Der große NDOZ-Service zur Rheinkirmes 2026: Termine, Wege, Neuheiten, Hilfe vor Ort und die wichtigsten Änderungen auf einen Blick.
Rheinkirmes Düsseldorf 2026: Welcher Kirmestag passt zu wem?
Feuerwerk über der Düsseldorfer Rheinkirmes
Feuerwerk über der Rheinkirmes: Riesenrad, Fahrgeschäfte und Festzelte leuchten auf den Oberkasseler Rheinwiesen. Archivaufnahme 2025 / Foto: Stefan Scholz, NDOZ
Zehn Tage Rheinkirmes, neue Fahrgeschäfte, zwei Drohnenshows und eine Weltpremiere über Düsseldorf. NDOZ zeigt, was 2026 neu ist, was kurzfristig ausfällt und welcher Kirmestag zu Familien, Nachtschwärmern, Kirmesfans und Ruhesuchenden passt.
Noch ist die Festwiese eine Baustelle auf Zeit. Metallteile werden verschraubt, Fassaden gereinigt, Leitungen verlegt. Am Freitag wird daraus wieder eine kleine Stadt am Rhein. Zehn Tage lang, mit mehr als 300 Fahrgeschäften, Spiel- und Gastronomiebetrieben, zwei Drohnenshows, einem Feuerwerk und sehr unterschiedlichen Rhythmen.
Denn Rheinkirmes ist nicht gleich Rheinkirmes. Ein Dienstag um 15 Uhr fühlt sich anders an als Pink Monday. Der Sonntag mit Festzug hat wenig mit dem Feuerwerksfreitag zu tun. Wer mit kleinen Kindern kommt, braucht einen anderen Plan als eine Gruppe, die bis tief in die Nacht bleiben möchte.
NDOZ hat deshalb nicht nur Termine gesammelt. Dieser Service ordnet sie danach, welcher Kirmestag zu welchem Besuch passt.
Stand: 16. Juli 2026. NDOZ aktualisiert diesen Service bei wichtigen bestätigten Änderungen.
RHEINKIRMES DÜSSELDORF 2026
Welcher Kirmestag passt zu wem?
Nicht jeder Tag auf den Rheinwiesen fühlt sich gleich an. Hier steht,
wann sich der Besuch für Familien, Brauchtumsfans, Nachtschwärmer und
Ruhesuchende am besten eignet.
Termin17. bis 26. Juli
OrtOberkasseler Rheinwiesen
Eintrittfrei
AnreiseLuegplatz oder Fähre
01Mit kleinen KindernMittwoch oder Donnerstag, 14 bis 18 Uhr+
Warum: Am frühen Nachmittag ist es meist ruhiger,
heller und übersichtlicher.
Anreise: U70, U75, U76 oder U77 bis Luegplatz.
Der Südeingang ist über die Haltestelle Jugendherberge erreichbar.
Wichtig: Für Kinder unter drei Jahren wird der
Besuch wegen Lärm, Licht und Enge nicht empfohlen. Alters- und
Größenbegrenzungen der Fahrgeschäfte beachten.
02Für Brauchtum und FestzugSonntag, 19. Juli, ab 15 Uhr+
Warum: Der große Festzug mit rund 1.500
Teilnehmenden und 18 Musikzügen zeigt die Rheinkirmes als Teil des
Düsseldorfer Schützen- und Heimatfestes.
Start: Cecilienallee, Ecke Klever Straße. Gegen
16.15 Uhr folgt der Aufmarsch in der Jägerhofallee.
Tipp: Festzug und Kirmes lassen sich an diesem Tag
verbinden, aber für die Innenstadt zusätzliche Zeit einplanen.
03Für Pink MondayMontag, 20. Juli, ab 17 Uhr+
Warum: Der traditionelle Treffpunkt der queeren
Community ist heute ein offenes und stark besuchtes Stadtfest
innerhalb der Kirmes.
Atmosphäre: Laut, bunt und voll. Für einen ruhigen
Rundgang ist der Nachmittag vor 17 Uhr besser geeignet.
Rückfahrt: Vorab prüfen, welche Nachtverbindung zur
eigenen Route passt.
