Schauspielhaus Premieren im Februar mit Orlando und Weltraumoper

Premieren im D Haus : Orlando von Virginia Woolf und eine Weltraumoper

Von Jo Achim Geschke

Orlando D Haus

Cennet Rüya Voß in Virginia Woolfes „Orlando“ / Foto © Thomas Rabsch

Mit Spannung erwartet wird die Premiere von „Orlando“ nach Virginia Woolf, die André Kaczmarczyk als Regisseur inszeniert mit Cennet Rüya Voß als Orlando, Live-Musik Matts Johan Leenders. Premiere am 19. Februar. Am 24. Februar geht es ins All: Mit der Top-besetzten Uraufführung „Rückkehr zu den Sternen (Weltraumoper)“ von Bonn Park. Außerdem am Jungen Schauspiel die Uraufführung „Das Leben macht mir keine Angst“ am 4.März. Und: Das vor Corona so beliebte „Unterhaus“ ist wieder mit Programm geöffnet. Schon im Januar lohnt sich „Maria Stuart“ mit Minna Wündrich und Judith Bohle ab 22. Januar und zuvor „Das Tribunal“ von Dawn King ab 15. Januar.

Rückkehr zu den Sternen (Weltraumoper)  von Bonn Park, Uraufführung am 24. Februar

Im 23. Jahrhundert leben die Menschen in friedlicher Koexistenz mit außerirdischen Lebensformen. Ein Raumschiff mit ein paar übrig gebliebenen Erdbewohner*innen an Bord erkundet routinemäßig fremde Welten, sucht bislang unentdeckte Spezies und Zivilisationen, deren Existenz sich niemand hätte träumen lassen. In den unendlichen Weiten des Alls sehen sich der Captain und seine Crew mit dem schlechthin Unbekannten konfrontiert. Die bombastische technische Ausstattung des Raumschiffs mit Photonentorpedos und Energieschilden bietet, wenn überhaupt, nur schwachen Schutz. Im Angesicht haarsträubender Begegnungen und einer völlig neuen Gefahrenlage bleibt den Sternfahrer*innen nichts anderes übrig, als auf ihre uralten menschlichen Konditionierungen zu vertrauen: auf Besonnenheit, Zuversicht und genaue Beobachtungsgabe. Das ist die Ultima Ratio, wenn es gilt, das eigene Leben zu retten und das Gleichgewicht in der Galaxie wiederherzustellen. Autor und Regisseur Bonn Park kreiert gemeinsam mit dem Komponisten Ben Roessler eine nie da gewesene Weltraumoper mit seltsam vertrauten Held*innen. Ein Abenteuer im Geist der Aufklärung – der Aufklärung über sich selbst, die alle Grenzen überschreitet, ohne jemals die Engstirnigkeit und das verlogene philanthropische Gefühl ihrer irdischen Protagonist*innen hinter sich zu lassen. Parks Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. 2019 wählten ihn die Kritiker*innen der Fachzeitschrift Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres.

Mit: Rosa Enskat, Serkan Kaya, Liobe Kippe, Kilian Ponert, Lea Ruckpaul, Florian Claudius Steffens, Thomas Wittmann und dem Orchester der Robert-Schumann-Hochschule —  Regie und Text: Bonn Park  —  Bühne: Jana Wassong  —  Kostüm: Leonie Falke  —  Musik: Ben Roessler  —  Licht: Jean-Mario Bessière  —  Dramaturgie: Janine Ortiz

Orlando  von Virginia Woolf,  Premiere am 19. Februar

Der junge Lord Orlando, gebildet und wortgewandt, angehender Schriftsteller und Geliebter Königin Elisabeths I., durchstreift die Jahrhunderte. Nach einem rauschenden Fest und inmitten revolu tionärer Unruhen, als Gesandter in Konstantinopel weilend, fällt O rlando in einen mehrtägigen Schlaf. Er erwacht – durch  einen Fanfarenstoß (»Die Wahrheit!«) – als Frau. Kaum alternd setzt Lady  Orlando ihre furiose Reise fort, als Liebende, als Dichterin und schließlich als alleinstehende Mutter in der Gegenwart des Jahres 1928.

