Leistungsfähige 5G-Infrastruktur von Ericsson und Router von „Cradlepoint – part of Ericsson“ stellen eine verlässliche, schnelle Mobilfunkanbindung vom Fahrzeug zum Control Center sicher.

Ericsson und MIRA demonstrieren in Düsseldorf die Mobilität von morgen

V. l. n. r.: Klaus Kappen, Geschäftsführer der MIRA GmbH, Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Daniel Leimbach, Head of Customer Unit Western Europe, Ericsson  / Foto: Mira GmbH

V. l. n. r.: Klaus Kappen, Geschäftsführer der MIRA GmbH, Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Daniel Leimbach, Head of Customer Unit Western Europe, Ericsson / Foto: Mira GmbH

Ericsson (NASDAQ: ERIC) und die MIRA GmbH haben der Führungsspitze der Landeshauptstadt Düsseldorf heute die zukunftsweisende Mobilitätslösung für Logistik und Passagiertransport von MIRA vorgestellt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und sein Stab informierten sich vor Ort über die MIRA Vans, die über ein 5G-Mobilfunknetz aus einem entfernten Fahrstand durch den Düsseldorfer Straßenverkehr gesteuert werden.

MIRA besitzt seit Anfang 2022 eine Ausnahmegenehmigung von der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf für teleoperierte Fahrten im Stadtgebiet. Mit den nun im Einsatz befindlichen Kleintransportern kann MIRA zukunftsweisende Lösungen für eine effiziente und nachhaltige Logistik und Personenbeförderung demonstrieren.  Die 5G-Netztechnologie liefert der schwedische Mobilfunknetzausrüster Ericsson, dessen Westeuropa-Zentrale ebenfalls in Düsseldorf sitzt.

Die Mobilität der Zukunft steht im Zeichen von Effizienz, Umweltfreundlichkeit und einer besseren Lebensqualität. Zusammen mit der Stadt Düsseldorf wollen MIRA und Ericsson dazu beitragen, dass diese Vision Wirklichkeit wird.

„Die Kooperation von MIRA und Ericsson vereint die Exzellenz des Mobilfunk- und des Mobilitätsstandorts Düsseldorf. Nachdem in der Vergangenheit im Rahmen des KoMoDnext (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf)-Projekts bereits automatisiertes und vernetztes Fahren in Düsseldorf erfolgreich getestet worden war, wird hierdurch eindrucksvoll unterstrichen, dass die Landeshauptstadt der perfekte Standort für die Entwicklung innovativer urbaner Mobilitätslösungen ist. Das von MIRA ausgetestete teleoperierte Fahren hat das Potential, zu einem wichtigen Baustein zukünftiger multimodaler Mobilitätskonzepte für Großstädte zu werden.", Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die MIRA GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Rheinmetall AG und realisiert die räumliche Entkoppelung von Fahrer und Fahrzeug mittels Teleoperation. Damit wird die Fernsteuerung eines Fahrzeugs über einen Fahrstand von einem beliebigen Ort aus ermöglicht. Hierzu kommen Fahrzeuge zum Einsatz, die von MIRA mit einem Technik-Kit ausgestattet werden. Diese Fahrzeuge werden über visuelle Informationen durch einen Fahrzeugführer aus dem Fahrstand heraus über ein hoch performantes und latenzarmes 5G Mobilfunk-Netz gesteuert.

„Wir sind überzeugt, dass das teleoperierte Fahren neue Möglichkeiten für eine nahtlose, individuelle und nachhaltige Mobilität eröffnen wird“, sagt Klaus Kappen, Geschäftsführer der MIRA GmbH. „Zum Beispiel könnte die Abdeckung des ÖPNV erheblich dadurch erweitert werden, dass Fahrzeuge in weniger frequentierten Gebieten eingesetzt werden, ohne dass eine permanente Präsenz von Fahrern erforderlich ist. Dies erhöht die Flexibilität des ÖPNV und ermöglicht eine effizientere Nutzung von Ressourcen.“

Eine Voraussetzung für das teleoperierte Fahren ist eine Vernetzung, die Kommunikation nahezu in Echtzeit zulässt. Hier kommt der Mobilfunk ins Spiel. Ericssons Netztechnologie, wie zum Beispiel 5G-Antennen oder Kernnetztechnologie, unterstützt die Mobilfunknetze von Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica. Neben der Technologie für öffentliche Mobilfunknetze, bietet Ericsson auch Equipment für private Netze, sogenannte Campusnetze, an. Hauptsitz für das Westeuropa-Geschäft des schwedischen Unternehmens ist der Innovations-Standort Düsseldorf.

„Die Lösung von MIRA zeigt, wie leistungsfähige 5G-Netze neue Anwendungsfälle und Geschäftsmodelle in der Mobilitätsbranche ermöglichen“, sagt Daniel Leimbach, Head of Customer Unit Western Europe, Ericsson. „Die hohen Datenübertragungsraten im Uplink und Downlink sowie die geringe Latenz machen Anwendungsfälle wie diesen erst möglich. Es kommt darauf an, Fahrzeuge sicher durch den komplexen Stadtverkehr zu steuern – das war bis vor einigen Jahren nicht ohne weiteres möglich. Das unterstreicht die hohe Relevanz der 5G-Technologie für starke High-Tech-Standorte wie Düsseldorf. Sie profitieren von einer leistungsfähigen Mobilfunkinfrastruktur, die innovative Geschäftsmodelle wie das von MIRA unterstützt und sie für neue Unternehmensansiedlungen attraktiv macht.“

Am Hauptsitz von MIRA wurde mit dem Ericsson Private 5G System ein privates 5G Stand Alone-basiertes Campusnetz im Frequenzbereich 3700-3800 MHz installiert. Die Teststrecke ist basierend auf Mehrfachantennentechnik sehr gut ausgeleuchtet. Die Anbindung der Fahrzeuge erfolgt durch Cradlepoint E3000 5G-Router am Fahrstand und Cradlepoint R1900 5G-Router in den Fahrzeugen. Da die Router in den Fahrzeugen über je zwei Modems und zwei SIM-Karten verfügen, ist die Verbindung vierfach redundant und damit auf höchste Ausfallsicherheit ausgelegt.

Die Mobilität der Zukunft steht im Zeichen von Effizienz, Umweltfreundlichkeit und einer besseren Lebensqualität. Zusammen mit der Stadt Düsseldorf wollen wir dazu beitragen, dass diese Vision Wirklichkeit wird.


Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst unter anderem die Geschäftsbereiche Networks; Cloud Software and Services sowie Enterprise Wireless Solutions and Technologies & New Businesses. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 106.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2022 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 271,5 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.
Ericsson hat über mehrere Jahrzehnte einen führenden Beitrag zum 3rd Generation Partnership Project (3GPP) und zur Entwicklung globaler Mobilfunkstandards geleistet, von denen sowohl die Verbraucher:innen als auch die Unternehmen weltweit profitieren. Ericssons Patentportfolio umfasst mehr als 60.000 erteilte Patente und wird durch unsere führende Position als 5G-Ausrüster sowie jährliche Investitionen von mehr als 4 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung gestärkt.
Ericsson ist an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 147 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5g  
In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.400 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.