04Für die Weltpremiere „ART IN THE SKY“Dienstag, 21. Juli, ca. 22.30 Uhr+
Warum: Rund 1.200 Drohnen sollen Motive des
Pop-Art-Künstlers James Francis Gill sowie die Kunstfigur
„The Bunnyman“ am Düsseldorfer Nachthimmel zeigen. Die Inszenierung
verbindet Kunst, Technologie und Stadtraum.
Auslastung: Deutlich voller als an einem normalen
Dienstag. Früh anreisen und den Rückweg festlegen.
ÖPNV: Die Rheinbahn verstärkt an diesem Abend ihr
Angebot. Nach der Show wird am Luegplatz ein Schleusensystem für die
Abreise eingerichtet.
NDOZ vor Ort: Alexandra Scholz-Marcovich und
Stefan Scholz begleiten die Weltpremiere an Bord der MS Allegra.
05Für „Düsseldorf feiert“ und HöhenfeuerwerkFreitag, 24. Juli, ab ca. 22.15 Uhr+
Programm: Die Drohnenshow „Düsseldorf feiert“
beginnt gegen 22.15 Uhr. Das traditionelle Höhenfeuerwerk folgt
anschließend gegen 22.30 Uhr.
Auslastung: Voraussichtlich der publikumsstärkste
Abend. Früh anreisen, einen Treffpunkt vereinbaren und für die
Abreise mehr Zeit einplanen.
Sicherheit: Am Luegplatz gilt ein Schleusensystem.
Auf der Oberkasseler Brücke weisen LED-Tafeln und Einsatzkräfte die
vorgesehenen Wege. Die Auf- und Abgänge der Rheinkniebrücke müssen
frei bleiben.
06Für weniger GedrängeWerktags, 14 bis 18 Uhr+
Empfehlung: Mittwoch oder Donnerstag am frühen
Nachmittag.
Vorteil: Bessere Orientierung, kürzere Wege durch
Menschenmengen und meist angenehmere Bedingungen für Fotos.
Einschränkung: Wetter und Sonderaktionen können
die Auslastung kurzfristig verändern.
Stand: 17. Juli 2026. Änderungen bei Wetter, Programm
und Fahrgeschäften sind möglich. NDOZ aktualisiert den Artikel bei
wichtigen neuen Informationen.
Kurz & knapp: Rheinkirmes Düsseldorf 2026
Die Rheinkirmes findet vom 17. bis 26. Juli 2026 auf den Oberkasseler Rheinwiesen statt. Der Eintritt auf das Gelände ist frei. Bezahlt werden Fahrgeschäfte, Spiele, Essen und Getränke einzeln.
Der Festplatz öffnet am ersten Freitag bereits um 14 Uhr. Die offizielle Eröffnung mit Fassanstich beginnt um 16.30 Uhr am Eingang Nord an der Oberkasseler Brücke.
Die regulären Öffnungszeiten:
Freitag, 17. Juli: 14 bis 2 Uhr
Samstag, 18. Juli: 13 bis 2 Uhr
Sonntag, 19. Juli: 11 bis 1 Uhr
Montag, 20. Juli: 14 bis 1 Uhr, Pink Monday ab 17 Uhr
Dienstag, 21. Juli: 14 bis 1 Uhr, Drohnenshow um 22.30 Uhr
Mittwoch, 22. Juli: 14 bis 1 Uhr
Donnerstag, 23. Juli: 14 bis 1 Uhr
Freitag, 24. Juli: 14 bis 2 Uhr, Drohnenshow um 22.15 Uhr, anschließend Feuerwerk
Samstag, 25. Juli: 13 bis 2 Uhr
Sonntag, 26. Juli: 11 bis 24 Uhr
Wichtig: Einen allgemeinen Familientag mit flächendeckend ermäßigten Preisen weist das offizielle Programm für 2026 nicht aus.
Welcher Kirmestag passt zu wem?
Mit kleinen Kindern: werktags früh kommen
Für Familien mit jüngeren Kindern ist ein Werktag zwischen 14 und 18 Uhr die vernünftigste Wahl. Am frühen Nachmittag ist es meist übersichtlicher, die Wege sind weniger dicht und die Geräuschkulisse ist noch nicht so intensiv wie am Abend.
