CDU fordert mehr Landesgeld für Baumschäden

Von Jo Achim Geschke |

Nicht glücklich zeigt sich die CDU-Ratsfraktion über die knapp 5,7 Millionen Euro, die Düsseldorf als Sturmschadenhilfe vom Land NRW erhalten soll. „Die Absicht ist zwar löblich, der Betrag aber keineswegs“, kritisiert Ratsherr Rüdiger Gutt in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der CDU.

Siehe Artikel in josdepeche:

http://ndoz.zellwerk.net/politik/57-mio-eur-fuer-sturmschaeden-vom-land/

Gutt (CDU) weiter:

„Tropfen auf den heißen Stein“
„Anfangs wurde geschätzt, dass Orkan ‚Ela’ den städtischen Haushalt mit 64 Millionen Euro belasten würde. Wie wir mittlerweile wissen, sind rund 40.000 Bäume zerstört oder beschädigt worden. Eine Wiederaufforstung und die Reparatur der Infrastruktur werden hochgerechnet um die 100 Millionen Euro kosten. Das versprochene Geld vom Land ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, macht Gutt deutlich.
Wenig hilfreich sei zudem das Angebot von SPD-Umweltminister Johannes Remmel, der aus seinem Naturschutzetat zusätzliches Geld für Baumpflanzungen bereitstellen will. „Das bringt beispielsweise für den denkmalgeschützten Hofgarten, wo viele exotische Bäume erneuert werden müssen, gar nichts. Denn Remmel will nur heimische Gehölze fördern“, so Gutt.

Rüdiger Gutt fordert daher eine effektivere Hilfe vom Land: „Düsseldorf soll bis 2022 weit über 100 Millionen Euro für den kommunalen Solidarpakt zahlen, um anderen Städten zu helfen. Jetzt, wo Düsseldorf selbst massive Wiederaufbauhilfe braucht, kann das Land seine Hauptstadt nicht mit ein paar Millionen abspeisen. Entweder gewährt uns die rot-grüne Landesregierung mehr Unterstützung, oder sie erlässt uns den Zwangs-Soli. Das wäre echte Solidarität.“