ACME, London mit Stadt Land Fluss, Berlin mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien gewinnen den städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb

Wettbewerb für den METRO Campus ist entschieden

METRO Campus, 1. Preis ACME, Vogelperspektive,©)Landeshauptstadt Düsseldorf/ACME
METRO Campus, 1. Preis ACME, Vogelperspektive,©Landeshauptstadt Düsseldorf/ACME

METRO Campus, 1. Preis ACME, Vogelperspektive,©Landeshauptstadt Düsseldorf/ACME

Das Gelände rund um den heutigen Metro-Großmarkt soll neu entwickelt werden. Mit einem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb zum METRO Campus hat sich METRO Properties zusammen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf im Juni 2020 auf die Suche nach einem innovativen Konzept begeben, um ein Quartier der Zukunft zu entwickeln. Am Mittwoch, 30. Juni, hat das Preisgericht die Sieger gekürt, auf Platz 1 landete der Entwurf des Teams ACME, London mit Stadt Land Fluss, Berlin mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien.

Im Sinne einer zeitgemäßen und flächenschonenden Planung ist es Ziel, neben der Hauptverwaltung der METRO AG ein ökologisch nachhaltiges, autofreies und durchmischtes Quartier zu entwickeln, das Wohnen, Arbeiten, Handel und Freizeit qualitätvoll verbindet.

15 Teams aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten sind Ende 2020 in den Wettbewerb gestartet. Daraus wurden sechs Teams von einer hochkarätig besetzten Jury im April 2021 für die zweite Wettbewerbsphase ausgewählt. In allen Wettbewerbsphasen wurde den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit gegeben, die Entwürfe einzusehen und Anregungen zu geben. Diese wurden der Jury und den teilnehmenden Büros zur Bearbeitung und zur Beurteilung zur Verfügung gestellt.

Am 29. Juni 2021 haben die sechs Teams ihre finalen Entwürfe der Öffentlichkeit präsentiert, am 30. Juni hat sodann das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten und Stadtplaners Heiner Farwick die drei Preisträger ermittelt: Wettbewerbssieger wurde der Entwurf des Teams ACME, London mit Stadt Land Fluss, Berlin mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien.

Heiner Farwick, Vorsitzender des Preisgerichts: "Die Aufgabe war sicherlich für die Teams keine einfache, denn die Aufgabenstellung war sehr umfangreich mit ihren vielen Anforderungen in unterschiedlichen Bereichen. Doch das Ergebnis spricht für sich! Ein mutiger Ansatz für ein vielschichtiges, urbanes Stück Düsseldorf, der in die Zukunft führt. Ich finde es großartig, dabei gewesen zu sein und bedanke mich bei allen Mitwirkenden für ihre Arbeit und die Anregungen aus der Öffentlichkeit, die uns gute Impulse für die Wahl des Siegers gebracht haben."

Den 2. Rang erhielt das Team Lorber Paul Architekten, Köln mit Prof. Rolf-Egon Westerheide mit club l94 landschaftsarchitekten, Köln. Mit dem 3. Rang wurde das Team caspar.schmitzmorkramer, Köln mit Schellenberg + Bäumler Architekten, Dresden mit Studio grüngrau Landschaftsarchitektur, Düsseldorf ausgezeichnet.

"Mich haben die engagierten Ergebnisse des Wettbewerbs begeistert. Dafür auch von mir noch einmal einen herzlichen Dank an die Teams. Mit dem Siegerentwurf hat die Jury ein zukunftsweisendes Konzept prämiert, das ausgezeichnete Besonderheiten für das Areal vorsieht. Hier haben wir die Chance auf eine neue Art der nutzungsgemischten Quartiersentwicklung mit Wohnen, Arbeit und Handel. Neben den spannenden städtebaulichen und architektonischen Strukturen werden hohe Freiraumqualitäten und ergänzende Infrastruktureinrichtungen wie Schule, Kitas, Pflegeeinrichtung ein lebendiges Quartier formen. Wir können uns alle auf ein richtungsweisendes Quartier der Zukunft in Düsseldorf freuen", zeigt sich Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, vom Wettbewerbsergebnis angetan.

"Aufgrund der äußerst positiven Erfahrung haben wir erneut mit der Stadt Düsseldorf einen städtebaulichen Wettbewerb initiiert. Die konzeptionelle Aufgabe war definitiv eine Herausforderung für die teilnehmenden Architekten, Landschaftsarchitekten und Städteplaner. Wir freuen uns sehr, dass ACME den Wettbewerb gewonnen hat. In dem Siegerentwurf sehen wir eine gute Grundlage zur attraktiven Gestaltung des METRO Campus-Areals. Perspektivisch könnte hier ein urbanes Quartier entstehen, das den METRO Campus unter allen Aspekten der Nachhaltigkeit und den Herausforderungen des Klimawandels, veränderten Mobilitätsanforderungen sowie demografischer Entwicklungen in die Zukunft führen könnte", sagt Jürgen Schwarze, Chief Financial Officer der METRO Properties und Jurymitglied.

Wie geht es weiter?

Alle sechs Arbeiten werden für die interessierte Bürgerschaft online auf www.dialog.metro-campus.de gezeigt. Außerdem können weitere Informationen zu dem METRO Campus-Projekt online abgerufen werden unter www.metro-campus.de.

Der Siegerentwurf bildet die Grundlage für die nun anschließenden Bauleitplanverfahren. Die Bürgerinnen und Bürger werden zeitnah in diesen Prozess einbezogen.