Kind im Fahrgeschäft auf der Düsseldorfer Rheinkirmes
Rheinkirmes mit kleinen Kindern: Am frühen Nachmittag ist das Gelände meist übersichtlicher und die Geräuschkulisse weniger intensiv. Archivaufnahme / Foto: Alexandra Scholz-Marcovich, NDOZ
Der Kinderschutzbund, Kinder- und Jugendärzte sowie der Veranstalter empfehlen ausdrücklich, früh zu kommen. Für Kinder unter drei Jahren wird ein Kirmesbesuch wegen Lärm, grellem Licht und Enge nicht empfohlen. Alters- und Größenbegrenzungen an den Fahrgeschäften sollten ernst genommen werden. Kleine Kinder gehören nicht einfach auf den Schoß eines Erwachsenen, wenn das Geschäft dies nicht vorsieht.
Für Familien gilt außerdem: Ein Treffpunkt sollte vor dem ersten Fahrgeschäft vereinbart werden. Auf einem Gelände dieser Größe reicht „am Riesenrad“ im Ernstfall nicht. Besser ist ein klarer Ort mit Nummer auf dem Kirmesplan.
Für Düsseldorfer Brauchtum: Sonntag, 19. Juli
Die Rheinkirmes ist kein Freizeitpark, der zufällig zehn Tage am Rhein steht. Sie gehört zum Schützen- und Heimatfest des St. Sebastianus Schützenvereins von 1316. Die Wurzeln des Kirchweihfestes reichen nach Angaben der Veranstalter bis 1435 zurück. Seit 125 Jahren findet die Kirmes auf den Rheinwiesen statt.
Am Sonntag, 19. Juli, beginnt um 15 Uhr der große Festzug an der Cecilienallee, Ecke Klever Straße. Rund 1.500 Teilnehmende und 18 Musikzüge ziehen über das Joseph-Beuys-Ufer, durch die Altstadt und über die Königsallee. Gegen 16.15 Uhr folgt in der Jägerhofallee der Aufmarsch der Blumenhörner und Fähnriche.
Wer verstehen möchte, warum die Rheinkirmes für Düsseldorf mehr ist als eine Ansammlung von Karussells, sollte diesen Sonntag wählen.
Für Pink Monday: Montag, 20. Juli
Pink Monday beginnt offiziell um 17 Uhr. Der traditionelle Treffpunkt der queeren Community ist längst ein offenes Stadtfest innerhalb der Kirmes geworden. Es wird voll, laut und sichtbar.
Wer nur in Ruhe eine Runde drehen möchte, wählt besser einen anderen Abend. Wer genau diese Mischung aus Kirmes, Begegnung und Party sucht, ist am Montag richtig.
Für die Weltpremiere „ART IN THE SKY“: Dienstag, 21. Juli
Am Dienstag gegen 22.30 Uhr feiert die Drohnenshow „ART IN THE SKY – Inspiriert von Düsseldorf“ ihre Weltpremiere über dem Rhein. Nach Angaben von AO Multimedia & Drones sollen rund 1.200 Drohnen großformatige Bilder am Nachthimmel formen.
Die Inszenierung verbindet zeitgenössische Kunst mit Drohnentechnologie. Gezeigt werden Motive des Pop-Art-Künstlers James Francis Gill sowie die gemeinsam mit Johnny Depp entwickelte Kunstfigur „The Bunnyman“. Der Düsseldorfer Stadtraum wird dabei selbst zur Kulisse der Aufführung.
Der Dienstag ist die passende Wahl für alle, die die Drohnenbilder erleben möchten, aber auf das Höhenfeuerwerk verzichten wollen. Auch an diesem Abend ist mit deutlich mehr Publikum als an einem normalen Werktag zu rechnen. Für die An- und Abreise setzt die Rheinbahn ein verstärktes Angebot ein, zusätzlich wird nach der Show eine gezielte Personenlenkung eingerichtet.
Wie Joseph Beuys, Marilyn Monroe, der Bunnyman und die Düsseldorfer Altbierflasche aus knapp 1.000 Lichtpunkten entstanden, zeigt unser Reel auf Instagram. Die Aufnahmen geben einen kompakten Eindruck von der Inszenierung über dem Rhein und weisen zugleich auf die zweite Drohnenshow am Freitag hin.
