtmäßig einbehalten und eine Festnahme ohne ausreichende Rechtsgrundlage vorgenommen zu haben. Außerdem erstattete die Staatsanwaltschaft Strafanzeigen gegen fünf weitere Polizisten und eine Polizistin (24–58 Jahre) wegen Strafvereitelung im Amt, da sie trotz Kenntnis nicht eingeschritten sein sollen.</p>
<p>Bei einer Durchsuchung stellten Ermittler im dienstlichen Waffenfach eines Tatverdächtigen Betäubungsmittel sicher. Ob es sich dabei um Verstöße gegen Asservierungsregeln oder um eine Straftat handelt, ist noch unklar. Die Ermittlungen führt aus Neutralitätsgründen die Kriminalpolizei Duisburg.</p><blockquote><p>Die Behörden betonen: „In allen Verfahrensabschnitten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.“</p></blockquote><p>Wenige Tage vor der OB-Wahl am 14. September zeigt sich damit: Sicherheit ist nicht nur ein zentrales Thema im politischen Wettbewerb, sondern zugleich eine komplexe Aufgabe im Alltag der Stadt – zwischen verstärkten Maßnahmen, Erwartungen der Bürger:innen und laufenden Ermittlungen.</p>
<hr>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Politik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 17:32:00 +0200</pubDate>
                        <title>Future Tech Fest 2025: Düsseldorf als Tech-Hub – 5.000 Gäste, 300 Start-ups</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/wirtschaft/artikel/future-tech-fest-2025-duesseldorf-als-tech-hub-5000-gaeste-300-start-ups-3376.html</link>
                        <description>Am 11. September 2025 brachte das Future Tech Fest laut Veranstalter über 5.000 internationale Teilnehmer:innen nach Düsseldorf. Acht Bühnen, knapp 300 Start-ups und Investor:innen setzten auf dem Areal Böhler einen Tag lang Impulse – von AI über CreativeTech bis GreenTech –, eingebettet in die Startup Week Düsseldorf.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<h3 data-end="1321" data-start="712">Was lief konkret?</h3><ul class="list-normal"> 	<li data-end="1321" data-start="712">Bühnen &amp; Köpfe: Impulse zu Technologie, Transformation, Nachhaltigkeit und Resilienz – u. a. mit Ranga Yogeshwar, Tina Müller, Joey Kelly und Dr. Johannes Velling.</li> 	<li data-end="1321" data-start="712">Expo: Start-ups aus dem In- und Ausland zeigten Produkte und Prototypen, das Gelände war dicht belebt.</li> 	<li data-end="1321" data-start="712">Pitch Battle (NRW.Bank): Ionkraft gewann mit einer Barriere-Beschichtung, die Kunststoffverpackungen vollständig recycelbar machen soll.</li> 	<li data-end="1321" data-start="712">Workshops &amp; Matching: Sessions zu HealthTech, AI, Sustainability; Co-Founder-, Investor- und Mentor-Matching; abends Aftershow.</li> </ul><blockquote><p>„Der Austausch auf dem Future Tech Fest war unglaublich inspirierend … Es ist toll, dass wir so ein Event in der Region haben, das Innovation und Nachhaltigkeit greifbar macht“, sagt <strong>Rebecca Göckel (Nomoo)</strong>.</p></blockquote>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:56:34 +0200</pubDate>
                        <title>Heinrich-Heine-Institut erwirbt Originale zur Graphic Novel „Heinrich Heine. Eine Lebensfahrt“</title>
                        <link>https://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/artikel/heinrich-heine-institut-erwirbt-originale-zur-graphic-novel-heinrich-heine-eine-lebensfahrt-3371.html</link>
                        <description>Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer haben die erste Graphic Novel über den Jahrhundertschriftsteller Heinrich Heine und sein zeitloses Werk geschaffen. Das Heinrich-Heine-Institut hat nun eine Auswahl an originalen Bildern zu der eindrucksvoll illustrierten Biografie erworben.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den über 30 angekauften Kunstwerken gehören unter anderem die Titelmotive der Graphic Novel, Porträtstudien, Stadtansichten, Bilder zu Heines "Loreley", Werkillustrationen und Skizzen. Die Gemälde und Zeichnungen bereichern fortan die Museumssammlung des Heine-Instituts. Sie werden zukünftig in Ausstellungen gezeigt und sowohl der Comic- als auch der Heine-Forschung zugänglich gemacht.<br> <br> Die Graphic Novel entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut und wurde dort in einer Ausstellung präsentiert, begleitet von Lesungen, einem Werkstattbuch und mehreren Workshops. Die Erzählung reicht von Heines Kindheit im napoleonisch geprägten Düsseldorf bis zu seinen letzten Jahren im Pariser Exil, der berühmten "Matratzengruft". Peter Eickmeyers Illustrationen verleihen der Biografie eine poetische, visuelle Dimension und lassen ein ästhetisch reizvolles Lebensporträt Heines entstehen.<br> <br> Gaby von Borstels sorgfältig recherchierte Texte legen großen Wert auf Authentizität und eine zugängliche Vermittlung – sei es bei historischen Themen oder bei aktuellen Fragen wie Flucht und Exil. Indem sie Heines Originalzitate einbindet, schafft sie eine Sprache, die sowohl informativ als auch erzählerisch fesselnd ist. Die Graphic Novel ist 2023 erschienen und hat große Beachtung erfahren. Sie ist im Museumsshop des Heinrich-Heine-Instituts sowie im Buchhandel zum Preis von 18 Euro erhältlich.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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