Der große NDOZ-Service zur Rheinkirmes 2026: Termine, Wege, Neuheiten, Hilfe vor Ort und die wichtigsten Änderungen auf einen Blick.

Rheinkirmes Düsseldorf 2026: Welcher Kirmestag passt zu wem?

Blick über Düsseldorf auf die beleuchtete Rheinkirmes auf den Oberkasseler Rheinwiesen. Links steigt ein Feuerwerk in den Abendhimmel, darunter sind das Riesenrad und weitere Fahrgeschäfte zu sehen.
Feuerwerk über der Düsseldorfer Rheinkirmes

Feuerwerk über der Rheinkirmes: Riesenrad, Fahrgeschäfte und Festzelte leuchten auf den Oberkasseler Rheinwiesen. Archivaufnahme 2025 / Foto: Stefan Scholz, NDOZ

Zehn Tage, zwei Drohnenshows, ein Feuerwerk und sehr unterschiedliche Kirmestage. NDOZ zeigt, wann Familien, Nachtschwärmer, Kirmesfans und Ruhesuchende am besten auf die Rheinwiesen gehen.

Noch ist die Festwiese eine Baustelle auf Zeit. Metallteile werden verschraubt, Fassaden gereinigt, Leitungen verlegt. Am Freitag wird daraus wieder eine kleine Stadt am Rhein. Zehn Tage lang, mit mehr als 300 Fahrgeschäften, Spiel- und Gastronomiebetrieben, zwei Drohnenshows, einem Feuerwerk und sehr unterschiedlichen Rhythmen.

Denn Rheinkirmes ist nicht gleich Rheinkirmes. Ein Dienstag um 15 Uhr fühlt sich anders an als Pink Monday. Der Sonntag mit Festzug hat wenig mit dem Feuerwerksfreitag zu tun. Wer mit kleinen Kindern kommt, braucht einen anderen Plan als eine Gruppe, die bis tief in die Nacht bleiben möchte.

NDOZ hat deshalb nicht nur Termine gesammelt. Dieser Service ordnet sie danach, welcher Kirmestag zu welchem Besuch passt.

Stand: 16. Juli 2026. NDOZ aktualisiert diesen Service bei wichtigen bestätigten Änderungen.

RHEINKIRMES DÜSSELDORF 2026

Welcher Kirmestag passt zu wem?

Nicht jeder Tag auf den Rheinwiesen fühlt sich gleich an. Hier steht, wann sich der Besuch für Familien, Brauchtumsfans, Nachtschwärmer und Ruhesuchende am besten eignet.

Termin17. bis 26. Juli
OrtOberkasseler Rheinwiesen
Eintrittfrei
AnreiseLuegplatz oder Fähre
Mit kleinen KindernMittwoch oder Donnerstag, 14 bis 18 Uhr

Warum: Am frühen Nachmittag ist es meist ruhiger, heller und übersichtlicher.

Anreise: U70, U75, U76 oder U77 bis Luegplatz. Der Südeingang ist über die Haltestelle Jugendherberge erreichbar.

Wichtig: Für Kinder unter drei Jahren wird der Besuch wegen Lärm, Licht und Enge nicht empfohlen. Alters- und Größenbegrenzungen der Fahrgeschäfte beachten.

Für Brauchtum und FestzugSonntag, 19. Juli, ab 15 Uhr

Warum: Der große Festzug mit rund 1.500 Teilnehmenden und 18 Musikzügen zeigt die Rheinkirmes als Teil des Düsseldorfer Schützen- und Heimatfestes.

Start: Cecilienallee, Ecke Klever Straße. Gegen 16.15 Uhr folgt der Aufmarsch in der Jägerhofallee.

Tipp: Festzug und Kirmes lassen sich an diesem Tag verbinden, aber für die Innenstadt zusätzliche Zeit einplanen.

Für Pink MondayMontag, 20. Juli, ab 17 Uhr

Warum: Der traditionelle Treffpunkt der queeren Community ist heute ein offenes und stark besuchtes Stadtfest innerhalb der Kirmes.

Atmosphäre: Laut, bunt und voll. Für einen ruhigen Rundgang ist der Nachmittag vor 17 Uhr besser geeignet.