Virginia Woolf widmete »Orlando« ihrer Geliebten Vita Sackville West, der sie mit ihrem Roman ein dichterisches Denkmal setzte:

»Eine Biografie, die im Jahr 1500 beginnt und bis heute andauert, genannt Orlando. Vita; nur mit dem Wechsel von einem Geschlecht zum anderen.«

Mit Witz, Poesie und scharfer Beobachtungsgabe konzentriert sich die Woolf auf Fragen von Identität und Geschlechterrollen, Macht und Status und schildert auch die Restriktionen, denen Frauen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen unterworfen waren – im Leben wie in den Künsten. Dabei sei, wie Woolf in ihrem Essay »Ein Zimmer für sich allein« schreibt, »der androgyne Kopf« Orlandos ein utopischer Zustand, an dem sich die Realität messen lassen müsse. Sie fragt: Was bedeutet es, in einem Körper zu leben, der ein Geschlecht hat; Liebe zu machen, sich anzuziehen, ein Kind zu bekommen? Und: Wie gelingt das alles, wenn man sich nicht einem Geschlecht zuordnen lassen will? Der Regisseur André Kaczmarczyk, der zuletzt am Düsseldorfer Schauspielhaus »Alice« als Musiktheater nach Lewis Carroll inszenierte, wird »Orlando« gemeinsam mit dem Musiker Matts Johan Leenders auf die Bühne bringen. Ensemblemitglied Cennet Rüya Voß übernimmt die Titelpartie.

Mit: Joscha Baltha, C athleen Baumann, Milena Cestao, Belendjwa Peter Ekemba, Amy Frega, Claudia Hübbecker, Mehdi Moinzadeh, Rainer P hilippi, Cennet Rüya Voß, Carla Wyrsch und Max Hilpert, Mathias Höderath, Matts Johan Leenders (Live-Musik)  —  Regie: André Kaczmarczyk  —  Musik: Matts Johan L eenders  —  Bühne: Ansgar Prüwer  —  Kostüm: Martina Lebert  —  Licht: Christian Schmidt  —  Dramaturgie: Lynn Takeo Musiol

Junges Schauspiel

»Sinnstiftende Narrative« – Theaterkonferenz für Lehrer*innen und Pädagog*innen — am 10.2.  um 18 Uhr in der Münsterstraße 446

Wir widmen unsere diesjährige Theaterkonferenz der Frage nach sinnstiftenden Narrativen. Was wirkt jetzt gemeinschaftsbildend und vermittelt Zuversicht? Erleben Sie Einblicke mit dem Ensemble in die Höhepunkte der zweiten Spielzeithälfte von den kommenden Premieren bis zum Open-Air-Theater. Der Politik- und Gesellschaftsdidakt Werner Friedrichs von der Universität Bamberg wird über politisch-ästhetische Demokratiebildung sprechen. In kleinen Gesprächsrunden begegnen Sie Regisseurin Liesbeth Coltof und ihrem Team zu der neuen Inszenierung »Das Leben macht mir keine Angst«, der Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadtbüchereien Michaela Hutzheimer zu neuer und diverser Literatur und den Buchboxen für Schulen. Wir freuen uns auf Sie und sind gespannt, Wünsche und Fragen zur Zusammenarbeit von Theater und Schule von Ihnen zu erfahren. Dazu gibt es Brezeln und Getränke an der Cafébar. — Anmeldung: lama.ali@dhaus.de — In Kooperation mit dem Amt für Schule und Bildung

Freiraum zum Spielen und Experimentieren ab 12 — am 17.2. von 18 bis 20 Uhr im Foyer, Münsterstraße 446

Heute im Fokus: Bewegung und Körper — Ihr wolltet schon immer in die Theaterwelt eintauchen? Eure Talente oder Interessen entdecken? Künstlerisch  aktiv werden? Neue Sachen ausprobieren? Andere Menschen kennenlernen oder Erfahrungen austauschen? Im Jungen Schauspiel bekommt ihr Räume, Coaches und Equipment zur Verfügung gestellt. Wir bieten verschiedene bühnenrelevante Workshops an – von Schauspiel über Tanz bis zu Kostüm und Musik. Das Treffen findet einmal im Monat statt. Vorkenntnisse braucht ihr nicht. Alle Sprachen, Körper und Geschlechtsidentitäten sind herzlich willkommen. Eure Gastgeberin im »Freiraum« ist Lama Ali, Theaterpädagogin am D’haus

