Robert-Enke-Stiftung am 21. und 22. Oktober zu Gast in der Zentralbibliothek: Mitarbeitende der Abteilung Sozialpsychiatrie des Gesundheitsamtes stehen an beiden Tagen für Fragen zur Verfügung

Virtual Reality-Erfahrung "Impression Depression" in KAP1

Wichtiger Hinweis: Vormals oder akut depressiv Erkrankte sollen nicht an der VR-Erfahrung teilnehmen. Die Robert-Enke-Stiftung rät depressiv Erkrankten dringend von einer Teilnahme ab / Foto © Hammer Tusk, unsplash

Wichtiger Hinweis: Vormals oder akut depressiv Erkrankte sollen nicht an der VR-Erfahrung teilnehmen. Die Robert-Enke-Stiftung rät depressiv Erkrankten dringend von einer Teilnahme ab / Foto © Hammer Tusk, unsplash

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Insgesamt erkranken rund 8,2 Prozent der erwachsenen Deutschen – das sind über 5 Millionen Menschen zwischen 18 und 79 Jahren – im Laufe eines Jahres an einer Depression. Diese Zahl erhöht sich noch einmal um Kinder und Jugendliche sowie Menschen über 79 Jahre, die ebenfalls an Depression erkranken können und in dieser Studie nicht erfasst wurden. Doch viele Betroffene, die daran erkranken, wissen nicht, dass sie krank sind. Mit den Betroffenen leiden zumeist auch die Familie, Angehörige und das soziale Umfeld.

Daher möchte die Robert-Enke-Stiftung über die Virtual Reality-Erfahrung "Impression Depression" Verständnis für depressiv Erkrankte wecken, indem Nicht-Betroffene für die Erkrankung sensibilisiert werden. "Impression Depression" stellt die Gedanken- und Erlebenswelt eines depressiv erkrankten Menschen dar. Dafür werden einzelne Facetten und Symptome einer Depression in einer Alltags- und Leistungssportsituation demonstriert.

Die Virtual Reality-Erfahrung in der Zentralbibliothek, Konrad-Adenauer-Platz 1, kann am Freitag, 21. Oktober, sowie am Samstag, 22. Oktober, besucht werden.

Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Durchführungen ist per E-Mail an zblive@duesseldorf.de erforderlich.

Zu folgenden Start-Zeiten ist die Virtual Reality-Erfahrung erlebbar:

  • Freitag, 21. Oktober: 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16.30 Uhr, 17.30 Uhr und 18.30 Uhr
  • Samstag, 22. Oktober: 10 Uhr, 11 Uhr, 12 Uhr, 13.30 Uhr, 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr

Die Aktion besteht aus einer Einleitung, der Virtual Reality-Erfahrung und einer abschließenden Reflexion. Fachkräfte der Abteilung Sozialpsychiatrie des Gesundheitsamtes sind vor Ort und stehen Besucherinnen und Besuchern vor und nach der Virtual Reality-Erfahrung für Fragen und einen Austausch zur Verfügung. Mithilfe von Informationsmaterialen zeigen sie mögliche Wege, Hilfs- und Beratungsangebote aus der Depression auf.

Wichtiger Hinweis: Vormals oder akut depressiv Erkrankte sollen nicht an der VR-Erfahrung teilnehmen. Die Robert-Enke-Stiftung rät depressiv Erkrankten dringend von einer Teilnahme ab.

Die Robert-Enke-Stiftung unterstützt Projekte, Maßnahmen und Einrichtungen, die über Herzkrankheiten von Kindern sowie Depressionskrankheiten aufklären und deren Erforschung oder Behandlung dienen.