Rückfahrt: Vorab prüfen, welche Nachtverbindung zur eigenen Route passt.

Für die Drohnenshow ohne FeuerwerkDienstag, 21. Juli, 22.30 Uhr

Warum: Die Veranstalter kündigen eine Show mit 1.200 Drohnen an, ohne anschließendes Höhenfeuerwerk.

Auslastung: Deutlich voller als an einem normalen Dienstag. Früh anreisen und den Rückweg festlegen.

ÖPNV: Die Rheinbahn verstärkt an diesem Abend ihr Angebot bis tief in die Nacht.

Für Drohnenshow und FeuerwerkFreitag, 24. Juli, ab 22.15 Uhr

Ablauf: Drohnenshow um 22.15 Uhr, anschließend Höhenfeuerwerk gegen 22.30 Uhr.

Wichtig: Das ist voraussichtlich der vollste Kirmesabend. Nach dem Feuerwerk mit Wartezeiten an Haltestellen und Brücken rechnen.

Alternative: Wer Enge vermeiden möchte, wählt die Drohnenshow am Dienstag.

Für weniger GedrängeWerktags, 14 bis 18 Uhr

Empfehlung: Mittwoch oder Donnerstag am frühen Nachmittag.

Vorteil: Bessere Orientierung, kürzere Wege durch Menschenmengen und meist angenehmere Bedingungen für Fotos.

Einschränkung: Wetter und Sonderaktionen können die Auslastung kurzfristig verändern.

Stand: 16. Juli 2026. Änderungen bei Wetter, Programm und Fahrgeschäften sind möglich. NDOZ aktualisiert den Artikel bei wichtigen neuen Informationen.

Kurz & knapp: Rheinkirmes Düsseldorf 2026

Die Rheinkirmes findet vom 17. bis 26. Juli 2026 auf den Oberkasseler Rheinwiesen statt. Der Eintritt auf das Gelände ist frei. Bezahlt werden Fahrgeschäfte, Spiele, Essen und Getränke einzeln.

Der Festplatz öffnet am ersten Freitag bereits um 14 Uhr. Die offizielle Eröffnung mit Fassanstich beginnt um 16.30 Uhr am Eingang Nord an der Oberkasseler Brücke.

Die regulären Öffnungszeiten:

  • Freitag, 17. Juli: 14 bis 2 Uhr
  • Samstag, 18. Juli: 13 bis 2 Uhr
  • Sonntag, 19. Juli: 11 bis 1 Uhr
  • Montag, 20. Juli: 14 bis 1 Uhr, Pink Monday ab 17 Uhr
  • Dienstag, 21. Juli: 14 bis 1 Uhr, Drohnenshow um 22.30 Uhr
  • Mittwoch, 22. Juli: 14 bis 1 Uhr
  • Donnerstag, 23. Juli: 14 bis 1 Uhr
  • Freitag, 24. Juli: 14 bis 2 Uhr, Drohnenshow um 22.15 Uhr, anschließend Feuerwerk
  • Samstag, 25. Juli: 13 bis 2 Uhr
  • Sonntag, 26. Juli: 11 bis 24 Uhr

Wichtig: Einen allgemeinen Familientag mit flächendeckend ermäßigten Preisen weist das offizielle Programm für 2026 nicht aus.

Welcher Kirmestag passt zu wem?

Mit kleinen Kindern: werktags früh kommen

Für Familien mit jüngeren Kindern ist ein Werktag zwischen 14 und 18 Uhr die vernünftigste Wahl. Am frühen Nachmittag ist es meist übersichtlicher, die Wege sind weniger dicht und die Geräuschkulisse ist noch nicht so intensiv wie am Abend.

Der Kinderschutzbund, Kinder- und Jugendärzte sowie der Veranstalter empfehlen ausdrücklich, früh zu kommen. Für Kinder unter drei Jahren wird ein Kirmesbesuch wegen Lärm, grellem Licht und Enge nicht empfohlen. Alters- und Größenbegrenzungen an den Fahrgeschäften sollten ernst genommen werden. Kleine Kinder gehören nicht einfach auf den Schoß eines Erwachsenen, wenn das Geschäft dies nicht vorsieht.

