Resilienz für Unternehmen wichtigster Standortfaktor

IHK Düsseldorf stellt eigene Ansätze für ein Düsseldorf der Zukunft vor

Urban Gardening: Erschließt in der City neue Flächen, optimiert Gebäudenutzungen und schafft Grün sowie Lebens- und Aufenthaltsqualität. Zudem rücken die nachhaltige Produktion und die Verbesserung des Stadtklimas in den Fokus./ Foto  Stadt der Zukunft 2022 Carlsplatz ©IHK Düsseldorf

Urban Gardening: Erschließt in der City neue Flächen, optimiert Gebäudenutzungen und schafft Grün sowie Lebens- und Aufenthaltsqualität. Zudem rücken die nachhaltige Produktion und die Verbesserung des Stadtklimas in den Fokus./ Foto Stadt der Zukunft 2022 Carlsplatz ©IHK Düsseldorf

Wir stehen im 21. Jahrhundert vor komplexen gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen. Städte müssen nicht nur intelligent, grün, menschen- und wirtschaftsfreundlich sein, sondern vor allem eins: resilient. Nur so können sie adaptiv auf Veränderungen reagieren – ob Digitalisierung, Klimawandel oder Megatrends wie „New Work“. Die IHK Düsseldorf hat als Stimme der Wirtschaft in Düsseldorf einen nachhaltigen Impuls gesetzt und in einem einjährigen Strategie-Prozess mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Stadtentwicklungsexperten konkrete Ideen entwickelt, wie es der Stadt gelingen kann, auch künftig ihre Attraktivität als Wirtschaftsstandort zu behalten.

Die Ansätze zur resilienten Stadt hat die IHK Düsseldorf heute im Rahmen eines Pressefrühstücks im KIT (Kunst im Tunnel) vorgestellt.

 

„Wir haben uns mit einer langfristigen Perspektive der Stadt über 2030 hinaus befasst und in einem arbeitsintensiven und partizipativen Prozess konkrete Ideen erarbeitet, wie sich der Wirtschaftsstandort Düsseldorf künftig ganzheitlich und zukunftsfähig entwickeln kann“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen.

Zum Beispiel eine Downunderlinie für eine unterirdische Güterversorgung oder die klimafreundliche Weiterentwicklung bestehender Gewerbestandorte.

 

Marcel Abel, Vizepräsident der IHK und Vorsitzender des IHK-Immobilienausschusses, betont: „Die Ideen bieten der Stadt einen großen Mehrwert, da sie die wichtige Perspektive der Wirtschaft vor Ort in Verbindung mit der Frage nach der Resilienz einbringen. Nur anpassungsfähige Städte werden zukünftig im Standortwettbewerb punkten.“

Die Ansätze zum urbanen Lebensraum von morgen erweitern die auf planerischer Ebene abstrakten Entwürfe des kommunalen Entwicklungsprozesses „Raumwerk D“ um eine klare Umsetzungsdimension und reichen weit über eine rein städtebauliche Perspektive hinaus.

 

„Besonders wichtig war uns, Konzepte zu entwickeln, die realistisch machbar sind. Sie geben eine Antwort auf die Frage, wie sich die Stadt künftig den großen Herausforderungen wie der Mobilität, des Wohnens, der Versorgung und der Produktion stellen kann und für die ansässigen Unternehmen sowie zukünftige Investoren interessant bleibt“, sagt Marion Hörsken, IHK-Geschäftsführerin Branchenbetreuung.

Die IHK hat in ihrem Entwicklungsprozess auch die Düsseldorfer Stadtspitze eingebunden.

„Dass sich die IHK Düsseldorf stellvertretend für die Wirtschaft in unserer Stadt mit konkret ausgestalteten Ideen einbringt, freut mich“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Die konstruktiven Ideen und neuen Perspektiven bereichern den weiteren Raumwerk D Entwurfsprozess.“