Bilderbuchkino für alle ab 4 Jahren — am 24.2. um 16 Uhr im Foyer, Münsterstraße 446 — In der dunklen Winterzeit laden wir ein zum heimeligen Bilderbuchkino. Auf Leinwand werden die Bilder ausgewählter Lieblingsbücher, Klassiker und Geheimtipps projiziert, während die Texte live vorgelesen werden. Im Februar findet das Bilderbuchkino an Altweiber statt: Wer Lust hat, kommt als Meerjungfrau verkleidet! Das Buch des Nachmittags wird »Julian ist eine Meerjungfrau« von Jessica Love sein. Bei einer Kostümpräsentation im Anschluss gibt’s kleine Gewinne. Die Cafébar ist geöffnet, der Eintritt ist frei. — In Kooperation mit den Stadtbüchereien

Das Leben macht mir keine Angst  nach einem Gedicht von Maya Angelou  ab 6  Uraufführung am 4. März

Alle haben mal Angst: im Dunkeln einschlafen, allein in den Keller müssen, in einer einsamen Straße jedes Geräusch wahrnehmen. Das kennen viele. Natürlich gibt es auch eine riesengroße Lust auf Grusel. Kinder haben sich von uns gewünscht, ein Stück über Angst auf der Bühne zu sehen. Diesen Wunsch aufnehmend entwickeln wir eine assoziative Performance basierend auf dem berühmten Gedicht von Maya Angelou, das sie für Kinder geschrieben hat. Mit poetischer und rhythmischer Sprache erzählt sie von der Überwindbarkeit der Angst.

»Das Leben macht mir keine Angst« ist ein Schauspiel mit Musik und Tanz und entsteht in der Begegnung mit Kindern. Es erzählt über Händewaschen, Laufmuster und das hundertmalige Öffnen und Schließen von Türen. Darüber, niemals einen offenen Raum zu durchqueren, etwas Unbekanntes zu essen. Darüber, niemals Angst zu haben, einen Fehler zu machen oder etwas Verrücktes zu tun. Aber auch darüber, zu wachsen und das Monster anzuschauen, bis es verschwindet. Darüber, zu zeichnen, was man will, so laut zu singen, wie man kann. Auf Abenteuer zu gehen, sich in sieben Gefahren gleichzeitig zu begeben und immer wieder herauszukommen. Liesbeth Coltof leitete viele Jahre die Toneelmakerij in Amsterdam und arbeitet u. a. in den USA, Gaza und Deutschland. 2016 wurde sie mit dem Deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet. Zuletzt inszenierte sie am Jungen Schauspiel »Antigone«.

Mit: Felicia Chin-Malenski, Jonathan Gyles, Natalie Hanslik, Fatih Kösoğlu, Noëmi Krausz, Eduard Lind, Eva Maria Schindele  —  Regie: Liesbeth Coltof  —  Choreografie: Ronnie Maciel  — Bühne: Guus van Geffen  —  Kostüm: Martina Lebert  —  Dramaturgie: Kirstin Hess  —  Theaterpädagogik: Thiemo Hackel

Stadt:Kollektiv

Im Stadt:Kollektiv bespielen Düsseldorfer*innen die Bühnen des Theaters und der Stadt und laden euch zum Mitmachen, Mitreden und Miterleben ein.

Stadt:Kollektiv:Inszenierung

Das Tribunal von Dawn King  am 6. und 25.2. im Kleinen Haus — Dawn Kings Dramentext »Das Tribunal« entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur Adrian Figueroa. Die Inszenierung mit  zwölf jungen Düsseldorfer*innen thematisiert vor dem Hintergrund der weltweiten Proteste wie Fridays for Future, drängende (klima-)politische Fragen unserer Zeit. 