Für Familien gilt außerdem: Ein Treffpunkt sollte vor dem ersten Fahrgeschäft vereinbart werden. Auf einem Gelände dieser Größe reicht „am Riesenrad“ im Ernstfall nicht. Besser ist ein klarer Ort mit Nummer auf dem Kirmesplan.

Für Düsseldorfer Brauchtum: Sonntag, 19. Juli

Die Rheinkirmes ist kein Freizeitpark, der zufällig zehn Tage am Rhein steht. Sie gehört zum Schützen- und Heimatfest des St. Sebastianus Schützenvereins von 1316. Die Wurzeln des Kirchweihfestes reichen nach Angaben der Veranstalter bis 1435 zurück. Seit 125 Jahren findet die Kirmes auf den Rheinwiesen statt.

Am Sonntag, 19. Juli, beginnt um 15 Uhr der große Festzug an der Cecilienallee, Ecke Klever Straße. Rund 1.500 Teilnehmende und 18 Musikzüge ziehen über das Joseph-Beuys-Ufer, durch die Altstadt und über die Königsallee. Gegen 16.15 Uhr folgt in der Jägerhofallee der Aufmarsch der Blumenhörner und Fähnriche.

Wer verstehen möchte, warum die Rheinkirmes für Düsseldorf mehr ist als eine Ansammlung von Karussells, sollte diesen Sonntag wählen.

Für Pink Monday: Montag, 20. Juli

Pink Monday beginnt offiziell um 17 Uhr. Der traditionelle Treffpunkt der queeren Community ist längst ein offenes Stadtfest innerhalb der Kirmes geworden. Es wird voll, laut und sichtbar.

Wer nur in Ruhe eine Runde drehen möchte, wählt besser einen anderen Abend. Wer genau diese Mischung aus Kirmes, Begegnung und Party sucht, ist am Montag richtig.

Für die Drohnenshow ohne Feuerwerk: Dienstag, 21. Juli

Die erste Drohnenshow beginnt am Dienstag um 22.30 Uhr. Die Veranstalter kündigen 1.200 Drohnen an. Der Dienstag ist damit die Alternative für alle, die die Bilder am Himmel sehen möchten, aber auf das Höhenfeuerwerk verzichten wollen.

Auch an diesem Abend ist mit deutlich mehr Publikum als an einem normalen Werktag zu rechnen. Für die An- und Abreise setzt die Rheinbahn deshalb ein besonders starkes Angebot ein.

Für Drohnenshow und Feuerwerk: Freitag, 24. Juli

Am zweiten Freitag beginnt die Drohnenshow um 22.15 Uhr. Das Feuerwerk folgt gegen 22.30 Uhr. Nach dem Unfall im vergangenen Jahr wurde das Sicherheitskonzept verändert. Die Abschussrampen werden in Muldencontainern mit 2,60 Meter hohen Seitenwänden eingebaut, um Querschläger zu verhindern. Außerdem sollen im Zweifel kleinere Kaliber eingesetzt werden.

Das ist der publikumsstärkste Abend. Wer kommt, sollte früh anreisen, einen Rückweg festlegen und nach dem Feuerwerk mit Wartezeiten rechnen. Für kleine Kinder und Menschen, die Enge schlecht vertragen, ist dieser Termin nicht die erste Empfehlung.

Für weniger Gedränge: Mittwoch oder Donnerstag am Nachmittag

Wer vor allem Fahrgeschäfte ausprobieren, essen und die Atmosphäre sehen möchte, ohne sich durch die dichtesten Besucherströme zu bewegen, hat am Mittwoch oder Donnerstag zwischen 14 und 18 Uhr die besten Chancen.

Das ist eine redaktionelle Empfehlung, keine Garantie. Wetter und einzelne Aktionen können die Auslastung kurzfristig verändern.

Was 2026 neu ist und was kurzfristig ausfällt

Mehr als zehn Prozent der rund 300 Betriebe sind nach Angaben der Veranstalter 2026 zum ersten Mal dabei. Zu den auffälligsten Neuheiten gehört Invader, ein Rundfahrgeschäft mit 16 frei schwingenden offenen Gondeln. Auf dem offiziellen Plan ist es unter der Nummer 74 eingetragen.