Drohnen formen Herzen und den Schriftzug „I love Düsseldorf“ über der Rheinkirmes. Archivaufnahme aus dem Jahr 2025. / Foto: Alexandra Scholz-Marcovich, NDOZ
Für „Düsseldorf feiert“ und das Höhenfeuerwerk: Freitag, 24. Juli
Am zweiten Freitag beginnt gegen 22.15 Uhr die Drohnenshow „Düsseldorf feiert“. Im Anschluss folgt das traditionelle Höhenfeuerwerk, voraussichtlich gegen 22.30 Uhr.
Nach dem Unfall im vergangenen Jahr wurde das Sicherheitskonzept für das Feuerwerk verändert. Die Abschussrampen werden in Muldencontainern mit 2,60 Meter hohen Seitenwänden eingebaut, um Querschläger zu verhindern. Außerdem sollen im Zweifel kleinere Kaliber eingesetzt werden.
Der Freitag ist voraussichtlich der publikumsstärkste Abend der Rheinkirmes. Wer die Drohnenshow und das Feuerwerk sehen möchte, sollte früh anreisen, einen festen Treffpunkt und Rückweg vereinbaren und nach Veranstaltungsende mit Wartezeiten rechnen.
Am Luegplatz wird für die Abreise ein Schleusensystem eingerichtet. Auf der Oberkasseler Brücke lenken LED-Tafeln und Sicherheitskräfte die Besucherströme. Auch die Auf- und Abgänge der Rheinkniebrücke müssen freigehalten werden. Für kleine Kinder sowie Menschen, die Enge schlecht vertragen, ist dieser Termin deshalb nicht die erste Empfehlung.
Für weniger Gedränge: Mittwoch oder Donnerstag am Nachmittag
Wer vor allem Fahrgeschäfte ausprobieren, essen und die Atmosphäre sehen möchte, ohne sich durch die dichtesten Besucherströme zu bewegen, hat am Mittwoch oder Donnerstag zwischen 14 und 18 Uhr die besten Chancen.
Das ist eine redaktionelle Empfehlung, keine Garantie. Wetter und einzelne Aktionen können die Auslastung kurzfristig verändern.
Was 2026 neu ist und was kurzfristig ausfällt
Mehr als zehn Prozent der rund 300 Betriebe sind nach Angaben der Veranstalter 2026 zum ersten Mal dabei. Zu den auffälligsten Neuheiten gehört Invader, ein Rundfahrgeschäft mit 16 frei schwingenden offenen Gondeln. Auf dem offiziellen Plan ist es unter der Nummer 74 eingetragen.
Dr. Archibald Master of Time verbindet Laufgeschäft, Themenfahrt und Virtual Reality. Tagsüber ist die Geschichte auf Familien ausgerichtet, am Abend kann eine Horrorversion angeboten werden. Das Geschäft steht auf dem Plan unter Nummer 21.
Mit Rund um den Tegernsee kommt ein Berg- und Tal-Karussell aus dem Jahr 1966 erstmals an den Rhein. Der Mondlift arbeitet nach dem Enterprise-Prinzip: Die Gondeln drehen sich bis in die Überkopfposition, gehalten durch Fliehkraft und ohne klassische Schulterbügel.
Ein Jubiläum im Jubiläum feiert Steigers Raupenbahn. Sie wird 100 Jahre alt und ist auf dem Plan unter Nummer 32 zu finden.
Neu ist auch der Deichweg am Südeingang. Elf Betriebe erhalten dort zusätzliche Stellfläche.
Eine angekündigte Weltpremiere fehlt dagegen: Oracle kommt nicht nach Düsseldorf. Die notwendige TÜV-Endabnahme konnte nicht rechtzeitig terminiert werden. Als Ersatz steht der Schlager-Express am Deichweg. Wer noch einen älteren Kirmesplan mit Oracle sieht, sollte diese Änderung berücksichtigen.
Die Anreise: Bahn, Fähre, Fahrrad oder P+R
Rund um den Kirmesplatz gibt es keine öffentlichen Parkplätze. Falsch abgestellte Autos werden abgeschleppt. Für die meisten Besucher ist die Stadtbahn deshalb die einfachste Lösung.
Die Linien U75, U76 und U77 sowie eine zusätzliche Linie E fahren zur zentralen Haltestelle Luegplatz. Vom Hauptbahnhof dauert die Fahrt rund sieben Minuten. In den Spitzenzeiten können die Bahnen im Zwei-Minuten-Takt fahren. Die U70 hält während der Kirmes ab 13 Uhr zusätzlich am Luegplatz.
