Schauspielhaus Oper und Tonhalle sagen ab wg Corona Virus

Schauspielhaus, Oper und Tonhalle setzen Aufführungen bis 2. April aus wegen Corona Virus

Von Jo Achim Geschke |

Schauspielhaus nachts, Baustelle, 8. Nov. 2019 / Foto © Jo Achim Geschke

Schade schade, aber vernünftig: Die Geschäftsführungen der drei großen Bühnen der Stadt Düsseldorf - Düsseldorfer Schauspielhaus, Deutsche Oper am Rhein und Tonhalle Düsseldorf - haben nach Rücksprache mit Oberbürgermeister Thomas Geisel, der gleichzeitig den Aufsichtsräten der drei Häuser vorsitzt, entschieden, den Spielbetrieb vorerst bis zum 2. April 2020 auszusetzen. Damit folgen die Häuser einerseits der Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt, die den Erlass des Landes bezüglich des Coronavirus in NRW umsetzt. Andererseits übernehmen sie damit die Verantwortung für ihr Publikum, das sie in der aktuellen Situation keiner unnötigen gesundheitlichen Gefährdung aussetzen wollen.

Die Situation wird beobachtet und fortlaufend neu bewertet. Die Häuser setzen sich mit den betroffenen Karteninhabern in Verbindung, um eine Umbuchung oder eine Stornierung anzubieten, heißt es.

Die drei Kultureinrichtungen hoffen auf eine schnellstmögliche Normalisierung der Lage.

Auch die Jonges sagen ihre Heimatabende ab, Baas Wolfgang Rolshoven: „leider sehen wir uns als Vorstand gezwungen, unsere Heimatabende bis auf Weiteres abzusagen.“

 Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Mittwoch, 11. März, eine sogenannte Allgemeinverfügung erlassen, in der Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer - die gleichzeitig anwesend sind - generell untersagt werden. Die Allgemeinverfügung ist zunächst bis Mittwoch, 22. April, befristet, kann aber verlängert werden, wenn die Lage dies erfordert. Hinsichtlich der Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern erfolgt derzeit die verwaltungsinterne Abstimmung.

www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt13/download/corona/Allgemeinverfuegung-Veranstaltungen-ueber-1000-Teilnehmer.pdf