Corona-Zahlen Meldungen umgestellt

Die Stadt stellt die täglichen Meldungen der Corona-Zahlen um

Von Jo Achim Geschke

Maske und Desinfektion zu Corona / Foto © Jo Achim Geschke
Stadt stellt Corona und Impfzahlen um

Maske und Desinfektion zu Corona / Foto © Jo Achim Geschke

Die Stadt stellt die Meldungen der Corona-Zahlen um auf das System des RKI (Robert Koch Institut). Bisher werden die im Gesundheitsamt erfassten aktuellen Coronazahlen täglich auf dem eigens zur Corona-Kommunikation eingerichteten Corona-Portal und auf den städtischen Social-Media-Kanälen bei Facebook und Twitter veröffentlicht. Mit dem Schritt, diese Daten über eine Schnittstelle zum RKI-Dashboard auf dem eigenen Corona-Portal darzustellen, gleicht die Landeshauptstadt die Darstellung der Coronazahlen der anderer Kommunen an.

Nach Abschluss der Umstellung nächste Woche werden diese Daten automatisiert vom Dashboard des RKI auf das Düsseldorfer Corona-Portal gespiegelt und unter

www.corona.duesseldorf.de/zielgruppen/alle-dusseldorfer-innen/zahlen-fakten veröffentlicht.

Zusätzlich werden auch die Zahlen der Testungen in den städtischen Diagnoseeinrichtungen und durch den mobilen Service, die Zahl der Impfungen und die Tabellen zu den Coronafällen in Schulen, Kitas und Altenheimen auf der entsprechenden Seite im Corona-Portal zu finden sein. Auch die Belegung der Krankenhäuser wird mittels einer Schnittstelle zum DIVI-Intensivregister veröffentlicht.

Wegen der Systemumstellung im Gesundheitsamt kam es in den letzten zwei Wochen zu fehlerhaften Zahlen bezüglich der aktuell Infizierten, Genesenen und Personen, die sich in Quarantäne befinden. Daher können diese Zahlen zurzeit auch nicht vermeldet werden, so die Stadtverwaltung. Die für die Entscheidungen des Krisenstabes ausschlaggebenden Werte, nämlich die Zahl der Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz-Wert, waren und sind jedoch korrekt und werden täglich gemeldet.

Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf meldet die Corona-Fallzahlen an die zuständige Landesbehörde LZG. Diese übermittelt die Fallzahlen anschließend an das RKI. Bei der Übermittlung der Fälle kann es daher zu einem Melde- und Übermittlungsverzug kommen.