Der südliche Eingang ist über die Haltestelle Jugendherberge mit den Buslinien 835, 836 und M3 erreichbar. Die M3 fährt dort sonntags nicht. In den Wochenendnächten verkehren die NachtExpress-Linien NE1 bis NE8 alle 30 Minuten. Von Sonntag bis Donnerstag ergänzen die Buslinien 805 bis 817 den Nachtverkehr.
Die Kirmesfähre ist zurück
Zum ersten Mal seit 2019 verbindet die Kirmesfähre wieder die Altstadt mit der Festwiese. Sie pendelt während der regulären Öffnungszeiten zwischen den bekannten Anlegern. Eine Überfahrt kostet 3,80 Euro. Im Preis ist ein sogenannter Schützentaler enthalten.
Die Fähre ist nicht nur ein schöner Auftakt. Sie kann an stark besuchten Tagen auch die Brücken und die Haltestelle Luegplatz entlasten.
Wer mit dem Auto kommen muss
Kostenfreie P+R-Möglichkeiten gibt es unter anderem an Haus Meer, am Simon-Gatzweiler-Platz, am Südpark, am Südfriedhof, am Gerresheimer Krankenhaus und am Staufenplatz.
An den Wochenenden stehen zusätzlich rund 1.700 kostenlose Stellplätze am Vodafone-Campus, Ferdinand-Braun-Platz 1, bereit. Von dort sind es etwa 300 Meter bis zur Haltestelle Prinzenallee.
Das Provinzial-Parkhaus am Hohensandweg 41 bietet freitags 600 und an Samstagen und Sonntagen 800 Stellplätze. Für die Nutzung als offizieller P+R-Platz kann eine vorherige Registrierung erforderlich sein.
Für schwerbehinderte Besucherinnen und Besucher wird an der Rheinkniebrücke ein Sonderparkplatz mit rund 30 Stellplätzen eingerichtet. Die Zufahrt erfolgt über den Kaiser-Wilhelm-Ring.
Fahrrad, E-Scooter und Taxi
Große Fahrradabstellflächen befinden sich nördlich der Oberkasseler Brücke und am Kaiser-Wilhelm-Ring. Fahrräder dürfen nicht an Brückengeländern oder Schutzzäunen angeschlossen werden. Sie können dort aus Sicherheitsgründen entfernt werden.
Leihfahrräder und E-Scooter dürfen während der Kirmes nur in den ausgewiesenen Sharing-Zonen abgestellt werden. Taxistände gibt es am Luegplatz und am Südeingang.
Nach Drohnenshow und Feuerwerk: besondere Wegeführung
Nach den Drohnenshows am 21. und 24. Juli sowie nach dem Höhenfeuerwerk am 24. Juli ist mit besonders großem Andrang zu rechnen. Die Stadt richtet deshalb für die Abreise ein System zur gezielten Personenlenkung ein.
Wer über den Luegplatz mit Bus oder Bahn weiterfahren möchte, wird unter der Oberkasseler Brücke entlang zu einer ÖPNV-Schleuse geführt. Fahrgäste dürfen dort erst einsteigen, wenn die ankommenden Bahnen vollständig verlassen worden sind. Je nach Ziel werden die Besucherströme anschließend in Richtung Altstadt, Neuss oder Kirmesgelände getrennt.
Auf der Oberkasseler Brücke weisen LED-Tafeln und Sicherheitskräfte die vorgesehenen Wege. Auch auf der Rheinkniebrücke müssen die Auf- und Abgänge unbedingt frei bleiben. Dort abgestellte oder angeschlossene Fahrräder können entfernt werden.
Die Stadt empfiehlt, den ausgeschilderten Wegen zu folgen und die Anweisungen der Einsatzkräfte zu beachten. Trotz der Maßnahmen muss nach den Shows mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.
