6300-Liter-Spende Desinfektionsmittel an die Rheinbahn

Desinfektionsmittel für die Fahrgäste: 6.300-Liter-Spende Desinfektionsmittel an die Rheinbahn, 51 Spender in U Bahnhöfen

Von Jo Achim Geschke |

Spende Desinfektionsmittel : Von li. Dr. Daniel Kleine, Henkel, OB Thomas Geisel, Uwe Hömmerich, BASF, Klaus Klar, Rheinbahn und Theresa Winkels, Wirtschaftsförderung, / Foto (c)Landeshauptstadt Düsseldorf, David Young

Desinfektionsmittelspender für die Hand-Desinfektion (51 Stück) stehen jetzt an allen unterirdischen Haltestellen der Rheinbahn. Fahrgäste können daran kostenlos ihre Hände desinfizieren. (Kleiner Tipp: Mit dem Ellbogen auf den Hebel drücken, dann ist der nicht so belastet.) Befüllt sind diese Spender mit insgesamt 6300 Litern Desinfektionsmittel, das die in Düsseldorf ansässigen Unternehmen Henkel und BASF der Landeshauptstadt zur Verfügung gestellt haben. An die Rheinbahn vermittelt hat die Spende das städtische Amt für Wirtschaftsförderung.

Auch vor dem Hauptbahnhof können sich Düsseldorfer_innen nun die Hände waschen und desinfizieren. Stadtwerke, Rheinbahn und deutsche Bahn haben den „Hygiene-Tower“ vor dem Hauptbahnhof eingerichtet.

Häufiges Händewaschen mit viel Seifenschaum von mindestens 30 Sekunden und das Tragen von schützenden Masken, die andere Menschen vor einer weiten Verbreitung der „Tröpfchen“ aus dem Atem schützen , gehören zur grundlegenden Eindämmung der Corona-Pandemie.

Für die Desinfektion der Hände in den U Bahnhöfen hat das Unternehmen Henkel kurzfristig am Standort Düsseldorf Kapazitäten freigemacht, um das Desinfektionsmittel für die Hände produzieren zu können. BASF hat am Produktionsstandort Holthausen ebenso kurzfristig die Produktion umgestellt und Desinfektionsmittel für die Hände hergestellt.

"Unser Dank gilt den Unternehmen Henkel und BASF. Sie leisten mit ihrer großzügigen Spende von Desinfektionsmittel einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Fahrgäste der Rheinbahn in Zeiten von Corona wohl und sicher fühlen können", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Wir sind froh und dankbar, dass die gespendeten Desinfektionsmittel, die der Stadt und Ihren Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen sollen, nun bei der Rheinbahn eine geeignete Verwendung finden", ergänzte Theresa Winkels, die Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung.

"Für uns hat die Gesundheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter höchste Priorität. Dafür haben wir bereits viele Maßnahmen umgesetzt, wie die Verteilung von Mund-Nasen-Bedeckungen oder die zusätzliche Reinigung unserer Fahrzeuge. Die Desinfektionsmittelspender sind ein weiterer wichtiger Baustein dafür, dass unsere Fahrgäste sich sicher fühlen. Daher freuen wir uns, dass Henkel und BASF uns mit der von der Stadt vermittelten Spende so großzügig unterstützen“, erklärte Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn.

 

"Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns in unserer Heimatstadt Düsseldorf engagieren. Und gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. Im Rahmen unseres globalen Solidaritätsprogramms haben wir kurzfristig Produktionskapazitäten an unserem Hauptsitz in Düsseldorf bereitgestellt, um Handdesinfektionsmittel herzustellen – und zu spenden", sagte Dr. Daniel Kleine, Henkel President Deutschland und Standortleiter Düsseldorf.

"Wir stellen normalerweise Inhaltsstoffe für Körperpflege und Kosmetik her. Der Schritt zur Produktion von Desinfektionsmitteln für Hände ist technologisch nicht so groß, aber dennoch eine Umstellung. Diese haben wir mit dem vollen Einsatz unserer Mitarbeiter schnell umsetzen können. Wir sind stolz darauf, zur Sicherheit der Fahrgäste bei der Rheinbahn beitragen zu können“, erklärte Uwe Hömmerich, Leiter Standortlogistik und stellvertretender Werkleiter der BASF in Düsseldorf-Holthausen.

OB Thomas Geisel am Spender der Hand-Desinfektion / Foto (c)Landeshauptstadt Düsseldorf, David Young