Uni-Klinik baut mit 162 Millionen Euro neu

Uni-Klinik: Millionen Paket für neue Klinikbauten

Von Jo Achim Geschke

Uniklinik abends, Medizinisches Zentrum / Foto © Jo Achim Geschke

Uniklinik abends, Medizinisches Zentrum / Foto © Jo Achim Geschke

Die Uni-Klinik erhält aus einem Sonder-Konjunkturprogramm der Landesregierung 162 Millionen Euro, davon sollen mit mehr als 136 Millionen Euro wichtige Zukunftsprojekte am UKD finanziert werden. So entsteht zum Beispiel ein kompletter Klinikneubau auf dem Gelände: Die Haut- und die Augenklinik, sowie die stationären und ambulanten Bereiche der Knochenmarkstransplantation werden dann in dieses Gebäude einziehen.

Hinzu kommt eine geriatrische Abteilung, die bisher noch nicht auf dem Gelände vorhanden ist. Die Funktionsdiagnostik, die Ambulanzbereiche, die Stationen und die Operationssäle werden damit in einem Klinikgebäude konzentriert, um optimale Räumlichkeiten für die Versorgung der Patientinnen und Patienten des UKD zu ermöglichen. Die restlichen Mittel – also rund 25 Millionen Euro – werden für Investitionen in die IT-Infrastruktur und für Ersatzbeschaffungen von Geräten und Anlagen bereitgestellt.

Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor des UKD, geht daher noch einmal konkret auf den Neubau des Klinikgebäudes ein: „Die jetzigen Gebäude der Hautklinik und der Augenklinik auf dem Campus sind bautechnisch schon seit längerer Zeit deutlich überholt. Von der Investition in diesen Neubau werden die Patientinnen und Patienten des UKD also ganz konkret profitieren. Das freut uns auch für unsere Beschäftigten, die zukünftig in hochmodernen und funktionellen Räumlichkeiten arbeiten werden.“

Prof. Frank Schneider, Ärztlicher Direktor des UKD, freut sich daher sehr über die Investitionsmittel: „Mit diesem Konjunkturprogramm der Landesregierung können wir dringend notwendige Modernisierungen der Universitätsmedizin in Düsseldorf verwirklichen. Damit wird auch gesellschaftlich ein klares Signal gesetzt, dass die universitäre Medizin ein wichtiger Baustein der Gesundheitsversorgung des Landes ist, was sich nicht nur in der Pandemie zeigt.“

Neben diesen Projekten im Rahmen der Sonderförderung werden gerade weitere Gebäude am UKD gebaut, die für die Aufgaben der eines Universitätsklinikums wichtig sind. So steht demnächst die Grundsteinlegung des neuen „Innovativen und Interdisziplinären Lehr- und Lernzentrums“ (i²l²med) für die Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte von Morgen an. Und auch für die Forschung, die neben der Krankenversorgung und Lehre das dritte Standbein der Uniklinik ist, wird demnächst mit dem Forschungsbau CARDDIAB (Translational science building for cardiovascular research in Diabetes) die räumliche Zusammenarbeit von Experten auf den Gebieten der Stoffwechsel-, Diabetes- und kardiovaskulären Forschung ermöglicht.

Die Unikliniken Düsseldorf:

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ist das größte Krankenhaus in der Landeshauptstadt und eines der wichtigsten medizinischen Zentren in NRW. Die 9500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in UKD und Tochterfirmen setzen sich dafür ein, dass jährlich über 50.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 300.000 ambulant versorgt werden können. Patientinnen und Patienten profitieren von der
intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit der 60 Kliniken und Institute. Die besondere Stärke der Uniklinik ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung zur sicheren Anwendung neuer Methoden.