Besucherlenkung nach Drohnenshow und Feuerwerk
Auf der Oberkasseler Brücke werden die Besucherströme mit Hilfe von LED-Tafeln und dem Sicherheitsdienst gezielt gelenkt. Hier werden Schleusen Richtung Kirmesgelände /Richtung Neuss / Richtung Altstadt errichtet. Auf der Rheinkniebrücke werden hohe Personendichten vorrangig zur Drohnenshow und zum Feuerwerk erwartet. Dort wird das Ordnungsamt insbesondere darauf achten, dass die Auf- und Abgänge freigehalten werde / Grafik: Landeshauptstadt Düsseldorf
Barrierefreiheit: grundsätzlich erreichbar, aber nicht überall gleich
Der Festplatz ist nach Angaben der Stadt grundsätzlich barrierefrei zu Fuß erreichbar. Kabelquerungen sowie Notausgangs- und Rettungswege werden mit barrierefreien Kabelbrücken ausgestattet. Auf dem offiziellen Plan sind barrierefreie Toiletten an mehreren Stellen markiert.
Eine pauschale Aussage für jedes Fahrgeschäft wäre trotzdem unseriös. Einstiegshöhen, Sicherungssysteme und notwendige Transfers unterscheiden sich. Hinzu kommen lange Wege, Schotter, hohe Lautstärke und dichte Besucherströme.
Wer auf konkrete Unterstützung angewiesen ist, sollte das jeweilige Fahrgeschäft vor Ort direkt ansprechen und möglichst einen ruhigeren Nachmittag wählen.
Kostenloses Trinkwasser vom 17. bis 24. Juli
Auf dem Kirmesgelände stellen die Stadtwerke Düsseldorf vom 17. bis 24. Juli 2026 vier Trinkwasserstelen bereit. Besucherinnen und Besucher können dort kostenlos frisches Düsseldorfer Trinkwasser zapfen.
Kostenlose Trinkwasserstele auf der Rheinkirmes 2026
Eine von vier Trinkwasserstelen auf der Rheinkirmes: Vom 17. bis 24. Juli können Besucherinnen und Besucher hier kostenlos Düsseldorfer Trinkwasser zapfen. / Foto: Stadtwerke Düsseldorf
Gerade an heißen Tagen ist das eine praktische Ergänzung zu den gastronomischen Angeboten. Wer länger auf dem Gelände bleibt, sollte regelmäßig trinken und bei Kindern besonders auf Pausen achten. Die von den Stadtwerken offiziell genannte Laufzeit endet am 24. Juli und wird deshalb hier genauso wiedergegeben.
Sicher feiern: „Ist Luisa hier?“
Frauen und Mädchen, die sich bedroht, bedrängt oder sexuell belästigt fühlen, können auf der Rheinkirmes mit der Frage „Ist Luisa hier?“ diskret Hilfe anfordern. Ansprechbar sind das Thekenpersonal in den Bierzelten, Rettungskräfte sowie der Ordnungs- und Servicedienst.
„Luisa ist hier!“: Diskrete Hilfe bei Belästigung
Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können Frauen und Mädchen auf der Rheinkirmes diskret Hilfe anfordern. Das Kampagnenplakat erklärt das Angebot auf Deutsch und Englisch./ Plakat: Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. / Kampagne initiiert vom Frauen-Notruf Münster e.V. / Gestaltung: dennishavardt.de
Die Frauenberatungsstelle Düsseldorf bietet außerdem offene Notfallsprechstunden an. Sie finden vom 20. bis 24. Juli 2026 sowie am 27. Juli 2026 jeweils um 11 Uhr in der Talstraße 22 bis 24 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Beratung kann anonym erfolgen.
Telefonisch ist die Frauenberatungsstelle unter 0211 68 68 54 erreichbar.
K.O.-Tropfen: Nicht nur auf das eigene Glas achten
Der Kriminalpräventive Rat der Stadt warnt vor K.O.-Tropfen. Die Stoffe können farb-, geruchs- und geschmacksneutral sein. Prävention darf deshalb nicht allein als Verantwortung möglicher Opfer verstanden werden. Freunde, Begleitpersonen und Personal müssen Veränderungen ernst nehmen.
Das eigene Getränk sollte nicht unbeaufsichtigt bleiben. Besteht der Verdacht, dass jemand etwas hineingetan haben könnte, sollte es nicht weitergetrunken werden. Plötzliche Übelkeit, Schwindel, Benommenheit oder ungewöhnliches Unwohlsein sind Gründe, sofort Freunde und Personal anzusprechen.
