In rund 40 teilnehmenden Museen, Galerien und Off-Locations konnten die Gäste zahlreiche Ausstellungshighlights, Performances, Konzerte und Partys erleben

23.000 Besucherinnen und Besucher bei der Nacht der Museen

Nacht der Museen 2022: Auch in diesem Jahr war der Ehrenhof wieder ein Publikumsmagnet © kce Marketing/Markus van Offern

Nacht der Museen 2022: Auch in diesem Jahr war der Ehrenhof wieder ein Publikumsmagnet © kce Marketing/Markus van Offern

Nach zwei Jahren Corona-Pause lockte die Düsseldorfer Nacht der Museen am Samstag, 11. Juni, mit zahlreichen Ausstellungen, Konzerten und Performances in über 40 Museen, Galerien und Veranstaltungsorte. Rund 23.000 Gäste - und damit mehr als 2019 - besuchten zwischen 19 und 2 Uhr morgens die teilnehmenden Häuser und Locations.

Zu den besonders gut besuchten Locations gehörten das Hetjens - Deutsches Keramikmuseum mit Fotografien von Dieter Nuhr und Keramiken aus Vietnam und Thailand, das Filmmuseum, wo es neben der Ausstellung über die Geschichte des Films auch die Möglichkeit gab, seinen eigenen Trickfilm zu animieren, die Ausstellung "DIE GROSSE" mit über 190 regionalen und überregionalen Künstlern im Kunstpalast Düsseldorf und NRW-Forum sowie eine Fotoausstellung mit Perspektiven auf Düsseldorf und New York hoch oben im Rheinturm.

Einer der außergewöhnlichsten Orte der diesjährigen Nacht der Museen war ein zehn Meter hoher aufblasbarer und begehbarer Nachbau des New Yorker Guggenheim Museums im Stadtteil Oberbilk.

unsere Artikel: Sieht aus wie eine Hüpfburg, ist aber Kunst - Guggenheim kommt nach Oberbilk

Ein Teil von New York auch in Düsseldorf - Video von Victor Scholz : https://youtu.be/SPa_H3_eWkY

Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration: "Die Düsseldorfer Kultur- und Museumslandschaft ist zurück! Rund 23.000 Besucherinnen und Besucher haben die Nacht der Museen nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder zu einem großen Fest gemacht, bei dem die Vielfalt der Düsseldorfer Kulturangebote präsentiert, erlebt und gefeiert wurde. Ich danke allen Beteiligten für die zahlreichen Aktionen und Ausstellungen in den Museen sowie vielfältigen Performances in verschiedenen Off-Locations."

Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Lesung von Alexandra Kamps im Heinrich-Heine-Institut. Auch am Kulturstrand war die Stimmung ausgelassen - unter freiem Himmel wurden neben Musik- und Tanzdarbietungen ebenso Theater, Kunst und Performances geboten. Als digitaler Avatar feierte Goethe die Wiederauferstehung und lud zu Selfies ein.

Entspannt durch die Nacht kamen die Besucherinnen und Besucher mit den drei Shuttle-Buslinien sowie in den "Rollenden Museen", historischen Straßenbahnen der Rheinbahn aus den 40er- bis 60er-Jahren.

Weitere Infos gibt es auf www.nacht-der-museen.de. Dort finden sich auch die Links zu den Social-Media-Plattformen und die Anmeldung zum Newsletter.