Dr. Archibald Master of Time verbindet Laufgeschäft, Themenfahrt und Virtual Reality. Tagsüber ist die Geschichte auf Familien ausgerichtet, am Abend kann eine Horrorversion angeboten werden. Das Geschäft steht auf dem Plan unter Nummer 21.

Mit Rund um den Tegernsee kommt ein Berg- und Tal-Karussell aus dem Jahr 1966 erstmals an den Rhein. Der Mondlift arbeitet nach dem Enterprise-Prinzip: Die Gondeln drehen sich bis in die Überkopfposition, gehalten durch Fliehkraft und ohne klassische Schulterbügel.

Ein Jubiläum im Jubiläum feiert Steigers Raupenbahn. Sie wird 100 Jahre alt und ist auf dem Plan unter Nummer 32 zu finden.

Neu ist auch der Deichweg am Südeingang. Elf Betriebe erhalten dort zusätzliche Stellfläche.

Eine angekündigte Weltpremiere fehlt dagegen: Oracle kommt nicht nach Düsseldorf. Die notwendige TÜV-Endabnahme konnte nicht rechtzeitig terminiert werden. Als Ersatz steht der Schlager-Express am Deichweg. Wer noch einen älteren Kirmesplan mit Oracle sieht, sollte diese Änderung berücksichtigen.

Die Anreise: Bahn, Fähre, Fahrrad oder P+R

Rund um den Kirmesplatz gibt es keine öffentlichen Parkplätze. Falsch abgestellte Autos werden abgeschleppt. Für die meisten Besucher ist die Stadtbahn deshalb die einfachste Lösung.

Die Linien U75, U76 und U77 sowie eine zusätzliche Linie E fahren zur zentralen Haltestelle Luegplatz. Vom Hauptbahnhof dauert die Fahrt rund sieben Minuten. In den Spitzenzeiten können die Bahnen im Zwei-Minuten-Takt fahren. Die U70 hält während der Kirmes ab 13 Uhr zusätzlich am Luegplatz.

Der südliche Eingang ist über die Haltestelle Jugendherberge mit den Buslinien 835, 836 und M3 erreichbar. Die M3 fährt dort sonntags nicht. In den Wochenendnächten verkehren die NachtExpress-Linien NE1 bis NE8 alle 30 Minuten. Von Sonntag bis Donnerstag ergänzen die Buslinien 805 bis 817 den Nachtverkehr.

Die Kirmesfähre ist zurück

Zum ersten Mal seit 2019 verbindet die Kirmesfähre wieder die Altstadt mit der Festwiese. Sie pendelt während der regulären Öffnungszeiten zwischen den bekannten Anlegern. Eine Überfahrt kostet 3,80 Euro. Im Preis ist ein sogenannter Schützentaler enthalten.

Die Fähre ist nicht nur ein schöner Auftakt. Sie kann an stark besuchten Tagen auch die Brücken und die Haltestelle Luegplatz entlasten.

Wer mit dem Auto kommen muss

Kostenfreie P+R-Möglichkeiten gibt es unter anderem an Haus Meer, am Simon-Gatzweiler-Platz, am Südpark, am Südfriedhof, am Gerresheimer Krankenhaus und am Staufenplatz.

An den Wochenenden stehen zusätzlich rund 1.700 kostenlose Stellplätze am Vodafone-Campus, Ferdinand-Braun-Platz 1, bereit. Von dort sind es etwa 300 Meter bis zur Haltestelle Prinzenallee.

Das Provinzial-Parkhaus am Hohensandweg 41 bietet freitags 600 und an Samstagen und Sonntagen 800 Stellplätze. Für die Nutzung als offizieller P+R-Platz kann eine vorherige Registrierung erforderlich sein.

Für schwerbehinderte Besucherinnen und Besucher wird an der Rheinkniebrücke ein Sonderparkplatz mit rund 30 Stellplätzen eingerichtet. Die Zufahrt erfolgt über den Kaiser-Wilhelm-Ring.

Fahrrad, E-Scooter und Taxi

Große Fahrradabstellflächen befinden sich nördlich der Oberkasseler Brücke und am Kaiser-Wilhelm-Ring. Fahrräder dürfen nicht an Brückengeländern oder Schutzzäunen angeschlossen werden. Sie können dort aus Sicherheitsgründen entfernt werden.