Betroffene sollten den Ort nur mit vertrauten Personen verlassen, niemals mit Fremden. Wenn sich der Zustand deutlich verschlechtert, ist der Rettungsdienst unter 112 richtig. Bei Verdacht auf K.O.-Tropfen empfiehlt die Stadt, die Polizei unter 110 zu verständigen.
Was sich an den Haltestellen ändert
Am Luegplatz gilt ein neues Konzept zur Personenstromlenkung. Durchsagen sollen dafür sorgen, dass Fahrgäste alle Abgänge über die gesamte Bahnsteiglänge nutzen und sich nicht an einzelnen Treppen sammeln.
An der Heinrich-Heine-Allee startet zudem ein sechsmonatiges Pilotprojekt mit einer KI-gestützten Anomalie-Erkennung. Das System analysiert Bilder der bestehenden Kameras in Echtzeit, etwa auf Personen im Gleis oder Gewalthandlungen, und kann Alarmmeldungen an die Leitstelle auslösen.
Nach Angaben der Rheinbahn speichert die KI selbst keine Daten dauerhaft. Für die vorhandenen Aufzeichnungen gilt weiterhin der Ringspeicher, der nach 72 Stunden überschrieben wird, wenn kein Vorfall vorliegt.
Essen und Trinken: Das „heiße Füchschen“ am Nordeingang
Füchschen Alt kehrt 2026 sichtbarer auf die Rheinkirmes zurück, allerdings nicht in Form des früheren großen Füchschen-Zelts. Am Kult-Imbiss von David Tscheike entsteht ein Biergarten. Neu ist eine gemeinsam mit der Metzgerei Türks entwickelte Füchschen-Bratwurst, intern „das heiße Füchschen“ genannt.
Der offizielle Kirmesplan führt den Füchschen Biergarten unter Nummer 80. Er liegt nahe dem Nordeingang an der Oberkasseler Brücke. Damit ist die im Vorfeld noch offengelassene Standortfrage inzwischen geklärt.
Ob die neue Bratwurst mehr ist als ein guter Name, müssen die Besucherinnen und Besucher selbst entscheiden.
Daneben kündigen die Veranstalter unter anderem Pulled Pork, eine Entenbraterei, vegetarische Küche und Kaiserschmarrn für unterwegs an. Die klassische Currywurst verschwindet deshalb nicht. Sie bekommt nur mehr Nachbarschaft.
Was kostet ein Besuch auf der Rheinkirmes 2026?
Der Eintritt auf das Kirmesgelände ist kostenlos. Bezahlt werden Fahrgeschäfte, Spiele, Speisen und Getränke einzeln. Einheitliche Preise gibt es nicht, da jeder Betrieb selbst kalkuliert.
Wie teuer ein Besuch am Ende wird, hängt deshalb stark vom persönlichen Programm ab. Wer mehrere große Fahrgeschäfte nutzt, zwischendurch isst und Getränke bestellt, gibt deutlich mehr aus als bei einem kurzen Rundgang mit einem einzelnen Karussellbesuch.
Für Familien kann es sinnvoll sein, vorab ein festes Budget zu vereinbaren. Auch Bargeld sollte man weiterhin dabeihaben. Zwar bieten immer mehr Betriebe Kartenzahlung an, sie ist auf dem gesamten Gelände jedoch nicht überall garantiert.
Veröffentlichte Einzelpreise für Altbier, Bratwurst oder einzelne Fahrgeschäfte liefern eine erste Orientierung. Sie ergeben aber keinen allgemein gültigen Gesamtpreis für einen Nachmittag auf der Rheinkirmes.
Der kurze NDOZ-Plan
Für Familien: Mittwoch oder Donnerstag, 14 bis 18 Uhr.
Für Brauchtum: Sonntag, 19. Juli, Festzug ab 15 Uhr.
Für Pink Monday: Montag, 20. Juli, ab 17 Uhr.
Für die Drohnenshow ohne Feuerwerk: Dienstag, 21. Juli, 22.30 Uhr.
Für Drohnenshow und Feuerwerk: Freitag, 24. Juli, ab 22.15 Uhr.
Für weniger Gedränge: werktags am frühen Nachmittag.
Für die Anreise: Stadtbahn, Fähre oder Fahrrad statt Parkplatzsuche.
Die Rheinkirmes ist groß genug, dass nicht alle dasselbe erleben müssen. Genau darin liegt ihre Stärke.
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