Alexander Pablo Steingass, CFO/COO bei LFDY sagte: „Dieser Award führt uns zurück zu unseren Wurzeln in Düsseldorf.“
Von Flingern nach Europa – und zurück ins Standort-Narrativ
Die Story, die Düsseldorf mit diesem Preis erzählt, beginnt bewusst lokal: LFDY startete „in einem Hinterhof in Düsseldorf-Flingern“ und betreibt laut Mitteilung heute acht Stores in europäischen Metropolen. Der Markenname passt in dieses Prinzip der schnellen Wiedererkennbarkeit: „Live Fast Die Young“ ist eine Popkultur-Formel, kurz genug, um als Code zu funktionieren – in Subkulturen wie im Handel.
Für Düsseldorf ist das anschlussfähig: Mode wird hier nicht nur als Lifestyle erzählt, sondern als Wirtschaftsfaktor und sichtbare Wachstumsmarken werden zum Beleg. Wer Düsseldorf in den letzten Monaten beobachtet, sieht: Die Stadt inszeniert Mode längst auch als Erlebnis- und Standortthema. Das war bereits bei den Düsseldorf Fashion Days 2025sichtbar.
Düsseldorf spielt dabei nicht nur über Marken und Events, sondern auch über das Ordergeschäft: In aktuellen Beiträgen betont Fashion Net, warum Formate wie Supreme Women&Men für den Modehandel ein Schlüsselfaktor bleiben – ein Thema, das wir schon zur DFD 2025 im Blick hatten.
Was wird hier eigentlich ausgezeichnet – ein Look oder ein Geschäftsmodell? Beim Modebusiness Award geht es weniger um einzelne Teile als um das Zusammenspiel aus Marke, Community und Wachstum – und darum, was das für den Standort Düsseldorf erzählt.
Community, Preislogik, Expansion: das Modell hinter dem Look
Streetwear verkauft nicht nur Ware, sondern Wiedererkennung. Das ist der Kern. Man muss LFDY nicht lieben, um zu sehen: Dieses Modell funktioniert. Bei LFDY wird daraus ein System: klare Signaturen, Oversize-Ästhetik, starke Bildsprache – getragen von digitaler Markenführung, eigenen Stores und Expansion in mehrere Metropolen. Zum Sortiment gehören längst nicht nur Hoodies, sondern auch Denim, Outerwear, Pants und Accessoires; der Hoodie steht hier vor allem als Symbol für das Prinzip Wiedererkennbarkeit.
Parallel dazu zeigt sich in Düsseldorf, wie stark Retail und Markeninszenierung inzwischen zusammenspielen – vom Deutschland-Start internationaler Labels wie Rag & Bone bis zu großen Flagship-Bühnen etablierter Player wie GUESS .
Im Kern geht es um die Frage, wie sich Marken heute zwischen Direct-to-Consumer, Retail und Ordergeschäft positionieren – und welche Logik am Ende skaliert.
Entscheidend ist das Prinzip: Wiedererkennbarkeit wird zur Struktur – und Struktur wird zur Skalierung. Genau diese Logik hebt Fashion Net mit dem Award hervor.
Fashion-Net-Geschäftsführerin Andrea Greuner formulierte es so: „… zeigt, wie aus Vision, unternehmerischem Mut und Verständnis für Community und Marke ein international erfolgreiches Fashionlabel entstehen kann.“




