Kann man einen Dokumentarfilm über eine iranische Frau drehen, die ein Opfer der Mullahs ist, ohne iranisch zu sprechen und ohne jemals in Teheran oder im Land gewesen zu sein?
Die Antwort lautet: Ja. Steffi Niederzoll hat es getan. Und es ist erschütternd. Die deutsche Regisseurin blickt auf einen Fall zurück, der vor mehr als 15 Jahren im Iran und im Ausland eine Schockwelle auslöste. Im Jahr 2009 wurde Reyhaneh Jabbari, eine junge Iranerin, zum Tode verurteilt, nachdem sie einen Mann erstochen hatte, der sie vergewaltigen wollte. Die Szenen im Gefängnis wurden anhand von Reyhnanehs Briefen nachgestellt, da es natürlich nicht möglich ist, in iranischen Gefängnissen zu filmen.
Nach der rosaroten Welle von Barbie und ihrem Plastikfeminismus kommt nun ein Film in die Kinos, der von einem authentischen, echten Kampf für Frauenrechte erzählt. Der Film spielt nicht in einem imaginären Land, sondern im Iran, einem wunderschönen Land, das den Mullahs und dem Gesetz der Scharia überlassen wurde, ein Land, das seine Frauen tötet.
"Sie sehen eine Frau, die ständig eine Maske trägt.
Hinter dieser Maske befindet sich eine Frau mit einem gebrochenen, zerstörten Herzen.
Ich bin nicht stark, ich tue es, weil ich es muss.
Ich hasse diesen Vergewaltiger, der nicht nur meine Tochter getötet, sondern auch seinen Sohn seelisch kaputt gemacht hat. Beide Familien sind zerstört.
Die Mullahs sind gefährlich, wir müssen die westlichen Demokratien vor diesem Terrorregime warnen. Ich bin schockiert, dass ich als Flüchtling in Deutschland lebe, demselben Land, das die Richter meiner Tochter offen aufnimmt. Sie besuchen Berlin und ich sehe sie beim Friseur. Das muss aufhören. Sie müssen erkannt und verhaftet werden. Sie müssen durch Gerechtigkeit und nicht durch Barbarei oder Folter gerichtet werden.Ich habe nicht verziehen. Meine Tochter hat mich gebeten, es zu tun, um Frieden zu finden. Seit acht Jahren versuche ich jeden Tag, ihnen zu vergeben. Es gelingt mir nicht.