Stadt:Kollektiv:Residenz

Mobile Kofferbar und »Playlist D’dorf« — Düsseldorfer Lieblingsgeschichten und Lebenssongs — von und mit LUNATIKS — In dieser Spielzeit lädt das Stadt:Kollektiv drei Künstler*innengruppen nach Düsseldorf ein: Jeweils einen Monat treten die Tanz-, Performance- und Theaterkollektive in den Austausch mit der Stadt und dem D’haus. Im Februar suchen die Schauspielerin Christine Rollar und die Autorin Janette Mickan vom Berliner Kollektiv LUNATIKS nach Songs und Geschichten der Düsseldorfer*innen: Ausgerüstet mit einer Kofferbar, einer feinen Getränke- und Musikauswahl reisen die beiden durch die Stadt und stellen die ultimative »Playlist D’dorf« zusammen. Mit dabei sind wechselnde Stammgäste, die dem Publikum ihre Lebens geschichte mithilfe von Musik erzählen. Am Ende entsteht eine live aus dem Düsseldorfer Schauspielhaus gesendete Radioshow – eine musikalische Karte der Stadt. — LUNATIKS und die Kofferbar könnt ihr an folgenden Terminen treffen: Am 3.2., 12.2. und am 19.2. — Werkschau »Playlist D’dorf – Theatrale Radioshow« am 4.3.

Vom dokumentarischen Material zur Szene Workshop mit LUNATIKS — am 20.2. von 12 bis 18 Uhr in der Ronsdorfer Straße 74 — Wie können wir Interviews führen und sie mit Schauspielarbeit verbinden? In diesem Workshop vermitteln LUNATIKS Grundlagen des Recherchetheaters. Die beiden Künstlerinnen weisen spielerisch in die Gesetze eines gut geführten Interviews ein und entwickeln mit euch eine künstlerische Präsentation. Ein Workshop für alle, die gerne Fragen stellen, für die das Leben genug spannende Stoffe bietet und die Lust haben, Alltag auf Kunst treffen zu lassen.

Stadt:Kollektiv:Clubs

Hier können alle Menschen, die Lust auf Theaterspielen haben, unter professioneller Anleitung eine Inszenierung entwickeln. Ausgangspunkt sind die Geschichten, Anliegen und Biografien der Mitspielenden. Geprobt wird einmal die Woche und an einzelnen Wochenenden. Anmeldung und Infos: stadtkollektiv@dhaus.de

Was mich bewegt - Ein Tanztheaterclub für alle von 14 bis 25 Jahren — Setzen wir in Bewegung, was uns bewegt! In diesem Club werden wir mit unseren Körpern und Bewegungen Geschichten erzählen –  allein und im Dialog mit den anderen. Wir diskutieren aktuelle gesellschaftliche Themen, positionieren uns und nehmen daraus Anregungen mit für unsere Inszenierung und Körpersprache(n). Alle, die Spaß an Tanz und Bewegung haben, sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. — Leitung: Regina Advento— Probenstart: 7. Februar 2022— Proben: immer montags von 17 bis 20 Uhr und an einzelnen Wochenenden— Premiere April 2022

Achtsam pöbeln. Gebrauchsanweisungen zum Widerspruch Ein mixed-abled Theaterclub für alle Menschen und  Körper von 18 bis 60 Jahren — Leitung: Roisin Keßler, Amelie Herm— Probenstart: 16. Februar 2022— Proben: immer mittwochs von 18:30 bis 21:30 Uhr und an einzelnen Wochenenden— Premiere Juni 2022

Stadt:Kollektiv:Eden

Bürger*innendinner »I (don’t) dream of labour« — Ein Bürger*innendinner zur Zukunft der Arbeit — am 3.2. um 19 Uhr in der Münsterstraße 446 — Wie möchtest du arbeiten? Wie ist das Verhältnis von Herausforderung und Erfüllung in deinem Beruf? Wer kümmert sich um deine Liebsten, während du arbeitest? Beim Bürger*innendinner laden wir Expert*innen ein, um gemeinsam Visionen eines Berufslebens von morgen zu entwerfen. Bei einem Drei-Gänge-Menü aus Dinner, künstlerischen Interventionen und Diskussion sind die Bürger*innen der Stadt eingeladen, selbst das Wort zu ergreifen und mitzureden. Das beliebte Format auf der Bühne in der Münsterstraße wird moderiert von Stefan Fischer-Fels, Lasse Scheiba und Liz Sonnen.