Leihfahrräder und E-Scooter dürfen während der Kirmes nur in den ausgewiesenen Sharing-Zonen abgestellt werden. Taxistände gibt es am Luegplatz und am Südeingang.

Barrierefreiheit: grundsätzlich erreichbar, aber nicht überall gleich

Der Festplatz ist nach Angaben der Stadt grundsätzlich barrierefrei zu Fuß erreichbar. Kabelquerungen sowie Notausgangs- und Rettungswege werden mit barrierefreien Kabelbrücken ausgestattet. Auf dem offiziellen Plan sind barrierefreie Toiletten an mehreren Stellen markiert.

Eine pauschale Aussage für jedes Fahrgeschäft wäre trotzdem unseriös. Einstiegshöhen, Sicherungssysteme und notwendige Transfers unterscheiden sich. Hinzu kommen lange Wege, Schotter, hohe Lautstärke und dichte Besucherströme.

Wer auf konkrete Unterstützung angewiesen ist, sollte das jeweilige Fahrgeschäft vor Ort direkt ansprechen und möglichst einen ruhigeren Nachmittag wählen.

Kostenloses Trinkwasser vom 17. bis 24. Juli

Auf dem Kirmesgelände stellen die Stadtwerke Düsseldorf vom 17. bis 24. Juli 2026 vier Trinkwasserstelen bereit. Besucherinnen und Besucher können dort kostenlos frisches Düsseldorfer Trinkwasser zapfen.

Gerade an heißen Tagen ist das eine praktische Ergänzung zu den gastronomischen Angeboten. Wer länger auf dem Gelände bleibt, sollte regelmäßig trinken und bei Kindern besonders auf Pausen achten. Die von den Stadtwerken offiziell genannte Laufzeit endet am 24. Juli und wird deshalb hier genauso wiedergegeben.

Sicher feiern: „Ist Luisa hier?“

Frauen und Mädchen, die sich bedroht, bedrängt oder sexuell belästigt fühlen, können auf der Rheinkirmes mit der Frage „Ist Luisa hier?“ diskret Hilfe anfordern. Ansprechbar sind das Thekenpersonal in den Bierzelten, Rettungskräfte sowie der Ordnungs- und Servicedienst.

Die Frauenberatungsstelle Düsseldorf bietet außerdem offene Notfallsprechstunden an. Sie finden vom 20. bis 24. Juli 2026 sowie am 27. Juli 2026 jeweils um 11 Uhr in der Talstraße 22 bis 24 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Beratung kann anonym erfolgen.

Telefonisch ist die Frauenberatungsstelle unter 0211 68 68 54 erreichbar.

K.O.-Tropfen: Nicht nur auf das eigene Glas achten

Der Kriminalpräventive Rat der Stadt warnt vor K.O.-Tropfen. Die Stoffe können farb-, geruchs- und geschmacksneutral sein. Prävention darf deshalb nicht allein als Verantwortung möglicher Opfer verstanden werden. Freunde, Begleitpersonen und Personal müssen Veränderungen ernst nehmen.

Das eigene Getränk sollte nicht unbeaufsichtigt bleiben. Besteht der Verdacht, dass jemand etwas hineingetan haben könnte, sollte es nicht weitergetrunken werden. Plötzliche Übelkeit, Schwindel, Benommenheit oder ungewöhnliches Unwohlsein sind Gründe, sofort Freunde und Personal anzusprechen.

Betroffene sollten den Ort nur mit vertrauten Personen verlassen, niemals mit Fremden. Wenn sich der Zustand deutlich verschlechtert, ist der Rettungsdienst unter 112 richtig. Bei Verdacht auf K.O.-Tropfen empfiehlt die Stadt, die Polizei unter 110 zu verständigen.

Was sich an den Haltestellen ändert

Am Luegplatz gilt ein neues Konzept zur Personenstromlenkung. Durchsagen sollen dafür sorgen, dass Fahrgäste alle Abgänge über die gesamte Bahnsteiglänge nutzen und sich nicht an einzelnen Treppen sammeln.