Shame! Interaktive Performance unter der Leitung von Saliha Shagasi, Ali Aykar und Poetry-Slammerin Aylin Celik — am 16. und 17.2. digital per Zoom — Wir präsentieren 13 Jugendliche und junge Erwachsene auf der Suche nach ihren eigenen und den gesellschaftlichen Tabus, die wir stillschweigend praktizieren und die unsere Verhaltensweisen meist unerkannt und irrational regulieren: Scham! — Anmeldung:  stadtkollektiv@dhaus.de

Frag uns doch! Eine Jüdin und ein Jude erzählen aus ihrem Leben
Lesung aus dem gleichnamigen Buch und Gespräch mit Marina Weisband und Eliyah Havemann — am 27.2. um 18 Uhr in der Münsterstraße 446 — Als Marina Weisband vor einigen Monaten ihre Followerschaft bei Twitter fragte, was sie am Judentum interessiere, wurde sie mit Fragen überschüttet. Angesichts der Fülle von Themen holte sie sich Unterstützung von Eliyah Havemann. Weisband ist gläubige, nichtreligiöse Jüdin, Havemann modern-orthodoxer Jude. Zusammen beschlossen sie, die Fragen zunächst in einer Videoreihe auf YouTube und dann – in erweiterter Form – in einem Buch zu beantworten. Entstanden ist eine so lebendige, persönliche und anschauliche Annäherung an das Judentum, wie sie keine  trockene Einführung zu vermitteln vermag. Nicht immer sind sie sich einig – und genau das spiegelt die Vielfalt des Judentums wider. — Eintritt frei — Gefördert im Rahmen des Festjahres 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat

Extras im Offenen Foyer

Das D´Haus heißt alle Interessierten mittwochs bis samstags bereits ab 14 Uhr herzlich willkommen im schönsten Freiraum der Stadt. Auch ohne Vorstellungsbesuch gibt es mitten in der City einen Ort zum Chillen, Lesen, Lernen, Arbeiten oder auch einfach nur um Freund*innen zu treffen. Mit WLAN und Panoramablick in den Hofgarten bietet das Offene Foyer Ruhe mitten im Getümmel der Innenstadt. Egal ob allein oder in kleineren Gruppen, ob mit Kaffee oder Cola, kleinen Snacks oder einfach so. — Und immer wieder setzt das Stadt:Kollektiv künstlerische Impulse. — Das Team des Offenen Foyers ist erreichbar unter: foyer@dhaus.de — Eintritt frei

Mobile Kofferbar von und mit LUNATIKS —  am 19. Februar ab 17:00. — Die Künstler*innengruppe lädt zu Getränken und Gesprächen ein. Gesucht werden Lieblingsgeschichten und Lebenssongs.  —  Eintritt frei

Das Kostüm! Von der Idee zum Design, vom Zuschnitt zum Auftritt

Gespräch und Präsentation mit Kostümdirektorin Anna Hostert und Kostümbildnerin Jenny Theisen — Schauspielhaus, Foyer — am 5. März um 17:00 Uhr — Eintritt frei — Zählkarten an den Kassen

Historisch oder zeitgenössisch? Mondän oder schlicht? Spitze oder Strick? Wann und wie entsteht die Idee für das Kostümbild einer Inszenierung? Wer entwirft es, wer setzt es um? Verändert sich das Kostüm im Probenprozess? Welchen Einfluss nimmt das Kostüm auf die Rolle? Wie wird man eigentlich Kostümdesignerin? Oder Gewandmeisterin? Was ist überhaupt eine Gewandmeisterin? In unserer neuen Reihe mit dem Ausrufezeichen blicken wir hinter die Kulissen und stellen Berufe, Künste und Gewerke auf dem Theater vor. In der Folge »Kostüm!« präsentieren Kostümdirektorin Anna Hostert und Kostümbildnerin Jenny Theisen im Foyer Figurinen mit Kostümen aus aktuellen Produktionen und sprechen miteinander und mit dem Publikum über ihre Arbeit.

Kartenbestellung und weitere Infos unter

www.dhaus.de