An der Heinrich-Heine-Allee startet zudem ein sechsmonatiges Pilotprojekt mit einer KI-gestützten Anomalie-Erkennung. Das System analysiert Bilder der bestehenden Kameras in Echtzeit, etwa auf Personen im Gleis oder Gewalthandlungen, und kann Alarmmeldungen an die Leitstelle auslösen.

Nach Angaben der Rheinbahn speichert die KI selbst keine Daten dauerhaft. Für die vorhandenen Aufzeichnungen gilt weiterhin der Ringspeicher, der nach 72 Stunden überschrieben wird, wenn kein Vorfall vorliegt.

Essen und Trinken: Das „heiße Füchschen“ am Nordeingang

Füchschen Alt kehrt 2026 sichtbarer auf die Rheinkirmes zurück, allerdings nicht in Form des früheren großen Füchschen-Zelts. Am Kult-Imbiss von David Tscheike entsteht ein Biergarten. Neu ist eine gemeinsam mit der Metzgerei Türks entwickelte Füchschen-Bratwurst, intern „das heiße Füchschen“ genannt.

Der offizielle Kirmesplan führt den Füchschen Biergarten unter Nummer 80. Er liegt nahe dem Nordeingang an der Oberkasseler Brücke. Damit ist die im Vorfeld noch offengelassene Standortfrage inzwischen geklärt.

Ob die neue Bratwurst mehr ist als ein guter Name, müssen die Besucherinnen und Besucher selbst entscheiden.

Daneben kündigen die Veranstalter unter anderem Pulled Pork, eine Entenbraterei, vegetarische Küche und Kaiserschmarrn für unterwegs an. Die klassische Currywurst verschwindet deshalb nicht. Sie bekommt nur mehr Nachbarschaft.

Was kostet ein Besuch auf der Rheinkirmes 2026?

Der Eintritt auf das Kirmesgelände ist kostenlos. Bezahlt werden Fahrgeschäfte, Spiele, Speisen und Getränke einzeln. Einheitliche Preise gibt es nicht, da jeder Betrieb selbst kalkuliert.

Wie teuer ein Besuch am Ende wird, hängt deshalb stark vom persönlichen Programm ab. Wer mehrere große Fahrgeschäfte nutzt, zwischendurch isst und Getränke bestellt, gibt deutlich mehr aus als bei einem kurzen Rundgang mit einem einzelnen Karussellbesuch.

Für Familien kann es sinnvoll sein, vorab ein festes Budget zu vereinbaren. Auch Bargeld sollte man weiterhin dabeihaben. Zwar bieten immer mehr Betriebe Kartenzahlung an, sie ist auf dem gesamten Gelände jedoch nicht überall garantiert.

Veröffentlichte Einzelpreise für Altbier, Bratwurst oder einzelne Fahrgeschäfte liefern eine erste Orientierung. Sie ergeben aber keinen allgemein gültigen Gesamtpreis für einen Nachmittag auf der Rheinkirmes.

Der kurze NDOZ-Plan

Für Familien: Mittwoch oder Donnerstag, 14 bis 18 Uhr.
Für Brauchtum: Sonntag, 19. Juli, Festzug ab 15 Uhr.
Für Pink Monday: Montag, 20. Juli, ab 17 Uhr.
Für die Drohnenshow ohne Feuerwerk: Dienstag, 21. Juli, 22.30 Uhr.
Für Drohnenshow und Feuerwerk: Freitag, 24. Juli, ab 22.15 Uhr.
Für weniger Gedränge: werktags am frühen Nachmittag.
Für die Anreise: Stadtbahn, Fähre oder Fahrrad statt Parkplatzsuche.

Die Rheinkirmes ist groß genug, dass nicht alle dasselbe erleben müssen. Genau darin liegt ihre Stärke.


Quellen und weiterführende Informationen

  • Offizielle Rheinkirmes Düsseldorf
  • Offizieller Kirmesplan 2026
  • Programm des Düsseldorfer Schützen- und Heimatfestes
  • Hinweise der Landeshauptstadt Düsseldorf zur An- und Abreise
  • Rheinbahn
  • Frauenberatungsstelle Düsseldorf
  • Kriminalpräventiver Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf
  • Stadtwerke Düsseldorf, Pressemitteilung vom 15. Juli 2026